<?xml version ="1.0"  encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" version="2.0">
<channel>
    <title>CouchCastle.de</title>
    <atom:link href="http://couchcastle.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/>
    <link>http://wordpress.org/news</link>
    <description>Your couch is your castle</description>
    <lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 22:28:56 +0200</lastBuildDate>
    <language>de-DE</language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
        <item>
        <title><![CDATA[Von Casual bis Core-Gamer: Wie schwer darf es sein?]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/von-casual-bis-core-gamer-wie-schwer-darf-es-sein</link>
        <pubDate>Fri, 17 May 2013 14:58:04 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sascha</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Sascha ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8977" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/header.jpg" width="643" height="362" /></p>Vor einigen Wochen habe ich mich hingesetzt und mir einmal Gedanken zu diversen Entwicklungen unserer liebsten Hobby-Szene gemacht. Im ersten Teil meiner „Evolutions-Reihe“ ging es um das Phänomen der Indie-Games.</p>

<p>Nun geht es weiter mit dem zweiten Teil und dieses mal, möchte ich mir zu einem Thema Gedanken machen, welches mich persönlich ganz besonders beschäftigt.
<h2>Wie hart ist hardcore?</h2>
Jeder von uns kennt es, diese unscheinbar wirkende, aber fast monumentale Entscheidung, die wir bei einem Großteil der Spiele treffen müssen, wenn wir unser neustes virtuelles Abenteuer voller Erwartungen und Begeisterung zum ersten Mal starten.</p>

<p>Begriffe wie Veteran, Hardcore, Nightmare, Einsteiger, Übermensch oder Anfänger fliegen uns um die Ohren. Die Rede ist natürlich vom wählbaren Schwierigkeitsgrad.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8970" alt="d3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/d3.jpg" width="643" height="310" /></p></p>

<p>Was zunächst wie eine unwesentliche Auswahl wirkt, entpuppt sich sehr schnell als die wohl wichtigste Entscheidung im Spiel. Die meisten von uns wissen ganz genau, dass ein im Grunde großartiges Spiel völlig ruiniert werden kann, ganz besonders dadurch, wenn es zu leicht ist. Wenn der Held nur so durch die Massen der Gegner pflügt, die etwa soviel Widerstand leisten, wie Grashalme einer Sturmböe.</p>

<p>Und genau hier liegt die wohl größte Kunst im Spieldesign und die gefährlichste Stolperfalle! Es ist nicht die bombastische Grafik, die packende Story oder das ausgefeilte Gameplay was die größten Begeisterungstürme auslöst. Nein, es ist die Herausforderung! Es ist das Balancing, was ein gutes Spiel wirklich spannend macht. Der Schwierigkeitsgrad und die damit gebotene Herausforderung sind quasi der Klebstoff, der all die anderen essenziellen Elemente eines Spiels miteinander verbinden.</p>

<p>In den meisten Reviews liest man oft bei aktuellen Titeln ähnliche Kritikpunkte, die natürlich meist auch gerechtfertigt sind. Es wird geredet über zu wenig Inovation, zu wenig Abwechslung, zu wenig Tiefgang oder Dramatik. Alles natürlich sehr bedeutende Elemente eines Spiels, doch auch alles Elemente, die mehr oder minder von der gebotenen Herausforderung in einem Spiel abhängen. Und natürlich beklagen sich auch viele Spieletester und erfahrene Spieler über einen laschen Schwierigkeitsgrad. Ein Punkt der leider nicht so häufig angeführt wird, wie es meiner Meinung nach nötig wäre. Denn hieran scheitern mit Abstand die meisten Entwickler.</p>

<p>Doch wo liegt die Krux beim Schwierigkeitsgrad von Videospielen? Es fängt natürlich gleich damit an, dass jeder Spieler unterschiedlich erfahren im Umgang mit Gamepad oder Maus &amp; Tastatur ist. Außerdem gibt es kein messbares Maß für die Herausforderung in einem Spiel oder um die Fähigkeiten eines Spielers zu definieren.</p>

<p>Begriffe wie Leicht, Normal, Schwer, Hardcore, Übermensch sind leider eine mehr als wässrige Umschreibung, die auch ganz extrem von der Perspektive abhängt. Was ist „Normal“, wo liegt den ein normaler Schwierigkeitsgrad, bzw. was zeichnet ihn als normal aus? In dem einen Spiel ist Hardcore für den einen Spieler unschaffbar und reiner Frust, im nächsten Spiel vielleicht genau richtig. Bin ich ein „Veteran“ oder doch eher ein „Noob“?</p>

<p>Vielleicht halte ich mich selbst für einen Ego-Shooter Veteran, denn ich habe fast jeden namenhaften Ego-Shooter der letzten 20 Jahre gespielt, von <strong>Doom</strong> über <strong>Quake</strong> bis <strong>Call of Duty</strong>. Doch dann logt man zum ersten mal in ein Online Spiel ein und wird prompt als Noob bezeichnet, da man noch am Spawnpunkt das Zeitliche segnet. Was bin ich denn nun? Na gut, dass man Online gleich als Noob beschimpft wird ist sicher eine Unart die auf ein ganz anderem Problem fußt, doch ich denke der Grundgedanke ist klar. Es ist eine Frage der Perspektive. Und diese Perspektive ist absolut individuell.</p>

<p>Das Problem ist nun klar, doch wo liegt nun die Lösung? Dies ist natürlich alles andere als einfach, denn wenn es nicht so wäre, bestünde dieses Problem ja erst gar nicht.</p>

<p>Ich möchte hier auch keine konkrete Lösung bieten, bzw. kann es auch gar nicht. Was ich möchte ist, dass man den Fokus mehr auf die Herausforderung eines Spiel setzt, oder wenigtens etwas von der Energie für noch bombastischerer Grafik, oder ähnliches, auf viel wesentlichere Dinge, wie eben den Schwierigkeitsgrad lenkt. Ich denke ein Spiel würde sich deutlich besser verkaufen, wenn man nicht die neuste Referenz in Punkto Grafik anpeilt, sondern dem Spieler durch ein gutes Balancing eine passende Herausforderung und somit eine spannenderes Spielvergnügen bereitet.
<h2>Der Blick zurück</h2>
Bevor ich nun weiter schwadroniere, möchte ich den Blick einmal zurück wenden. Ich gehöre mit meinen 30 Jahren vermutlich zur ersten Generation der Gamer und ich habe von Kindesbeinen an begonnen mich digitalen Herausforderungen zu stellen. Von Atari über Commodore 64, Amiga, so ziemlich jede Spielkonsole und natürlich am PC.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="Screenshot aus &quot;Cauldron 2&quot;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/Cauldron-2.jpg" width="643" height="402" /></p></p>

<p>Wenn ich an die damalige Zeit denke fallen mir diverse Titel ein die ich geliebt habe und die meisten dieser Spiele hatten eines gemeinsam, sie waren bockschwer, fast unschaffbar. Ich erinnere mich an Spiele wie <strong>„Couldron“</strong> oder zu deutsch „Hexenkessel“, welches damals auf C64 erschien. Das Spiel war im grunde eine Art Jump n' Run, aber nur entfernt. Der Spieler übernahm die Rolle einer Hexe und hatte die Aufgabe die nötigen Zutaten für einen Zaubertrank zu finden. Also schwingt man sich auf den Besen und fliegt durch die 2D Welt und versucht Schlüssel und eben besagte Zutaten zu finden. Couldron ist mit Abstand eines der schwierigsten Spiele an die ich mich erinnern kann. Nicht nur, dass es eine absolute Kunst war sicher zu landen, kamen einem auch Horden von Feldermäusen und anderes Getier entgegen, denen man ausweichen musste.</p>

<p>Der Hauptgrund für die unfassbare Anforderung an den Spieler lag in erster Linie an einer mehr als mäßigen und trägen Steuerung und doch habe ich mich an dem Spiel damals festgebissen und es immer und immer wieder versucht. Doch bis heute habe ich es nie geschafft das Spiel zu beenden.</p>

<p>Dann fällt mir z. B. ein etwas bekannterer Titel ein... <strong>Doom</strong>! Wir alle kennen Doom und wir alle haben den Titel gespielt, doch mal Hand aufs Herz, wer hat das Spiel ohne Cheats auf dem höchsten oder zweit höchsten Schwierigkeitsgrad (oder überhaupt) wirklich durchgespielt? Ich denke nur sehr wenige. Ich habe Doom damals bis zum verrecken gespielt, doch ganz ohne Cheats auf den höchsten Stufen habe ich Doom 1 erst beendet, als es kürzlich in der BFG Edition von <strong>Doom 3</strong> neuaufgelegt wurde. Und es war kein Zuckerschlecken kann ich Euch sagen, doch ich hatte schon lange nicht mehr soviel Spaß an einem Spiel.</p>

<p>Ich könnte jetzt noch massig anspruchsvolle Titel von früher anführen, z. B. <strong>Persian Gulf Inferno</strong> (C64/Amiga), <strong>Verlies</strong> (C64), <strong>Mega Man</strong> (diverse Konsolen), <strong>Battletoads</strong> (SNES), <strong>Prince of Persia</strong> (C64/Amiga/PC) und vieles mehr.</p>

<p>Man hört viele alteingesessene Gamer oft darüber klagen, dass Spiele früher viel anspruchsvoller gewesen sind und das ist auch nicht unbedingt falsch, doch worum war das so?</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8969" alt="Screenshot aus &quot;Doom&quot;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/doom.jpg" width="643" height="402" /></p></p>

<p>Zum einen liegt der fast immer <em>hohe Schwierigkeitsgrad</em> von alten Spielen meist auch mit an einer eher mäßigen Steuerung. Verglichen mit heutigen Möglichkeiten und den meist sehr päzisen Steuerungsmethoden waren die Spieler früher ein graus. Die Steuerung war im besten Falle hakelig und ungenau, oft aber auch träge und steif. Alleine dadurch wurden viele Spiele schon wahnsinnig schwer, aber man war es damals gewohnt und es war ja in jedem Spiel zumindest ähnlich. Früher war es das nicht bewusst, dass die Steuerung graussam war, woher auch, es gab ja keine Referenz die es besser machte. Wie schlimm es teilweise war, fällt einem erst heute auf, wenn man nochmal einen der alten Klassiker auspackt und spielt. Das Couldron z. B. wegen der Steuerung eigentlich fast unspielbar war ist mir auch erst vor wenigen Jahren aufgefallen, als ich den Titel nochmal zum Laufen gebracht habe.</p>

<p>Aber die Oldschool Games waren natürlich auch aus anderen Gründen extrem schwer. Oft war es reine Absicht, teilweise sogar mit der Absicht das Spiel unschaffbar zu machen. Dies diente vor allem an Arcade Automaten dazu den Leuten die Münzen aus der Tasche zu ziehen oder eben um die Spielzeit extrem hochzutreiben.</p>

<p>Das dies nach heutigen Ansprüchen und Maßstäben der falsche Weg ist, muss man natürlich nicht erwähnen.</p>

<p>Die Aussage, dass die Spiele früher besser waren, vor allem wenn es mit dem Schwierigkeitsgrad begründet wird, sollte also stets mit Vorsicht genossen werden. Wer gerne alte Klassiker in einer solchen Argumentation anführt, der sollte dieses Spiel nochmal anschmeißen, wenn man es seit 10 Jahren oder länger nicht mehr gespielt hat, denn unsere Wahrnehmung von Spielen hat sich dramatisch geändert und auch die Erinnerung an alte, geliebte Klassiker ist meist sehr verzerrt und verwaschen, auch wenn wir es selbst nicht direkt merken.
<h2>Mehr Präzision und weniger Anspruch</h2>
Wenn man von der Entwicklung von Videospielen spricht, denkt fast jeder als erstes sofort an die Grafik und das ist natürlich auch nicht falsch. Das man sofort daran denkt, liegt natürlich auf der Hand, denn die Grafik ist der augenscheinlich krasseste Unterschied zwischen Pixelklötzchen eines <strong>Giana Sisters</strong> und einem auf hochglanz und fotorealismus getrimmten <strong>Crysis 3</strong>. Doch nicht nur die Grafik hat sich verändert.</p>

<p>Spiele wurden umfangreicher, neue Genres sind entstanden und neue Gameplaymöglichkeiten kamen hinzu, ganz extrem z. B. durch den Spung in die 3. Dimension. Vergleicht mal die Handlung eines Spiels mit damals. Heute beschäftigt man Autoren die eine Geschichte zu einem Spiel schreiben. Es gibt Kinoreife Videosequenzen oder Spiele wie <strong>Heavy Rain</strong> die sich ganz und gar nur um die Story drehen, wo alle anderen Spielelemente untergeordent werden. Spiele können heute mindestens genau so unterhalten wie Filme oder Bücher, wenn nicht sogar mehr.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8971" alt="Screenshot aus &quot;Heavy Rain&quot;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/Heavy_Rain.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Vor 15 bis 20 Jahren hat kein Hahn nach einer Story in einem Spiel gekräht. Man konnte fast schon froh sein, wenn es überhaupt den Ansatz einer Story gab. Meist wurde die Story nur grob im Handbuch angerissen. Erst durch Spiele wie <strong>Ultima</strong> oder die ganzen Point and Click Adventures wie <strong>Monkey Island</strong>, <strong>Maniac Mansion</strong> oder <strong>King's Quest</strong> wurden Storyinhalte in Spielen langsam aber sicher wichtiger und dies auch nur in vereinzelten Genres. Ego-Shooter sind vermutlich einer der jüngsten Kategorien, immerhin konnte diese Art Spiele erst mit der 3D Technik wirklich entstehen. Wer interessierte sich schon für eine Story bei <strong>Doom</strong>, <strong>Quake</strong> oder <strong>Duke Nukem</strong>? Story bedeutet bei diesen Spielen meist ein kurzer Introtext und das selbe nochmal im Abspann.</p>

<p>Erst <strong>Half-Life </strong>zeigte auf, wie sehr ein Ego-Shooter von einer Story profitiert.</p>

<p>Doch neben alle dem entwickelte sich natürlich auch die Technik für die Steuerung von Spielen weiter. Ganz besonders natürlich durch die gebotene Hardware. Früher hatte man nur eine Tastatur und im Idealfall noch ein oder zwei Joysticks, wie den guten alten Competition Pro. So kultig Joysticks auch sind, seien wir mal ehrlich, bis auf moderne Joysticks in Flugsimulationen, präzise waren die Teile nicht.</p>

<p>Mit der Maus kamen dann viele neue Möglichkeiten hinzu. Erst durch die Maus wurde Echtzeitstrategiespiele wie z. B. <strong>Dune</strong> und später <strong>Command &amp; Conquer</strong> wirklich möglich, bzw. gut spielbar.</p>

<p>Die ersten Ego-Shooter wie "Doom" und "Duke Nukem" spielten die meisten noch ohne Maus. So richtig nötig war die Maus damals auch noch nicht, denn nach oben und unten schauen konnte man, bzw. brauchte man ohnehin nicht. Dies machte die Spiele natürlich auch etwas schwerer, denn eine komplette 180 Grad Drehung kostet einfach Zeit und meist auch wertvolle Lebenspunkte.</p>

<p>Und der Trend wird auch hier sicher fortschreiten. Heute haben wir Lasermäuse, die extrem präzise sind und kaum ein Gamer wurde noch eine einfache optische Maus nutzen, obwohl diese im Vergleich zu den alten Kugelmäusen ein echter Quantensprung gewesen sind. Wir haben <strong>Bewegungssteuerung</strong> dank der Nintendo Wii, wir haben Steuerungsmöglichkeiten ganz ohne Geräte, wie mit <strong>Kinect</strong> für die X-Box 360.</p>

<p>Diese neuen Möglichkeiten bringen natürlich auch wieder neue Anforderungen mit sich und besitzen selbst noch eine gewissen Ungenauigkeit, aber auch hier wird wie bei der Entwicklung der Maus mit der Zeit sicher auch noch deutlich mehr Präzision erzielt.</p>

<p>Und all diese neuen technischen Entwicklungen und damit verbunde Genauigkeit gibt uns heute eine vielumfassendere Controller über die Spiele, die wir spielen. Und dies ist sicherlich ein sehr entscheidender Grund, weshalb uns heute Spiele soviel leicht vorkommen.</p>

<p>Doch natürlich darf dies nicht das Ende vom Lied sein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten eine knackige Herausforderung für Spieler zu bieten. Ob durch eine extrem gewitzte K.I. der Gegner, was wohl der schwierigste, aber auch beeindruckenste Weg wäre, oder eben durch das Ansprechen der Geschicklichkeit des Spielers oder eben interessante und knackige Rätsel.</p>

<p>Ich kann natürlich auch keine Pauschale Lösung für dieses Dilemma des fehlenden Anspruchs bieten, aber Möglichkeiten sind definitiv vorhanden. Ich fürchte einfach, dieser Komponente wird meist zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, man konzentriert sich zu stark auf die Präsentation des Titels.</p>

<p>Wer meinem <a href="http://www.youtube.com/user/verdemis" target="_blank">YouTube Kanal</a> beobachtet wird wissen, dass ich meine <strong>Let's Plays</strong> meist unter dem Motto „Extreme Hard“ spiele. Dieses Motto bedeutet ich spiele die Games, wenn möglich, im höchsten Schwierigkeitsgrad. So habe ich z. B. <strong>Crysis 3</strong> auf Post-Humaner Krieger beendet oder spiele <strong>BioShock: Infinite</strong> im 1999 Mode.</p>

<p>Doch hat mich einer dieser Titel wirklich gefordert, mich an meine Grenzen gebracht? Nein! Ganz klar – Nein!</p>

<p>Natürlich gab es Stellen die knackig gewesen sind, natürlich bin ich an mancher Stelle mehrfach gestorben und habe auch mal geflucht. Aber so richtig in schwitzen kam ich nie, so dass der Erfolg um so süßer gewesen wäre... und genau hier liegt das Probelm!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8973" alt="Screenshot aus &quot;Crysis 3&quot;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/crysis3.png" width="643" height="362" /></p>
<h2>Die Herausforderung der Herausforderung</h2>
Warum ist so schwer ist für jeden Spieler den passenden Anspruch in einem Spiel zu bieten habe ich ja schon erläutert. Ich habe nun mehrfach erwähnt wie wichtig der Schwierigkeitsgrad ist und das er meiner Meinung nach sogar das absolut wichtigste Element ist, zumindest im Zusammenspiel mit allen anderen Komponenten.</p>

<p><strong>Doch warum ist es so verdammt wichtig?</strong></p>

<p>Wenn der mächtige Krieger, eingepackt in einer dicken Rüstung und einer gigantischen, magisch glühenden Streitaxt durch die Gegnerhorden pflügt, die Monster in Scharen fallen und dem Krieger scheinbar nichts entgegen setzen können außer ihrer nun mehr toten, kalten Körper und der Krieger eine schneise der Verwüstung hinter sich her zieht, macht dies extrem viel Spaß. Aber nur etwa 5 Minuten.</p>

<p>Wenn ich als Spieler vor dem Bildschirm sitze und mit jedem Mausklick ein oder mehrer Gegner fallen und ich kaum hinzusehen brauche sinke ich irgendwann auf meinem Schreibtischstuhl zusammen und klicke gelangweilt auf dem Spielfeld herum.</p>

<p>Macht zu haben macht jedem Spaß, keine Frage. Doch der wichtige Unterschied ist, wie kam ich zu dieser Macht? Habe ich sie mir über Stunden oder Tagen extrem hart erarbeitet, bin ich immer und immer wieder durch Verliese gerannt und habe Karten und Schrift gewälzt um mühevoll die Informationen zusammen zu tragen, wo ich die Teile oder Zutaten für diese übermächtige Rüstung finden kann? Oder wurde mir diese Macht wie einem Hund ein alter Knochen vorgeworfen?</p>

<p>Es ist das Erfolgsgefühl das den Unterschied macht. Natürlich ist es großartig ein Auto zu gewinnen, aber richtig stolz ist man erst, wenn man es im Schweiße seines Angesichts hart über Jahre erarbeitet hat. Man weiß was man dafür getan hat und hat es aus eigenem Antrieb geschafft. Und dies gilt überall im Leben, auch in Videospielen.</p>

<p>Jeder Mensch liebt das Erfolgsgefühl. Der Jubelschrei nachdem der mächtige Bossgegner gefallen ist, an dem ich mir immer und immer wieder im Laufe des Spiels die Zähne ausgebissen habe und auf den ich immer und immer wieder losgegangen bin nachdem ich bessere Ausrüstung gefunden habe. Das stolze Grinsen wenn die kluge und verschlagene Taktik funktioniert hat, wo rohe Gewalt nur zum Scheitern führte. Das zufriedene Zurücklehnen wenn der Abspann vom Spiel läuft nachdem ich einen langen und harten Kampf gegen den finalen Boss endlich für mich entscheiden konnte.</p>

<p>Der Erfolg den wir selbst erringen schmeckt immer besser, als die Erfolge die uns andere beschaffen.</p>

<p>Doch reicht es natürlich nicht aus die Gegner eines Spiels einfach immens stark zu machen und so den Spieler permanent in sein verderben laufen zu lassen. Die Reaktion darauf ist nämlich Frust. Wenn ich an einem Gegner hoffnungslos immer wieder zerschelle und ich keine andere Alternative sehe, wie z. B. mit besserer Ausrüstung oder einer neuen Taktik später noch einmal wieder zu kommen, wird der Spieler schnell frustriert und wird bald aufgeben und im schlimmsten Fall das Spiel nie wieder anfassen.</p>

<p>Ein Spiel darf unendlich schwer sein, doch es muss dem Spieler immer eine Perspektive bieten. Und das ist natürlich leichter gesagt als getan.</p>

<p>Vor 15 Jahren waren wir es gewohnt trotz aller Widrigkeiten immer und immer wieder unser Glück zu versuchen. Dazu kam wir waren deutlich jünger und Zeit schien im Überfluss vorhanden zu sein. Doch inzwischen sind die meisten von uns erwachsen und im Berufsleben angekommen oder stecken im Studium. Dazu kommen andere Verpflichtungen wie eine Partnerin oder Partner, vielleicht sogar Kinder. Unsere Zeit ist ein kostbares Gut und diese wollen wir natürlich nicht an miese Spiele vergeuden. Daher fehlt oft auch die Motivation gegen den Frust anzukämpfen, was früher weniger ein Problem war.</p>

<p>Außerdem sind Spiele umfangreicher geworden. Wir verlangen inzwischen, ob bewusst oder unbewusst, nach Abwechslung. Monotones reinrennen in den immer selben Boss macht auf die Dauer keinen Spaß, eher im Gegenteil. Es sei denn ich habe eine Perpektive und kann mich, vielleicht auch nur vorerst, in andere Richtungen orientieren und es später erneut versuchen.</p>

<p>Ich habe das Gefühl heutige Entwicklerstudios wählen den bequemen Weg: „Lasst uns unser Spiel nicht zu schwer machen, damit jeder damit zurecht kommt.“</p>

<p>Das mag zwar den Frust während des Spielens vermeiden, aber spätestens wenn das Spiel beendet ist ist der Frust um so höher, wenn man 10 Stunden an einem Spiel gespielt hat und feststellt „Hmm... irgendwie war das ziemlich einfach.“ oder „War das alles?“.</p>

<p>Natürlich kann man sowas mit einer fesselnden Story oder actiongeladenen Szenen abfedern, aber wie genussvoll wären solche Erlebnisse wenn ich dafür auch hätte Kämpfen müssen. Wieviel glaubwürdiger wird eine Spielfigur, wenn nicht nur in der Story von mächtigen, unbezwingbaren Feinden die Rede ist, sondern ich dies auch zu spüren bekomme?</p>

<p>Als Zocker will ich etwas erleben. Ich möchte das Gefühl des Erfolgs schmecken und der schmeckt nur dann wirklich gut, wenn ich diesen Erfolg selbst erarbeitet habe.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8974" alt="Screenshot aus &quot;Dark Souls&quot;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/dark_souls.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Es mag viele großartige Spiele geben, aber nur die allerwenigsten fahren hier ein sauberes Konzept auf. Eines der wenigen Titel die dies geschafft haben in jüngster Zeit, waren <strong>Dark Souls</strong> und <strong>Demon's Souls</strong>.</p>

<p>Beide Titel wurden gleichermaßen von Spielern, wie auch Kritikern gefeiert. Aber warum?</p>

<p>Wegen bombastischer Grafik? Nein, zwar sieht Dark Souls gut aus, aber State-of-the-Art ist anders. Wegen einer fesselnden Story? Bestimmt nicht, die Geschichte lässt sich allenfalls als solide und unterhaltsam bezeichnen. Sie ist hier nur das Mittel zum Zweck.</p>

<p>Frag einen Zocker nach Crysis und er wird als erstes von der Grafik schwärmen, aber wenn es um das Spiel an sich geht, bleibt nur ein solider, aber doch recht uninspirierter Shooter zurück. Wenn man aber jemanden auf Dark Souls anspricht wird einem als erstes von dem extremen Anspruch vorgeschwärmt. Wie schwer das Spiel sei und wie vorsichtig man sein muss. Und dies überflügelt alle anderen Elemente des Spiels. Ist das Gameplay sonderlich ausgefeilt? Nein, das Gameplay ist sogar ziemlich simpel und auch etwas steif. Aber da bei <strong>Dark Souls</strong> eigentlich jeder Gegner eine Gefahr darstellt und einem sofort das Herz bis zum Hals schlägt sobald ein Skelett mit Roten Augen um die nächste Ecke kommt entsteht eine unfassbare Spannung. Die Kämpfe sind fordernd, man muss sich Taktiken für jeden Gegner zurechtlegen und auch wenn sie in großer Zahl erscheinen. Jeder einzelne Schritt ist gut überlegt. Es wird nicht gerannt, sondern ein Fuß sorgsam vor den anderen gesetzt. Sobald man einen neuen, unbekannten Gegner entdeckt wird man zunächst starr vor Angst. Fragen wie „Bin ich schon stark genug für diese Art Monster?“ oder „Was kann dieses Monster?“ rasen durch den Kopf.</p>

<p>Und das aus gutem Grund, denn eine Niederlage geht einher mit einem hohen Preis, ein Preis der zwar hoch ist, jedoch nicht das Spiel ruiniert sollte man doch ein vorzeitiges Ende finden. Habe ich mich doch übernommen oder ist ein Boss einfach noch viel zu mächtig, wende ich mich in eine andere Richtung, erkunde dort erstmal und versuche stärker zu werden bevor ich zurück kehre.</p>

<p>Natürlich ist auch "Dark Souls" nicht perfekt, aber es begeistert vor allem deshalb die Massen, weil es seit langer Zeit endlich mal wieder ein Spiel ist, dass selbst die härtesten Gamer fordert, aber trotzdem auch zugänglich für weniger erfahrende Zocker ist.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_sascha.jpg);"></div>
        					    Sascha
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Das waren jetzt viele Worte. Aber der Schwierigkeitsgrad und der Anspruch in Videospielen ist ein Thema, welches mich ganz besonders beschäftigt. Ich wünsche mir, dass Entwickler von Titeln wie "Dark Souls" lernen und ihre Aufmerksamkeit etwas mehr den Anspruch von Spielen widmen. Es ist klar, dass auch unerfahrene Zocker einen Zugang zu Spielen bekommen sollen, aber dabei sollte man nicht die Core-Gamer vergessen. Mit welchen Mitteln man so etwas löst ist am Ende nicht wichtig – Hauptsache es funktioniert. Ob nun eine Auswahl des Schwierigkeitsgrad, wo oft aber unsicher ist, welcher den nun wirklich der richtige für einen ist oder mit selbst ansteigenden Anspruch wie in Dark Souls. Wie wäre es, wenn man nicht nur den Feinden eine K.I. gibt, sondern direkt dem Spiel, welches erkennt wie gut ich spiele. Vielleicht werden die Gegner automatisch stärker, wenn ich schon seit 20 Minuten keinen einzigen Lebenspunkt mehr verloren habe.</p>

<p>Ich denke die Möglichkeiten sind vielseitig, man muss sich nur etwas intensiver damit befassen.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Assassins Creed 4: Black Flag]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/assassins-creed-4-black-flag</link>
        <pubDate>Thu, 16 May 2013 19:34:57 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8956" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/ac4_header.jpg" width="643" height="342" /></p>Segel setzen, Männer! Jetzt wird es dreckig, stürmisch und gefährlich! Warum? Im neuesten Ableger der Assassinen-Saga "<a href="http://www.spieleradar.de/Playstation3/spieledetails/assassins-creed-4-black-flag/13_21774.html" target="_blank">Assassins Creed 4</a>", der mit dem Beinamen "Black Flag" versehen wurde, dreht sich alles um die Piraten der Karibik. Doch keine Sorge, "Orlando Bloom" und "Johnny Depp" bleiben an Land. Es ist halt ein Abenteuer für echte Freibeuter! Es erwarten Euch windige Seeschlachten, die bereits bekannte Meuchelmord-Action und natürlich eine ganz neue Zeitperiode, in der Ihr erneut in die Rolle eines entfernten Blutsverwandten des Protagonisten "Edmond" schlüpfen dürft. Doch wird es dieses mal nicht der freundliche Wirt "Desmond" sein, der in den Animus eingespannt wird. Zu dem neuen Assassinen kommt auch ein neuer Proband. Doch wer das sein wird ist noch nicht bekannt.</p>

<p>Wie die Einleitung erahnen lässt, handelt es sich dieses mal um ein echtes Raubein: "Edward Kenway". Ein Hybrid aus Assassine und Pirat: Eine bisher einzigartige Verflechtung zweier Komponenten in der Reihe von "Assassins Creed". Obendrein ist er auch noch der Großvater von "Connor", bekannt aus <a title="Assassin’s Creed 3" href="http://www.couchcastle.de/2012/11/assassins-creed-3/">Assassins Creed 3</a>. Wie das möglich ist? Zum ersten Mal in der Geschichte der Assassinen-Spiele geht man mit "Assassins Creed 4: Black Flag" weiter in der Timeline zurück: Knapp 60 Jahre, in das Jahr 1715, um genauer zu sein. Zurück in die Vergangenheit, könnte man sagen.
<h2>Havanna, Kingston, Nassau</h2>
Nein, ich versuche hier nicht einen neuen Popsong zu komponieren. Diese Orte werden die drei wichtigsten Handlungsorte für Euch sein. "Havanna" wird dabei dem europäisch/spanischen Baustil von Florenz ähnlich sehen, "Kingston" widerum wird den englischen Kolonien aus "Assassins Creed 3" nachempfunden sein und zu guter Letzt bleibt uns noch "Nassau". Das "Tortuga" der Assassinen-Reihe. Vollgestopft mit kriminellem Gesindel, Trinkern, Raufbolden und somit das Paradies für jeden eingefleischten Piraten.</p>

<p>Von diesen wird es auch nicht zu wenige geben! Euch erwarten berühmt berüchtigte Seeräuber: Blackbeard, Charles Vane, Calico Jack, Anne Bonny und Ben Hornigold. Inwiefern Euch diese dunklen Gestalten gesonnen sein werden ist jedoch nicht bekannt. Es heißt also abwarten und Tee trinken.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8955" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/ac4_screen.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Große Versprechen</h2>
Seit 2011 ist "Black Flag" bereits in Arbeit und das bei knapp sieben Entwickler Studios. Von einem Schnellschuss kann man also schon mal nicht reden. Wovon aber bereits gesprochen wird, ist die Vielfältigkeit, die dem Spiel inne wohnen soll. So wurde einem bereits kurz nach den ersten Schnipseln an Informationen eine völlig freie und ladezeitenlose Spielwelt versprochen. Keine lästigen und merkwürdig wirkenden Wechsel zwischen Seeschlachten und Stadtbesichtigungen mehr. Eine gute Nachricht.</p>

<p>Auch wird es neben den drei größten Städte noch sage und schreibe fünfzig (!) weitere Locations geben, die Ihr natürlich frei und fröhlich erkunden dürft. Zu diesen Orten zählen beispielsweise Maya Pyramiden, Wälder, kleinere Ortschaften und vieles mehr. Wem das alles zu trocken wird, darf die Badehose einpacken, denn zum ersten Mal dürft Ihr die Unterwasserwelt eines "Assassins Creeds" entdecken. Dass das keine schnöden Tauchtrips werden, kann man sich anhand der Bilder bereits denken: Haie, Wale, Fische und zerborstene Schiffe warten auf dem Meeresgrund auf Euch. Da bleibt kein Höschen trocken.</p>

<p>Auch der <em>Kampf</em> wurde für Euch überarbeitet: Das Schleichsystem aus Teil 3 soll noch einmal eine Frischzellenkur erhalten haben. Was von Vorteil ist, denn das System wurde von vielen Seiten stark bemängelt. Im direkten Kampf heißt es dieses Mal "Zwei sind besser als eins", denn Euer (Anti-) Held "Edward Kenway" kämpft wahlweise mit zwei Schwertern, zwei Pistolen oder auch einem Mix aus beiden tödlichen Komponenten. Gepaart mit der gewohnten Artistik der Assassinen sorgt das wieder für atemberaubend cineastische Kampfchoreographien.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/zGmsvr0MSaA" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zGmsvr0MSaA" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Ich denke...</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Hier wird eine ganze Menge versprochen. Vielleicht zu viel? Bereits in dem Vorgänger zu "Black Flag" hatte man vieles gehört; vieles, das ungeheuerlich spannend klang. Doch leider hinkte es dann teilweise bei der Umsetzung. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Dieses mal schaffte es "Ubisoft" doch schon wieder mich für dieses Spiel zu begeistern. Teufelskerle! Auf der einen Seite bin ich zwar noch skeptisch, auf der anderen Seite glaube ich es den Jungs aber wirklich, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Das Setting ist wirklich atemberaubend, der Abwechslungsreichtum klingt nach einer Menge Spaß und am Ende ist es eben ein "Assassins Creed" und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mit einem der Vorgänger keinen Spaß gehabt hätte. Bis ich die Segel setzen darf, ist es ja noch ein Weilchen hin, doch als geduldige Landratte kann ich gerne warten. So baut sich auch nach und nach die "Übersättigung" des Franchises ab.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Evil Dead (2013)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/evil-dead-2013</link>
        <pubDate>Wed, 15 May 2013 17:21:30 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8919" alt="Evil-Dead-2013-Movie-Poster-2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/Evil-Dead-2013-Movie-Poster-22.jpg" width="643" height="300" /></p></p>

<p>Wie schön sie doch war: Die gute alte Zeit. Ende der 70er Jahre erhielt dass Horror-Genre einen großen Aufschwung und bescherte uns damit Perlen, Kultfilme und Klassiker. Einer dieser Klassiker und gleichzeitig einer der berühmt berüchtigtsten, ist die Mutter des Splatterfilms, "Evil Dead", oder in Deutschenlanden besser bekannt als "Tanz der Teufel." Einer der Filme, der als Grund zur Einberufung der FSK (Freie Selbstkontrolle) diente. Zu gewalttätig, ungeheuerlich und schlussendlich nicht mehr tragbar für die deutschen Kinos, verbannte man "Tanz der Teufel" auf den Index und somit raus aus den Ladentheken und den Köpfen der Bevölkerung. Doch weit gefehlt. Mit einer riesigen, stetig wachsenden Fangruppe und den Nachfolgern des Originals verblieb "Tanz der Teufel" über Jahrzente in aller Munde. Und genau diese Münder waren auch die ersten, die voller Sabber waren, als man es verkündete: "Evil Dead" wird neu aufgelegt. Und am 16. Mai ist es in Deutschland endlich soweit: Jetzt entscheidet sich, ob die Spucke im Mund trocknen wird, weil sie einem ganz einfach weg bleibt oder ob man sie direkt gen Leinwand spuckt.
<h2>Hier wird nicht getanzt</h2>
Ein gemütlicher Urlaub soll es für die 5 Jugendliche werden. Na, bei einem solchen Satz beginnt schon der Würgereiz, was? Auch wenn das "Evil Dead"-Franchise den ganzen "Hütte in einem Wald-Horror" erfunden hat, beließen es die Drehbuchautoren nicht bei einer solch plumpen Rahmenhandlung. Wir haben zwar fünf Menschen in einer Hütte, doch das, was sie dort durchleben wollen, ist alles andere als ein entspannender Urlaub. Viel mehr ist es die letzte Chance für Mia, ihre Heroinsucht in den Griff zu bekommen. Zur Seite stehen ihr dabei ihr Bruder David und die restlichen drei Mitglieder der Hütten-Clique. Doch abseits von dieser sehr schönen Änderung hat sich kaum etwas verändert. Denn sobald die Freunde etwas Merkwürdiges in ihrem Urlaubsdomizil verspüren und dabei das Buch der Toten auffinden, nimmt der Film alte Züge an und wird dadurch ein blutiger Albtraum für alle Beteiligten.</p>

<p>Dabei gibt es alles, was man braucht: Hektoliterweise Blut, nervöse Bäume, schön anzusehende, beinahe komplett computerfreie Effekte, Kettensägen und abgetrennte Gliedmaßen. Man bekommt also das, was man erwartet. Doch hier kommt der kleine Haken in der blutgetränkten Euphorie.
<h2>Böser Trailer</h2>
Viele, viele Menschen wurden durch Poster, Berichterstattung und Trailer immer weiter euphorisiert. So gehört sich das ja auch. Ebenso erging es mir. Ich erfreute mich über jeden Schnipsel an Material und obwohl ich mir bloß den ersten Trailer ansah, wusste ich doch erschreckend viel über die verschiedenen, bizarren und schön anzusehenden, Ableben der verschiedenen Charaktere. Damit wurde mir leider schon ein wenig Wind aus den Segeln kommen. Zumindest in den ersten 45 Minuten. Hier hätte für den Trailer doch das Motto: "Weniger ist Mehr" herhalten sollen. Meine persönliche Empfehlung wäre, sich den Trailer zu verkneifen und völlig ohne Vorahnung in den Film zu gehen. Das wird einen sicherlich noch schaurig-schnöneren Eindruck bei Euch hinterlassen. Für alle, die es sich nicht verkneifen können: Ich habe Euch ja gewarnt!</p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/N1zjlWFPdxk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N1zjlWFPdxk" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Da hat man sich doch mal Gedanken gemacht. Man sitzt nicht im Kino, um sich einfach noch einmal denselben Film anzusehen, sondern um tatsächlich eine Neuinterpretation des Stoffs geniessen zu können. Bessere Effekte, teils interessante neue Charaktere und eine ganze Menge blutiger Effekte, die das Splatterfan-Herz höher schlagen lassen. "Evil Dead" ist Unterhaltung in seiner Reinform und zeigt dem abgedroschenen Genre, wo der Hammer hängt. Ich hoffe auf weitere Versuche, diesen neuen König vom Thron zu stossen und empfehle jedem hartgesottenen Horror-Fan einen Blick zu wagen. Für den einen oder anderen wird es vielleicht ein Kinogang, den er nicht mehr vergessen wird. Einen Tipp zum Schluss: Eingefleischte Fans sollten den Abspann abwarten. Es lohnt sich!
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gewinnspiel: Soul Sacrifice]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/gewinnspiel-soul-sacrifice</link>
        <pubDate>Wed, 15 May 2013 10:21:09 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8895" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soul_g_header.jpg" width="643" height="321" /></p>
<h2>Es gibt wieder was zu gewinnen!</h2>
Ihr habt sicher schon <a title="Christians Review" href="http://www.couchcastle.de/2013/05/soul-sacrifice/">Christians Review</a> bei uns entdeckt. "Soul Sacrifice" konnte unseren Redakteur auf seiner PS Vita überzeugen.</p>

<p>Da wir heute unseren <strong>200. Artikel</strong> online stellen, bieten wir Euch die tolle Gelegenheit, einmal das Spiel bei uns zu gewinnen!
<h2>Was müsst Ihr dafür tun?</h2>
Dieses Mal machen wir es Euch ganz leicht: Schreibt uns einfach auf <a href="mailto:gewinnspiel@couchcastle.de">gewinnspiel@couchcastle.de</a> oder in den Kommentaren, was Ihr an unserer Seite gut findet und was wir besser machen könnten. Unter allen Einsendungen werden wir im Team dann einen Gewinner wählen. Kritik ist übrigens auch gerne erwünscht und verschlechtert keineswegs Eure Chancen!
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Teilnahmebedingungen</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<span>Teilnehmen dürfen alle Leser, welche mindestens 16 Jahr alt sind und nicht bei <a href="http://CouchCastle.de">CouchCastle.de</a> als Redakteure (sowie Verwandte) oder Unternehmen mitwirken und in Deutschland wohnen. Mehrfach-Einsendungen sowie der Rechtsweg werden ausgeschlossen.</span></p>

<p>Wir geben Euch bis diesen Sonntag, dem 26. Mai 2013 um 23:59 Uhr die Zeit teilzunehmen. Die Gewinner werden von uns dann kurze Zeit später benachrichtigt.</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns bei <strong>Sony Computer Entertainment Deuschland GmbH</strong>
für ihre freundliche Unterstützung.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Iron Man 3 (2013)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/iron-man-3-2013</link>
        <pubDate>Tue, 07 May 2013 12:45:15 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8883" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/ironman3_header.jpg" width="643" height="315" /></p>Seit einigen Tagen ist der High-Tech-Superheld "Iron Man" wieder in den deutschen Kinos unterwegs und macht den Bösewichten die Hölle heiß. Dazu gehört dieses Mal der ominöse Terrorist "Mandarin" und eine experimentelle Droge, die auf den Namen "Extremis" getauft wurde. Noch nie hatte es Tony so schwer wie jetzt. Wird er sich als Superheld beweisen oder hat das letzte Stündlein für den Mechaniker geschlagen?
<h2>Man nennt mich Man, Iron Man</h2>
Mensch, Mensch, Mensch, dass ist ja alles dramatisch hier. Geliebte Charaktere in Gefahr, Tonys Anzüge in Schutt und Asche, ein gefallener Held und ein Superschurke, der den gesamten Globus in Angst und Schrecken versetzt. Noch nie wurde Mr. Stark so sehr unter Druck gesetzt und noch nie hat man den Playboy unter den Helden so sehr leiden sehen. Man trifft also genau den Zahn der Zeit. Viele Helden oder auch Action-Stars werden seit kurzem am liebsten zu Boden geschleudert, um dann den fulminanten Wiederaufstieg zu feiern.
Beispiele gibt es zu Hauf, doch worauf ich hinaus will ist der Gentle-Agent 007: Noch nie hat sich Iron Man oder auch einer der vergleichbaren Superhelden-Verfilmungen so sehr wie ein James Bond Film angefühlt. Vom Aufbau bis hin zu dem Täter, und auch das Tätermotiv lässt alles ganz schwer an die Filme des schicken Anzugträgers erinnern. Ganz besonders an den neuesten Ableger "Skyfall". Untermauert wird das ganze noch durch das bondähnliche "Tony Stark will return". Und auch unseren Helden sehen wir weitaus häufiger ohne seine Rüstung, beinahe schon in Agenten-Manier. So haben wir Tony Stark noch nie gesehen und selbst wenn wir es noch nicht wussten, dass wir es wollten: Wir wollten es.
<h2>3D - Oh, Ne.</h2>
"Yeah. 13,- Euro an der Kinokasse gelassen. Mal wieder keine 2D Vorstellung in einem Cineplex mit gefühlten 200 Sälen." Genau das waren meine Gedankengänge, als ich für die Vorstellung von "Iron Man 3" mal wieder dass "3D Prozedere" durchgemacht habe. Doch dieses Mal wurde ich tatsächlich positiv überrascht. Die Effekte bei "Iron Man 3" sind wirklich sehr gelungen und es sind zur Abwechslung einmal nicht nur zwei Szenen mit dem Effekt versehen worden. So kommt es bei den Unterwasserszenen zu Teils sehr schön anzusehenden Details und auch das Zerbersten verschiedener Wände, Türme, Gläsern und allem, was man sich so vorstellen kann, wird zu einem echten Erlebnis. Dazu kommt noch, dass man eindeutig die 3D Brillen überarbeitet hat und diese nun einen viel besseren Tragekomfort besitzen. Doch das ist nur eine kleine Randnotiz. Bei der ganzen Action in "Iron Man 3" haben sich die 13,- Euro dann doch tatsächlich gelohnt und ich kann sagen, dass "Iron Man 3" für mich der erste lohnenswerte 3D-Film gewesen ist.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/tLeYowPUE10" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tLeYowPUE10" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Die Filme um den Helden Iron Man haben sich bisher nicht durch Fehlerfreiheit ausgezeichnet und auch Teil 3 tut dies nicht. Doch, wie bereits bei seinen Vorgängern, wird dieses winzige Defizit durch eine fette Tasse Charme wieder wett gemacht. Und nicht zu vergessen: Jede menge Action. Hier schlägt man Teil 1 &amp; 2 um längen und man ist mehr als einmal dabei, die ganzen Details zu bewundern. "Iron Man 3" ist ein würdiger Nachfolger in der Filmreihe und macht die Fehler des Vorgängers beinahe vergessen. Ich für meinen Teil bin nun sehr gespannt, wie es um Marvels Blechbüchse bestellt ist und ob wir ihn außerhalb der Avengers noch bewundern dürfen. Wer Lust auf einen trickreichen, actiongeladenen Kinoabend hat, wird mit "Iron Man 3" sicherlich gut beraten sein.
<h4>Wertung: 8.5</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Soul Sacrifice]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/soul-sacrifice</link>
        <pubDate>Sat, 04 May 2013 20:00:12 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8871" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soulsac_header.jpg" width="643" height="360" /></p></p>

<p>Videospiele mit einer <strong>Monster Hunter</strong> Mechanik üben auf mich eine gewisse Anziehungskraft aus, der ich nur schwer widerstehen kann. Allerdings schrecken sie mich meistens auch ebenso schnell wieder ab, da ihre Lernkurve bzw. der Anstieg des Schwierigkeitsgrades meist exponentiell ist. Gefühlt zumindest. Seit längerem jieperte ich schon auf einen Monster Hunter Klon auf der <strong>PS Vita</strong>. Schnell mal im Zug oder in der Pause ein Monster schnetzeln, warum nicht? <em>Ragnarok Odyssey</em> lächelte mich wochenlang an, aber ich sagte mir, warte mal auf <strong>Soul Sacrifice</strong>. Und das Warten hat sich gelohnt: Das Sony-exklusive <strong>JAPAN Studio</strong> lieferte weit mehr als "bloss" einen Monster Hunter Klon ab.
<h2>Verzweifelte Lage</h2>
Der Einstieg ist ebenso fesselnd wie verstörend: Ich sehe einen unwirklichen Ort. Abertausende von menschlichen Knochen und Schädeln säumen den Boden. Ich beobachte, was wie eine Hinrichtung aussieht. Während zwei widerliche Kreaturen einen Menschen festhalten, materialisiert sich vor ihm ein dunkler Obermotz und vaporisiert den Gefangenen. Kurz darauf wechselt die Szene und ich bin selber ein Gefangener. In einem Käfig aus Knochen krieche ich auf dem Boden. Mein Blick wandert aus der Zelle auf einen anderen Gefangenen im Nachbarkäfig. Er scheint sehr verängstigt und meint zu wissen, er sei der Nächste. Er redet von einem Zauberer Magusar. Ich verstehe nichts. Aber Recht hat er wohl gehabt, denn kurz darauf erscheinen die widerlichen Skelett-Kreaturen, um ihn zu holen. Plötzlich zaubert der Gefangene einen gigantischen Feuerball, sprengt seinen Käfig auf, und redet noch viel wirreres Zeug über "dieses Buch". Kurz darauf wird auch er von Magusar vaporisiert. Ach ja, er erwähnte vor seinem Ableben noch eben, dass er "dieses Buch" ja noch nicht zu Ende gelesen und Magusars Geheimnis noch nicht gelüftet hätte.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8873" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soulsac_07.jpg" width="643" height="364" /></p>
<h2>Universal-Buch</h2>
Ich scheine ohnmächtig geworden zu sein. Ich werde wach, weil mich jemand ruft. Neben mir wackeln ein paar Knochen auf dem Boden und ein kleines Hand-Symbol gibt mir zu verstehen, dass ich auf dem Touchpad die Knochen zur Seite schieben soll. Was ich erblicke, ist nicht weniger, als eine der genialsten Ideen, die ich seit langem in einem Videospiel erlebt habe. Es handelt sich um Librom, einem sprechenden Buch mit unterschiedlich großen Dämonenaugen und einem schiefen, reißzahnbesetzdem Mund. Ich soll es lesen, es wäre mein Schicksal. Sein letzter Leser wäre ja gerade gestorben.</p>

<p>Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht überblicke: Librom ist im Prinzip das komplette Spiel. Es handelt sich um ein Tagebuch eines Zauberers, dessen niedergeschriebene Taten ich in sogenannten Phantom-Quests nacherleben kann. Natürlich gibt es auch eine Seite mit einem Portrait dieses Zauberers, das ich nach Herzenslust überschreiben darf. So darf ich das Aussehen und den Namen meines Zauberers festlegen. Dabei sind aber auch etliche Seiten des Buches noch unleserlich und erschließen sich mir erst nach und nach. Ebenso decke ich auch Schritt für Schritt die Hintergründe und die Geschichte des Spiels auf.</p>

<p>Gier hat sich in der Welt breitgemacht. Und wer zu gierig ist, mutiert zu einem fürchterlichen Monster. Nicht nur Menschen sind davon betroffen, auch Tiere. Die Zauberer sorgen dafür, das Gleichgewicht in der Welt zu bewahren, indem es ihr Recht und ihre Pflicht ist, diese Monster zu bekämpfen. Das hört sich im ersten Moment wahnsinnig billig konstruiert an, entpuppt sich aber als glaubhafte Hintergrundgeschichte. Denn auch Zauberer können der Gier zum Opfer fallen. Jedes besiegte Monster kehrt kurzzeitig zu seiner normalen Form zurück und winselt um Gnade. Der Zauberer steht dann vor der Wahl, das Lebewesen zu retten oder zu opfern. Rettet der Zauberer ein Wesen, wirkt das verstärkend auf die Abwehrkräfte und die Lebensenergie. Opfert er einen Gegner, wird der Zauberer mächtiger und stärker, indem er die Seele des Opfers in sich aufnimmt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8874" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soulsac_03.jpg" width="643" height="364" /></p>
<h2>Nichts für Linkshänder</h2>
Genauer gesagt, nimmt der Zauberer die Seele in seinen rechten Arm auf. Und so ist es eben jener rechte Arm, der im Kampf zum Einsatz kommt. In <strong>Soul Sacrifice</strong> gibt es - was für einen Monster-Schnetzler schonmal überraschend sein dürfte - keine physischen Waffen. Alles, was im Kampf eingesetzt wird, sind zeitlich begrenzte Zauber, die sich größtenteils verändernd auf den rechten Arm auswirken. Von diesen Zaubern darf man sich vor jedem Kampf sechs Stück ins Repertoire legen. Zudem darf der rechte Arm noch mit Siegeln verziert werden, die spezielle Boni verleihen. Insgesamt kommt Soul Sacrifice mit über 300 Fähigkeiten und Zaubern daher, die noch gesteigert und ausgebaut werden können.</p>

<p>Soul Sacrifice wagt den Spagat zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Ansätzen zur Charakter-Entwicklung. Auf der einen Seite gibt es ein System der Erfahrung und des Stufen-Aufstiegs. Jedes Mal, wenn ein Gegner nach dem Kampf gerettet oder geopfert wird, steigt der Füllstand in der Lebens- oder Magieanzeige. Ist die Anzeige gefüllt, steht ein Stufen-Aufstieg an. Die Summe der Lebens- und Magiestufe kann den Wert 100 nicht übersteigen. Es obliegt dem Spieler zu entscheiden, ob er den Charakter ausgewogen entwickelt oder spezialisiert. Auf der anderen Seite stehen die ganzen Zauberkräfte, die durch kleine, runde Marken symbolisiert werden. Diese Zauber-Marken erhält man als Quest-Belohnung. Je besser ein Quest abgeschlossen wird, desto bessere und seltenere Zauber erhält man. Jeweils zwei gleiche Zauber können zu einem höherwertigen Zauber kombiniert werden. Bis zu drei Sternchen lassen sich pro Zauberkraft erreichen, bevor der Zauber komplett in eine neue Stufe angehoben wird, wo er z.B. deutlich mehr Schaden verursacht.</p>

<p>Und gerade, als das Spiel einen Tick zu schwer für mich wurde, schaltete ich die ersten Begleiter frei, die mich in Kämpfen unterstützen. Sollte es also mal keine Online-Anbindung geben, um mit drei weiteren Zauberern in unzähligen Avalon-Quests (ich kann "erst" 46 davon in Librom erkennen) abzutauchen, darf man sich auch bis zu zwei KI-Gefährten aussuchen, die einen im Kampf unterstützen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8875" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soulsac_08.jpg" width="643" height="364" /></p>
<h2>Du opferst mich, ich opfer' Dich</h2>
Gefährten und die mit ihnen einhergehenden Interaktionsmöglichkeiten bringen zusätzlich einen völlig neuen Aspekt in das Spiel. Werdet Ihr im Kampf niedergeschlagen, seid Ihr noch nicht sofort tot. Ebenso liegen auch Eure Verbündeten am Boden und warten auf Euch. Die Qual der Wahl: Wird der Jammerlappen am Boden noch seinen Beitrag aktiv im Kampf leisten und soll gerettet werden? Oder opfert man ihn direkt für einen verheerenden Finish-Move am Gegner? Wo ist der Haken? Nun, gewisse Dinge werden vorläufig im Tagebuch festgeschrieben, wie zum Beispiel der Tod eines Verbündeten. Wollt Ihr dieses Ereignis im Buch "korrigieren", benötigt Ihr Lacrima. Lacrima wiederum verliert Librom ab und zu als Träne. Diese "Tinte" benötigt Ihr übrigens auch, wenn Ihr Euch selber opfert, oder sagen wir mal Teile von Euch. So könnt Ihr zum Beispiel Eure Haut opfern, um einen gewaltigen Angriffszauber zu wirken. Fortan leidet Ihr aber unter diesem Opfer durch eine um 50% herabgesetzte Rüstung. Dieser Effekt - sprich Euer vorheriges Opfer - muss erst mit Lacrima ausradiert werden, damit der Malus verschwindet und das Opfer erneut erbracht werden kann. Selbstredend wird das Opfer mit jeder Anwendung teurer.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8876" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/soulsac_04.jpg" width="643" height="364" /></p>
<h2>Durch und durch stimmig</h2>
Die Kampfarenen, Zauberer und Monster gehören zu dem Besten, was ich bisher auf der Vita gesehen habe. Hier und da scheint das seinen Preis zu haben, denn zwischendurch erinnern einige wenige Bodentexturen an gute alte PSone-Zeiten.</p>

<p>Unterlegt wird das Schmökern in Librom und die actionhaltigen Kämpfe durch einen tollen Soundtrack, der sowohl ruhigere, melancholische Töne anstimmt, dann aber auch anpeitscht, um wieder und wieder die Monster anzugehen. Die englischen Synchronsprecher liefern ebenfalls einen guten Job ab. In der deutschen Version, müssen wir uns mit Untertiteln begnügen.</p>

<p>Wunderschön sind die Seiten in Librom geworden, auf denen die Geschichte des Zauberers aus dem Tagebuch und teilweise auch die Geschichten der Zauberer und Menschen, denen er begegnet, erzählt wird. So erwachen 2D und 3D Effekte und Animationen zum Leben, während Ihr so durch die Seiten blättert, stilecht natürlich durch Wischen auf dem Touchscreen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ckYR5t-6FrI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ckYR5t-6FrI" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ungläubig blickte ich auf die kleine Info unterhalb meines Spielstandes, kurz bevor ich mich an diesen Artikel setze: 17 Stunden, 23 Minuten und 40 Sekunden Spielzeit. Und ich habe noch lange nicht genug! Mal ganz abgesehen davon, dass ich gerade mal knapp ein Viertel aller Phantom-Quests überhaupt in Librom freigeschaltet habe. Die Mischung aus Stufen-Aufstieg, Zauber-Verbesserung und die auswählbaren Begleiter lassen das Spiel für meinen Geschmack stets fordernd aber nicht zu schwer erscheinen. Der stimmige Soundtrack, die tolle Aufmachung und die teils ergreifenden Einzel-Schicksale in der Geschichte passen einfach unglaublich gut zusammen. Und letztlich steckt im Kern auch noch ein ausgezeichnet spielbares Action-Kampfspiel, das zwischendurch immer mal wieder repetitiv wird, dann aber doch etwas Neues bietet, um mich bei der Stange zu halten.
<h4>Wertung: 9.0</h4>
</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns recht herzlich bei <em>Sony Computer Entertainment Deutschland</em> für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Injustice: Götter Unter Uns ]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/injustice-gotter-unter-uns</link>
        <pubDate>Fri, 03 May 2013 08:41:12 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8623" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/Injustice-Gods-Among-Us-Banner.jpg" width="643" height="384" /></p>Vor <a title="Angespielt: Injustice: Götter Unter Uns" href="http://www.couchcastle.de/2013/04/angespielt-injustice-gotter-unter-uns/">kurzem</a> berichteten wir über die Demo des Superhelden Prüglers "Injustice: Götter Unter Uns" aus dem Hause <strong>Warner Brothers/ Netherrealm</strong>. Nun kamen wir dazu das Kampfspiel auf Herz und Niere zu testen und uns ein Bild von dem zu machen, was Euch erwartet, wenn Ihr ebenfalls anfangen wollt wild um Euch zu schlagen.
<h2>Welcher Held bist du?</h2>
24 Charaktere an der Zahl stehen Euch zur Verfügung. Dabei wurden die Universen bunt gemischt: Batman, Green Lantern, Wonder Woman, Superman, Aquaman, Flash und Shazam gehören dabei zu den wohl bekanntesten Helden. Und auch fast jeder dieser Helden hat seinen persönlichen Erzfeind dabei. Wobei Batman, der Liebling der Massen, am meisten Unkraut dem Roster hinzufügt – Popularitäts Bonus eben.</p>

<p>Die Charaktere sind in verschiedene Arten unterteilbar: Die leichten wendigen Helden und Schurken, die dafür weniger Schaden anrichten; die eher ausgewogenen Kämpfer, die durchschnittlichen Schaden anrichten und die Klopse, die alles kaputt hauen, wenn sie denn treffen.</p>

<p>Entscheidender Unterschied zu anderen aktuellen Kampfspielen ist wohl die Leichtigkeit des Systems: Ihr müsst keine großartigen Kombos lernen und auch nicht ganz kampferprobte Spieler finden schnell einen Zugang und es kommt mehr auf den richtigen Einsatz der Special Moves an. NetherRealm Studios, welche schon für den letzten Mortal Kombat-Teil verantwortlich waren, haben ein wenig an ihrem System rumgeschraubt um noch mehr Spieler anzusprechen.</p>

<p>Jeder Held oder auch Anti-Held hat seine eigenen Finessen, diese aktiviert man mittels B bzw. Quadrat. Das kann sehr verschiedenes sein: <em>Batman</em> schmeisst z.B. drei Hilfs-Batarangs, <em>Nightwing</em> macht aus seinen zwei Elektro-Schlagstöcken einen Stab und <em>Wonder Woman</em> wechselt von ihrer Peitsche auf eine Kombi aus Schild und Schwert. Das macht jeden für sich einzigartig und gibt Euch eine zusätzliche Palette an Strategien, die man gegen seinen Gegner einsetzen kann, wenn man denn weiß wie, denn wie hier gilt: Übung macht den Meister!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8863" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/injustice_2.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Schere, Stein, Papier, AUTO</h2>
Roboter, Shot-Guns, Turrets, Statuen, Flammenwerfer, Teleporter und Autos – Was hat das alles miteinander zu tun? Richtig! Es sind alles Dinge, die Ihr in einer guten Rangelei unter Helden einsetzen dürft und wenn ich sage einsetzen, dann spreche ich davon es dem anderen kräftig über den Schädel zu ziehen. Dass sieht lustig aus, ist klasse für gute Kombinationen und macht auch noch entsprechenden Schaden. Obendrein ist das für ein Kampfspiel in dem Ausmaße ziemlich selten, passt sich dem Spielfluss aber hervorragend an. Hier trifft man den Superhelden Nagel auf den Kopf.</p>

<p>Weh tun kann man seinen Gegenüber aber auch noch auf eine andere, elegantere Art und Weise: Kloppt sie durch eine Wand. Das klingt nicht so spektakulär? Das ist es aber, denn hinter jeder Wand verbirgt sich eine schön schmerzhaft anzusehende Einstellung, die den Widersacher knappe 10 bis 12 Sekunden lang Lacher und Schmerzen bereiten wird. Durch einen kurze Kombination aus nach hinten und A bzw. X gibt es einen Launch-Angriff, dessen Folge verheerend wird. Schonmal durch Batmans Villa geflogen? Nein? Launch. Schon mal unfreiwillig in einen Helikopter geraten? Nein? Launch! Da kommt Freude auf!</p>

<p>Und zu guter letzt gibt es dann noch die Kombination der beiden hinteren Trigger, die nach dem Aufbau einer Leiste, einen mächtigen Charakter spezifischen Move aktivieren, der die Gesundheit des Gegners schwer gefährdet. Wie diese Moves aussehen? Probiert es doch selbst mal aus! Mortal Kombat Spieler werden wohl auch hier wieder Paralellen finden.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8864" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/injustice_3.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Stärke: Umfang</h2>
Freut Euch auf einen sechs stündigen Story-Modus, ein gut funktionierender Online-Modus, einen Trainingsmodus, viele verschiedene Kampfmodi und das Stars-Lab, welches mit 240 Missionen aufwartet. Diese Missionen reichen dabei von super anstrengend bis super unterhaltsam. Warum man sich das alles antut oder antun sollte? Jeder, der das Spiel bereits spielt, weiß schnell, worauf ich anspiele: Man sammelt Erfahrungspunkte. Diese sammelt Ihr um Skins oder Profilbilder für die Online Kloppereien freizuschalten und damit Euer allgemeines Level ansteigt, dass allen anderen zeigt, was Ihr für krasse Macker seid. Klingt doch super, oder? Ich find schon.</p>

<p>Der bereits erwähnte Story-Modus hat Hand und Fuß, auch wenn es teilweise so wirkt, als wenn sie am falschen Körperende befestigt worden sind. Eigentlich ist alles davon, wie auch schon bei<strong> Mortal Kombat 9</strong>, eine kurze Einführung, warum sich jeder Held gegenseitig auf das Fressbrett kloppt. Geschrieben wurde die Geschichte immerhin von original DC-Autoren, welche ein Paralleluniversum erschaffen haben, in dem ausgerechnet Superman der Ober-Schurke ist und in welches die bekannten Helden des DC-Universums reingerutscht sind. Anhand Zwischensequenzen angelt man sich so von Kampf zu Kampf. Die deutsche Synchronisation schafft es leider nicht ganz die Dialoge überzeugend darzustellen, aber das sind wir Deutschen doch inzwischen auch oft genug gewohnt, oder?</p>

<p>Im großen und ganzen zwar solide, aber nichts besonderes im Vergleich zu den Comics, aber trotzdem Grund genug es bis zum Ende zu spielen. Denn Hand auf's Herz: Bemus haben so gut wie nie richtige Stories und so hebt sich "Injustice: Götter Unter Uns" dennoch sehr angenehm von der Masse ab. Abseits des Story-Modus hat auch noch jeder Charakter sein eigenes kleines Ende, wenn man in den normalen Kampfleiter-Modus geht, wo Ihr einfach 10 verschiedene Gegner nach einander kaputt haut.</p>

<p>Man kann sich mit "Injustice: Gods Among Us" somit wirklich schon eine ganze Weile lang aufhalten. Suchtpotenzial ist auch gegeben. Man kann viel freischalten und die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten sind natürlich immer ein schöner Nebeneffekt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8865" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/injustice_4.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Möge der Apfel mit dir sein</h2>
iOS-User mit einem iPhone oder einem iPad haben es doppelt gut. Mit dem Download der kostenlosen "Injustice App" ist es möglich, auch unterwegs noch kräftig weiter zu kloppen und so exklusive Skins freizuschalten. Ja, exklusiv bedeutet dabei so viel wie: Wenn Ihr kein Apple Produkt besitzt, bekommt Ihr auch keine neuen Outfits. Das ist verdammt schade, denn als echter Comicfan will man natürlich alles freischalten können. Mein Tipp: Fragt im Freundeskreis ob Euch mal jemand fix das iPhone leiht! Oder motiviert sie für Euch das Spiel zu spielen. Denn laut eines bekannten soll die App ebenfalls eine Menge Freude für den Arbeitsweg bereithalten.
<h2>Lobo DLC Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/RFwC8dV2l1Y" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RFwC8dV2l1Y" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Für den Superhelden-Fan die pure Freude, für den Hardcore Beat-Em Up Spieler vielleicht nicht unbedingt die Erleuchtung. Doch ist das wirklich so wichtig? Nein! Denn Injustice ist Massenkompatibel. Ob gegen die Schwester der Freundin mit weniger Spielerfahrung oder gegen eine Horde an Hardcore-Spieler Kumpels – gemeinsam kann sich immer wieder über das Glück oder die Misserfolge amüsieren, ohne auf zu viele Barrieren zu stoßen. Präsentation, Sound und Grafik sind zwar kein Highlight dieser Konsolengeneration, aber mir hat und wird Injustice noch eine ganze Menge Spaß bereiten und ich bin mir sicher, dass kann es Euch auch. Schlüpft in die Rolle Eures Helden und kloppt Euch durch das halbe DC-Universum! Wem 24 Charakter auf die Dauer zu wenig sein sollten, lege ich Euch den DLC ans Herz! Angekündigt wurde der Weltraum Kopfgeldjäger Lobo und drei weitere Charaktere werden noch folgen! Und Berichte werden folgen.
<h4>Wertung: 8.9</h4>
</div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <em>Warner Bros. Interactive Entertainment</em> für die freundliche Unterstützung und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die X-Box 360.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Guacamelee!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/05/guacamelee</link>
        <pubDate>Wed, 01 May 2013 10:06:03 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8816" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/guaca_header.jpg" width="643" height="322" /></p>Manchmal erwecken <a href="http://tinyurl.com/3b8suxv" target="_blank">Debut-Trailer</a> nicht zwingend den richtigen Ersteindruck. Als ich das erste Mal was von Guacamelee vom <strong>Studio Drinkbox</strong> (Bekannt durch "About a Blob") gesehen habe, erwartete ich ein Beat em up a la "Shank" und mein Interesse hielt sich nur in Grenzen.</p>

<p>Doch nachdem ich letztens das Spiel mal anspielen durfte, hat sich mein Eindruck stark geändert und da habe ich mir den PSN-Titel am Wochenende noch schnell geshoppt und glatt das neue <a title="Tomb Raider (2013)" href="http://www.couchcastle.de/2013/03/tomb-raider-2013/">Tomb Raider</a> dafür pausiert.
<h2>Super Metroid und Castlevania auf Tequila</h2>
Ich komm mal gleich zum Punkt: Wer "Metroidvania"-Spiele mag und eine <strong>PlayStation 3</strong> oder eine <strong>PS Vita</strong> sein eigen nennt, macht hier sicher nichts falsch. Das Spiel wirkt zwar nicht nur wie eine einzige Hommage, es punktet auch mit einem fantastisch konsistenten Artdesign, welcher Richtung Scherenschnitt geht und das noch recht unverbrauchte Setting Mexikos abgreift.</p>

<p>Schöne Animationen und eine wunderbar reduzierte Optik machen einen spielerischen Spagat zwischen heißen Dörfern und Wüsten und kühlen Einblicken in das Reich der Toten. Alles noch zusätzlich untermauert durch einen schlichtweg genialen Soundtrack, welche knackige Beats mit Trompeten und mexikanischen Akustik-Gitarren mit kurzen Abstechern in Chiptunes-Gefielde macht.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8818" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/guaca_2.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Aber zurück zum Gameplay…</h2>
Ähnlich wie schon Samus Aran in den 90ern wandert Ihr durch die 2D-Welt, orientiert Euch mit einer Karte und erforscht Gebiet für Gebiet und erweitert regelmäßig Eure Fähigkeiten, mit denen Ihr im späteren Verlauf an Orte zurückkehrt und neue Geheimnisse und Wege aufdeckt. Dieses System funktioniert auch heute noch und statt Laserwumme oder Peitsche benutzt Ihr in Guacamelee Eure Fäuste, Füße, Kopf und natürlich später eine ganze Reihe an Griffen und Würfen, die den Luchador zu einem eigenständigen Charakter machen.</p>

<p>Was mich aber besonders fasziniert sind die Rätsel im Spiel. Erhaltet Ihr später Fähigkeiten wie einen Wandsprung, so bedarf es in fast schon Portal-artiger Manier eines klugen Köpfchens, um gewisse Räume zu schaffen.</p>

<p>In Boss-Kämpfen werden Eure erlernten Fähigkeiten dann endgültig auf die Probe gestellt und verlangen dem Spieler einiges ab. Das Spiel fängt zwar anfangs recht leicht an, aber nach und nach steigert sich der Schwierigkeitsgrad und wird dann vor allem bei den Endgegnern recht knackig.
Wer einen zweiten Durchlauf im schweren Modus angeht, wird hier sogar noch mal zusätzlich gefordert.</p>

<p>Im übrigen freue ich mich besonders über einen <strong>Zwei Spieler Modus</strong>. Hier kann ein Freund jederzeit mit einem zweiten Controller eintreten. Sogar über die <strong>CrossPlay</strong> Funktion der <strong>PS Vita</strong> spielt man im Coop, allerdings wird beim zweiten Spieler "nur" eine Karte auf dem Screen angezeigt und die Action läuft für beide auf dem TV.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8819" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/05/guaca_1.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Juan gegen die dunkle Bedrohung</h2>
Natürlich darf es auch in diesem Titel nicht an Charakteren und Dialogen fehlen, und auch hier entzückt Drinkbox mit reichlich Kreativität und Können. Die Gespräche halten sich zwar knapp und die Geschichte nimmt keine epischen Ausmaße an, aber mit einem Blick auf das Gesamtspiel ist es eigentlich genau die richtige Prise an Story und Humor.</p>

<p>Schmunzeln werdet Ihr hier auch öfter mal, da sich die Macher es sich nicht haben nehmen lassen sämtliche Anspielungen auf andere Videospiele oder auf Internet-Memes zu machen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/4g_9tUz0Xa4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4g_9tUz0Xa4" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Genau so kurz und knackig wie das etwa 5-6 Stunden lange Spiel halte ich auch mein Review. Wie gesagt, wer eine PlayStation 3 oder PS Vita hat kann hier bedenkenlos zugreifen. Dank <strong>CrossBuy</strong> braucht Ihr das Spiel auch nur einmal zu kaufen und könnt Euren Spielstand drahtlos synchronisieren. Also dann, lasst Euch nicht vom Trailer irritieren und taucht ein in die Welt Guacamelee - für mich ist es bisher mein Highlight 2013.
<h4>Wertung: 9.1</h4>
<h4></h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Cover to the people!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/cover-to-the-people</link>
        <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:35:02 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8810" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/coverpeople_header.jpg" width="643" height="343" /></p>
<h2>Der Metal-Coversongs-Sampler</h2>
Dass unser <a href="http://www.couchcastle.de/christopher">Christopher</a> neben seinen Beiträgen auf CouchCastle.de noch in dem Tochterblog "DarkCouchCastle.de" sein Unwesen führt, dürfte einigen Lesern hier schon bekannt sein. Neuerdings hat er seine Band-Kontakte zusammengetrommelt und in Folge seiner "<a href="http://dark.couchcastle.de/category/cover-songs/" target="_blank">Cover Wednesdays</a>" einen Sampler zusammengestellt. Das CD Artwork wurde übrigens von unserem hausinternen Kreativen gestaltet... also von mir :D</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Auf geht's zum Download</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">Wer von unseren Lesern sich mit neumodischen Metalcore-Zeugs anfreunden kann und mal wieder Futter für seinen Mp3-Player sucht, kann ja DarkCouchCastle.de einen Besuch abstatten und sich auf Tracks von Bands wie <strong>Eskimo Callboy</strong>, <strong>Any Given Day</strong> oder <strong>To the Rats and Wolves</strong> freuen.
</div>
                        </div></div></p>

<p>Den Link findet Ihr hier: <a href="http://dark.couchcastle.de/2013/dark-couchcastle-de-prasentiert-cover-to-the-people/" target="_blank">DarkCouchCastle.de presents: Cover to the People</a>.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[ChatCast #004 – Freemium]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/chatcast/chatcast-004-freemium</link>
        <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:15:13 +0200</pubDate>
        <dc:creator>ChatCast</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ ChatCast ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><div id="iframe"><p><iframe src="http://chatcast.couchcastle.de?embedded=1&amp;episode=episode004" width="643" height="540" frameborder="0"></iframe></p></div></p>

<p><h2>Das Free 2 Play Modell</h2>
Immer mehr Free 2 Play Spiele breiten sich auf dem PC und Mobile Sektor aus. Die ChatCast Teilnehmer diskutieren in üblicher Runde über die Vor- und Nachteile dieses Trends.</p>

<p>Schaut rein und wir freuen uns natürlich über Euer Feedback!</p>

<p><em>Hinweis: Es kann unter Umständen zu Schwierigkeiten mit dem Internet Explorer kommen. Wir arbeiten dran! </em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Ich bin Batman - A Nerds Journey]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/ich-bin-batman-a-nerds-journey</link>
        <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:36:50 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Comic ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8795" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/batman_header.jpg" width="643" height="545" /></p>
<h2>Prolog</h2>
Superhelden. Egal wo man hinblickt, sie sind bereits da: Im Fernsehen, im Kino, als Bestandteil der Mode, als Spielzeugfigur und auch im Zeitschriftenhandel am Bahnhof. Die farbenfrohen Figuren sind heute nicht mehr wegzudenken. Allein schon aufgrund des Faktes, dass man auf dem Gebiet der Superhelden-Comics Millionen schäffelt. Bereits im Kindesalter geht es bei den meisten los und streckt sich dann über Jahre oder auch Jahrzehnte. Ich gebe Euch heute einen Einblick in meine Erfahrungen, die ich mit dem Medium Comic gemacht habe und möchte vielleicht noch den einen oder anderen Interessenten dazu bewegen, sich ebenfalls diesem unsterblichen Phänomen hinzugeben.
<h2>Nerd Boy Rises</h2>
Im zarten Alter von gerade mal vier Jahren wurde meine Liebe zu den Comic-Helden geweckt. „Batman – The Animated Series“ legte den Grundstein für eine bisher fast 19 Jahre anhaltende Passion. Aufgrund dessen kommt für mich auch kein Rächer für das Recht gegen den Fledermausmann an. Malbücher, Action-Figuren, Klamotten, Kaffeetassen. Mein Leben war beinahe an den Dunklen Ritter angelehnt. Besonders die Comics hatten es mir angetan. Die bunten Bilder faszinierten mich sofort und auch das geschriebene Wort wurde sofort zu einem großen Thema für mich: Ich wollte unbedingt wissen, was Batman da von sich gibt! Ich musste, so schnell wie es ging, lesen lernen. Für mich ist das einer der besten und wichtigsten Aspekte dieses Mediums. Es muss zwar nicht immer so verlaufen wie bei mir, dennoch denke ich, dass besonders Kinder durch Comics profitieren können. Insofern diese kindgerecht sind.
<h2>Aller Anfang ist Schwer – Der Einstieg</h2>
Viele kennen vielleicht den Gedanken: "Zu gerne würde ich Comics zu dem Charakter XY lesen, doch leider weiß ich nicht, wo ich einsteigen soll." Genau diesen Gedanken hatte ich auch, als ich mich vor einigen Jahren wieder dem Hobby Comics widmete. Doch hier ist der Satz, der Euch, liebe Leser, Mut machen soll: Es ist völlig egal, wo ihr anfangt. Zu langes überlegen schreckt einen ab und nimmt einem so vielleicht schon die gesamte Freude an den ganzen Universen und Galaxien, die nur darauf warten, von euch entdeckt zu werden.</p>

<p>Geht einfach in einen Comicbuchladen. Holt euch ein Heft oder ein Buch, das Euch visuell anspricht und fangt an, es zu lesen. Wichtig dabei ist es nicht, direkt die Nase zu Rümpfen, wenn von Charaktern oder Geschehenissen geredet wird, die Ihr nicht kennt oder miterlebt habt. Holt Euch einfach das darauffolgenden oder vorherige Comic. Die besten Tipps können einem dabei die Comicbuchverkäufer geben und natürlich ist es sinnvoll, sich auch weitere Comics direkt bei dem Laden des Vertrauens zu bestellen. So baut sich über Monate und Jahre eine hervorragende Bindung auf, die Gold Wert sein kann. Außerdem unterstützt man hiermit auch noch "den kleinen Mann". Also es gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das nächste Comic wartet sicherlich schon auf Euch.
<h2>Über den Tellerrand</h2>
Natürlich kommen auch viele Vorteile mit dem Einstieg in das Comicverse mit sich: Lästern über schlechte Comicverfilmungen werden legitim, schließlich habt Ihr ja Ahnung und Ihr könnt Zusammenhänge und kleine Details sofort erkennen und baut somit viel schneller Spaß an verschiedenen verfilmten Comics auf. Und da wird es in Zukunft noch eine ganze Menge geben: <strong>Iron Man 3</strong> steht gerade in den Startlöchern, der schwarzhumorig, bissige Comic-Actioner <strong>Kick Ass 2</strong> wird dieses Jahr noch die Leinwand erblicken und Marvel wird mit ihrem Donnergott <strong>Thor</strong> abermals nachlegen. Bei Marvel als auch DC sind schon lange ganze Jahrespläne in der Umsetzung. Marvel baut ihre Avengers aus und wartet 2014 mit <strong>Captain America: The Winter Solder</strong> und ihren neuesten Mammutprojekt <strong>Guardians of the Galaxy</strong> aus. Und 2015 folgt dann das heißersehnte Sequel zu den Avengers. Die Milliardengrenze wird sicherlich wieder gemeistert. Gerüchten zufolge stößt der Ameisenliebhaber "Ant Man" ebenfalls in einem Standalone zu den Rächer dazu. Doch das sind bloss unkommentierte Spekulationen.</p>

<p>"DC" will sich ein solches Geschäft natürlich nicht entgehen lassen, doch konkretes gibt es von der Seite leider nicht. Von Seiten des Comic-Publishers aus wünscht man sich natürlich das Gegenstück zu den "Avengers" in Form der "Justice League of America (JLA)", doch leider ist bisher weder ein Standalone-Held vorhanden noch gibt es den passenden Regisseur. Doch was ist das?! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?! Nein! Das ist <strong>Superman</strong>! Der unterhosentragende Herr vom Planeten "Krypton" kracht nämlich dieses Jahr in Form einer vielversprechenden Verfilmung in die deutschen Kinos und legt damit vielleicht den Grundstein zu den Träumen von "DC." Man darf gespannt sein. Ich für meinen Teil bin es!</p>

<p><h2>Man of Steel - Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/KVu3gS7iJu4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KVu3gS7iJu4" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Das Thema Comic ist so dermaßen groß, dass es für mich schwer ist, irgendwo anzufangen und noch schwerer, irgendwo aufzuhören. Die letzten Worte, die mir noch einfallen sind: Ich kann mir ein Leben ohne Comics gar nicht mehr Vorstellen. Zu viel habe ich schon mit meinen Helden erlebt, als dass ich sie jetzt verlassen würde. Die teilweise hohen Preise bis zu 50€ machen mir dabei schon fast keine Bauchschmerzen mehr, da ich weiß, dass selbst meine Kinder noch in diesen Dingern blättern werden. Und vielleicht lernen sie auch, genauso wie ich, aus Neugier das Lesen. Für alle Interessierten heißt es jetzt: Fangt an! Und wenn Ihr Englisch könnt, fangt auf Englisch an!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Orion: Dino Horde (Interview)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/dinohorde_interview</link>
        <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 21:31:59 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marc</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Interview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Let's Play ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Marc ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><strong><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8774" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dinohorde_header.jpg" width="643" height="312" /></p>Spiral Games</strong> hat vor wenigen Tagen "Orion: Dino Horde" veröffentlicht, dem Nachfolger zu "Orion: Dino Breakdown".</p>

<p>Wir haben uns mit <strong>David Prassel</strong>, CEO von <strong>Spiral Games </strong>zusammen gesetzt um mit ihm über Jetpacks, Dinosaurier und Independent Game Development zu sprechen.
<h2>Hey David, danke das du Zeit für uns gefunden hast. Könntest du dich unseren Lesern kurz vorstellen?</h2>
<h5>&gt; Hey David, thanks for your time. Could you please introduce yourself to our readers?</h5>
Mein Name ist David Prassel und ich arbeite bei einem kleinen unabhängigen Entwickler Studio mit dem Namen Spiral. Unsere Aufgabe ist es Spiele zu entwickeln, die Spaß machen und erschwinglich sind und diese dann mit Tonnen kostenlosen Inhalten zu versorgen. Am wichtigsten ist es uns den Fans Gehör zu schenken und sicher zu gehen, dass wir ihnen genau das geben, was sie wollen.
<h5>My name is David Prassel and I work at a little indie development company called Spiral.  We are here to make fun games, make them affordable, add to them with tons of free content and most importantly listen to the fans and make sure we are delivering as much as we can in regards to what they want.</h5>
<h2>Du arbeitest bei Spiral Games, einem unabhängigen Entwickler. Könntest du unseren Lesern erklären was das bedeutet?</h2>
<h5>&gt; You work at Spiral Games, an Independent Developer. Could you explain what that means to our readers?</h5>
Ein Unabhängiger Entwickler zu sein bedeutet, dass man alles selber macht. Man entwickelt selbst, vertreibt selbst, vermarketet selbst. Man stemmt alles selbst. Es ist oft ein sehr stressiger Kampf, aber es ist ein Kampf den alle unabhängigen Entwickler kämpfen.
<h5>Being an indie developer means you handle literally everything. You self-develop, self-publish, self-market.  Everything comes and stems from within.  It can be a very stressful battle at times but it’s a fight that all indie developers fight and face.</h5>
<h2>Was sind deiner Meinung nach die größten Vorteile unabhängig zu sein?</h2>
<h5>&gt; What are the biggest benefits of being independent in your opinion?</h5>
Komplette Freiheit, und am wichtigsten, eine komplette kreative Freiheit. Es ist nicht einfach ein Spiel anzupreisen, wenn man Ideen wie Dinosaurier, Jetpacks, Space Marine, Ninjas und Hüte hat. Ein solches Spiel kann wirklich nur von einem unabhängigen Entwickler kommen, zumindest in der aktuellen Industrie.</p>

<p>Aber auch komplette Freiheit im Bezug darauf, dass wir <strong>Orion: Dino Horde</strong> machen konnten um so den Fans zu geben was sie wollten. Wenn das ursprüngliche Spiel (Orion: Dino Beatdown) von einem Puplisher vertrieben worden wäre, kann ich dir versichern, dass du Dino Horde niemals gesehen hättest.
<h5>Complete freedom. Most importantly completely creative freedom. It’s not an easy pitch to suits when expressing ideas such as Dinosaurs, Jetpacks, Space Marines, Ninjas, Hats. This game could really only ever come from an indie, at least in the current industry.</h5>
<h5>But also just complete freedom in the sense that we were able to go back and make ‘ORION: Dino Horde’ and get it right and truly deliver what the fans wanted but what we knew we were capable of.  If the original game (Dino Beatdown) was a publisher-based endeavor I can assure you that you would never have seen Dino Horde.</h5>
<h2>Und was sind die größten Probleme?</h2>
<h5>And what are the biggest Problems?</h5>
Alles andere. Finanzen, Marketing, Zeit, Personal, Stunden am Tag...
<h5>Everything else.  Finances, marketing reach, time, staffing, hours in a day...</h5>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8779" alt="dinohorde_02" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dinohorde_02.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Ihr habt Orion:Dino Beatdown ungefähr vor einem Jahr (2012) veröffentlicht, welche Herausforderungen gab es bei der Veröffentlichung des Spieles?</h2>
<h5>&gt; You released Orion: Dino Beatdown about a Year ago in 2012, what challenges did you face to get the game out to the people?</h5>
So ziemlich jede, an die du denken kannst. Das ist aber nicht untypisch für unabhängige Entwickler, sie nehmen nur unterschiedliche Ausmaße an.
<h5>Every one you could possibly think of and then some.  But they are not uncommon towards indie developers, they just vary in degree.</h5>
<h2>Dino Beatdowns Nachfolger "Orion: Dino Horde" wurde vor wenigen tagen veröffentlicht. Ihr habt euch dafür entschieden das Spiel kostenlos für Besitzer von Dino Beatdown zur Verfügung zu stellen. Das ist definitiv eine Entscheidung, die man in der Gaming Industrie nicht oft sieht. Zu welchem Zeitpunkt habt ihr euch hierfür entschieden?</h2>
<h5>&gt; Dino Beatdown successor "Orion: Dino Horde" was released just a few days ago and Spiral Games decided that buyers of Dino Beatdown would get the Game at no additional charge.That is definitly a desicion that is pretty rare in the gaming industry. At what point you decided "Hey, lets make this free for Dino Beatdown owners"?</h5>
Wir gingen nach dem holprigen Start von Dino Beatdown ans Reißbrett und das war das erste was wir entschieden haben. Dino Horde wurde die Idee mit der wir alles berichtigen wollten.</p>

<p>Es sollte nicht nur den ursprünglich versprochenen Inhalt bieten, sondern mehr als 3 mal soviel Inhalt hinzufügen. Darunter Dinge die niemals für Dino Beatdown geplant waren.</p>

<p>Zusätzlich haben wir so ziemlich das gesamte Spiel verworfen und den Großteil der Systeme neu geschrieben, dazu gehören Waffen, Spieler Bewegungen, Dinosaurier KI, Netcode, Grafik Engine, Licht und Partikel - Einfach alles!</p>

<p>Das wichtigste war uns aber das es ein "Love Letter" an unsere Fans sein sollte, die den holprigen Start von Dino Beatdown miterlebt haben. Sie sollten das Spiel komplett kostenlos erhalten, das ist eigentlich der einzige Grund warum das Spiel überhaupt exisiert.
<h5>It was literally the first thing that we decided. We went to the drawing board of how to approach the launch of the original game, Dino Beatdown, which was extremely rough. Dino Horde became the idea to best remedy everything. It would not only deliver the originally promised content but it would add more than triple that plus things never intended or even planned for Dino Beatdown. On top of that we pretty much scrapped the entire game and re-wrote every major system including Weapons, Player Movement, Dinosaur AI, Netcode, Graphics Engine, Lighting &amp; Particles – everything!But most importantly it would be our love letter to all the fans that were affected by the launch of Dino Beatdown.
They would get this game for free no questions and it’s the sole reason it exists in the first place.</h5>
<p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dinohorde_01.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Lass uns kurz über "Dino Horde" reden. Kannst du das Spiel unseren Lesern mit ein paar Worten beschrieben?</h2>
<h5>&gt; Lets talk about Dino Horde for a second. Could you explain the game with a few words to our readers?</h5>
Es ist ein Spiel mit Dinosauriern und  Sci-Fi Marines die so geiles Equipment wie Jetpacks, Medizinpistolen, Tarn Geräte oder Waffen wie Gatling Guns, Flammenwerfer, Laser Gewehre, Schrotflinten, Maschinengewehre und alles dazwischen benutzen.</p>

<p>Es ist sowohl Cooperativ als auch Competativ. Es ist ein Spiel geschaffen FÜR Freunde. Wir haben uns von Retro Spielen inspirieren lassen und bietet schnelle Kämpfe und farbenbrächtige Grafik.
Es wird über den gesamten Sommer kostenlosen DLC erhalten, welcher mehr Dinosaurier, Waffen,Spielmodi,Level und Achievements hinzufügt.
<h5>It’s a game with Dinosaurs, Sci-Fi Marines who use awesome gear like Jetpacks, Medical Guns and Cloaking Devices while making use of weapons such as Gatling Guns, Flame Throwers, Laser Rifles, Shotguns, Machine Guns and anything in between.</h5>
<h5>It’s both cooperative and competitive and is a game built FOR friends. It’s inspired by retro games and features fast-paced combat and colorful visuals.</h5>
<h5>It will be receiving free DLC all summer adding new dinosaurs, weapons, game modes, levels and achievements.</h5>
<h2>Und was sind die Unterschiede zu Dino Beatdown?</h2>
<h5>&gt; And what are the big differences to Dino Beatdown?</h5>
Einfach alles! Neue Waffen, Neue Rückstoff beim Waffen abfeuern, neue Fahrzeug Handhabung, neue Dinosaruier KI, neuer Netcode, Steamwork Lobbies, Matchmaking,Server Browser, 100 Achievements, Fast Doppelt so viele Fahrzeuge und Waffen, 7 Level , 9 Dinosaurier ( Im Vergleich zu 3) , Neue Graphic Engine, Neue Licht und Partikelsysteme und so weiter und so weiter...
<h5>Everything!  New player movement, new weapon mechanics, new recoil, new vehicle handling, new dinosaur artificial intelligence, new Netcode, Steamworks lobbies, matchmaking, server browser, 100 achievements, nearly double the weapons and gear, new vehicles, 7 levels, 9 dinosaurs (compared to 3), new graphics engine, new lighting and particles, and it goes on and on...</h5>
<p style="text-align:center;"><img alt="dinohorde_03" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dinohorde_03.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Ich denke ich brauche nicht sagen, dass ich jede Menge Spaß mit dem Spiel habe. Was ist dein persönlicher Lieblings-Moment im Spiel bis jetzt? Ich muss zugeben meiner war es einen Typen "Gangnam Style" tanzen zu sehen....neben einem Spinosaurus! Zum Todlachen!</h2>
<h5>&gt; Needless to say im having a absolute blast with the game.But what was your personal favorite moment within the game until now? I got to admit one of mine was seeing a guy dancing "Gangnam Style" next to a Spinosaurus. Hilarious.</h5>
Ich liebe es Zielpunkte zusammen mit anderen zu übernehmen. Es ist dieses Tauziehen und der Kampf gegen die ankommenden Wellen von Dinosauriern. Es ist cool zu sehen wie man zurück gedrenkt wird, nur um danach erneut anzugreifen.</p>

<p>Außerdem liebe ich es zu sehen wie Spieler die Panzer oder VTOLS (Flugzeuge) als Transporter benutzen. Es gibt nichts wie einen Cobra Panzer auf dem 2 Heiler mit Gatling Guns stehen. Das es eine Höllenmaschine.
<h5>I absolutely love taking objectives with people.  It’s that sort of tug-of-war and assault against that Dinosaur wave that you just clash against.  It’s really neat to see them actually push you guys back and lose traction in the war only to have to push back harder and try a new attack type to get to the objective.</h5>
<h5>Otherwise, I love when people use Tanks or VTOL’s as player-carrying devices.  Nothing like a Cobra Tank outfitted with two Support class guys wielding Gatling Guns on the back.  That is one hell of a battle machine.</h5>
<h2>Es gibt ingesamt 9 unterschiedliche Dinosaurier im Spiel. Der T-Rex ist dabei mein persönlicher Favorit. Wie habt ihr euch dafür entschieden welchen Dinosaurier ihr in Spiel einbaut?</h2>
<h5>&gt; There are a total of 9 different kinds of dinosaurs in the Game. With the T-Rex beeing my personal Favorite. How did you guys settle on what Dinosaurs you are putting into the game?</h5>
Jeder Dinosaurier im Spiel wurde aus einem Grund hinzugefügt. Unser KI System unterstützt momentan 5 verschiedene Typen von Dinosauriern:
<ol>
	<li>Schwarm (Raptor, Compy)</li>
	<li>Tank (Stegosaurus, Triceratops)</li>
	<li>Ranged (Dilophosaurus)</li>
	<li>Flieger (Pteranodon, Rhamporynchus)</li>
	<li>Boss (T-Rex , Spinosaurus)</li>
</ol>
Schwärme kommen in der Regel von allen Seiten auf dich zu. Einige kommen von vorne während andere versuchen hinter dich zu kommen, und wieder andere kommen von rechts oder links. Im Normalfall kommen diese Dinosaurier in großen Herden und können dich leicht überrennen auf höheren Schwierigkeitsstufen.</p>

<p>Tanks können viel Schaden absorbieren und versuchen meist eher Fahrzeuge zu zerstören. Sie können eine Party ziemlich schnell beenden wenn man schlecht positioniert ist.</p>

<p>Ranged können dich aus der Distanz ausschalten. Sie sind super gegen Jetpacker. Aber auch die Boss Gegner machen dank ihrer Fähigkeit mit Steinbrocken zu werfen mit diesen kurzen Prozess.</p>

<p>Boss Gegner sind die Teufel des Spieles. Sie sind Meister aller Kampf Techniken, sei es Schaden, Distanzangriffe oder massive Mengen an Lebensenergie. Sie können sich außerdem selber heilen indem sie andere Spiele oder Raptoren verspeisen.
<h5>Every dinosaur added in the game was added for a very specific reason.  Our new A.I system currently supports 5 main types of Dinosaurs:</h5>
<h5>1 – Swarm (Raptor, Compy)</h5>
<h5>2 – Tank (Stegosaurus, Triceratops)</h5>
<h5>3 – Ranged (Dilo)</h5>
<h5>4 – Flyer (Large class: Pteranodon, Small class: Rhamphorynchus)</h5>
<h5>5 – Boss (T-Rex, Spinosaurus)</h5>
<h5>Swarms typically come at you from all areas.  Some come from head on others try to work their ways around and get you from the left or right.  These are typically in large numbers and can be very overwhelming on harder difficulties.</h5>
<h5>Tank types can absorb quite a bit of damage and also focus on vehicle destruction.  They can end a party pretty quickly if you get into a bad spot.</h5>
<h5>Ranged types can take out players from a distance.  These are great against Jetpackers.  The boss types also encompass this aspect with the Boulder Throw move.</h5>
<h5>Boss types are the devils in the game.  They are capable of all battle techniques ranging from radial damage, fatalities, ranged attacks, and just brute force and massive amounts of health.  They are also capable of “healing” by eating other players (25% health boost) or even Raptors (10% health boost).</h5>
<p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dinohorde_04.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Denkt ihr darüber nach mehr Dinosaurier in das Spiel einzufügen, zum Beispiel mit Erweiterungen?</h2>
<h5>&gt; Are you thinking about adding more dinosaurs to the game, maybe with an expansion?</h5>
Es wird einen neuen Dinosaurier (sowie Waffen,Level,Game Modes,Kits und Achievements) in jedem Spiel Update (DLC Pack) über den Sommer hinweg verteilt geben Das erste wird im Juni 2013 erscheinen. Diese Updates sind komplett KOSTENLOS.
<h5>There will be a new dinosaur (and weapon, levels, game mode, kit, achievemnets) in every single Title Update (DLC Packs) over the summer.  First one is scheduled for June 2013.  These are FREE.</h5>
<h2>Eine kleine Frage am Rande, was denkt ihr über die "Next Generation" und die kürzlich angekündigte PlayStation 4 Hardware?</h2>
<h5>&gt; Just one a side note, what are you guys think about "Next-Gen" and the announced Playstation 4 Hardware?</h5>
Wir lieben Sie! Die PlayStation 4 ist toll. ORION wäre ziemlich cool darauf.
<h5>We are very fond of it.  PlayStation 4 is very nice. ORION would be very cool on it.</h5>
<h2>Mit Dino Horde veröffentlicht, was kommt als nächstes von Spiral Games?</h2>
<h5>&gt; With Dino Horde done, whats next for Spiral Games?</h5>
Im Moment arbeiten wir an den Updates für Orion: Dino Horde. Sobald wir damit fertig sind werden wir an dem heiß erwarteten "Orion:Prelude" arbeiten, auf das die Fans schon lange warten.
<h5>Right now we are focused on getting these new updates out for ‘ORION: Dino Horde’.  Once that is settled we will be working on our much anticipated ‘ORION: Prelude’ and getting that out to the very patient fans.</h5>
<h2>Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen?</h2>
<h5>&gt; Anything else you want to say to our readers?</h5>
Wir hoffen Ihr mögt unser Spiel!
<h5>We hope you like the game!</h5>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_marc.jpg);"></div>
        					    Marc
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Vielen Dank für das Interview!</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Na, neugierig? Ihr wollt mehr über <strong>Orion: Dino Horde</strong> erfahren? Dann schaut mir doch einfach bei meiner Jagd nach den Urzeitmonstern über die Schulter.</div>
                        </div></div>
<h2>Let´s Play Orion: Dino Horde</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/R9oKG76-XAc" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R9oKG76-XAc" /></object></p>

<p><em>Orion: Dino Horde</em> ist jetzt auf <a href="http://store.steampowered.com/app/104900/" target="_blank">STEAM</a> verfügbar.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Genug geballert!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/genug-geballert</link>
        <pubDate>Wed, 17 Apr 2013 21:36:48 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kimo</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kimo ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8737" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/geballer_header.png" width="643" height="352" /></p>Ich weiß nicht, wie es Euch damit geht, aber mir hat der Relaunch der Tomb Raider Serie mehr Frust als Freude beschert. Ich stoße mich dabei aber gar nicht am Spiel selbst, es ist viel mehr der aktuelle Zeitgeist, der darin zum Ausdruck kommt, der mich ernüchtert und mir ein wenig den Glauben an eine glorreiche Zukunft des Genres nimmt.</p>

<p>Das Spiel fängt ja eigentlich recht erwartungsgemäß an, Lara sitzt zitternd an ihrem kleinen Feuer, fühlt sich verzweifelt und verloren. Der Hunger zwingt sie ein Tier zu töten, unter Tränen gibt sie dem Hirsch den Gnadenstoß. Sehr emotional, man fühlt und friert richtiggehend mit ihr mit. Bis dahin hatte mich das Spiel auch in seinem Bann, ich glaubte schon fast an eine Revolution des Survival-Genres, ein episches Abenteuer auf einer Insel voller Geheimnisse.</p>

<p><h2>Doch es kam ganz anders...</h2></p>

<p>Eine Stunde später metzelt sich Lara wort- und emotionslos durch Scharen von hilflosen Tieren – nicht um sich zu ernähren, sondern wegen der XP-Punkte, die sie für die Kills bekommt. Auch die Scheu vorm Morden verliert sie schon nach ihrem ersten Kampfeinsatz - ohne mit der Wimper zu zucken rammt sie jedem, den sie nicht kennt, ihre Kletteraxt in den Schädel oder setzt ihm die Pumpgun unterm Kinn an. Alle meine Survival-Träume platzten, statt einer Entwicklung vom schüchternen Collegegirl zum willensstarken „Survivor“ gab es rasanten Bodycount mit Waffenupgrades und einem Skill-Tree mit Punkten wie „Kill-Meister“ oder „Erfahrener Mörder“. Als ich dann in den ersten Tagen nach dem Release ein paar Meinungen zu dem Spiel im Netz nachgelesen habe, ist mir ein Vergleichsvideo von IGN untergekommen, in dem der Bodycount von Tomb  Raider (1996) mit dem vom aktuellen Relaunch verglichen wird. Das Ergebnis von 5 : 434 spricht für sich. Aber warum ist das so? Warum hat die „Action“ das „Adventure“ verdrängt?</p>

<p><h2>Video Tomb Raider Bodycount</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/CEN5obhFRj4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CEN5obhFRj4" /></object></p>

<p>Oder mal anders gefragt: Denkt Ihr, das neue Tomb Raider wäre ein Erfolg geworden, wenn es nur fünf Gegner zu erledigen gegeben hätte? Ich hab das Thema letztens auch mit ein paar Kumpels bei einem Bierchen besprochen und da kam recht schnell das Argument „Gunplay ist nun mal ein wichtiger Bestandteil des Genres geworden“.  Das stimmt. Wenn man sich die Kassenschlager unter den Action-Adventures ansieht – da wird überall wild geballert und gemordet. <strong>Amy Hennig</strong>, die Creative Direktorin der <strong>Uncharted</strong> Serie, meinte in einem Interview mit 1up, das sei auch nicht wegzudenken:</p>

<p><em>„Gaming is an active experience; you have to have that interaction of shooting and having combat. […] if we only had you fight three guys over the course of two hours, you'd say, "this sucks."</em></p>

<p>Hmmm. Da bin ich anderer Meinung. Denn bevor man das Wort „Action“ dranpappte, kamen Adventures zum überwiegenden Teil komplett ohne Gewalt aus. Und das auch noch höchst unterhaltsam. Die Waffe kam eigentlich erst mit dem Sprung in die dritte Dimension hinzu und hat das Genre quasi „gekapert“. Und alles was das Gunplay behindert, wurde über Bord geworfen. Aus dem bunten Inventar wurden graue Waffen-Slots, wo man statt einem Goldfischglas und dem Kopf des Navigators nur noch die immer selben Waffen findet. Und so beschränken sich dann natürlich auch die Interaktionsmöglichkeiten des Protagonisten aufs Ballern. Kein Investigieren mehr, kein Kombinieren mehr, keine kniffligen Entscheidungen, keine verrückten Albernheiten, sondern eine „Erfahrung“ – wie viele Entwickler heute gerne sagen – die man „erlebt haben muss“.</p>

<p>Ist ja auch nicht unrichtig. Uncharted war eine tolle „Erfahrung“, und ich habs vom Anfang bis zum Ende genossen. Aber wenn man sich das ganze *bling-bling* mal wegdenkt und sich das Grundgerüst ansieht … dann steckt die Story bzw. das gesamte Spielerlebnis im Shooter-Korsett. Was, wenn man es davon befreien würde? Uncharted ohne Geballer, dafür mit Dialogoptionen, einem Inventar voller rätselhafter Dinge und einer Geschichte, die alle erzählerischen Kniffe ausnützen kann, ohne alle paar Minuten durch eine Schießerei unterbrochen zu werden, weil das Spiel sonst „suckt“.</p>

<p><h2>David Cage</h2></p>

<p>Ihr merkt es vielleicht schon, die Amy Heddig, die mag ich, seit dem ich das IGN-Interview gelesen habe, nicht mehr so besonders. Und ich kenne jemanden, der würde der Frau auch sofort widersprechen: <strong>David Cage</strong>, Gründer von Quantic Dream und Mastermind hinter Spielen wie <strong>Heavy Rain</strong> und dem kommenden <strong>Beyond: Two Souls</strong>. Der Mann, der der Videospielindustrie das Peter Pan Syndrom attestierte und von den Entwicklern und ihren Spielen forderte, endlich erwachsen zu werden. Wer seine Interviews und Kommentare der letzten Jahre verfolgt hat, weiß, dass er sich lautstark für mehr Vielfalt und besseres Storytelling  in Videospielen einsetzt. Weniger Gunplay, mehr Emotionen, tiefgründigere Inhalte und individuelle Entscheidungen, die Konsequenzen hervorbringen, die den Spielablauf zurück in die Hände des Spielers legen.</p>

<p>Civilization-Erfinder Sid Meier sagte schon anno 1989 „Ein <a title="Spiel" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Spiel">Spiel</a> ist eine Reihe von interessanten <a title="Entscheidung" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Entscheidung">Entscheidungen</a>. Und die Qualität eines Spiels hängt davon ab, welche Tragweite diese Entscheidungen entfalten“. Und jetzt sitz ich hier, am Ende von Tomb Raider, und frage mich, wo diese Entscheidungen waren?! Hab ich überhaupt Einfluss auf den Ablauf gehabt, oder ging’s nur darum, alle Gegner auszuschalten?</p>

<p><h2>Wenn man es aus diesem Blickwinkel betrachtet</h2></p>

<p>...dann werden  Spiele wie Uncharted oder das neue Tomb Raider doch gerade durch <em>„that interaction of shooting and having combat“</em> zu passiveren Erlebnissen. Wir Spieler haben doch genaugenommen gar keinen Einfluss auf das Geschehen. Eigentlich ist es wie die Handlung eines Films, der wir strikt folgen müssen, sonst geht’s zurück an den letzten Speicherpunkt. Ich würde sogar sagen, Uncharted „matched a movie“ vielleicht mehr, als es der lieben Frau Heddig bewusst ist. Und vielleicht ist ihr so vehement verteidigtes Gunplay genau das, was die Weiterentwicklung des Adventure-Genres aufhält.</p>

<p>Ein  Abenteuer besteht ja nicht darin, 400 Leute zu erschießen. Ein Abenteuer ist auch nichts Durchorganisiertes, bei dem das einzige Ziel der nächste Speicherpunkt oder die nächste Cutscene ist. Gerade in Form eines Videospiels kann ein Abenteuer doch viel mehr sein, kann ein „Erlebnis“ sein, und nicht nur eine „Erfahrung“. David Cage formulierte es in einem Interview mit der Gameinformer kürzlich recht treffend:</p>

<p><em>„We (die Videospielindustrie) are this very important other dimension called interactivity that makes our medium truly unique, and so special.“</em></p>

<p>Und dabei meint er nicht  das Gameplay, sondern  die narrative Interaktivität, die uns selbst und unser Gewissen zum Teil der Handlung werden lässt. Das „Mitbestimmen können“, wenn man so will. Denn richtig spannend wird es doch erst, wenn wir den Kopf  des Protagonisten kontrollieren, und nicht nur seine Knarre.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_kimo.jpg);"></div>
        					    Kimo
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Nun gut</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich denke, ich hab meinen Punkt deutlich gemacht und bin schon gespannt, wie Ihr darüber denkt. Könnt Ihr Euch ein Uncharted oder Tomb Raider mit stark reduziertem oder vielleicht sogar komplett ohne Geballer vorstellen? Oder ist die Action in den Spielen genau das, was Euch dabei Spaß macht? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Code of Princess]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/code-of-princess</link>
        <pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:42:29 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Autor ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/codeprin_header.jpg" alt="" width="643" height="362" class="alignnone size-full wp-image-8728" /></p></p>

<p>Hach, 3DS, Dich gibt es ja auch noch! Viel Zeit haben wir bislang wirklich nicht gemeinsam verbracht, umso schöner, dass nun gleich mehrere Titel Schlange stehen und Du nicht länger in der Schublade versauern musst. Ich würde vorschlagen, wir beginnen unser Wiedersehen mit „Code of Princess“ - ich musste ja schließlich lange genug warten, weil Du Dich mit Deinem Region-Lock so kleinlich gibst und der Import somit keine Option war. Nun ist das Spiel endlich auch in unseren Gefilden erhältlich, zwar nur im eShop, aber lieber vom Entwickler digital veröffentlicht, anstatt ganz zu verzichten. Fragt sich nur, ob sich das lange Warten auf die holde Prügel-Prinzessin überhaupt gelohnt hat…
<h2>Und, wie lautet Deine Geschichte, Prinzessin?</h2>
Nach einem hübsch gezeichneten Opener im Anime-Look, der schnell Lust auf mehr macht, folgt der unwesentlich längere Prolog, der nicht viele Worte verschwendet: Menschen und Monster lebten seit Jahrhunderten in Frieden nebeneinander, bis sich plötzlich ein Schatten über das Land legte und sich die Monster gegen die Menschen auflehnten. Als dann die Burg des Königs fällt, ist es die Aufgabe der Prinzessin, Solange Blanchefleur de Lux, den Ursprung der Unruhen ausfindig zu machen.</p>

<p>Einen besonders tiefgründigen Eindruck kann die Handlung beim Besten Willen nicht hinterlassen. Immerhin punktet sie aber einerseits technisch – alle Dialoge sind nämlich vollständig vertont, andererseits nimmt sich die Geschichte nicht allzu ernst und überrascht des Öfteren mit witziger Situationskomik. Spätestens beim Hochstapler-Gaukler, der eine E-Gitarre auspackt und die Heldengruppe in einer Taverne das Tanzbein schwingen lässt, musste ich breit schmunzeln. Apropos Heldengruppe. Schnell trifft Prinzessin Solange auf merkwürdige Gestalten, die sich ihr spielbar anschließen.</p>

<p>Unterm Strich ist die Alibi-Story von „Code of Princess“ okay. Schade nur, dass die hübschen Zwischensequenzen sehr rar sind, die vom Stil her entfernt an die Ecchi-Serie <strong>„Queen’s Blade“</strong> erinnern.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8730" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/codeprin_1.jpg" width="643" height="199" /></p>
<h2>Super Golden Axe Fighter RPG – Bitte was?!</h2>
Der Kaufgrund für “Code of Princess” war selbstverständlich nicht die Handlung, sondern der Sidescroll-Prügelspaß alter Schule – ich lege regelmäßig gerne das virtuelle Steckmodul von <strong>„Golden Axe"</strong> (SEGA Mega Drive Collection) in die Konsole. Tatsächlich habe ich auch mit einem ähnlich simplen Haudrauf gerechnet, wurde aber mit einem Kampfsystem positiv überrascht, das mit seinen Kombinationen (u.a. auch Viertelkreise) an „Street Fighter II“ oder „King of Fighters“ erinnert. Die Moves gehen allesamt sauber von der Hand, so dass Frustmomente ausbleiben und „Code of Princess“ die selbstgewählte Disziplin absolut befriedigend meistert. Hinzu kommen erfrischende RGP-Elemente: Erfahrungspunkte können genutzt werden, um Profilwerte zu steigern (u.a. Stärke, Widerstand oder Geschwindigkeit) und Gold in neue Ausrüstungsgegenstände investiert werden – die sich leider ebenfalls nur auf die Profilwerte auswirken. Bedauerlicherweise, denn hier wurde ein gewisses Potenzial verschenkt. Neue Waffen hätten für mehr Abwechslung gesorgt, immerhin unterscheiden sich aber die spielbaren Charakter erheblich voneinander, so dass eine allzu starke Monotonie vermieden wird.</p>

<p>Eine gewisse Grundmonotonie bleibt jedoch zurück, da „Code of Princess“ zwar eine große Anzahl an Level bietet, die sich aber nur optisch und durch ihre Gegner unterscheiden. Hin und wieder steht man einem Bossgegner gegenüber, die weit fordernder sind, als die üblichen Schergen. Aber ganz ehrlich? Oldschool-Titel wie <strong>„Streets of Rage“</strong> oder <strong>„Final Fight“</strong> hatten weniger zu bieten, so dass Retro-Gamer sicher stundenlang auf ihre Kloppkosten kommen. Der Umfang fällt nämlich erfreulich groß aus. Lokal oder via Internet sogar zu zweit im Coop-Modus!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8731" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/codeprin_2.jpg" width="643" height="199" /></p></p>

<p>Optisch kann „Code of Princess“ vor allem mit flüssigen Sprites und ordentlichen Hintergründen durchaus überzeugen. Auch das Charakterdesign hat mir gefallen, zumal Prinzessin Solange Blanchefleur de Lux eine Augenweide für Anime-Fans ist.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/KBaVp9qzhbk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KBaVp9qzhbk" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Nach heutigen Maßstäben würde „Code of Princess“ ganz klar untergehen. Die Moveliste ist alles andere endlos lang, die RPG-Elemente lediglich eine nett gemeinte Draufgabe und das Spielprinzip altbacken. Egal, denn als Retrogamer freue ich mich darüber, dass simple Prinzipien längst vergangener Konsolengenerationen nicht totzukriegen sind. Mit der vorsichtigen Modernisierung im Detail konnte mich „Code of Princess“ eine längere Zeit an den 3DS fesseln, auch wenn die Prügelprinzessin nicht alles Potenzial genutzt hat. Zum Glück steht dieses Jahr mit „Dragon’s Crown“ ein ganz ähnlicher Titel an, von dem ich mir nochmals mehr verspreche.
<h4>Wertung: 7.4</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Bioshock Infinite]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/bioshock-infinite</link>
        <pubDate>Sun, 14 Apr 2013 11:26:26 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Ich spiele Booker DeWitt. Bin ich ein Polizist? Ein Agent? Ich weiss es nicht. Aber ich habe einen Auftrag. Hole dieses Mädchen aus der schwebenden Stadt. Meine vermeintlichen Auftraggeber bringen mich mit einem Ruder-Boot zu einem Leuchtturm. Hier war ich schonmal, denke ich mir als Spieler. Das denkt sich nicht Booker DeWitt, denn der war nicht in <strong>Rapture</strong>. Die Geschichte von <em>Bioshock Infinite</em> ist eine eigene, in der es Rapture nicht einmal gibt. Oder doch? Das Spiel tritt das Erbe zweier Videospiele an, die mich schwer beeindruckt haben. Und es platziert auch kleine Anspielungen und Referenzen, die mich gerne und wohlig zurückerinnern lassen.
<p style="text-align: left;">Ich bin in Rapture gewesen. Als Spieler. Ich habe das unverbrauchte Setting einer surrealen Unterwasserstadt in den zwei Vorgängern zu <em>Bioshock Infinite</em> erlebt und genossen. Die Mischung aus einer Kulisse Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, in einer Stadt am Meeresgrund, deren Einwohner fragwürdige religiösen Ansichten haben, gepaart mit Gen-Experimenten und übernatürlichen Kräften, verpackt in einem brutalen Ego-Shooter. Das alles ist mir auch Jahre nach dem Durchspielen noch gut in Erinnerung geblieben. Es ist eines dieser wenigen Videospielerlebnisse, das im Gedächtnis bleibt. Und <em>Bioshock Infinite</em> tritt mit dem Vorsatz an, dort ebenfalls einen bleibenden Platz einzunehmen.</p></p>

<p><h2>Über den Wolken</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8253" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr1.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Der eingangs erwähnte Leuchtturm ist der Startpunkt einer unglaublichen Reise in die schwebende Stadt Columbia. Ich befinde mich im Jahr 1912. Technisch gesehen kann eine Stadt heute – rund 100 Jahre später – natürlich nicht schweben. Diese Tatsache, sowie das dazu passende Art-Design des Spiels, versetzen mich, wie schon die Vorgänger es geschafft haben, sofort in diese großartige <strong>Jules Verne</strong> Stimmung.</p>

<p>Bereits zu Beginn platziert das Spiel kleine Fragmente und Fetzen einer Gesamtgeschichte, deren Tragweite mir erst später bewusst wird. Anfangs dominieren erstmal großartige, farbenprächtige Szenerien, die mich verzaubern und meine Gedanken weit weg von einem blutigen Ego-Shooter fliegen lassen. Prächtige Gärten, voll von Gläubigen Anhängern eines Propheten, lassen bei mir erneut Erinnerungen an Rapture erwachen.
<p style="text-align: left;">Bioshock Infinite versteht es ganz ausgezeichnet, problematische Themen wie Rassentrennung und religiösen Fanatismus in einer fiktiven Geschichte zu behandeln, die mit realen historischen Ereignissen der amerikanischen Vergangenheit garniert sind. Die Parallelen zur ersten Bioshock-Geschichte, in der wir erfahren, dass wir doch mehr mit der Stadt zu tun haben, als wir glauben, werden nach und nach deutlich.</p></p>

<p><h2>Ein alter Bekannter...</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8255" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr3.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Auch spielerisch bleibt die Serie seinen Vorgängern treu, benennt hier und da aber Dinge um. Aus Tonikum und Adam werden nun verschiedene Salze. Diese verleihen dem Spieler übernatürliche Kräfte, die dazu führen, dass ich aus der linken Hand Feuerbälle oder Blitze schießen kann. Ich kann meine Gegner in die Luft wirbeln oder ein Schutzschild erzeugen und ich kann ihnen sogar einen Schwarm lästiger Krähen auf den Hals hetzen. Jede Kraft lässt sich ausserdem als Falle auf dem Boden platzieren, wo sie wartet, bis ein ahnungsloser – und scheinbar blinder – Gegner hineinläuft. Die Königsdisziplin ist die Kombination verschiedener Kräfte, wenn beispielsweise ein kontrollierter Gegner, der kurzzeitig für mich kämpft, mittels Blitzbeschuss meine Gegner ebenfalls mit Blitzen eindeckt.</p>

<p>In der anderen Hand halte ich eine Schusswaffe. Das komplette historische Arsenal, aus dem ich maximal zwei Waffen mit mir tragen kann, bietet neben Pistole, Shotgun und Maschinengewehr auch schwerere Kaliber wie Panzerfaust, Gattling-Gun und Granatwerfer an. An den über ganz Columbia verteilten Verkaufsautomaten, kann ich Upgrades für meine Salz-Fähigkeiten sowie Waffen erwerben.</p>

<p>Neu sind jetzt Ausrüstungsgegenstände, die ich ebenfalls verstreut in Columbia finde. Hut, Hemd, Hose und Schuhe verleihen mir nette Effekte. Mehr als einmal fiel mir die Wahl schwer, welche Boni ich nun kleidungtragenderweise erlangen möchte, und auf welche ich verzichten kann. Denn pro "Slot" kann ich nur einen Gegenstand ausrüsten.
<h2>... und eine neue Liebe</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8704" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/bioshockinf_lizbook_screen.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Wer die Vorberichterstattung zu <em>Bioshock Infinite</em> in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, der hat bereits Bekanntschaft mit <strong>Elizabeth</strong> gemacht. Sie ist sozusagen das neue Bioshock Maskottchen. Und was im Vorfeld nach einer netten Werbekampagne aussah, entpuppt sich im Spiel als die wohl beste KI-Begleitung, die ich jemals erleben durfte. Ja, man könnte sagen, ich bin ein bißchen verliebt.</p>

<p>Dabei könnte Elizabeths Äußeres zunächst für Kritik sorgen, ist sie doch arg überzeichnet mit ihren Mandelaugen und der unproportionierten Figur mit dem zu großen Kopf und den dünnen Ärmchen. In einem optisch auf Realismus getrimmten Shooter wirkte sie auf mich aber zu keinem Zeitpunkt fehlplatziert. Natürlich wird das sympathische Kennenlernen dazu beigetragen haben, das Mitleid, das man für sie empfindet und der Beschützerinstinkt, der bei mir schnell geweckt wurde.</p>

<p>Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Elizabeth weit mehr ist, als nur unser Auftragsziel, mehr als eine Mitläuferin, die wir aus der Stadt bringen sollen. Sie hat förmlich ein Eigenleben. Verweile ich längere Zeit an einem Ort, um mir etwas anzusehen oder eine Stelle zu untersuchen, lehnt sie sich gegen eine Wand oder sucht sich eine nahegelegene Sitzmöglichkeit. Bisweilen macht sie mich auch darauf aufmerksam, wenn sie etwas entdeckt hat, was ich übersehen habe. Sie wirft mir ab und an Geld zu und ist geschickt im Schlösserknacken.</p>

<p>Elizabeth weigert sich, eine Herrentoilette zu betreten, und in einer Damentoilette hält sie sich die Nase zu und bemerkt, es würde riechen. Bei unappetitlichen Anblicken, hält sie entsetzt die Hände vor's Gesicht und qualmt es, dann hustet sie. Ihre feinen Gesichtsanimationen, der Ausdruck, die Augen... all das erinnert mich stark an weibliche Disney-Charaktere. Ich bin begeistert.</p>

<p>Im Kampf ist Elizabeth übrigens auch eine Hilfe: Geht mir die Munition zur Neige, hilft sie schonmal aus und wirft mir etwas zu. Gleiche gilt für Salze und die medizinische Versorgung. Dabei ist sie kein Endlos-Spender, sondern muss die Sachen selber erst auf dem Schlachtfeld auftreiben. Bei der ganzen Schönheit und Hektik, stellte sich mir übrigens nicht die Frage, warum zur Hölle ich schwitzige Finger bekomme und mein Leben am seidenen Faden hängt, während Liz gerade mal ein bißchen den Kopf einzieht und nichts abbekommt.</p>

<p>Habe ich sie gerade Liz genannt? Ich mag sie. Wie sehr? Nun, ich bin für gewöhnlich der Typ von Spieler, der alle Level gerne bis in den letzten Winkel nach Geheimnissen und Gooddies absucht. An einer Stelle in der Kampagne, geriet Liz in Gefahr. Das veranlasste mich, meine Prinzipien über Bord zu werfen und ohne links und rechts zu schauen zu ihr zu eilen. Ich wollte sie nur schnell wieder an meiner Seite wissen!
<h2>Von Zeit und Raum</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8254" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr2.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Elizabeth verfügt neben den bereits genannten Vorzügen und Qualitäten auch über eine übernatürliche Kraft. Sie kann sogenannte Risse, die in Columbia auftreten, öffnen und hindurchgehen. Ein Riss stellt dabei ein Tor zu einer anderen Zeit oder einer parallelen Realität dar. Teilweise fühlte ich mich an <strong>Butterfly Effect</strong> erinnert. Sowohl in der erzählten Geschichte als auch im Gameplay sind diese Risse hervorragend integriert.</p>

<p>An vorgegebenen Stellen, wo vielleicht zukünftig oder in der Vergangenheit ein Geschützturm oder eine Kiste voller Medizintaschen steht, kann Liz auf meine Anweisung hin einen Riss öffnen. Ein Geschütz wird daraufhin für mich aktiv und bekämpft meine Gegner. An Medizin, Salzen oder Waffen kann ich mich nach belieben bedienen. Das ist praktisch und verleiht der einen oder anderen Kampfsituation einen Hauch von taktischem Vorgehen.</p>

<p><strong>Übrigens:</strong> Als begeisterter Achterbahnfahrer muss ich Euch noch von den Sky-Lines in Columbia vorschwärmen. In diese an Gebäuden befestigten Schienen kann sich der Spieler einhängen und an ihnen entlanggleiten. Während der herrlich turbulenten Fahrten, dürfen Gegner bekämpft und geeignete Absprungpunkte gesucht werden. Aber Vorsicht: Eigentlich sind die Sky-Lines als Transportsystem in Columbia installiert. Nicht, dass Ihr vor lauter Jubelei mit einem Fracht-Container zusammenstosst.</p>

<p>Meine anfängliche Befürchtung, Columbia könnte insgesamt zu luftig sein und nur noch aus winzigen via Sky-Line verbundenen Inseln bestehen, die das Spiel zu einem eher hektischen First-Person Jump'n'Run machen, sind übrigens sehr schnell verflogen. In weiten Teilen der gut 15-stündigen Kampagne (rechnet man optionale Missionsziele dazu und erkundet hier und da die Gegend) bewegt man sich innerhalb von Stadtteilen und Gebäuden, die einen auch schonmal vergessen lassen, dass sich alles in luftiger Höhe abspielt.</p>

<p>In Acht nehmen solltet Ihr Euch vor den Handyman. Entfernt erinnern sie an die Big Daddys aus Rapture, überstarke und gut gepanzerte Gegner, die eine Sky-Line unter Strom setzen können. Die Big Daddys gibt es in Columbia übrigens genauso wenig, wie Little Sisters. Dafür warten eine ganze Reihe von neuen interessanten Gegnern darauf, zerlegt zu werden.
<h2>Wo ist der Haken?</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8256" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr4.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Es gibt keinen. Abgesehen von dem Haken, den ich benötige, um mich in die Sky-Line einzuklinken.</p>

<p>Ich könnte mich darüber beschweren, dass die ansonsten durchweg professionelle und wirklich sehr gute deutsche Synchronisierung einige Lücken aufweist. Sammle ich ein neues Salz ein, folgt ein kurzes Erklärungsvideo, das mit englischer Sprache und deutschen Untertiteln abläuft. Auch die restliche Lokalisierung ist nicht so perfekt, wie noch bei <em>Bioshock 1</em> und <em>2</em>. Damals waren sogar Level-Texturen, die Schrift enthielten, übersetzt. In <em>Bioshock Infinite</em> ist fast alles englisch geblieben, wird aber an vielen Stellen von den Charakteren vorgelesen.</p>

<p>Vielleicht würde ich mich darüber auslassen, dass ich bestimmt fünf oder sechsmal während des Spiels hängen geblieben bin und nicht mehr freikam. Meistens an einer Leiche, die sich dann irgendwann doch aufgelöst hatte. Einmal musste ich einen Checkpoint neu laden. Auf der PS3 kam es bei schnellem andauerndem Rennen durch ein Level zu kurzen Ladezeit-Stillständen. Sicherlich ist das dem knappen Hauptspeicher geschuldet.</p>

<p>Aber würde ich solche Kritikpunkte anbringen, müsste ich quasi im selben Atemzug den grandiosen Soundtrack in die Waagschale werfen. Die außergewöhnlich lange, aber nie langatmige Kampagne. Die kniffeligen optionalen Chiffre-Rätsel. Die vielen tollen Audio-Logs, die für zusätzliche Aha-Momente sorgen. Die beeindruckenden Bilder und stets flüssigen Animationen, die Irrational Games aus der Unreal Engine gezaubert hat.</p>

<p>Macht keinen Sinn, oder? Also lasse ich das mit der Kritik.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Während der letzten Spielstunde lief mir öfter ein Schauer über den Rücken. Die Geschichte, die Bilder und die musikalische Untermalung verursachen bei mir Gänsehaut und lassen mein Kinn herunterklappen. Selten, wirklich selten, hat mich die Story in einem Ego Shooter in so einem Maße mitgenommen und berührt. Bis zum Ende hin hatte ich mich eigentlich gar nicht gefragt, wieso dieses <em>Bioshock</em> denn <em>Infinite</em> heissen mag. Ich merke erst bei den letzten Klängen des Abspanns (mein Tipp: unbedingt bis zum Ende schauen!), dass ich immer noch regungslos da sitze und denke "Ach Du Scheiße, wie unfassbar... unfassbar war das denn?". Für mich steht fest, mit dem Wissen um das Ende des Spiels, muss ich es ein zweites Mal durchspielen, um die ganzen versteckten Hinweise und Andeutungen unter einem anderen Licht zu sehen. So, wie ich auch Fight Club und The Sixth Sense gerne ein zweites Mal gesehen habe. <em>Bioshock Infinite</em> ist ganz großes Videospiel-Kino und wird mit Sicherheit keiner der Shooter sein, die man durchspielt, zur Seite legt und vergisst.
<h4>Wertung: 10</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei 2K Games für die freundliche Unterstützung und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die PS3</em>.</p>

<p>Wer möchte, kann auch gerne in das <a title="Let’s Play: BioShock Infinite" href="http://www.couchcastle.de/2013/03/lets-play-bioshock-infinite/">Let's Play</a> von unserem Sascha rein schnuppern.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Ghost B.C. - Infestissumam]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/ghost-b-c-infestissumam</link>
        <pubDate>Fri, 12 Apr 2013 17:41:06 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><h2>Leckerbissen für Ohren und Augen!</h2>
Mensch, da stolperte ich doch plötzlich im Netz über das neue Album<strong> "Infestissumam"</strong> der schwedischen Occult-Rocker "Ghost B.C." (neuerdings mit "B.C." aus rechtlichen Gründen), welches man momentan auch bequem durchhören kann. Neben dem meiner Meinung nach absolut anspruchsvoll gestaltetem Artwork, erfreuen sich meine Ohren erneut über neues okkultes Rock-Futter.</p>

<p>Bereits ihr Debut-Album <strong>"Opus Eponymous"</strong> lief bei mir in einer Schleife, welches mir der ehemalige Redakteurs-Kollege Bene mit den Worten "Scooby Doo Metal" reichte. Ja, in der Tat etwas schaurig im Klang und begleitet von Orgel. Die Inspiration kommt aber weniger von Geisterjäger-Hunden, sondern mehr von "Black Sabbath" und anderen älteren 70er Jahre Metal-Bands von damals. Seit ihrem Überraschungserfolg sind die geheimnisvollen Jungs auch in vieler Munde, wahrscheinlich auch weil sie ihre Identität streng geheim halten. Aber da mein Kumpel Dom mit denen bereits reden konnte, weiß ich zumindest, dass sie immerhin zu den ganz normalen Menschen gehören.</p>

<p>Das neue Album schließt meiner Meinung nach nicht nur sauber am bisherigen Sound an, sondern wirkt noch insgesamt ein wenig runder und vom Stil her gefestigter. Mal wieder gestalten sich die Songs als sehr eingängig dank der markanten Stimme des Sängers "Papa Emeritus II", der mit einem ziemlich interessanten Outfit daher kommt. Vielleicht wirken sie jetzt auch noch ein wenig "glatter", aber insgesamt hat sich zum Glück gar nicht wirklich viel verändert.</p>

<p>Hinter den Aufnahmen steckt der Produzent Nick Raskulinecz, welcher bereits mit Rush, Foo Fighters, Queens of the Stone Age und Alice in Chains zusammen gearbeitet hat.</p>

<p>Hier noch die Tracklist:
<ul>
<ol>
	<li>Infestissumam</li>
<li>Per Aspera Ad Inferi</li>
<li>Secular Haze</li>
<li>Jigolo Har Megiddo</li>
<li>Ghuleh / Zombie Queen</li>
<li>Year Zero</li>
<li>Idolatrine</li>
<li>Body And Blood</li>
<li>Depth Of Satans Eyes</li>
<li>Monstrance Clock</li>
</ol>
</ul>
<h2>Album in voller Länge durchhören</h2>
<a href="http://pitchfork.com/advance/67-infestissumam/" target="_blank">http://pitchfork.com/advance/67-infestissumam/</a></p>

<p>Das Album wird am <strong>16. April 2013</strong> erscheinen.
Hier geht's zur offiziellen Website: <a href="http://www.infestissumam.com/" target="_blank">http://www.infestissumam.com/</a>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Oh, I like! Nach einigen Eskapaden in extreme Metal-Richtungen, welche ich in meiner Jugend genoss, wird es bei mir immer ruhiger. Ghost B.C. füllt da perfekt eine gewisses Bedürfnis bei mir, auch wenn ich mich mit den satanischen Texten jetzt nicht zwingend identifizieren kann und möchte. Ghost B.C. sind bei mir auch weiterhin willkommen und nach dem Durchhören des neuen Albums wollte ich sie Euch jetzt auch einfach mal spontan empfehlen.</p>

<p>Wer sich mit Rock und Metal-Einflüssen anfreunden kann und Orgeln genau so sehr mag wie ich und sich nicht auf den religiösen Schlips getreten fühlt, sollte den Jungs hier wirklich mal ne Chance geben. Anhören ist ja immerhin auch gerade umsonst.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[ChatCast #003 - Gruselmomente]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/chatcast/chatcast-003-gruselmomente</link>
        <pubDate>Thu, 11 Apr 2013 17:44:58 +0200</pubDate>
        <dc:creator>ChatCast</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ ChatCast ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><div id="iframe"><p><iframe src="http://chatcast.couchcastle.de?embedded=1&amp;episode=episode003" width="643" height="540" frameborder="0"></iframe></p></div>
<h2>Gruselmomente</h2>
Was gruselige Filme angeht, spalten sie das Quartett in unserem ChatCast in zwei Lager: Benny und Christopher sind große Fans von unheimlichen Momenten, wogegen Christian und Piet da weniger mit anfangen können. In dieser Episode treffen daher recht unterschiedliche Meinungen aufeinander.</p>

<p>Wer näher in das Thema einsteigen möchte, sollte noch einen Blick in Bennys <a title="Kalte Schauer aus dem fernen Osten" href="http://www.couchcastle.de/2011/12/kalte-schauer-aus-dem-fernen-osten/">Kalte Schauer aus dem fernen Osten</a> Artikel werfen.</p>

<p>Schaut rein und wir freuen uns natürlich über Euer Feedback!</p>

<p><em>Hinweis: Es kann unter Umständen zu Schwierigkeiten mit dem Internet Explorer kommen. Wir arbeiten dran! </em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Angespielt: Injustice: Götter Unter Uns ]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/angespielt-injustice-gotter-unter-uns</link>
        <pubDate>Thu, 11 Apr 2013 08:45:37 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/Injustice-Gods-Among-Us-Banner.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8623" alt="Injustice Gods Among Us Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/Injustice-Gods-Among-Us-Banner.jpg" width="643" height="384" /></p></a></p>

<p>Am 2. April ist sie für die Xbox Live- und Playstation Network Plus-Abonnenten erschienen: Die Demo zu dem heiß ersehnten Superhelden-Prügler <a href="http://www.injustice.com/" target="_blank">"Injustice: Götter Unter uns"</a>. Seit dem 9. April ist sie nun auch frei für den Abonnementlosen spielbar. Ich habe mich vorab ausgiebig mit der Demo beschäftigt und möchte Euch nun meine Eindrücke zu "Netherrealms" neuestem Streich nahe bringen.
<h2>Die Qual der Wahl</h2>
Die Demo erlaubt es Euch vorab in die Haut von drei verschiedenen Charakteren zu schlüpfen: Zum ersten der Dunkle Ritter, der Rächer Gothams <strong>Batman</strong>, zum zweiten die wunderschöne Amazonin Diana, auch besser bekannt als <strong>Wonder Woman</strong> und zum letzten der fieseste und klügste Kopf aus Metropolis: <strong>Lex Luthor</strong> - Kampfanzug inklusive.
Das Roster wird später in der Retail-Version durch 17 weitere Helden verstärkt und für die, die einfach nicht genug bekommen können, gibt es noch vier weitere DLC-Charaktere. Doch für die Demo sind unsere wählbaren Helden oder auch Schurken vollkommen ausreichend, um ein paar Kämpfe im Einzelspieler oder auch Mehrspieler Modus, im Eins-gegen-Eins Kampf, zu wagen.</p>

<p>Und genau diese zwei Spiel-Varianten könnt Ihr auch in der Demo wählen. Wer also gerade seine Freundin oder seinen Kollegen neben sich sitzen hat, kann direkt mal ein Tänzchen mit den Fäusten wagen. Diese gestalten sich nämlich unheimlich unterhaltsam. Für Spieler von <strong>Netherrealms</strong> "Mortal Kombat" oder auch Capcoms "Street Fighter" ist der Einstieg ein Klacks. "Injustice" spielt sich nämlich in der klassischen 2D Ansicht, hat jedoch einige eingebaute Finessen: Dazu zählen verwendbare Gegenstände, wie beispielsweise eine Mülltonne, die man dem Gegner um die Ohren haut, oder auch die unglaublich mit Action geladenen Ebenen-Wechsel, die meist dadurch zustande kommen, dass man den Gegner mit einem kräftigen Tritt durch eine Wand schmettert – was dann passiert, ist pure Superhelden-Magie.</p>

<p>Die Moves der Superhelden sind generell sehr gut gewählt. Batman wirft Batarangs um sich und schießt mit seinem "Grappling-Hook" durch die Gegend, während Amazonengöttin "Wonder Woman" mit ihrer Peitsche oder auch wahlweise mit Schild und Schwert kräftig austeilt. Hier bemerkt man schnell, dass man sich bei der Entwicklung eine Menge Gedanken gemacht hat. Das Gameplay ist schnell und ebenso fix kann sich das Blatt in einem Kampf wenden, denn neben den normalen Angriffen gibt es auch noch einen einzigartigen Move für jeden Charakter, der durch das Betätigen beider Schultertasten gestartet wird. Diese sind nicht nur unheimlich schmerzhaft für die Lebensleiste des Gegners, sondern sehen auch noch verdammt gut aus und erhöhen den Unterhaltungswert einer Partie erheblich.</p>

<p><h2>Story Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/6EX4toc67Cw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6EX4toc67Cw" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Also dann</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Nach dieser Demo kann ich es gar nicht mehr erwarten, "Injustice: Götter Unter Uns" endlich in seiner vollen Pracht zu bewundern. Schnelle actiongeladene Kämpfe, Interessante Charaktere mit gut gewählten Move-Sets und einen riesigen Umfang kann man diesem Spiel bereits nachsagen. Dazu kommt noch meine Meinung, dass "Injustice" ebenfalls ein partytaugliches Beat-em-up wird, das so manchen Abend versüßen wird. Am 19. April erscheint "Injustice: Götter Unter Uns" für die X-Box 360 und die PlayStation 3. Eine Woche später, am 26.April, erscheint dann die Wii U Version für jeden Interessierten Prügler-Freund. Bis dahin lehnt Euch zurück und genießt die Eindrücke der Demo. Ich werde dasselbe tun.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Lesetipp: This was our pact]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/lesetipp-this-was-our-pact</link>
        <pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:14:15 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Comic ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Webcomic ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8629" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/pact_header.jpg" width="643" height="219" /></p></p>

<p><strong>Ryan Andrews</strong> ist so einer, den ich bereits seit einiger Zeit folge. Neben seinen fantastischen Fähigkeiten als Illustrator hat er auch einige Webcomics in den letzten Jahren veröffentlicht.</p>

<p>Sein neustes Werk "This was our pact" steht seit kurzem im Netz bereit. Wer seine Comics lieber auf einem E-Reader lesen möchte, kann ganz nach dem Motto "Zahl soviel zu willst" eine Version in hoher Qualität herunterladen.</p>

<p><h2>Worum geht's?</h2>
Es geht um eine Gruppe von Kindern, welche auf ihren Fahrrädern unterwegs ist und leuchtende Laternen im Fluss folgen möchten um zu erfahren, wo diese am Ende ihrer Reise landen. Auf 80 Seiten begleitet der Leser die Jungs auf eine nächtliche Reise inklusive märchenhafter Begegnungen. Die Geschichte ist leider nur auf Englisch verfügbar, allerdings kann ich hier wirklich eine Leseempfehlung aussprechen.</p>

<p><div style="padding-bottom:20px;">Viel Spaß damit!</div></p>

<p><a href="http://www.ryan-a.com/comics/this_was_our_pact_01.htm"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8628" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/pact_link.jpg" width="500" height="474" /></p></a></p>

<p>(Via <a href="http://www.ryan-a.com/" target="_blank">www.ryan-a.com</a>)</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Meine Liste der unsterblichen Filme]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/unsterbliche-filme</link>
        <pubDate>Mon, 08 Apr 2013 14:29:54 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filme ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8601" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/unfilme_header.jpg" width="643" height="323" /></p>
<h2>Die Liste der Unsterblichen Filme</h2>
Es gibt sie im Netz wie Sand am Meer: Die Top 10-Listen der besten oder der schlechtesten Filme. Ich bin letztens beim Sichten des DVD-Regals auf eine etwas andere Idee gestoßen: Meine ganz persönlichen, unsterblichen Filme. Kurze Erklärung: Es gibt nicht wirklich viele Filme, welche ich mir öfter anschaue... vielleicht aus Angst, dass sich die besten Filme irgendwann abnutzen? Dass ich rückwirkend vielleicht einen Film dann doch nicht mehr so gut finde?</p>

<p>Jedenfalls habe ich eine kleine Sammlung an Filmen, die ich schon zig mal gesehen habe und welche auf einer Bewertungsskala nicht einmal großartig abschneiden würden. Aber sie haben alle eins gemeinsam: Es sind die einzigen Streifen, die für mein Empfinden mit jedem Mal immer besser werden. Genau deshalb gehen die immer! Die Komödien davon fand ich z.B. teilweise nicht einmal wirklich witzig beim ersten Schauen und heute sitze ich mit Dauergrinsen davor.</p>

<p>Und hier sind sie: Meine 10 unsterblichen Filme, die vielleicht nicht die besten sind, aber einfach nicht schlechter werden!</p>

<p><strong>(Chronologisch sortiert)</strong>
<div class="line"></div>
<h2>Die Schlange im Schatten des Adlers (1978)</h2>
Als einer meiner ersten Kung Fu-Filme und wahrscheinlich der erste Jackie Chan, den ich sehen durfte, hat dieser Film für mich seine Magie seit langer Zeit nie verloren. Da waren bereits eine Zutaten für den typischen Martial Arts-Film drin: Der Held fängt klein an, trifft seinen Meister, verliert den Meister und rächt sich. Sicherlich heute etwas ausgelutscht, aber die Atmosphäre hat kein Stück abgenommen und wenn vielleicht auch nur durch den Musik-Einsatz von Jean Michel Jarre.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/jackie.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Bloodsport - Eine wahre Geschichte (1988)</h2>
Lange hat es gedauert, bis ich hier mal die vollkommen ungeschnittene Version sehen konnte. Mein Vater hatte lange Zeit eine gekürzte Fassung auf VHS und meine Schwester und ich haben ihn zigmal gesehen. Zwar gibt es in diesem Film einige Längen, aber der 80's Flair durch die Mode und die Musik verleitet Bloodsport seinen ganz eigenen legendären Charme.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/bloodsport.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>The Big Lebowski (1998)</h2>
Dieser Film landet nicht umsonst gerne auf die Playlist von WG-Abenden. Typischerweise als "kultig" gehandelt, begeistert das witzige Trio aus dem faulen Dude, dem Choleriker Walter (John Goodman's beste Rolle!) und Donald mit ihrer schrägen Art. Hier gewinnt der Film auch wieder durch die typische Art der Coen Brüder, ihre Charaktere völlig entwicklungsfrei zu halten und somit den Plot lediglich durch das Aufeinandertreffen voran zu bringen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/lebowski.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>In China essen sie Hunde (1999)</h2>
Es war mein erster Film aus den skandinavischen Ländern. Zugegeben, das erste Anschauen ließ mich eher etwas verwundert zurück, aber mittlerweile genieße ich Szene für Szene. Es ist schwierig, etwas wirklich vergleichbares zu finden, denn nie waren für mich die Elemente hier in so einer guten Kombination, dass sowohl Nachfolger wie auch ähnliche Filme, wie z.B. "Adams Äpfel", nicht dieselbe kurzweilige und böse Mischung hinbekommen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/china.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Kung Pow - Enter the Fist (2002)</h2>
Wahrscheinlich das größte Guilty Pleasure hier: Obwohl dieser trashige Film es eigentlich gar nicht verdient hat, und Szenen wie der Kampf mit der Kuh hätten weggelassen werden können, gehört der Film von Steve Oedekerk zu den Filmen in meinen Leben, die ich am häufigsten gesehen habe. Die Neusynchronisation und das eigenwillige Recycling eines alten Kung Fu Films machen diesen Film wahrhaftig einzigartig, und auch wenn nicht durchgehend witzig, gibt es einige Szenen, an denen ich mich jedes Mal wegschmeiße.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/kungpow.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Der Anchorman - Die Geschichte von Ron Burgundy (2004)</h2>
Eigentlich sollte jeder, der nur ansatzweise im Internet unterwegs war, schon mal auf Zitate dieses Films gestoßen sein. Von der Geschichte her bietet dieser Film nichts besonderes, aber es sind wohl die Dialoge, welche ihn so unsterblich machen. Ich sag nur: "Boy, this escalated quickly!", "I love lamps!" oder "Milk was the wrong choice!".</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/anchorman.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Shaun of the Dead (2004)</h2>
Als Fan von Serien wie "Spaced" oder "Black Books" verfolge ich ja die Produktionen von Nick Frost, Edgar Wright und Simon Pegg bereits eine ganze Weile. Ihr erster Kinofilm "Shaun of the Dead" hat bei mir wahrscheinlich wohl einen Ehrenplatz verdient, denn in der Regel mag ich gar keine Zombies. Der Humor, der Schnitt und die tolle Leistung der Schauspieler laden mich jedoch regelmäßig wieder zum Anschauen ein.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/shaun.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Dodgeball (2004)</h2>
Ben Stiller... meine Güte! Als Teenie fand ich noch so was wie "Verrückt nach Mary" ganz witzig, aber eigentlich ist mir der Humor rund um Ben &amp; Co dann meist doch zu schnell abgenutzt. Mit "Dodgeball" haben sie es allerdings tatsächlich geschafft, eine Komödie zu schaffen, welche ich tatsächlich unzählige Male angeschaut habe und ihre Wirkung selbst heute noch kaum verfehlt. Allein Ben Stiller als Bösewicht macht hier definitiv einen Unterschied.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/dodgeball.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Napoleon Dynamite (2004)</h2>
Gleich vier Komödien aus dem Jahre 2004 verirren sich regelmäßig gern in meinem Player. Der Film mit den wohl geringsten Abnutzungserscheinungen muss wohl die Geschichte um Napoleon Dynamite sein. Beim ersten Anschauen habe ich gerade mal einmal gelacht und heute lächle ich eigentlich durchgehend und feiere jede Szene. Woher das kommt? Ich schätze mal, es liegt an der ungewöhnlich hohen Gag-Dichte, denn so viel Schwachsinn bekommt man als Zuschauer beim ersten Mal gar nicht verarbeitet.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/napoleon.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="line"></div>
<h2>Der fantastische Mister Fox (2009)</h2>
Viele Filme hier schaue ich gerne, weil sie immer witziger werden oder weil die Atmosphäre unvergänglich ist. Beim fantastischen Mister Fox kommt wohl beides zusammen und kommt noch mit einer umwerfenden Optik daher. Es fällt mir schwer, mich regelrecht an den Bildern satt zu sehen. Da ich immer wieder feststellen muss, dass ihn einige noch nicht gesehen haben, halte ich den Film für gnadenlos unterschätzt. Benny schrieb auch bereits mal einen <a title="Der fantastische Mr. Fox (2009)" href="http://www.couchcastle.de/2012/01/der-fantastische-mr-fox/">Film-Tipp</a>.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/fox.jpg" width="643" height="460" /></p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Kennt Ihr das Phänomen? Gerade in diesem Zusammenhang muss ich manchmal meine Bewertungsart hinterfragen... Was hat mehr Wert für mich? Ein unvergessliches, rührendes Erlebnis wie in "Waltz with Bashir", oder sollte ich nicht doch Filme eher schätzen, welche mich jedes Mal auf's Neue begeistern?</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[God of War: Ascension]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/god-of-war-ascension</link>
        <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 08:43:29 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7523" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_header.jpg" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Vor sieben Jahren erblickte Kratos auf der PlayStation 2 das Licht der Welt und versetzte die Spielergemeinde ins Staunen. Die Mischung aus griechischer Mythologie und brachialer Gewalt sorgte beim erwachsenen Publikum für Entzückung. Nicht nur, dass <em>God of War</em> in der Lage war, der in die Jahre gekommenen PS2 ungeahnte Grafik-Prachten zu entlocken, es kam auch mit einem Spielprinzip daher, das seitdem einigen anderen Titeln als Inspiration diente.</p>

<p>Insgesamt fünf God of War Abenteuer sind bereits für Konsolen erschienen. God of War 1 und 2 erschienen auf der PS2 und wurden später in einer HD Collection überarbeitet auf der PS3 herausgebracht. Erfreulicherweise wurde auch die PSP mit den eigenen Ablegern <em>Chains of Olympus</em> und <em>Ghost of Sparta</em> versorgt, die mittlerweile ebenfalls als HD Collection auf der PS3 erschienen sind. <em>God of War 3</em> setzte schließlich auf der PS3 neue Maßstäbe.
<h2>Vom Aufstieg eines Anti-Helden</h2>
<em>God of War: Ascension</em> stellt story-technisch das Prequel zum ersten God of War Spiel dar. Kratos, der von Ares arglistig getäuscht seine eigene Familie ausgelöscht hat, hat den Bluteid mit dem Kriegsgott gebrochen und Rache geschworen. Soweit ist das ja auch schon aus <em>God of War</em> bekannt. Was wir in <em>Ascension</em> erleben, ist der verzweifelte Versuch Kratos', klare Gedanken zu fassen und sich daran zu erinnern, was wirklich geschehen ist. Die Furien, ein unkontrolliertes selbsternanntes Tribunal, nimmt diejenigen Gefangen, die es verdient haben und foltert sie so richtig durch. Ein Bluteid-Bruch mit einem Gott, dem man eigentlich seine Seele versprochen hat, wird dabei als triftiger Grund gewertet.</p>

<p>Kratos gelingt natürlich der Ausbruch aus seiner in Ketten liegenden Gefangenschaft - wenig verwunderlich, sonst wäre es ja ein recht kurzes Spiel. Fortan quälen die Furien Kratos mit Bildern und Szenen aus seiner Vergangenheit. Um klar denken und die Wahrheit erkennen zu können, muss Kratos das Licht der Wahrheit aus dem Leuchtturm von Delius holen. Und so beginnt eine knapp achtstündige Reise durch wirklich beeindruckende Szenerien...
<h2><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7553" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen7.jpg" width="643" height="362" /></p></h2>
<h2>Tödliche Chaos-Klingen Choreographie</h2>
Das Kampfsystem - eines der Herzstücke der Serie - wurde zum Glück nur dezent und dann auch noch zum Positiven hin modifiziert. Abgesehen von einigen herumliegenden oder fallen gelassenen Waffen, wie Schwertern oder Streitkolben, besitzt Kratos nur noch die Chaos-Klingen, die sich in den Geschmacksrichtungen Feuer, Blitz, Eis und... hm... "Hades-Lila-Seelen-Lebenssauger-Modus" betreiben lassen. Die Move-Kombos sind dabei die selben, egal, mit welcher Variante der Chaos-Klingen gerade kämpft wird. Die Bewegungen und Effekte unterscheiden sich teils erheblich, müssen aber wie gewohnt mit roten Orbs - quasi die Währung in God of War - freigeschaltet werden. Die Kämpfe selber sind nach wie vor eine wahre Wonne: Sie gehen flüssig von der Hand und muten teilweise wie ein choreographierter Tanz an, der in brutaler Gewalt mündet.</p>

<p>Während Ihr immer wildere Schlag-Kombos gegen Eure Gegner wirbelt, lädt sich die Zorn-Anzeige auf. Anders als in den bisherigen Titeln, kann sich diese Anzeige aber auch wieder entleeren, wenn Ihr eine Zeit lang keine Treffer landet oder gar selber getroffen werdet. Wildes Button-Mashing führt hier also nicht wirklich weit. Variantenreiche Kombos sind der Schlüssel zum Erfolg. Belohnt werdet Ihr durch einen sehr mächtigen Angriff, der Feinde bei aktiviertem Feuer-Modus zum Beispiel in Brand setzen kann.</p>

<p>Letzlich enthält auch <em>God of War: Ascension</em> die viel diskutierten und nicht unumstrittenen Quick Time Events (QTEs), bei denen Ihr das Geschehen weitestgehend beobachtet und in bestimmten Momenten sehr schnell eine eingeblendete Taste drücken müsst, damit es erfolgreich weitergeht. Während man bei anderen Titeln in solchen Szenen wie gebannt auf die Stelle des Bildschirms guckt, an der die zu drückende Taste eingeblendet wird, stellt God of War die zu drückenden Tasten schlicht am Bildschirmrand dar, passend zu der jeweils zu betätigenden Taste. So wird die Kreis-Taste am rechten Rand dargestellt, die Dreieck-Taste oben usw. Ihr könnt Euch also genüsslich auf die großartig inszenierten Kampfszenen konzentrieren und verpasst trotzdem kein QTE.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen3.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Der Rätsel-Olymp</h2>
Traditionell bilden die Rätsel eine Finger entspannende Abwechslung zu den fordernden Kämpfen. In diesem Punkt konnten sich die Entwickler gegenüber dem grandiosen <em>God of War 3</em> selbst übertreffen. Drei unterschiedliche Spielelemente wurden so gekonnt mit traditionellen Schalter- und Schieberätseln kombiniert, dass sich das Lösen eines Rätsels fast genau so gut anfühlt, wie einen schweren Gegner-Brocken den finalen Schlag zu verpassen.</p>

<p>Als erstes wäre da der Uroboros-Stein zu nennen. Ein cooles Gadget, das in der Lage ist, Objekte in der Zeit vor- und zurückzubewegen. Praktisch bedeutet das, dass Ihr eine vor Euch in Trümmern liegende Brücke mit Hilfe des Steins wieder aufbauen könnt. Andererseits kann ein intakter Turm in einen zukünftigen Status des Verfalls versetzt werden, wodurch sich neue Wege eröffnen. Auf diese Weise werden sowohl ganze Levelabschnitte in Echtzeit umgebaut, aber auch kleinere Dinge zerlegt und zusammengesetzt. Leider kann ich hier keine Beispiele nenne, ohne Euch verblüffende Rätselmomente zu nehmen. Der Stein ist wirklich großartig in die Rätsel-Elemente des Spiels eingebaut.</p>

<p>Das zweite Element - auch hier versuche ich es mal spoilerfrei - erlaubt es Euch, Kratos an Ort und Stelle in der Zeit erstarren zu lassen, während Ihr mit einer zweiten Instanz weiterlaufen könnt. Auch dieses Element kommt toll zum Einsatz und kann sogar im Kampf verwendet werden, um Gegner abzulenken.</p>

<p>In einem Schlangentempel gibt es noch ein grünes Giftgas als weiteres Rätselelement. Atmet Ihr das Gas mit Kratos ein, verrottet die Umgebung und beginnt zu zerfallen. Vormals massive Türen lassen sich dann einschlagen oder Bodenplatten brechen weg. Dieser Effekt ist zeitlich begrenzt und kehrt sich anschließend um. Durch die richtige Manupulation der Umgebung vor und nach dem Verrottungseffekt lassen sich so auch neue Levelabschnitte und Geheimräume betreten.</p>

<p>Apropos Geheimräume: Auch dieses Mal gilt es wieder Gorgonen-Augen und Phoenix-Federn aus weiß leuchtenden Truhen zu sammeln, um Kratos' Gesundheit und Zauber-Energie zu maximieren. Allerdings kam mir diese Suche in der Vergangenheit schwieriger vor. Entweder ich habe mittlerweile ein GGG entwickelt (<strong>G</strong>od of War <strong>G</strong>eheimgang <strong>G</strong>espür), oder aber die Suchgegenstände sind diesmal nicht so gut getarnt. Jedenfalls hatte ich nach etwa der Hälfte des Spiels sämtliche Erweiterungen zusammen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7550" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen4.jpg" width="643" height="362" /></p>
<h2>Gotteslästerung</h2>
Leider ist nicht alles Gott, was glänzt. Im letzten Viertel zieht sich das Solo-Abenteuer ganz schön in die Länge, da sich die Schauplätze der Kämpfe und Rätsel gleichen oder gar wiederholen. Zwar stecken auch hier noch tolle Ideen im Detail, aber die großen Paukenschlag-Momente fehlen. Das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau. Aber war God of War 3 einfach über-episch, so ist <em>God of War: Ascension</em> nur episch.</p>

<p>Ein weiteres Novum stellen steuerbare Rutschpartien dar, bei denen Ihr nach links und rechts ausweichen oder auch mal spontane Sprünge absolvieren müsst. Leider waren mir diese - und auch einige andere Stellen, die mit einem unerwarteten QTE überraschten - zu Trial &amp; Error lastig. Es gab diese Stellen, an denen ich in den Controller hätte beißen können. Aber nicht weil eine Situation zu schwierig gewesen wäre, sondern weil die Entwickler mit viel Brimborium und Trompeten mein Augenmerk auf die gigantische und bildgewaltige Inszenierung lenken, während mir ein kleiner magisch flackernder grüner Punkt zuzuflüstern versucht, ich solle doch die R1-Taste drücken, um die Chaos-Klinge als Greifhaken zu benutzen.
<h2>Das elfte Gebot: Baue kein Multiplayer in ein Singleplayer Spiel ein.</h2>
Im Vorfeld des Releases von <em>God of War: Ascension</em> machten die Santa Monica Studios sehr viel Werbung damit, dass God of War nun mit einem Multiplayer-Modus daherkäme. Multiplayer? In einem der klassischsten Singleplayer-Spiele der letzten und aktuellen Konsolengeneration? Schon <em>Uncharted 3</em> lehrte mich, meine Skepsis zu zügeln und einen Mehrspielermodus ohne Anflanschvorurteile und Lieblosigkeitsvorwürfe anzuspielen.</p>

<p>Der Anfang wirkt vielversprechend. Wir spielen einen Krieger, wie Kratos einst war, bevor er den Seelen-Deal mit Ares einging. Der Multiplayer-Modus knüpft an eine Szene aus der Solo-Kampagne an, als ein Soldat kurz vor seinem scheinbar unausweichlichen Tod zu den Göttern betet. Eine schöne Überleitung und Klarstellung, dass es im Mehrspielermodus nicht darum geht, als Kratos zu spielen. So finden wir uns vor dem Götter-Quartett bestehend aus Zeus, Hades, Ares und Poseidon wieder und müssen uns entscheiden, welchem dieser Götter wir den Bluteid leisten. In Abhängigkeit dieser Entscheidung stehen unterschiedliche Spezialfähigkeiten bzw. Freischaltungen zur Verfügung.</p>

<p>In verschiedenen kooperativen und kompetitiven Spielmodi gilt es nun Erfahrung zu sammeln, aufzuleveln, Ausrüstung zu erwerben - hier erfindet God of War das Rad nicht neu. Interessant wird es, wenn im Acht-Spieler-Modus auf den wirklich grandios designten Maps Punkte erorbert und dynamische Aufgaben erfüllt werden müssen. Leider entbehrt dieser spaßigste Modus nicht einer gewissen Unübersichtlichkeit.</p>

<p>Das Kampfsystem im Online-Spiel wurde um ein prinzipiell simples Stein-Papier-Schere-System ergänzt. Knackpunkt: Ihr müsst im hektischen Online-Geschehen erkennen, welche Farbe das leichte Glühen um eine Figur herum hat, um zu wissen, welche Moves und Zauber dann effektiv und wirksam sind.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/aAIx-CBdhEw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aAIx-CBdhEw" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<strong>God of War: Ascension</strong> hat mich auf einen rasanten, brutalen und streckenweise beeindruckenden Ritt geschickt in dessen Ruhepausen ich mit den bisher besten Rätseln der Serie unterhalten wurde. Auch wenn es nicht das Feuerwerk an epischen Momenten wie God of War 3 abfackelt, ist es dennoch ein technisch makelloses und sehr gutes God of War, dass Veteranen neues Futter bietet und Neulingen einen phantastischen Einstieg in Kratos' Rachefeldzug bietet. Ich habe nicht genau mitgezählt, aber <em>God of War: Ascension</em> bietet wohl die meisten Brüste von allen God of War Teilen. Im ambitionierten Multiplayer-Part des Spiels wird deutlich, wie viel Arbeit und gute Ideen dort eingeflossen sind. Allerdings verspürte ich nach einigen kurzweiligen Stunden in den Online-Arenen ein größeres Verlangen, die Story nochmal im New Game + Modus durchzuspielen, als meinen Krieger-Charakter weiter aufzuleveln.
<h4>Wertung : 8.0</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong> für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Evolution der Pixelhelden und ihrer Schöpfer]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/evolution-der-pixelhelden-und-ihrer-schopfer</link>
        <pubDate>Thu, 04 Apr 2013 15:03:55 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sascha</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Let's Play ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Sascha ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8564" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/evoland_header.jpg" width="643" height="384" /></p></p>

<p>Heute, am 4. April 2013, erscheint ein neues Indie-Game auf der unendlichen, inzwischen viel zu häufig grauen Fläche der Videospielwelt. Die Rede ist von dem Titel <strong>Evoland</strong> und wie der Name schon vermuten lässt, hat der Titel etwas mit der Evolution zu tun. Grund genug für mich, einmal über meine persönliche Sichtweise der Evolution von Videospielen so wie dem Phänomen Indie Games, nachzudenken.</p>

<p><h2>Was ist Evoland?</h2>
Evoland ist ein Indie Game, welches zunächst als Flash Game veröffentlicht wurde und nun unter Evoland Classic zu finden ist. Aus dem charmanten Flash Game entwickelte sich nun ein richtiges PC Spiel, welches für unter 10 € zu haben ist.</p>

<p>Evoland zelebriert die Entwicklung des Action-Adventure/RPG Genre. Ganz im Stile alter Klassiker, wie Final Fantasy oder Zelda, bereist der Spieler eine Fantasywelt und findet in zahlreichen Kisten keine Schätze in Form von Waffen und Gadgets, sondern Features für das Spiel. So wird aus einem Monochromen Pixelspiel mit der Zeit ein vollwertiges 3D Abenteuer, aus rundenbasierten Kämpfen werden Echtzeitkämpfe und lässt vor allem die Veteranen unter uns in wohligen Erinnerungen schwelgen.</p>

<p>Und genau dieses Schwelgen verleitet mich dazu, paralell zu meinen <strong>Evoland Let's Play</strong>, selbst erst einmal über einige Entwicklungen nachzudenken. Im ersten Teil möchte ich einmal über das Phänomen - <strong>Indie Games</strong> - sinnieren.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone  wp-image-8551" alt="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/evoland_004.jpg" width="600" height="328" /></p></p>

<p><h2>Evolution der Entwicklerszene</h2>
Die letzten Jahre könnte man wohl als ein Freudenfeuer für Indie Games beschreiben. Schon immer gab es kleine Entwicklerteams, die in ihren privaten Wohnzimmern an kleinen oder großen Fanprojekten arbeiteten, sich an ihren ersten Spielen versucht haben. Doch als Videospielproduktionen immer gigantischere Ausmaße annahmen und es locker mit der Entstehung eines Hollywood Blockbusters aufnehmen konnten, wurde es für die kleinen privaten oder professionellen Entwickler immer schwieriger, die nötige Aufmerksamkeit für ihre Projekte zu bekommen. Wenn heute Firmen wie Electornic Arts oder Ubisoft Millionen von Dollars in ihre Marketingabteilungen pumpen, haben Indie-Entwickler, denen einfach das Geld dafür fehlt, es ziemlich schwer.</p>

<p>Doch wie auch die Kinos vom Blockbustern nahezu überschwämt werden, wird auch der heimische PC oder die Spielkonsole von Tripel A-Titeln überflutet. Schon lange vermissen die Hardcore-Gamer neue Impulse und Innovationen für ihr tägliches Hobby. Den großen Entwicklern und vor allem den Publishern wird vorgeworfen, nur noch aufs Geld zu schauen und nicht mehr mit Herzblut bei der Sache zu sein, was man den Spielen natürlich anmerkt.</p>

<p>Doch dank der Entwicklung der Smartphones mit ihren Apps und Online-Plattformen wie Xbox Live Arcade, Steam und vielen anderen, haben auch endlich unabhängige und meist kleine Entwickler endlich wieder die Chance, ein breites Publikum zu erreichen, ohne Unsummen an Geld in ein Marketing zu stecken.</p>

<p>Und so entwickelte sich in den letzten Jahren ein regelrechter Kult um die kleinen Stars der Videospielszene, die teilweise mit ihren Projekten den großen Sprung geschafft haben. Entwickler wie Mojang entstanden aus einem einzigen Projekt - Minecraft! Als Ein-Mann-Projekt gestartet, steckt nun eine richtige Firma dahinter, die Millionen scheffelt. Auch inzwischen gefeierte Firmen wie thatgamecompany, die mit malerischen Titeln wie Flower und Journey die Massen begeisterten, entstanden auf diese Art und Weise. Auch bei uns in Deutschland gibt es solche Erfolgsgeschichten, vielleicht nicht im selben Ausmaß, wie z. B. Minecraft, aber als Jan Müller-Michaelis aka Poki mit einigen Freunden das witzige Point and Click "Adventure Edna bricht aus" erschaffen hatte, entstand daraus die Firma Daedalic Entertainment, die inzwischen sehr hochwertige Adventures hervorbringt.</p>

<p>Doch wie schaffen diese Entwickler es, mit vergleichsweise wenig Ressourcen und Aufwand, teils mehr Begeisterungsstürme auszulösen als Titel, für die abermillionen Dollar von Entwicklungskosten ausgegeben wurden?</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8557" alt="indie" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/indie.png" width="589" height="346" /></p>
<h2>Das Rezept ist einfach... Kreativität und Innovation!</h2>
Diese kleinen Entwickler haben weder die finanziellen Möglichkeiten, noch die personalen Mittel, um Grafikbomben wie Crysis 3 vom Stapel zu lassen. Was den Indie-Games an technischen Schnickschnack fehlt, müssen sie durch Ideenreichtum und Charm wettmachen.</p>

<p>Und immer häufiger kommen die ersehnten neuen Impulse aus der Riege der unabhängigen Entwickler, weshalb es kein Wunder ist, dass Indie-Games immer beliebter werden. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält und die großen Industriegiganten unserer Szene von diesen kleinen, aber kreativen Teams lernen.</p>

<p>Viel zu häufig denken wir (die alten Haudegen der Gamerszene) an längst vergangene Tage, erinnern uns an knackige und bezaubernde Spiele, als wir noch kryptische Befehle auf blauem Grund eintippen mussten, um ein Spiel zu starten, als man noch kraftvoll in ein Modul pustete, um es von Staub zu befreien, damit es vernünftig lief. Und diese Sehnsucht finden wir heute in vielen Indie-Entwicklungen wieder, die meist von Gamern entwickelt wurden, die sich, genau wie wir, an die Tugenden der guten alten Zeit erinnern.
<h2>Let's Play</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/TVzsZnDkYJ4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TVzsZnDkYJ4" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_sascha.jpg);"></div>
        					    Sascha
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Man könnte sagen, die Entwicklerszene hat sich in einem gewissen Grad zurückentwickelt. Zu Beginn der Videospielgeneration war es oft üblich, dass ein paar Freunde in der Garage gesessen  und gemeinsam an einem Spiel entwickelt haben. Zunehmend entstanden, oft aus eben diesen kleinen Nerds, große Firmen die heute den Markt dominieren. Doch werden immer mehr kleine Teams beliebter, die ähnlich wie früher unter Freunden ihre kleinen Projekte mit Herzblut verwirklichen.</p>

<p>Ein Trend, der mir sehr gut gefällt!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Hyperkin RetroN 5]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/hyperkin-retron-5</link>
        <pubDate>Wed, 03 Apr 2013 11:54:54 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ News ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Hardware ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8514" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/retron5_header1.jpg" alt="" width="643" height="248" /></p></p>

<p><h2>Skurriler neuer Retro-Schnick Schnack</h2>
Der Peripherie-Hersteller <strong>Hyperkin</strong> aus Canada bringt bereits seit 2009 mehr oder weniger interessante Produkte auf den Videospiel-Markt. Neuste Ankündigung ist der sogenannte "RetroN 5", welcher sich wohl wie bereits in den Vorgängern den Emulatoren entgegen setzen möchte. Denn anders als der umständliche und illegale Gebrauch von ROMs in den Emus, erlaubt dieses Spielgerät die Benutzung von Original-Modulen und sogar original Controllern. Alles gemütlich verpackt für den heimischen Fernseher. Zusätzlich bietet das Gerät noch nette Boni wie zum Beispiel ein Jederzeit-Speichern-Feature.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8513" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/retron5_img.jpg" alt="" width="643" height="449" /></p>
<h2>Die Ausstattung auf einem Blick:</h2>
<ul>
	<li>2 Controller Eingänge für jedes unterstützte System (6 Stück)</li>
	<li>ein Wireless Bluetooth Controller wird mitgeliefert</li>
	<li>5 Moduleingänge (NES, SNES, MegaDrive, GBA, GB/GBC und Famicom)</li>
	<li>HDMI Ausgang und Hochskalierung auf 720p für HDTVs</li>
	<li>sowohl PAL wie auch NTSC Module sind kompatibel</li>
</ul>
<h2>Video</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/5OcNy7t17LA#!" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5OcNy7t17LA#!" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hm, was soll man davon halten?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
In den letzten Jahren kämpfen ja unsere alten Spiele-Erinnerungen mit dem Fortschritt der Technik. Gerade Spiele Puristen bewahren alle ihre Geräte sorgfältig auf und hoffen heimlich, dass die Module alle ewig halten... außerdem sehen die guten Pixelfreunde auf HDTVs über S-Video &amp; Co nicht mehr wirklich gut aus. In wie weit so ein Gerät hier aushelfen kann, etwas Platz unter dem TV zu gewinnen ist noch fraglich. Da keine Original-Chips verbaut werden, lässt sich am Ende doch wieder auf Emulation schließen, womit das 100%ige echte Spielgefühl der Originalkonsolen nicht erzeugt werden kann, auch wenn die Unterstützung der Original-Module und Controller ja soweit ganz nett ist. Die Firma könnte jedenfalls noch mal ein paar anständige <a href="http://hyperkin.com/retro-system-retron3.html" target="_blank">Designer</a> anwerben... Die Qualität der Hardware dürfte zudem leider noch etwas fraglich sein, denn der Vorgänger soll laut eines Beitrags in einem Forum einen unangenehmen Geruch versprühen. Mal sehen, ab Juli soll das Gerät für um die 100 Dollar verkauft werden.</div>
                        </div></div>
<strong>Quelle:</strong> <a title="Hyperkin.com" href="http://hyperkin.com/blog/2013/03/hyperkin-announces-the-retron-5-at-the-midwest-gaming-classic/" target="_blank">Hyperkin.com</a></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Let’s Play: Defiance]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/lets-play-defiance</link>
        <pubDate>Wed, 03 Apr 2013 01:35:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marc</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Let's Play ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Marc ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8497" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/defiance_header.jpg" alt="" width="643" height="360" /></p></p>

<p>MMORPGs gibt es wie Sand am Meer. Was früher ein Genre für eher hartgesottene Spieler war ist heute dank Spielen wie "World of Warcraft" immer mehr zum Mainstream geworden.
Dutzende Free- und Pay-To-Play Titel  ringen heute um die Krone und den Titel "des besten MMORPGs" und doch weicht kaum eines von den durch World of Warcraft gesetzten Standards ab.
Kaum ein Spiel versucht heute noch "anders" zu sein.
Defiance ist einer der wenigen Titel die genau das versuchen: Anders sein.</p>

<p>Zum einen ist Defiance mehr als ein Spiel, hinter dem Titel verbirgt sich nämlich außerdem eine von SyFy produzierte TV Serie. Der Pilot der Serie wird am 16. April auf SyFy ausgestrahlt.
Serie und Spiel spielen an zwei unterschiedlichen Schauplätzen, sollen aber trotzdem von einander profitieren. Geschehnisse in der virtuellen Spielwelt sollen Einfluß auf die TV Serie nehmen, und umgekehrt.
Ein interessantes Konzept, das müssen wir zugeben. Doch nur Geduld wird uns zeigen, ob dieses Konzept wirklich umsetzbar ist.
Wir werden das ganze aber auf jedenfall im Auge behalten!</p>

<p>Glücklicherweise kann Defiance (das Spiel) aber auch auf eigenen Beinen spielen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen MMORPGs eher wie eine Art 3rd Person Shooter, aber mit Story! Das bedeutet mehr Action und weniger "Klicken und Warten" und jede Menge Dialoge.
Zumindest sagen das die Entwickler. Ob Defiance wirklich so anders ist möchte ich herausfinden. Anlass genug, ein Let's Play zu starten.</p>

<p><h2>Hier geht's zum ersten Teil:</h2>
<a href="http://tinyurl.com/cwqxvxz"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8498" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/04/defiance_letsplay.jpg" alt="" width="643" height="392" /></p></a></p>

<p>Die komplette Playlist findet Ihr hier:
<a href="http://tinyurl.com/bqrsfcx">Link</a></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_marc.jpg);"></div>
        					    Marc
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hinweis:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Defiance wurde von der USK ab 18 eingestuft. Wir möchten nicht, dass Ihr Euch die Links anschaut, wenn Ihr noch minderjährig seid. Jeder Besucher, der den Link anklickt, bestätigt in bestem Gewissen, dass er volljährig ist.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[2 Jahre CouchCastle!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/04/2nd-birthday</link>
        <pubDate>Mon, 01 Apr 2013 23:00:24 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Allgemein ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ News ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><h2>CouchCastle feiert Geburtstag</h2>
Und hier ist sie, die dritte Version unseres Blogs. <a href="http://www.CouchCastle.de">CouchCastle.de</a> findet sich nun nach exakt <strong>zwei Jahren</strong> in einem neuen Gewand wieder – nachdem wir uns etwas mehr Flexibilität gewünscht haben und sich uns der Entwickler <strong>Gregor</strong> angeschlossen hat, erreicht unser Blog nun die nächste Stufe. Und Ihr glaubt nicht, was das Redesign für eine Arbeit war!</p>

<p>Lange haben wir gegrübelt, wie wir unsere Website sinnvoll erweitern könnten. Bisher merkte man unseren Artikeln das grundsätzliche Vorhaben an, unsere Highlights aus Filmen, Spielen und ähnlichem in relativ knappen Reviews zu präsentieren. Da wir jetzt noch nach etwas besonderem für uns gesucht haben, sind wir nun auf unseren so getauften <em>ChatCast</em> gekommen.</p>

<p>Von Grund auf selber entwickelt, erwarten Euch in Zukunft nicht nur Reviews und Empfehlungen, sondern Ihr könnt uns in einer bisher einzigartigen Form unseren visualisierten Chats folgen und so unsere Schreiber näher kennenlernen. Das System ist dabei äußerst bequem geworden: Wir können unsere Chats einfach in eine Eingabe-Maske eingeben und diese errechnet uns anhand der Grafik-Datenbank und der Smilies im Chat unsere Folge. Unsere erste Episode könnt Ihr <a href="http://www.couchcastle.de/2013/03/chatcast-001/">hier</a> sehen.</p>

<p>Aber neben der tatkräftigen Unterstützung von Gregor, haben wir noch ordentlich Verstärkung mit <strong>Sascha</strong>, <strong>Marc </strong>und <strong>Kimo</strong> bekommen. Alle drei bringen ordentlich Erfahrung mit, nachdem sie damals gemeinsam mit unseren Benny und Christian bei PS3insider.de gearbeitet haben. Nun sind dank ihrer Erfahrung im Video-Bereich die Weichen gestellt für ihre Let's Plays und auch was die Podcast-Schiene angeht möchten wir in Zukunft ein paar Versuche wagen. Insgesamt soll CouchCastle.de sich jetzt noch ein wenig mehr austoben und Euch von neuem und alten aus der Welt der Unterhaltung versorgen, denn wir haben die letzten Monate dafür gut Kraft getankt.
<h2>Es bleibt auf der To Do Liste...</h2>
Aber selbst jetzt, wo die neue Seite und das ChatCast-Modul steht, haben wir noch genügend Hausaufgaben. So bald wie möglich wollen wir unser Design natürlich auch gerne für mobile Endgeräte und Eure Tablets anpassen (bisher können wir nur diesbezüglich CouchCastle.de bei <a href="http://www.google.com/producer/editions/CAowlY6yAQ/couchcastlede" target="_blank">Google Currents</a> anbieten). Neue Artikel und spezielle Themen wollen geschrieben werden und bis zu unserem dritten Geburtstag gilt es jetzt noch mal zu schauen, wie weit wir auch die stillen Leser unter Euch in unseren Dialog aufnehmen können. Deshalb benutzen wir nun übrigens ein neues Kommentarsystem, mit welchem Ihr nicht nur als Gast, sondern auch über Facebook/Twitter oder Euren Wordpress-Account schreiben könnt.</p>

<p>Wir freuen uns jetzt jedenfalls auf die Zukunft und sind sehr gespannt, wie Ihr unsere ChatCasts aufnehmen werdet.</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Game of Thrones Hype-Artikel]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/game-of-thrones-hype-artikel</link>
        <pubDate>Sat, 30 Mar 2013 00:05:35 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Illustration ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ TV Serie ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-8451" title="The Iron Throne Fanart by Pietro D'Amore" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/theironthrone_fanart1.jpg" alt="" width="643" height="827" /></p></p>

<p>Awwh man! Man sitzt hier ja wie auf heißen Kohlen. Kaum habe ich mir zum wiederholten Male Staffel 1 und 2 von <strong>Game of Thrones </strong>angeschaut und sogar das eklige TV-Bild von RTL2 mitsamt Werbeblöcken und fiesen Schnitten ertragen, kommt jetzt nicht nur die 2. Staffel auch endlich auf Blu-Ray raus, sondern auch die 3. auf <strong>Sky</strong>. Dank einer Fußball interessierten Freundin (ja im Ernst!) habe ich irgendwie jetzt plötzlich Sky... und Game of Thrones Staffel 3. Es trennen mich nur wenige Tage. Aber wie jetzt? Manche von Euch haben den Hype verpasst, oder die Serie noch nicht angefangen?
<h2>Fantasy ist doch mittlerweile langweilig, oder nicht?</h2>
Mal im Ernst, kein Besuch in kleinen Nerd-Läden ohne <strong>Herr der Ringe Soundtrack</strong> im Hintergrund, lauter Elfen-Cosplays im Netz, langweilige Spiele wie World of Warcraft oder Skyrim erschlagen einen von allen Seiten. Eigentlich war ich mit dem Fantasy Genre ja weites gehend durch. Damals zu <strong>Baldur's Gate</strong> Zeiten sah das ganze noch anders aus. Als "Herr der Ringe" in die Kinos kam war ich auch völlig fasziniert von der hochwertigen Produktion... doch ich wanderte immer weiter ab die letzten Jahre. Plötzlich erschienen düstere Mittelalter-Vikinger Geschichten viel packender, dämonisch untermalte Finsternis aus <strong>BERSERK,</strong> oder <strong>Claymore</strong> zeigten mir die Schattenseiten und Elf-Alternativen, die dunklen Welten von <strong>Demon's</strong> und <strong>Dark Souls</strong> zeigten auch einen gänzlich neuen Charme... zwar klingt es irgendwie albern High Fantasy abzulehnen und dafür sich an Dark Fantasy zu erfreuen, aber dem ist einfach mittlerweile so und vielleicht ist es auch eine natürliche Richtung, in die es Mittelalter angehauchten Geschichten verschlägt.</p>

<p>Die TV Serie, welche auf den Büchern <strong>"Ein Lied von Eis und Feuer"</strong> basiert, bestärkt mich jedenfalls in der Annahme. Denn HBO schafft es mit dieser großartigen Adaption die Massen zu erreichen, wovor sich ein Peter Jackson mit seinem "Hobbit" langsam hüten sollte. Sicher kämpfen die Macher teilweise mit schmutzigen Tricks und werfen mit nackten Brüsten und typischen Cliffhanger um sich, aber man kann sagen was man will: Hinter <strong>Game of Thrones</strong> steckt ein schönes verwobenes Netz aus grauen Charakteren, welche es schafft selbst ein mehrfaches Ansehen der Folgen unterhaltsam zu halten.
<h2>Moment, worum geht's jetzt genau?</h2>
In der Welt von <a title="George R. R. Martin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_R._R._Martin">George R. R. Martin</a> geht es gleich um mehrere Problemchen: Zum Einen stehen sich die großen Familien von Westeros gegenüber und bekämpfen sich nicht nur mit Schwert und Schild um den "eisernen Thron", aus dem Norden naht gleichzeitig eine uralte Gefahr, welche in der sonst relativ magiearmen Welt die Menschheit bedroht. Die Stärken der Serie ergeben sich nicht nur durch ein geschicktes Zusammenspiel aus Verrat und interessanten Wendungen, die vielschichtigen Charaktere erlauben den Zuschauer gemischte Beziehungen zu den Bewohnern aufzubauen, womit sich schlichte Gut-gegen-Böse Muster nur teilweise ergeben. Die Skrupellosigkeit von Herrn Martin unterwandert die Geschehnisse zudem mit einem unheimlichen Gefühl, da jeder der Charaktere tatsächlich sehr spontan das zeitliche segnen könnte. Rettungen in letzter Minute à la "Herr der Ringe" bleiben somit weites gehend aus und spätestens wenn sich zwei lieb gewonnene Figuren im Duell gegenüberstehen, entsteht ein aufregendes Mitfiebern.</p>

<p>Die Welt ist dunkel, die Spannung zeitweise recht hoch und die Entwicklung von Staffel 1 zu 2 verspricht noch unzählige Stunden an guter Unterhaltung. Natürlich gibt es kleine Kratzer im Lack, so ist der übertriebene Einsatz von nackter Haut, oder die unendlich langen Dialoge etwas, was viele Zuschauer abschrecken könnte. Und trotz der teuren Produktion vermisse ich hier und da mal "sichtbare" Massenschlachten. Allerdings gibt der Erfolg der Serie doch weitestgehend das Recht dieses Rezept noch eine Zeit lang zu wiederholen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/R4XSeW4B5Rg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R4XSeW4B5Rg" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hype!</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Also ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Vor allem bin ich neugierig, wie gut hier der Privatsender Sky die Episoden überträgt. Erstmal im O-Ton, später Mitte Mai dann auch auf Deutsch. Gerne werde ich hier dann noch berichten, da ich wohl nicht als einziger bisher kein Sky hatte.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[ChatCast #002 - Onlinezwang und neue X-Box]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/chatcast/chatcast-002</link>
        <pubDate>Thu, 28 Mar 2013 07:30:34 +0100</pubDate>
        <dc:creator>ChatCast</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ ChatCast ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><div id="iframe"><p><iframe src="http://chatcast.couchcastle.de?embedded=1&amp;episode=episode002" width="643" height="540" frameborder="0"></iframe></p></div>
<h2>Onlinezwang bei der neuen X-Box</h2>
Benny, Piet, Christopher und Christian sind wieder zurück und gehen auf das momentane Chaos des Onlinezwangs ein und schauen ein wenig in die Zukunft der neuen X-Box.</p>

<p>Schaut rein und wir freuen uns natürlich über Euer Feedback!</p>

<p><em>Hinweis: Es kann unter Umständen zu Schwierigkeiten mit dem Internet Explorer kommen. Wir arbeiten dran! </em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Love (2011)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/love-2011</link>
        <pubDate>Thu, 28 Mar 2013 07:20:49 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/aaa_header.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8295" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/aaa_header.jpg" alt="" width="643" height="505" /></p></a></p>

<p><h2>Angels & Airwaves</h2></p>

<p>1864 – Während des amerikanischen Bürgerkriegs wird Captain Lee Briggs von einer zur nächsten ausgelöschten Division versetzt. Er fühlt sich weggeschickt und zurückgelassen, einsam als einziger Überlebender. Wieder soll sein Leben durch ein Befehl verschont bleiben, der ihn östlich des Colorado-Beckens führt, wo ein befremdliches Objekt gewaltigen Ausmaßes gesichtet wurde. Was befindet sich dort? Knapp zwei Jahrhunderte später: Der US-amerikanische Astronaut Lee Miller soll die Sicherheit der Weltraumstation ISS überprüfen, die sich seit zwei Jahrzehnten verlassen in der erdnahen Umlaufbahn befindet. Auch er soll alsbald die leise Hölle der Einsamkeit erleben, als einziger Überlebender der gesamten Menschheit. Was ist das für „eine ziemliche Scheiße“, die laut der akustischen Aufzeichnung auf der Erde passiert ist, kurz bevor weltweit die Lichter erlöschen? Und warum könnten sie Lee Miller auch dann nicht zur Erde zurückholen, selbst, wenn sie es wollten?</p>

<p>Wie im Zeitraffer werden wir Zeuge, wie Lee Miller nach und nach seinen Verstand verliert. Er beginnt Gespräche mit den hinterlassenen Polaroids amerikanischer und russischer Astronautinnen. Hört ihre flüsternden Stimmen. Stellt sich vor, wie er sie ausführt. Spielt mit sich selbst Karten, um sich schließlich als schlechten Verlierer zu schimpfen. Grenzen zwischen Realität und Wirklichkeit drohen in Jahren der Einsamkeit komplett zu zerfallen, bis Lee an Bord der ISS zufällig das Tagebuch des Captain Lee Briggs findet und es mit Spannung liest. Wieso befindet sich das Tagebuch an Bord der ISS? Was befand sich dort draußen, im Colorado-Becken? Verdammt! Der Captain hat das Tagebuch nie zu Ende geschrieben. Und doch soll Lee Miller die Antwort erhalten, als durch sämtliche Fenster der Raumstation gleißendes Licht scheint und der Bordcomputer die Andockprozedur einleitet.</p>

<p><h2>Beziehungen sind wesentlich für unsere Existenz</h2></p>

<p>„Angels &amp; Airwaves – Love“ wirft schnell Fragen auf und erzeugt so auf eine unaufdringlich leise Art, passend von der Musik der gleichnamigen Alternative-Rockband untermalt, eine faszinierende Spannung, ohne dabei ins Langweilige abzudriften, wie etwa „2001: Odyssee im Weltraum“. Keine minutenlange (Bildschirm-)Leere, kein Psychedelic-Trip zum Ende hin, wenngleich starke Parallelen zur Irrfahrt im Weltraum nicht von der Hand zu weisen sind, die meiner Meinung nach aber weit interessanter umgesetzt wurden. Werden die aufgeworfenen Fragen geklärt? Nicht alle und es gesellt sich im Höhepunkt sogar eine Schar weitere dazu. Es entsteht ein mysteriöses Puzzle, dessen fehlenden Teile viel Platz für eigene Interpretationen lässt. Sicher nicht jedermanns Geschmack, wer sich aber darauf einlässt, bekommt ein einzigartiges Sci-Fi-Erlebnis geboten, das sich vor großen Produktionen nicht zu verstecken braucht.</p>

<p>Dass die Produktion um die $500.000 gekostet hat, sieht man dem Film keineswegs an. Die glasklaren Bilder bleiben vor allem durch sehr sinnliche Momentaufnahmen und anmutenden Zeitlupen lange Zeit im Gedächtnis. Satte Farben setzen in der tristen Schwärze des Weltraums Akzente und schaffen insgesamt ein visuelles Kunstwerk, toll! Kaum zu glauben, dass Regisseur William Eubank die ISS im Garten seiner Eltern aufgebaut hat und eigenhändig die Schützengräben für die Szenen im Bürgerkrieg aushob. Mein Respekt für diese Leistung, die zeigt, dass ein verhältnismäßig winziges Budget ein solches Werk auf die Leinwand zaubern kann.</p>

<p><h2>Trailer</h2></p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/0i92xnLY4Uk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0i92xnLY4Uk" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;"></p>

<p>Nach 84 Minuten klatschte ich Beifall, während die Worte des Abspanns noch in meinem Gedächtnis nachhallten. Was für ein Finale! Eindringlich wie es nur wenigen Filmen gelingt. Klar, manchem werden die verbliebenen Fragen einen unbefriedigend bitteren Beigeschmack hinterlassen und auch inhaltlich bleibt, angesichts des Verzichts auf Action, der Kniefall vor dem Mainstream aus. Doch mir haben die Mysterien von „Angels &amp; Airwaves – Love“ vollkommen gereicht, um gefesselt zu werden. Und der wirklich interessante Höhepunkt war für mich Anlass genug, mich auch nach dem Abspann mit dem Film zu beschäftigen, um Antworten zu finden. Unterm Strich ein etwas anderer Sci-Fi-Streifen, den ich zu meinen persönlichen Highlights zähle.</p>

<p><h4>Wertung: 8.6</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Let's Play: BioShock Infinite]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/lets-play-bioshock-infinite</link>
        <pubDate>Wed, 27 Mar 2013 17:36:19 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sascha</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Let's Play ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Sascha ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8252" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_header.jpg" alt="" width="643" height="348" /></p></p>

<p>Seit Jahren wird vor allem dem Shooter Genre vorgeworfen, abgesehen von der grafischen Pracht, auf der Stelle zu treten. Schnödes Geballer hier, flache Story dort. Kennst Du eine, kennst Du alle. So tönt es zumindest aus allen Ecken der Gamerszene.</p>

<p>Um so überraschender kam 2007 ein Titel daher, der mit einer spannenden Story und vor allem einer unfassbar dichten, einzigartigen Atmosphäre punkten konnte - BioShock! Der um sich greifende Wahnsinn, die permanente Furcht vor den verrückten Splicern und noch viel mehr vor den brachialen Big Daddys griff direkt auf den Spieler über, während man sich durch die Unterwasserstadt Rapture kämpfte. Dazu ein einzigartiges Design, welches Steampunk, 20er-Jahre und SciFi miteinander verbunden hatte. BioShock war ohne Zweifel ein besonderer Titel und wurde durch BioShock 2 würdevoll ergänzt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Lange wurde über BioShock 3 diskutiert, Mutmaßungen angestellt und Gerüchte gestreut. Doch als die offizielle Ankündigung folgte, staunte man nicht schlecht. Der Titel lautet zum einen nicht BioShock 3, sondern BioShock: Infinite. Auch der düsteren Meeresgrund, auf dem sich die bedrohliche Stadt Rapture befand, wird man verlassen. Die ersten Bilder und Trailer wirkten fast befremdlich. Strahlender Sonnenschein, eine zauberhafte, idyllische Stadt in den Wolken war zu sehen. Wie soll hier eine solch fesselnde, fürchterliche Atmosphäre entstehen? Zudem versprach man den Spielern eine großartige Story, mit ergreifenden Charakteren und viel Emotion.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_scr4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Was bleibt von den Versprechungen der Entwickler und kann BioShock: Infinite trotz des krassen Schauplatzwechsels genau solch eine tiefgehende Atmosphäre erschaffen, wie seine Vorgänger? All diese Fragen sind für mich Anlass genug, ein Let's Play zu starten. Doch natürlich kein "einfaches" Let's Play, denn ich spiele im höchsten Schwierigkeitsgrad, den der Titel zu bieten hat - der 1999 Mode!
<h2>Hier geht's zum ersten Teil:</h2>
<a href="http://tinyurl.com/saschabioshock"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8285" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/bioshock_teaser1.jpg" alt="" width="643" height="363" /></p></a></p>

<p>Die komplette Playlist findet Ihr hier:
<a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLpDSEoYIhwTJ5yZlSwC6ojQAVte1yi04z" target="_blank">Link</a></p>

<p>Wer den Sascha nicht die ganze Zeit beim Sterben zu sehen möchte, kann alternativ auch das Let's Play von unserem anderen neuen Redakteur Marc anschauen:
<a href="http://tinyurl.com/marcbioshock" target="_blank">Link</a></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_sascha.jpg);"></div>
        					    Sascha
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hinweis:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;"> BioShock Infinite wurde von der USK ab 18 eingestuft. Wir möchten nicht, dass Ihr Euch die Links anschaut, wenn Ihr noch minderjährig seid. Jeder Besucher, der den Link anklickt, bestätigt in bestem Gewissen, dass er volljährig ist.
</div>
                        </div></div>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[ChatCast #001 - Zeitfresser]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/chatcast/chatcast-001</link>
        <pubDate>Mon, 25 Mar 2013 15:45:12 +0100</pubDate>
        <dc:creator>ChatCast</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ ChatCast ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><div id="iframe"><p><iframe src="http://chatcast.couchcastle.de?embedded=1&amp;episode=episode001" width="643" height="540" frameborder="0"></iframe></p></div>
<h2>Unsere erste Diskussion: Wahre Zeitfresser</h2>
Benny, Piet, Christopher und Christian beginnen unsere ChatCast Serie mit einem Rückblick auf die aktuelle Konsolengeneration. Welche Spiele haben die meiste Zeit in Anspruch genommen?</p>

<p>Schaut rein und wir freuen uns über Euer Feedback!
<h2>Relevante Links</h2>
<ul>
	<li>Das <a href="http://www.couchcastle.de/2012/08/little-big-planet-ein-ruckblick/">Little Big Planet</a> Special</li>
	<li>Benny <a href="http://www.couchcastle.de/2011/08/xenoblade-chronicles/">Xenoblade Chronicles</a> Review</li>
</ul></p>

<p><em>Hinweis: Es kann unter Umständen zu Schwierigkeiten mit dem Internet Explorer kommen. Wir arbeiten dran! </em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Tomb Raider (2013)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/tomb-raider-2013</link>
        <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 13:56:57 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7695" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/tombraider_header.jpg" alt="" width="643" height="439" /></p></p>

<p>Da ist mir doch tatsächlich so manches im Action-Adventure-Genre entgangen und Schuld daran war die manipulative Macht des ersten Eindrucks: Lara Croft ein Sexsymbol? Iwo, für mich keineswegs. Ich fand sie bei ihrem Debut nicht nur unsympathisch, auch war für mich ihre Expedition anno 1996 eine grafische Zumutung. Kurzum, die Serie ließ mich bis vor kurzem völlig kalt und nun befindet sich sogar die HD-Collection in meinem Laufwerk. Woher der Sinneswandel? Der Dank gebührt dem Reboot, der mich über meinen Schatten springen ließ. Schon beim ersten Bildmaterial konnte ich mich mit Laras neuem Äußeres endlich anfreunden und wurde schnell an „Uncharted“ erinnert, das den archäologischen Kletterspaß von „Tomb Raider“ aufgriff und perfektionierte. Aber wer klettert höher hinaus? Die (mittlerweile) hübsche Lara Croft oder der charmante Nathan Drake?
<h2>Unwetter voraus!</h2>
Unweit der japanischen Insel Kyūshū liegt die <em>„Endurance“</em> vor Anker, die unter der Leitung des Forschers <em>James Withman</em> die verloren gegangene Insel <em>Yamatai</em> sucht. <em>Yamatai</em>, so die tatsächlichen Aufzeichnungen, gilt als erstes Königreich Japans, regiert von der Herrscherin <em>Himiko</em>, die einst Handelsbeziehungen mit der Wei-Dynastie von China aufbaute und von den Chinesen schamanische Fähigkeiten zugesprochen bekam. Nachdem der Erfolg bereits seit mehreren Tagen ausblieb, schlägt die junge Archäologin <em>Lara Croft</em> vor, die Suche im sogenannten Drachen-Dreieck fortzusetzen, in dem das Schiff alsbald kentert und für <em>Lara</em> auf einer unbekannten Insel die bislang härteste Prüfung in ihrem jungen Leben ansteht: Der nackte Kampf ums Überleben und gegen eine höhere Macht, die die mysteriöse Insel in ihrem Griff zu haben scheint. Und so nimmt „Tomb Raider“ mit gut platzierten Skripts und intuitiven Quick-Time-Events seinen interaktiven Anfang.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7697" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/tb_screen1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Auch wenn man erfahrungsgemäß bei einem Action-Adventure vergebens auf einen erzählerischen Geniestreich hoffen kann, so ist die Handlung von „Tomb Raider“ überaus stimmig. Die exzellenten Zwischensequenzen sind nicht nur bis zum Schluss spannend und dramaturgisch inszeniert, sie vermitteln auch bestens die Gefühlswelt von <em>Lara Croft</em>: Schuldgefühle bei jedem Verlust eines Crewmitglieds; ihre fürchterliche Erkenntnis, wie leicht es ihr in Windeseile fällt, für das eigene Wohl zu töten oder ihre Erschöpfung nach all den Strapazen in der Wildnis – <em>Lara</em> wächst zu ihrer Überraschung in der Not über sich selbst heraus. Wenn überhaupt könnte ich nur kritisieren, dass sich das Reboot etwas zu bierernst nimmt und ich neben <em>Lara</em> wirklich sympathische Charaktere, wie etwa dem alten Haudegen Sully aus „Uncharted“, vermisse.</p>

<p>Dagegen bin ich mit der Wahl von <em>Laras</em> Synchronsprecherin nicht vollends zufrieden. <em>Nora Tschirner</em> zeigt zwar in vielen Szenen großartigen Einsatz, wenngleich manche Passagen abgelesen klingen, doch insgesamt will ihre (kindliche) Stimme einfach nicht zu <em>Laras</em> Gesicht passen. Vielmehr hätte ich mir gewünscht, dass <em>Marion von Stengel</em> auch weiterhin der fiktiven Figur <em>Lara Croft</em> ihre (erotische) Stimme geliehen hätte, schließlich hatte sie ihren Job in den Vorgängern sehr ordentlich gemacht.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/tb_screen2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Tomb Raider RPG?</h2>
Gut 10 Stunden habe ich gebraucht, um „Tomb Raider“ abzuschließen. Ein kurzes, dafür aber ein sehr knackiges Abenteuer, das ich noch um weitere Stunden strecken werde, um alle versteckten Schätze zu finden. Anders als bei „Uncharted“ sind nicht nur ein paar Dutzend Schätze der Trophäen Willen versteckt, nein, hier verleihen sie der Expedition tatsächlich eine gewisse Authenzität. Denn immer wieder werden schlauchartige Levelabschnitte von größeren Arealen abgewechselt, die entweder schnurstracks durchquert oder aber genauer unter die Lupe genommen werden können. In entlegene Winkeln, verwinkelten Pfaden und weit über den Baumkronen sind Relikte, Tagebücher, versteckte Gräber oder Geocatches (ein empfehlenswertes Hobby) zu finden. Erst genannte können teils weiter untersucht werden, um weitere Erfahrungspunkte zu erhalten, die es auch für das erfolgreiche Lösen von Rätseln, das Ausschalten von Gegnern (wilde Tiere und ein ominöser Kult, der vor einiger Zeit ebenfalls auf dieser Insel gestrandet ist) oder das Sammeln von seltenen Pflanzen gibt. Ähnlich wie das sogenannte Bergungsgut, dass sich in der Umgebung aufsammeln oder bei besiegten Gegnern erbeuten lässt, können anstelle von Waffen diverse Fertigkeiten gesteigert werden. Sehr motivierend!</p>

<p>Apropos Waffen: Das Arsenal ist recht überschaubar. Gäbe es den Bogen nicht, wäre die Auswahl aus einer Pistole, einem Maschinengewehr und einer Schrotflinte sehr dürftig. Dieses Defizit macht der Bogen allerdings mehr als wett, da er, sofern man die Vorliebe des lautlosen Killers teilt, ohnehin die meist genutzte Waffe sein dürfte.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/tb_screen3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Bloß nicht herunterschauen!</h2>
Jenseits der Entdeckungstouren wird natürlich wieder serientypisch geklettert, gerätselt und geballert, auch wenn sich die Gewichtung etwas verschoben hat. Während Kletter- und Rätselpassagen damals im Vordergrund standen und Schusswechsel das Geschehen auflockerten, sind die Scharmützel einen Platz vorgerutscht, während die Rätsel das Schlusslicht bilden. Ein stimmiges archäologisches Notizbuch à la „Indiana Jones“, wie es auch bei allen Teilen von „Uncharted“ vorzufinden ist und teils kreative Kopfnüsse bietet, sucht man hier vergebens. Bleiben beinahe ausschließlich Physikrätsel und die Lust nach mehr.  Schade.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/tb_screen4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Auf der anderen Seite kommt man als virtueller Bergsteiger voll und ganz auf seine Kosten. Anfangs noch sind es nur kleinere Erhöhungen, die Lara erklimmt, bis sich ihr Repertoire an nützlichen Utensilien vergrößert. Beispielsweise kann <em>Lara</em> im späteren Spielverlauf mit ihrem Bogen Seilrutschen spannen, um entfernte Plateaus zu erreichen oder mit der Kletteraxt bestimmte Felswände hochkraxeln und wie auf Spitze eines Funkturms unglaubliche Weitsichten genießen. Adrenalin pur – großartig! Mit neuen Ausrüstungsgegenständen lohnt sich auch der Besuch bereits erkundeter Gebiete, um vorher unpassierbare Wege weiter erkunden zu können, „The Legend of Zelda“ lässt grüßen.</p>

<p>Ebenfalls begeistert bin ich von der Spielwelt an sich, die mit einem hohen Detailgrad sehr natürlich wirkt. Hasen, Ratten Hirsche, Wölfe, Krähen und anderes Getier bevölkern die dichten Wälder. Büsche und Sträucher reagieren auf Körperkontakt, wehen mit dem Wind und auch die Wettereffekte sind grandios. Ob Regenschauer oder Schneeverwehungen, die Umwelt von „Tomb Raider“ lässt einen das heimische Wohnzimmer schnell vergessen. Angesichts des Hundewetters ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der neueste Ableger der Serie mit poppigen Farben geizt und sich anstelle von bildschönen Panoramen Schneisen der Verwüstung darbieten. Einzig missfallen haben mir beim Leveldesign die vielen Wellblechbarraken, die sich über die Insel erstrecken. Kein schöner Anblick, zum Glück aber nicht im Spielverlauf allgegenwärtig.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/TRjaq0Fojdk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TRjaq0Fojdk" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ein hervorragendes Abenteuer, das auch technisch überzeugt. Grafisch sehe ich „Tomb Raider“ als Genrereferenz, spielerisch wäre Laras neueste Expedition locker mit „Uncharted“ gleichauf gewesen, wenn die Rätseldichte nicht so vernachlässigt worden wäre und sich das eine oder andere malerische Panorama geboten hätte. Über das kleinere Waffenarsenal schaue ich getrost weg, ich klettere ohnehin viel lieber durch die virtuelle Weltgeschichte, anstelle Blei in meine Gegner zu pumpen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Lara nicht allzu sehr im Rampenlicht steht und so viel Platz für Nebencharaktere lässt, damit sie Sympathien aufbauen und für etwas Humor sorgen könnten - der quasi gar nicht vorhanden war. Aber was soll das Gezeter?! Schließlich handelt es sich hier um einen echten Top-Titel, den ich nicht kleiner reden möchte, als er ist. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt riesig auf die bereits offiziell angekündigte Fortsetzung und werde aller Voraussicht nach auch einen Blick bei der anstehenden Kinoverfilmung riskieren, die auf den Reboot basieren soll.
<h4>Wertung: 8.9</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Metal Gear Rising - Revengeance]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/metal-gear-rising-revengeance</link>
        <pubDate>Mon, 18 Mar 2013 11:05:30 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7501" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/MGR_header.jpg" alt="" width="643" height="320" /></p></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignright" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/MGR_raiden.jpg" alt="" width="320" height="416" /></p>Die Metal Gear-Reihe hat nun über 25 Jahre auf dem Buckel. Berühmt geworden ist sie durch den damals noch innovativen Versuch, Kämpfe und Videospiele zu vermeiden, durch die ziemlich lange Zwischensequenzen und Kojimas eigenwilliger Handschrift, welche über die Jahre eine große Fan-Gemeinde aufbauen konnte. Diese wurde aber auch oft schon durch interessante Versuche auf die Probe gestellt: Gerade in <em>"Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty"</em>, wo sich viele darüber wundern mussten, dass man statt Snake einen jungen, androgynen Raiden spielen musste.</p>

<p>Um diesen wurde es dann auch etwas länger ruhig, da man sich danach in weiteren Ablegern wieder auf Snake konzentrierte, bis uns der weißhaarige Athlet in Teil 4 mit einer Cyborg Reinkarnation überraschte. Was genau in der Zwischenzeit passiert ist, möchte Kojima in  Zusammenarbeit mit Platinium Games (welche schon in <strong>Bayonetta</strong> und <strong>Vanquish</strong> ihre Action-Qualitäten zeigen konnten) nun erzählen. Herausgekommen ist wohl das schnellste und actionlastigste Spiel aus dem Metal Gear-Universum, was Fans der Serie erneut auf die Probe stellen soll.
<h2>Ernste Grundtöne des Krieges und absurd spektakuläre High-Tech-Action</h2>
Die Präsentation haut rein. Das auf alle Fälle! Japaner sind ja bereits seit je her durch ihre (Zeichentrick-)Filme für überdrehte, unrealistische, aber epische Action bekannt. Das im Grunde genommen recht westliche Setting wurde in Metal Gear spätestens durch das Charakterdesign von Yoji Shinkawa in die Handschrift skurriler japanischer Vorlieben getränkt. Was die Zwischensequenzen und die Akrobatik, welche die Erdanziehungskraft unserer Welt gekonnt vernachlässigt, angeht, so holen Platinium Games eine ihrer größten Stärken aus dem Ärmel und schaffen mit "Metal Gear Rising: Revengeance" eine explosive Mischung aus Kojimas Universum und episch-absurder und sehr brutaler Kampfeinlage. Dafür verantwortlich zeichnet sich nicht nur Raidens Wendigkeit oder das schnelle Kampfsystem, sondern auch etliche Zwischensequenzen, die den Spieler durch die Luft schleudern und auf Raketen laufen lassen.</p>

<p>Spätestens nach dem Prolog sollten die Leser genau wissen, was ich meine und entweder das Gamepad kopfschüttelnd zur Seite legen oder total Bock haben, sich auf Raidens Rachepfad zu begeben.
<h2><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/MGR_3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></h2>
<h2>Schwerterspaß mit gewöhnungsbedürftigem Ansatz</h2>
Aber nicht nur die Präsentation könnte einige Spieler abschrecken: Das Kampfsystem, welches versucht, die Kontrolle über das High-Tech-Katana zu ermöglichen, hat so seine Eigenheiten. Anders als der übliche Schwertkampf in modernen Videospielen bekommt man hier neben den Standardhieben noch eine Art Präzisionsmodus, welcher zwar genaues Zielen belohnt, in der Praxis aber schnell zu hektischem und fast schon unnötig brutalem, feinem Hacken führt. Wer hier aber die Übung hat, will so schnell auf dieses Feature nicht mehr verzichten, weil man nicht nur Waffen und Gliedmaßen vom Gegner trennen, sondern auch wegen des Zandatsu, womit man seine Energie wieder erfolgreich auffüllen kann, wenn man die vorgegebenen Elemente trifft.</p>

<p>Die Idee gefällt mir gut, auch das Parriersystem, welches Blocken und Angriff auf einer Taste möglich macht - allerdings läuft das Spiel in einem dermaßen hohen Tempo, dass ich schnell mal den Faden verliere. Das Blocken erfordert zudem das richtige Timing, denn wer zu früh oder zu spät ansetzt, verpatzt die Verteidigung. Außerdem steht die Kamera-Führung etwas im Weg. Für das manuelle Justieren der Kamera bleibt in den schnellen Kämpfen leider nicht so viel Zeit.</p>

<p>Wer Lust hat, seine Fähigkeiten zu meistern, kann hier tief ins System einsteigen und auch bei einem zweiten oder dritten Anlauf genüg Anreize finden, alles aus dem Spiel herauszuholen. Alleine die Bewertungen der Kämpfe motivieren, einen guten Rank zu erreichen und Gefechte teilweise zu wiederholen, bis man diese bestmöglich gemeistert hat. Geschenkt wird einem hierbei nichts, aber die Belohnungen sind groß, wenn man sich darauf einlässt.</p>

<p>Und Platinium Games hat vorgesorgt: Der Schwierigkeitsgrad "einfach" greift dem Spieler dermaßen unter die Arme, dass hier das Risiko zum Fehlkauf doch eher gering ausfällt. Zielgruppe bleibt aber grundsätzlich immer noch der motivierte Spieler, welcher gerade in Bosskämpfen eher mit der richtigen Taktik voranschreitet und auch bereit ist, sich dem ausgesprochen kniffligen und fordernden Endkampf zu stellen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/MGR_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Der große Unterschied</h2>
...zu einem "Metal Gear Solid" wird wohl der kleine Handlungsraum sein. Während Kojima seinen Spielen meist möglichst viel Spielraum einräumt und das Erforschen und Infiltrieren äußerst abwechslungsreich gestaltet, muss man sich hier leider vorwiegend damit abfinden, dass man im Prinzip nur durch die Schlauchlevel von Kampf A nach B getrieben wird. Stealth-Elemente sind zwar vorhanden, allerdings wurden diese nur mehr zur Abwechslung integriert und fallen überwiegend simpel aus. "Metal Gear Rising: Revengeance" bedient mehr die Beat em up-Jünger, als erfahrene Action-Adventure. Die Story, mitsamt ihren Charakteren und die Dialoge in den Zwischensequenzen, bietet meiner Meinung nach auch nicht den gleichen Charme, den wir bisher aus dem Metal Gear-Universum gewohnt sind. Wobei ich da nicht zu kritisch sein möchte, denn im Gegensatz zu anderen Spielen aus dem Genre bekommt man hier doch mehr Tiefe geboten und die Themen rund um den Krieg, Kindersoldaten oder der zynische Blick auf die Wissenschaft bieten schon genügend Grundlage, die schlichten Bedürfnisse nach Rache gekonnt auszuschmücken und Denkanstöße zu suchen. Aber ich denke, die Interessenten wissen ohnehin, worauf sie sich hier einlassen.</p>

<p>Ein wenig schade ist es, dass das Leveldesign eher zweckmäßig gehalten wurde. So darf man hier nicht zwingend detaillierte und ausgefeilte Level erwarten, darauf haben die Entwickler wirklich keinen Fokus gelegt. Aber da sämtliche Elemente des Spiel zerschnitten werden können (Brücken, Bäume etc.) hat sich die Optik wohl auch etwas den Funktionen fügen müssen.
<h2>Ausgezeichneter Soundtrack</h2>
Sehr passend wurde der Soundtrack von Jamie Christopherson komboniert. Der <a href="http://www.amazon.de/Metal-Gear-Rising-Vocal-Tracks-Ost/dp/B00B4MUSHI" target="_blank">Soundtrack</a> ist eine verrückte Mischung aus E-Gitarren, Elekronic/Dub Step Elementen, Gesang und einige Metalcore-Anleihen, die den schnellen Gefechten eine gute Portion Epicness verleiht. Wer hier einen Hörprobe haben möchte kann ja bei YouTube nach "A Stranger I Remain (Mistral's Theme)" suchen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-7489 alignnone" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/MGR_2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Es rockt ja schon, die Cyborg-Achterbahn gibt an einigen Stellen genügend Gas, mit dem Willen, neuen Maßstäbe zu setzen. Allerdings vermisse ich ein paar kleine Dinge, die ich zumindest in Hideo Kojimas Werken immer bewundert habe: Die Charaktere, die Story, die spielerischen Finessen, welche das Spiel zu einem detaillierten Action-Adventure hätten ausbreiten können. Aber auf der Seite der Kämpfe und der Action wird man Platinium Games-typisch großartig unterhalten und bekommt dank VR-Missionen, Kostüme und Objekte genügend Mehrwerte, um eine ganze Zeit lang freudig in die Schnetzeleien einsteigen zu wollen. Zumal die kurze und knackige Spieldauer von 5-6 Stunden das Spiel auch gerne in Zukunft wieder in mein Laufwerk wandern lassen wird.
<h4>Wertung: 8.3</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <em>Konami</em> Digital Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Extraball! – Star Wars Pinball]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/extraball-star-wars-pinball</link>
        <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 10:31:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7644" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/swp_header.jpg" alt="" width="643" height="309" /></p></p>

<p>Wir legen noch einmal frisch nach: Passend zu unserem kürzlich veröffentlichten <a href="http://www.couchcastle.de/2013/02/verflippt-nochmal/">Flipper-Vergleich</a> stellen wir Euch das aktuelle "StarWars Pinball" von den ZEN Studios vor. Solltet Ihr Flipper mögen und einen Faible für das StarWars-Universum haben, habe ich nur zwei Worte für Euch: "Kaufen, sofort!" Wer es etwas differenzierter möchte, dem erläutere ich im Folgenden meine Beweggründe für obige Kaufempfehlung.</p>

<p>"StarWars Pinball" von den ZEN Studios integriert sich nahtlos in die bisherigen aktuellen ZEN Pinball Umgebungen auf X-Box 360, PlayStation 3, PS Vita, Mac, iOS und Google Play und enthält drei neue Tische für einen Preis von rund 10,- EUR (für PS3 und PS Vita wieder mit Cross-Buy, für iOS und Android sind die Tische auch einzeln für rund 2,- EUR zu haben). Im Laufe der nächsten Zeit soll das StarWars-Tisch-Portfolio auf insgesamt zehn verschiedene Exemplare aufgestockt werden. Ankündigungen zur Veröffentlichung auf weiteren Plattformen (z.B. Wii U) sollen demnächst folgen.
<h2>Star Wars Episode V: The Empire Strikes Back</h2>
Der erste der drei Tische widmet sich dem - chronologisch gesehen - zweiten Star Wars Film, der, in dem das Imperium zurückschlägt. Bei den ersten Klängen der bekannten Star Wars Melodie und der Darth Vader-Großaufnahme zu Beginn, war ich im Prinzip schon eingefangen von der Atmosphäre. Das mag aber auch daran liegen, dass ich die klassischen Star Wars-Filme und -Figuren liebe, sie aber in Maßen konsumiere.</p>

<p>Ziel des Tisches ist es, fünf Schlüssel-Ereignisse des Films erfolgreich zu absolvieren, um letztlich Darth Vader persönlich in einem Lichtschwert-Duell gegenüberzutreten. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn der Lichtschwert-Kampf ist ein Mini-Spiel, das mit herkömmlichen Flippern nur entfernt etwas zu tun hat. Statt wie üblich nur eine Animation auf der Dot-Matrix zu sehen, findet das Geschicklichkeitsspiel auf Vollbild und in Farbe statt.</p>

<p>Aber auch die Dot-Matrix wird mit schön anzusehenden Film-Szenen versorgt. Schade, dass sie dann doch so klein ist. Zusätzlich werden die Szenen aus dem Film, wie zum Beispiel der Kampf gegen den riesigen AT-AT-Walker, auf dem Tisch selber illustriert. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als sich eine Luke (nein, nicht der Skywalker, sondern eine Bodenöffnung) auftat und ein animierter Walker in 3D über den Tisch lief.</p>

<p>Spielerisch gefällt mir der Tisch sehr gut, denn er bietet jederzeit klar erkennbare Ziele. Durch Aktivierung der Buchstaben STAR und WARS im Zentrum des Tisches, lässt sich eine Film-Szene starten, die der Spieler frei wählen kann. Jede Szene unterteilt sich in zwei Abschnitte und erfordert das Treffen der richtigen Ziele innerhalb einer vorgegebenen Zeit.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7646" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/swp_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>The Clone Wars</h2>
Dieser Tisch hat sich die gleichnamige Comic-Umsetzung als Vorbild genommen und ist zeitlich zwischen den Episoden II und III angesiedelt. Unter anderem treten hier Anakin Skywalker und Ahsoka Tano als 3D-Charaktere in Erscheinung.</p>

<p>Auch hier gilt es - ähnlich den Film-Szenen in Episode V - verschiedene Missionen zu aktivieren. Über die linke und rechte Rampe werden die Buchstaben CLONE und WARS aktiviert. Dies gestaltet sich aufgrund der Fülle der visuellen Informationen und verschwungenen Rampenbahnen allerdings schwieriger, als es sich anhört. Insgesamt muss ich mich bei diesem Tisch so sehr darauf konzentrieren, die Kugel nicht aus den Augen zu verlieren, dass ich nicht einmal richtig Zeit habe, die verschiedenen Anzeigen auf der Dot-Matrix zu verfolgen.</p>

<p>Nett spielt sich ein gesonderter Spielmodus, bei dem ich je nach Fortschritt und Treffsicherheit auf zwei weitere – allerdings deutlich kleinere – Flipper-Tische komme.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7647" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/swp_2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Boba Fett</h2>
Als erster Star Wars-Vertreter widmet sich dieser Tisch ausschließlich einer Hauptfigur, nämlich dem Kopfgeldjäger Boba Fett. Dem Boba geht es eigentlich nur um's Geld, und so nimmt der Spieler in seiner Rolle Aufträge vom Imperium und der Familie Hutt an.</p>

<p>Auch hier müssen Missionen über spezielle Rampen zunächst aktiviert werden. Der Clou hierbei: Ich darf mir selber den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Mission aussuchen. Je schwieriger ich die Mission einstelle, desto mehr Rampen-Ziele muss ich innerhalb einer vorgegebenen kurzen Zeit treffen. Wähle ich eine leichtere Stufe, sind es weniger Ziele, allerdings fällt dann auch die Belohnung geringer aus.</p>

<p>Gerade in Multiplayer-Runden stehe ich hier vor der Wahl: Mache ich mit nur einer absolvierten schwierigen Mission den Sieg klar und gehe das hohe Risiko ein, es nicht zu schaffen? Oder gehe ich auf Nummer "relativ-sicher", was den Erfolg der einzelnen Mission angeht, muss dann aber zwei oder drei Missionen schaffen, um das Punkteziel zu erreichen?</p>

<p>Neben Boba Fett und seinem Raumschiff "Sklave I" treten auch Darth Vader und Jabba the Hutt als animierte 3D-Modelle auf. Als Highlight dürft Ihr versuchen, Han Solo gefangen zu nehmen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7648" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/swp_3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Nach den 15 (in Worten: fünfzehn!) Marvel-basierten Tischen bringt das StarWars-Thema einen spürbar frischen Wind in die ZEN-Tische-Sammlung. Alleine die liebevolle und detaillierte Umsetzung und Integration der 3D-Modelle und 2D-Artworks sowie der Sound-Samples und Originalmusik in die jeweiligen Tische zauberte mir oftmals ein grenzdebiles Grinsen ins Gesicht. Sind die ersten Wow-Effekte abgeklungen, bleiben drei spielerisch gut ausgeklügelte Tische, von denen <strong><em>Star Wars Episode V: The Empire Strikes Back</em></strong> definitiv mein Favorit ist. Auf nahezu gleichem Level ist der <strong>Boba Fett</strong> Tisch angesiedelt. Weniger begeistert hat mich der etwas hektische und unübersichtliche <strong>The Clone Wars</strong> Tisch. Die Highscore-Jagd ist abermals eröffnet.</p>

<p>Übrigens finden in den nächsten Wochen drei Turniere statt, die in-game von den ZEN Studios veranstaltet werden. Wer sich mit seiner Highscore auf den obersten Rängen platzieren kann, staubt Preise ab. Den Anfang macht das <em>Star Wars Episode V: The Empire Strikes Back</em> Turnier vom 15.03.2013 bis zum 22.03.2013.</div>
                        </div></div></p>

<p><em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei den ZEN Studios für die Bereitstellung eines Review-Codes.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Paranorman (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/paranorman-2012</link>
        <pubDate>Wed, 13 Mar 2013 14:32:56 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-7584" style="margin-bottom: 10px;" title="Paranorman" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/Paranorman.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Norman ist ein ganz normaler Junge. Wäre da nicht der unumstößliche Fakt, dass er Geister sehen kann. Doch das Problem bei der Sache ist, dass nicht nur er es weiß. Nein, durch sein Verhalten weiß bereits die gesamte Stadt "Blithe Hollow", dass mit Norman etwas nicht stimmt. Von seiner Familie ungehört und verspottet und von seinen Mitschülern gemieden, fristet Norman ein einsames Leben auf der Couch, gemeinsam mit seiner toten Oma. Doch das Leben von Norman soll sich plötzlich ändern, als sich sein Obdachloser Onkel zu Wort meldet und dem kleinen Norman erklärt, dass er nicht der einzige mit dieser Gabe ist. Viel mehr ist er nur einer von vielen, die "Blithe Hollow" vor dem Fluch der Hexe schützen müssen. Verängstigt und ein Quäntchen angenervt soll Norman es schaffen die Hexe zu besänftigen. Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Gemeinsam mit einem Haufen skuriller Charaktere nimmt Norman es mit Hexerei, Zombies und Klopapier auf, um das Herz eines verängstigten Mädchens zu berühren.
<h2>Ein Film für die ganze Familie?</h2>
"Paranorman" ist ein wirklich bemerkenswerter Streifen. Zum einen besteht er beinahe nur aus Knete, zum anderen legt dieser Film einen direkten Weg ins Herz und konfrontiert den Zuschauer mit Gesellschaftskritik und purer unveränderter Wahrheit. Die Freigabe ab 12 Jahren ist dabei an manchen Stellen natürlich nachvollziehbar. Als Elternteil jedoch würde ich mir diesen Film vielleicht einmal gemütlich allein ansehen und dann gemeinsam mit den Kindern schauen, denn hinter der Teils gruseligen Fassade stecken die menschlichsten Probleme und so schlimm wie bei einem Gebrüder Grimm Märchen wird es schon nicht werden. Der Film begeistert darüber hinaus Jung und Alt, da er eine Art massenkompatiblen Humor und Charme besitzt, dem man sich nur schwer entziehen kann. Seien es die stereotypen Charaktere, wie der kleine dicke Junge von nebenan, der dumme Muskelprotz, der verblödete Schulschläger oder einfach nur dieses unterschwellige Gefühl von kindlicher Leichtigkeit, das man fühlt, wenn man wieder all diese Charaktere sieht.</p>

<p>Neben dem Humor und der FSK-Debatte wäre noch einmal die Schönheit der Knete zu erwähnen. Die Bewegungen sind butterweich und wirken nie abgehackt oder schlecht in Szene gesetzt. Da kommt man wirklich immer wieder aufs Neue ins Staunen. Für die Menschen, die möglicherweise schon einmal den Film "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0327597/?ref_=sr_1">Coraline</a>" gesehen haben, ist diese Entwicklung noch ein ganzes Stück auffälliger. Denn wo bei "Coraline" noch hier und da einige Ecken und Kanten zu entdecken waren, scheinen diese bei "Paranorman" komplett ausgebügelt worden zu sein. Wirklich ein Meisterwerk!
<h2>Paranorman Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ev-H3VAiMCw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ev-H3VAiMCw" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Paranorman" war für mich eine echte Überraschung. Das vermischen kindlicher Optik mit solchen immer aktuellen Themen hat es mir wirklich angetan und lässt mich hoffen, dass noch weitere Filme dieses Schlages produziert werden. Ich persönlich würde eine absolute Empfehlung für einen netten Familienabend aussprechen, da hier jeder auf seine Kosten kommen wird und es sich doch gemeinsam mit den Kindern immer noch am besten gruselt. Ich wünsche gute Unterhaltung!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[God of War: Ascension Gewinnspiel]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/god-of-war-ascension-gewinnspiel</link>
        <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 12:04:44 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7523" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_header.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Bereits Morgen am 13. März könnt Ihr mit Kratos aus der "God of War" Reihe in die düstere und imposante Welt der griechischen Mythologie zurückkehren. Wir wollen die Rückkehr etwas feiern und verlosen zu diesem Anlass wieder schöne Preise an unsere Leser!
<h2>Das erwartet Euch in God of War: Ascension</h2>
Das technisch brillante <em>Sony Santa Monica Studios</em> veröffentlicht mit dem neusten Teil bereits den vierten Ableger auf stationären Konsolen. Exklusiv auf der PlayStation 3 könnt Ihr nun nach den hoch gelobten und ausgezeichneten Vorgängern noch einmal einen Schritt zurück  zu dem Zeitpunkt wagen, an dem der noch junge Kratos sich vom Kriegsgott Ares befreite. Bewaffnet mit seinen berühmten Chaos-Klingen, kämpft Ihr Euch einen Weg aus dem Wahnsinn und lernt Kratos näher kennen, der vom Verlust seiner Familie, die er eigenhändig ermorden musste, gezeichnet ist. Gemeinsam mit ihm geht es auf einen brutalen Rachefeldzug, der neben spannenden Kämpfen gegen mystische Monster auch einige knackige Rätsel für Euch parat hält.
<h2>Multiplayer</h2>
Ihr habt alle Rätsel geknackt, die Massen an Monster und alle Bossgegner überstanden? Neben der wieder einmal epischen und mitreißenden Singleplayer Kampagne werdet Ihr in <em>God of War: Ascension</em> dieses Mal <em>erstmalig</em> zusätzlich in Multiplayer Gefechten gefordert. Schließt Euch einer Gottheit an und messt Eurer Geschick und Können gegen andere Mitspieler, die Euch in hitzigen Schlachten alles abverlangen.</p>

<p>Mehr Infos bekommt Ihr auf der offiziellen Website:
<a href="http://www.godofwar.com/" target="_blank">www.godofwar.com</a></p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/qBg4ciEPZwg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qBg4ciEPZwg" /></object></p><p>
<h2>Screenshots</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-7547" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="alignnone size-medium wp-image-7548" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="alignnone size-medium wp-image-7549" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="alignnone size-medium wp-image-7550" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_screen4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<h2>Preise</h2>
Was gibt es dieses Mal zu gewinnen? Gleich <strong>2x</strong> könnt Ihr das Spiel für Eure PlayStation 3 gewinnen, und dazu gibt es auch je einen PS3-Skin obendrauf, um diese zu branden.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7535" style="margin-top: 4px; margin-bottom: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/gow_preise.jpg" alt="" width="643" height="414" /></p></p></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Was müsst Ihr tun?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Dieses Mal möchten wir Euch dazu einladen, uns zu abonnieren. Dafür benutzt Ihr am Besten unsere <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.facebook.com/couchcastle" target="_blank">Facebook-Seite</a></span>: Werdet Fan von CouchCastle.de und schreibt uns einfach Euren Facebook-Namen an <a href="mailto:gewinnspiel@couchcastle.de" target="_blank">gewinnspiel@couchcastle.de</a>. Wer sich mit <a href="https://twitter.com/couchcastle" target="_blank">Twitter</a> wohler fühlt, kann uns auch gerne dort folgen, und uns genau so seinen Namen via E-Mail zukommen lassen.</p>

<p>Wir verlosen je ein Spiel mit einem Skin an zwei Gewinner, welche uns wegen der USK Freigabe "Ab 18" einen Scan ihres Personal-Ausweises zukommen lassen müssen. Teilnehmen dürfen also alle <strong>Volljährigen</strong>, welche nicht bei CouchCastle.de als Redakteure (sowie Verwandte) oder Unternehmen mitwirken <strong>und in Deutschland wohnen</strong>. Mehrfach-Einsendungen sowie der Rechtsweg werden ausgeschlossen.</p>

<p>Wir geben Euch bis diesen Sonntag, dem <strong>17. März 2013</strong> um 23:59 Uhr die Zeit teilzunehmen. Die Gewinner werden von uns dann kurze Zeit später benachrichtigt.</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns bei <em>Sony Computer Entertainment Deuschland GmbH</em>
für ihre freundliche Unterstützung.</p>

<p><div class="line"></div></p>

<p><h2>** UPDATE **</h2></p>

<p>So denn, die Zeit ist abgelaufen und unsere Glücksfee hat zwei Zahlen gezogen. Gewonnen haben hiermit <strong>Waldemar J.</strong> und <strong>Isyan K.</strong> Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner und vielen Dank an alle für Eure Teilnahme.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Neues Kung Fu-tter, bitte!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/03/neues-kung-fu-tter-bitte</link>
        <pubDate>Fri, 08 Mar 2013 11:27:32 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filme ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7465" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/03/kungfu_header.jpg" alt="" width="643" height="299" /></p>
<h2>Was kommt denn jetzt eigentlich bald so an Kung Fu Filmen?</h2>
Regelmäßige Leser hier wissen wahrscheinlich schon über <a href="http://www.couchcastle.de/2011/10/alter-schinken-schmeckt-uns-immer-noch/">eine meiner Leidenschaften</a>. Jackie Chan ist langsam zu alt, Jet Li zieht es vor mit Stallone &amp; Co Explosionen hinterher zu jagen, bei Tony Jaa ging jetzt auch ne ganze Weile nichts... wo sind denn nun die neuen Talente? Auf was darf man sich bald mal freuen?
<h3>Ip Man - The Final Fight</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Lpd0c7Rvndw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Lpd0c7Rvndw" /></object></p><p>
Mit der Ip-Man Trilogie hatten wir doch erst vor einiger Zeit schöne neue Impulse gesehen, in der sogar die Story mal nicht nur zweckbedingt erschien. Aber seit dem dritten Teil erscheint mir die Qualität nicht mehr ganz erreicht und scheinbar wartet nun auch noch ein vierter auf uns.
<h3>Stephen Chows "Journey to the West"</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9BhDclw-IuQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9BhDclw-IuQ" /></object></p><p>
Chows Filme sind hier im Westen ja schon durchaus bekannt: "Shaolin Soccer" oder "Kung Fu Hustle" wurden unter anderem durch seinen etwas übertriebenen Humor bekannt. Allerdings beunruhigt mich vor allem hier, was seit Jahren immer schlimmer wird: Der CGI Einsatz in asiatischen Filmen nimmt leider zu!
<h3>Once Upon a Time in Shanghai</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/xHOz1m6zqs0#!" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xHOz1m6zqs0#!" /></object></p><p>
Keine Ahnung was das jetzt ist, aber rockt doch, oder nicht? :D
<h3>The Grandmaster</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/U8EVkqgDbQQ#!" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U8EVkqgDbQQ#!" /></object></p><p>
Wong Kar-Wai ist natürlich Asia-Film Fans ein Begriff. Dass ausgerechnet er sich dem Thema "Ip Man" erneut widmet sorgte natürlich für Aufmerksamkeit... Laut ersten Reviews wird auch gehalten, was der Name verspricht: Statt schneller Action wird hier viel Wert auf die Ästhetik und Atmosphäre gelegt, wie man es halt bei Wong Kar-Wai natürlich auch erwartet.
<h3>Tom yum goong 2</h3>
Scheint als hätte Herr "Tony Jaa" nun eingesehen, dass es nicht leicht ist alles alleine zu machen. "Ong Bak 2" und Teil 3 hatten meiner Meinung nach zwar ein geiles Setting, aber gerade was Story angeht, standen sie noch schlechter da als die Filme, die er mit dem Prachya Pinkaew gedreht hat. Nun scheinen sie wieder zusammen zu finden und es gesellt sich wohl auch das nette Mädel Yanin „Jeeja“ Vismistananda aus "Chocolate ...süß und tödlich!" dazu. Also ich freu mich da richtig drauf!
<h3>Mortal Kombat</h3>
Das Reboot von "Mortal Kombat" hat sich letztens <a href="http://www.imdb.com/name/nm1160495/?ref_=tt_ov_dr" target="_blank">Kevin Tancharoen</a> mit einem eigenfinanzierten Kurzfilm gesichert. Schau ich mir seine Vita so an ("Britney Spears Live from Miami") und den besagten Kurzfilm, so hege ich aber keine all zu großen Hoffnungen. Naja, abwarten... der Westen darf es auch gern mal versuchen - immerhin hat Herr Tancharoen asiatische Wurzeln.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Also?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Kann losgehen! Ich sitze hier und langweile mich... mein Hunger nach frischem Kung Fu-tter ist nach wie vor hoch und auch wenn wir für 2013 noch nichts "Atem beraubendes" sehen konnten, so kann ich es dennoch kaum abwarten.</p>

<p></div>
                        </div></div>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Alle reden über die PS4]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/02/alle-reden-uber-die-ps4</link>
        <pubDate>Sat, 23 Feb 2013 13:18:38 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Hardware ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><h2><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ps4_header.jpg" alt="" width="643" height="265" /></p></h2></p>

<p><h2>Piets Kommentar:</h2>
Nach der langen Aufholjagd, welche die PlayStation 3 hinter sich hat und uns zahlreiche schöne und mutige Exklusivtitel, sowie neue IPs beschert hat, hat sich Sony nun also entschlossen ihre Nachfolgerin Ende diesen Jahres auf den Markt zu bringen.</p>

<p>Es ist nicht mehr viel von der leichten Überheblichkeit übrig, welche der ehemalige Branchen-Primus zum Start der PlayStation 3 damals zeigte. Dieses Mal zeigen die Entwickler Einsicht und sind scheinbar auf die größten Kritikpunkte eingegangen.</p>

<p>Entwickler dürfen sich wohl stark über die Standard Architektur freuen und somit werden hoffentlich auf der PS4 weniger Probleme mit Multiplattform-Titeln bestehen. Hier Grenzen zu beseitigen fand ich persönlich recht wichtig, auch was die Perspektive für Indie-Entwickler angeht.</p>

<p>Wer ärgert sich nicht über ständige Updates und Zwangsinstallationen, welche den spontanen Konsolenabend hemmen? Die PlayStation 4 wird alles endlich im Hintergrund ausführen und ein "Suspend"-Modus pausiert unser Spielerlebnis auf Ort und Stelle und lässt eine Rückkehr wohl ohne Ladezeiten zu. Erinnert mich an die Benutzerführung auf meinen Android-Geräten.</p>

<p>Ein anderes Problem war wohl der nicht umfassend ausgeklügelte Online-Modus. Die Kommunikation und die Verbindung zu meinen PlayStation Freunden war hier und da noch recht holprig, doch nun wird ein neues Menü vieles vereinfachen, übersichtlicher gestalten und der Share-Button des neuen Controllers wird die Interaktion mit unseren Mitspielern noch weiter ausbauen. Einem Freund beim Spielen über die Schulter schauen? Oder gar eingreifen und helfen? Selber Spielestreams hosten? Jederzeit die letzten Sekunden meiner Spielesession teilen können? Also ich bin höchst gespannt.</p>

<p>Von der Hardware-Seite aus bin ich bisher eigentlich recht zuversichtlich, auch wenn sich die eine oder andere Sache noch beweisen muss. Von dem, was ich bisher gesehen habe, denke ich werden wir wohl in nächster Zeit immer noch die selbe Art Spiele vorgesetzt bekommen. Klar, sahen die auch recht solide und gut aus, und sicher mangelt es auch nicht an Ideen, aber ich erhoffe mir zur E3 noch im Spiele-Portfolio mehr "Wow"-Effekte - und dafür muss es kein umfangreiches teures Projekt sein, ich will einfach nur wieder mehr Spiel an einer Konsole. Denn zur Zeit ziehen bei mir die "kleinen" Indie-Games mehr an, als die großen. Nicht zwingend, weil sie kreativer sein können, sondern weil meine Freizeit mit dem Alter immer knapper wird.</p>

<p>Größte Enttäuschung: Wir haben wohl alle einen guten Grund dazu, die PS3 noch etwas länger unter dem TV liegen zu haben. Fehlende Abwärtskompatibilität für Discs und kein Transfer von erworbenen PSN-Titeln geben der ganzen Sache einen bitteren Nachgeschmack. Einen Vorwurf mache ich ihnen nicht, aber zumindest auf den letzten beiden Nintendo Konsolen lassen sich die Spiele vom Vorgänger weiter nutzen. Einzige Langzeit-Lösung von Sony hierzu: Über ihren Streaming Dienst wollen sie nach und nach ermöglichen alte Titel spielbar zu machen. Wer weiß zu welchem Preis...</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ps4_controller.jpg" alt="" width="643" height="384" /></p>
<h2>Christians Kommentar:</h2>
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschehrte uns Sony eine Pressekonferenz in gewohnt pompöser Art, allerdings mit einem deutschen Synchronübersetzer, der mich schnell auf den internationalen Stream wechseln lies. Gruselig. Im Vorfeld gab es viele Spekulationen, was wohl gezeigt werden würde. Nun ist die Katze aus dem Sack: Noch in diesem Jahr soll die PlayStation 4 erscheinen.</p>

<p>Die genannten technischen Eckdaten sind ebenso beeindruckend wie nichtssagend. Wichtig erscheint mir die Aussage viele Entwickler, die beteuert haben, dass die Programmierung der PS4 sehr "einfach" und komfortabel sein soll. Das dürfte daran liegen, dass es sich nach dem Cell-Ausflug der PS3 bei der PS4 wieder um eine gewohnte und weiter verbreitete Prozessor-Architektur handelt. Das aber müssen letzlich die Spiele zeigen.</p>

<p>Warum also sollte ich mir eine PS4 zulegen, was sind die Unterschiede zur PS3?</p>

<p>Von den vorgestellten Features sind allen voran die aus dem Gakai-Kauf resultierenden Streaming-Funktionen nennenswert. Spiele auf Knopfdruck aus dem PSN-Store heraus anspielen, ohne Download? Spiele bereits spielen, während sie im Hintergrund noch heruntergeladen werden? In die Live-Session eines Freundes einklinken und zuschauen? Oder andere bei sich selber zuschauen lassen? Das Spielgeschehen aufnehmen, hochladen und mit Freunden teilen? Sämtliche PS4-Spiele via verbessertem Remote-Play lagfrei auf der PS Vita spielen? Second Screen Apps für Smartphone und Tablet? Das klingt für mich alles sehr spannend und interessant.</p>

<p>Weiterhin sollen Funktionen der PS Vita auch für die PS4 umgesetzt werden. Über eine Stand-By Funktion lässt sich ein Spiel jederzeit anhalten und die Konsole ausschalten. Nach dem Einschalten geht es nahtlos dort weiter, wo man aufgehört hat. Überhaupt soll es keine Hochlaufzeiten nach dem Einschalten mehr geben, was heute auf der PS3 noch 20 bis 30 Sekunden dauert.</p>

<p>Von den vorgestellten Titeln hat mich Killzone Shadow Fall extrem beeindruckt. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich damals ungläubig auf die vor dem PS3-Release gezeigten Killzone 2 Szenen geschaut habe und sie für vorgerendert hielt. Im fertigen Spiel sah dann alles sogar noch besser aus. Diesmal ist die Ungläubigkeit nicht so groß, dennoch kann man grafisch eine gute Schippe drauflegen. So haben mich die detaillierte Weitsicht, die Raucheffekte sowie die ganze Dynamik der Szenen beeindruckt.</p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/xZtY2AVKpis" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xZtY2AVKpis" /></object></p>

<p>Vorzeige-Studios wie Sucker Punch (inFAMOUS), Evolution Studio (MotorStorm), Media Molecule (LittleBIGPlanet) und Quantic Dreams (Heavy Rain) haben ihre Muskeln spielen lassen und Einblicke in ihre neuen Projekte gegeben. Insbesondere die Tech-Demo der Heavy Rain Macher hat mich stark beeindruckt. Der Kopf des alten Mannes mit dem dünnen Haar hat mir eindrucksvoll gezeigt, dass mit steigender Anzahl Polygone auch ein größeres Maß an Emotionen in einem Spiel möglich sein kann. Diese kleinen, kaum wahrzunehmenden Muskelbewegungen, die die Mimik des Gesichts ausmachen, kann man wohl nur realistisch darstellen, wenn die Polygondichte weiter steigt. Leider hat die Internet-Community den Vergleich der Polygonzahl pro Figur aus Heavy Rain (15.000 Polygone) hin zu der Tech-Demo (30.000 Polygone) als plumpe Angeberei abgestraft. Insgeheim dürften aber auch denjenigen die Kinnladen heruntergehangen haben, die es ins Lächerliche gezogen haben.</p>

<p>Einen Paukenschlag gab es noch am Ende der Pressekonferenz. Ein sympathisch arroganter Chris Metzen von Blizzard kündigte eine strategische Partnerschaft mit Sony und damit eingehend die Übernahme der Weltherrschaft an. Herrlich. Ganz nebenbei bedeutet diese Partnerschaft übrigens die konsolen-exklusive Veröffentlichung von Diablo 3 für PS3 und PS4. Neben aufgebohrter Grafik soll dann auch ein lokaler 4-Spieler-Koop Modus geboten werden.</p>

<p>Viele Fragen blieben nach der Pressekonferenz unbeantwortet. Ein gefundenes Fressen für die Kritiker. Nein, das Design der eigentlichen Konsole wurde nicht gezeigt. Sind deshalb die Konzepte schlecht? Bleibt abzuwarten, was Sony von den Versprechungen und Ankündigungen umsetzt, denn nicht alles Versprochene wurde in der Vergangenheit auch geliefert. Ein Preis? Damit wird Sony wohl noch warten, bis Microsoft was gezeigt hat. Nun warte ich mal ab, was im Laufe des Jahres noch alles gelüftet wird. Der Hypetrain setzt sich langsam in Bewegung, um Fahrt aufzunehmen. Mein Kopf sagt mir, vorsichtig abzuwarten. Mein Bauch befiehlt mir, aufzuspringen. Tschuuuh, tschuuuuh!</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Ni No Kuni]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/02/ni-no-kuni</link>
        <pubDate>Mon, 18 Feb 2013 15:33:10 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7919" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ninokuni6.jpg" alt="" width="643" height="405" /></p></p>

<p>Die Ankündigung von „Ni No Kuni“ war für Animefans eine kleine Sensation aus heiterem Himmel, denn das J-RPG wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten <em>Studio Ghibli</em> entwickelt und sollte ursprünglich für die <a href="http://www.couchcastle.de/tag/playstation-3/">PlayStation 3</a> und den Nintendo DS erscheinen. Letztere Version wurde allerdings später, zugunsten der Exklusivität, gestrichen. Schade, denn obwohl die leistungsstarke Cel-Shading-Grafik der PS3-Version bereits beim ersten Bildmaterial ordentlich aussah, passte die einst geplante Variante für das Handheld besser zu den Werken von<em> Hayao Miyazaki</em> und <em>Isao Takahata</em>. Da Titel wie „Nausicaä aus dem Teil der Winde“ oder „Only Yesterday“ zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören, stand der Blindkauf von Anfang an fest – mit großen Erwartungen. Vielleicht zu großen?</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ninokuni1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Eine warmherzige Geschichte (mit Längen)</h2>
Der kleine Junge Oliver, der einer Legende nach die todgeweihte (Parallel-)Welt retten wird und deswegen der weißen Königin ein Dorn im Auge ist, soll sterben! Mit dieser Aufgabe betraut die weiße Königin den dunklen Dschinn und entsendet diesen in die Menschenwelt. Als Oliver sich am Abend auf leisen Sohlen herausschleicht, um das selbstgebaute Gefährt seines Tüftlerfreundes Philip – der augenblicklich an Tombo aus „Kikis kleiner Lieferservice“ erinnert – Probe zu fahren, löst sich wie von Geisterhand das linke Hinterrad und Oliver saust schnurstracks in den Fluss. Dank der Intuition seiner Mutter, die in der Zwischenzeit nach ihrem Sohn sucht, kann er von ihr aus dem Fluss gezogen werden.</p>

<p>Der Anschlag scheint vereitelt worden zu sein, da bricht Olivers Mutter wegen all der Aufregung zusammen und stirbt aufgrund ihres schwachen Herzens wenig später im Krankenhaus. Ohne seine Mutter, so ist die weiße Königin sich sicher, wird niemand Oliver den Weg weisen. Sie überlässt den traurigen Jungen sich selbst, der mit seiner Träne den Fluch seines Stofftiers bricht und Tröpfchen, den Großfürsten der Feen, wieder zum Leben erweckt. Ein ulkiger Zeitgenosse, der dem Protagonisten mit seiner saloppen Redensart schnell wieder Hoffnung gibt: Die Menschenwelt ist mit seiner eng verbunden, jeder Mensch hat dort einen Seelenverwandten. Sowie auch Olivers Mutter, nämlich die große Weise Alice, die vom dunklen Dschinn in ein Juwel gesperrt wurde. Tröpfchen vermutet, dass wenn es ihnen gelingt, Alice zu befreien auch Olivers Mutter gerettet werden kann. Schnell willigt Oliver ein, den Weg eines Magiers einzuschlagen und in Tröpfchens Welt zu reisen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ninokuni2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Ghibli-Fans werde ich an dieser Stelle nichts Neues erzählen, wenn ich sage, dass ich dieses Animestudio deswegen am meisten schätze, weil es ihnen spielendleicht gelingt, ernste Handlungen, wie etwa die Verschmutzung der Umwelt oder den Weg der Selbstfindung, so einfühlsam, wie es kaum anderen Werken gelingt, zu präsentieren und unglaublich sympathischen Helden Leben einhaucht. Mit dem wohl charmantesten Artdesign aus der Welt des Animationsfilms liegt über jedem Film eine gewisse Magie, deren Zauber auch beim Auftakt von „Ni No Kuni“ sofort präsent ist. Stundenlange Unterhaltung à la Ghibli gibt es allerdings, wenn überhaupt, nur mit unschönen Unterbrechungen. Zu groß erscheinen die Längen immer wieder zwischen all den Kämpfen und Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Zu selten wird die Geschichte von „Ni No Kuni“ mit den traumhaftschönen, handgezeichneten Zwischensequenzen des Ghibli-Studios erzählt. Meist muss man mit der (dennoch sehr gelungenen) Cel-Shading-Optik vorlieb nehmen, die nichtsdestotrotz den Ghibli-Charme versprüht. Oftmals weicht auch die exzellente Vertonung (wahlweise Englisch oder doch lieber Japanisch) monotonen Soundeffekten bei den Textboxen. Hier hätte ich mir vielmehr eine Fantasiesprache wie bei „Okami“ gewünscht, die die tolle Atmosphäre nicht so schnöde unterbricht.</p>

<p>Dennoch, die Handlung ist für ein Videospiel überdurchschnittlich gut inszeniert, nur merkt der Kenner der Animes schnell, dass „Ni No Kuni“ nicht vom Ghibli-Studio selbst geschrieben sondern nur optisch unterstützt wurde und Highlights wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ oder „Prinzessin Mononoke“ längst nicht erreicht werden - dafür fällt das herzerweichende Drama um Oliver und seiner Mutter stellenweise einfach zu naiv aus.
<h2>Im „Königreich der Katzen“</h2>
<p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ninokuni4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Mit zig Anspielungen an die vielen Filme, das Königreich Katzbuckel lässt grüßen, ist die Spielewelt von „Ni No Kuni“ nicht zuletzt auch wegen den satten Farben, den vielen Details und der späteren Reisemöglichkeiten einfach atemberaubend schön. Die musikalische Untermalung lässt schwelgen, das tolle Charakter- und Artdesign das Gemüt erwärmen, spätestens dann, wenn der Ladenbesitzer mit dem typischen „Ghibli-Rauschebart“ sanftmütig dreinblickt. Toll!</p>

<p>Und auch an Hintergrund fehlt es der Welt nicht im Geringsten. Immer wieder entdeckt Oliver Teile eines seitenstarken Tagebuchs, das unter anderem mit diversen Märchen gefüllt wird, die derart qualitativ geschrieben sind, dass sie es auch wirklich wert sind, gelesen zu werden und sogar hin und wieder Verwendung in Rätseln finden.</p>

<p>„Ni No Kuni“ ist vor allem eines, eine eindrucksvolle, virtuelle Fantasiereise. Da verzeiht man auch das schlauchartige Leveldesign der Häuser, Katakomben, Wälder und Städte, die immer wieder Reiseziele in der weitläufigen Oberwelt sind. Dass es aber noch eine Schippe besser geht, zeigt „Xenoblade Chronicles“ auf der Nintendo Wii mit Bravour.
<h2>Pikachu, Donnerschock!</h2>
<p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/ninokuni51.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Die größte Schwäche vieler J-RPGs ist das angestaubte, rundenbasiere Kampfsystem, das allzu oft mit nervigen Zufallskämpfen negativ auffällt. Zum Glück bleibt „Ni No Kuni“ diesen Wurzeln nicht allzu sehr treu und wartet mit einem rundenbasierten System in Echtzeit auf. Oliver (und seine späteren Begleiter) können wahlweise selbst angreifen oder ihre Vertrauten, putzige Kreaturen, die in Hundertschaften die Welt füllen und allesamt für die eigene Gruppe auch gewonnen werden können, in den Kampf schicken. Neben Zaubersprüchen können einfache Attacken, die Defensivhaltung und diverse andere Talente ausgespielt werden, welche anschließend für einen kurzen Moment aufgeladen werden müssen, um sie erneut auszuspielen. Anfangs noch sehr leicht, nehmen die Kämpfe an herausfordernder Fahrt auf, werden aber keineswegs unfair. Einzig könnte die eigene Stufe zu niedrig, das Inventar zu wenig Leckereien (zum Heilen, Auffüllen der Magiepunkte oder anderer temporärer Eigenschaften) parat halten oder der Gegner erst durchschaut werden müssen, um siegreich zu sein.</p>

<p>Vor allem das Aufleveln der Vertraute ist genial umgesetzt und erinnert direkt an die große Vorlage „Pokemon“. Nicht nur das simple Aufsteigen von bestimmten Werten ist möglich, die Kreaturen ändern je nach Fortschritt ihre Optik und gewinnen ebenfalls an nützlichen Talenten, die das Kampfgetümmel bereichern.</p>

<p>Auch eine tolle Spielerei ist der Alchemiekessel, in dem mittels Zutaten neue Objekte geschaffen/verbessert werden können. Neben solchen Gimmicks lockern auch Rätsel immer wieder den Spielverlauf auf. Kreativ fand ich vor allem die Prüfung der Freundschaft, bei der zwei Charaktere gleichzeitig mit beiden Analogsticks durch einen Parcours gelotst werden müssen.</p>

<p>Nur das System um die „gebrochenen Herzen“ verschenkt enormes Potenzial. Es gibt viele Charaktere, denen ein Teil ihres Herzens gestohlen wurde und aus verschiedenen Gründen antriebslos sind. Erst, wenn man das passende Herzstück von einem anderen Charakter, der es im Überfluss sein Eigen nennen kann, bekommen und jenes Defizit beim Opfer gelindert hat, werden manche Hürden gemeistert oder eine der vielen Nebenmissionen erledigt. Problem ist nur: Das passende Herzstück befindet sich oftmals nur virtuelle 10 Meter entfernt, auf der Karte sogar angezeigt, so dass jedweder Reiz verloren geht und die gebrochenen Herzen zu simplen „Von-A-nach-B-und-zurück“-Missionen degradiert werden. Schade.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/HnZlpx5eFlU" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HnZlpx5eFlU" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Selten habe ich einen solch stimmigen Auftakt in einem Videospiel erlebt, wie bei „Ni No Kuni“. Die ersten Minuten haben mich dank des Ghibli-Charmes prompt verzaubert, der vor allem durch die tolle Optik und den schönen Soundtrack erzeugt wird - nur leider eben weniger durch die erzählerische Stärke des renommierten Studios. Studio Ghibli war „lediglich“ für das tolle Charakter- und Artdesign verantwortlich, ebenso für die traumhaft schönen Zwischensequenzen. Die Handlung selbst stammt vom Entwicklerteam, mit all den Längen, die es nach mehreren Stunden sogar geschafft haben, dass der rote Faden riss und ich eine kurze Pause einlegte, eh ich weiter als Oliver kämpfte, um seine Mutter zu retten. Unterm Strich ist „Ni No Kuni“ vor allem auch wegen den überzeugenden Spielmechaniken ein tolles J-RPG geworden, aber erzählerisch nicht das Beste der aktuellen Konsolengeneration.</p>

<p><h4>Wertung: 8.5</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Verflippt nochmal!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/02/verflippt-nochmal</link>
        <pubDate>Wed, 13 Feb 2013 14:43:45 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Vergleich ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: left;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7393" style="margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/pinball_header.jpg" alt="" width="643" height="350" /></p>Zur Zeit liefern sich die <em>Zen Studios</em> auf der einen und <em>Farsight Studios</em> auf der anderen Seite ein unfreiwilliges Duell um die Gunst der Flipper-Fans, da beide ihre jeweilige Pinball-Plattform mit etlichen DLCs ins Rennen geschickt haben... und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Noch bevor es die digitalen Simulationen dieser blinkenden und dudelnden, bumperbestückten Spielgeräte gab, übten Flipper eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Taschengeld war damals ein knappes Gut und 2 DM für drei Credits eine Menge Geld. Da galt es die Tische gut zu studieren und gezielt auf Extraballs (Extra-Kugeln) oder gar Specials (Freispiele) hinzuarbeiten, um für die investierten Taler die maximale Spielzeit herauszuholen.</p></p>

<p><h2>Unbegrenzte Freispiele</h2>
Der Vorteil der digitalen Varianten besteht zumeist in der Tatsache, dass sich der monetäre Einsatz auf den Kauf des Spiels und etwaiger Erweiterungen beschränkt und fortan ein unbegrenztes Spielvergnügen bietet. Natürlich führt für einen echten Liebhaber der Weg nicht am Spielhallen-Besuch oder gar dem Erwerb eines Schmuckstückes vorbei, denn das Gefühl, die Flippertasten zu betätigen, den Kugel-Abschuss zu bedienen und erst Recht das Rütteln am Tisch, kommt in den am Bildschirm simulierten Tischen deutlich zu knapp. Die Anschaffung eines Flippertisches kommt aber je nach Baujahr der Finanzierung eines Kleinwagens gleich, weshalb ich mich persönlich dann doch grundsätzlich für die Videospielvariante entschieden habe.
<h2>Kopf-an-Kopf-Rennen</h2>
Im Bereich der Videospiele gibt es heute zwei Platzhirsche, die jeweils einen ganz eigenen Ansatz verfolgen. Während die Zen Studios mit ihren diversen Ablegern (ZEN Pinball, Marvel Pinball, Pinball FX und ZEN Pinball 2) auf etlichen Systemen (XBox360, PS3, Nintendo 3DS, iOS, Android, demnächst auch WiiU) eher die actionhaltige Arcadekost auf Fantasietischen abliefern, versteckt sich hinter dem Namen <em>The Pinball Arcade</em> von Farsight Studios die möglichst realistische Simulation tatsächlich existierender Tische. Das Wort "Arcade" im Titel steht hier nicht für arcadiges Daddeln, sondern ist der englische Begriff für Spielhalle. Farsight hat mit den <em>Gottlieb Pinball Classics</em> auch schon Vorgänger auf anderen Systemen abgeliefert. Beide Produkte - diese Anmerkung sei dem PlayStation-Fanboy in mir gestattet - bieten PlayStation-Spielern übrigens den Bonus, dass sie via Cross-Buy einmal gekauft sowohl auf PS3 als auch auf PS Vita gespielt werden können. Preislich unterscheiden sich beide Vertreter nicht sonderlich. Während <em>ZEN Pinball 2</em> als Plattform grundsätzlich erstmal kostenlos ist, kostet <em>The Pinball Arcade</em> 10 EUR und bringt vier Tische mit. Tische lassen sich bei <em>ZEN Pinball</em> im Paket oder teilweise auch einzeln für 2 bis 3 EUR kaufen, bei <em>The Pinball Arcade</em> gibt es Tisch-Doppelpacks für jeweils 5 EUR. In der jüngsten Entwicklung hat Farsight die Preise allerdings deutlich angezogen. Für 5 EUR gibt es nur noch einen Tisch, nochmal 3 EUR extra lässt sich Farsight ein spezielles Optionsmenü bezahlen, über das Tisch-Einstellungen vorgenommen werden können. Ein Feature, das bei <em>ZEN Pinball</em> für jeden Tisch bereits an Bord ist.
<h2>ZEN Pinball 2</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7395" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/zen_pinball_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p><em>ZEN Pinball</em> legt seinen Fokus auf kurzweilige Action mit aufwendigen Animationen und Effekten. Da hier nicht auf real existierende Tische gesetzt wurde, sind gerade die Marvel-Tische gespickt mit über den Tisch laufenden 3D-Figuren, die es in der Realität einer Flippertisch-Mechanik gar nicht geben könnte.</p>

<p>Die insgesamt 25 erhältlichen Fantasie-Tische für <em>ZEN Pinball</em> lassen sich grob in drei Kategorien einordnen. Da wären zum einen die reinen Fantasie-Tische, die es in der Realität nicht gibt und die sich an einem ebenso ausgedachten Thema orientieren. Zum anderen gibt es Tische, die sich an einem bekannten Thema orientieren. Diese Tische lassen sich nochmal gruppieren nach solchen, die ein Marvel-Thema haben oder ein Computer-Spiel zugrunde gelegt haben. Marvel-Tische widmen sich entweder einer speziellen Figur, wie Blade, Hulk, Thor oder Spiderman. Oder die Tische sind einer Marvel-Marke gewidmet, wie The Avengers oder X-Men. Unter den videospielbasierten Tischen finden sich Street Fighter, Ninja Gaiden, Pflanzen gegen Zombies und Splosion Man.</p>

<p>Ein besonderes Feature bietet der Tisch "Epic Quest", da er ein spielübergreifendes Speichern bietet. Thema des Spiels ist eine lustige Heldenfigur, die gegen allerlei Monster und Ungeheuer kämpfen muss. Dabei sammelt der Held Erfahrung und bessere Items, die er nach Verlust der drei regulären Kugeln in die nächste Spielrunde mitnimmt.</p>

<p>Äußerst gelungen finde ich die Umsetzung des "Pflanzen gegen Zombies"-Themas. Erstmalig in der Geschichte des von PopCap entwickelten Konfliktes zwischen Pflanzen und Zombies wurden die bekannten 2D-Figuren in 3D-Modelle umgewandelt und laufen auch über den Tisch.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7401" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/zen_pinball_4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p><em>ZEN Pinball</em> bietet seit jeher eine vorbildliche Integration von Community-Features. Seien es Laufbänder mit den neusten Highscores von Freunden oder weltweiten Top-Spielern während der Ladescreens, über alle Freunde hinweg berechneten Gesamtpunktzahlen aller Tische oder einem Mehrspieler-Modus, bei dem um die Wette auf eine Zielpunktzahl hingespielt wird. Bei Multiplayer-Spielen auf der PS3 kann statt der Anzeige des Avatars auch ein Video-Chat gestartet werden. Voraussetzung ist dann allerdings die PlayStation Eye Kamera. In unregelmäßigen Abständen veranstalten die Zen Studios Turniere mit kleinen Giveaways wie T-Shirts und Unterhosen (!). Um hier aber rechtzeitig eine Ankündigung mitzubekommen, sollte man dem Studio bei <a href="https://www.facebook.com/zenstudios" target="_blank">Facebook</a> oder <a href="https://twitter.com/zen_studios" target="_blank">Twitter</a> folgen. Apropos Facebook: Das Spiel bietet eine direkte Integration mit dem Social Network. Neue Highscores lassen sich aus dem Spiel heraus auf die eigene Pinnwand posten.
<h2>The Pinball Arcade</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7397" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/pinball_arcade_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>Die bisher veröffentlichten 27 Tische orientieren sich ausnahmslos an existierenden Original-Flippern der Marken Williams, Bally, Gottlieb und Stern, was durch Einblendung von Hintergrundinformationen und einer digitalen Beilage des jeweiligen originalen Werbeprospektes unterstrichen wird. Der Spielfeldaufbau, Rampen, Lämpchen, Sounds und die Punkteanzeige wurden dabei ebenso penibelst digitalisiert, wie die im Tisch hinterlegte Logik zur Punktevergabe, Multiball-Sessions und Highscore-Verwaltung. Neben der lokalen Highscore-Liste bietet auch The Pinball Arcade Online-Ranglisten, die nach Freunden gefiltert werden können.</p>

<p>Leider lässt<em> The Pinball Arcade</em> seit seinem Release auf die versprochenen Community-Features warten. So finden sich im Spiel Menüpunkte, hinter denen seit der Veröffentlichung des Basisspiels vor über einem halben Jahr (auf PS3 / PS Vita) der selbe Kommentar erscheint: Diese Funktion wird verfügbar, sobald Du mehr Tische gekauft hast. Aber selbst nach 7 DLCs hat sich an diesem Punkt nichts geändert. Spezielle Turniere und Challenges sind also angekündigt, wurden aber bisher noch nicht realisiert.</p>

<p>Die Palette der simulierten Tische ist breit. Angefangen mit Exemplaren aus den 70ern und 80ern (mit ersten zaghaften Versuchen einer Sprachausgabe), auf denen die mechanischen Aufbauten noch einfacher gehalten waren, gibt es auch Tische aus den 90ern, die dann schon aufwendige Plastikaufbauten im Design aufweisen.
<h2><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7398" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/pinball_arcade_2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></h2>
<h2>Stärken und Schwächen</h2>
<em>ZEN Pinball</em> punktet vor allem mit seinem leichten Einstieg und der Tatsache, dass man auch mal eben zwischendurch ein Ründchen einlegen kann. Dank der Übersicht aller Tische sieht man auf einen Blick, wo Freundes-Punktzahlen zu schlagen und Achievements zu holen sind.</p>

<p><em>The Pinball Arcade</em> bietet eine solche Sicht nicht, hat seinen Fokus aber auch mehr auf den Simulationsgehalt gelegt. Vor allem auf einem großen Fernseher erstrahlen die Tische in wunderbarer Pracht. Die Licht-Reflektionen auf den pollierten Kugeln ist eine wahre Entzückung für's Auge. Die Kehrseite: Vereinzelt hat Farsight Tische im Portfolio, die mal auf der PS3, mal auf der PS Vita nahe am Rande der Unspielbarkeit sind und doch deutlich ruckeln.</p>

<p><em>ZEN Pinball</em> erreicht nicht die gleiche gestochene Schärfe in der Optik, hat aber dafür nicht mit Slowdowns zu kämpfen und bleibt über die ganze Action flüssig. In punkto Soundtrack liegt <em>ZEN Pinball</em> deutlich vorne, was aber nicht weiter verwunderlich ist, hat man sich bei <em>The Pinball Arcade</em> eben auch darauf konzentriert, die teils aus den 70ern und 80ern stammenden Düdel-Pling-Sounds naturgetreu wiederzugeben. Bei einigen Tischen ist das nebenbei gesagt fast schon eine akustische Zumutung - aber eben echt.
<blockquote>
<h2>Fazit</h2>
Eine Empfehlung in die eine oder andere Richtung kann ich gar nicht aussprechen. Flipper-Freunde sollten sich schlicht beide Spiele in Form der jeweiligen kostenlosen Demo ansehen. Während es bei ZEN Pinball Fantasietische gibt, die alle randvoll mit tollen Ideen sind, gibt es bei The Pinball Arcade Realismus pur. Das kann allerdings den Nachteil mitbringen, dass ein Tisch, der 1980 richtig modern war, unter heutigen Gesichtspunkten aber spielerisch eher langweilig ist, in The Pinball Arcade ebenfalls ernüchternd rüberkommt.</p>

<p>Etwas verärgert bin ich über die scheinbar holen Versprechen Farsights, es kämen noch Community-Features wie Challenges und Turniere. Diese Menüpunkte hätte man schlicht weglassen sollen. Stattdessen hat man jüngst die Anzahl der Tische pro DLC-Pack halbiert, bei gleichem Preis. Kein feiner Zug.</p>

<p>Die ZEN Studios gaben hingegen vor wenigen Tagen bekannt, dass es im Laufe des Jahres 2013 insgesamt 8 neue Tische geben wird, die sich als Thema alle das StarWars Universum vornehmen werden. Da darf man gespannt sein, ob es neben neuer Grafiken und Sounds auch neue Spielideen geben wird.</p>

<p></blockquote>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Movie 43 (2013)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/02/movie-43-2013</link>
        <pubDate>Mon, 04 Feb 2013 07:54:41 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7370" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/02/header43.jpg" alt="" width="643" height="423" /></p></p>

<p>Da tauche ich plötzlich aus der Versenkung hervor und schaffe es tatsächlich neben der ganzen Arbeit, die momentan auf mich wartet, einen Artikel hier zu veröffentlichen. Der einzige Grund, wieso dieser nun überhaupt zustande kommt: Ich habe noch nie das Kino verlassen, aber hätte ich mich nicht dazu entschieden, darüber zu schreiben, hätte ich es dieses Mal vielleicht sogar getan.</p>

<p>Worum geht's hier genau? Nun, das wusste ich gar nicht, als Freunde mich am Samstag Abend noch spontan mit in die Spätvorstellung von "Movie 43" gezogen haben. Als die lächerlich lange Werbung im Kino endlich ihr Ende fand und Trailer zu "Ghost Movie" oder diesem Twilight-mit-Zombies Film durch waren, bahnte sich schon so ein ungutes Gefühl an...</p>

<p><h2>Movie 43 - Der Film Nicht-Tipp</h2></p>

<p>Die Rahmengeschichte kann man schnell festhalten: Zwei Teenager planen sich am kleinen Hacker-Bruder zu rächen, nachdem er diese verarscht hat. Um das kleine Genie abzulenken, schicken sie ihn auf die Suche nach dem verbotensten Film der Welt "Movie 43", welcher "Ring"-mäßig einen Fluch besitzen soll, nur halt mit positiven Versprechen, wenn man ihn sieht. Ab dann schaut man den Kids eigentlich nur noch beim Internet-Videos anschauen zu. Und genau daraus besteht dann der Film im Grunde dann bis zum Abspann. Die Zuschauer werden mit 11 Kurzfilmen hingehalten, welche einer nach dem anderen mit willkürlichem und pre-pubertären Penis- und Kack-Witzen punkten wollen und beim Ende 20er Publikum wie mir blankes Entsetzen hervorrufen. Zugegeben, die eine oder andere Episode kommt mit einer guten Grundidee daher, aber diese wird eigentlich immer dermaßen ausgeschlachtet und in die Länge gezogen, dass selbst die guten Ansätze in dem Sumpf aus Albernheit ersticken. Wenn Euch Zeug à la "New Kids" nicht weichklopfen konnte, dann wohl vielleicht der Film hier.</p>

<p>Filme mit ähnlichem Konzept habe ich ja bereits kennengelernt, wie z.B. "Four Rooms", in dem vier Regisseure den Hauptfilm in mehrere, mal bessere und mal schlechtere, Episoden verbunden haben. Liebevoll noch darauf geachtet, dass kleine Szenen die jeweiligen Handlungsstränge mit einander verknüpfen. Das kann schon funktionieren, wenn man die nötige Zeit und Kreativität reinsteckt. Aber hier enttäuscht die Aufmachung und die Filmchen haben fast nur eine Sache gemeinsam: Es geht meist um Pärchen.</p>

<p>Und was war eigentlich mit den ganzen Schauspielern los? Ich vermute mal, dass sie nach astreiner Uwe Boll-Manier geschafft haben, bekannte und teilweise auch sehr respektable Schauspieler wie Naomi Watts oder selbst Richard Gere in ihren Leerlauf Zeiten zu einem geringen Budget zu buchen, um sie dann mit ihren lächerlichen Skripts einige Klassen unter dem anzusiedeln, was man sonst von ihnen kennt. Der Film brüstet sich hier jedenfalls ordentlich mit seiner großen Starbesetzung, und ich bin mir sicher, dass allein das schon genügend Leute ins Kino locken wird. Zugegeben, die Episode mit Naomi Watts find sogar wirklich gut an, jedoch wurden auch hier die Witze zu sehr in die Länge gezogen...</p>

<p>Ansonsten fand ich das ganze Apple Produkt-Placement inkl. iPod Parodie schon wieder so nervig und frage mich eigentlich durchgehend nur noch "Was soll das alles?". Über den Film kann man eigentlich nur lachen, wenn man so von der Sorte ist, die rot anläuft, wenn mal plötzlich Brüste im Kino zu sehen sind oder wenn bekannte Schauspieler ständig Worte wie "Eier" und "Sack" raushauen. Ich glaub das war bei  mir das letzte Mal vor 15 Jahren.</p>

<p><h2>So schlecht, dass er wieder gut ist?</h2></p>

<p>Als Trash-Film geprüfter und erfahrener gibt es meist immer noch ein Last-Resort, wenn man in einem schlechten Film gefangen steckt: Der Ich-mache-mich-einfach-über-den-Film-lustig Aspekt. Aber für mich hat das hier nicht funktioniert, weil er dafür wiederum nicht schlecht genug umgesetzt wurde, gefangen im Strom der Belanglosigkeit und Langwierigkeit vergeht mir zumindest jedenfalls die Lust das ganze noch zu verhöhnen... und hoffentlich ist dieser Film auch noch weit entfernt vom Kultstatus, was sich die Macher wohl sehr gerne erhoffen. Keine Ahnung wie die Kids heute ticken, aber wenn ich anarchistischen Humor Suche, schau ich mir lieber Filme wie "Napoleon Dynamite" an.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/AnVypi-Hcek" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AnVypi-Hcek" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Was ist nur los mit Hollywood? Haben sie momentan wirklich nichts besseres zu tun als sich mit Internet-Videos messen zu müssen? Man braucht nur die 11 meist gesehenen YouTube Video des Monats zusammenschneiden und hat wahrscheinlich mehr kreativen Output, der zwar nicht mit bekannten Schauspielern und hochwertiger Optik besticht, aber immerhin noch wirklich mit ungewöhnlichen Ideen aufwartet. Filme müssen sich so langsam mal zusammenreißen... nicht nur die Serien sind momentan auf der Überholspur was Drehbuch-Qualität angeht: In Sachen Humor ist es keine leichte Sache das Internet zu besiegen.</p>

<p>Spart Euch das Geld, ernsthaft!</p>

<p><h4>Wertung: Kopfschütteln</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Comics - Ein unterschätztes Hobby]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/comics-ein-unterschatztes-hobby</link>
        <pubDate>Fri, 25 Jan 2013 18:38:39 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Allgemein ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Comic ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Buchtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7318" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/comics_header.jpg" alt="" width="643" height="521" /></p>Was wäre das Leben bloß ohne unsere Hobbies? Leere Stunden der Freizeit, ohne Leidenschaft, die ich enthusiastisch mit allerlei Aktivitäten fülle. Zu meinen Steckenpferden zähle ich unter anderem mein Heimkino - Videospiele natürlich mit inbegriffen! Ich koche, schreibe und bastle auch gerne (TableTop) und seit neuestem lese ich zudem mit großer Begeisterung Comics. Warum ich erst jetzt über Comics stolpere? Das möchte Euch verraten…
<h2>Mein Weg zum Comic</h2>
Bislang hatte ich verdammt wenig mit Comics am Hut, hatte als Kind vereinzelte „lustige Taschenbücher“ in der Hand, die mich aber wegen ihrer inflationären Masse und ihrem dürftigen Inhalt nicht wirklich ansprachen. Anders sah es schon mit „Tim und Struppi“ aus, die ich im Alter von acht Jahren gesammelt und verschlungen habe. Dass der Funken jedoch nicht gänzlich übergesprungen ist, mag natürlich am sehr überschaubaren Angebot der örtlichen Bücherläden gelegen haben, denn die damalige Auswahl ließ mich absolut kalt und es mussten Dekaden vergehen, eh ich bei einer Vielzahl spannender Titel richtig Blut lecken konnte.</p>

<p>Der Stein kam schließlich erst durch das „Star Wars“-Universum richtig ins Rollen. Genauer gesagt mit der Ankündigung seitens der Walt Disney-Studios, dass sie nach dem Kauf der Marke weitere Kinofilme planen. Nach jahrelanger „Krieg der Sterne“-Abstinenz, verursacht durch die ernüchternde neue Trilogie, kam das Interesse für jenes Universum plötzlich zurück. Zum Glück! Beinahe hätte ich die geniale Hörspielreihe rund um die „Thrawn-Trilogie“ verpasst. Auch wurde ich das erste Mal auf die „Star Wars“-Comics aufmerksam, von denen ich zu Weihnachten, neben Band 1 der „Wormworld Saga“ (danke Piet!), zwei Bände geschenkt bekam und bei mir ein Lauffeuer der Euphorie für dieses zeitlose Medium entfachte.
<h3>Kinderkram ...?</h3>
Mitnichten! Denn diese Sparte der Unterhaltungsbranche bietet neben Marvels Action-Helden, Mickey Mouse und Co. so vieles mehr: Von spannenden Fantasy- und Science-Fiction-Reihen über Western bis hin zu literarisch anspruchsvollen Grafik-Novellen, die sich thematisch eindeutig an erwachsene Leser richten. Mich hat es vor allem in die erst genannte Kategorie verschlagen, da ich sehr gerne sowohl Fantasy- als auch SciFi-Filme schaue, qualitative Werke allerdings Mangelware sind. Hinzu kommt, dass selbst große Blockbuster wie „Herr der Ringe“ sich leider nur selten erzählerische, wie visuelle Freiheiten erlauben, um dem Massenkino bestmöglich zu gefallen. Schön, dass sich Fernsehserien mittlerweile einen Schritt weiter wagen und Musterbeispiel „Game of Thrones“ mit seiner derben Welt mehr Authenzität verströmt, als es die meisten Fantasysteifen à la Hollywood tun.</p>

<p>Und eben diesen Mut, das Mainstream-Korsette abzulegen, sehe ich mit großer Freude bei diversen Comicautoren, die voll und ganz zu ihren Ideen stehen. Ihre Geschichten wirken frisch, die (Anti-)Helden keineswegs blass. Nicht selten bildet eine düstere Welt eine faszinierende Rahmenbedingung für die Handlung und auch eine Prise Erotik ist immer wieder eine willkommene Abwechslung, die nicht billig inszeniert, sondern nur angedeutet wird. Und auch wenn Comics selbstverständlich mit weit weniger Text als Romane auskommen müssen, sind sie in der Lage, kurz und bündig zu fesseln und je nach Zeichner visuell zu beeindrucken.</p>

<p>Als ich dann über die Feiertage die „Star Wars“-Comics wälzte, bemerkte ich mit großer Verwunderung zunächst eines. Im Gegensatz zu Büchern, die ganz ohne Bildmaterial auskommen, fiel es mir bei Comics anfangs schwer, in aller Ruhe die Bilder zu genießen. Eine Fähigkeit, die in unserem schnelllebigen Zeitalter scheinbar keine Selbstverständlichkeit mehr ist, die ich aber binnen weniger Comics wiedererlangte. Nachdem ich mit beiden Bänden fertig war, nutzte ich das Internet, um nach Nachschub Ausschau zu halten.
<h2>Ich stelle vor: Meine ersten Highlights</h2>
Im Endeffekt waren es zwei Verlage, von denen ich mir die ersten Bände mehreren Reihen gekauft habe: „Panini Comics“ und der „Splitter-Verlag“. Beide verfolgen grundverschiedene Konzepte. „Panini Comics“ bietet zum Preis von knapp 20 Euro um die 150 Seiten, kleiner als das DIN-A4-Format, verpackt in einem mehr oder weniger anfälligen Softcover. Von „Panini Comics“ stammen unter anderem die „Star Wars“-Essentials, die das „Star Wars“-Universum um viele Geschichten erweitern, die teils bereits als seitenstarke Romane veröffentlicht wurden. „Red Sonja“ stillt den Durst nach kultiger 80ties-Fantasy, während „Lady Death“ jüngst einen Neustart erfährt, sehr zu meiner Freude, denn so kann ich ebenfalls in diese Serie einsteigen.</p>

<p>Besser jedoch gefällt mir ganz klar das Konzept vom „Splitter-Verlag“. Auch wenn die Bände mit etwa 60 Seiten im Überformat etwas dünn ausfallen, punkten der Verlag mit einem sehr guten Preis von um die 14 Euro, hochwertigem Papier und einem robusteren Hardcover in sehr edler Aufmachung. Unterm Strich muss ich sogar sagen, dass mir die Reihen vom „Splitter-Verlag“ deutlich mehr zusagen, was sich vermutlich damit begründen lässt, dass französische Autoren ideenreicher sind als ihre amerikanischen Kollegen.</p>

<p>Neben dem Antihelden „Arawn“ und den über die Zeit herrschenden Magiern von „Ravermoon“, die einem Massaker zum Opfer fallen, sind es folgende vier Reihen, die ich mit höchster Priorität weiterverfolgen werde und wärmstens weiterempfehlen kann:</p>

<p><strong>Storm:</strong>
Der rote Fleck des Jupiters, ein gigantischer Wirbelsturm, der der Menschheit seit Jahrhunderten bekannt ist (tatsächlich), soll vom Astronauten Storm näher untersucht werden. Die Mission scheitert, als Storm in diesen Sturm hineingezogen wird und ahnungslos Jahrtausende später sein Bewusstsein wiedererlangt. Als er zur Erde zurückkehrt, muss er mit Schrecken feststellen, dass sie nicht mehr dieselbe ist. Die Ozeane sind verschwunden, die Menschheit hat sich zur Barbarei zurück entwickelt, bedroht von abstrusen Monstern, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Der Mix aus Fantasy und Science-Fiction ist vor allem optisch, aufgrund des aus heutiger Sicht charmanten Retrolooks von hochentwickelten Technologien, ein Genuss und punktet mit sympathischen Charakteren.</p>

<p><strong>El Mercenario:</strong>
In den Reichen jenseits der Wolkendecke ist der Mercenario (Spanisch: Söldner) der namenlose Held der Reihe, der auf seinem Flugdrachen jeden noch so gefährlichen Auftrag annimmt, um sich seinen Sold zu verdienen. Auch wenn die Handlung eher einfach gestrickt ist, bietet die Serie unglaublich tolle Schauplätze, während die Ölmalereien der alten Schule „El Mercenario“ zu einem visuellen Highlight machen.</p>

<p><strong>Die Legende der Drachenritter:</strong>
Niemand weiß, woher die Drachen kommen, die mit ihrer Anwesenheit das Übel über das Land bringen. Die Natur verkümmert, während alles Leben stetig zu brutalen Bestien mutiert. Mit einer Ausnahme: Weibliche Jungfrauen, die der Ordern der Drachenritter schult, jenen Kreaturen den Garaus zu machen. Optisch teils ein bisschen zu cartoonhaft, sind die einzelnen, in sich abgeschlossenen Geschichten sehr spannend geschrieben, deren Charaktere sich albenübergreifend kreuzen.</p>

<p><strong>Maries Drachen:</strong>
Das Autorenpärchen von der „Legende der Drachenritter“ zeichnet sich auch für „Maries Drachen“ verantwortlich, bei dem mutierte Bestien  den Platz herkömmlicher Drachen einnehmen. Der Auftakt fesselt: Marie soll ihre Prüfung ablegen und das Herz eines Tieres aus dem Wald nach Hause bringen. Dort angekommen, wird sie Zeugin, wie ihre Mitmenschen, darunter auch ihre Eltern, abgeschlachtet und ihre Geschwister verschleppt werden. Sie schwört Rache und verfolgt die Mörder Jahre später im mittelalterlichen Italien. Da sie jedoch die Gegenwart der „Drachen“ spüren kann, haben sich bereits Ritter der Kirche an ihre Fersen geheftet, um die „Hexe“ auf den Scheiterhaufen zu bringen.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Einfach herrlich: Für atmosphärisches Licht sorgen, sich aufs Sofa zu fläzen und bei aller Ruhe genüsslich das eine oder andere spannende Fantasyalbum durchzulesen. Klar, Bücher gibt es, im Gegensatz zu Verfilmungen in diesem Genre, wie Sand am mehr. Doch ich möchte auch visuell auf meine Kosten kommen, besonders gelungene Szenen genauer unter die Lupe nehmen und einen Moment in ihnen schwelgen. Dass Bilder mehr als tausend Worte sagen ist bekannt, so schmücken sie zudem die ohnehin schon gelungenen Erzählungen auf ein ordentliches Maß an Umfang. Einziger Haken: Es gibt so unglaublich viele interessante Werke, dass es meinem Sparschwein in den nächsten Monaten schwer fallen dürfte, ordentlich Fett anzusetzen.</p>

<p></div>
                        </div></div>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Under Construction!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/under-construction</link>
        <pubDate>Sat, 19 Jan 2013 10:38:33 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Allgemein ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7296" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/under_construction.jpg" alt="" width="643" height="282" /></p>
<h2>Das neue Jahr hat begonnen</h2>
Wir haben es jetzt Mitte Januar und es ist ein wenig ruhig geworden, was unseren Output angeht. Ist etwa die Luft raus bei uns in der Redaktion, oder was ist eigentlich los?</p>

<p>Ganz im Gegenteil: Langsam gehen wir auf unseren 2. Geburtstag zu und wir konnten jede Menge Feedback in dieser Zeit aufnehmen und haben verschiedene Dinge ausprobiert. Seit Dezember sitzen wir nun an einer Überarbeitung und zeichnen, schreiben und programmieren fleißig an unserem neuen Auftritt und haben das Rezept auch etwas verändert. Das nimmt uns natürlich ein wenig die Zeit um hier laufend neue Artikel zu schreiben, daher kommt der geringere Output zur Zeit.</p>

<p>Wir freuen uns jedenfalls über CouchCastle 3.0 und hoffen Euch sehr bald alles vorstellen zu können!</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Hesher (2010)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/hesher-2010</link>
        <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 18:07:23 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-7258" style="padding-bottom: 10px;" title="Hesher Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/Hesher-Banner.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Wie ein dunkles Tuch hat sich die Trauer über den 12 Jährigen Jungen T.J. gelegt. Nachdem seine Mutter bei einem Autounfall verstarb, ist für ihn jeder Tag bloß noch da um ihn zu überstehen. Das alles soll sich ändern, als er durch einen Zufall auf "Hesher" trifft. Ein langhaariger Misanthrop mit der vorliebe für Pornos, Bier und Metal-Musik, der sich kurzer Hand im zuhause des Knaben einnistet. Beinahe unbemerkt fängt der unfreiwillige Gast den Mitbewohnern des Hauses die eine oder andere Lektion für's Leben zu erteilen. Da ist das Chaos beinahe vorprogrammiert.</p>

<p><h2>Die kleinen Dinge</h2></p>

<p><em>Hesher</em> ist einer dieser Filme, wo man nicht weiß, worauf man sich einlässt. Man weiß nicht was man gerade sieht. Und wenn es zu Ende ist, weiß man auch nicht, wie man das, was man gerade sah, in Worte fassen soll. Der Trailer ist nichts sagend und reisserisch: voller Action-Szenen. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter Hesher jedoch ein "Feel good"-Movie à la "Little Miss Sunshine". Doch mit einer Prise mehr Sex, Drugs and Rock´n Roll. Das Highlight ist natürlich der titelgebende Held Hesher. Der von <em>Joseph Gordon Levitt</em> verkörperte Großstadt Tarzan weiß durch seine Irrwitzigen Metaphern und seiner engstirnigen Meinung durchaus zu unterhalten und bringt den Zuschauer sicherlich mehr als nur ein wenig zum Lachen. Zur Seite stehen ihm Darsteller wie <em>Natalie Portman</em> als glückslose Supermarkt Angestellte und <em>Rainn Wilson</em> als depressiver Vater von T.J. Alles in allem ein Ensemble, dass sich sehen lassen kann.
<h2>Die Lehre der Menschlichkeit</h2>
Der Film hebt sich durch sein Wechselbad der Gefühle hervor: Die dauerhaft depressive und traurige Stimmung wird immer wieder durch kleinere und größere Jokes aufgelockert und so lernt man die einzelnen Charaktere in allen ihren Facetten kennen und lieben. Man muss sich aber darauf einlassen können – "Hesher" ist keinesfalls ein Film für zwischendurch. Wenn man sich nicht enstsprechend auf den Film konzentrieren kann, könnte es passieren, dass einem kleine Details des Filmes entfallen. Insbesondere die herrlichen Dialoge zwischen Hesher und seinen Mitmenschen, die so gnadenlos grotesk und andersartig sind, dass man gar nicht anders kann als diesen langhaarigen Mann zu lieben.
<h2>"Hesher Trailer"</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/HXKRKpvv3SU" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HXKRKpvv3SU" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Hesher" ist wieder mal ein kleiner Geheimtipp meinerseits. Humorvoll, traurig, merkwürdig und vor allem schön gestaltet sich dieses Stück Film und weiß vor allem durch die Charaktere zu unterhalten. Wer nach dem Trailer einen Action-Blockbuster oder sonstiges erwartet ist schief gewickelt: "Hesher" bleibt die meiste Zeit über ruhig, wird aber dennoch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ich empfehle zum Genuss dieses Filmes: Die Liebste oder den Liebsten, Popcorn, Bier, gedimmtes Licht und eine schöne Kuscheldecke. Je nach Person vielleicht eine Packung Taschentücher. Ich wünsche angenehmen Filmgenuss.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Alexandre Ajas Maniac (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/alexandre-ajas-maniac-2012</link>
        <pubDate>Thu, 10 Jan 2013 15:24:44 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-7158 aligncenter" title="maniac couchcastle" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/maniac-couchcastle.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Ein aufgeregtes Atmen dringt in ihren Hörgang, als sie ängstlich durch den Flur hastet. Immer und immer schneller werden ihre Schritte, die durch ihre High-Heels zunehmend unkontrollierter werden. Endlich erreicht sie die Tür zu ihrem Apartment und steckt mit einem lauten Seufzen ihren Schlüssel in die Tür. Doch da ist es wieder: Das Atmen ist nun direkt hinter ihr. Zitternd dreht sie sich um. "Bitte, schrei jetzt nicht." sagt der Verursacher des Atemgeräusches. Der Schrei der Jungen Frau schafft es noch nicht einmal den Höhepunkt zu erreichen, als das Messer schon tief in ihrem Unterkiefer steckt und ihren Gaumen durchbohrt.  Das meine Lieben, möglicherweisen verstörten Mitleser, ist der Auftakt zum vor kurzem veröffentlichten Film, "Maniac." Der unter der Aufsicht von Alexandre Aja (High Tension, The Hills Have Eyes, Piranha) produzierte Film versucht den Zuschauer ganz tief in die Welt des Protagonisten Franks zu ziehen. Durch die Augen Franks begleiten wir den schüchternen, zurückhaltenden Mann durch all seine Lebenslagen und all seinen verstörenden Facetten.</p>

<p><h2>Einsamkeit, mein Freund, mein Leid</h2></p>

<p>Frank ist ein Anfang 30 Jahre alter Mann, weder verheiratet noch verwitwet, umgibt er sich bloß mit seiner Arbeit. Schaufensterpuppen, das restaurieren von Schaufensterpuppen ist ein unlukratives Geschäft, doch er macht es mit Hingabe und viel Liebe. Alles in Namen der Familie. Zu schade wäre es gewesen, den Laden mit einer langen Tradition zu schließen. Eines schicksalhaften Tages kreuzt sich Franks Weg mit der wunderschönen Erscheinung von Anna, einer Fotografin die Interesse an der Arbeit von Frank hat. Dieser Zufall bringt Frank in seinem Sein in eine merkwürdige Lage, die ihn in einen Strudel aus Lügen, Ängsten und Psychosen ziehen.</p>

<p><h2>Verstör Mich. Betör Mich</h2></p>

<p>Fasziniert saß ich 93 Minuten lang wie angewurzelt auf meinem Platz, in einem halbgefüllten Kinosaal. Dieser Film wird keine Kinorekorde brechen, das war von vornherein klar. Die Tragödie daran ist der Fakt, dass er das auch niemals schaffen würde! "Maniac" läuft nämlich in ganz Hamburg in zwei bis höchstens vier Lichtspielhäusern. Dazu kommt noch, dass er frühestens ab 23:00 Uhr zu sehen ist und noch die Frage an den Leser: "Wer von Euch hat von der veröffentlichung des Filmes in Deutschland gehört? Wer sah Litfasssäulen mit Kinopostern behangen oder irgendeine Werbung im TV?" Ich für meinen Teil habe nichts dergleichen mitbekommen und hatte ganz einfach Glück, dass ich mal wieder ein wenig das Internet durchforstete. Das ist wirklich schade, denn "Maniac" ist in meinen Augen ganz klar ein Film, der mehr Leute hätte erreichen sollen. Doch fürchtete man sich offensichtlich vor dem Massenmarkt. Unbestätigt ist diese Angst nicht, denn als der Abspann über die Leinwand rollte, hörte ich die ersten Stimmen der adoleszenten Zuschauer: "Was für ein Scheißfilm!" Da kam direkt der Diskussionsdrang in mir hoch, aber nun gut lassen wir das.</p>

<p>"Maniac" ist sicherlich nichts für jeden Geschmack. Doch wer dem Slasher-Genre nicht abgeneigt ist, sich nicht nur berieseln lassen will und nicht zimperlich ist, kann sich auf einen einzigartigen, gut erzählten und psychologisch schön ausgearbeiteten Film freuen.</p>

<p><h2>"Maniac" Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/q4zaCuD33t8" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q4zaCuD33t8" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Düster, beklemmend und traurig. Das sind die Worte, die mir am Ende der Vorstellung zu "Maniac" im Kopf geblieben sind. Das Gesehene regt zum Nachdenken an und das sollte man auch, denn ansonsten hat man an Maniac nicht sonderlich viel Freude. Wer einen hirnlosen, sinnlosen Metzelfilm erwartet, ist hier an der falschen Adresse gelandet, denn "Maniac" hat weitaus mehr zu bieten, als tumbes Haudrauf-Geschnetzel. Für mich war dieser Film ein grandioser Abschluss des Jahres 2012 und ich kann behaupten, dass ich auch noch einen Hobbit im Kino bewundern durfte.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Rabbids Land]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/rabbids-land</link>
        <pubDate>Mon, 07 Jan 2013 13:08:12 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center; margin-bottom: 30px;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7196" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_header.jpg" alt="" width="643" height="335" /></p></p>
Ein Wiedersehen mit Ubisofts verrückten Hasen auf der Wii U – wenn das kein Grund zur Freude ist! Denn schon auf Nintendos Vorgängerkonsole haben die <em>Raving Rabbids</em> für wahnsinnig lustige Unterhaltung gesorgt. Mit großer Partylaune haben wir uns nun ins „Rabbids Land“ begeben, wo die nächste Mehrspieler-Fete steigt. Ob wir nun großen Spaß hatten oder nüchtern noch vor Mitternacht wieder zu Hause angekommen sind, das verraten wir Euch jetzt!
<h2>Spiel des Bwaaaaaah!!!!!</h2>
Nachdem die Hasen im herrlich debilen Intro daran scheitern, in einen Vergnügungspark zu gelangen, schuld daran ist ihre geringe Körpergröße, vollbringt ein weiterer Hase in einer fliegenden Untertasse eine saubere Kopflandung. Fortan dient die Unterseite des UFOs im „Trophäenrennen“ als Spielbrett, bei dem es gilt, wahlweise zehn oder zwanzig Trophäen als erster zu ergattern und zum Startfeld zurückzukehren. Bis zu vier Spieler können mitmachen, wobei KI-gesteuerte Hasen das Quartett komplettieren, wenn nicht genügend Freunde/Verwandte zur Verfügung stehen.</p>

<p>Aufgeteilt in zwei Ringen weckt das Spielbrett Erinnerungen an den simplen Aufbau von „Fang den Hut“, allerdings mit verschiedenen Spielfeldarten gespickt: Auf dem Geschenkfeld warten diverse Items auf ihren Einsatz, darunter unter anderem ein gezinkter Würfel, um dem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen. Auf dem Totenkopffeld gehen Trophäen verloren, das Quizfeld stellt an den auslösenden Spieler eine mehr oder minder knifflige Frage, bei die restlichen Spieler darauf wetten können, ob der Befragte mit seiner Antwort patzt, oder auch nicht. Die Schlossfelder katapultieren die Hasen stets paarweise in den Freizeitpark, um eines von rund zwanzig Minispielen anzutreten.</p>

<p>Gewisse Parallelen zu „Mario Party“ sind natürlich nicht von der Hand zu weisen. Zu wünschen wäre es aber gewesen, dass sich die Entwickler etwas mehr von Marios jahrelanger Party-Erfahrung hätten inspirieren lassen. Denn während bei „Mario Party“ die Spieltische sehr dynamisch gestaltet sind, ist der von „Rabbids Land“ leider sehr starr geraten. Auch, dass bei „Mario Party“ am Ende der Spielrunde automatisch ein Minispiel startet, sorgt für weit mehr Action, da bei „Rabbids Land“ die entsprechenden Spielfelder tatsächlich etwas selten sind und entsprechend wenige Minispiele gestartet werden. Schade, hier wäre mehr drin gewesen, ebenso bei der Charakterauswahl, bei der man seinen Hasen zur Unterscheidung lediglich mit Farbe bepinselt. Eine große Palette an Kostüme à la „Little Big Planet“ hätte mit schrägen Ideen für jede Menge Vielfalt gesorgt.
<h3><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen1.jpg" alt="" width="643" height="455" /></p></h3>
<h2>Galerie</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen3.jpg"><p style="text-align:center;"><img style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen4.jpg"><img class="size-medium wp-image-7207 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen4-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen2.jpg"><img style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen2-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen5.jpg"><img class="size-medium wp-image-7208 alignnone" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/rabbids_screen5-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></p></a>
<h2>Man reiche mir den Controller</h2>
Dafür sind die Minispiele äußerst gelungen, wenngleich sie mit einer Summe von zwanzig Herausforderung etwas gering ausgefallen sind. Highlights sind: „After-Burner“: Hier muss ein Spieler auf einer futuristischen Piste per Neigungssteuerung Feuerkugeln ausweichen. Was sich leicht anhört, wird zum Ende der ablaufenden Zeit hin ziemlich anspruchsvoll. Beim „Krokodil vom Nil“ müssen heranfliegende Hasen im 360°-Blickfeld mit dem Controller-Display abgewehrt werden. Ebenfalls im 360°-Blickfeld gilt es bei „Phantom sweet home“ Geister mit Farbe zu bespritzen, um sie einzufangen. Spätestens jetzt habe ich die Gewissheit, dass ein „Project Zero U“ die Geisterjagd spannender denn je machen kann. Ebenfalls sehr lustig sind die „Olympischen Spiele“, wo Formen für anzulegende Blumenbeete gezeichnet werden müssen, die wiederum von einem verrückten Hasen verwischt werden. Hier zählt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch das Einprägungsvermögen der Formen. Ebenso beim „Gift-Lädchen“ wird der Stift geschwungen, um für seine tierischen Diebe Routen zu zeichnen, um den Überwachungskameras zu entgehen. Schön ist, dass man sämtliche Minispiele Probespielen kann, bevor es ans Eingemachte geht.</p>

<p>Insgesamt fallen die Minispiele sehr kreativ aus, eine größere Menge wäre auch hier wünschenswert gewesen, zumal ich Shooter- oder Tanzeinlagen der „Vorgänger“ vermisse. Auch schade ist, dass dass die Minispiele stets nur von zwei Spielern angetreten werden können. Einer übernimmt die Kontrolle per Wii U-Pad, der andere mit der Wiimote. Dass man ständig damit beschäftigt ist, die Controller herumzureichen, ist leider eine unschöne Lösung. Auf der anderen Seite ist die Steuerung äußerst präzise, so dass unnötige Frustmomente erst gar nicht entstehen. Und wer alleine „Rabbids Land“ spielt, braucht den Fernseher nicht zwingend einschalten, da das Display des Wii U-Controllers das Spielgeschehen darstellt.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Blhfn-2ItQU" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Blhfn-2ItQU" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Das Potenzial, mit Genregröße „Mario Party“ gleichzuziehen, hatte „Rabbids Land“ definitiv, doch der Klempner hat mit einem größeren Angebot an Spieltischen, weit abwechslungsreicheren Charakteren und einem durchdachteren Spielkonzept weiterhin die Nase vorn. Schade, so bleibt „Rabbids Land“ ein durchschnittliches Spiel, das aufgrund des derzeit überschaubaren Angebots dennoch für Minispielfans eine Überlegung wert sein dürfte. Für ein „Rabbids Land 2“ wünsche ich mir mehr Action auf dem Brett, Auftritte von Rayman &amp; Co. und/oder die Möglichkeit, die Hasen wie bei „Little Big Planet“ mit verrückten Kostümen zu individualisieren.
<h4>Wertung: 6.7</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Ubisoft</strong> <strong>Deutschland</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[X-Wing - Miniaturspiel]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2013/01/x-wing-miniaturspiel</link>
        <pubDate>Wed, 02 Jan 2013 21:12:01 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7170" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/xwing_header.jpg" alt="" width="643" height="270" /></p>Was fällt mir zum Stichwort „Tabletop ein? Spannende Gefechte natürlich, die mehr sind, als „nur“ ein simples Brettspiel. Ein komplexes Hobby - schließlich muss das Schlachtfeld eigens modelliert werden, wenn man denn Wert auf Optik legt und nicht Bücher und anderer Krimskrams als Hindernisse herhalten sollen. Auf der anderen Seite verschlingen die Armeen je nach Spielsystem meist ein Vermögen und spielerisch stellt sich oft das Problem, dass meist derjenige den Schlagabtausch gewinnt, der den ersten Spielzug hat. Diesen beiden Kritikpunkten bietet das „X-Wing Miniaturen-Spiel“ nun die Stirn und versucht im selben Atemzug, auch weniger große Tabletop-Fans mit einem eingängigen Regelwerk zu begeistern. Ist der Kampf zwischen X-Wing und TIE-Fighter nun der große Segen für Hobbystrategen?</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignright size-full wp-image-7174" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/xwings.jpg" alt="" width="321" height="324" /></p></p>

<p><h2>Kleine Schachtel, wenig Inhalt?</h2>
Das zirka 30 Euro teure Grundspiel fällt wegen seiner geringen Größe kaum im Regal auf und fristet solange ein unspektakuläres Dasein, bis man den Karton in die Hand nimmt und die vorbemalten Miniaturen durch ein schmales Plastikfenster sehen kann – zwei TIE-Fighter und ein X-Wing. Der Maßstab und der Detailgrad der Modelle sind äußerst ansprechend, die Qualität der Bemalung okay, halten zwar längst nicht mit professionellen Akzentuierungen mit, ersparen aber mehrstündige Pinselarbeiten und machen auf dem Spieltisch eine mehr als ausreichend gute Figur. Insbesondere für weniger begabte Maler eine tolle Lösung!</p>

<p>Weiterhin befinden sich im Karton das Regelwerk (samt Kurzregeln); diverse Spielkarten, die Eigenschaften der Piloten und Sternenjäger veranschaulichen oder eben jene mittels taktischen Sonderfertigkeiten aufwerten. Ebenfalls enthalten sind Angriffs- und Verteidigungswürfel; diverse Schablonen für die Flugmanöver; ein Maßstab für die Waffenreichweiten; verschiedenste Marker, die als Gedächtnisstützen dienen. Missionsmarker und zu guter Letzt die Manöverräder komplettieren den Inhalt, wobei letztere clever für Fairness auf dem Spieltisch sorgen.</p>

<p><h2>Die Macht im Gleichgewicht</h2>
Vor Spielbeginn entscheiden sich die Spieler für eine der beiden Seiten, rüsten ihre Flieger entsprechend der abgemachten Punktvorgabe aus und positionieren sie nach den Regeln gegenüberliegend auf dem Schlachtfeld. Anschließend beginnt das Gefecht, das in Spielrunden unterteilt ist, wobei eine Spielrunde vier Phasen beinhaltet: 1. Planungsphase 2. Aktivierungsphase 3. Kampfphase und 4. Endphase.</p>

<p>Der Clou steckt in der Planungsphase, in der die Spieler mittels der Manöverräder im Verborgenen die Flugrouten bestimmen. Möglich sind Manöver geradeaus, Kehrtwenden, 45°-Kurven sowie 90°-Flüge – alle Bewegungen in unterschiedlichen Distanzen. Schön dabei ist, dass sich die Schiffe in ihrer Geschwindigkeit und Wendigkeit unterscheiden. Dank der Manöverräder spielt es nicht länger eine Rolle, wer die Spielrunde beginnt, es zählt der taktische Verstand, die Bewegungen seines Kontrahenten absehen zu können, um gleichzeitig seine eigenen Schiffe in eine günstige Position zu bewegen. In der Aktivierungsphase werden sämtliche Bewegungen ausgeführt und Aktionen ausgespielt, u.a. Seitwärtsrollen, Fokussierung der Gegner und andere, die mit Markern markiert werden. In der Kampfphase werden mögliche Feuergefechte ausgespielt, je nachdem, ob sich Ziele im Sichtbereich und in der Waffenreichweite finden. Nicht ausgespielte Marker werden in der Endphase vom Spieltisch entfernt.</p>

<p>Der Vorteil am „X-Wing Miniaturspiel“ ist, dass die Regeln schnell gelesen und noch schneller erklärt sind. Einsteiger werden nicht abgeschreckt, wie sie es von anderen dicken Tabletop-Regelschinken wären. Endlich konnte ich auch meine Frau für ein Tabletop-System begeistern, bei dem sie sogar von sich aus nach einem zweiten Match fragte. Auf der anderen Seite fehlt noch eine gewisse Tiefe, die beispielsweise ein „Warhammer 40.000“ bietet, was vor allem an der überschaubaren Auswahl an Raumschiffen liegt. Tabletoptypisch dient das Grundspiel mit einer Spielzeit von bis zu 30 Minuten pro Mission lediglich zum Reinschnuppern, weitere Modelle sind für tiefgründigere Partien Pflicht.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-7177 alignleft" style="padding-right: 43px; padding-bottom: 13px; padding-top: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2013/01/xwing_artwork.jpg" alt="" width="600" height="441" /></p></p>

<p><h2>Mit Erweiterungen zur Massenschlacht</h2>
Da das „X-Wing Miniaturspiel“ gerade erst veröffentlicht wurde und noch in Kinderschuhen steckt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass es bislang wenige Erweiterungen gibt, die mit eigenen Sonderregeln mehr Möglichkeiten ins Spiel integrieren. Bislang erhältlich sind ein separater X-Wing und TIE-Fighter, die einzigartige Piloten und Ausrüstungsgegenstände mitbringen sowie ein TIE-Advanced und ein Y-Wing. Beide enthalten ebenfalls neue Piloten (darunter Darth Vader) und Ausrüstungen. Im Falle des Y-Wings bietet sich eine ganz neue Komponente an, nämlich das Ionengeschütz, dass im 360°-Bereich abgefeuert werden kann und beim Treffer den Gegner zwingt, eine kurze Bewegung in gerader Linie auszuführen, anstatt frei manövrieren zu können. Bislang kosten die Erweiterungspakete zirka 10 Euro, ein fairer Preis, so dass selbst größere Scharmützel keinen allzu prallen Geldbeutel voraussetzen</p>

<p>Im Regelbuch werden weitere Veröffentlichungen versprochen, auch <strong>große</strong> Überraschungen. Wenn das Wort groß schon fettgedruckt ist, kann man vielleicht in absehbarer Zukunft Fregatten und andere größere Modelle erwarten? Wer weiß. Fakt ist, dass sehr zeitnah ein TIE-Interceptor, ein A-Wing, die Slave 1 von Boba Fett und der Millennium Falcon von Han Solo folgen. Ich bin gespannt!
<h2>Tipp:</h2>
Da das Grundspiel (30 EUR) drei Modelle enthält, die jeweils einzeln 10 EUR kosten und mehr Angriffs- und Verteidigungswürfel durch geschickte Manöver notwendig werden und diverse Marker und Schablonen ein weiteres Mal nicht schaden, würde ich empfehlen, das Basisspiel bei Gefallen ein zweites Mal zuzulegen, wobei die Einzelerweiterungen des X-Wing und TIE-Fighter weiterhin nicht in der Sammlung fehlen sollten, um sämtliche einzigartige Piloten auswählen zu können.</p>

<p>Auch Mehrspielergefechte lassen sich mit wachsendem Sortiment an Raumgleitern bestens arrangieren, da man seine Geschwader dank nummerierter Marker sehr schön unterscheiden kann.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich bin bereits jetzt, mit insgesamt noch eher wenigen Modellen sehr angetan vom „X-Wing Miniaturspiel“. Mit meinen sieben Miniaturen beginnt sich die taktische Dichte über das Schlachtgetümmel zu legen, von daher bin ich gespannt, wie sich künftige Erweiterungen auf das Spielgeschehen auswirken werden. Als nächstes folgt der Weg zum Baumarkt. Dünne Holzbretter müssen her, die ich schwarz streichen und mit weißen Farbspritzer sowie bunten Farbsprays bemalen werde, um ein Stück Weltraum zu erschaffen. Styroporbrocken, mit Spachtelmasse versehen, werden Schritt für Schritt zu dreidimensionalen Asteroiden und wer weiß, was mir noch so einfällt, um neue Elemente ins Spiel zu bringen, die durch passendes Accessoire ganz automatisch entstehen. Star Wars-Fans, die sich zugleich Tabletop- bzw. Taktikfans schimpfen, können getrost einen Blick riskieren, zumal sich die Modelle des Basisspiels zur Not auch im Regal hübsch machen.</p>

<p><h4>Wertung: 8.5</h4> (Tendenz steigend)</div>
                        </div></div></p>

<p>Bilder haben wir der offiziellen Website entnommen: <a href="http://new.fantasyflightgames.com/edge_minisite.asp?eidm=174" target="_blank">http://new.fantasyflightgames.com/edge_minisite.asp?eidm=174</a></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Frohe Weihnachten 2012!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/frohe-weihnachten-2012</link>
        <pubDate>Sat, 22 Dec 2012 10:37:10 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Allgemein ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7152" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/xmas_ritter.jpg" alt="" width="643" height="784" /></p></p>

<p>Das Team CouchCastle.de wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Mögen viele DVDs, Blu-Rays, Spiele und Konsolen unter Euren Bäumen liegen. Seien sie nun für Euch oder sogar schon für Eure Kleinen. Genießt also die ruhigen Tage mit Eurer Familie, lasst Euch das Essen schmecken und habt viel Spaß mit Euren Geschenken oder überlegt Euch, was Ihr von Euren Gutscheinen so kauft!</p>

<p>Alles Gute wünschen Euch Benny, Christian, Christopher, Bene und Piet!</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[New Super Mario Bros. U]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/new-super-mario-bros-u</link>
        <pubDate>Fri, 14 Dec 2012 09:22:40 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7126" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/mario_header.jpg" alt="" width="643" height="457" /></p></p>

<p>Da sitzen Mario, Peach, Toad und Luigi am Tisch, essen in fröhlicher Runde Kuchen und plötzlich wird – Oh Schreck! – Toad von Bowser entführt. Und weil es niemanden kümmert, wird der Kuchen seelenruhig weiter verputzt und das Spiel endet, bevor es beginnt... Kleiner Spaß. Natürlich wird Prinzessin Peach erneut vom Erzfeind bedrängt, dieses Mal aber nicht entführt, sondern in ihrer Burg belagert, nachdem Mario und seine Freunde unsanft von einem riesigen, an Bowsers Flugschiff montierten, Handschuh hinauskatapultiert wurden. Da bei den Mario Bros. aber die spielerische Stärke mehr zählt als die erzählerische, hoffte ich vorab sowieso vielmehr auf kreative Neuerungen, die den Wii U-Ableger spielenswert machen. Vergebens?
<h2>Ich möchte eine Welt…</h2>
…eine Welt, in der ich nicht einfach nur gelangweilt die Level abklappere. Ich möchte eine Welt, die das Spiel mit vielen Interaktionen auflockert und so manche Überraschungen parat hält. Und "New Super Mario Bros. U" liefert sie tatsächlich, die Oberwelt, die das Spielgefühl von „Super Mario World“ gekonnt einfängt und in der man auch nach Stunden immer wieder winzige Details entdeckt.</p>

<p>Angefangen mit dem maskierten Dieb Mopsi, der die Toads bestiehlt und dem man in bereits besuchten Stages hinterherjagen kann, um mit Items belohnt zu werden, präsentiert sich Marios neuestes Abenteuer alles andere als monoton. Stößt man jenseits der eigentlichen Herausforderungen etwa auf die Piranha-Pflanze, löst fehlendes Timing ein kurzes Minispiel aus, bei dem es gilt, innerhalb einer kurzen Zeit sämtliche Gegner zu besiegen. Auch müssen im Spielverlauf Schalter ausgelöst oder die richtige Route eingeprägt werden, um ans Ziel zu gelangen. Versteckte Stages sind ebenfalls mit von der Partie. Toll, dass bei „New Super Mario Bros. U“ ab der ersten Sekunde eine frische Brise SNES-Wind weht.
<h2>Zwar kein 3D-Mario, aber…</h2>
…dennoch kann sich das Leveldesign sehen lassen, das trotz der zweidimensionalen Einschränkungen äußerst kreative Höhepunkte bietet. Hier ein paar persönliche Favoriten: Anspruchsvoll zeigt sich die „Parakäfer-Parade“, bei der beinahe ausnahmslos kleine und große Parakäfer die Stage füllen. Springt man auf die kleinen Käfer, erheben sie sich in die Lüfte, während die großen Exemplare langsam nach unten sinken. Optisch brillant ist „Gemalt von Geisterhand“, inspiriert von Vincent van Goghs schnörkeligem Werk „Sternennacht“, das, abgesehen von vielen dünnen Rohren, eine einzige bodenlose Gefahr darstellt. Auch sehr schön umgesetzt ist der „Wiggler Wahnsinn“, bei dem man giftige Seen auf den Rücken der lustigen Tausendfüßler überquert oder der „Heiße Aufzug“ bei dem eine Plattform eine gewisse Traglast hat und abrupt anhält, wenn diese von herabfallenden Münzen oder Gegnern erreicht wird,  während die Lava stetig aufsteigt. Mit Ausnahme der Unterwasserlevel (ich habe sie noch nie gemocht!), hatte ich mit allen acht Welten sehr großen Spaß. Und wer in allen Stages die drei teils extrem gut versteckten Sternenmünzen entdeckt, der schaltet sogar eine neunte Welt frei.</p>

<p>Was Gegner und Mitstreiter anbelangt, greift „New Super Mario Bros U” tief in die Trickkiste und trumpft mit vielen bekannten Gesichtern auf. Allen voran wird natürlich auf diversen Gumbas und Koopas herumgetrampelt, aber auch mehrere Häuser voller Buu-Huus aufgesucht, deren Lösungswege mitunter wahrlich kniffelig sind. Ansonsten sind da noch unter anderem Ranken-Pflanzen, Kettenhunde, Pokeys,  Kugelwillis und viele, viele weitere. Etwas traurig bin ich allerdings über die Abwesenheit des Shy Guy *schnief*, der sich generell ziemlich rar macht. Unterstützung erfährt Mario von den hilfreichen Toads, aber auch von Yoshi und mehreren Baby-Yoshis, die, je nach Farbgebung, als Luftballon oder Taschenlampe herhalten.</p>

<p>Das Item-Repertoire ist für Fans mit einer einzigen Ausnahme altbekannt. Neu hinzugekommen ist einzig das Flughörnchenkostüm, das wiederum dem Waschbärkostüm sehr ähnelt: Mit ihm kann Mario beim Gleiten einmalig auf Knopfdruck hochfliegen und sich sogar an Wänden festhalten. Spielerisch eine tolle Sache und vor allem sehr hilfreich, wenn man die eine oder andere Sternenmünze erwischen möchte.
<h2>Game Over</h2>
Woran zuletzt „Super Mario 3D Land“ und „New Super Mario Bros. 2“ am meisten kränkelten, war der viel zu geringe, beinahe lächerliche Schwierigkeitsgrad, bei dem man mit Leichtigkeit eine inflationäre Anzahl von Leben ansammeln konnte. Ich hatte natürlich meine Bedenken, dass der neueste Teil diesen Fehler wiederholt und nach ein paar Levels konnte ich auch schon 20+ Leben mein Eigen nennen. Ich spielte und spielte weiter und plötzlich war ich Game Over. Na nu?! Tatsächlich habe ich den schleichend ansteigenden Schwierigkeitsgrad anfangs gar nicht mitbekommen. Items werden seltener, der Weg bis zum Checkpoint länger und auch die Zeit läuft des Öfteren gen Null. Schön, dass Nintendo sich ein Herz gefasst hat und Peach Errettung wieder eine Verzwickte Angelegenheit geworden ist.
<h2>Eine Welle der Empörung: Kein Full-HD</h2>
Mir egal, denn auch in 720p HD macht Mario eine sehr gute Figur. Es mag am generell simplen Stil von Nintendos Maskottchen liegen, dass der grafische Fortschritt nicht direkt ins Auge springt und „New Super Mario Bros. U“ wie eine geglätte Variante seiner jüngsten 2D-Ableger ausschaut. Auf dem zweiten Blick machen sich jedoch bildhübsche Hintergründe bemerkbar, die, ebenso wie die Oberwelt, nur so vor Details strotzen. Sei es etwa Peachs Schloss, das von Gebiet zu Gebiet an Größe gewinnt, Sternschnuppen und Bilder  im verschneiten Nachthimmel oder Wolken, die langsam vorbeiziehen. Bewegt und mit mehreren Ebenen, die sich je nach Blickwinkel verändern, laden die Hintergründe ein, einen Moment innezuhalten und sich kurz sattzusehen.</p>

<p>Die Klangkulisse ist ebenfalls auf gewohnt hohem Niveau, wenngleich ein „Mario Galaxy“ mit gänzlich neuen Orchesterstücken eine ganz andere Atmosphäre erzeugen konnte, die auch ein 2D-Mario bereichern würden. Klar, viele Fans werden nur ungern auf die kultige Musik verzichten wollen, ein schöner Kompromiss wäre aber gewesen, zumindest vereinzelten Level oder Welten mit neuen Melodien zu untermalen.</p>

<p>Die Steuerung bedarf nur wenige Worte: Das Wii U Pad dient lediglich als optionaler Bildschirm, so dass wieder die altbekannte, aber über Jahrzehnte perfektioniere Steuerung ihren Einsatz findet und als hervorragende Basis für alle Herausforderung dient. Einzige Ausnahme ist die besagte Plattform, mit der man vor der Lava flieht, die per Neigungssensoren geschwenkt wird. Fühlt sich sehr gut an, mehr davon hätte ich mir gewünscht.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/n5PPksLfA4s" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/n5PPksLfA4s" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
„New Super Mario Bros. U“ braucht sich nicht nur nicht vor seinen (3)DS- und Wii-Vorgängern verstecken, für mich ist dieser Titel, trotz allem Sinn für Nostalgie, das beste 2D-Abenteuer, das Mario je bestritten hat. Es verbindet das Gefühl des 92er-Hits „Super Mario World“ mit der Grafik der Gegenwart und vereint viele Kleinigkeiten, die die Serie hervorgebracht hat, mit völlig neuen Ideen – auch wenn diese nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Dennoch hätte mehr drin sein können, z.B. ein neuer/erweiterter Soundtrack oder zumindest mehr Kostüme, die für mehr Abwechslung im Gameplay sorgen.</p>

<p><h4>Wertung: 8.5</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Livid - Das Blut der Ballerinas (2011)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/livid-das-blut-der-ballerinas-2011</link>
        <pubDate>Thu, 13 Dec 2012 07:57:28 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7047" style="margin-bottom: 10px;" title="Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/Banner.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Das Arbeit nicht immer Spaß macht weiß jeder, doch wie man ein 10 tägiges Praktikum zum wahr gewordenen Horrorerlebnis macht, das wissen nur die wenigsten. <em>Lucie</em> hat dazu wohl ihr ganz eigenes Rezept gefunden. Denn als das junge Mädchen sich gerade mal einen Tag lang in der Tätigkeit als Altenpflegerin bewiesen hat, nimmt der Schrecken auch schon seinen Lauf: Eine ihrer ältesten Patientinnen liegt in einem scheinbar nicht enden wollenden Koma, einsam und allein vegetiert das wohlhabende Mütterchen in ihrer Villa vor sich hin. Es wird von einem Schatz gemunkelt, der sich auf dem Grundstück der Mademoiselle befinden soll. Einziger Harken an der Sache: Der Schlüssel zum begehrenswerten Reichtum befindet sich an einer Kette, die um den Hals der schrumpeligen Hausherrin geschlungen ist. Ein Bier und eine Menge jugendlicher Leichtsinn bringen den Stein ins Rollen: geblendet von Träumereien, macht Lucie sich mit zwei männlichen Begleitern auf den Weg ihr Leben für immer zu ändern. Doch manche Türen sind dazu bestimmt nie wieder geöffnet zu werden.
<h2>Kein Horror Quickie</h2>
Seit mehreren Jahren schon schaffen es die Franzosen mit ihren Filmen das Horror Genre zu bereichern. Dabei gestaltet sich das Bild unkonventionell, intelligent und gnadenlos. Filme wie "Inside", "Martyrs" oder "Them" konnten bereits vor mehreren Jahren den einen oder anderen Horrorfan verzücken. Die Amerikaner verpflichteten sogar einen der Besten seines Fachs: <em>Alexandre Aja</em>. Dieser konnte sich dort mit Filmen wie "The Hills have Eyes" oder dem "Piranhas" Remake einen Namen machen. Doch genug von dem Fanboy Getue: "Livid - Das Blut der Ballerinas" kann sich, wie die zuvor genannten Filme, durch eine ganze Menge Kreativität und Andersartigkeit gegen so manch einen Ami Grusel-Blockbuster beweisen. Ganz besonders die Unvorhersehbarkeit und der Spannungsaufbau können hier Punkten. Abheben tut sich "Livid" jedoch durch seine Erzählweise: In der einen Sekunde denkt man noch man schaut einen astreinen Splatter-Film und im nächsten Moment wird man mit  märchenhaften Strutkuren konfrontiert, die zwischen Grauen und Schönheit gleichzeitig abstossend und anziehend wirken können. Ganz durchsichtig bleibt das Geschehen dabei auch nicht. An manch einer Stelle wird die graue Masse dann doch noch benötigt und selbst dann kann es noch sein, dass das eine oder andere Rätsel für den Zuschauer offen bleibt. Das ist ein Pluspunkt für den Film, denn welches Genre hat so viele Filme, die schnell in Vergessenheit geraten, wie das Horror-Genre?</p>

<p>Wer sich jetzt den ganzen Artikel über gefragt hat: "Was hat das alles mit Ballerinas zu tun?!" Dem muss ich sagen: "Finde es am besten selbst heraus." Das macht auch am meisten Spaß.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/b46C1MHte2w" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/b46C1MHte2w" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Schaurig schönes Horrormärchen, das mit der einen oder anderen Kopfnuss aufwartet und den Zuschauer aus der Passivität reißt. Hier wird einem mal wieder gezeigt, dass Gewalt allein einen Film nicht tragen kann. Fans von etwas andersartiger Gruselkost sollten einen Blick auf "Livid" wagen. Ich kann nur für mich sagen, dass ich einmal wieder davon überzeugt wurde, dass die Franzosen die Horrorkrone auf dem Haupt tragen.
Vive la france!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Wii U - Ersteindruck]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/wii-u-ersteindruck</link>
        <pubDate>Thu, 06 Dec 2012 08:49:28 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Hardware ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: left;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7026" style="margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/wiiu_header.jpg" alt="" width="643" height="300" /></p>
Erst machte sich bei mir Skepsis breit, als das Konzept der neuen Wii U bekannt gegeben wurde. Dann blieb lediglich Desinteresse zurück, bis weitere Details der Konsole mich neugierig machten. Anschließend habe ich lange hin und her überlegt, ob ich mein Vorhaben verwerfen soll, nie wieder eine Konsole bei Release zu kaufen – zu groß war stets die Enttäuschung über das ernüchternde Spieleangebot. Schließlich obsiegte die Neugier und ich griff zu. Hätte ich vielleicht doch warten sollen?</p></p>

<p><h2>Basis- oder Premiumpaket?</h2>
Eine anfangs schwere Wahl, die der Inhalt der Pakete schnell abnahm. Auch wenn ich persönlich lieber die weiße Wii U mein eigenen nennen würde, so ist die Speicherkapazität der 8-Gigabyte-Version des Basispakets etwas zu knapp bemessen. Weiterhin bekäme ich für einen Preisaufschlag von 50 Euro die 32GB-Version, Nintendoland, Ständer für Controller und Konsole, die Sensorleiste der Wii und die Möglichkeit des Network Premium dazu. Bei letzterem erhält man nicht näher definierte Rabatte und Boni, wenn man 500 Punkte angesammelt hat. Je Euro Umsatz im eShop erhält man 8 solcher Punkte.</p>

<p>Ich selbst habe dann aber doch zum ZombiU-Paket gegriffen. Nintendoland sprach mich nicht an und der Pro Controller könnte sich in Zukunft bezahlt machen, auch wenn seine Schultertasten nicht analog sind, d.h. sie erkennen keine feine Abstufungen des Tastendrucks, was z.B. wichtig für Rennspiele ist. Ansonsten entsprechen Form und Qualität relativ der des X-Box360-Gamepads.
<h2>Dezember 2006 lässt grüßen</h2>
Das Auspacken der Wii U gleicht beinahe einem Déjà-vu, denn allein schon der Aufbau des Kartons wird jedem Besitzer des Vorgängers vertraut erscheinen. Und auch die Konsole selbst erinnert sehr an Nintendos letzter Konsole, nur ist sie ein Stück länger, und das Hochglanzgehäuse mittlerweile abgerundet. Auf dem ersten Blick ein recht ansehnliches Gerät, das kleiner ausfällt, als die Konkurrenz-Produkte.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/wiiu1.jpg" alt="" width="643" height="358" /></p></p>

<p>Das Laufwerk, ähnlich laut wie das der Wii, ist optisch identisch, auch die unter ihr befindliche Luke ist nahezu dieselbe. Nur, dass sich hier zwei weitere USB-Anschlüsse verbergen und der Knopf, der zur Synchronisation von Konsole und Controller dient, sich nunmehr links neben der Klappe befindet. Weiterhin fallen diverse Lüftungsschlitze auf, die die Wii U bei Betrieb auf eine lauwarme Temperatur herunterkühlen, was mitunter auch am geringen Stromverbrauch liegen mag (Maximalverbrauch liegt laut Hersteller bei 74 Watt).</p>

<p>Keine Überraschung ist, denn die Wii U ist ebenfalls endlich im HD-Zeitalter ankommen, dass sich an der Rückseite der Konsole nun ein HDMI-Anschluss hinzugesellt hat. Lediglich einen optischen Ausgang zum AV-Receiver vermisse ich, denn nicht in jedem Wohnzimmer steht ein Receiver mit HDMI-Eingang. Ich selbst habe meinen Highend-Receiver von Denon leider zwei Jahre zu früh gekauft und bin bei Bluray-Player und anderen Geräten auf eine eben solche Verbindung angewiesen. Schade, so bleibt mir nichts anderes übrig, als in die Röhre zu hören. Aber da die alte Grafik/Soundschnittstelle der Wii vorhanden ist, bleibt die Hoffnung, dass ein Drittanbieter in Zukunft diese Lücke füllen wird. Dank dieser analogen Schnittstelle können auch weiterhin Fernsehgeräte über Scart- oder Komponentenkabel angeschlossen werden – immerhin hier hatte man Mitgefühl mit „veralteter“ Technik.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7030" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/wiiu_anschluesse.jpg" alt="" width="643" height="336" /></p></p>
Entfallen ist die obere Klappe der Wii, unter der sich die vier Abschlüsse der GameCube-Controller verbergen. Der simple Grund: GameCube-Spiele werden leider nicht länger unterstützt, wobei eine Unterstützung der vorletzten Generation ohnehin etwas zu viel verlangt wäre und die Wii so auch weiterhin ihre Daseinsberechtigung hat.
<h2>Nicht noch ein Update…</h2>
Da auch die Wii U über keinen LAN-Anschluss verfügt, kann das etwa 1-Gigabyte große Releaseupdate einzig per WLAN-Verbindung heruntergeladen und installiert werden. Da dieser Patch 1GB des Konsolenspeichers verschlingt, erscheint hier das Basispaket der Wii U noch unattraktiver, wobei man digital gekaufte Spiele auch auf USB-Sticks, SD-Karten und externe Festplatten auslagern kann, was je nach gelungenem eShop-Angebot auch den 32 Gigabyte-Konsolen früher oder später bevorstehen könnte und sich dieser Nachteil somit schnell in Luft auflöst.</p>

<p>Das Update selbst kann im Hintergrund geladen werden, wenn man bei der Abfrage auf „abbrechen“ klickt. Denn statt mit endlosem Warten die Zeit totzuschlagen, kann man so bereits das erste Spiel spielen. Apropos endloses Warten. Auch wenn die Anzahl der Updates bisher sehr gering ist, so dauern sie eine gefühlte Ewigkeit. Die angezeigten Sekunden werden zu Minuten, die bei weitem nicht der wirklich benötigten Zeit entsprechen. Jedes Mal eine Tortur. Würden sie doch wenigstens das bislang etwas lahme Wii U-Menü beschleunigen, das ähnlich aufgebaut ist, wie das Betriebssystem der Wii...</p>

<p>Aber zurück zum großen Releaseupdate. Erst dieser schaltet den eShop, die Abwärtskompabilität zur Wii und diverse Onlinemöglichkeiten frei: Das Miiverse, eine Art soziales Netzwerk für die erstellten Miis, eine Youtube- und eine LoveFilm-App. Letztere ist eine Onlinevideothek und die einzige Möglichkeit (noch nicht in Deutschland verfügbar), Filme auf der Wii zu gucken. Denn weder Blu-Rays, noch DVDs oder gar CDs schluckt die Wii U, die sich selbst damit im Multimedia-Zeitalter zu einer Singlemediakonsole degradiert. Hier lässt Nintendo das Potenzial junger Käufer liegen, die sich im Schulalter keinen eigenen Player leisten können.
<h2>Innovativer als die Wiimote?</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7031" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/wiiucontroller.jpg" alt="" width="643" height="330" /></p></p>

<p>Da sich die Wii U grafisch in etwa auf dem Niveau von der PS3/X-Box360 befindet, je nach Titel teils etwas stärker, teils etwas schwächer, und in Zukunft wahrscheinlich nur der größere Arbeitsspeicher für höher aufgelöste Texturen genutzt wird, sollte man nicht mit allzu großen optischen Sprüngen rechnen.</p>

<p>Die Wii U soll sich, wie schon sein Vorgänger, mehr durch Innovation denn durch grafische Leistung gegen ihre Konkurrenz behaupten. Und tatsächlich, der Controller hat mich vollends überzeugt. Die ersten Bilder machten einen ergonomisch schlechten Eindruck und doch liegt er sehr gut in der Hand. Auch sein leicht höheres Gewicht steht einem mehrstündigen Spielspaß keineswegs im Wege. Sticks und Tasten sind gut angeordnet, einzig schade ist, dass die Schultertasten wie beim Pro Controller digital sind. Weiterhin im Controller verbaut sind: Eine Kamera; Lautsprecher, die sich wirklich hören lassen können und deren Lautstärke per Regler eingestellt wird; ein Kopfhöreranschluss; eine relativ sanfte Rumblefunktion, Neigungssensoren und natürlich das 6,2“ große LCD-Touch-Display.</p>

<p>Ich bin gespannt, mit was für Ideen die Entwickler das Touchpad ins Spielgeschehen einbeziehen werden, kann aber schon jetzt sagen, dass ich ihn nicht mehr missen möchte. Bislang konnte ich drei Einsatzgebiete des Touch-Displays ausmachen. Erstens: Die Konsole streamt das TV-Bild auf das Display (New Super Mario Bros. U), so dass man unabhängig von einem Fernsehgerät spielen kann. Netter Nebeneffekt – enthusiastische Spieler könnten die Wii U sogar mit in den Urlaub nehmen und die Wii U mehr oder minder als Handheld nutzen. Zweitens: Der Controller zeigt die Karte der Spielwelt in Echtzeit und ermöglicht zudem ein wenig Komfort, etwa dem Wechsel der gegenwärtigen Waffe (Assassin’s Creed III). Da die Karte nicht länger auf dem Fernseher aktiviert werden muss und ein kurzer Blick auf den Controller genügt, wird der Spielfluss nicht gestört. Drittens: Die Möglichkeiten des Controllers werden kreativ genutzt. Bei „ZombiU“ kann die Gegend mit dem Radar nach Zombies abgesucht werden, während man bei „Trine 2“ als Magier Objekte per Fingerdruck erschaffen und verschieben kann.</p>

<p>Ich bin vom Controller überaus begeistert, daran rütteln auch die staub- und fingerabdruckanfällige Hochglanzschale sowie die etwa dreistündige Akkulaufzeit nicht, zumal der Spielspaß durch das beigelegte Ladekabel nicht unterbrochen wird.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7032" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/wiiu2.jpg" alt="" width="643" height="507" /></p></p></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit - Ein Launch nach meinem Geschmack</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Zum ersten Mal bin ich wirklich zufrieden mit dem Launch-Angebot einer Konsole - und ich habe schon so manch eine Konsole am Erscheinungstag gekauft. „ZombiU“, „New Super Mario Bros. U“, „Assassin’s Creed III“ und „Trine 2“ werden mich noch einige Zeit unterhalten, während bereits im ersten Quartal 2013 Titel wie „Alien Colonial Marines“ und „Pikmin 3“ eine erste Durststrecke verhindern werden. Dass die Wii U genügend Titel zum Start vorzuweisen hat, liegt natürlich daran, dass sie diverse Ports spendiert bekommen hat. Allen voran kann ich Funracer-Fans „Sonic All-Stars Racing Transformed“ empfehlen. Erfreulich aber ist, dass die meisten Ports den Controller bereits jetzt sinnvoll nutzen und zukünftige Ports mehr Inhalt parat halten werden. Das Gerücht um „Resident Evil 6 – Final Hope“ lässt grüßen. Dann wird es auch hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis Nintendo einen 3D-Mario veröffentlicht oder Titel wie „Metroid“ oder „The Legend of Zelda“ in den Startlöchern stehen. Ich rechne fest mit einem „Project Zero“, wo ich mit dem Controller als Kamera auf Geisterjagd gehen kann und hoffe auf Nischentitel wie „Fragile Dreams“ oder „Pandora’s Tower“. Aber auch ein „Bayonetta 2“ sollte man im Auge behalten. Alles in allem bin ich glücklich mit dem Kauf der Wii U und sehe entspannt vielen tollen Titeln entgegen.</p>

<p></div>
                        </div></div>
Unsere bisherigen Tests zu Wii U Spielen könnt Ihr <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.couchcastle.de/tag/wii-u/">hier</a></span> anschauen.</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[PlayStation All-Stars Battle Royale]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/playstation-all-stars-battle-royale</link>
        <pubDate>Tue, 04 Dec 2012 17:46:44 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6990" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/psasbr_header.jpg" alt="" width="643" height="288" /></p></p>

<p>Als ich die Ankündigung zu PlayStation All-Stars Battle Royale (PSASBR) gelesen hatte, war mein erster Gedanke, dass es sich um eine dreiste Kopie von Nintendos Smash Bros. handeln müsse und legte den Titel samt meiner Vorfreude und Erwartungen zu den Akten. Bislang konnte ich reinen Brawlern, bei denen es nur darum geht, andere Spieler zu bekämpfen nicht viel abgewinnen. Awesomenauts war in letzter Zeit eines der wenigen Spiele dieser Gattung, das mich für längere Zeit begeistern konnte. Umso überraschter war ich, als ich ein paar Runden in der Beta von PSASBR absolviert und dabei richtig Spaß hatte. Letzlich entwickelte sich bei mir doch so etwas, wie eine freudige Erwartung auf das fertige Produkt. Ob meine Vorfreude gerechtfertigt war und was PSASBR alles mitbringt, erfahrt ihr im folgenden Erfahrungsbericht.</p>

<p>Die Grundformel - machen wir uns nix vor - entspricht der Rezeptur von Smash Bros. Wirf einfach viele bekannte Figuren unterschiedlicher Franchises in eine bunte Arena und lass sie sich gegenseitig vermöbeln. Allerdings - das zeigte damals schon der PlayStation Werbespot "Michael", in dem sich das Who-Is-Who des PlayStation-Universums in einem Gasthaus traf - strahlt das Zusammentreffen der Helden aus den unterschiedlichsten Welten ein ganz eigenes Flair aus, das insbesondere dem PlayStation-affinen Zocker hier und da ein Grinsen auf die Lippen zaubern dürfte.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/screen2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Who-Is-Who des PlayStation-Universums</h2></p>

<p>Werfen wir zunächst einen Blick auf das 20-köpfige Helden-Gespann, das sich in der Basis-Version von PSASBR die Ehre gibt. Da wären zunächst einige neuzeitliche und sony-exklusive Charaktere wie <strong>Nathan Drake</strong> aus Uncharted, <strong>Kratos</strong> aus God of War, <strong>Cole</strong> aus inFamous, <strong>Radec</strong> aus Killzone, <strong>Nariko</strong> aus Heavenly Sword, <strong>Sweet Tooth</strong> aus Twited Metal, <strong>Ratchet &amp; Clank</strong>, <strong>Jak &amp; Dexter</strong> sowie <strong>Sly Cooper</strong> aus den jeweils gleichnamigen Spielen. Unerwartet aber durchaus schlagkräftig sind auch der <strong>Sackboy</strong> aus LittleBIGPlanet und die fette Prinzessin aus <strong>Fat Princess</strong> mit von der Partie. Sehr gefreut habe ich mich auch über den Auftritt von <strong>Sir Daniel</strong> aus Medieval, der älteren Semestern vielleicht noch von der PSOne, jüngeren Spielern von der PSP oder einem eher unrühmlichen Move-Ableger bekannt ist. Ebenfalls aus der guten alten PSOne-Zeit hat es <strong>PaRappa the Rapper</strong> zurück in die Neuzeit geschafft, um direkt mal mit der dritten Dimension Bekanntschaft zu machen. Der Vollständigkeit halber seien noch der <strong>Big Daddy</strong> aus Bioshock, der neue <strong>Dante</strong> aus Devil May Cry 5, <strong>Heihachi</strong> aus Tekken, <strong>Raiden</strong> aus Metal Gear Solid und <strong>Spike</strong> aus Ape Escape. Am skurrilsten ist sicherlich <strong>Toro</strong>, die Sony-Katze, die ihr Debüt auf der PSOne feierte und seitdem in Japan als PlayStation-Maskottchen bekannt ist. "Hey, das waren aber nur 19 Charaktere", werdet ihr gerade zurecht empört denken. Richtig. Cole gibt es einmal in der guten und in der bösen Variante. Die Entwickler werkeln übrigens schon am ersten DLC, der für kostenlosen Nachschub in Form von <strong>Kat</strong> aus Gravity Rush und <strong>Emmet</strong> aus Starhawk sorgen soll.</p>
Damit ist aber noch nicht Schluß mit den Referenzen aus PlayStation-Spielen. Auch die Kampfarenen sind bereits bekannte Schauplätze. So kämpft ihr beispielsweise in dem Flugzeug aus Uncharted 3, dessen Heckklappe während des Fluges geöffnet wird. Tatsächlich verändert sich die Arena auch während eines Kampfes. So klappt der Comic-Hintergrund aus PaRappa buchstäblich wie ein Katenhaus zusammen und gibt im Hintergrund die Sicht auf den riesigen Walker aus Killzone 3 frei, der die Spieler in der Arena auch noch unter Beschuss nimmt. Während man sich also auf das Gegnergetümmel konzentrieren muss, hat man auch noch den Hintergrund im Blick, um nicht von einer Salve Raketen getroffen zu werden. Neben Schauplätzen und Elementen aus Resistance 2, Loco Roco und Patapon fand ich die LittleBIGPlanet Arena sehr gelungen. Diese verwandelt sich mitten im Kampf in ein Buzz Quiz-TV Studio, in dem den Spielern eine Quiz-Frage gestellt wird. Für jede der vier möglichen Antworten gibt es eine eigene Plattform, auf die man sich stellen muss. Wer falsch steht, wird zur Strafe ein paar Sekunden eingefroren.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6579" style="margin-top: 30px; margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/screen3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Leveln bis der Arzt kommt</h2></p>

<p>Der Fokus des Spiels liegt eindeutig auf den kurzweiligen Multiplayer-Prügeleien im Turnier-Modus, bei dem euch 30 Tage Zeit bleiben innerhalb einer Saison in der globalen Rangliste aufzusteigen. Je nach Platzierung werdet ihr mit unterschiedlich farbigen Gürteln und Titeln belohnt, mit denen ihr auf eurem einsehbaren Profil angeben dürft. Für dieses Profil sammelt ihr außerdem jede Menge Hintergründe und Symbole, die ihr freischaltet, wenn Charaktere im Level aufsteigen. Das Aufleveln geht recht flott, es ist aber für ausreichend Motivation gesorgt, denn die letzten Belohnungen gibt es erst bei Level 300 (!). Darüber hinaus gibt es noch alternative Intros und Outros (Charakter-Animationen zu Beginn und zum Ende eines Kampfes), Musik und Kostüme freizuschalten. Witzig aber nutzlos: Ihr schaltet euch einen kleinen Minion frei (z.B. Captain Qwark, Zeke oder Sully), der bei guten Kampfaktionen hereinschwebt und Applaus spendet. Was ich als äußerst positiv empfand: Sämtliche Charaktere und Arenen stehen unmittelbar von Anfang an zur Verfügung und müssen nicht erst freigespielt werden. Neben den obligatorischen Trophies bietet das Spiel noch jede Menge Ingame-Ziele an, die erreicht werden können, um Extra-Erfahrung und Level-Aufstiege einzustreichen.</p>

<p><h2>Solo-Karriere?</h2></p>

<p>Trotz des offensichtlichen Multiplayer-Übergewichts, hat man sich bemüht, auch Solo-Spielern ein unterhaltsames Programm zu bieten. Jeder der 20 Charaktere hat eine eigene kleine Mini-Geschichte spendiert bekommen, die mit einigen wirklich hübsch gemalten Standbildern erzählt wird. Dieser sogenannte Arcade-Modus umfasst 8 Kämpfe mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Das Highlight stellt dabei der siebte Kampf dar, der gegen einen einzelnen Gegner geführt wird und zu dem es einen kurzen animierten Dialog gibt. So trifft zum Beispiel Radec aus Killzone auf Sir Daniel aus Medieval und ermahnt ihn, deutlich zu sprechen, was einer gewissen Komik nicht entbehrt, spricht Sir Daniel doch nur in einer unverständlichen Nuschelsprache. In anderen Konfrontationen stehen sich die Duos Ratchet &amp; Clank und Jak &amp; Dexter gegenüber und bügeln sich entsprechende Sprüche um die Ohren. Übrigens: Für den letzten Endgegner im Solo-Modus mussten die Entwickler wirklich ganz weit unten im Archiv wühlen. Es handelt sich um <strong>Polygon Man</strong>, der lediglich in Nordamerika für kurze Zeit als Werbemaskottchen der PSOne eingesetzt worden ist.</p>

<p>Zusätzlich zum Arcade-Modus mit den kleinen Geschichtchen, bietet PSASBR Einzelspielern noch einen Herausforderungsmodus, bei dem bestimmte Zielvorgaben in einem Match erreicht werden müssen, um voran zu kommen. Und natürlich darf man sich jederzeit ein schnelles Spiel mit KI-Gegnern erstellen, um direkt und unproblematisch loszuprügeln. Die KI gibt es in drei Geschmacksrichtungen: Held, Legende und All-Star. Während ich mich bei als Held und Legende noch recht einfach durchsetzen konnte, arbeiten die KI auf All-Star schon recht ordentlich und nutzte meine Fehler gnadenlos aus.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 30px; margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/screen4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Und unter der Haube?</h2></p>

<p>Unter der Haube - und das hat mich wirklich überrascht - steckt in PSASBR ein wirklich gutes Prügel-Spiel mit einigem Tiefgang. Hier scheint man bei Sony Santa Monica davon profitiert zu haben, mit Seth Killian einen ehemaligen Capcom-Experten (Super Street Fighter 4, Marvel vs. Capcom, Street Fighter X Tekken) angeheuert zu haben. Jeder Charakter verfügt neben einem Doppel-Sprung und einem Block über 9 verschiedene Angriffsmoves, die noch teilweise miteinander verkettet werden können. Dabei ist die Art und Weise, in PSASBR zu punkten, sehr interessant und bringt einen Hauch von Taktik in die Partie. Zunächst einmal: Ihr nehmt keinen Schaden. Wichtig ist, dass ihr für erfolgreiche Angriffe eure eigene Energieleiste auffüllt. Ist diese gefüllt, steht euch zunächst ein Spezial-Angriff der Stufe 1 zur Verfügung. Nur mit einem Spezial-Angriff ist es überhaupt möglich, einen Gegner zu besiegen. In der Regel schafft man es mit einem Level-1 Spezial-Move, einen Gegner zu vernichten, der kurz darauf wieder spawnt. Lädt man die Energie-Leiste ein zweites Mal auf, erhält man einen mächtigeren Spezial-Move, der - geschickt eingesetzt - auch gerne mal alle drei Kontrahenten auf einmal ausschaltet. Die Krönung ist allerdings der Level-3 Spezial-Move. Neben einer fulminanten Inszenierung, bietet er eine recht hohe Wahrscheinlichkeit alle Gegner mindestens einmal - wenn nicht sogar öfter - zu treffen.</p>

<p>Neben der eigentlichen Spielmechanik ist auch das Balancing der Charaktere untereinander gut gelungen. Grundsätzlich bewegen und springen alle Figuren gleich schnell und hoch. Aber bei den Moves spielt sich kein Held wie der andere. In unterschiedlichen Verteilungen gibt es Nah- und Fernkampfangriffe, die sich in Auslösezeit, Frequenz und Energie-Aufladung unterscheiden und somit verschiedene Techniken nahelegen.</p>

<p>Als i-Tüpfelchen erscheinen in den Arenen in unregelmäßigen Abständen zusätzliche Items, die aufgenommen werden können. Sei es die Igel-Granate Resistance, der Raketenwerfer aus Killzone oder das Schwert aus Medieval, es wird nie langweilig während so einer Runde.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 30px; margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/screen1.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p>

<p><h2>Cross, Cross, Cross</h2></p>

<p>Cross wird bei Sony zur Zeit groß geschrieben, und PSASBR bringt direkt dreimal Cross mit. Nämlich Cross-Buy (Achtung, aber nur in einer Richtung: Käufer der PS3-Version bekommen die PS Vita Version als Download kostenlos dazu, Käufer der PS Vita Version zahlen dafür 15 EUR weniger), Cross-Save (euer Spielstand wird zwischen PS3 und PS Vita Version synchronisiert) und Cross-Play (PS3-Spieler und PS Vita Spieler können an gemeinsamen Online-Runden teilnehmen).</p>

<p>Technisch hat mich die PS Vita Version des Spiels überzeugt. Ist die Kamera in der Nahaufnahme (wenn alle Spieler an einem Fleck sind), sehen die Modelle sehr schön detailliert aus, zoomt die Kamera weit heraus und tobt sowohl im Vordergrund wie im Hintergrund die Action, ist die Bildwiederholrate bei mir nicht ein einziges mal eingebrochen. Online-Verbindungen klappten auf Anhieb und die Matches liefen augenscheinlich auch lagfrei ab.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/adxfafIyA-k" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/adxfafIyA-k" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Meine Befürchtung, PSASBR könne ein uninspirierter Smash Bros. Abklatsch sein, waren rückblickend betrachtet völlig unbegründet. SuperBot Entertainment hat sich nicht auf all den etablierten Marken-Helden ausgeruht, sondern im Unterbau einen ordentlichen Brawler abgeliefert. Reinen Solo-Spielern dürfte es nach Absolvieren aller Arcade-Geschichten etwas an Motivation fehlen, wer sich aber auch online ins Getümmel werfen will, dürfte voll auf seine Kosten kommen. Blitzschnelle Reflexe, eine gute Taktik und der richige Angriffsmove zur rechten Zeit sind nötig, um hier die Oberhand zu behalten. Trotz farbiger Markierung kann es im Chaos schonmal passieren, den eigenen Charakter aus den Augen zu verlieren, aber das gehört bei so einer Gaudi auch mal dazu. Der Titel spielt sich auf der PS Vita übrigens grandios und eignet sich dank relativ kurzer Ladezeiten auch mal für eine schnelle Herausforderungsrunde unterwegs.</p>

<p><h4>Wertung: 8.0</h4></div>
                        </div></div></p>

<p><em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment</strong> Deutschland für die freundliche Bereitstellung eines Review-Codes für die PS Vita Version.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[ZombiU]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/12/zombiu</link>
        <pubDate>Mon, 03 Dec 2012 14:13:54 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6969" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/zombiu_header.jpg" alt="" width="643" height="232" /></p></p>

<p>Irgendwo in London, inmitten der Apokalypse, die über England hereinbrach und die ganze Hauptstadt des vereinten Königreichs in Schutt und Asche legte, stehe ich, umgeben von lebenden Toten, die aus allen Richtungen auf mich zuwanken. Meine Lage ist fatal, bis aus einer Sprechanlage die Stimme eines Fremden ertönt und mich dazu auffordert, in die U-Bahn-Station zu laufen. Mir bleibt keine Wahl, keine Sekunde zum Nachdenken. Und so renne ich um mein virtuelles Leben, durch verwüstete Korridore, in denen sich weitere Tote vom Boden zurück ins Leben erheben. Schließlich gelingt es mir, mich nach einer dramatischen Hetzjagd in Sicherheit zu bringen.</p>

<p><h2>Der Saferoom – ein sicherer Ort?</h2></p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/zombieu_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Geschafft! Ich habe überlebt. Jedenfalls bis jetzt, was wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist. Denn hätte ich auf meinem Sprint etwa die eine Leiter nicht schnell genug erreicht, hätten die Zombies mich wieder heruntergezogen und gefressen (was mir beim ersten Versuch auch tatsächlich passiert ist). „ZombiU“ zeigt innerhalb weniger Sekunden völlig schamlos, wie gnadenlos aber fair der Titel ist, macht deutlich, wie der Hase im Kampf ums Überleben läuft. Kein Tutorial, nur knappe Hinweise. Wer nicht als Untoter enden möchte, muss mit Bedachtheit vorgehen und in brenzligen Situationen auf seine Instinkte vertrauen. Survival-Horror der alten Schule. *Applaus*</p>

<p>Aber wo bin ich? Niemand befindet sich im Saferoom und auch hier meldet sich lediglich die mysteriöse Stimme wieder zu Wort. „Siehst du das Gerät auf der Werkbank? Nimm es!“. Gesagt, getan. Nun befindet sich das „Prepper Pad“ in meinem Besitz, ein Hightech-Wunderwerk, das den Bildschirm des Wii U-Controllers füllt. Auf diesem befindet sich die Umgebungskarte, auf der mein gegenwärtiger Standort in Echtzeit dargestellt wird. Mit ihm kann ich auch die Gegend nach Gegenständen scannen, um zwischen all dem Chaos und Gerümpel nach überlebenswichtigen Objekte zu suchen: Verbandszeug, Nahrungsmittel, Bretter, Bauteile zum Aufwerten der Feuerwaffen und andere Dinge. Das integrierte Radar macht mich mittels Knopfdruck auf Bewegungen in der näheren Umgebung aufmerksam, aber Vorsicht! Zombies, die regungslos am Boden liegen, werden auf dem Radar erst dann sichtbar, wenn sie sich beim Aufrichten tatsächlich bewegen. Ebenfalls dient das „Prepper Pad“ als Funkgerät, so dass die Stimme des Fremden direkt aus dem Controller der Wii U ertönt.</p>

<p>„Auf dem Klo ist ein Generator“, führt er fort, den ich anschalte, um für Licht zu sorgen. Dann schaue ich mich um. Die Werkbank, an der ich später Schusswaffen aufwerten kann (u.a. Kapazität und Streuung), habe ich ja bereits gesehen. Dazu entdecke ich einen Schreibtisch, voll mit Monitoren, eine blaue Kiste, um dort Ausrüstungsgegenstände abzulegen – denn mein Platz im Inventar ist stets knapp sowie einen Gully, der als Abkürzung dient, wenn ich weitere in London freispiele. Zu guter Letzt komplettiert eine Pritsche das Versteck, auf der ich mich zum Speichern aufs Ohr legen kann.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/zombie_5.jpg" alt="" width="643" height="361" /></p></p>

<p><h2>Ich brauche eine Waffe</h2></p>

<p>Die Stimme macht mich auf die Monitore aufmerksam, genauer gesagt auf einen Toten, der einen Rucksack trägt, den ich brauchen werde. Ich mache mich auf den Weg, betätige immer wieder das Radar, um nicht unbewaffnet in die Hände eines Zombies zu geraten. Bis ich die wiedererweckte Leiche des Rucksackträgers entdecke und ihn mit seinem eigenen Cricket-Schläger den Gar aus mache. Das Nahkampfsystem präsentiert sich prompt eingängig, zeigt aber auch alsbald eine gewisse Monotonie. Nur ein vertikaler Schlag, nur eine Parade, sogar nur eine einzige Nahkampfwaffe. Etwas mehr Abwechslung wäre zwar wünschenswert gewesen, aber das vorhandene System geht immerhin sehr gut von der Hand und vermittelt, wie widerständig Zombies sind. Mehrere Schläge bedürfen sie, bis sie mit zerschmetterten Kopf zu Boden gehen und mit einem letzten Gnadenstoß der Schädel vollends zermatscht wird. Gore-Fans kommen ganz sicher auf ihre Kosten.</p>

<p>Per Wii U-Controller durchstöbere ich den Rucksack, während sich meine Spielfigur zu Boden bückt und angreifbar für weitere Untote wird. Oftmals sehr nervenaufreibend. Ich finde eine Pistole. Mit sechs Schuss! Super! Aber bald schon soll es sich bewahrheiten, dass auch diese Gegner nicht effektiver ausschaltet und mit ihrem Lärm gar weitere Zombies anlockt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/zombieu_3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Der Tod – ein ständiger Begleiter</h2></p>

<p>Schnell stelle ich mich auf die rauen Bedingungen der Endzeit ein, nutze Leuchtraketen, um die Aufmerksamkeit der Zombies in eine andere Richtung zu lenken, stecke sie mit Molotov-Cocktails in Brand, nutze meine Pistole nur in Situationen, die mich dazu zwingen. Munition ist ohnehin sehr knapp. Wie beim Horrorschocker „Night of the living Dead“ schiebe ich Schränke vor Türen, vernagle sie, um nicht umzingelt zu werden oder nutze gar alternative Routen, um eine Gegnerschar zu umgehen. Später kann ich meine untoten Gegner mit lautlosen Waffen ausknipsen, etwa mit einer Armbrust, die Erinnerungen an die US-Serie „The Walking Dead“ weckt. Nachdem man die doppelläufige Flinte gefunden hat, macht sich sogar für wenige Sekunden das Gefühl der Stärke breit, wenn Zombies mit einer Ladung Schrot weggepustet werden.</p>

<p>Und trotz aller Vorsicht passiert es dennoch, dass man abermals mit dem Rücken zur Wand gedrängt wird und den Zombies zum Opfer fällt. Sei es wegen der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gegner oder der meist dunklen Umgebung, die auch die Taschenlampe kaum mehr aufhellt. Eine sehr kreative Idee ist, dass der Spieler nach dem virtuellen Ableben in die Rolle eines neuen Charakters schlüpft und vom Saferoom aus die Möglichkeit geboten bekommt, den verlorenen Inhalt seines Rucksacks seiner vorherigen Spielfigur abzuluchsen, die nun ebenfalls als lebender Toter durch London streift. Die Dramaturgie um die verlorenen Seelenpunkte eines „Demon’s Souls“ lässt grüßen. Denn während Fortschritte im Spielverlauf nicht beim Ableben verloren gehen, können erbeutete Waffen leider abhandenkommen, wenn man bei der Rückeroberung des Rücksacks ein weiteres Mal stirbt. Levelaufstiege im Umgang mit Schusswaffen müssen sogar gänzlich neu errungen werden. Ebenfalls eine tolle Idee ist, dass im Onlinemodus gefallene Spieler ebenfalls als Zombies herumschlurfen und prall gefüllte Rucksäcke parat halten.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6973" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/12/zombieu_2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Des Rätsels Lösung</h2></p>

<p>Die insgesamt unspektakuläre Story, rund um den Ursprung der Seuche, spielt eher eine Nebenrolle, dient quasi als Mittel zum Zweck, wird aber immerhin von informativen Zeitungsartikeln sowie vertonter Dokumente unterstützt. Schön dabei ist, dass die gelungene deutsche Sprachausgabe von „ZombiU“ nicht für weiteres Grauen sorgt. Im Vordergrund steht natürlich das spannend inszenierte und nervenaufreibende Gameplay selbst. Interaktionen lockern das Spielgefühl immer wieder auf, wenn es gilt, Hindernisse entfernen zu müssen, die aber ein Tick ausgefeilter hätten sein können. So reicht es völlig aus, mehrmals auf das Display des Controllers zu tippen, um einen Gullydeckel beiseite zu hieven. Das Knacken von Schlössern ist hingegen etwas ausgefeilter, bei der man durch die Rumblefunktion einen bestimmten Punkt ausmachen und halten muss.</p>

<p>Das Leveldesign ist vor allem durch die exzellente Ausstattung sehr gelungen, so dass der schlauchige Charakter kaum auffällt. Dass man manche Sackgassen erst mit späteren Objekten (u.a. Dietrich, Hammer, Sprengstoff) öffnen kann, lässt ein wenig Action-Adventure-Wind à la „The Legend of Zelda“ in „ZombiU“ wehen. Zu kritisieren wäre vielleicht, dass man nicht jederzeit frei springen oder sich ducken kann, sondern dies nur für bestimmte Punkte vorbehalten ist – allerdings würden derartige Aktionen im freien Raum ohnehin nicht allzu viel bringen.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
„ZombiU“. Bei dem Namen habe ich bei der Ankündigung eher mit Knuddelzombies gerechnet, anstatt mit einem Survival-Horror-Titel, der nicht nur wegen der Spannung mein Herz höher schlagen lässt und mich über die stark stagnierende „Resident Evil“-Reihe hinwegtröstet. Mit einer tollen Klangkulisse und einem ordentlichen Grafik-Gewand auf PS3/Xbox360-Niveau wiederholt „ZombiU“ das technische Launch-Debakel von „Red Steel“ keineswegs, wenngleich die Darstellung von Gesichtern etwas schwächelt. Sei’s drum. Dafür hat mich „ZombiU“ als mein erstes Wii U-Spiel wahrlich vom Controller überzeugt: Die Steuerung funktioniert tadellos und die neuen Interaktionsmöglichkeiten vermisse ich schon jetzt auf den anderen HD-Konsolen. Trotzdem möchte ich bei aller Begeisterung eine Warnung aussprechen: „ZombiU“ ist spielerisch anspruchsvoll. Und reine Shooter-Fans könnten enttäuscht sein, da trotz der Egoperspektive nicht allzu viele Schüsse fallen werden. Für Launchkäufer der Wii U, die sich zeitgleich Zombiefans schimpfen, ist „ZombiU“ definitiv ein Pflichttitel und bei vielen ohnehin bestimmt gleichzeitig mit der Konsole über den Ladentisch gewandert.</p>

<p><h4>Wertung: 8.6</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Assassin's Creed 3]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/assassins-creed-3</link>
        <pubDate>Fri, 30 Nov 2012 08:35:03 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6793" style="margin-bottom: 10px;" title="Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/Banner.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Kaum ein Spiel hatte dieses Jahr eine so große Präsenz wie der neueste Teil der "Assassin's Creed"-Reihe: Epische Fernsehwerbung, Poster an Littfasssäulen, sowie Bushaltestellen und zu guter Letzt Pop-Ups auf den gängigen Spieleseiten. Es war wirklich schwer, "Assassin's Creed 3" aus dem Weg zu gehen. Bietet der Meuchelmörder aber genügend Abwechslung, so dass es sich lohnt, ihn nunmehr ein fünftes Mal durch die Vergangenheit zu begleiten und Neueinsteiger, sowie Routinier gleichermaßen viel zu entdecken haben?
<h2>Es gibt viel zu lernen</h2>
Jeder Spieler kennt es, jeder hat dazu eine andere Meinung: Tutorials - kurze Hilfestellungen am Anfang eines Spieles, die einen näher an Tastenbelegungen und Spielmechaniken bringen. Für gewöhnlich dauert ein solcher Einstieg zehn bis zwanzig Minuten an. Nicht so bei "Assassin's Creed 3", denn hier werdet Ihr durch ein mit der Story verwobenes Tutorial geführt, das Euch circa fünf Stunden lang erfreuen wird. Dabei wechseln sich der interaktive Teil und der durch Videos vermittelte Storyverlauf fleißig ab. Auf der einen Seite ist es beeindruckend, wie gut dies inszeniert ist, auf der anderen Seite kann man es überhaupt nicht erwarten, endlich wieder in die Robe zu schlüpfen und die versteckten Klingen sprechen zu lassen. Nichtsdestotrotz reißt die Motivation keineswegs ab, was sich auch im weiteren Spielverlauf nicht ändert. Denn ob Ihr schnell die Hauptmissionen erfüllen möchtet oder lieber alles erkunden und machen wollt, ist ganz Eurem Wunsch überlassen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6901" title="ccass winter" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/ccass-winter.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Zu Land, zu Wasser und in der Luft</h2>
Wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind drei. Und obwohl die Drei im Titel kein direkter Verweis auf die Anzahl an Spielen ist, die das mittelalterliche Meucheln vorangetrieben hat, so passt es dennoch hervorragend zu diesem Ableger. Zum ersten Mal dürft Ihr in Eurer Laufbahn als Attentäter alle elementaren Ebenen unsicher machen. So findet Ihr Euch beispielsweise als Connor auf großartig in Szene gesetzten Seeschlachten wieder oder fliegt als Adler durch Wälder und Täler. Doch da wollen wir nicht zu viel verraten.</p>

<p>Schön ist, dass die offene Welt von "Assassin's Creed 3" jede Menge Abwechslung bietet: In Tavernen warten Brett- und Würfelspiele auf Euch, die Schifffahrt steht Euch jederzeit zur Verfügung und in den Wäldern könnt Ihr in bester "Red Dead Redemption"-Manier Tiere verschiedener Größe jagen und zu Pelzen verarbeiten.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6865" title="ccass boot" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/ccass-boot.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Dabei kommt es nicht darauf an, ob Ihr ein Tier oder einen Menschen jagt. Protagonist Connor ist auf beides spezialisiert und ein wahres Ass! Schnell und wendig bewegt er sich dabei durch enge Häuserschluchten oder den Wald. Zweiteres ist hierbei eine Premiere in der "Assassin's Creed"-Reihe. Ohne Mühe rennt Connor Baumstämme hinauf, springt von Baumkrone zu Baumkrone und erklimmt felsige Steilwände und all das mit sauberen und vor allem flüssigen Animationen. Generell bemerkt man, dass in die Animationen von Connor eine Menge Zeit und Liebe eingeflossen sein muss. Egal ob beim Parcours oder beim Kämpfen: Hier wirkt alles wie aus einem Guss! Da Ihr in "Assassin's Creed 3" nicht jeder Konfrontation aus dem Weg gehen könnt, werdet Ihr Euch besonders an den Kämpfen ergötzen dürfen. Denn diese sind schöner als je zuvor. Besonders die Finishing-Moves von Connor tun es einem hier sehr an. Egal ob Schwert, Axt oder das Bajonett einer Muskete - hier sitzt einfach jede Bewegung. Hingegen kann die Übersicht gelegentlich flöten gehen, wenn Ihr mal wieder zwanzig Rotröcken gegenüber steht und Euch zur Wehr setzen müsst. Die Bildrate geht dabei nur selten in die Knie und sobald die Herde ausgedünnt ist, kehrt auch wieder Ordnung ins Spielgeschehen ein.</p>

<p>Spieler der bisherigen Ableger werden Änderungen in der Gewaltdarstellung schnell bemerken. Während beispielsweise bei "Assassin's Creed 2" mit der Blutmenge nicht gegeizt wurde, hält man sich bei Teil Drei wieder etwas zurück. Adé Blutwolken und Fontänen. Willkommen Spritzer und Tröpfchen. Diese Entscheidung, um einen größeren Markt anzusprechen, ist dabei allzu verständlich und fällt auch nicht sonderlich ins Gewicht, denn "Assassin's Creed" hat noch nie das Augenmerk auf Grausamkeit und Gewalt gelegt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6898" title="cc ass feld" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/cc-ass-feld.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Wir leben in Amerika</h2></p>

<p>Als Verfechter des Rechts, mit fragwürdigen Methoden, durften wir schon so manch abenteuerliche Städtereise tätigen. Jerusalem, Damaskus, Florenz und vieles mehr wurde uns geboten. Doch das Fundament dieser Städte bestand aus Mörtel und Zement. Als geborener Indianer ist die Wildnis Euer Zuhause, in der man sich auch direkt heimisch fühlt: Wunderschöne, sonnendurchflutete Wälder, die durch knackige Farben bestechen und mit ihrem Detailreichtum  Waldstücke aus "Red Dead Redemption" wie Gewächshäuser aussehen lassen. Schlicht und ergreifend der bestaussehendste virtuelle Wald, den man bisher durchwandern durfte. Neben den Wäldern gibt es natürlich auch wieder die Städte. Bauten im Barockstil, Häfen und eine Menge Acker laden Euch zum Erkunden ein. Neu an dem ganzen ist: Ihr könnt jetzt eine Stadt nicht bloß in derselben Jahreszeit bestaunen! Frühling, Sommer, Herbst und Winter halten das Setting auf Dauer interessant, frisch und beeinflussen das Geschehen. So bewegen sich unter anderem Gegner im Schnee langsamer und können gar stecken bleiben.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/WK0oGZlUCkQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WK0oGZlUCkQ" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Der Sprung von "Assassin's Creed" zu "Assassin's Creed 2 war damals immens! Schwer für den  mittlerweile fünften Konsolenableger dieser Reihe, einer solchen Entwicklung schrittzuhalten - was er aber auch gar nicht muss! Denn durch die konsequente Verfeinerung des Gameplays schaffen es die Entwickler bei Ubisoft ihr Assassinen-Franchise frisch und interessant zu halten. Wer bisher noch nicht genug vom Meuchelmorden bekommen konnte, der ist mit "Assassin's Creed 3" hervorragend unterhalten. Wem jedoch bereits die Lust bei den Vorgängern verloren ging, der sollte zunächst einmal einen Probezock in Erwägung ziehen. Mich zumindest haben das neue Szenario, der neue Charakter und das verbesserte Gameplay wieder fest in seinem Griff!</p>

<p><h4>Wertung: 9.0</h4></div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Ubisoft Deutschland</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[SkrillexQuest]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/skrillexquest</link>
        <pubDate>Thu, 29 Nov 2012 08:45:48 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6834" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/skrillex_header.jpg" alt="" width="643" height="300" /></p></p>

<p><h3>Zelda trifft Fehler trifft Skrillex?</h3>
Guten Morgen, liebe Leser!</p>

<p>Schon lange bin ich nicht mehr so motiviert nach interessanten Flash-Spielen im Netz zu schauen, aber eben bin ich doch über etwas sehr skurriles gestoßen. Der Entwickler <em>Jason Oda</em> hat auf eine ungewöhnliche Art die alten Zelda-Spiele interpretiert und schickt den Spieler auf eine kleine Reise durch ein kaputtes Pixel-Spiel. Hier zählt weniger das eigentliche Gameplay, aber dafür stehen die Eindrücke im Vordergrund: Glitches, ein in sich zerfallenes Königreich und man weiß eigentlich nie so richtig was als nächstes kommt. Die Steuerung ist zwar etwas schwammig und manchmal erkennt man nicht genau die Bedienung der Dialoge, aber ich denke auch das ist Teil des Konzeptes.</p>

<p>Und was würde besser passen als der im Internet übertrieben gehypte Skrillex mit seinen Elektro- und Dubstep-Tunes?</p>

<p>Wer sich auf ein ungewöhnliches Erlebnis einlassen möchte, folgt einfach <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.skrillexquest.com" target="_blank">diesem Link</a></span>.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Sonic & All Stars Racing Transformed]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/sonic-all-stars-racing-transformed</link>
        <pubDate>Tue, 27 Nov 2012 08:49:10 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6752" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/sonicracing_header.png" alt="" width="643" height="306" /></p></p>

<p>2010 gelang SEGA die Sensation. Funracer-Debütant „Sonic &amp; SEGA All Stars Racing“ triumphierte über den Altmeister „Mario Kart“. Die Pisten waren abwechslungsreicher und zugleich schöner gestaltet als beim Wii-Rivalen. Das Item-System war weit fairer, so dass fahrerisches Können nicht zwangsläufig bei all dem Chaos unterging. Und den internationalen Duellen standen keine lästigen Freundschaftscodes im Wege. Zwei Jahre später schickt sich nun die Fortsetzung an, an den Überraschungserfolg anzuknüpfen. Nur ein lauwarmer Aufguss? Oder kann SEGA mit kreativen Ideen punkten und den Kartspaß gar revolutionieren?
<h2>Mit alten und neue Stars auf Erfolgskurs</h2>
Wer den Vorgänger gespielt hat, wird bei der Fahrerwahl das eine oder andere Wiedersehen erleben. Erneut dabei sind natürlich die großen Stars von „Sonic the Hedgehog“: Der blaue Igel selbst, Tails, Amy, Knuckles, Dr. Eggman und Shadow. Weitere bekannte Gesichter sind Ulala (Space Channel 5), AiAi (Super Monkey Ball), Amigo (Samba de Amigo), Beat (Jet Set Radio) und B.D. Joe (Crazy Taxi). Während die anderen Sternchen des Erstlings nicht länger im Fahrerlager vertreten sind, erwarten uns gänzlich neue Gesichter, unter anderem: MeeMee (Super Monkey Ball),  Vyse (Skies of Arcadia) oder Gilius (Golden Axe). Auch zwei &amp;Uuml;berraschungsgäste bereichern die Pilotenauswahl: Danica Patrick, bislang einzige IndyCar-Siegerin und Ralph aus "Ralph reichts". Schön ist, dass sich für jeden Charakter nun diverse voreingestellte „Setups“ freispielen lassen, mit denen das einst maßgeschneiderte Fahrzeugverhalten der Maskottchen mittlerweile frei bestimmt werden kann – mit einem Fokus beispielsweise auf Handling, Beschleunigung oder Geschwindigkeit.</p>

<p>Die Steuerung beweist abermals ihre erstaunliche Präzision, mit der Drifts sauber von der Hand gehen und dem Spieler Boosts in drei Stufen ermöglichen, je nach Driftdauer. Inspiriert vom großen Rivalen „Mario Kart Wii“ haben nun auch Stunts Einzug ins Spiel gefunden. Mit einem Schwenk des rechten Analogsticks vollführen die Fahrer beim Sprung unterschiedliche Luftrollen, um nach der Landung zu beschleunigen. Toll dabei ist, dass das Wagnis zu mehreren, aneinandergereihten Stunts mit einer höheren Beschleunigung belohnt wird. Scheitert die Stuntkette, verliert man allerdings durch die unsanfte Landung etwas an Boden.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/sonic1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6757" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/sonic1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></a>
<h2>Abwechslungsreicher Einzelspielermodus</h2>
Neben den Grand Prix, bei denen erkämpfte Punkte von vier Rennen addiert werden, um den Sieger zu küren, bietet die Welt-Tour, in der die vielen Fahrer freizuspielen sind, ein beeindruckendes Maß an Abwechslung: Bei Drift-Rennen, die sogar mal gehörig Spaß machen,  müssen Kurven perfekt gemeistert werden, um Zeit bis zum nächsten Checkpoint zu sammeln. Ähnlich funktionieren Ringrennen, bei denen bestimmte Routen innerhalb einer vorgegebenen Zeit zurückgelegt werden müssen. Neben weiteren Modi haben mir Turbo- und Kampfrennen am meisten Spaß gemacht. Beim Ersten entfallen sämtliche Items, so dass fahrerische Qualitäten nochmals mehr in den Vordergrund rücken. Beim Letzteren hat jeder Fahrer drei Lebenspunkte, um heil durch das Rennen zu kommen. Eine anspruchsvolle aber überaus motivierende Angelegenheit. Spielspaß garantiert!
<h2>Transformation</h2>
Die größte Neuerung von „Sonic &amp; All Stars Racing Transformed“ und zugleich ein großer Gewinn für das Genre ist die kreative Verwandlungsfähigkeit der Vehikel, die gänzlich neue Möglichkeiten im Renngeschehen bieten. Butterweich verwandeln sich die Karts in Boote oder Flieger. Zu Wasser werden dank der eher trägen Steuerung Erinnerungen an den Arcade-Klassiker „Hydro Thunder“ wach, während es in luftigen Höhen nochmals waghalsiger zugeht, wenn es gilt, diversen Hindernissen auszuweichen.</p>

<p>Diese erfrischend neue Gameplay-Komponente wurde wunderbar ins Streckendesign eingebunden und teils imposant inszeniert. Sei es ein Ritt auf Lavaströmen (Golden Axe), ein Flug über eine Marineflotte in Gefechtsposition (Afterburner) oder die plötzliche Verwandlung des gesamten Kurses ab einer bestimmten Rennrunde, wenn der Asphalt wegbricht und sich das Fahrzeug aufgrund der plötzlichen Änderung der Rennbedingung entsprechend verwandelt. Eine weitere Augenweide ist eine malerische Weihnachtsstadt, der das Spiel „Billy Hatchter and the Giant Egg“ Modell gestanden hat.</p>

<p>Die insgesamt 20 Rennstrecken (darunter vier klassische) sind erstklassig designt und bieten neben Loopings und einer Vielzahl von Sprungschanzen selbstverständlich alternative Routen und Abkürzungen.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/sonic2.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6758" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/sonic2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></a>
<h2>Item-System 2.0</h2>
Für kurzzeitige Verwirrung sorgt das komplett umgekrempelte Item-System, wobei die meisten Gegenstände dieselbe Funktion haben, wie ihre alten Pendants und sogar weitere strategische Möglichkeiten bieten. So zum Beispiel die Schneekugeln, die einzeln (nach vorn oder hinten) abgefeuert mehrere Konkurrenten abbremsen oder bei einer Dreiersalve einen einzelnen vereisen und ihm für ein paar Sekunden mehr den Wind aus den Segeln nimmt. Anstelle des blauen Panzers (aus Mario Kart), der generell den erstplatzierten Fahrer aus der Bahn wirft, zeigt der Wespenschwarm den Mut zur Fairness. Dieser fegt zwar ebenfalls zum Erstplatzierten, kann aber mit fahrerischem Können ausgewichen werden. Das Item-System sorgt für jede Menge Spaß, schafft Chancengleichheiten bei Fahrern unterschiedlichen Könnens, ohne jedoch das Renngeschehen hoffnungslos ins Chaos zu stürzen.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Tolles Item-System, bezauberndes Streckendesign, beeindruckende Transformationen. Ich will nicht um den heißen Brei reden, auch wenn ich es nicht erwartet hätte, macht „Sonic &amp; All Stars Racing Transformed“ nochmals einen gewaltigen Schritt nach vorn und belegt für mich Platz 1 aller Funracer. Wird schwer für Mario, auf der Wii U gleichzuziehen. Aber bin ich wunschlos glücklich? Nein. Ich vermisse die wenigen Charaktere, die den Sprung in die Fortsetzung nicht geschafft haben, aber hoffentlich zumindest per DLC nachgeliefert werden – allen voran die Bonanza Bros. Und weil ich bei der herausragenden Streckenqualität nicht den Hals voll genug bekommen kann, würde ich mich freuen, wenn weitere Strecken den Weg in die Online-Stores finden. Auch wegen des geringen Preises von unter 40 Euro kann ich „Sonic &amp; All Stars Racing Transformed“ jeden Funracer-Begeisterten uneingeschränkt empfehlen.
<h4>Wertung: 9.1</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Little Big Planet Karting]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/little-big-planet-karting</link>
        <pubDate>Mon, 26 Nov 2012 17:40:40 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6631" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/karting_header.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Vor langer Zeit, noch bevor Spiele wie WiiSports oder Gehirnjogging gewisse Nichtspieler-Gruppen angesprochen haben, gab es ein Genre, welches witzige Multiplayer-Abende garantiert hat, egal wie unterschiedlich das Können der einzelnen war: Funracer mit Karts und jeder Menge lustiger Items, welche Schadenfreude und Frust mitbrachten.</p>

<p>Ein wenig ist das Genre allerdings eingeschlafen in den letzten Jahren... Das letzte "Mario Kart Wii" leidet unter nicht gut balancierte Items, Segas All-Star Racing sprach mich <em>persönlich</em> von den Charakteren nicht so richtig an. Das Spiel "Mod Nation Racers" hatte bereits mit seinem Level-Editor versucht, einen frischen Wind in die Wohnzimmer-Schlachten zu bringen. Allerdings fehlte es dem Spiel vielleicht noch an etwas Feinschliff und vor allem an Charakter. Mit "Little Big Planet Karting" erleben wir nun einen neuen Versuch, den Mix aus "Play Create Share" und dem traditionellen Karting, mitsamt dem typischen "Little Big Planet"-Charme, der bei <a title="Little Big Planet, ein Rückblick" href="http://www.couchcastle.de/2012/08/little-big-planet-ein-ruckblick/" target="_blank">uns</a> bereits ziemlich gut angekommen ist.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/karting_screen1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Die Sackboys sind wieder da</h2>
Noch letztens rannten wir mit den Sackboys auf unserer <span style="text-decoration: underline;"><a title="Little Big Planet PS Vita" href="http://www.couchcastle.de/2012/09/little-big-planet-ps-vita/" target="_blank">PS Vita</a></span> und waren wieder einmal gut unterhalten, jetzt erleben wir die kleinen Sackfiguren nun in heißen Rennkisten. Der LBP-Charme tut dem Spiel außerordentlich gut: Auch wenn Media Molecule hier nur teilweise ihre Finger mit im Spiel hatten, wurde der ganze Stil, von der Grafik bis zur Musik hier sehr gekonnt konvertiert. Selbst die Menü-Führung ist bekannt, man startet auch wieder in der Zentrale und daher sollte der Einstieg eingängig ausfallen.</p>

<p>Der Einstieg war bei uns jedoch etwas holprig: Zu viert haben wir uns versammelt gehabt, um das Spiel artgerecht kennenzulernen. Allerdings muss man im Story-Modus zunächst erst alle Level freispielen, um diese dann gemeinsam zu spielen. Da blieb also nur in den Community Levels zu suchen, wo gerade zu Beginn die Auswahl und Qualität der Level noch etwas begrenzt war.</p>

<p><h2>Storymodus statt Fahrer-Karriere</h2></p>

<p>Der "Story-Modus" kommt dann aber insgesamt ganz gut: Auf diversen Planeten fahrt Ihr alleine oder zu zweit durch die unterschiedlichen Rennstrecken, welche die Themen-Welten der vorherigen <em>"Little Big Planet"-</em>Spiele aufgreift. Die Strecken sind dabei recht liebevoll gemacht und abwechslungsreich, man kann dort hohe Sprünge, Abkürzungen und Veränderungen der Strecke erwarten. Ausgezeichnet sind natürlich der Einsatz der LBP-typischen Items wie die Painter-Gun oder Greifhaken, welcher die Fahrten noch spaßiger und spannender machen. Zusätzliche kleine Nebenaufgaben fordern Euch zu einer Highscore-Jagd heraus, um weitere Objekte zu gewinnen, welche in den normalen Levels eben so eingesammelt werden können und auch schon vom Sieg ablenken können. Im Kampfmodus zählen entweder die meisten Abschüsse oder z.B. ein Objekt möglichst lange verteidigen und mit Euch herumschleppen.</p>

<p>Die Aufteilung der Rennstrecken erfolgt ähnlich wie im Story-Modos von<em> Little Big Planet</em> auf diversen Planeten, was so seine Nachteile mit sich bringt, wenn man in großer Runde einfach nur schnell die Versus-Level durchfahren möchte. Überhaupt vermisst man schmerzlichst traditionelle Cups, in denen man die Strecken automatisch hintereinander abfährt. Verbunden werden alle Hauptstrecken durch eine kleine Geschichte, welche in kurzen Zwischensequenzen versuchen, einen roten Faden durch die Kapitel zu ziehen.</p>

<p>Im Gegensatz zu anderen Kart-Rennen, hat man hier auch nicht wirklich verschiedene Charaktere zu erwarten: Die Gegner unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre witzigen Karts. An dieser Stelle fehlte mir da schon etwas, vor allem, weil witzige Sprüche der Gegner und Rivalitäten in anderen Spielen für viel mehr Spieltiefe sorgen. Die eigene Kostüm-Auswahl und die optische Modifizierung der Karts macht natürlich ein wenig was wett und lädt zu verrückten Kreationen ein. Etwas schade aber, dass nicht alle Kostüme aus den bisherigen Spielen importiert werden.  Jedenfalls haben alle diese Dinge keinen Einfluss auf Euer Fahrverhalten, was, wie ich raushörte, einigen bei uns sehr gut gefallen hat, andere wiederum hätten sich da mehr Variationen gewünscht.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/karting_screen2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Grafik und Gameplay</h2></p>

<p>Der optische Bastel-Look von LittleBigPlanet bekommt dem Spiel wie bereits angedeutet sehr gut, allerdings muss ich gelegentliches Ruckeln und eine starke Unschärfe im Spiel etwas kritisieren. Das hätte ich mir noch ein klein wenig ausgefeilter und gewünscht.</p>

<p>Zur Steuerung und zum Gameplay kann ich folgendes verraten: Das Spiel scheint, was das Fahrgefühl angeht, zwar sehr ausgewogen, weil es weder zu schnell, noch zu langsam voran geht, aber Hardcore-Kartracer Fans dürften hier wohl noch etwas mehr Präzision beim Driften vermissen. Generell ist alles so ausgerichtet, dass besonders viel Chancen-Gleichheit entsteht und quasi auch Neueinsteiger schnell in das Spiel finden und spätestens mit Hilfe von Items hier den einen oder anderen Sieg gleich mitnehmen. Talentierte Spieler, die einen ernsthaften Wettbewerb suchen, werden hier Kompromisse eingehen müssen. Perfektionisten werden zudem noch richtig leiden, weil man durch die Items der Gegner sehr schnell mal vom ersten auf den letzten Platz landet, selbst wenn man noch so ein guter Fahrer ist.</p>

<p><h2>Hier alles richtig gemacht: Sehr guter Soundtrack</h2></p>

<p>Es ist eine sehr persönliche Sache von mir, die musikalische Untermalung in Spielen besonders wichtig zu finden. Bereits in den anderen "Little Big Planet"-Spielen gab es schon richtig gute lizensierte Musik und in Karting sieht die Sache nicht anders aus: Ich finde den Soundtrack hier einfach absolut Klasse gewählt! Selbst ein Lied von Anamanaguchi taucht auf, mit denen ich sehr sympathisiere.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6643" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/karting_screen3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Online-Modus hätte mehr Feinschliff gebrauchen können</h2>
Das Stöbern in Online-Level von <em>Little Big Planet </em>war für mich schon immer eine der größten Vorzüge des Franchises. Hier allerdings werden einen unnötig Steine in den Weg gelegt: Mal musste ich ewig warten, bis ein Rennen zustande kommt oder habe direkt die Verbindung zu den LBP-Servern verloren. Richtige Turniere kann mal leider nicht fahren und für eine Highscore-Jagd erscheint mir die Menüführung als zu verschachtelt. Langzeit-Ziele und Erfolge habe ich auch vergebens gesucht. Ich hatte mir vorgestellt, wie wir zu viert vor dem TV reibungslos und schnell uns irgendwelche Duelle geliefert hätten... leider gab es das nur mit diesen kleinen Hindernissen.</p>

<p>Andererseits entstehen in diesem Augenblick wieder tausende von Strecken, welche anhand der Bewertungen eine steigende Qualität an vielen Rennen garantieren und somit den "Little Big Planet-Bonus" auch in diesem Spiel wieder positiv einbringen.</p>

<p><h2>Mächtiger Level-Editor</h2></p>

<p>Das Highlight muss wohl der Level-Editor sein: Denn nicht umsonst habe ich bisher da mehr Zeit drin verbracht, als mit dem Story-Modus oder den Rennstrecken der anderen Spieler. Wer in "Little Big Planet" bereits einmal ein Level konstruiert hat, wird sich hier, obwohl der Streckeneditor diesmal dreidimensional funktioniert, eigentlich schnell zurecht finden.
Zwar gibt es eine lange Liste an Tutorial Videos, allerdings habe ich mir nur zwei bis drei anschauen müssen, um zu verstehen, wie ich eine Strecke gebastelt bekomme. Vielleicht fiel mir das aber nur etwas leichter, da ich beruflich teils mit komplexeren Programmen arbeiten muss.</p>

<p>Wie auch immer, scheinbar macht mir das Erstellen der Rennstrecken hier mehr Spaß als das Level-Bauen in LBP – vielleicht, weil die Einschränkungen den Aufbau-Prozess etwas straffer und zielorientierter machen? Ziemlich "flott" habe ich mein WipEout/F-Zero-mäßiges Level erstellt, "relativ" fix dekoriert, so dass ich die Hälfte der Zeit auch mit dem Wichtigsten beschäftigt war: Die Balance und die Spielbarkeit meiner Strecke. In einer cirka fünfstündigen Session hatte ich so dann meine erste Strecke fertig und genügend getestet. Und danach hatte ich sofort wieder Lust mich in die nächste Strecke zu stürzen, wo mir bei Little Big Planet dann eher Ermüdungserscheinungen entstanden.</p>

<p>Die Freiheiten im Editor erlauben übrigens hier wieder einiges: Vom Tower Defense, "Micro Machines"-Klon bis zu brisanten Kampfarenen kann man jetzt bereits online einige witzige Levels spielen. Insgesamt kann ich daher den Kreativen unter uns, die besonders auf Streckenbau aus sind, hier <em>Little Big Karting </em>gut empfehlen. Dabei lernt man auch jede Menge über die richtige Balance und Spielbarkeit von guten Rennstrecken.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Ee82zRhh8WY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ee82zRhh8WY" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<em>Ich muss zugeben, anfangs war ich aufgrund des absteigenden Trends der Kart-Spiele etwas skeptisch – doch "</em>Little Big <em>Karting" hat mir Spaß gemacht. Zwar enttäuschen die mangelnden Turniere und Langzeit-Erfolge im Multiplayer, und viele Rennen gewinnt man dank des Item-Chaos leider nur mit Glück, aber allein der gute Soundtrack und der gelungene Editor machen das für mich wieder wett. Da ich als großer Fan von Future-Racern hier auch noch mal gut wegkomme, gab es für mich dann sogar noch einen Bonus oben drauf.</em></p>

<p>"Little Big Planet" Karting empfehle ich allen, die entweder sehr gerne Strecken bauen möchten oder einen Kart-Racer suchen, den man mit unerfahrenen Spielern genau so gut spielen kann. Wer allerdings einen Kartracer sucht, in dem fahrerisches Können im Vordergrund steht und wem das LBP-Universum von der Optik her nicht so zusagt, sollte sich <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.couchcastle.de/2012/11/sonic-all-stars-racing-transformed/">"Sonic &amp; Sega All-Stars Racing Transformed" anschauen</a></span>. Der Kollege Benny schwärmt da nämlich in seinem Review von.</p>

<p><h4>Wertung: 8.0</h4></div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong>
für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Smart As]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/smart-as</link>
        <pubDate>Sun, 25 Nov 2012 11:33:18 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6716" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/smart_header.jpg" alt="" width="643" height="351" /></p></p>

<p>Ich bin schlauer, als der Durchschnittsmann Mitte 40, der lieber in den Urlaub fährt, als die Ferien zu Hause zu verbringen. Woher ich das weiss? Das hat mir ein alter Mann in meiner PS Vita gesagt, nachdem er mir ein paar Knobelaufgaben gestellt hat. Keine Sorge, ich halluziniere nicht, ich absolviere zur Zeit ein mehrwöchiges Gehirnschmalztraining mit <em>Smart As</em>.
<h2>"Wie smart bist du?"</h2>
Mit <em>Smart As</em> schickt Sony einen 1,5 GB schweren Vertreter der Gattung Gehirn-Jogging exklusiv auf der PS Vita ins Rennen. Zuvor setze man auf der PSP noch auf die Marke "<em>Buzz!"</em>, um mit "<em>Buzz! Das Logik-Quiz"</em> dem damaligen Genre-Primus <em>Dr. Kawashima</em> von Nintendo etwas entgegenzusetzen. Nun gibt es keinen bekannten Namen und kein Maskottchen, dafür aber eine tolle Aufmachung in einer ganz eigenen Optik. Vor überwiegend weißen und absolut flüssig animierten 3D-Hintergründen, werden die wichtigen Elemente deutlich farbig hervorgehoben. Dazu werden Hilfestellungen zu Menüs und Aufgaben von einer mir äußerst sympathischen Stimme gegeben, die richtig gut deutsch synchronisiert wurde.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6719" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/smartas01.jpg" alt="" width="576" height="326" /></p></p></p>

<p><h2>Mini-Spiel für Groß-Hirn</h2>
Smart As kommt mit einer Vielzahl von Mini-Spielen daher, die in vier große Themen-Bereiche einsortiert sind: Beobachtung, Sprache, Logik und Rechnen. Während sich einige der Spiele durchaus als Gehirn-Jogging-Standard abstempeln lassen müssen, bietet <em>Smart As</em> doch einige positive Überraschungen, selbst in den Standard-Disziplinen. So schreibt man beispielsweise in der Grunddisziplin Rechnen das Ergebnis mit dem Finger auf eine kleine Tafel. Ebenso wenn es im Bereich Sprache um die Vervollständigung von Wörtern geht, wird nicht mit einer Onscreen-Tastatur gearbeitet, sondern Buchstaben mit dem Finger geschrieben. Dabei arbeitet die Schrifterkennung in den allermeisten Fällen sehr ordentlich. Ganz selten wurden Buchstaben falsch erkannt, was allerdings dann ärgerlich ist, wenn eine Falscheingabe Straf-Sekunden zur Folge hat. Straf-Sekunden? Geht's um Zeit? Aber hallo.</p>

<p>Die Logik-Spiele bekommen ihre Würze aus dem Zeitdruck. Hier lag die Kunst im Design wohl darin, ein einfach zu verstehendes Spiel zu entwerfen, das schnell zu erlernen aber hart zu meistern ist. Mit Pfadfinder ist das definitiv gelungen. Eine Spielfigur steht auf sechseckigen Feldern. Am unteren Rand sind Bewegungspfeile angegeben, wie die Figur laufen wird. Durch heben und senken von Feldern, muss der Figur der Weg so blockiert oder freigeräumt werden, dass ein markiertes Zielfeld erreicht wird.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6720" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/smartas02.jpg" alt="" width="576" height="326" /></p></p></p>

<p><h2>Und täglich grüßt... Smart As</h2>
Im sogenannten Tagestraining wählt <em>Smart As</em> vier Minispiele aus, ein Minispiel aus jedem Bereich. Unter Zeitdruck müssen die entsprechenden Aufgaben gelöst werden, Fehler führen zu Strafzeiten. Am Ende des Training steht eine Prozentzahl, die Euch zwischen 0% bis 100% bewertet. Mit dieser Zahl geht es in den zweiten wirklich umfangreichen Part von <em>Smart As</em>: Die Statistik. Das Spiel informiert Euch darüber, wie Ihr weltweit, europaweit, landesweit und in Eurer Stadt abgeschnitten habt. Daneben gibt es Kontinent-, Länder- und Städte-Rankings, die sich aus den Ergebnissen aller Teilnehmer zusammensetzen. Als würde das nicht reichen, fragt Euch <em>Smart As</em> jeden Tag im Stil der Wii Meinungsumfrage nach Euren Vorlieben und baut daraus nochmal andere Rankings auf - und präsentiert Euch zwischendurch auch so hilfreiche Informationen, wie aus der Einleitung dieses Artikels. Lieber Vollbart oder Schnurrbart? Lieber duschen oder baden? Links- oder Rechtshänder? Zu jeder dieser Fragen erhaltet Ihr Auskunft, welche Personengruppe smarter ist.</p>

<p>Abgerundet wird das Mini-Spiel Angebot durch Varianten, die speziell die <em>PS Vita</em> Features wie Neigungssteuerung oder Kamera benutzen. Einziger Kritik-Punkt, der mobilen Zeitgenossen sauer aufstossen wird: Einige der Spiele nutzen jeweils eine AR-Karte, weil sie via <a title="Augmented Reality auf PS Vita" href="http://www.couchcastle.de/2012/06/augmented-reality-auf-ps-vita/">Augmented Reality</a> auf dem Tisch gespielt werden. So etwas lässt sich unterwegs nicht spielen. Allerdings sollte man <em>Smart As</em> ohnehin nur dort spielen, wo man sich richtig gut konzentrieren kann. In den höheren Schwierigkeitsgraden ist das Spiel definitiv nix mehr für Kinder. So muss ich in <em>Buchstabieren</em> Wörter schreiben, die ich noch nie gehört habe und in <em>Weniger ist mehr</em> blitzschnell entscheiden, ob nun 5/7 größer, gleich oder kleiner als 70% ist.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6721" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/smartas03.jpg" alt="" width="576" height="326" /></p></p></p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/eHeqf4DKbv8" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eHeqf4DKbv8" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<em>"Smart As"</em> ist mit für knapp 25 - 30 EUR als Download und als Retail-Fassung zu haben. Es ist es wirklich hochwertig aufgemacht und ordentlich polliert. Grafik und Sprachqualität sind auf hohem Niveau, auch wenn man das bei dieser Spiel-Gattung nicht unbedingt erwartet. Smart As fesselt weniger für Langzeitpartien, sondern motiviert dazu, jeden Tag mindestens einmal das Tagestraining und ein paar Minispiele zur Übung zu absolvieren. Die Statistiken sind echt enorm, zeigen aber auch erschreckend, wie - sagen wir mal - unbegabt die Menschen in Europa allgemein und in Deutschland im speziellen sind. Wer eine PS Vita hat und sich für smart hält, der unterstütze uns bitte online ;-)</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong>
für die freundliche Bereitstellung eines Review-Codes für Smart As.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gewinnspiel: PS All-Stars Battle Royale]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/gewinnspiel-ps-all-stars-battle-royale</link>
        <pubDate>Wed, 21 Nov 2012 21:38:16 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center; margin-bottom: -20px;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6572" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/PABR_header.png" alt="" width="643" height="378" /></p></p></p>

<p><h2>Seit Ihr bereit für eine Schlägerei der epischen Art?</h2>
Gewinnt hier bei uns <strong>PlayStation All-Stars Battle Royale</strong>! Das am <strong>Freitag</strong> erscheinende "PlayStation All-Stars Battle Royale" soll diesen Herbst für witzige Raufereien an Multiplayer-Abenden im heimischen Wohnzimmer sorgen. Sichtlich inspiriert von anderen Fun-Prüglern hat "PSASBR" nun den eigenen Anspruch, uns zu beweisen, dass wir ein Mash-Up zwischen Nathan Drake, Kratos und einer großen Anzahl an weiteren Helden gut gebrauchen können.</p>

<p>Neben zahlreichen Auftritten berühmter Charaktere aus dem PlayStation Universum, erwartet uns mit diesem Spiel ein sowohl auf der PlayStation 3, sowie auf die PS Vita speziell abgestimmtes Erlebnis. Dank der "Cross-Play" Funktion tretet Ihr mit Eurer Vita zeitgleich gegen die Heimkonsolen-Spieler an. Und mit Hilfe von "Cross-Buy", mit welchem Sony bereits seit der Ankündigung für Furore gesorgt hatte, bekommen die Käufer der PS3-Version noch eine herunterladbare Handheld-Fassung <em>kostenlos</em> dazu. So schöpft man hier als gut ausgestatteter Sony-Fan aus dem Vollen!
<p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/packshots.jpg" alt="" width="643" height="418" /></p></p>

<p><h2>Eure Chance!</h2>
<em>Sony Computer Entertainment Deutschland</em> hat uns freundlicherweise mit <strong>zwei Exemplaren für die PlayStation 3</strong> und weiteren <strong>zwei Exemplaren für die PS Vita</strong> unterstützt. Diese könnt Ihr jetzt gewinnen, in dem Ihr Euer PlayStation Wissen gut einsetzt:</p>

<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Was Ihr dafür tun müsst:</strong></span></p>

<p>Erkennt die <span style="text-decoration: underline;">drei</span> PlayStation-Helden in dem folgenden Bild und seit mindesten 12 Jahr alt? Sendet uns eine E-Mail <strong>bis zum 28. November 2012</strong> an <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="mailto:kontakt@couchcastle.de?subject=PSASBR Gewinnspiel" target="_blank">kontakt@couchcastle.de</a></strong></span>. Unter allen richtigen Einsendungen werden wir die Spiele dann verlosen.</p>

<p>Allen Teilnehmern wünschen wir natürlich viel Erfolg!
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6597" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/helden.jpg" alt="" width="643" height="643" /></p>(<a href="http://de.playstation.com/ps3/games/detail/item490441/PlayStation%C2%AE-All-Stars-Battle-Royale/" target="_blank">Wer etwas Hilfe braucht, schaut am Besten hier nach.</a>)</p>

<p>Wir bedanken uns recht herzlich bei <em>Sony Computer Entertainment Deutschland</em> für die Bereitstellung der Gewinnspiel-Exemplare.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/u5BLgycbUog" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u5BLgycbUog" /></object></p>

<p><h3>*UPDATE*</h3>
Glückwunsch an unsere Gewinner:
<ul>
	<li>Janine D. aus Herten</li>
	<li>Burak Y. aus Köln</li>
	<li>Dominik F. aus Langen</li>
	<li>Ricardo B. aus Hamburg</li>
</ul>
Vielen Dank an die zahlreiche Anteilnahme!</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Star Wars - Erben des Imperiums]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/star-wars-erben-des-imperiums</link>
        <pubDate>Fri, 09 Nov 2012 11:37:23 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6543" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/starwars_header.jpg" alt="" width="643" height="378" /></p></p>

<p>Es glich einer Erschütterung der Macht - Walt Disney hat „Star Wars“ aufgekauft. Und bei der Bekanntgabe des  $4-Milliarden-Deals wurden im selben Atemzug auch gleich die Episoden VII bis IX angekündigt. Wow, das musste man kurz verdauen. Während aber viele vom Schlimmsten ausgehen, sehe ich das Ganze tatsächlich gelassen und mit gewisser Zuversicht. Denn zum einen nimmt eine offizielle Parodie die Befürchtungen der Fans auf die Schippe, beziehungsweise haben die Walt Disney-Studios jenseits von Mickey &amp; Co. ohnehin mehrfach bewiesen, dass sie die Erwachsenenunterhaltung beherrschen. Zum anderen gibt es bereits jetzt ein beeindruckend inszeniertes „Wiedersehen“ mit Luke Skywalker und seinen Freunden (sowie Feinden), so dass eine mögliche Enttäuschung weniger schwer wiegen dürfte, wenn denn die offizielle Fortsetzung im Jahre 2015 weniger begeistern sollte.
<h2>Timothy Zahns Thrawn-Trilogie</h2>
Per Zufall stieß ich über das Hörspiel der inoffiziellen dritten Trilogie, als ich mir die Romane von Timothy Zahn erneut zulegen wollte, weil meine Exemplare irgendwo in den Weiten des Dachbodens verloren gegangen sind. Ausverkauft. Die „Thrawn-Trilogie“ ist derzeit in Buchform vergriffen, doch bevor sich Ernüchterung in mir breit machte, sah ich auch schon die erst kürzlich gestartete Hörspielproduktion (August 2012), inszeniert von Oliver Döring, dem verantwortlichen Regisseur der 2000er „John Sinclair“-Reihe. Ich wurde neugierig, denn die Geschichten rund um „John Sinclair“ sind ohnehin sauber produziert und anstelle der herrlich trashigen Handlung des Geisterjägers erwartet den Hörer beim Auftakt der „Thrawn-Trilogie“, „Erben des Imperiums“, eine der spannendsten Erzählung des „Star Wars“-Universums, die meiner Meinung nach die Urtrilogie sogar übertrifft:</p>

<p>Fünf Jahre sind vergangen, seit der Todesstern über den Waldmond Endor vernichtet wurde und das Imperium nach dem Tod des Imperators einer versprengten Truppe gleicht. Beinahe ausgelöscht hat der letzte Großadmiral des Imperators die Überbleibsel der einst gigantischen Flotte imperialer Sternenzerstörer neu formiert: Großadmiral Thrawn, Meistertaktiker, der mit dem einen oder anderen Geniestreich seine beschränkten Mittel mehr als kompensiert und für die neue Republik schon alsbald eine große Bedrohung darstellen wird.
<h2>Es war einmal vor langer Zeit…</h2>
Als Joachim Kerzel (unter anderem  bekannt als deutscher Synchronsprecher von Jack Nicholson oder Erzähler von „John Sinclair“) ein neues Kapitel von „Krieg der Sterne“ eröffnet und die legendäre Eröffnungsmelodie ertönt, bekam ich prompt Gänsehaut, die solange anhielt, bis die Schrift der Einleitung vor meinem geistigen Auge in der endlosen Galaxie verschwand. Es folgte große Euphorie, denn die Rückseite der CD-Hülle hatte nicht zu viel versprochen: Nachdem Oliver Döring für sein neues Projekt grünes Licht von LucasFilm bekam und somit zeitgleich Zugriff auf die Soundkulisse der Filme und eben jenem Soundtrack erhielt, gelang es ihm, beinahe sämtliche Sprecher der ersten Trilogie zu versammeln. Mit dabei sind selbstredend alle Hauptcharaktere, Luke, Han, Leia. Die deutschen Synchronstimmen des alten C3PO und weiterer bekannter Gesichtern wie Lando Calrissian oder Mon Mothma sind ebenfalls mit von der Partie. Nur vereinzelte Rollen wurden neu vergeben, da beispielsweise der Sprecher von Admiral Ackbar mittlerweile verstorben ist. Insgesamt eine mehr als beachtliche Leistung, vor allem, wenn man bedenkt, dass seit Episode VI mittlerweile fast 30 Jahre vergangen sind.</p>

<p>Ein Traum wird wahr! Die Stimmen der beliebten Helden, die originalen Soundeffekte, die Musikstücke von John Williams, alles Puzzleteile, die die Tonspur eines Blockbusters ergeben, die akustisch perfekt inszeniert wurde. Von Beginn an, und ohne große Mühe, stellt sich großes Kopfkino ein, samt deftiger Überlänge. Denn schon das erste Buch wird vier CDs umfassen, die jeweils eine Spieldauer von etwa einer Stunde bieten (werden). Zwei CDs sind bereits erhältlich. Für das zweite Buch, „Die dunkle Seite der Macht“, wurden fünf CDs angekündigt, so dass sich die gesamte Länge der Handlung auf über 12 Stunden belaufen sollte, wenn denn „Das letzte Kommando“, das letzte Buch der „Thrawn-Trilogie“, ähnlich umfangreich umgesetzt wird – was auch zu erwarten ist. Dank dieser beträchtlichen Spieldauer ist es somit kein Wunder, dass sich die Hörspielumsetzung sehr dicht an der Buchvorlage bewegt und in diesem Format nicht nur einzelne Leser, sondern Gruppen von Hörern in die Handlung eintauchen lässt.</p>

<p>Erscheinen sollen die CDs übrigens im Abstand von jeweils zwei Monaten, CD Nummer drei Ende November 2012.
<h2>Wunschlos glücklich?</h2>
Fast, denn während ich mir persönlich Walter von Hauff als Sprecher für Großadmiral Thrawn besser hätte vorstellen können, der sehr eindrucksvoll den Weltraumpiraten Harlock mimt, so verstehe ich die Diskrepanz rund um den Einsatz eines Erzählers. Die Hörspielumsetzung der „Thrawn-Trilogie“ verzichtet, mit Ausnahme der Einleitung, (bisher) komplett auf den Erzähler. Vorteil: Der Fluss des cineastischen Erlebnisses wird nicht gestört. Nachteil: Ein paar Details fehlen. So werden unter anderem Äußerlichkeiten neuer Charaktere nicht erwähnt, so auch die blaue Haut und die roten Augen von Großadmiral Thrawn. Lösen könnte man das Problem mit einem umfangreicheren Begleitheft, worin Zeichnungen die winzigen Lücken füllen. Allerdings lässt sich solches Bildmaterial bislang vermissen.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich bin wieder zurück, im „Star Wars“-Universum, nachdem meine einstige Begeisterung ziemlich unter der insgesamt eher ernüchternden neuen Trilogie gelitten hatte. Das Vorhaben, die Sprecher der alten Teile zusammenzutrommeln und mit ihnen die wohl beste Buchreihe von „Krieg der Sterne“ derart pompös umzusetzen, ist schlicht genial! Und während ich für diese mehr als gekonnte Umsetzung der „Thrawn-Trilogie“ wirklich dankbar bin, hoffe ich, dass nach der Fertigstellung der Reihe weitere Bücher vertont werden: „Die Hand des Thrawn“, „Schatten des Imperiums“, es gibt so viele gelungene Romane, die ich im Hörbuchformat ohne zu zögern „modernen“ Sci-Fi-Streifen wie „Star Wars“ Episode I bis III vorziehen würde, so dass ich auch ganz entspannt abwarten kann, wie die Walt Disney-Studios ihre neue Marke umsetzen werden. Und wer weiß, vielleicht finden ja nach dem aktuellen Muppets-Film auch endlich wieder charmante Puppen Einkehr ins „Star Wars“-Universum. Man wird ja wohl noch träumen dürfen…
<h4>Wertung: 9.6</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Dungeon Village]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/dungeon-village</link>
        <pubDate>Tue, 06 Nov 2012 11:10:08 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6502" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/dungeonvillage_header.jpg" alt="" width="643" height="314" /></p></p>

<p>Auch wenn ich mein <span style="text-decoration: underline;"><a title="Nexus 7 – Der Wohnzimmer Test" href="http://www.couchcastle.de/2012/08/nexus-7-der-wohnzimmer-test/">Nexus 7</a></span> nicht zwingend als Spielgerät sehe, so muss ich zugeben, dass es für die eine oder andere kurzweilige Lean-back-Spielerfahrung scheinbar doch ein paar Schmankerl gibt. Letztens hat mich die pixelige Wirtschaftssimulation "Dungeon Village" auf einer langen Zugfahrt ans Meer ziemlich gut in seinen Bann gezogen. Äußert sympathisch an der ganzen Sache finde ich, dass man hier in die Rolle der Händler in alten Rollenspielen schlüpft, statt selber in Dungeons auf Monsterjagd zu gehen.
<h2>Der optimale Flow</h2>
Ähnlich wie schon damals bei "Tetris" haben sich regelmäßig die Spiele als besonders guter Zeitvertreib oder -Fresser herausgestellt, welche einen guten Flow erzeugen. Dabei gilt es natürlich, den Spieler durchgehend weder zu unter-, ebenso wie überfordern. Genau diese Balance meistert dieses Spiel mit Bravur.</p>

<p>In "Dungeon Village" seid Ihr der Bürgermeister eures Dorfes. Euer Ziel ist es, Abenteurer in Eure Gaststätten, Waffen- und Rüstungsläden zu locken und sie auf Monsterjagd zu schicken. Wenn Ihr alles richtig anstellt, so wächst Euer Dorf und wird um zahlreiche Angebote wie Magieschulen, Restaurants, ein Zirkus oder sogar Eigentumshäuser für eure Abenteurer erweitert. Dabei gilt es stets, einen guten Profit zu erwirtschaften und die Popularität der wachsenden Stadt zu steigern, um noch mehr Abenteuerlustige anzulocken. Durch bestimmte Veranstaltungen wie ein Barbecue oder ein Konzert lassen sich die Werte Eurer Besucher verbessern, ebenso wie durch die Ausrüstung, welche die Abenteurer in Dungeons erwirtschaften oder von Euch zusammengebraut und -gebaut wird. Geschenke und Medaillen helfen die kleinen niedlichen Helden an Euch zu binden und eine schöne Gemeinschaft aufzubauen.</p>

<p>Der Stil ist ziemlich niedlich gehalten: Retro-Fans werden sich über die Pixel-Landschaft freuen und es macht Spaß neue niedliche Monster zu entdecken oder sich die witzigen Animationen der kleinen Abenteurer anzuschauen. Besonders putzig sieht das aus, wenn einer der Helden im Kampf gefallen und "müde" ist, und ein anderer ihn ins Dorf trägt, wo er sich erholen kann. Leider bleiben die Events nichts weiter als ein jeweils kleines Bild, womit wir also was die Abwechslung in den Animationen angeht, nicht zuviel erwarten dürfen. Was etwas schade ist: Es gibt zwar Jahreszeiten, doch werden diese optisch nicht angepasst.</p>

<p>Ebenso viel Zeit wie auf dem Übersichtsscreen verbringt Ihr übrigens im Menü: Es liegt in der Natur der Sache, in einem Wirtschaftsspiel die Zahlen im Auge zu behalten und das Management durch Menüelemente zu steuern.</p>

<p><h2>Screens</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/dungeonvillage1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone" style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/dungeonvillage1.jpg" alt="" width="309" height="178" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/dungeonvillage2.jpg"><img class="size-full wp-image-6503 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/dungeonvillage2.jpg" alt="" width="309" height="177" /></p></a>
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/u04J9Uun-gY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u04J9Uun-gY" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie man nach Jahren, in denen man bestimmte Genre ignoriert, irgendwann eben jenes für sich entdecken kann. Klar, habe ich damals auch ein "Sim City" verschlungen, aber so ziemlich alles in der Richtung schreckte mich danach ab. "Dungeon Village" habe ich spontan ausprobiert, weil es das Spiel bei einer Aktion für 25 Cent gab – und nun wurde ich positiv überrascht. Die Mischung aus dem niedlichen Charme, dem coolen Pixelstil und dem recht ausgewogenen Flow, machen dieses Spiel für mich zu einem gelungenen Zeitvertreib auf dem Tablet-PC, auch wenn die Langzeit-Motivation ein wenig eingeschränkt ist. Dafür kostet es aber mit seinen cirka drei Euros nicht so viel und funktioniert unter Android oder auch iOS - sei es auf eurem Tablet oder Smartphone. Und jetzt schaue ich mir mal dieses "Game Dev Story" von den Machern an!</p>

<p><h4>Wertung: 8.0 von 10</h4></div>
                        </div></div></p>

<p><h2>Kauf-Links:</h2>
<ul>
	<li><a href="https://itunes.apple.com/de/app/dungeon-village/id530445196?mt=8" target="_blank">auf iTunes kaufen</a></li>
	<li><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=net.kairosoft.android.bouken_en&amp;hl=de" target="_blank">im Play-Store kaufen</a></li>
</ul></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Trigun: Badland Rumble (2010)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/11/trigun-badland-rumble-2010</link>
        <pubDate>Fri, 02 Nov 2012 08:44:15 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6495" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/11/trigun_header.jpg" alt="" width="643" height="343" /></p></p>

<p>Wie setzt man eine 26-teilige Animeserie mit einem runden Ende fort? Am besten gar nicht. Das dachten sich jedenfalls die Verantwortlichen vom Studio Madhouse und bescherten den Fans von „Vash the Stempede“ ein 90-minütiges Wiedersehen, das parallel zur Handlung der Serie stattfindet.
<h2>Vor 20 Jahren</h2>
Als der gefürchtete Bankräuber Gasback wieder einmal einen ganz großen Coup gelandet hat und dabei ist, den Tresor einer Bank leerzuräumen, verraten ihn seine Komplizen. Doch bevor es ihnen gelingt, den berüchtigten Halunken niederzuschießen, ist es jener Vash the Stempede, auf den $$ 60.000.000.000 ausgesetzt sind, weil es heißt, dass er allein die Millionenmetropole July ausgelöscht und einen Krater in den Mond geschossen hat, der Gasback rettet. Gleichzeitig aber ermöglicht Vash Gasbacks Verrätern die Flucht, so dass zwanzig Jahre lang eine Rechnung offen steht – bis heute.</p>

<p>Auf dem Weg nach „Macca City“, wo einer von Gasbacks ehemaligen Komplizen mittlerweile der Bürgermeister ist, trifft Vash auf die hübsche Kopfgeldjägerin Amelia. Der Tod ihrer Mutter scheint, in irgendeiner Verbindung zu Gasback zu stehen, weshalb sie dem Ganoven auf der Spur ist. Ebenso wie viele weitere Kopfgeldjäger, die es spitzbekommen haben, dass Gasback diese Stadt auf seinem Rachefeldzug alsbald aufsuchen wird. Auch würde Amelia sich allzu gern jenen Kerl vorknöpfen, der Gasback einst geholfen hat.
<h2>Und keine Sorge, ich werde dich nicht betatschen… das hebe ich mir für später auf :D</h2>
Nicht selten stehen abendfüllende Filme weit im Schatten ihrer Serien-Brüder. Der Flair ist nicht derselbe, wegen der Spieldauer fehlen Details, die Handlung lässt diverse Charaktere vermissen oder verfälscht ihre Eigenschaften. Nicht so die erste (und hoffentlich nicht letzte) Verfilmung von „Trigun“.  Vash the Stampede, die beiden Vertreterinnen der Bernadelly-Versicherung, Meryl Stryfe und Milly Thompson, und sogar James D. Wolfwood, alle sind mit von der Partie – sehr lobenswert dabei ist, dass sie alle dieselben deutschen Stimmen verliehen bekommen haben, die man von der Seriensynchronisation von Panini bereits kennt. Vielen Dank, Kazé!</p>

<p>Gleiches gilt für weitere Stärken der Serie: So ist die Handlung von „Trigun: Badland Rumble“ ebenfalls ein gelungener Mix aus witzigen Dialogen, Slapstick-Einlagen, melancholischen Momenten und natürlich actiongeladenen Szenen. Vash, der Mann, der für Liebe und Frieden in der rauen Wüstenwelt kämpft, mimt stets den tölpelhaften Tollpatsch, der, ähnlich wie Ryo Saeba von „City Hunter“, ein unverschämter Schürzenjäger ist, zwar immer wieder bei den Damen abblitzt, in brenzligen Situationen aber seine scheinbar übermenschlichen Fähigkeiten mit dem Revolver unter Beweis stellt.</p>

<p>Und auch die musikalische Untermalung ist ebenfalls ganz wie beim „Original“,  so dass sich beim ruhigen Wildwestgeklampfe die typische Atmosphäre einstellt. Wo aber ist das Hauptthema von „Trigun“? Auch das fehlt nicht, setzt aber erst zum perfekten Zeitpunkt ein.</p>

<p>Optisch macht „Trigun: Badland Rumble“ einen großen Schritt nach vorn, was neben dem Filmformat nicht zuletzt auch der langen Pause von satten zwölf Jahren, zwischen Serie und Film, zu verdanken ist. Die wenigen CGI-Effekte wirken sehr homogen zum gezeichneten Material und sorgen für viel Leben auf dem Bildschirm.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Ctd_zrtQ-AE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ctd_zrtQ-AE" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Vorab habe ich nicht allzu viel von „Trigun: Badland Rumble“ erwartet, sogar mit einer verschlimmbesserten deutschen Synchro gerechnet, zum Glück aber wurde ich eines Besseren belehrt. Ich fühlte mich gleich wieder heimisch im Sci-Fi-Western-Setting von „Trigun“. Lachen musste ich bei der sehr interessant inszenierten Handlung nicht nur einmal, so dass ich mich unterm Strich wirklich darüber gefreut habe, altbekannte Anime-Gesichter wiedergesehen zu haben und nun würde ich mich über eine weitere „Fortsetzung“ freuen.</p>

<p><h4>Wertung: 8.6</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Berserk - Das goldene Zeitalter (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/berserk-das-goldene-zeitalter-2012</link>
        <pubDate>Wed, 31 Oct 2012 08:10:47 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6337" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/berserk_header.jpg" alt="" width="642" height="306" /></p></p>

<p>Inspiriert von der Guin Saga, versucht <strong>Kentaro Miura</strong> seit Jahrzehnten den längsten Manga zu toppen. Dabei überzeugt sein Werk "Berserk", mit <em>33 Millionen</em>(!) verkauften Manga-Büchern Fans auf der ganzen Welt. Der Autor und Zeichner hat sich jahrelang geweigert, sein Dark Fantasy Epos nach der letzten Anime-Umsetzung aus den 90ern, mit der er scheinbar unzufrieden war, verfilmen zu lassen.</p>

<p>Nun hat sich das Studio 4°C, welche man z.B. von "Mindgame" kennt, dem großen Projekt widmen dürfen, weil sie sich mit einem Prototypen bei ihm beworben haben. Eine Erleichterung für alle Fans, denn seit Jahren schmachten die Leser und die Fans der alten Serie nach einer Fortsetzung in animierter Form. Geplant sind zunächst drei erste Filme, welche innerhalb eines Jahres in die japanischen Kinos gelangen sollen. Der erste davon kann nun endlich auch in Deutschland erworben werden. Als Fan habe ich mich mit schweißnassen Händen und Gänsehaut auf's Sofa gesetzt und den Film gleich mehrfach geschaut, um hier einigermaßen objektiv urteilen zu können.</p>

<p><h2>Die Geschichte um Guts, Griffith und Kjaskar</h2>
Guts ist ein junger Söldner und Einzelgänger, der ziemlich effektiv mit seinem viel zu großen Schwert durch mittelalterliche Schlachten zieht, als er furchtlos dem stark gepanzerten Bazuso gegenüber steht. Sein Duell fällt den Kriegern auf dem Schlachtfeld auf, unter ihnen auch  "Die Falken" mitsamt ihrem androgynen Anführer <em>Griffith</em>.</p>

<p>Als Guts später noch einmal einzeln auf die Bande trifft, schließt er sich nach einiger Überzeugungsarbeit der Truppe an, und bestreitet an der Seite von Griffith und der aufbrausenden Kommandantin Kjaskar einige Schlachten, welche der Bande einen großen Ruhm <del>verleiten</del> und Griffith mit dem König von Midland in Kontakt bringen. Da die Söldner allerdings nicht als Adelige geboren wurde, herrscht natürlich viel Missgunst in den Reihen des Königs und so wird Guts von Griffith darum gebeten Maßnahmen zu ergreifen um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren...</p>

<p>Ein schauriges Treffen auf ZODD, den unsterblichen Krieger, wirft zudem viele Fragen auf, welche einen kleinen Einblick in eine düstere Zukunft offenbaren und die Freundschaft zwischen den Guts und seinem Anführer hinterfragt.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6341" style="padding-top: 20px; padding-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/berserk_1.jpg" alt="" width="600" height="255" /></p></p></p>

<p><h2>Berserk ist nun endlich da!</h2>
Neben dem, meiner Meinung nach, fantastischen Vorspann mit der Musik von Susumu Hirasawa, trifft man im Film auf ein recht anspruchsvolles Figuren-Design, wunderschön detaillierte Hintergründe, ungewöhnliche Kamerafahrten und animierte Massenschlachten mit vielen Menschen.
Der Stil von Berserk fällt zwar, Anime-typisch, nicht so übertrieben detailliert aus wie die Manga-Vorlage, für einen Film haben die Figuren allerdings schon viele Feinheiten, vor allem was ihre Rüstungen betrifft.</p>

<p>Ein recht amtlicher Soundtrack (von Shiro Sagisu, bekannt durch "<em>Neon Genesis Evangelion"</em>) unterstreicht die Atmosphäre recht passend und das Sound-Design hängt den insgesamt hochwertigen Bildern kaum hinterher: Schwere Gewichte und Metallklappern und Klirren verleiten der Welt von Miura eine gute Glaubwürdigkeit.
Der <em>Gewaltgrad</em> erreicht zwar nicht die Ausmaße des Manga, aber wer sich mit brutalen Kämpfen schwer tut, wird in Berserk vielleicht nicht so ganz seinen Spaß finden. Es geht schon einmal sehr grob zu.</p>

<p><h2>3DCG - Eine neue Technik spart Arbeit, spaltet Meinungen</h2>
Schon einige Anime haben versucht, mit Hilfe des Computers 3D-Elemente einzubinden, doch bisher wirkten die fremden Elemente fast immer fehl am Platz. Studio 4°C hat eigens für diese Trilogie eine neue Technik entwickelt, mit der 3D und handgezeichnete Grafiken sauber zusammenwirken sollen – dabei werden die 3D-Elemente, synchron mit den Handzeichnungen, mit 12 Bildern die Sekunde abgespielt und Gesichter werden zum Großteil alle handgezeichnet, womit man weniger das Gefühl bekommen soll animierten Puppen zuzusehen.</p>

<p>Insgesamt führt diese neue Technik noch zu unterschiedlich guten und teilweise etwas steifen Ergebnissen. Schaut man sich an, wie viele Rüstungen im Film auftauchen, machte es schon Sinn, diese Technik zu benutzen. Allerdings hätten einige Stellen wahrscheinlich ohne besser ausgesehen, so bekommen die Begegnung mit ZODD und seinem gerenderten Fell oder  einige dann doch wieder in 3D angelegte Gesichter einen sehr steifen und nicht ganz passenden Look.</p>

<p>Der 3D Einsatz wird definitiv nicht jedem schmecken und die Geschmäcker spalten, ich für meinen Teil bin am Ende doch sehr dankbar für sehr dynamische Kamerafahrten wie ein Ritt aus der Verfolger-Perspektive, realistisch flatternde Mäntel oder geschickt eingesetzte Wassereffekte am Fluss.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6343" style="padding-top: 20px; padding-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/berserk_3.jpg" alt="" width="600" height="255" /></p></p>

<p>Lobend will ich noch die guten Kampf-Animationen ansprechen. Man merkt es dem Film wirklich an, dass europäische Schwertkämpfer angeheuert wurden, um die westliche Schwerttechnik und ihre Bewegungen einzufangen. Japaner wissen zu gut, wie es ausschaut, wenn zum Beispiel Amerikaner Ninja oder Samurai-Filme drehen und es ein wenig vermasseln, überzeugende Kämpfe darzustellen. Zudem sind die Animationen dermaßen flüssig und die Figuren und Rüstungen voller Gewicht, dass der alte Anime zu Berserk dagegen fast schon wie eine Slideshow wirkt.</p>

<p><h2>Die Synchronisation</h2>
...immer wieder einen eigenen Absatz wert bei Anime! Von <em>Universum Film </em>ist man ja mittlerweile ein hohes Maß an Qualität in den Synchros gewohnt. Das japanische Original schafft es zwar gefühlt die Stimmen ein wenig realistischer in die Szenen zu integrieren und Guts Sprecher ist dort genial getroffen, aber es trennen sich hier keine Welten zur deutschen Version.
Mit Guts Stimme kann man gut leben, auch wenn der Sprecher <em>kräftiger</em> sein könnte, Griffith Stimme ist wiederum ideal gewählt. Einzig Kjaskars Stimme erscheint mir handwerklich nicht auf dem selben Niveau der anderen Stimmen und wirkt stellenweise nicht überzeugend geschauspielert, aber Berserk kann man insgesamt gut auf Deutsch gucken und genießen. Wer sich da immer noch dagegen sträubt, hat auf die japanische Tonspur mit auf der DVD/Blu-Ray zur Auswahl.</p>

<p><h2>Was mir nicht so gefallen hat</h2>
Als Leser der Manga kennt man natürlich wesentlich mehr Details über die Geburt und Kindheit von Guts, weswegen man besser versteht, wieso er auf seine Art mit anderen Menschen interagiert. Die unterschiedlichen Charaktere der Falken werden auch nur bisher angerissen. Würde ich die Buch-Vorlage nicht kennen, könnte ich allerdings etwas irritiert sein, da man erstmal mehr Fragen als Antworten im ersten Teil bekommt.
Da der Film keine 80 Minuten lang ist, wurden leider viele Dinge eingespart. Es kann aber theoretisch sein, dass wir in den nachfolgenden Filmen etwas nachgereicht bekommen. Die kurze Spieldauer bleibt am Ende aber mein größter Kritikpunkt, allerdings konnte ich bereits nachlesen, dass der Regisseur auf die Kritik der Zuschauer eingegangen ist und dass die nachfolgenden beiden Filme bereits länger ausgefallen sind.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/VjyGogMj7vg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VjyGogMj7vg" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Die Bücher sind besser". Dieser Spruch,... ein Klassiker! Allerdings bietet "Berserk - Das goldene Zeitalter" einen ziemlich guten Einstieg für Neulinge, welche noch damit zögern, sich auf die Serie einzulassen oder nicht gerne lesen. Ich würde sogar eher sagen, dass es sich lohnt, beide Medien zu genießen: Die lange Reise in Buchform und die hübsche, kurzweilige Film-Version. Als Fan wird man hier absolut beides haben wollen.</p>

<p>Ich bin auch schon sehr ungeduldig, was die Fortsetzung angeht. Die ersten drei Berserk-Filme erscheinen ja in einem ungewöhnlich kurzen Zeitraum, was mich natürlich freut. Wer keine Eile hat, dem empfehle ich vielleicht sogar bis zum 3. Teil zu warten um dann den perfekten Einstieg ins Berserk-Universum in einem Rutsch zu genießen, denn nach dem 3. Film wird es "erst richtig losgehen" <span style="font-style: normal;">mit den wichtigsten Dingen der Serie</span>.</p>

<p>Wäre der Film doch nur etwas länger ausgefallen, hätte der Film hier einen Ritterschlag von mir bekommen. Nun hoffe ich am Ende der Trilogie der Film-Serie sagen zu können, dass es sich bei Berserks neuer Trilogie um DAS Must-Have für Freunde der Dark Fantasy handelt, so wie es für meine Begriffe der Manga tut.</p>

<p><h4>Wertung: 8.8</h4></div>
                        </div></div></p>

<p>Momentan könnt Ihr die streng limitierte "Limited Edition" als DVD oder Blu-Ray für stolze 43,99 Euro erwerben. Wie uns von Universum Film gesagt wurde, wird es eine weitere Fassung zu einem günstigeren Preis im nächsten Jahr geben, allerdings steht weder das genaue Veröffentlichungsdatum, noch der genaue Preis bisher fest. Hier ein Kauflink <a href="http://www.amazon.de/Berserk-goldene-Zeitalter-Blu-ray-Collectors/dp/B008ZKAQBU/ref=sr_1_1?s=dvd&amp;ie=UTF8&amp;qid=1350543815&amp;sr=1-1" target="_blank">auf Amazon</a>.</p>

<p><em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Universum Film</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>

<p>Und Danke an Benny für das Foto der Limited Edition.
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6480" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/berserk_le.jpg" alt="" width="643" height="424" /></p></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Unfinished Swan]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/the-unfinished-swan</link>
        <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 07:49:13 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6454" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/swan_header.jpg" alt="" width="643" height="261" /></p></p>

<p>Es war einmal ein gewaltfreier Shooter im Märchengewand, der, wie viele andere Geschichten seiner Art, einen traurigen Anfang nahm: Monroes Mutter, die vieles im Leben begann, aber nicht zu Ende brachte, ist gestorben. Hinterlassen hat sie über 300 unvollendete Leinwände, von denen Monroe nur eines mit ins Waisenhaus mitnehmen durfte. Er entschied sich für das Lieblingsbild seiner Mutter, den „unvollendete Schwan“. Als Monroe eines nachts entdeckte, dass der Schwan aus dem Gemälde verschwunden war, nahm er den silbernen Pinsel seiner Mutter und folgte den Fußspuren des Ausreißers, bis er zu einer Tür gelangte, die er nie zuvor gesehen hatte. Eine Reise der Selbstfindung beginnt, auf der der kleine Monroe den schweren Schicksalsschlag verarbeitet.</p>

<p><h2>Ich bin im Bilde</h2>
Keine Farben, nicht einmal Schatten oder Konturen, alles um mich herum ist weiß. Neugierig setze ich mich in Bewegung, höre den knirschenden Sand unter meinen virtuellen Füßen, bis ich gegen eine Wand laufe, mich umdrehe und… nichts sehe. Nur weiße Leere und ein rundes Fadenkreuz. Intuitiv drücke ich die Schultertaste und schleudere daraufhin eine schwarze Farbkugel, die gegen eine Wand klatscht und ein großer Klecks die Ecke einer Wand andeutet. Was mich in dieser Welt wohl erwartet? Ich werfe weitere Kugeln, entdecke einen kleinen Weg, auf dem ich hübsche Scherenschnittwerke schaffe und bestaune, während aus der Ferne das Quaken von Fröschen zu mir dringt. Alsbald zeichnet sich der Ufer eines Sees ab, an dem mich die gelben Spuren des Schwans zu einer schmalen Brücke führen. Mit lautem Poltern überquere ich diese, um auf der anderen Seite des Sees eine Burg zu ertasten. Plötzlich höre ich Musik, elektro-barockartige Klänge, die mich dazu einladen, die Burg zu betreten.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6463" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/swan_screenshot.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Eine ideenreiche Entdeckung</h2>
Goldene Objekte, Teile eines unsichtbaren Ganzen ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich, darunter auch Buchstaben, die bei „Beschuss“ die Geschichte um den hiesigen König (und auf Deutsch vertont) erzählen: Einst wollte er ein makelloses Königreich erschaffen und strich es rundum weiß. Weil seine Untertanen sich aber ständig verliefen oder gar stießen, gewährte er Schatten und dezenten Farben in seinem Land. Und so kam es, dass sich die folgenden drei Kapitel von „The Unfinished Swan“ spielerisch sehr voneinander unterscheiden und Monotonie zu keiner Zeit aufkommt. Das zweite Kapitel etwa gleicht dabei einem frischen Mix aus „Mirror’s Edge“ und „Flower“, während man in bester Jump’n’Run-Manier durch die minimalistische Darstellung des königlichen Hofes läuft, Leitern auf- und absteigt, sich in luftige, teils schwindelerregende Höhen begibt und dabei Wurzelranken sprießen und wachsen lässt, um an ihnen nur noch höher zu kraxeln. Das Leveldesign beweist dabei manches Mal erstaunliche Qualitäten.</p>

<p>Kleinere, aber nicht minder clevere Rätseleinlagen sorgen immer wieder für Abwechslung. Der schöne Soundtrack lockert die Handlung auf, so dass sich Trübsal zu keinem Zeitpunkt breitmacht – ganz im Gegenteil, „The Unfinished Swan“ ist ein lebensbejahendes Feel-Good-Abenteuer, das viel Raum für eigene Interpretationen lässt. Der erste Durchlauf dauert etwa 3-4 Stunden, je nachdem, wie viel Zeit man dem Spiel und vor allem sich selbst gönnt, um in eine unverbrauchte Welt einzutauchen. Für Wiederspielwert sorgt nicht nur die einzigartige Spielerfahrung an sich, sondern auch die überall im Spiel versteckten Ballons, sowie eine sehr anspruchsvolle Trophäe, bei der es gilt, den ersten von mir beschriebenen Abschnitt des Spiels zu durchlaufen und dabei maximal drei Farbkugeln abzufeuern. Ein eindrucksvolles Unterfangen, da spätestens bei dieser Herausforderung die klasse Soundkulisse Bilder im Kopfkino formt.
<h2> Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/xFfteZaAXq4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xFfteZaAXq4" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Was große Blockbuster nicht schaffen, gelingt „The Unfinished Swan“ spielend, mit einer gehörigen Portion Kreativität ein vollkommen neues Spielgefühl zu bieten. Wie bei „Journey“ (wer findet das Easter Egg im Spiel?) sehe ich die kurze Spieldauer nicht als Nachteil, denn anders als umfangreiche Spiele laden kurze Titel zum mehrmaligem Durchspielen ein, ich selber war derart beeindruckt vom unvollendeten Schwan, dass ich nach dem ersten Durchgang ein weiteres Mal durch das skurrile Königreich über Stock und Stein stolperte, ohne mich bei diesem intensiven Erlebnis alleingelassen zu fühlen. Denn obwohl man nur eine Handvoll Charaktere trifft, unter anderem einen Riesen mit einer gehörigen Mütze voll Schlaf, so fühlt sich „The Unfinished Swan“ sehr lebendig an. Freunde von Artgames sollten definitiv einen Blick riskieren, zumal der geringe Preis wenig Risiko birgt.</p>

<p><h4>Wertung: 9.2</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (2011)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/scott-pilgrimm-gegen-den-rest-der-welt-2011</link>
        <pubDate>Thu, 25 Oct 2012 23:14:55 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6304" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/cc_Banner.jpg" alt="" width="630" height="300" /></p>
Scott Pilgrim liebt Ramona Flowers. Ist das nicht schön? Die Liebe könnte so wunderbar sein, wären da nicht immer diese Haken. Dieses Mal ist dieser zur Abwechslung mal nicht bei der Frau direkt zu finden. Nein, die sieben Ex-Geliebten von Ramona haben sich zusammengeschlossen um Scott Pilgrim zu vernichten und das Liebesleben von Madame Flowers zu kontrollieren. Das kann der verliebte Bass-Spieler natürlich nicht auf sich sitzen lassen und bietet den Neidern mächtig Parole.
<h2>"Mainstream?" Nö! "Oh!"</h2>
Vor knapp zwei Jahren erschien die Comic-Verfilmung "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" in den amerikanischen Kinos. Voller Vorfreude erwartete ich es sehnlichst, ihn in einem meiner großen Kinos genießen zu können, doch leider wurde ich enttäuscht. Scott Pilgrim hatte im Vorfeld so schlechte Absatzzahlen an den amerikanischen Kinokassen gemacht, dass er in Deutschland schlichtweg mit bloß einer Hand voll Kopien startete. Geduldig wartete ich damals auf eine Heimkino-Veröffentlichung und als es plötzlich soweit war und ich den Film in vollen Zügen genießen durfte, wurde ich förmlich wütend. Warum hat es dieser Film nicht in eines der großen Cineplexe in meiner Umgebung geschafft?</p>

<p>„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ ist ein liebevoll gestaltetes Stück Film, voller Humor, großartigen Effekten und einer wirklich schönen Geschichte. Die Verbindung zwischen Scott und seinen Freunden und auch zu sich selbst schaffen es mit Leichtigkeit zwei Stunden Film im Fluge vergehen zu lassen. Während dieser zwei Stunden wachsen einem die verschiedenen Charaktere sogar richtig ans Herz und so können sich auch Gefühle vollkommen entfalten. Besondere Empfehlung geht hier von mir an den geneigten Pixel-Fan, denn dieser wird bei Scott Pilgrim ganz sicher auf seine Kosten kommen. Wer sich ein wenig auskennt, wird eine ganze menge Videospiel-Einflüsse erkennen. Sympathisch! Allerdings ist Scott Pilgrim auch ein sehr abgedrehter Film, wer also eher auf bodenständige Komödien steht, die sich mehr an der Realität orientieren – Stichwort „Hangover“ – der wird mit Scott und seinen Freunden eher weniger warm werden. Allen anderen kann ich Scott Pilgrim nur ans Herz legen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/qjR60mIOFRs" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qjR60mIOFRs" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Edgar Wright, Regisseur von „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“, nahm sich des Stoffs des abgedrehten Videospiel-Comics an und schuf mit „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ einen lustigen und zeitgemäßen Film. Hier fehlt es einem wirklich an nichts. Epische, humorvolle Kämpfe, tolle, glaubwürdige Darsteller und ein großartiger Score machen „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ zu einem der unterhaltsamsten und witzigsten Filme der letzten Jahre.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[K-On! (Staffel 1 & 2)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/k-on-staffel-1-2</link>
        <pubDate>Thu, 25 Oct 2012 13:37:53 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6374" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon_header.jpg" alt="" width="643" height="325" /></p></p>

<p>Der Herbst hat begonnen und die Abstinenz der warme Sonnenstrahlen lädt finstere Gedanken ein. Von der Steuererklärung, bis zu sich einschleichende Pfunden über grausam dunkle Morgen, an denen man am liebsten im Bett verbleiben würde... Da die Gedankenwelt im Kopf manchmal einem vor sich hin köchelnden Eintopf gleicht, muss man die Balance zwischen Sorgen und positiven Gedanken gut abschmecken. Wie wäre es mit zwei Packungen K-ON! für's Gemüt? Die eigenwillig niedliche und positive Mischung der ersten beiden Staffeln könnte für Anime-Liebhaber, die bisher noch einen großen Bogen um die Serie gemacht haben, der neue Zucker im Tee werden.
<h2>Weich, warm und süß</h2>
Japanische Schulmädchen in Uniformen, verbringen die meiste Zeit ihres Alltags in der Schule und laden mit großen Kulleraugen und kindlichen Stimmen dazu ein, eine Weile mit ihnen im Proberaum zu verbringen und bei Tee und Kuchen seichten Humor zu genießen. Klingt schon so richtig nach typischem Klischee-Anime? Na und ob! Na ja, immerhin bleiben uns unendliche Kämpfe und große Monster erspart.</p>

<p>Warum sollte man jetzt K-ON! eigentlich anschauen? Nun, ich hätte mich nicht hingesetzt und für Euch eine Vorstellung geschrieben, wenn ich nicht beide Staffeln verschlungen hätte. Es gibt sicherlich viele gute Gründe: Sucht Ihr eine schöne Serie zum Abschalten nach dem Feierabend? Oder Eine zum gut nebenbei Schauen, wo man auch zwischendurch was verpassen kann? Oder wollt Ihr eurer Tochter eine nette Serie schenken?
<p style="text-align: center; padding-bottom: 10px;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6404" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon_schuber1.jpg" alt="" width="643" height="392" /></p></p></p>

<p><h2>Geschichten nach der Schule</h2>
Die Serie ist sicherlich nicht ganz unumstritten, was die Handlung angeht. Eigentlich ist im Grunde bei den Mädels nicht wirklich viel los: Weder ein großes Drama, noch irgendwelche großen Herausforderungen, geschweige denn irgendwelche schnellen Action-Passagen erwarten Euch hier, sondern nur eines: Gemütliches Beisammensein von Freundinnen, die den ganzen lieben Tag nichts Anderes zu tun haben als sich mit niedlichen Dingen beschäftigt und dabei selbst ebenso niedlich zu sein. Sei es die tollpatschige niedliche Yui, die schüchtern niedliche Mio, die aufbrausend niedliche  Ritsu, die weltfremd niedliche Tsumugi oder später die junge niedliche Azusa.</p>

<p>Ihre Erlebnisse drehen sich Slice-of-Life-typisch grundsätzlich um die kleinen Dinge im Leben: In einer Episode arbeitet die Band zusammen, um für Yui ihre Wunschgitarre zu kaufen, in einer anderen räumen sie einfach nur ihren Proberaum auf, oder sie unternehmen gemeinsam einen kleinen Ausflug, genießen die Weihnachtszeit zusammen, besuchen zum ersten Mal ein Festival, schauen in die finstere Vergangenheit ihrer Lehrerin, sammeln erste Bühnen-Erfahrung in der Schule, suchen in witzigen Tierkostümen neue Bandmitglieder oder zeigen Tsugumi, welche aus einem reichen Haus kommt, einen stinknormalen Baumarkt, der sie gänzlich fasziniert.
Es liegt in der Natur des Genres, dass da nicht wirklich Spannung aufkommt. Und genau das macht mir an der Serie als Konter-Programm zum typischen Nervenkitzel und Abenteuer im TV soviel Spaß!</p>

<p>Doch zwischendurch stellt sich mir doch immer wieder eine Frage: Wo um alles in der Welt sind bei K-ON! die männlichen Wesen gelandet?
<h2>Eindrücke</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-6397" style="margin-right: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon1-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6398" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon2-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6399" style="margin-right: 2px;" title="kon3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon3-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6400" title="kon4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/kon4-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></p></a>
<h2>Wunderschöne Animationen, schräge Musik und brauchbare Synchro</h2>
Studio <strong>Kyōto Animation</strong> hat uns bereits in der Vergangenheit mit den Serien "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" oder "Lucky Star" von ihrem handwerklichen Können überzeugt. Auch bei K-ON! zeigen die talentierten Zeichner und Animatoren, was sie drauf haben. Die Hintergründe zeigen zwar wenig Ungewöhnliches, wurden aber sehr realistisch und solide umgesetzt. Das Charakterdesign besticht durch einen modernen lockeren Anime-Stil, welcher übertriebene Proportionen wie z.B. den Kolleginnen von CLAMP vermeidet, sich aber nicht zwingend steif an den Naturalismus hält, sondern gerade Extremitäten auch gerne mal spitz verjüngt und damit einen eigenen Charme entwickelt. Die Bewegungen zeichnen sich auch durch eine durchgehend hohe Qualität aus, welche sich nur bei den Musik-Instrumenten einiger 3D-Unterstützung bedient. Insgesamt vermisse ich hier eigentlich schmerzlich einen Blu-Ray-Release in Deutschland, weil die Serie im Ausland in HD erschienen ist. Ich weiß nicht genau, warum wir hier auf die hochauflösenden Bilder verzichten müssen, aber es ärgert einen schon.</p>

<p>Der Soundtrack wird mit Sicherheit gehörig die Geschmäcker spalten: Mit einem Spagat zwischen Fahrstuhlmusik und seichtem Pop trällert es in der Serie durchgehend vor sich hin und baut eine harmonische Gute-Laune-Atmosphäre auf. Herausstechen tun dann natürlich die Popsongs der Band, welche nach astreiner J-Pop Manier aus dem Vollen der japanisch schrägen Art schöpfen. Den Gipfel bieten dann wohl wahrscheinlich das anfängliche Opening, welches an Lieder erinnert, welche man früher bei leichten Vorwärtsspulen einer Musik-Kassette herausbekam. Leicht zu hassen, aber scheinbar auch mächtig erfolgreich: Der Song sprang <em>natürlich</em> in Japan in der Startwoche an die Spitze der Charts. Die Texte der Lieder sind im Übrigen natürlich auch wieder total niedlich, wie halt so ziemlich alles in dieser Serie.</p>

<p>(<em>Fun Fact:</em> Als großer <strong>Susumu Hirasawa-</strong>Fan ist mir bei der ganzen Nummer nicht entgangen, dass die Namens-Verwandschaft mit Yui Hirasawa nicht von ungefähr kommt: Hinter den Familiennamen der Bandmitglieder stecken nämlich Anspielungen auf die Namen der Musiker hinter Hirasawas New Wave-Band "P-Model"...)</p>

<p>Leidiges Thema ist wohl mal wieder die <strong>Synchro</strong>. In vielen Anime-Serien haben wir in Deutschland bisher leider oft das Nachsehen gehabt und auch wenn es mit der Zeit immer besser wird, so gibt es bei Puristen und Anime-Liebhabern generell immer noch viele, die mit unserem Markt auf Kriegsfuß stehen. Ich selbst denke zwar, dass die Synchros meist hinterher hängen, kann mich aber oft damit anfreunden, durch eine deutsche Tonspur eine Serie noch einmal anders zu erleben und mehr Auswahl zu haben. Gerade im Fall von K-ON! haben wir es hier mit übertrieben kindlichen und niedlichen Frauenstimmchen aus Japan zu tun, welche ich zwar technisch stark finde, aber mir dann doch zu sehr das Gefühl vermitteln, Kleinkindern zuzuhören. Was mir bei der Vorstellung, dass die Nachbarn das hören, schon ein kleines Schamgefühl entfacht. Die deutsche Synchro von K-ON! gehört definitiv zum brauchbaren Bereich und bringt die Serie für mich auch auf ein normaleres Niveau und kommt sogar ohne jegliche Fehlgriffe aus, vor allem weil sie nicht versuchen, die japanischen Vorbilder zu imitieren. Allerdings irritiert hier und da ein Seufzer im O-Ton - vor allem, wenn man die Serie in beiden Sprachen kennt.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/tHveegNcaiI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tHveegNcaiI" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Zum Kaufbefehl reicht es nicht, da diese Serie bei der Allgemeinheit doch noch zu viele Hürden nehmen muss. Seien es die Anime-typischen Vorurteile, die fehlende Action, der sehr langsame Fortschritt der Geschichte, die übertriebene NIEDLICHKEIT... aber Animations-Feinschmecker, die gerne ihre Sammlung zu Hause abwechslungsreich erweitern wollen, bekommen mit "K-ON!" einen gelungenen Anime, der, obwohl er für jüngere Mädchen gemacht scheint, ziemlich viele Geldbörsen von älteren Otakus leert (allein das Merchandising...). So zuckersüß, dass man es aber in einer guten Dosierung genießen sollte, sonst werdet Ihr nicht einschlafen können...</p>

<p>Nach den zwei Staffeln freue ich mich nun schon auf den Kinofilm und bin gespannt, was sich das Studio für die Leinwand-Fassung hat einfallen lassen.</p>

<p><h4>Wertung: Niedliche 8.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[XCOM: Enemy Unknown]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/xcom-enemy-unknown</link>
        <pubDate>Thu, 18 Oct 2012 14:06:44 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6281" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom_header.jpg" alt="" width="643" height="277" /></p></p>

<p>Da war mein rundenstrategischer Ruhestand plötzlich vorbei – die Pflichte rief mich, einen alten Veteran, der die Erde bereits zweimal vor der außerirdischen Invasion erfolgreich verteidigt hat. 1994 zu Boden (XCOM: Enemy Unknown) und 1995 am Grunde des Meeres (XCOM: Terror from the Deep), bis die Serie in der enttäuschenden Apokalypse (XCOM: Apocalypse) für mich gestorben ist. Eine Shooter-Ankündigung im XCOM-Universum ließ mich jüngst nur müde lächeln, bis das scheinbar Unmögliche bevorstand: Ein anspruchsvolles Remake des Erstlings, so zumindest das Versprechen der Entwickler. Kann es das im Jahre 2012 wirklich noch geben?  Ein Taktikspiel der alten Schule? Oder folgt nur ein weiterer Kniefall vor dem actionorientierten Mainstream? Ich wurde neugierig…
<h2>Alles hört auf mein Kommando!</h2>
Die Lage ist prekär. Weltweit fallen Außerirdische über Städte her. Zivilisten werden entführt oder eliminiert, und während sich zusehends Panik über den Globus ausbreitet, betrete ich die Kommandobrücke der paramilitärischen Organisation namens XCOM. Nationen schöpfen Hoffnung, als ich die Einrichtung inspiziere und erste Anweisungen erteile.</p>

<p>Schnell stellt sich das Gefühl der Vertrautheit ein, denn der anspruchsvolle Umfang alter XCOM-Teile wurde beibehalten, so dass neben den rundenbasierten Gefechten die Basis eine überschaubare Wirtschaftssimulation bietet, die ungemein motiviert. Der Ausbau der unterirdischen Anlage wurde besser denn je in Szene gesetzt, so müssen Bereiche durch Bohrungen erst erschlossen und über Aufzüge zugänglich gemacht werden. Kraftwerke versorgen den Stützpunkt mit Energie, Satellitenkontrollzentren spüren Ufos weltweit auf, um sie schließlich mit Abfangjägern abzuschießen. Und andere Einrichtungen wiederum dienen der Forschung und Entwicklung neuer Waffensysteme, die auf außerirdische Technologien basieren. Da das gesamte Projekt geradezu Gelder und außerirdische Artefakte nur so verschlingt, und das Personal jederzeit ausgelastet ist, gilt es, mit seinen Mitteln zu haushalten und die Zeit aller Vorhaben nicht außer Acht zu lassen. Denn je mehr Panik sich in der Welt ausbreitet, desto wahrscheinlicher ist es, dass Mitgliedsstaaten diesen Bund verlassen und XCOM nicht länger mit finanziellen Mitteln am Monatsende unterstützen.</p>

<p>Was kompliziert klingen mag, ist mit wenigen Klicks und etwas Gehirnschmalz gemeistert und verbirgt ein enormes Suchtpotenzial, denn sehr schnell stellen sich Erfolge in der Forschung und Entwicklung ein, so dass unter anderem Laserwaffen, stärkere Rüstungen, mobile Waffenplattformen und andere Utensilien auf sich warten lassen. „Nur noch zwei Tage“ (im Zeitraffer) denkt man sich nicht selten, dann steht zum Beispiel die Plasmapistole bereit. Doch bevor die Truppen in der Kaserne mit der neuen Errungenschaft ausgerüstet werden können, steht auch schon der nächste Einsatz bevor.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-6287 alignleft" style="margin-bottom:3px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom1.jpg" alt="" width="643" height="376" /><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom2.jpg"><img class="alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 3px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom2.jpg" alt="" width="232" height="136" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom3.jpg"><img style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 3px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom3.jpg" alt="" width="232" height="136" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom4.jpg"><img style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 3px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/xcom4.jpg" alt="" width="232" height="136" /></p></a>
<h2>Feindkontakt!</h2>
Die Missionen sind natürlich das Kernstück von „XCOM: Enemy Unknown“, die sich sehr vielseitig präsentieren. Mal gilt es Aliens zu eliminieren, die in Städten oder in der Wildnis Stellungen bezogen haben, mal müssen Zivilisten eskortiert, außerirdische Bomben entschärft oder gelandete/abgeschossene Ufos geborgen werden. Insbesondere die Ufo-Missionen sind ein spannendes Unterfangen, so reichen sie von kleinen Flugkörpern, bis hin zu riesigen Raumschiffen, deren dunkle Winkel Platz für zahlreiche Widersacher bieten.</p>

<p>Anders als bei den Vorgängern ist die Truppengröße zwar auf maximal sechs Soldaten gesunken, dafür erlangen sie mit der Zeit originelle Sonderfertigkeiten, so beispielsweise Sturmtruppen, die nach einem Sprint (zweimalige Bewegung pro Spielzug, nach der normalerweise weitere Aktionen entfallen) ihre Waffen einsetzen können, Unterstützungseinheiten, die beim Anwenden von Medikits nochmals mehr Lebenspunkte regenerieren können oder Scharfschützen, die einen weiteren Gegner anvisieren können, wenn Feinde unter Beschuss genommen haben, die sich nicht in Deckung befinden.</p>

<p>Das System von „XCOM: Enemy Unknown“ ist sehr vielseitig, bietet je nach Spielstil diverse Möglichkeiten, beginnend bei der freien Wahl der Truppen-Zusammenstellung. Grundsätzlich dürfen sich Einheiten pro Spielzug einmal bewegen und eine Aktion ausspielen (Feuern, Heilen, Gegner betäuben oder in Feuerbereitschaft gehen, so dass sie in der Alienphase Gegner aus Korn nehmen, die sich durch deren Sichtbereich bewegen). Ausgenommen sind schwere Waffen wie Scharfschützengewehre oder Raketenwerfer, die nur stationär eingesetzt werden können. Letztere können wie Handgranaten gar Wände einreißen, um Ziele für weitere Truppenmitglieder sichtbar zu machen. Um schneller vorzurücken, kann der bereits erwähnte Sprint ausgeführt werden, zweimaliges Bewegen, wohingegen weitere Aktionen entfallen.</p>

<p>Damit die Soldaten den Kampf überleben, sollten Deckungen optimal genutzt werden. Eine volle Deckung schützt die jeweilige Einheit gänzlich gegen gegnerischen Beschuss, während aus halber Deckung gefeuert werden kann, bzw. die Trefferwahrscheinlich seitens der Gegner sinkt. Auch die Vitalität der Truppenmitglieder spielt eine große Rolle. Bei schweren Verletzungen können sie in Panik ausbrechen, so dass sie sich unkontrolliert bewegen, im kommenden Spielzug nicht ausgespielt werden können, oder wild um sich ballern. Ebenfalls werden schwer verletzte Einheiten auf die Krankenstation verlegt, so dass sie mehrere Tage nicht zur Verfügung stehen und der Spieler auf niedriger gestufte Einheiten zurückgreifen muss.</p>

<p>So umfangreich das Spielsystem von „XCOM: Enemy Unknown“ ist und so viele Möglichkeiten es bietet, es gibt dem Spieler niemals das Gefühl, ihn zu überfordern.
<h2>Der Alien-Technik unterlegen</h2>
In Sachen Inszenierung hat das Remake einen großen Schritt gemacht, denn die Handlung wird mit vorbildlich, sogar auf Deutsch vertonten Einsatzberichten stimmig erzählt. Ich war bereits ab der ersten Minute mitten im Geschehen, als mich das Personal willkommen hieß und auf meine Befehle wartete. Einzig die Unreal-Engine lässt die Grafik hinter den restlichen Stärken von „XCOM: Enemy Unknown“ etwas hinterherhinken. Texturen werden teils nachgeladen, Personen sind detailarm, auch die Effekte hat man bei anderen Spielen deutlich eindrucksvoller gesehen. Auf der anderen Seite zeigen die Entwickler immer wieder die Liebe fürs Detail. So auch im Tutorial, die erste spielerische Begegnung mit den Außerirdischen – in Köln, wo silbergrüne Polizeiautos stehen, Werbeplakate die Wände zieren oder anderorts Kopiergeräte oder Computer Bürogebäude füllen. Dass man seine Soldaten komplett individualisieren kann, ist ebenfalls ein von der Serie bekanntes Feature. Als man damals die Namen frei bestimmen konnte, können nun auch Gesichter angepasst werden. Einen hochwertigen Charaktereditor wie bei „Dragon's Dogma“ findet man hier zwar nicht vor, ein nettes Gimmick ist es aber allemal.</p>

<p>Auch über den einen oder anderen kleinen Bug kann man getrost hinwegschauen, so hat mein Scharfschütze nach der Bewegung von seiner Pistole Gebrauch gemacht, optisch aber sein Scharfschützengewehr abgefeuert. Untermalt wurde diese Aktion wiederum korrekterweise mit dem Pistolensound. Kleinigkeiten, die den Spielfluss nicht stören und bestimmt mit der Zeit bereinigt werden.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/kJLFNYhq1YM" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kJLFNYhq1YM" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Totgeglaubte leben länger. Zugegeben, ich hätte im Actionzeitalter nicht mit einer derart detailverliebten Rückkehr des einstmaligen Taktikhits „XCOM: Enemy Unknown“ gerechnet, ein Remake, das sich ganz nah am Original bewegt und mich auf Anhieb stundenlang packen kann. Wiederum konnte man auch 1998 erleben, wie „Baldur's Gate“ nach langer Rollenspielabstinenz ein ganzes Genre zurück ins Leben holte und einen Hype losgetreten hatte. Und da sich Mode und Geschichte ohnehin ständig wiederholen, hätte ich die leise Hoffnung, jemals wieder einen gelungenen XCOM-Teil spielen zu können, nie gänzlich begraben dürfen. Fans der Serie können ohne Bedenken blindlings zugreifen, Strategie-Neulinge dürften dank der intensiven Erzählweise ebenfalls schnell in den Bann gezogen werden. Bleibt nur meine Hoffnung, dass das Remake derart erfolgreich sein wird, dass auch der Nachfolger „XCOM: Terror from the Deep“ neu aufgelegt wird, da er mir damals mit seinem düsteren Unterwassersetting nochmals mehr Spaß gemacht hat, als sein Vorgänger.
<h4>Wertung: 9,1</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>2K Games</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Metal Gear Solid: HD Collection]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/metal-gear-solid-hd-collection</link>
        <pubDate>Fri, 12 Oct 2012 10:37:27 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6220" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/mgs_header.jpg" alt="" width="643" height="371" /></p></p>

<p>Metal Gear Solid... als ich meinen ersten Kontakt mit der Serie damals hatte, habe ich den zweiten Teil nur bei einem Kumpel kennengelernt. So richtig verstanden, worum es da ging, habe ich auf Anhieb nicht und in Folge dessen war ich leicht abgeschreckt, bis ich immer wieder auf große Lobeshymnen im Internet gestoßen bin. Also ich dann spontan zum vierten Teil gegriffen habe, fand ich endlich einen Einstieg in dieses große Epos und war schwer beeindruckt von <em>Hideo Kojimas</em> eigenwilligen Erzähl-Stils. Aber viele Fragen blieben offen, da man bei so einem späten Einstieg auf zig Charaktere trifft und dank diverser Wikis nur wenige Lücken füllen kann. Deshalb kam ich via PSN dann doch noch einmal zum ersten Teil und konnte so ein wenig reinfinden.</p>

<p>In den letzten zwei Wochen bekamen wir dann netterweise Teil 2 und 3 aus der HD Collection als Testmuster und für mich somit eine weitere Möglichkeit, die Anfänge der Serie nachzuholen.
<h2>Kurzer Überblick bzw. warum Ihr MGS spielen müsst</h2>
Die Stärken der Serie lassen sich kurz in zwei Richtungen einordnen: <em>Präsentation</em> und <em>Gameplay</em>.</p>

<p>Mal die 2D-Teile aussen vor gelassen, brachte bereits Metal Gear Solid damals auf der PlayStation die Erzählweise in Videospielen stark in Richtung Film voran. Cineastische Zwischensequenzen, ellenlange Dialoge, unter anderem durch die berühmten Gespräche per Funk und eine sehr ausgeklügelte, von Agentenfilmen beeinflusste Geschichte schafften über die letzten Jahre ein großes Metal Gear Solid-Universum, welches sich in so einem kurzen Artikel nicht einfach wiedergeben kann. Selbst der Macher muss sich in bis zu 75 Minuten (!) langen Zwischensequenzen Zeit nehmen, um Details zu erzählen. Dabei nehmen die Situationen und Gespräche teilweise sehr abstruse Formen an. Und etwas, was die Serie uns durchgehend beschert hat, sind wohl die gut durchdachten und kreativen, wie teilweise auch tragischen Endgegner. Wer vorhat, sich als Neueinsteiger in die Spielewelt einzulassen, wird viel Zeit für den Umfang mitbringen müssen. Und Geduld – wer sonst schon in Spielen Zwischensequenzen als etwas nervig empfindet, wird in den verschiedenen Metal Gear Solid Spielen auf die größte Herausforderung treffen.</p>

<p>Das Gameplay besticht mit einer großen Freiheit und starker Kontrolle der Hauptfiguren, welche der Spieler mit einer teils sehr komplexen und eigenwilligen Steuerung bezahlt, welche erst erlernt werden möchte und auch im Laufe der verschiedenen Teile erst richtig Form annehmen konnte. So hat man noch in Teil 1 und 2 leider nur eine sehr kleine Sichtreichweite aufgrund der fehlenden frei bewegbaren Kamera. Teil 3, also "Snake Eater" bekam dann in einer Neuauflage das erste Mal eine freie Kamera in der "Metal Gear Solid"-Reihe. Einige sprechen davon, dass der Anspruch dadurch auch etwas gesunken sei, aber mir kam das sehr entgegen.</p>

<p>Jedenfalls machte diese Steuerung in Verbindung mit der Erfindung des Stealth-Action Genre "Metal Gear Solid" zu einem Pionier, welcher heutzutage unzählige Spiele beeinflusst hat.
<h2>Zwischen "Sons of Liberty" und "Snake Eater"</h2>
Willkommen in der Welt der verückten und abstrusten Fiktion aus dem Kopf von Herrn Kojima. Wenn man die Geschichte kurz anreißen möchte, so lässt sich im groben zusammenfassen, dass es sich meist immer um große militärische Maschinen (Metal Gear) handelt, welche von der "Fox Einheit" gestoppt werden müssen. Dabei geht der Agent "Snake" als Ein-Mann Armee vor und infiltriert militärische Stützpunkte still und leise wie ein Geist. Begleitet wird er via Funk meist von einem Vorgesetzten und diversen Experten, die nicht nur eine Hilfestellung bieten, sondern auch mehr Informationen über den/die Protagonisten und den Plot verraten. Nicht selten geht es dabei um alles, und so muss man z.B. mal den amerikanischen Präsidenten retten oder einen Weltkrieg verändern. Dabei bekommt man die volle Bandbreite an unterschiedlichen Passagen: Epische, traurige, witzige, spannende und sexy Situationen bieten eine sehr abwechslungsreiche Präsentation, die ihresgleichen sucht.</p>

<p>Nach den Ereignissen aus dem ersten (3D-) Teil, wird der Spieler nach kurzer Einführung als Snake in "Sons of Liberty" in die Rolle des jungen androgynen Raiden gesteckt, was bis heute einige Fans irritiert abgeschreckt hat. Das Spiel findet dann überwiegend auf einer Bohrinsel ab. In "Snake Eater" dagegen spielt man die Anfänge in der Vergangenheit und lernt den originalen "Naked Snake" kennen und liefert sich einen Überlebenskampf im Dschungel ab. In letzterem schafft Kojima wohl auch eins der besten Enden der Videospiel-Geschichte... allein das darf man sich eigentlich nicht entgehen lassen.</p>

<p>Eine der besten Dinge an den "Metal Gear Solid"-Spielen sind wohl die kleinen <strong>Eastern Eggs</strong> und besonderen Geheimnisse: Ob sich Snake nun übergeben muss, weil man ihn im Menü zu lange gedreht hat, die Opening Sequenz interaktiv beeinflusst, Geister versteckt wurden, ein Endboss einfach an Altersschwäche stirbt, wenn man sich ewig Zeit lässt, ... findet es besser selber heraus, denn die Liste ist lang!
<h2>Screenshots</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-6251 alignnone" style="margin-bottom: 4px; margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/mgs_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="size-medium wp-image-6252 alignnone" style="margin-bottom: 4px; margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/mgs_2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="size-medium wp-image-6253 alignnone" style="margin-bottom: 4px; margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/mgs_3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="size-medium wp-image-6254 alignnone" style="margin-bottom: 4px; margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/mgs_4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<h2>Besondere Features in der HD Collection</h2>
Zwar haben wir nicht die komplette HD Collection bekommen, allerdings zeigen bereits "Sons of Liberty" und "Snake Eater", was für einen genialen Umfang uns hier Konami auf einer einzigen Disc serviert. Wenn ich mir noch vorstelle, die beiden alten Klassiker und noch das PSP Spiel "MGS: Peace Walker" mit in der Collection zu bekommen, so kann man hier wahrscheinlich von einem sehr fairen Paket sprechen, bei dem der geneigte Spieler locker über die 100 Stunden Spielzeit bekommt. Aus ästhetischer Sicht vermisse ich allerdings den ersten Teil in der Collection, wie schade, dass sie es weggelassen haben. Wahrscheinlich wäre die Portierung in HD nicht ohne erheblichen Aufwand möglich gewesen?</p>

<p>Gerade als schon lange überlegender Neueinsteiger hat man hier eigentlich <em>keinen</em> Grund mehr, es nicht mal auszuprobieren. Die 3D-Spiele kommen heute in sehr flüssiger 720p-Auflösung daher und wurden für den heimischen Dolby Digital Surround-Sound noch einmal aufbereitet. Wie bei allen HD Collections winken hier auch wieder Trophies im PSN. Technisch also im großen und ganzen eigentlich schon sehr solide, auch wenn es in Snake Eater vereinzelnd zu Rucklern in den Zwischensequenzen kommt. Es gibt auch die Möglichkeit Spielstände zwischen PS3 und PS Vita zu synchronisieren, allerdings konnte ich das leider nicht testen. Bei der MGS HD-Collection hätte ich mir zusätzlich eigentlich noch die CrossBuy-Funktion gewünscht.
<h2>Musik und Sprachausgabe</h2>
Eigentlich braucht man das ja fast schon nicht mehr erwähnen, aber Metal Gear Solid hat seine unverkennbaren Art nicht allein der richtigen Ausführung von Gameplay und Präsentation zu verdanken: Der Sprecher von Snake (David Hayter), welcher dem sehr abgebrühten Agenten seine Stimme verlieh, schaffte durch seine Performance ein vielleicht nicht gerade Oscar-reifes Spiel, aber einen der berühmtesten Videospiel-Helden. Dazu gesellt sich der starke Soundtrack, der unter anderem vom "The Rock" und "Armageddon" Komponisten Harry Gregson-Williams entwickelt wurde.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/GKsOSSVqL94" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GKsOSSVqL94" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Nun, was bleibt mir da am Ende noch groß zu sagen? Wer bis sich bis hier hin durchgelesen hat, wird ohnehin genug Interesse für einen Kauf haben, oder es bereits besitzen. Die Collection wird wohl die ultimative Version der Spiele sein, wer da nicht zugreift hat höchstens einfach keine Zeit. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung, auch wenn ich selbst meine Anlaufschwierigkeiten mit der Steuerung hatte. Wer nur Zeit für einen der Teile hat, dem empfehle ich jedenfalls mehr zum 3. Teil zu greifen, da er nicht nur von der Steuerung wesentlich besser gelungen ist, sondern als Prequel nicht all zu viele Kenntnisse voraussetzt. Wer die Sammlung dann noch komplett haben will, sollte auch über die PSN Version des ersten Teils nachdenken, aber bitte nicht aus dem deutschen Store, außer Ihr wollt eine der schlechtesten Synchros der deutschen Videospiel-Geschichte hören.
<h4>Wertung: 8.9</h4>
</div>
                        </div></div>
<h2>Praktische Link-Tipps</h2>
<ul>
	<li><a href="http://de.metalgear.wikia.com/" target="_blank">Metal Gear Wiki</a></li>
	<li><a href="http://www.gametrailers.com/full-episodes/s8rb6y/gt-retrospectives-part-one" target="_blank">Retrospektive auf GameTrailer.com (englisch)</a></li>
</ul></p>

<p><em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <em>Konami</em> Digital Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/hell-yeah-der-zorn-des-toten-karnickels</link>
        <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 08:41:41 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6234" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/karnickel_header.jpg" alt="" width="643" height="383" /></p></p>

<p>In <em>Hell Yeah!</em> schlüpft Ihr in die Rolle von Ash, des Titel gebenden toten Karnickels. Äußerst gesellschaftskritisch erzählt Euch das Spiel, dass dezent prekäre Bilder in einer gesanglich unterlegten Badesession mit Quietsche-Entchen ins Internet gelangt sind. Also in den Bereich des Internets, der aus der Unterwelt aus erreichbar ist. Mit Schrecken stellt Ihr fest, dass Euer Foto binnen kurzer Zeit 100 Views aufweist. Die Mission ist klar: Jede Person besitzt Rechte am eigenen Bild. Ash muss einen Anwalt finden, der seine Rechte vor einem Gericht durchsetzt und die Täter... SO EIN QUATSCH! Um die weitere Verbreitung von Spot und Häme zu stoppen, müssen die 100 Bildbetrachter einfach umgebracht werden. Challenge accepted!</p>

<p>In guter old-schooliger Jump'n'Gun-Manier gilt es abwechlungsreiche Levels in verschiedenen unterweltlichen Themenbereichen nach eben jenen 100 Monstern zu durchforsten, die Euch beim Baden bis auf die Knochen gucken konnten. Dabei wird Ash recht früh auf seiner Mission mit einer fahrbaren Kreissäge und einer Feuerwaffe ausgestattet. Erstere erlaubt es ihm, sich durch bestimmte Wände hindurch zu graben oder auch spektakuläre Schönheitskorrekturen an Gegnern vorzunehmen. Letztere ist unverzichtbar, um bestimmtes Monsterviehzeugs auf Distanz zu halten. Denn obwohl Ash bereits tot ist, kann er durchaus nochmals hops gehen und Euch an den jeweils letzten - mitunter weiter entfernten - Checkpoint zurück teleportieren.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6238" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/karnickel_screen.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Schräg, schräger, Hell Yeah!</h2>
Der 2D-Höllentripp ist in kunterbunter Comic-Optik gehalten, die sich absolut stimmig mit dem schrägen Humor des Titels verträgt. Jedes der 100 zur Strecke zu bringenden Monster muss nicht nur im Level selber besiegt werden, sondern muss via Mini-Spiel auf eine besonders hingebungsvolle Art und Weise dahingemetzelt werden. Diese Mini-Spiele sind im Stil von <em>Wario Ware</em> oder <em>Frobisher Says</em> gehalten. Binnen weniger Sekunden müsst Ihr die Euch gestellte Aufgabe nicht nur verstehen, sondern auch korrekt ausführen. Das kann einmal bedeuten, einen angegebenen Knopf möglichst oft in kurzer Zeit zu drücken, eine Abfolge von bestimmten Knöpfen zu drücken, Quiz-Fragen zu beantworten oder den richtigen Zeitpunkt für einen Knopf-Druck abzuwarten. Versagt Ihr in diesem Finish-Move-Mini-Spiel, verpasst Euch das betreffende Monster einen lebensenergieraubenden Schlag und Ihr dürft es erneut erstmal im Level besiegen, um das Mini-Spiel nochmals zu starten. Absolviert Ihr das Minispiel erfolgreich, werdet Ihr mit einer an Comicblut und -schleim reichhaltigen und humorigen Hinrichtung des entsprechenden Monsters belohnt. Ich persönlich glaube ja, der Titel hieß zunächst nur "Der Zorn des toten Karnickels". Weil aber alle Testpersonen nach erfolgreicher Niederstreckung eines Monsters laut "SCHEISSE JA!" brüllen mussten, kam es zu dem Namensprefix "Hell Yeah!".</p>

<p>Kleiner Einschub für hier anwesende Kinder: Die Monster sind nicht wirklich tot danach. Sie dürfen für Euch auf einer speziellen Insel zur Zwangsarbeit eingeteilt werden, um Ash mit Bonus-Items und Power-Ups zu versorgen. Ebenso dürfen die Monster Geld verdienen, dass sie Ash schicken, damit dieser in Ingame-Shops Upgrades für seine Kreissäge und Waffen kaufen kann. Passend zum restlichen schrägen Humor darf das Kreissägen-Fahrzeug auch durch den Erwerb von Skins optisch den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Statts Säge lieber einen Donut durch's Level fahren? Gerne doch. Auch Ashs Kopfverkleidung darf durch dutzende Accessoires aufgehübscht werden.</p>

<p>Spielerisch erinnerte mich <em>Hell Yeah!</em> streckenweise an die alten 2D-Metroids. Sitzt Ash auf seiner Kreissäge, kann er recht hohe Sprünge gefolgt von einer kurzen Flugphase absolvieren. Durch spezielles Material kann er sich in alle Richtungen (also auch aufwärts) graben. Neben der Säge-Funktion hat Ash noch eine Primär-Waffe ausgerüstet, die entweder Raketen, Granaten oder andere Projektile verschießt. Während das erste Level noch einem Spaziergang gleicht und viele Dinge nebenbei erklärt, steigt der Schwierigkeitsgrad und Anspruch im zweiten Level schon deutlich. Im weiteren Verlauf werden euch sogar fahrbarer Untersatz und Waffe vorübergehend wieder weggenommen, wodurch die einzige Möglichkeit, Monster zu besiegen, darin besteht, die Umwelt und andere Gegner einzubeziehen. Neben plumper Baller-Action ist hier auch Köpfchen gefragt. Radar und Mini-Map helfen bei der Orientierung in den recht weitläufigen Levels.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/nQit577hit4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQit577hit4" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Alles in allem präsentierte sich mir "<em>Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels"</em> sehr abwechslungsreich und humorvoll. Sowohl die Hintergrundgeschichte, als auch Charaktere, Dialoge, Bosskämpfe und Gegenstände im Shop sind so abgefahren schräg, dass ich eine Zeit lang aus dem Grinsen nicht mehr rauskam. Spätestens ab Level 4 zieht der Schwierigkeitsgrad doch recht ordentlich an, so dass es auch aus spielmechanischer Sicht eine gute Herausforderung darstellt. Da ich im Vorfeld von <em>Hell Yeah!</em> weder etwas gehört noch gesehen hatte, hat mich das 2D-<em>metroid</em>eske Gameplay mit den eingestreuten <em>Wario Ware</em> Elementen im Comic-Splatter-Gewandt positiv überrascht.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Dead or Alive 5]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/dead-or-alive-5</link>
        <pubDate>Mon, 08 Oct 2012 08:44:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6192" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/doa_header.jpg" alt="" width="643" height="526" /></p>
<h2>Dead or Alive 5 aus Sicht eines Serien-Neueinsteigers.</h2>
Über die letzten Jahre habe ich mich eigentlich mit so jedem aktuellen Prügelspiel beschäftigt. Die Highlights waren für mich wohl das überarbeitete <em>Street Fighter IV</em> und <em>Virtua Fighter 5</em>, wogegen ein Mortal Kombat oder ein <em>Soul Calibur 5</em> weniger meinen Geschmack getroffen haben. Inzwischen hat man eine ganz schöne Auswahl, so können Hardcore Prügler sich in komplexe Kampfsystem wie die von BlazBlue einarbeiten, realistische Simulationen wie in <em>Fight Night 4</em> erlernen oder sich in guter alter Arcade-Manier durch Tekken schlagen.</p>

<p>Zuletzt erschien nun auch endlich ein neuer Nachfolger der Serie "Dead or Alive", welche mir der Kollege Benny schon seit Jahren ans Herz legen wollte. Viele Reviews da draußen fallen recht kritisch aus: Zu wenige Neuerungen, zu schwache Technik und eine uninteressante Story werden angekreidet. Ich hab mir alles angeschaut und bin doch eher sehr positiv überrascht.
<h3>Das Kampfsystem - Neulinge und Profis sind willkommen</h3>
Die "Dead or Alive"-Serie hat sich ein wenig aus der "Virtua Fighter"-Reihe entwickelt, das merkt man ihr an. Weder Feuerbälle, noch großartige Gefechte in der Luft sieht man hier, dafür fällt aber alles recht combolastig aus und die Geschwindigkeit ist im Vergleich zu anderen Titeln sehr hoch angesetzt. Das Alleinstellungsmerkmal wird das "Stein, Schere, Papier" ähnliche Verhalten zwischen Angriffen, Griffen und Würfen sein. Allein der Einsatz der Griffe hat es mir besonders angetan: Konter geneigte Spieler bekommen hier allerlei Möglichkeiten, wie sich selbst im "Stun" (wenn der Kämpfer sonst nicht reagieren kann) aus einer Combo rausgreifen. Dennoch bietet "Dead or Alive", trotz System mit großer Tiefe, wenig Hürden für neue Spieler. So hat sich ein Kumpel-Abend mit Neulingen oder das heimische Duell mit meiner Freundin als sehr frustfrei (für beide Seiten) herausgestellt. Irgendwo las ich die Bezeichnung "Fun-Prügler", nun, ich denke, ich weiß jetzt, was damit gemeint ist. Ein besonderes Bon Bon ist auch die Option, das Spiel auf "Casual" oder "Pro" einzustellen, da ich es doch lieber etwas klassischer mag.
<h3>Nette Optik, klassisches Gameplay</h3>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6194" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/doa_1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Was Eye-Candy angeht, so belohnen uns Team Ninja mit sehr schönen Animationen und viel Action. Zwar kommen die Hintergründe nicht ganz an die sowohl technische, wie auch artistische Qualität anderer Spiele heran, bieten aber dafür jede Menge Platz und Interaktion, um den Duellen die nötige Abwechslung zu bringen. Das Highlight sind wohl neben den Animationen dann die Charaktermodelle: Anfangs war ich zwar noch etwas skeptisch, aber letztendlich bin ich mittlerweile ein großer Freund der "Dead or Alive"-Kämpfer (Dummerweise hatte ich mir einmal den dämlichen Film angeschaut und hatte vorab kein gutes Bild der Charaktere bekommen...). Natürlich fällt eine besondere Detailverliebtheit bei den weiblichen Personen mitsamt ihrer Proportionen und Rundungen auf, aber zwischen der großen Auswahl dürfte jeder seinen Favoriten finden. Dass drei "Virtua Fighter"-Charaktere dazu gekommen sind, hat mich zudem auch sehr gefreut, auch wenn sie nur alte Stimmsamples benutzen durften.
<h2>Allerlei Modi im Gepäck</h2>
Ich verbringe auch gerne viel Zeit mit Prügelspielen im Singleplayer Modus, so freue ich mich hier besonders über einen Storymodus, welcher zwar als langes Tutorial mit sich selbst nicht ganz ernst nehmender Geschichte anzusehen ist, aber letztendlich ein schöner Mehrwert neben den typischen Modi "Arcade", "Time Attack" oder "Survival" bietet. Gerade in letzteren wird man durch das Kostüme-Farmen dazu animiert, sich mit allen Kämpfern eine Zeit lang auszutoben. Für besonders Hartgesottene gibt es sogar sehr seltene Kostüme, die im schwierigsten Modus überleben. Ob ich das noch irgendwann hinkriege?
<h2>Online mit Problemen und leider langweiliger Soundtrack</h2>
Natürlich fehlt es auch nicht an einem Online-Modus. Dieser ist meiner Erfahrung nach gut konzipiert, bietet Anreiz auf Titel-Sammelei, Ranglisten-Kämpfe und Turniere, zickt aber gerne dank Lags herum und führt zu einem unschönen Kratzer im sonst sehr ausgewogenen Paket. Wenn wir schon bei den kleinen Enttäuschungen sind: Was den Soundtrack angeht, so habe ich ehrlich gesagt schon etwas mehr erwartet. Weder Ohrwürmer, noch druckvolle moderne oder wenigstens interessante Musik begleitet die actiongeladenen Kämpfe. Street Fighter IV hat (bis auf das japanische Titellied) gezeigt, wie motivierend das sein kann. Etwas muss man allerdings akustisch loben: Japanophile können das Spiel auch auf die japanische Sprachausgabe stellen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/5pgsgmpoy1g" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5pgsgmpoy1g" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
So denn, ich hab endlich einen neuen Prügler. Nach einer gewissen Übersättigung hat es "Dead or Alive 5" geschafft, mich wieder ins Boot der Prügelspiele zurückzuholen. Ein angenehm frischer Wind weht nun durch mein Spieleregal. Ich kann nicht für langjährige DoA-Spieler sprechen, aber als Neuling wurde ich positiv überrascht und halte einige Kritikpunkte, die man in der Presse liest für etwas übertrieben. Natürlich könnte das ganze Spiel technisch noch ausgefallener sein, vielleicht fehlt da irgendein Element, mit der sich die Reihe neu erfindet... nun ich bin nicht die Presse, sondern ein großer Fan von Prügelspielen und ich erweitere hiermit auch gerne meine Auswahl. Je nach dem, wie lange mich das Spiel beschäftigt, sehe ich hierin sogar meine Überraschung des Jahres. Also hiermit gebe ich Euch einen Ruck, schaut es Euch an!
<h4>Wertung: 8.8</h4> (In your Face, 4players!)
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Spritztour]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/10/spritztour</link>
        <pubDate>Fri, 05 Oct 2012 08:47:25 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-6136" style="margin-bottom: 10px;" title="Spritztour banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/10/Spritztour-banner.jpg" alt="" width="630" height="330" /></p></p>

<p>18 Jahre alt und noch immer<strong> Jungfrau</strong>? Ein echter Alptraum für den High-School Schüler <strong>Ian</strong>, der in seiner misslichen Lage bereits häufiger Witze einstecken musste. Zum Glück hat er noch seine besten Freunde <strong>Felicia</strong> und den Frauenschwarm <strong>Lance</strong> an seiner Seite, die ihn jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Von den Frauen zu häufig belächelt, flüchtet sich Ian in die weiten Welten des Internet-Datings und schafft es dort mittels einer Foto-Retusche und ein paar Tipps durch Lance, tatsächlich bei einer Frau zu landen. Von seinem Glück völlig überrmannt entschließt sich der jungfäuliche Knabe dazu seinen Internet-Schwarm  zu besuchen, doch das ganze hat einen Haken:  Ian stammt aus <strong>Chicago</strong> und seine Angebetete aus <strong>Knoxville</strong>. Davon nicht entmutigt "borgt" sich Ian kurzerhand den Wagen seines Bruders und macht sich mit Lance und Felicia im Schlepptau auf die Reise nach Knoxville. Dass da nicht alles glatt gehen wird, kann man sich ja denken.
<h2>Von Geilheit und Freundschaft</h2>
<strong>Roadmovies</strong> zeichnen sich immer durch die unglaublich irrwitzigen Geschichten aus, die dem Protagonisten und seinen Mitstreitern auf der Reise passieren. Und so würde ich nicht davor zurückschrecken zu sagen, das "Spritztour" einer der besten seiner Klasse ist. Wer bereits Filme wie <strong>"Roadtrip"</strong> oder auch <strong>"Eurotrip"</strong> für lustig empfand, der wird sich sicherlich schnell heimisch fühlen. Genre typisch erhaltet Ihr eine riesige Humor-Palette: Vom bitter-bösen schwarzen, den berüchtigten Fäkal-Humor, bis hin zu den typischen Sex Witzchen ist alles dabei. "Spritztour" versteht es jeden Witz zünden zu lassen und in jedem Zuschauer auch wieder ein wenig Teenager-Feeling hoch kommen zu lassen. Doch auch die Menschen, die sich mit den heutigen Teenie-Komödien nicht mehr so sehr identifizieren können, werden sicherlich auf ihre Kosten kommen, denn Regisseur und Drehbuchautor <strong>Sean Anderson</strong> hat es stellenweise geschafft den Humor so zu gestalten, dass Jung und Alt sich daran erfreuen können. Besonders wenn man über die Fassade des Humores hinweg schaut, bleibt "Spritztour" ein toller Film über die Freundschaft, Liebe und die Botschaft einfach mal mehr auf sein Herz zu hören.</p>

<p>Zum Schluss hin ist noch ein sehr stimmiger, nett anzuhörender Soundtrack, der eine Mischung aus dem modernerem Alternative und dem Punk aus der "American Pie" Zeit ist. Als besonderes schmankerl gibt es für die, die sie kennen auch noch einen kurzen, aber wirklich schönen Auftritt der Band <strong>Fall Out Boy</strong>, die in dem Film auch noch eine kurze, aber sehr lustige Rolle einnehmen dürfen.
<h2>Trailer (Englisch)</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/cYaiVLhn4Wo" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cYaiVLhn4Wo" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Kurzweilige Spaßgranate mit einer menge lustiger Details, einem Irrwitzigen Erzähltempo, kaum Leerlauf im Witz und einer schönen Message. Wer beim angesprochenen Humor nicht bereits schmerzverzerrt drein blickt, wird mit "Spritztour"auf jeden Fall einen optimalen Film haben, um ihn gemeinsam mit den Freunden, ein Paar Bieren und einen Haufen Chips zu schauen. Ich bin mit "Spritztour" voll auf meine Kosten gekommen und habe mir den Film bereits mehrere Male zu Gemüte geführt, wobei ich jedes Mal herzlich lachen konnte. "Spritztour" ist für mich der beste Roadmovie, den ich bisher gesehen habe.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Vampires Dawn - The Crimson Realm]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/vampires-dawn-the-crimson-realm</link>
        <pubDate>Sat, 29 Sep 2012 23:24:43 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ News ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-5958 alignleft" style="padding-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/vd_header.jpg" alt="" width="641" height="222" /></p>
<h2>Der Freeware Rollenspiel-Hit soll zurückkehren</h2>
"Vampires Dawn - The Crimson Realm" soll die Rückkehr der lieb gewonnen Vampire Asgar, Alaine &amp; Co heißen. Der Erfinder Alexander "Marlex" Koch meldet sich nach Jahren um den Versuch zu wagen, die Vampires Dawn-Saga wieder zu beleben. Schafft die Serie nun vielleicht ein Comeback?</p>

<p>Der eine oder andere Leser kennt sicherlich den RPG-Maker 2000: Eine kostenlose Software aus Japan, die vielen Hobby-Entwicklern seit Jahren ermöglicht, ihre eigenen SNES-Style RPGs zu erstellen, welche sich großer Beliebtheit erfreut. Durch zahlreiche Auftritte als Beilage auf Zeitschriften-CDs und durch seinen damals großen Hype wurden die "Vampires Dawn"-Spiele ziemlich berühmt. Die Serie zeichnet sich bereits seit Beginn an durch seinen bösen Humor aus und kombinierte eine außergewöhnlich packende Geschichte mit einer großen, komplexen Oberwelt und ziemlich vielen Dungeons und teils ungewöhnlichen Spielideen, wie z.B. ein "Burg Eroberungs-System" in Teil 2.</p>

<p>Nachdem der Erfinder sich aus der Spiel-Entwicklung zurückgezogen hatte und auf mehrfache Nachfragen keinen Teil 3 in Erwägung gezogen hat, will er durch das momentan gut anlaufende Crowdfunding à la <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.couchcastle.de/2012/08/eine-spende-fur-das-project-giana/" target="_blank">Kickstarter</a></span> einen Versuch wagen, das Franchise wieder zu beleben, nachdem Fans mit ihren zahlreichen Versuchen einen dritten Teil in die Hand zu nehmen gescheitert sind. Für Neueinsteiger lohnt sich hier auch ein Blick: Das Spiel soll nicht nur unbeantwortete Fragen aus den Vorgängern aufgreifen, sondern so gestrikt werden, dass die wichtigsten Ereignisse aus den Vorgänger erneut eingebunden werden. Fans der Reihe erleben dabei die Geschichte aus einer neuen Perspektive.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/vd_screen1.jpg" alt="" width="634" height="286" /></p></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6128" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/vd_screen2.jpg" alt="" width="634" height="286" /></p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Link zur Crowdfunding-Seite</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wer jetzt Lust bekommen hat, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, kann mit diesem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.vampiresdawn.eu/" target="_blank">Link</a></span> direkt zur Aktionsseite kommen. Für unsere Leser, die "Vampires Dawn" noch nicht kennen, empfehle ich einen Besuch auf der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.vampiresdawn.org" target="_blank">offiziellen Website</a></span>, wo man die Vorgängerteile für PC und Mac kostenlos herunterladen kann.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Little Big Planet PS Vita]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/little-big-planet-ps-vita</link>
        <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 20:41:47 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6097" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/lbp_v_header1.jpg" alt="" width="643" height="208" /></p></p>

<p>In <em>LittleBigPlanet PS Vita</em> (sic!) wird die altbewährte Rezeptur angewandt, deren Zutaten sich seit dem ersten LittleBigPlanet nicht geändert haben: In einem mit Märchen-Onkel-Stimme unterlegten Intro-Film, sehen wir Kinder - oder Erwachsene, die im Herzen Kind geblieben sind - deren Gedanken sich in kreativen Ideen verlieren. Kurz darauf erhalten wir die Kontrolle über eine unkostümierte Rohform einer Sack-Figur, dem Maskottchen der Serie. Die Grundsteuerung wie Laufen und Springen wird erlernt, während im Hintergrund die Namen der Produzenten, Entwickler, Grafiker und Sound-Ingeneure kreativ bis erheiternd präsentiert werden. Eine gute wie schlechte Nachricht an dieser Stelle vorweg: An der Steuerung und dem Trägheitsgefühl der Sack-Figur hat sich nichts geändert. Das führt einerseits dazu, dass sich die PS Vita Ausgabe des Sackboy ganz genauso, wie auf der großen Konsole anfühlt, wird die Kritiker aber wieder laut werden lassen, die sich mit dieser Trägheit nicht anfreunden können.</p>

<p><h2>Klassische Rezeptur</h2>
Nach und nach erläutert uns die altbekannte und wirklich sympathische Stimme des Erzählers neue Elemente des Spiels. Sei es das Poppit-Menü, das sich nun nicht nur über die Tasten, sondern auch mittels Wischen und Tippen direkt auf dem Display bedienen lässt, oder das Auswählen und Platzieren von Stickern, das einen kleinen Vorgeschmack auf die Arbeit mit dem Editor gibt: Mittels Zwei-Finger-Gesten lassen sich Sticker gleichzeitig zoomen, drehen und bewegen. Eine kleine Neuerung erfuhr die ebenfalls aus den Vorgängern bekannte Steuerungszentrale, in der stilecht eine kleine PS Vita liegt und kein Dual Shock 3 Controller mehr. Während sich Euer Sackboy auf der PS3 mit seinen kleinen Ärmchen vor den Controller stellte, um zum Beispiel die Level-Auswahl zu bedienen, dient die PS Vita nur noch der Zierde. Bedient wird diese Ansicht ausschließlich durch Wischen und Tippen auf dem Touchscreen. Doch neben dem Story-Planeten gibt es hier anfangs nicht viel zu sehen. Wie auch schon in den Vorgängern, wird alles nach und nach eingeführt, und so stehen Euch Euer Mond und der gesamte Community-Bereich erst nach Abschluß der ersten paar Geschichtslevel zur Verfügung. Für jemanden, der alle LittleBigPlanet Teile bereits gespielt hat, gestaltet sich diese häppchenweise Einführung als nervenaufreibende Geduldsprobe. Für jemanden, der mit LittleBigPlanet PS Vita seinen Einstieg in die Serie begeht, ist es sicherlich genau die richtige Dosierung.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6103" style="margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/screen3.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p>

<p><h2>Tippen, Wischen, Neigen, Kippen</h2>
Ebenso vorsichtig wie behutsam geht die Einführung neuer Spielelemente in den ersten Levels der Geschichte weiter. Zu Beginn erlenen wir das Greifen, sowie das Ziehen und Schieben von Elementen durch die Sack-Figur. Kurz darauf folgen die ersten Touch-Elemente und hier beginnt LBP Vita sein Alleinstellungsmerkmal auszuspielen: Speziell gefärbte und umrandete Blöcke lassen sich per Finger auf dem Touchscreen verschieben, um so unzugängliche Wege freizuräumen oder Brücken für zu weite Abgründe zu bauen. Andere Elemente lassen sich durch Tippen auf den Touchscreen in den Hintergrund und durch Druck auf das Rear-Touchpad wieder nach vorne schieben. Auch der Kreatinator wurde überarbeitet. So können nun Schüsse durch Tippen auf den Bildschirm zielgenau abgegeben werden oder auch langsamer fliegende Raketen durch Malen der Flugbahn gesteuert werden.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/screen4.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p>
<h2>Kurz und knapp die Welt retten</h2>
In der Geschichte von LBP Vita geht es um Carnevalia, eine farbenfrohe und fröhliche Welt, die vom Puppenspieler bedroht wird. Nachdem dieser immer einsamer wurde und letztlich von seinem Publikum ausgebuht wurde, fasste er den Entschluss, die Welt mit seiner Armee der Hohlen - so haben die Bewohner Carnevalias die gesichtslosen Holzfiguren getauft, die der Puppenspieler als Armee einsetzt - zu zerlegen. Dies gilt es zu verhindern. Wie schon in den Geschichten der Vorgänger müssen wir uns mit unserer Sackfigur zunächst einem Test unterziehen, ob wir denn auch würdig und fähig sind, dem Puppenspieler gegenüberzutreten. So offensichtlich das Muster dieser Geschichte auch kopiert ist, so liebevoll, detailliert und kreativ werden die Zwischensequenzen in der spieleigenen Mechanik präsentiert. Dabei haben alle Figuren einen eigenen charmanten Akzent und sind wirklich professionell synchronisiert. Lediglich die Monologe in den Levels werden wie gewohnt als zu lesende Sprechblasen präsentiert.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6104" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/screen2.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p>

<p>Wie schon bei den PS3-Vorlagen bietet auch die PS Vita Version einen Online-Multiplayer, bei dem bis zu vier Spieler die Story-Levels kooperativ bewältigen können. Auch diesmal gibt es spezielle Bonus-Bereiche in den Levels, die man als Einzelspieler nicht erreichen kann. Neu ist allerdings, dass es nun maximal zwei und nicht mehr bis zu vier Spieler benötigt, um diese Bereiche zu erforschen und weitere Preisblasen einzusammeln. Neben der Story lassen sich noch witzige Versus-Levels gegen menschliche Kontrahenten spielen</p>

<p>Übrigens zeigen die abermals vorhandenen Neben-Levels mit ihren Minispielen, welch weites Betätigungsfeld der Community mit LittleBigPlanet PS Vita offen steht: Viele der zum Teil auch mit hochkant gehaltener Vita gespielten Mini-Levels, erinnern frappierend an iOS oder Android Spiele, die dazu beigetragen haben, heutige Smartphones als Spieleplattform zu etablieren. Ich kann mir vorstellen, dass sich unter den Community-Levels bald jede Menge Remakes von bekannten Smartphone-Spielen finden werden und für jede Menge Unterhaltungsnachschub sorgen.
<h2>Mächtiger Editor noch mächtiger</h2>
Der Einstieg in den Editor wird durch sage und schreibe 67 Tutorial-Levels mit jeweiligem Video geebnet. Für alte Hasen ist das etwas mühsam, weil erst in den Tutorial-Levels viele Elemente des Editors freigeschaltet werden. Einsteiger bekommen aber umfangreiche Anleitungen und Beispiele an die Hand gegeben, um eigene Kreationen zu erschaffen. Dabei ist die volle Palette der Dinge aus den PS3-Versionen vorhanden (abgesehen von DLC-Inhalten), zuzüglich der Vita-spezifischen Elemente zur Abfrage von Touch- und Neigungssteuerung. Die mit LittleBigPlanet 1 und 2 erstellten Levels sind mit der PS Vita Version allerdings nicht kompatibel und stehen daher cross-plattform nicht zur Verfügung. Ein anderes nettes Cross-Feature ist allerdings, dass Ihr die in LittleBigPlanet 2, LittleBigPlanet Karting oder LittleBigPlanet PS Vita erworbene Kostüme in den jeweils anderen beiden Titeln ohne Aufpreis benutzen könnt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-6107" style="margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/screen5.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p>

<p>Ein neues Element des Editors möchte ich den Lesern, die für Level-Bau etwas übrig haben, ganz besonders ans Herz legen: Der "Merker". Dieser erlaubt es, Dinge zwischen zwei Level-Besuchen persistent zu speichern. Wo sich findige Level-Bauer in den Vorgängern mit einer Kodierung innerhalb der Punktzahl beholfen haben und Informationen so auch nur über Level-Verbinder weitergereicht werden konnten, gibt es nun schlicht den "Merker". Alle Merker, die dieselbe Bezeichnung tragen, greifen auf die gleichen Informationen zu. Das erlaubt es, das aus Smartphone-Spielen bekannte Konzept in LittleBigPlanet zu realisieren: Für ein kleines Level erhaltet ihr eine Stern-Bewertung und schaltet das jeweils nächste Mini-Spiel frei. Verlasst ihr das Level und betretet es erneut, macht ihr an genau dieser Stelle weiter. Bereits in LittleBigPlanet 2 gab es viele interessante Ansätze kleiner RPGs, die aber allesamt daran krankten, dass man mit jedem Level-Neubesuch von vorne anfangen musste. Ich bin sehr gespannt darauf, welche tollen neuen Kreationen die sehr aktive LBP-Community hervorbringen wird.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9R8UD83brWk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9R8UD83brWk" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Nach einem recht behäbigen Einstieg, bei dem ich mich als alter LBP-Junkie zu stark an die Hand genommen fühlte, hat mich LittleBigPlanet PS Vita absolut gepackt. Die neuen Steuerungsmöglichkeiten erfrischen nicht nur das Gameplay in den Levels, sie vereinfachen auch die Bedienung des Editors. Die Story hätte für meinen Geschmack etwas umfangreicher ausfallen dürfen, woran die liebevoll und sehr detaillierten mitgelieferten Levels Schuld sind. Von diesen kann ich gar nicht genug bekommen. Dabei wirkt die Kombination aus Touch-Steuerung sowie Greifhaken-und Sprungpad-Akkrobatik in späteren Levels nie überladen, sondern bietet eine tolle Mischung aus Überraschung und Herausforderung. Ich würde nicht so weit gehen und LittleBigPlanet PS Vita für jeden PS Vita Besitzer als Pflichtkauf zu betiteln, denn dazu muss man sich bewusst machen, dass die Story-Levels mit ihren Preisblasen "lediglich" eine hervorragende Tech-Demo für den genialen Editor sind. Wer also kein Interesse am Level-Bau oder am Ausprobieren von Community-Levels hat, könnte von der kurzen Kampagne enttäuscht sein. Andererseits ist der Umfang für den relativ geringen Preis von 35,- EUR (Download im PSN-Store) absolut in Ordnung.</p>

<p><h4>Wertung 9.2</h4></div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns recht herzlich bei Sony Computer Entertainment Deutschland für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Angel Beats!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/angel-beats</link>
        <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 15:17:14 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6060" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/AB_header.jpg" alt="" width="643" height="209" /></p></p>

<p>Was der Sinn des Lebens ist? Eine abgedroschene Frage… Viel interessanter wäre doch der Sinn des Todes. Man geht zur Schule, findet Freunde, gründet eine Familie. Man tut alles, um seine Existenz aufzubauen, die irgendwann unwiederbringlich endet. Soll man das akzeptieren, wenn die Stunde gekommen ist? Oder sollte man gegen Gottes Urteil rebellieren?
<h2>Der Kampf gegen Gott und die (Toten-)Welt</h2>
Als Yuzuru Otonashi mit Gedächtnisverlust auf dem harten Steinboden eines unbekannten Schulhofes aufwacht, kauert vor ihm bereits Yuri Nakamura, ein fremdes Mädchen, das mit einem Scharfschützengewehr ein anderes Mädchen in der Ferne anvisiert. Yuri bietet Otonashi die Mitgliedschaft in der „Sterben-ist-schrecklich-Front“ an, die gegen das Schicksal aller ankämpft, die in die Welt zwischen den Lebenden und der Toten gelangt sind. Weiter erzählt sie ihm, dass alle, die an diesem Ort ein geordnetes Dasein fristen, gänzlich von Gott ausgelöscht werden. Nur der Kampf gegen die Engel kann sie davor bewahren – Yuri deutet auf jenes ausdruckslose Mädchen in der Ferne.</p>

<p>Otonashi kann Yuris Worten kaum Glauben schenken. Schließlich rappelt er sich auf, um mit dem Engel zu reden. Auch sie versucht ihm zu erklären, dass in dieser Welt alle Menschen tot sind und hier niemand wirklich sterben könne, so dass Otonashi verärgert einen Beweis fordert, der nicht lange auf sich warten lässt. Der Engel lässt eine Klinge aus dem Nichts erscheinen und sticht Otonashi brutal nieder. Als er im Krankenzimmer aufwacht, dauert es nicht lange, bis er sich dafür entschließt, der „Sterben-ist-schrecklich-Front“ beizutreten, um gegen sein Verschwinden anzukämpfen.</p>

<p>[gallery link="file" columns="4"]</p>

<p><h2>Ein Wechselbad der Gefühle</h2>
Der mystische Auftakt von „Angel Beats“ sorgt für Spannung und fesselt mit seiner rätselhaften Atmosphäre über alle 13 Episoden hinweg. Wendungen machen die Handlung unvorhersehbar, während sich die traurigen Schicksale der einzelnen Charaktere, die sie zu Lebzeiten akzeptieren mussten, nacheinander offenbaren und wie auch das eindrucksvolle Ende den Zuschauer berühren. Damit dieser Anime nicht zu einem einfachen Drama verkommt, lockern gut inszenierte Action-Szenen die einzelnen Folgen auf, in denen sich die Mitglieder der „Sterben-ist-schrecklich-Front“ gegen die Gesetze der Zwischenwelt auflehnen. Unterstützt werden die rebellischen Aktionen von der clubeigenen Rockband, um die NSC-Schüler, namenlose „Nichtspielercharaktere“, abzulenken, damit die jeweilige Operation während all des Chaos glückt. Der abwechslungsreiche Humor, der von Trocken bis Schwarz reicht, ist stets amüsant – ich musste in manchen Szenen Tränen lachen.</p>

<p>Nicht zuletzt wirft „Angel Beats“ diverse philosophische Fragen auf, ohne zu viele Antworten zu liefern, so dass der Zuschauer auch nach dem Ende über die Serie nachdenkt und den einen oder anderen Gedanken über den Anime hinaus mitnimmt.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/SLaXqoviM8k" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SLaXqoviM8k" /></object></p>

<p><em>(Die Serie ist mit deutscher Synchronisation erhältlich!)</em></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wenn ich „Angel Beats“ mit wenigen Worten erklären müsste, dann würde  ich diesen Anime wie folgt definieren: Ein interessanter Mix aus einer actionreichen Variante von „Haibane Renmei“, mit einem Hauch „Highschool of the Dead“ und einem Quäntchen „K-On“. Dabei aber völlig eigenständig, ohne dass sich die Serie tatsächlich von den Ideen der genannten Titeln bedient hätte. Wer etwas für Mysterien übrig hat wie ich, emotionale wie philosophische Handlungen schätzt und Animes nicht gänzlich abgeneigt ist, der zumindest einen Blick auf „Angel Beats“ werfen.</p>

<p>PS: Universum Film hat für Dezember eine Komplettbox angekündigt, die aktuell bei Amazon.de für günstige 43,99 € vorbestellbar ist.</p>

<p><h4>Wertung: 8.7</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Humble Indie Bundle 6]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/the-humble-indie-bundle-6</link>
        <pubDate>Wed, 19 Sep 2012 11:22:05 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ News ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-6040 alignnone" style="padding-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/HB_header.jpg" alt="" width="643" height="478" /></p>
<h2 style="text-align: left;">Das Indiespiele-Packet sind zurück!</h2>
Zugegeben, nicht ganz so ein Hammer wie Teil 5 (<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.couchcastle.de/2012/06/humble-bundle-v/">Wir berichteten...</a></span>), aber hier scheint es sich wieder einmal zu lohnen, für wenig Geld viel Spielspaß zu bekommen und die kleinen Entwickler zu unterstützen. Hier bezahlt jeder, was er möchte und bekommt fünf Spiele (+1 ab einer gewissen Summe) mit jeweilgen Soundtracks und verteilt seine Ausgabe zwischen Indie-Entwicklern, gemeinnützigen Organisationen wie <em>Child’s Play</em>, <em>Electronic Frontier Foundation</em> und den Humble Bundle Machern. Von Windows, OSX bis sogar Linux (yeah!) wird erneut alles unterstützt - natürlich DRM frei.</p>

<p>Bezahl-Methoden von PayPal, Amazon und Google sind vorhanden und sollten selbst hier in Deutschland keine große Hürde mehr darstellen.</p>

<p><strong>Aber Achtung: </strong>Dieses Angebot ist, wie immer, <span style="text-decoration: underline;">zeitlich begrenzt</span>. Also wer jetzt Interesse hat, schnell zugreifen.
<h2>Spiele-Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/RZj0qt_8Cjo" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RZj0qt_8Cjo" /></object></p><p>
<p style="text-align: center; padding-bottom: 20px;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.humblebundle.com/" target="_blank">Und hier geht's zum Bundle!</a></span></p></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Rock Band Blitz]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/rock-band-blitz</link>
        <pubDate>Tue, 18 Sep 2012 12:03:47 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5798" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/rockband_header.jpg" alt="" width="643" height="340" /></p></p>

<p>Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass ich Euch über das grandiose Retro/Grade berichtet habe. Als gäbe es eine Videospiel-Verschwörung, die es auf die Gesundheit meiner Finger und/oder die Haltbarkeit meines Controllers abgesehen hätte, hat nun Harmonix <strong>Rock Band Blitz</strong> veröffentlicht, dass ich Euch ans Herz legen möchte, falls Ihr etwas für Rhythmus-Spiele übrig habt.
<h2>Früher war mehr Controller</h2>
Bei dem aktuellen Download-Ableger handelt es sich um eine reine Highscore-Hatz. In einem Song könnt Ihr nicht verlieren oder scheitern, Ihr könnt lediglich zum Spott der Community werden, wenn Ihr Euch am unteren Ende der Online-Rangliste verewigt. Rock Band Blitz bricht ein wenig mit dem bisherigen Spielprinzip aus Rock Band und kehrt zu Harmonix' Wurzeln zurück. Wie in Frequency oder Amplitude spielt Ihr via Standard-Controller alle Song-Spuren parallel, Plastik-Instrumente und Mikrofone werden bewusst nicht unterstützt. Dabei kommt es nicht zwangsläufig darauf an, alle Noten in einer möglichst langen Serie fehlerfrei zu spielen. Vielmehr gilt es die durch auswählbare Extras aufkommende Hektik zu beherrschen und eine gute Song-Strategie zurechtzulegen, um am Ende viele Punkte und eine hohe Stern-Bewertung zu erhalten.
<h2>Highway to Highscore</h2>
<strong></strong>Neben dem Einsatz der Extras ist das ganz grundlegende Prinzip, auf jeder Spur, die als Fahrbahnen einer bis zu fünfspurigen Autobahn dargestellt werden, einen Multiplikator in die Höhe zu treiben. Dabei beginnt jede Spur bei 1X und kann bis zum ersten Check-Point (von denen es drei pro Song gibt) auf 5X hochgespielt werden. Und jetzt kommt's: Am Checkpoint wird der maximal mögliche Multiplikator auf den niedrigsten Multiplikator +4 erhöht. Spielt Ihr also eine Spur gar nicht und lasst sie auf 1X während alle anderen Spuren auf 5X stehen, könnt ihr den Multiplikator bis zum nächsten Checkpoint nicht erhöhen. Habt ihr stattdessen, sagen wir, alle Spuren auf 4X gespielt, dürfen sie bis zum nächsten Checkpoint auf 8X erhöht werden und so weiter. Es zählt also nicht so viel, eine Spur von Anfang bis Ende fehlerfrei zu spielen, effizienter ist es, möglichst schnell und viel auf den Bahnen hin- und herzuwechseln, um alle hochzuspielen.</p>

<p>Die auswählbaren Extras teilen sich in drei Kategorien auf: Eine aufladbare Spezialfähigkeit, für deren Einsatz zunächst bestimmte weiße Noten in ausreichender Menge getroffen werden müssen. Eine Sondernoten-Fähigkeit, bei der eine einzelne Note getroffen werden muss, um eine Reaktion auszulösen. Und eine Spur-Fähigkeit, die für eine bestimmte Spur (Drums, Bass, Gitarre, Gesang, Keyboard) die Punktzahl verdoppelt. Unter den aufladbaren Fähigkeiten findet sich zum Beispiel der Band-Kumpel, der für eine begrenzte Zeit eine von Euch ausgewählte Spur selbständig und perfekt mitspielt oder ein Joker, bei dem Ihr für kurze Zeit nach Aktivierung alle Noten einer Spur richtig reffen müsst, um für diesen Abschnitt die dreifache Punktzahl zu erhalten. Hinter den lila flackernden Sondernoten können sich zum Beispiel kleine Bomben verbergen, die alle Noten in einem Umkreis abräumen oder eine Flipper-Kugel, die durch Wechsel der Spuren im Spiel gehalten werden muss, um dafür Punkte zu kassieren. Bevor es allerdings zum Einsatz der Extras kommen kann, müssen diese zunächst durch Sammeln von Blitz-Cred - eine Art Erfahrung - freigeschaltet und mit gesammelten Coins gekauft werden. Blitz-Cred und Coins gibt es einfach für jedes Spielen von Songs.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-6015 alignnone" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/fullBand-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><img class="size-medium wp-image-6016 alignnone" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; padding-left: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/insanePowerUps-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<h2>Coins? Coins!</h2>
Unverständlich ist, warum sich Harmonix für einen F2P-ähnlichen Ansatz bei den Extra-Items entschieden hat. Jedes der Extras, die für hohe Punktzahlen oder Gold-Stern-Wertungen unerlässlich sind, muss mittels Coins pro Spiel-Runde neu erworben werden. Maximal drei Extras können pro Song aktiviert werden, wodurch Kosten in Höhe von 600 Coins entstehen. Spielt man gut, bekommt man bei einer 5-Stern-Bewertung 600 Coins ausgezahlt, nur wenn man die recht kniffelige Gold-Stern-Wertung schafft, gibt es einen kleinen Bonus. Es bleibt also nicht aus, Coins zu farmen, in dem man Songs ohne Extras und ohne Chance auf Highscore-Eintrag spielen muss. Wer sich Facebook gegenüber nicht verschließt, darf sich ein paar Extra-Coins verdienen. Über die Facebook-App <em>Rock Band World</em> könnt ihr an Spezial-Aufgaben teilnehmen, deren Erfüllung je nach Schwierigkeit mit 400 bis 3000 Coins belohnt wird. Hier dürft ihr auch Plattform übergreifend an Community-Zielen arbeiten. Aber Vorsicht: Teilweise lassen sich diese Aufgaben nur erfüllen, indem weitere Songs aus dem Rock Band Store gekauft werden. Hier richtet sich Rock Band Blitz vielleicht eher an die Spieler, die bereits eine große Song-Sammlung vorweisen können. Für Statistik-Liebhaber hält Rock Band World übrigens noch ein kleines Schmankerl bereit: In Eurem Profil könnt ihr nachschauen, wie sich Eure verdiente Blitz-Cred auf verschiedene Instrumente und Musik-Grenres verteilt.
<h2>Und meine Freunde?</h2>
Leider bietet Rock Band Blitz keinen echten Mehrspielermodus. Auf Rückfrage wurde mir auch mitgeteilt, dass man bei Harmonix derzeit nicht an einem Mehrspieler-Modus arbeitet. Allerdings dürft Ihr gegen Eure PSN- bzw. XBL-Freunde oder andere Nutzer der Rock Band World Facebook App einen sogannten Punkte-Krieg anzetteln. Einmal gestartet, haben beide Kontrahenten beliebig viele Versuche, innerhalb von drei Tagen einen Highscore aufzustellen. Dabei zählen nur neu erspielte Punkte und nicht ein möglicherweise zuvor aufgestellter Rekord. Netter Nebeneffekt: Beide Mitspieler erhalten einen Blitz-Cred- und Coin-Bonus für die Teilnahme. Ein Punkte-Krieg ist allerdings nicht Plattform übergreifend möglich, nach wie vor haben Microsoft und Sony etwas dagegen, dass ihre Communitys aufeinandertreffen.</p>

<p>Mit Rock Band Blitz steht Euch nahezu die komplette Rock Band Song-Bibliothek mit über 2400 Titeln zur Verfügung, natürlich gegen Aufpreis. Neue Songs sind einzeln oder teilweise als Bundles für einen Obulus zwischen 79 Cent und 1,49 Euro zu erwerben. Im Umfang von Rock Band Blitz sind 25 Songs verschiedener Genres enthalten, zudem gibt es ein Gratis-Rock Band 2 DLC mit 8 weiteren Songs. Musik-Enthusiasten, die bereits Rock Band 3 ihr Eigen nennen und lieber auf den Plastik-Instrumenten herumhacken, dürfen sich übrigens das Blitz Song-Paket gratis herunterladen und in Rock Band 3 spielen. <strong>Übrigens startet Harmonix in dieser Woche einen riesigen Sale, bei dem über 1.100 Songs und ausgewählte Bundles um bis zu 50% günstiger sind!</strong>
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/kJtsQJT8JXo" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kJtsQJT8JXo" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Eigentlich habe ich mir ein neues Amplitude gewünscht, herausgekommen ist ein Rock Band Ableger, der zwar ohne Multiplayer-Modus auskommen muss, aber dennoch eine große Stärke zeigt: Es ist unglaublich, wie es Harmonix gelingt, mir - trotz gerade einmal zwei Notenspuren pro Bahn und Controller-Steuerung - das Gefühl zu vermitteln, einen Song selber zu spielen und zu erleben. Keine Frage: Es bedarf einer gehörigen Portion Rhythmus-Gefühls sowie eines gewissen Tunnelblickes, um die Songs mit einer Goldstern-Wertung abzuschließen. Aber selbst beim vierten oder fünften Versuch in Folge, machen mir die Songs noch Spaß, weil ich mit unterschiedlichen Extra-Kombinationen denselben Song anders spielen muss. Selbst Genres, die sich mir sonst wegen Melodie-Mangel auf der Gesangsspur verschließen, absolviere ich begeistert. Mein Ratschlag für Rock Band Fans und Musik-Liebhaber: Vor dem Kauf unbedingt die kostenlose Demo anschauen. Für Amplitude-Nostalgiker ist es zwecks Alternativen-Mangel ein Pflichtkauf. Mein Urteil im Vergleich zu Retro/Grade: Zwar hat Rock Band Blitz nicht die originellere Idee, bietet aber das schnellere und intensivere Spielerlebnis bei deutlich größerem Umfang.</p>

<p><h4>Wertung: 8.6</h4></div>
                        </div></div></p>

<p><em>Wir bedanken uns recht herzlich bei <strong>Harmonix Music Systems</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezessionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Darksiders 2]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/darksiders-2</link>
        <pubDate>Fri, 14 Sep 2012 08:42:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5767" style="margin-bottom: 10px;" title="Darksiders 2 banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/Darksiders-2-banner.jpg" alt="" width="630" height="300" /></p></p>

<p>"Krieg" hatte seinen Spaß. Nun ist es an der Zeit, "Tod", einen weiteren Reiter der Apokalypse, zu entfesseln! Ermöglichen tut Euch das dieses Jahr wieder die Spieleschmiede <strong>Vigil Games</strong>, die sich bereits vor knapp zwei Jahren für "Darksiders" verantwortlich nennen durften. Von vielen Spielern anfangs kaum beachtet, entpuppte sich der Vorgänger zu "Darksiders 2" als echter Geheimtipp. Nicht selten hörte man sogar Vergleiche zu Nintendos Action-Adventure "Zelda". Hinken tun diese Vergleiche nicht, denn "Darksiders" benutzte viele ähnliche Spielmechaniken, sowie ein umfangreiches "Rätseln im Dungeon-System". Inwiefern man ein so gutes Spiel wie "Darksiders" erweitern und ob sich dies alles nahtlos in das Spieleerlebnis Einfügen konnte, das sage ich Euch jetzt!
<h2>Mach mir den Prinz von Persien</h2>
Tot aber immer noch frisch. Dieser Satz würde wohl am besten zu dem Hauptprotagonisten Tod passen, in dessen Haut Ihr in "Darksiders 2" schlüpft. Egal ob kletternd, reitend oder im Kampf stylisch über das Schlachtfeld hüpfend: Tod macht immer einen extrem lebendigen Eindruck! Wiederholungstäter werden es wohl sehr schnell bemerken, dass sich "Tod<strong>" </strong>im Gegensatz zu "Krieg" im Kampf, als auch von den gesamten Bewegungen her anders spielen lässt. Schnell und wendig manövriert Ihr den muskulösen Maskenmann durch die Oberwelt und erklettert, in <em>Prince of Persia</em>-Manier, auch die höchsten Hindernisse. Erfreulich hier ist, dass die Entwickler nicht den Trend gewordenen "Automatik-Kletterstil" à la <em>Assassins Creed</em> wählten. Hier muss man sich die Kletterwege noch selbst suchen! Das macht Spaß und bringt die Gefühle der PlayStation 2-Ära wieder hoch.</p>

<p>Eine Menge Freude hat man auch an dem schönen und abwechslungsreichen Kampfsystem. Mit zwei kurzen Sensen, einer frei wählbaren Sekundär-Waffe und mit einem Revolver bewaffnet, macht Ihr mit samtig-weich animierten Kombinationen den Monstern den Garaus. Sollte es mal nicht so gut für Euch laufen, bleibt immer noch der mächtige "Reaper-Modus". In diesem wird  der sympathische Sensenschwinger zum Kuttenträger persönlich und lässt den Boden unter sich erzittern! Und damit das auf Dauer nicht langweilig wird, spendierte man dem Knochengesicht noch einen umfangreichen Skill-Tree, bei dem Ihr Euch verschiedene Fähigkeiten erkaufen dürft! Schlussendlich wird auch an die Sammler unter Euch gedacht! So verkommen viele Gegner regelrecht zu Pinatas, die nach einem erfolgreichen Kampf verschiedenste Items fallen lassen, welche Ihr "Tod" anlegen könnt. Waffen, Schuhe, Roben, Handschuhe. Euren eigenen Vorlieben sind beinahe keine Grenzen gesetzt.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/2012/09/darksiders-2/cc1/" rel="attachment wp-att-5850"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5850" style="padding-top: 10px;" title="cc1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/cc1.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/2012/09/darksiders-2/cc3/" rel="attachment wp-att-5851"><img class="alignnone size-full wp-image-5851" style="padding-top: 10px; padding-left: 2px;" title="cc3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/cc3.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
</a><a href="http://www.couchcastle.de/2012/09/darksiders-2/cc4/" rel="attachment wp-att-5853"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5853" title="cc4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/cc4.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/2012/09/darksiders-2/cc2/" rel="attachment wp-att-5852"><img class="alignnone size-full wp-image-5852" style="padding-left: 2px;" title="cc2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/cc2.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a>
<h2>Bunt, Bunter, Tod</h2>
Ebenso abwechslungsreich wie das Gameplay ist auch die Welt, der man anscheinend alle Farben aus der Palette spendierte. Egal ob steinige Vulkane, eisige Gletscher oder grüne Idyllen, jede Umgebung von "Darksiders 2" strahlt förmlich vor Farbenpracht. Dass es recht unkonventionell ist, einen Charakter wie den "Tod" durch einen solchen Farbtopf zu schicken, wird den Entwicklern bei <strong>Vigil Games</strong> wohl bekannt gewesen sein. Das Konzept geht voll auf und behaftet sich netterweise nicht selbst mit irgendwelchen Gothic-Klischees. Wer hat denn auch gesagt dass der Tod immer in Schwarz rumlaufen muss? Neben der farbenfrohen Umgebung weiß auch die Grafik zu brillieren. Man versucht hier nicht mit einem <em>Uncharted</em> zu konkurrieren, sondern bleibt dem Stil von Darksiders treu und entscheidet sich erneut für <em>Joe Madureiras</em> Comic-Stil. Das Ganze läuft dabei sehr flüssig und hat extrem kurze Ladezeiten. Na, wenn das mal kein Kompromiss ist?!</p>

<p>Doch damit erstmal genug mit den Lobgesängen. Zum Ende hin muss ich leider noch etwas Kritik an "Darksiders 2" üben. Das erste Manko, das ich dabei ansprechen möchte, ist die zwar schön anzusehende, aber gleichzeitig sehr große Oberwelt. Die Laufwege zwischen den Dungeons entpuppen sich häufig als echte Marathon-Strecken, die einem teilweise länger als ein durchgekautes Kaugummi vorkommen. Natürlich gibt es da noch "Verzweiflung", Euren treu ergebenen Gaul. Doch leider ist dieser, trotz in die Seite gehauenen Sporen, sehr träge. Eine kleinere, übersichtlichere Oberwelt oder ein schnelleres Pferd wären hier ein guter Mittelweg gewesen. Übersichtlichkeit ist bei "Darksiders 2" generell ein kleines Problem, denn obwohl man dem Spielverlauf gut folgen kann und trotz der tollen Hilfe durch die "Was bisher geschah"-Einblendungen in den Ladezeiten, weiß man oft nicht, wo man denn gerade hin soll, um seine Hauptaufgabe zu erfüllen. Das wird teilweise sehr frustig und geht bis hin zum Motivationsverlust. Doch wen diese Punkte nicht stören, der wird mit "Darksiders 2" satte 10 - 20 Stunden Spielspaß erleben können!
<h3>Trailer</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/axlUQ7BGJBw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/axlUQ7BGJBw" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Darksiders 2 ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite macht das Spiel sehr vieles richtig. Alle Neuerungen sind hervorragend implementiert und sinnig. Das Gameplay ist makellos. Der Stil ist klasse und stimmig. Und Tod ist ein toller Charakter.
Auf der anderen Seite jedoch flaut die Motivation von Stunde zu Stunde immer weiter ab. Das ist sehr schade, denn die ersten vier bis sechs Stunden lassen einen nur das Beste vermuten. So wird Darksiders 2 zu einem der Spiele, die man mit Pausen häppchenweise zu Ende spielt, wenn es nicht aufgrund der ansteigenden Spiele-Flut in das Regal geschwemmt wird und im Videospiele-Nirvana verschwindet.</p>

<p>Doch nach dieser harschen Kritik muss ich anmerken, dass mir Darksiders 2 gut gefällt und ich auf einen weiteren Ableger der Reihe hoffe.</div>
                        </div></div></p>

<p><em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>THQ</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Tokyo Jungle]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/tokyo-jungle</link>
        <pubDate>Thu, 13 Sep 2012 17:03:28 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5806" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/tj_header.jpg" alt="" width="643" height="280" /></p></p>

<p>++ <strong>Eilmeldung:</strong> Die Tokioter Bürger werden eindringlich davor gewarnt, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. Aus bislang unbekannten Gründen verhalten sich die einstmals besten Freunde des Menschen, ihre Haustiere, auffällig aggressiv, bilden Rudel und haben bereits etliche Einwohner verletzt und getötet. ++ <strong>Update:</strong> Mittlerweile sind die Straßen der japanischen Metropole menschenleer, die Hauptstadt befindet sich nunmehr in den Fängen der Tierwelt. Es herrscht ein täglicher Kampf ums Überleben.
<h2>Vom Stealth-Action-Küken bis hin zum König des „Tokyo Jungle“</h2>
Wo kein Mensch, da auch kein menschlicher Protagonist. Bei „Tokyo Jungle“ steht die Tierwelt im Mittelpunkt. Und das kurze Tutorial zeigt auch schnell die Thematik des Spiels – den Überlebenskampf. Ganz gleich, ob die Wahl auf Fleisch- oder Pflanzenfresser fällt, beide Arten müssen sich jeden Tag behaupten. Weit unten auf der Speisekarte befindet sich das winzige Küken, welches am besten einen weiten Bogen um größere, gefährlichere Tiere macht oder besser noch vorsichtig durchs Gras schleicht, um unentdeckt zu bleiben. Mit jedem freigeschalteten Tier erklimmt der Spieler die Rangordnung des Stärkeren, über Hunde, Katzen, Nilpferde oder Löwen, bis hin zu Urzeitwesen – die Fauna zeigt sich vielseitig!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/screen.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Der Kreislauf des Lebens</h2>
Die Spielmechanik ist dabei originell wie eingängig, die Herausforderungen überraschend fordernd: Man beginnt als tierischer Einzelgänger, muss Beute sammeln (Frischfleisch oder Grünzeug) und einen der vielen Orte, welche die offene Welt bietet, abstecken, um potenziellen Partnerinnen zu imponieren. Steht das Liebesnest bereit, kann die Paarung beginnen. Ein schwarzer Bildschirm folgt, ebenso ein kurzer Ruck der Vibrationsfunktion und voilà, man darf sich über Nachwuchs freuen. Gleich ein ganzes Rudel, dessen Größe von der Qualität der Geliebten abhängig ist. Unverzüglich geht die Kontrolle auf die Neugeborenen über, um die Lebensprozedur erneut zu durchlaufen. Das Nest der Eltern bleibt ihnen allerdings von nun an verwehrt, denn es gilt ab sofort, auf eigenen Beinen zu stehen. Jedes Rudeltier entspricht einem Extraleben, das auch schnell Gebrauch finden wird, da in der Wildnis viele Gefahren lauern: Nicht nur die Konkurrenz trachtet nach dem eigenen Leben, auch der Hungertod droht, wenn man die kcal-Anzeige außer Acht lässt. Smog und Gifte sind weitere Gefahrenquellen, einst von Menschen erschaffen, mit denen sich die Fauna herumschlagen muss. Und wer allzu viel Zeit bis zur nächsten Paarung verstreichen lässt, stirbt an Altersschwäche.</p>

<p>Es gilt also vieles zu beachten, während diverse Herausforderungen gemeistert werden müssen und einem der virtuelle Tod im Nacken hängt. Hier ist taktisches Vorgehen und eine gewisse Voraussicht vonnöten. Die Herausforderungen sind nämlich an die verstreichenden Jahre geknüpft und teils ortsgebunden. Weite Routen kosten Zeit, Gebiete, in denen es nichts mehr zu fressen gibt, bedeuten schnell ein jähes Ende. Es ist die ständige Gefahr, die den den Reiz von „Tokyo Jungle“ ausmacht, wie man sich durch das raue Stadtdschungelleben durchbeißt und Tiere freischaltet – bestenfalls sogar zu zweit, vor einem Fernseher. Der Koop-Modus ist ein besonderer Motivationsleckerbissen. Zwei Spieler können je ein Tier wählen, sogar die Kombination aus Fleisch- und Pflanzenfresser ist möglich, um sich bei den Herausforderungen perfekt zu ergänzen. Sehr schön!
<h3>Endzeitstimmung in Tokio – schön aber schweigsam</h3>
Keine Frage, man kann Stunden mit dem Überlebenskampf verbringen, ohne dass die Motivation abreißt. Zumal die verschiedenen Tiere teils ein völlig anderes Spielgefühl vermitteln und auch die offene Endzeit-Spielwelt sehr schön gestaltet wurde. Der „Tokyo Jungle“ steckt voller Details, bietet einen dynamischen Tages- und Wetterwechsel sowie schöne Kameraperspektiven, wenn die Seitenansicht der Straße der Vogelperspektive weicht, sobald man eine Pfote auf die Dächer setzt.</p>

<p>Schade nur, dass die Handlung der ansonsten gelungenen wie frischen Präsentation etwas hinterherhinkt. Im Überlebungskampf bringen Storyschnipsel mehr und mehr Licht ins Dunkel, was in Tokio vorgefallen ist, während man im Storymodus tierische Einzelschicksale meistert, so zum Beispiel das eines Rehkitz, welches seine Mutter sucht. Dennoch wirkt die Handlung insgesamt eher aufgesetzt. Keine visuellen Rückblenden, keine akustischen Aufnahmen – hier wäre in Sachen Dramaturgie weit mehr drin gewesen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/lTf4cCxhyBQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lTf4cCxhyBQ" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich durfte in Videospielen ja schon vieles verkörpern, mich aber einmal in der Tierwelt austoben zu können, darauf habe ich bereits Jahre gewartet – weshalb ich „Tokyo Jungle“ schon seit längerem im Auge behalten und gehofft habe, dass der Titel auch in unseren Gefilden erscheint. Ja, ich habe bisher sehr viel Spaß mit dem Überlebenskampf gehabt. Er hat mir mehrmals den Schweiß auf die Stirn getrieben, wenn das letzte Jahr zur Vollendung der Herausforderungen angebrochen ist und mir kaum Zeit blieb, sie erfolgreich abzuschließen. Der Koop-Modus macht mindestens genauso viel Spaß wie der Einzelspielerpart. Einzig der unspektakuläre Erzählstil ist zu kritisieren, ein Punkt, über den man angesichts des geringen Preises, „Tokyo Jungle“ kostet nämlich lediglich 14,99 €, getrost hinwegschauen kann, zumal das Spielerlebnis originell ist und womöglich andere Entwickler inspirieren könnte.</p>

<p><h4>Wertung: 7.8</h4></div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong>
für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Battlefield Baseball (2003)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/battlefield-baseball-2003</link>
        <pubDate>Tue, 11 Sep 2012 09:22:24 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5749" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/battlefield_header.jpg" alt="" width="634" height="338" /></p></p>

<p>Ihr könnt mit Baseball nicht so richtig etwas anfangen? Nun, ich ebenso wenig. Den japanischen Trashfilm "Battlefield Baseball" solltet Ihr Euch allerdings vielleicht doch etwas näher anschauen, denn er schafft es, in seinen 87 Minuten eine Geschichte um das Thema Baseball zu erzählen, ohne ernsthaft ein richtiges Baseballspiel zu zeigen. Stattdessen hauen Euch die Macher jede Menge platter Witze, fast schon Referenz-Overacting und bekloppte, blutige Kämpfe gegen Baseball-Zombies um die Ohren.</p>

<p><h2>Jubeh Baseball, der Held der Seido High School</h2>
Basierend auf dem Manga <strong>Gatarō Man</strong>, erzählen die Macher die Geschichte um Neuling "Jubeh Baseball", welcher einen schwachen Schüler und Mitglied der <em>Seido High School-</em>Mannschaft vor Punks rettet. Die Schule hat nämlich kein herausragendes Team aber dafür einen gefürchteten Gegner: Die Gedo Highschool, welche scheinbar nur aus Zombie-Schülern besteht, die ziemlich hart (und tödlich!) vorgehen. Jubeh, welcher sich geschworen hatte, nie wieder Baseball zu spielen, weil er mit einem Ball versehentlich seinen Vater getötet hat (Was zum...?), ist jedenfalls ein sehr talentierter Kämpfer und Spieler, der beim Schulleiter Hoffnungen weckt, eine Chance zu haben.</p>

<p>Dem Film sieht man seine Manga-Ursprünge deutlich an der Machart an: Es gibt praktisch gar keinen Realismus, die Physik ist völlig daneben und die Geschichte ist voller Anschlussfehler (Teils scheinbar auch gewollt?). So ziemlich nichts an diesem Film hier wirkt gekonnt. Weder gute Effekte, noch gute Witze erwarten den Zuschauer. Ich kann nicht ein mal wirklich sagen, ob die Macher es nicht besser können, oder ob sie nur augenzwinkernd den Film an gefühlten zwei Wochenenden in einer Schule gedreht haben, ohne auch nur ein Stück davon ernst zu nehmen. Inhaltlich könnte es kaum mehr Banane sein, wenn man sich zwischen Hammer schwingenden Omis, Zombies mit einem Make Up auf Schultheater-Niveau, oder völlig unpassenden Gesangseinlagen irgendwann ernsthaft fragt, was sich die Japaner hier gedacht haben.
<h2>Ein waschechter Must-See für Trash-Liebhaber</h2>
Aber ganz ehrlich? Ich habe selten so gelacht in letzter Zeit. Die Einen werden bestimmt nur fassungslos den Kopf schütteln können, Trash-Liebhaber werden sich allerdings köstlich amüsieren. Da geht ja teilweise so ein Nonsens vor sich: Eine Rolle wird z.B. insgesamt von drei Schauspielern gespielt, welche nur durch ihre blond gefärbten Haare zugeordnet werden könne. Ich mein, wo gibt's denn so was? Die große Stärke des Films findet man übrigens in ihren Nebenrollen: Zwischen dem Schulleiter und einem Oberlehrer mit Nippel-Jetpack, einem Cyborg-Schüler dem Cowboy-Outfit tragenden Trainer der Zombie-Mannschaft oder einem Obdachlosen mit Hund, welcher immer wieder im Hintergrund auftaucht, gibt es jederzeit etwas zu lachen.</p>

<p>Am Ende des Films habe ich weder was gelernt, noch im Ansatz ein großes Gefühlsspektrum durchlebt, geschweige denn irgendwie verstanden, wieso ein Film aus dem Jahre 2003 so alt und billig aussehen kann. Mein Leben wird sich durch "Battlefield Baseball" nicht verändern, aber was bitte erwartet man für einen 3 Euro Film? Für einen witzigen Couch-Abend mit Freunden eignet sich dieser abgedrehte Streifen ziemlich gut.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ocyUzoaoVfQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ocyUzoaoVfQ" /></object></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Obey the Brave - Young Blood]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/obey-the-brave-young-blood</link>
        <pubDate>Fri, 07 Sep 2012 15:32:48 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5636" style="margin-bottom: 10px;" title="Obey the Brave" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/Obey-the-Brave.jpg" alt="" width="630" height="330" /></p></p>

<p>Ein frischer Wind weht durch die Hardcore-Szene. "<strong>Obey the Brave</strong>" nennt sich die stürmische Kombo, die sich aus dem ex-"Despised Icon"-Frontmann Alex Erian und den beiden ex-"Blind Witness"-Gitarristen John Campbell und Miguel Lepage zusammensetzt. Verstärkung kriegen die drei Hochkaräter durch den Gitarristen Greg Wood und dem Drummer Steve Morotti. Gemeinsam brachte das Gespann bereits im März diesen Jahres eine EP auf den Markt, die als Download und Vinyl erschien, um den neugierigen Hörern schon einmal einen Vorgeschmack auf das zu geben, was uns am 28ten August erwarten würde.</p></p>

<p><h2>Rythmus rauf - Härte runter</h2>
Ab den ersten Takten von "<strong>Young Blood</strong>" bemerkt man als treuer Hardcore-Hörer, dass sich "<strong>Obey the Brave</strong>" stark von den Wurzeln abhebt. Während "<strong>Despised Icon</strong>" und <strong>"Blind Witness"</strong> eher in der  Deathcore-Sparte angesiedelt waren, begibt sich das fünfköpfige Gespann eher auf die "ruhigere" Hardcore-Schiene. Songs wie "<strong>Self Made</strong>" oder "<strong>Early Graves</strong>" bestechen durch ihre eher ruhigere Natur, nach denen man entspannt mit dem Kopf wippen und nicht, wie so häufig, mit dem Kopf zu wackeln bis die Stirn pocht. Wer aber gerne einen verspannten Nacken und ein erschüttertes Gehirn haben möchte, der wird mit "Young Blood" voll auf seine Kosten kommen. Denn "Obey the Brave" scheinen wahre Breakdown-Meister zu sein! Kaum ein Song kommt ohne dumpfe Bassläufe und knatternde Drumparts daher. Bei den Titeln "<strong>Live and Learn</strong>" und "<strong>It Starts Today</strong>" bin ich mir sicher, dass kein Kopf der senkrechten auf und ab Bewegung widerstehen kann.
<h2>Klein aber Oho?!</h2>
Jeder Spaß nimmt einmal ein Ende, so auch "<strong>Young Blood</strong>". Nach 9 Tracks, einem Intro und einem kurzen Instrumental hat sich das Album auch schon bis zu seinem Finale gespielt. Insgesamt beträgt das eine Lauflänge von 33 Minuten, was natürlich nicht viel ist, jedoch wird hier seitens der Band richtige Qualität geboten und so erfreut man sich eher an einem guten Album, als an der Länge zu mäkeln. Das Album selbst kommt ebenfalls schön daher. Das Artwork ist hervorragend gestaltet und ist konsequent durchgezogen. Das Inlay ist mit den Texten bestückt und wartet nur darauf, begutachtet und nachgegrowlt zu werden! Am Ende bleibt von "Young Blood" ein guter gesamt Eindruck. Man lässt sich anscheinend gerne ein wenig Luft nach Oben.
<h2>Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/VqnZw4rh-yQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VqnZw4rh-yQ" /></object></p><p>
<h2>Facebook</h2>
<a href="https://www.facebook.com/obeythebrave">Facebook-Seite</a>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Obey the Brave" haben sich mit "Young Blood" einen kleinen, aber sicherlich sehr schweren, Grundstein gelegt. Technisch ist dies hier alles erste Garnitur und muss sich vor keiner der etablierten Hardcore-Bands verstecken. Jedoch wäre neben der Laufänge noch ein wenig mehr Abwechslung schön gewesen. Doch diese eher nebensächlichen Mängel sind schnell vergessen, wenn man die Qualität der Musik in vollen Zügen genießt.</p>

<p>Wer bereits in den Genuss von "Obey the Brave" gekommen ist und nicht genug bekommen kann, der sollte sich  die diesjährige "Never Say Die"-Tour nicht entgehen lassen! Neben "Obey the Brave" werden "We Came As Romans", "Blessthefall", "The Browning", "Stick to your Guns" und weitere Genregrößen auftreten. Bei Interesse schaut einfach auf der <a href="https://www.facebook.com/NeverSayDieTour?ref=ts" target="_blank">Facebook Seite</a> oder direkt auf der <a href="http://www.impericon.com/de/impericon-never-say-die-2012/" target="_blank">Impericon Seite</a>, auf der Ihr Euch direkt Karten für das Spektakel kaufen könnt, vorbei!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Anomaly Warzone Earth]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/09/anomaly-warzone-earth</link>
        <pubDate>Thu, 06 Sep 2012 11:09:58 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5720" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/anomaly_header.jpg" alt="" width="643" height="121" /></p>
Habt Ihr Euch jemals gefragt, was diese strunzdummen Einheiten in Tower-Defense-Spielen dazu motiviert, einer festen Route folgend sich brav von blei-, flammen- und schleimspuckenden Türmen aufhalten zu lassen? Würdet Ihr gerne wissen, wie es sich anfühlt, sich sehenden Auges den tödlichen Tesla-Türmen der Abwehr zu nähern? Anomaly Warzone Earth vom polnischen Entwickler "11 bit studios" bietet genau dieses Erlebnis in einem umgekehrten Tower-Defense, quasi einem Tower-Offense Spiel. Bereits 2011 räumten die "11 bit studios" mit ihrem innovativen Spieldesign einen "Apple Design Award" ab. Nun erschien das Spiel auch im PSN für PS3 und auf XBLA.
<h2>Alles beim Alten geblieben?</h2>
Zunächst informiert das Spiel durch einen zusammengeschnipselten Szenen-Potpurri über die grobe Rahmenhandlung. In Baghdad gab es Sichtungen einer außerirdischen und überaus feindseligen Spezies. Über die Stadt wurde eine Art Energiefeld-Schutzschild aufgespannt und überall gefährliche Geschütze platziert, die alles und jeden pulverisieren, der sich nähert. Der Commander - das bist Du - wird mit einem kleinen Konvoi reingeschickt, um rauszukriegen, was los ist. Kenner des Spiels, die bereits die preisgekrönte mobile Version für iOS oder Android gespielt haben, werden bis hierher keinen Unterschied feststellen. Erfreulicherweise wurden aber nicht einfach alle Missionen der mobilen Versionen eins zu eins umgesetzt, stattdessen gibt es jetzt drei Kampagnen, die neben bekannten Missionen auch neue enthalten und den Spieler auch an den neuen Schauplatz Tokio führen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5724" style="margin-top: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/anomaly_screen3.jpg" alt="" width="643" height="361" /></p></p>

<p><h2>Gelungener Finger-Ersatz</h2>
Die erste ganz offensichtliche Änderung betrifft Euch selber. Während Ihr in der Smartphone-Version mit dem Finger auf den Bildschirm getippt habt, um Extras einzusammeln oder zu platzieren, steuert Ihr jetzt eine kleine Commander-Figur, die wie die Fahrzeuge eures Konvois Schaden nehmen kann. Der Commander hat in dem ganzen Geschehen eine sehr aktive Rolle: Er sammelt die durch Luftunterstützung abgeworfenen Extras ein, die er auch direkt zum Einsatz bringen kann. Neben einem Reparatur-Item gibt es noch eine Nebelwand, einen Köder, der das feindliche Turm-Feuer auf sich lenkt und einen bestellbaren Bombenangriff aus der Luft. Alle diese Extras sind teilweise, und abhängig vom Schwierigkeitsgrad, rar und haben einen gewissen Wirkungsradius. Der Mittelpunkt dieses Wirkungskreises ist der Standpunkt des Commanders zu dem Zeitpunkt, in dem das Extra aktiviert wird. Mitunter muss man den bedrohlichen Türmen also ganz schön nahe kommen, um ein Item effizient zu platzieren. Erfreulicherweise lässt sich die Aufmerksamkeit einiger schwerfälliger Türme durch den Commander vom kurz darauf eintreffenden Konvoi ablenken.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5721" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/anomaly_screen1.jpg" alt="" width="643" height="361" /></p></p>

<p><h2>Routen-Planung und Mikromanagement</h2>
Per Knopfdruck wechselt Ihr zwischen der realen Sicht aus der Vogelperspektive und einer blaudominierten Taktik-Ansicht, in der Ihr die Route eures Konvois festlegt. An Kreuzungen dürft Ihr Euch nämlich entscheiden abzubiegen oder aber geradeaus weiterzufahren, um so gegebenenfalls besonders gefährlichen Türmen auszuweichen oder zumindest von einer schwachen Seite her anzugreifen. Pro Einsatz könnt Ihr übrigens Medallien gewinnen, die in Abhängigkeit davon vergeben werden, ob Ihr eine optimale (sprich kürzeste) Route gefunden oder möglichst viele Türme zerstört habt. Gerade in späteren Missionen ist das befahrbare Stadtgebiet recht groß und lässt mehrere Wege zum Ziel zu. Zentrales Spielelement ist auch die Verwaltung des Konvois aus Militärfahrzeugen. Über ein eingeblendetes Menü lassen sich Konvoi-Fahrzeuge kaufen und in mehreren Stufen upgraden. Ebenso kann die Position jedes Fahrzeugs in dem maximal 6 Fahrzeuge umfassenden Konvois festgelegt werden. Fahrzeuge und Upgrades kosten Geld, das Ihr durch die Vernichtung von Türmen erhaltet oder in speziellen Supply-Boxen am Straßenrand findet. Diese Boxen müssen allerdings erst von Euren Fahrzeugen aufgeschossen werden, bevor es Bares gibt. Letzlich dürfen ausgediente Fahrzeuge auch verkauft und somit aus dem Konvoi entfernt werden.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5722" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/09/anomaly_screen2.jpg" alt="" width="643" height="361" /></p>
<h2>Die Mischung macht's</h2>
Letzlich bieten diese Zutaten zusammen mit dem ausgeklügelten Balancing eine unterhaltsame und kurzweilige Action. Überlegter Einsatz der Extras, eine kluge Routen-Planung sowie eine passende Auswahl von verschiedensten Fahrzeugen sind der Schlüssel zum Erfolg der Missionen. Nach Abschluss einer Mission nimmt man übrigens nichts in die Folge-Mission mit. Jedes Level beginnt man mit einem leeren Konvoi und einem gewissen Startguthaben. Die Fahrzeuge unterscheiden sich grundsätzlich in den Eigenschaften Rüstung und Schaden oder bieten Spezialeigenschaften, wie ein Schildgenerator-Fahrzeug, das jeweils für das vorausfahrende und das folgende Fahrzeug einen Schild generiert, oder den Supply-Truck, der einen Fahrzeug-Slot belegt, dafür aber über Zeit Geld abwirft. So muss sich jeder Spieler das Setup zusammenstellen, mit dem er am besten klarkommt. Für jede Mission gibt es jedenfalls nicht DEN vorgegebenen Lösungsweg. Die Missionsziele der einzelnen Einsätze variieren übrigens. Mal müssen bestimmte Ziele oder alle Türme zerstört werden, mal sind über die Stadt verstreute Einheiten zu retten. Neben der Kampagne gibt es noch einen Mayhem-Modus, bei der gegen "Wellen" von Türmen gekämpft wird.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<em>Anomaly Warzone Earth bringt mit seinem umgekehrten Tower-Defense Spielprinzip einen frischen Wind in das Strategie-Genre</em>. <em>Es hat mich bereits auf dem iPhone begeistert. Die Grafik fand ich auf dem iPhone einen Tick spektakulärer, einfach weil es im Vergleich zur PS3 und XBox360 das kleinere, schwächere Stückchen Hardware ist. Aber auch auf den großen Konsolen sieht das Spiel einfach sehr gut aus. Menü-Aufmachung und Sound-Kulisse runden den Gesamteindruck positiv ab. PS3-Spieler erhalten zudem einen exklusiven lokalen Koop-Modus, bei dem sich ein Spieler um das Mikromanagement des Konvois kümmert, während der andere sich mit dem Commander um die Extras kümmert.</em></p>

<p><h4>Wertung 8.5</h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[XG III - Extreme G Racing]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/xg-iii-extreme-g-racing</link>
        <pubDate>Thu, 30 Aug 2012 17:24:48 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Classics ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5601" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/xgiii_header2.jpg" alt="" width="643" height="350" /></p></p>

<p>Hach, der GameCube. Zehn Jahre hat er nun schon auf dem Buckel. Und neben den „Resident Evil“-Teilen, wegen denen ich den (schwarzen) Würfel überhaupt (pünktlich zum Release) gekauft habe, befinden sich heute nur noch vereinzelte Cube-Spiele in meiner Sammlung. Darunter auch der Launch- und Nischentitel „Extreme G3“, den ich seit längerem mal wieder entstaubt und angeschmissen habe.
<h2>Ab durch die Schallmauer</h2>
Es brauchte keine einzige Rennrunde, bis ich erstaunt feststellte, dass „Extreme G3“ auch heute noch richtig fetzt und verdient zu meinen Allzeit-Lieblings-„Future Racern“ gehört – neben „Deathkarz“ und „pod – Planet of Death“. Ohne Umschweife nahm ich mit dem Controller virtuell auf einem der futuristischen Motorräder Platz, um mit einem Affenzahn über Sci-Fi-Strecken zu brettern.</p>

<p>Mit einer anfänglichen Spitzengeschwindigkeit von 400 km/h lernt man zunächst minder gemächlich die neun verschiedenen Pisten kennen. Bekommt schnell ein gutes Gefühl für die Bremsklappen, mit denen man im Stil von „WipeOut“ die Distanz zur Streckenbegrenzung per Schultertasten wahrt und gekonnt die Ideallinie in der Kurven hält. Auch entdeckt man schnell jene Streckenabschnitte, in denen man den Turboboost optimal ausnutzen kann, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Der Turboboost ist übrigens ein zweischneidiges Schwert: Zum einen gewährt er einen ordentlichen km/h-Überschuss, zum anderen zehrt er von der Schildenergie, die, wenn sie erschöpft ist, zum vorzeitigen Ausscheiden führt.</p>

<p>Von Liga zu Liga zieht die Schwierigkeitsschraube fester an. Neue Motorenklassen hieven die Geschwindigkeiten zusehends über die 700 km/h-Marke, ohne den Einsatz des Turboboosts, und ermöglichen alsbald den wirklich klasse umgesetzten Durchbruch der Schallmauer: Nach einem lauten Knall verstummt der Motorensound, während der Fahrtwind an einem vorbeisaust und eine weibliche Stimme eindringlich den Zustand des Fahrzeugs kommentiert.  Durch die enorme Geschwindigkeit wirken die eingangs breiten Strecken immer schmaler. Gegner erhalten Zugriff auf Waffen. Die Gefährlichste unter ihnen sind die „Bouncing Bennys Typ 22“, umherspringende Minen, die beim Treffer einerseits viel Schildenergie kosten, andererseits auch den Gegner abrupt abbremsen, so dass er wertvolle Zehntelsekunden verliert. Ich persönlich investiere die begrenzte, aber aufladbare Munition, in Kombination mit dem Heckblaster, für zusätzlichen Schub, da es sehr schwer ist, die Gegner bei den aberwitzigen Geschwindigkeiten überhaupt noch mit Raketen &amp; Co. zu treffen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5618" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/xgiii_01.jpg" alt="" width="643" height="344" /></p>
<h2>Auch heute noch faszinierende Streckenführung</h2>
Es ist wohl der Wii zu schulden, dass „Extreme G3“ auch heute noch grafisch recht gut funktioniert, ließ sie die letzte Konsolengeneration schließlich nicht einfach so in Vergessenheit geraten. Es mangelt zwar etwas an der Vielzahl an dargestellten Objekten, auch ist das mehr oder weniger starke Kantenflimmern vorhanden. Nichtsdestotrotz konnte „Extreme G3“ damals schon mit ein paar hübschen Effekten auftrumpfen und mit einem abgefahrenen Streckendesign überzeugen.</p>

<p>Während hier und da Schnee und Regen die Sicht ins Bild peitschen und die Sicht einschränken, sind es die vielen steilen Berganfahrten, Loopings, Schrauben, Schanzen und Unterwasserröhren, die die Rennbahnen spielerisch, wie optisch stark voneinander unterscheiden und keine Langeweile aufkommen lassen. Hier könnten sich auch heutige Future-Racer eine ganz dicke Scheibe von "Extreme G3" abschneiden. Gäbe es überhaupt noch welche, denn leider steht dieses Genre vor dem unverdienten Aus.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5621" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/xgiii_04.jpg" alt="" width="643" height="344" /></p></p>

<p><h2>Spieltrailer (PlayStation 2)</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/vm9mREogAHA" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vm9mREogAHA" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Das Ende der Future Racer?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
So scheint es, denn nachdem das „WipeOut“-Entwicklerstudio Sony Liverpool (einstmals Psygnosis) geschlossen wurde, sind die Lichter in der futuristischen Rennspielsparte wohl gänzlich erloschen. Acclaim, der Entwickler von „Extreme G“ hatte bereits 2010 die Schotten dicht gemacht, Nintendo hat nach dem bockschweren „F-Zero GX“ scheinbar kein Interesse mehr an der Marke, und nach der mäßigen Fortsetzung von „pod – Planet of Death“ hat Ubisoft die Serie auch auf Eis gelegt. Zuletzt hielt sich mein persönliches Interesse an „WipeOut“, wie damals schon bei „F-Zero“ in Grenzen, da ich die Beschleunigungsfelder als überaus spaßbremsend emfpand und mir das Streckendesign auch nicht sonderlich viel bot. Wie dem auch sei… In Zukunft bleibt es Fans von Zukunfts-Racern lediglich übrig, vergangene Titel zu spielen, die allesamt mal schlecht, mal recht gealtert sind und das in Zukunft auch weiter werden.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Little Big Planet, ein Rückblick]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/little-big-planet-ein-ruckblick</link>
        <pubDate>Thu, 30 Aug 2012 08:59:45 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Rückblick ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Feature ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-5518 alignleft" style="padding-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/lbp-header.jpg" alt="" width="643" height="336" /></p></p>

<p>Seitdem im Jahre 2008 das Jump 'n' Run "Little Big Planet" von <strong>Media Molecule</strong> auf die PlayStation Besitzer losgelassen wurde, kommt es neben dem zweiten Teil und einem PSP-Ableger jetzt zu einer Fortsetzung für die PlayStation Vita. Es ist vielleicht Zeit, einen kleinen Rückblick auf die Serie zu wagen.
<h2>Der erste Schritt des Sackjungen</h2>
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie der sogenannte "Sackboy" damals das Licht der Welt erblickte. Die Idee war schnell erzählt und im Internet freute man sich bereits auf das (fast) neuartige Konzept. Für PC-Spieler sind ausgefeilte Leveleditoren ja schon ewig keine Neuigkeit, bereits bei "Trackmania United" wurden unzählige Rennstrecken gebaut und online geteilt. Little Big Planet hatte aber den Anspruch, eine besonders breite Masse zu erreichen und mit einfachen Tools das erstellen eigener Levels, ja sogar Spiele, ganz ohne Programmier-Erfahrung zu ermöglichen. Wenn man sich die Anzahl der Community Levels anschaut, so könnte man meinen, dass dies den Entwicklern auch gelungen ist. Nachbauten von "Super Mario" oder gar ein kompletter Taschenrechner inkl. aller Schaltkreise boten schon eine fantastische Unterhaltung. Einige Levels gefielen den Entwickler so gut, dass sie die entsprechenden Level-Designer sogar bei sich fest eingestellt haben. "Little Big Planet"-Spiele haben einen besonderen Mehrwert: kein Spiel wandert auf lange Sicht regelmäßig in meine PlayStation, da man hier, ähnlich wie auf YouTube, eigentlich immer etwas Neues findet, gerade weil die Community einiges dafür tut, das Spiel am Leben zu erhalten. Das Basteln der Levels kann ebenso Stunden dauern und für lange Zeit begeistern, wenn denn dafür veranlagt ist.</p>

<p>Der Multiplayer-Aspekt war auch einigermaßen gelungen: Bis zu vier Spieler konnten sich vor (oder durch das Internet hinter) der Konsole versammeln und zusammen durch die Levels laufen. Wie in fast jeden Spielen dieser Art kam es natürlich auch zu einem gewissen Chaos, wenn die Spieler nicht alle das selbe Level an Erfahrung haben. Aber zwischen Gestik, Kostümen, Dekorieren, Rumschubsen und Schlagen entstand schon ein großer Spaß auf gemeinsamen Couch-Abenden. Zudem war es teilweise erst durch mehrere Spiele möglich, alle Preisblasen in den Levels zu holen, indem alle Spieler zusammenarbeiten und sich absprechen mussten.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-5515" style="padding-bottom: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/lbp-04.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-5506" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/lbp-02.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Probleme mit der Steuerung</h2>
Eine fragwürdige Entscheidung in dem Spiel war jedoch die Tiefe in den Levels: Die Sackboys laufen nicht wie in typischen 2D Jump n' Runs auf einer Ebene, sondern können zwischen drei Ebenen wechseln. Das war schon immer ein großer Kritikpunkt, da der automatische und manuelle Wechsel für die meisten Spieler nur schwer nachvollziehbar war. Zudem springen die Sackboys nicht mit einer typischen Beschleunigung, sondern leider doch eher träge. Das macht das Timing nicht gerade leicht... "Trine" hat perfekt gezeigt, wie man physikbasierte Jump 'n' Runs richtig ausfeilt. Ich erinnere mich noch zu gut an meine Versuche, die Platin-Trophäe bei Teil 1 zu holen, allerdings schaffte ich nicht jedes Level, ohne den Sackboy sterben zu lassen - dafür ist die Steuerung einfach ein wenig zu ungenau.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignright size-full wp-image-5510" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/lbp-03.png" alt="" width="216" height="216" /></p>Die <strong>PSP Version</strong> von Little Big Planet war ein wenig anders. Es gab nur zwei Hauptebenen, was die die kreativen Möglichkeiten gegenüber der PS3-Version geringfügig einschränkte. Allerdings hatte die PSP-Version komplett andere Story-Levels, und war somit nicht nur eine abgespeckte PS3-Version. Für den Multiplayer gab es ein witziges Feature: Via Ad-Hoc Modus ließen sich erstellte Levels  zwischen zwei PSPs (oder heute auch Vitas) hin- und herschicken. Aber abgesehen davon, war und ist es eher ein Singleplayer-Spiel.
<h2>Little Big Planet 2</h2>
Im <strong>zweiten Teil</strong> wurde es dann aber noch ausgefeilter: Plötzlich war der Editor in der Lage, auch andere Genre einfacher umzusetzen. Neue Werkzeuge wie der Enterhaken oder Handschuhe, mit denen man Objekte tragen und werfen kann, kamen auch noch hinzu. Ursprünglich war ja nur geplant, den ersten Teil zu erweitern, doch da es so viele Neuerungen gab, kam es zu einer ganzen Fortsetzung. Man kann Media Molecule wirklich nicht vorwerfen, sich nicht um ihr Spiel gekümmert zu haben.</p>

<p>Dank DLC kam es nicht nur zu witzigen, kostenlosen, aber auch überteuerten Kostüm-Packs, eine "Metal Gear Solid" Erweiterung bot das erste Mal eine Schusswaffe (Paintball-Pistole) und eine Move-Unterstützung und "LBP Prehistoric Moves" wurde auch nachgereicht. Witzig waren auch die Disney-DLCs "Piraten der Karibik" und "Muppets". Für jeweils 5,99 EUR bekam man hier nicht nur massig neue Materialien, Sticker, Dekos, Kostüme, Sounds, Musikstücke und Hintergründe, sondern auch Level, die wirklich liebevoll und detailreich gestaltet wurden. Als ein weiteres Update erwartet uns dann <a href="</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/O6F0MuzSTlw" target="_blank">bald ein Einsatz der PS Vita als Controller via CrossPlay</a>, mit dem man bereits einen guten Vorgeschmack auf ein Wii U Erlebnis bekommen wird." type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O6F0MuzSTlw" target="_blank">bald ein Einsatz der PS Vita als Controller via CrossPlay</a>, mit dem man bereits einen guten Vorgeschmack auf ein Wii U Erlebnis bekommen wird." /></object></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-5505" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/lbp-01.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Coole Levels, weswegen LBP noch einmal in die Konsole wandern sollte</h2>
Viele haben vielleicht schon lange nicht mehr in LBP2 reingeschaut, deshalb gibt es von mir noch ein paar Level-Tipps:</p>

<p><strong>Best Mortal Kombat Level ever!</strong> (hat eigentlich nichts mit den Videospielen zu tun, unbedingt im Multiplayer spielen!)
<a href="http://lbp.me/v/-2sqjm">http://lbp.me/v/-2sqjm</a></p>

<p>Richtig coole Action-RPGs gibt es vom User <strong>Felkroth</strong></p>

<p><a href="http://lbp.me/u/Felkroth/levels">http://lbp.me/u/Felkroth/levels</a></p>

<p>Ein wahres Highlight war wohl die Zusammenarbeit aus dem NeoGAF-Forum (ein riesiges, berühmtes Videospiele-Forum):
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/qNPBdKQBYHg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qNPBdKQBYHg" /></object></p>

<p>Und das hier ist auch sehr schön:
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/GfPg7AVDnOE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GfPg7AVDnOE" /></object></p>

<p>Hansel &amp; Gretelbot Trailer - Ein weiteres Community Project
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/P2MWo3EDirQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2MWo3EDirQ" /></object></p>

<p>Ansonsten lade ich Euch auch einfach direkt noch mal zum Stöbern am Rechner ein auf <a href="http://lbp.me/">http://lbp.me/</a></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Sony hat einiges dafür getan, in dieser Generation neue Franchises zu etablieren, und mit "Little Big Planet" haben sie, auch wenn sich wegen der eigenwilligen Steuerung nicht jeder damit anfreunden möchte, es definitiv geschafft. In bestimmten Aktionen, wie nach der PSN Datenklau Wiedergutmachung, wurde der erste Teil auch verschenkt, der zweite Teil wurde an PlayStation+ Nutzer kostenlos abgegeben. Als PlayStation 3 Besitzer kam man eigentlich kaum um das Spiel rum. Zwar hat Sony mit dem Sackboy keinen neuen Mario erschaffen, aber wenn es einen Titel gibt, der Spieler ganz unterschiedlicher Erfahrungsstufen zusammenzubringt, ohne dabei als Casual Game ohne Tiefe durchzugehen, dann hat man hier keinen schlechten Job getan.</p>

<p>Auf der PS Vita erwartet unser CouchCastle-Team einen spannende Fortsetzung, auch wenn man hier ohne den lokalen Multiplayer auf einem Bildschirm nicht genau das selbe Spielgefühl, wie auf der Konsole erschaffen wird. Andererseits zeigten Titel wie "<a title="Uncharted: Golden Abyss" href="http://www.couchcastle.de/2012/04/uncharted-golden-abyss-2/">Uncharted: Golden Abyss</a>", dass die neuen Steuerungseingaben ein neues Spielgefühl schaffen können - daher kann man sehr gespannt in die Zukunft von <strong>Little Big Planet</strong> blicken. Denn die kreativen Möglichkeiten wie Touchscreen, Reartouch, Kamera oder Neigungssensoren der PS Vita versprechen gute Ansätze. Das LBP-Universum wird also hoffentlich gut erweitert.</p>

<p>Zudem wird "Tearaway" von Media Molecule da wahrscheinlich noch einen Schritt weitergehen und zeigen, zu was das Team, abseits von Sackboy &amp; Co, sonst noch so in der Lage ist.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Nexus 7 - Der Wohnzimmer Test]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/nexus-7-der-wohnzimmer-test</link>
        <pubDate>Wed, 29 Aug 2012 13:04:09 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Hardware ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5536" style="padding-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_header.jpg" alt="" width="643" height="274" /></p></p>

<p>Einigen dürfte der Deutschland-Start des neuen Nexus 7, dem Google/ASUS-Tablet für <a href="http://www.google.de/nexus/#/7">attraktive 199 Euro</a>, nicht entgangen sein. Für einen professionellen Hardware-Test gibt es genügend alternative Reviews im Netz, doch da der Android-Store (aka. Google Play) sich langsam gemausert hat und vielleicht einige unserer Leser zuhause an ihrem HTPC werkeln, berichte ich heute mal über angenehme Features eines Tablets auf der Couch.
<h2>Braucht man nicht! Will man aber haben.</h2>
Ok, ein kurzer Rundumschlag zur Hardware, für alle die es noch nicht kennen: Das Tablet ist 7" groß und liegt mit seinen 340 Gramm einigermaßen gut in der (einen) Hand. Die Verarbeitung fällt gerade für den Preis gut aus. Mit der Auflösung von 1280x800 Pixel bei 216 dpi hat man zwar kein knackscharfes Retina-Display wie beim iPad, aber dafür im Vergleich mit anderen Tablets in der Preisklasse eine immer noch recht große Auflösung. Eine Besonderheit ist wohl die Rückseite, welche nicht aus hartem, kratzanfälligen Kunststoff gegossen wurde, sondern eher weich ausfällt. Ich hatte die Möglichkeit, auch die weiße Version zu begutachten, welche es hier zulande noch nicht gibt. Diese zieht etwas schneller Schmutz an, hat aber einen schwarzen Außenrahmen, welcher beim schwarzen Modell <em>leider</em> Silber ausfällt.</p>

<p>Insgesamt aber habe ich kaum was zu meckern. Die Sound-Qualität des verbauten Lautsprechers fällt nicht gut aus, gerade im Vergleich zu Sonys PS Vita, außerdem ist das Display ist ein wenig dunkel und schluckt in den hellen Bereichen feine Übergänge. Für den Outdoor-Einsatz halte ich das Tablet ja sowieso nicht so geeignet dank Spiegelungen, daher sage ich mal: Wer es in der Wohnung im Bett oder auf der Couch benutzt, wird wohl keine Probleme mit dem Display haben. Eine Besonderheit ist wohl, dass es das erste Tablet ist, wo der Browser Chrome standardmäßig vorinstalliert ist, plus die neueste Version des Android OS.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="border: 1px solid black;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_back.jpg" alt="" width="643" height="357" /></p></p>

<p><strong>Kritikpunkte</strong> liest man in allen Reviews: Es fehlt UMTS, d.h. unser einer muss auf Reisen mit seinem Smartphone nachhelfen, um das Tablet online zu bekommen. Eine Kamera auf der Rückseite wurde nicht verbaut, die Anschlüsse begrenzen sich auf Micro-USB und Klinke (also kein HDMI) und es fehlt ein Micro SD-Karteneingang. Letzteres ärgert viele potenzielle Käufer, da nur eine 8 und eine 16 GB Version zur Verfügung steht.</p>

<p>Man merkt, es wurde an ein paar Ecken gespart. In meinem Fall komme ich mit den Kompromissen aber gut klar, denn ich plane folgenden Einsatz für mein <strong>Nexus 7</strong>:
<ol>
	<li>Remote-Apps für Musikplayer und XBMC auf dem HTPC</li>
	<li>Surfen auf der Couch</li>
	<li>Gestreamte Bilder anschauen via Pinterest, Dropbox</li>
	<li>Musik streamen vom HTPC in ein anderes Zimmer</li>
	<li>Comics/Bücher/Magazine kaufen und lesen</li>
	<li>Mobiler Einsatz in Ausnahmefällen</li>
	<li>Spiele vom Android-Marktplatz</li>
</ol>
Einrichten geht sehr schnell, wenn man bereits Android + Google-Account hat. Wer Android schon kennt, weiß dass Google alles stark miteinander vernetzt. Sie locken mit netten Features wie am Desktop einkaufen und per Klick auf ein Gerät installieren. Wer besorgt ist, Google zu viele Informationen zu geben, wird sich ohnehin von Android, iOS, Facebok etc. fern halten. Ich finde das Konzept dennoch sehr praktisch, gerade wenn man gerne einen Kalender unterwegs, zuhause und auf der Arbeit flexibel nutzen möchte.
<h2>1. Remote-Apps für Musikplayer und XBMC auf dem HTPC</h2>
Wer einen HTPC sein Eigen nennt, kennt vielleicht das Problem, dass man für's Musik hören immer gleich den ganzen TV einschalten muss. Dank einiger Remote-Apps findet man für sämtliche Programme an das Tablet angepasste Oberflächen. Sei es XBMC, VLC- oder GOM-Player, SongBird, iTunes oder wie in meinem Fall: Banshee, welches ich unter Linux benutze. Ich hab es zwar noch nicht ganz geschafft, das Plugin unter Linux zu installieren (die typische Linux-Frickelei).</p>

<p>Im Gegensatz zur kabellosen Tastatur mit Touchfläche, scheint man, mit den Remote Apps schöne Alternativen zu haben. Allerdings sind die Wenigsten auf eine Tablet Oberfläche ausgelegt und manchmal unscharf oder hässlich im Design.
<h2>2. Surfen auf der Couch</h2>
Einer meiner Hauptgründe für ein Tablet war das Surfen auf der Couch. Da ich kein Notebook oder ähnliches mag, habe ich in jedem Zimmer einen Rechner. Und das Surfen auf dem HTPC auf dem TV ist und bleibt suboptimal in meinen Augen, selbst wenn man Schriften vergrößert (was die Designs mancher Website verschlimmbessert). Man stelle sich vor, man würde seine Tageszeitung an Wänden auf Plakaten lesen... so ungefähr fühlte sich das für mich bisher an. Mit dem Tablet klappt das Surfen jedenfalls gut, auch wesentlich komfortabler als auf einem kleinen Smartphone.</p>

<p>Allerdings fängt auch dort das Problem mit nicht optimierten Seiten an, deshalb rate ich Euch Webseiten wie Golem, Kotaku oder CouchCastle mit der App <a href="https://www.google.com/producer/editions/CAowlY6yAQ/couchcastlede" target="_blank">Google Currents</a> zu lesen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_currents.jpg" alt="" width="643" height="419" /></p>
<h2>3. Gestreamte Bilder anschauen via Pinterest, Dropbox</h2>
Für viele Seiten gibt es eine App. Da ich ungerne Bilder auf mehreren Geräten verwalte, war es mir wichtig, Bilder bei Google+, Pinterest oder aus meinem Dropbox-Ordner vernünftig streamen zu können. Klappt tadellos, sieht gut aus, Zweck erfüllt!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5542" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_pinterest.jpg" alt="" width="643" height="428" /></p>
<h2>4. Musik streamen vom HTPC in ein anderes Zimmer</h2>
Musik streamen gefällt mir besser, als Musik hin und her zu kopieren. Die <strong>Simfy</strong> oder <strong>Spotify</strong> App nehmen für mobile Geräte noch mal einen Nachschlag (Ich müsste dann von 4,99 auf 9,99€ im Monat wechseln). Streamen vom HTPC ist da schon sympathischer, auch wenn ich dafür noch eine anständige Lösung suche, statt manuell auf Ordner zugreifen zu müssen. Bisher gebe ich mich mit Webradio etc. zufrieden, wenn das Tablet in der Küche beim Spülen mal Gesellschaft leisten soll. Ist irgendwie das Einfachste bisher.
<h2>5. Comics/Bücher/Magazine kaufen und lesen</h2>
GEE Display funktioniert auf dem Nexus 7 (noch) nicht! So ein Mist, da habe ich endlich mal ein Tablet... da hat die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.geemag.de/" target="_blank">GEE</a></span> nun endlich mal eine Android-Version, und dann wird diese nicht unterstützt. Den "Spiegel" bekommt man <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.spiegel.ereader" target="_blank">hier</a> (11 Ausgaben für 29,- Euro ). Comics wie <strong>"Scott Pilgrim"</strong> sind auch <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=uk.co.harpercollins.android.sp1" target="_blank">digital erhältlich</a> für um die 5 Euro pro Ausgabe. Im Großen und Ganzen kommt man aber nicht so günstig weg, wie es z.B. mit den Spielen der Fall ist.</p>

<p>Aber auch dort gibt es neue Konzepte: Der deutsche Comiczeichner Daniel Lieske bietet seine <strong>"The Wormworld Saga"</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=net.robotmedia.wormworld" target="_blank">kostenlos als App</a></span> an und ermöglicht ein komplettes Lesen, welches Ihr aber als "Collector's Edition" finanziell unterstützen könnt. Als Goodies schalten sich dann tolle Features frei, wie Audiokommentare, einen "Skizzenmodus" benutzen und Reinzoomen kann man dann auch. Ein schönes Konzept, welches hoffentlich auch unterstützt wird. Denn die Qualität des Comics ist über jeden Zweifel erhaben.</p>

<p>Nächster Schritt: <strong>Bücher in Google Play kaufen</strong>. Wenn man nicht gerade auf Bücher aus ist, die es... "etwas schwer" haben, zahlt man öfter schon zwischen 10,- und 18,- Euro. Wenn man jetzt Lust bekommen hat, das "Lied von Feuer und Eis" zu lesen, wird man wesentlich teurer wegkommen als mit der Papierversion. Und diese lässt sich dann sogar noch einmal um einiges günstiger als englische Version bekommen. <strong>Amazons Kindle App </strong>ist mir fast noch einen Tuck sympathischer... auch wenn man dort ebenso wenig günstiger wegkommt als bei den immer noch schöneren Druckversionen der Bücher.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5543" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_reading.jpg" alt="" width="643" height="465" /></p>
<h2>6. Mobiler Einsatz in Ausnahmefällen</h2>
Videos ausleihen kann man bei Google Play für 2,99€ für eine SD Variante, oder eben 3,99€ für einen HD Film. Diesen kann man dann 30 Tage behalten, muss ihn aber, wenn einmal angefangen, in 48 Stunden gucken. Streng genommen ist mir das viel zu teuer, zumal das Filme schauen auf dem Tablet ohnehin kaum reizt. Aber wenn ich mal einen faulen Tag habe und eine Bahn-Reise bevorsteht, könnte ich mir vorstellen, in Ausnahmefällen mal einen Film zu leihen und dann unterwegs zu schauen, wo ich kein Internet habe.</p>

<p>Als Grafiker freue ich mich natürlich über die Skizzen-Apps - diese halte ich zwar mit Fingerbedienung für nicht ausreichend, aber wenn ich bald mal einen Stift habe freue ich mich auf kleine Outdoor-Malereien, ohne Wasserfarben etc. dabei haben zu müssen.
<h2>7. Spiele vom Android-Marktplatz</h2>
Zwar zieht Google Play leider oft noch im Vergleich zum Apple Store den Kürzeren, allerdings hat man inzwischen eine schöne große Palette an Spielen, die man auf Smartphones und Tablets installieren kann. Da ich aber digitale Knöpfe nicht leiden kann, fällt eine ganze Menge davon weg. Neue Spielkonzepte wie das berühmte "Angry Birds" oder Strategie und Adventurespiele können allerdings von dem Touchscreen profitieren. Hierzu werden wir uns in Zukunft ein paar Spiele anschauen, immerhin gibt es ja die wunderbare Funktion, <a href="http://support.google.com/googleplay/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=134336" target="_blank">innerhalb von 15 Min. jegliche Apps zurückzugeben</a>. Auf der PS Vita oder dem 3DS muss man meist auf eine Demo-Version hoffen, um Fehlkäufen aus den Weg zu gehen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5540" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/nexus_angrybirds.jpg" alt="" width="643" height="408" /></p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Mein persönlicher Ersteindruck</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Dies hier ist kein richtiges Review, eigentlich zeigt es nur meinen ersten Eindruck des Geräts und in wie fern es für mich funktioniert. Die Nachteile des Nexus 7 betreffen mich kaum, eventuell hilft es unschlüssigen Käufern, sich ein besseres Bild des Geräts zu machen.</p>

<p>Insgesamt bin ich recht froh über das Gerät. 7" sind eine angenehme Größe. Bei 10" finde ich das Tippen lästig (ist schon bei 7" nicht so praktisch wie auf einem Smartphone). Eine Hülle mit Standfunktion und ein Eingabestift werden aber folgen müssen, das bringt die Größe so mit sich.</p>

<p>Wer noch überlegt, ob er mit der 8 GB Version zurecht kommt, sollte wissen, dass von dem Platz gerade mal 5,92 GB wirklich für die Apps und Daten zur Verfügung stehen. Ich rate jedem, der viel installieren möchte zur 16 GB Version für 249,- Euro.</p>

<p>Google spendiert übrigens zum Nexus 7-Kauf einen 20 Euro-Gutschein für Google Play und zusätzlich gibt es noch den (zweifelhaften) "Transformers 3" und drei Bücher, wie unter anderem "Faust".</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Retro/Grade]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/retrograde</link>
        <pubDate>Mon, 27 Aug 2012 19:54:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5486" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/retrograde_header.jpg" alt="" width="643" height="127" /></p></p>

<p>Vermutlich gehöre ich zu einer sehr seltenen Gattung von Videospieler. Ich stehe unheimlich auf Rhythmus-Spiele, bei denen es darum geht, einen gewissen Tunnelblick zu entwickeln, um halb in Trance heranfliegende Notenformationen durch entsprechende Tastendrücke aufzufangen und dadurch die Musikstücke vereinfacht nachzuspielen. Woran ich aber geradezu verzweifle ist ein Gitarrencontroller.
<h2>Früher war mehr Simplizität</h2>
Was war ich entzückt, als Activision mit DJ Hero und DJ Hero 2 Futter für die Gitarren-Muffel-Fraktion auf den Markt geworfen hat. Und nicht von irgendwo her haben die beiden Spiele etliche Auszeichnungen für den besten Spiele-Soundtrack erhalten. Wonach ich mich aber insgeheim sehnte, war ein neu aufgelegter Titel im Stile von "Frequency" oder "Amplitude". Kennt diese PS2-Titel noch jemand? Dort ging es darum, Bahnen mit jeweils drei Notenspuren durch simplen Druck auf die Standard-Controller-Tasten zu aktivieren. Simpel, aber in den hohen Schwierigkeitsgraden absolut fordernd.</p>

<p>Ich traute meinen Augen kaum, als ich letzte Woche im PSN auf <strong>Retro/Grade</strong> von <em>24 Carat Games</em> gestoßen bin. Es kombiniert in ganz köstlicher Art und Weise ein Rhythmus-Spiel mit einer witzigen Shoot'em Up Verpackung. Schon nach dem ersten Track, den ich kopfnickend, fußwippend und selig grinsend absolvierte, war es um mich geschehen. Das alte Rhythmus-Game-Gefühl war wieder hergestellt. Den Millionen von normalen Gamern da draußen, die nicht vor einem Gitarren-Controller zurückschrecken, sei gesagt, dass Retro/Grade auch mit einer Gitarre gespielt werden kann.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5489" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/retrograde1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p><h2>Einmal Endboss und zurück...</h2>
Das Interessante an Retro/Grade ist die Aufmachung als klassisches sidescrolling Shoot'em Up. Die Besonderheit: Eure Aufgabe ist, das Raum-Zeit-Kontinuum wiederherzustellen, nachdem ein dicker Endgegner besiegt wurde. Ja, richtig, Retro/Grade wird rückwärts gespielt. Das Spiel beginnt mit der Zerstörung des Bossgegners, gefolgt vom Abspann. Mein erster Gedanke beim ersten Anspielen war "Oh nee, da haben die Entwickler wohl einen Bug eingebaut." Doch was ist das? Der Abspann friert ein und wird zurückgespult… da ist der Bossgegner wieder… nun fliege ich rückwärts von ihm weg.</p>

<p>Ab jetzt gilt es, selber abgefeuerte Schüsse im richtigen Takt zur Musik auf verschiedenen Bahnen wieder einzufangen, sowie von hinten heranfliegenden Schüssen der Gegner erneut auszuweichen. Klingt abgefahren? Ist es auch. Und während man bei einigen Spielen die Zeit zurückspulen kann, um einen Fehler zu korrigieren, verfügt Ihr in Retro/Grade über speziellen Zeit-Treibstoff, der es erlaubt, die Zeit kurzfristig vorwärts laufen zu lassen. Ansonsten wird Genretypisches geboten: Je länger Schüsse (aka Noten) in Serie korrekt aufgefangen werden, steigt ein Punkte-Multiplikator. Per entsprechendem Extra kann der Multiplikator auch noch für kurze Zeit verdoppelt werden. Witziges Detail: Da Ihr ein Level rückwärts spielt, habt Ihr zu Beginn ein prall gefülltes Punktekonto. Mit jeder richtigen Aktion, werden Euch Punkte abgezogen. Und folgerichtig trägt man sich am Ende mit seinem persönlichen "Lowscore" in die Online-Rankings ein. Bester Pilot ist derjenige mit den wenigsten Punkten.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5491" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/retrograde4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Leider verfügt Retro/Grade lediglich über 10 Tracks, die aneinandergereiht die "Kampagne" ergeben. Diese kann in 6 Schwierigkeitsgraden von Anfänger bis Extrem absolviert werden. Daneben wartet ein umfangreicher Herausforderungsmodus, in dem die gleichen 10 Tracks unter besonderen Bedingungen mit speziellen Aufgabenstellung absolviert werden müssen. Hier lassen sich dann auch neue Schiffe, Konzeptgrafiken und Musik-Tracks für einen eingebauten, simplen DJ-Turntable freischalten, der es erlaubt, die Stücke zu scratchen und zu mixen.</p>

<p>Kleines Schmankerl am Rande: Retro/Grade kann via <em>Remote Play</em> auch auf <a href="http://www.couchcastle.de/2012/04/playstation-vita/">PS Vita</a> oder PSP gespielt werden, falls der Fernseher mal belegt sein sollte. Dann empfiehlt sich allerdings die Verwendung von Kopfhörern, sowie eine spezielle Kalibrierungsoption im Spiel, um die leichte Verzögerung bei der WLAN-Übertragung auszugleichen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/r0pBC7MARGg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/r0pBC7MARGg" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Freunde von Shoot'em Ups, die zwar von der Rückwärtsidee angetan ansonsten aber keinen Fable für Musik-Spiele haben, sollten eher die Finger von Retro/Grade lassen. Zu groß könnte die Enttäuschung sein, dass es spielerisch im Kern ein Rhythmus-Spiel ist. Allen anderen sei Retro/Grade wärmstens empfohlen, für Liebhaber von Musikspielen, Gitarren-Freaks und alten Fans von Frequency und Amplitude ist es ein Pflichtkauf. Es sei denn, man hat PSN Plus, dann ist es "nur" ein Pflicht-Download, da es zur Zeit für PSN Plus Mitglieder kostenlos angeboten wird.
<h4>Wertung: 8.5</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Die Frau in Schwarz (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/die-frau-in-schwarz-2012</link>
        <pubDate>Fri, 24 Aug 2012 08:23:32 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5432" title="Die Frau in Schwarz Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/Die-Frau-in-Schwarz-Banner1.jpg" alt="" width="630" height="330" /></p></p>

<p>Das Leben von Arthur Kipps könnte nicht schwerer sein: Nachdem seine Frau bei der Geburt des gemeinsamen Sohnes stirbt, wird der junge Anwalt förmlich vom Pech verfolgt. Das Geld wird knapp und das Ansehen in der Kanzlei, für die er arbeitet, ist stark gesunken, seit er jeden ihm aufgetragenen Fall verloren hat.
Die letzte Chance: Kipps soll den Nachlass von Alice Drabow bearbeiten. Die Papiere dazu befinden sich allerdings in dem gespentisch anmutenden "Eel Marsh Haus".</p>

<p>Nach diesem letzten Strohhalm greifend macht sich Arthur schweren Herzens auf den Weg in das überschaubare Dorf "Cryphin Gifford". Dort angekommen, wird Mr. Kipps jedoch nicht mit offenen Armen, sondern mit Feindseligkeit begrüßt. Aus irgendeinem Grund wollen die Einwohner den Anwalt zum Abreisen bewegen. Eingeschüchtert, doch wissend, in was für einer Lage er sich befindet, macht sich Arthur an die Arbeit. Das am Tag idyllisch anmutende Anwesen wird für Kipps sehr schnell zum Alptraum, denn sobald das "Eel Marsh Haus" in tiefes Schwarz gehüllt ist, treibt eine in Schwarz gekleidete Frau ihr Unwesen auf dem Gelände. Bereits in Angst versetzt  sterben auch noch die Kinder im Dorf auf mysteriöse Art und Weise. Langsam ahnt Arthur, warum ihn die Einwohner von "Cryphin Gifford" nicht willkommen heißen wollten.
<h2>No More Mr. Potter</h2>
Erst letztes Jahr sah man <strong>Daniel Radcliffe</strong> in dem epischen Ende der "Harry Potter" Filme. Bereits dieses Jahr ist er wieder auf der Leinwand und verkörpert den jungen Anwalt Arthur Kipps. Sehr positiv ist dabei hervorzuheben, dass man bei der schauspielerischen Leistung, die Radcliffe abliefert, nicht einmal an Harry Potter denken muss. Ganz im Gegenteil: Die Verkörperung des Arthur Kipps lässt alle Bezüge zu Harry Potter komplett verschwinden und zeigt auf, wie gut Daniel Radcliffe tatsächlich schauspielern kann. Ab der ersten Sekunde fiebert man mit dem Charakter mit, teilt seine Ängste und ist an seinem Wohlbefinden interessiert. Genauso gut erschreckt man sich auch mit ihm, trauert mit ihm und feiert jeden Schritt, den er beim Lösen des Mysteriums um das "Eel Marsh Haus" macht. Dabei geht nicht einmal die Spannung verloren. Der Film schafft es, seine dichte und beklemmende Atmosphäre konstant zu halten und treibt einen mit seinen gut platzierten Gruselszenen dazu, sich häufig nervös im Raum umzusehen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9UADgmevOrw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9UADgmevOrw" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Guter Grusel-Horror ist heutzutage nur noch sehr schwer zu finden. Das Genre selbst scheint immer mehr von den Kollegen Splatter und Slasher-Horror erstickt zu werden. Eine Bewegung, die schon seit einiger Zeit im Gange ist und mir selbst Bauchschmerzen bereitet. Man soll mich nicht falsch verstehen: ich mag Horror in all seinen vielfältigen Entwicklungen, doch wenn eine so wichtige Sparte auf der Strecke bleibt, sollte man sich besinnen und dem Genre wieder einen kleinen Stoss geben. Wenn ich etwas von "Die Frau in Schwarz" mitbekommen habe, dann ist es verdammt viel Gehänsehaut. Es ist wirklich Ewigkeiten her, seit ich bei einem Film so paranoid wurde, während ich alleine auf meiner Couch saß. Meiner Meinung nach sollte man diesen Film, als Grusel-Fan, nicht verpassen!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Project Zero 2 - Wii Edition]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/project-zero-2-wii-edition</link>
        <pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:00:19 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5405" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/prozero_header.jpg" alt="" width="643" height="254" /></p></p>

<p>Neben dem akustischen Psychoterror von „Silent Hill“ und dem zombieverseuchten „Resident Evil“ geht eine Horrorspielreihe, trotz ebenso hochwertiger Gruselqualität, leider etwas unter: „Project Zero“. Eine Serie, die mit traditionellen Mitteln auf subtile Weise das Fürchten lehrt - mit Geistern. Als Fan dieser Marke vermisst man zwar außerhalb Japans nach wie vor Teil 4, Nintendo entschied sich leider aufgrund vereinzelter Entwicklungsschnitzer gegen eine internationale Veröffentlichung. Immerhin gibt es mit dem Remake des zweiten und zugleich stärksten Teils ein haarsträubendes Wiederstehen auf der Wii - mit einigen Neuerungen.
<h2>Eine düstere Legende</h2>
Eines Tages ist in den Bergen das Dorf Minakami von den Karten verschwunden. Man sagt, dass jene, die sich dort im Wald verirren, jenes Dorf vorfinden werden und nie wieder heimkehren. Als Mayu einen leuchtendroten Schmetterling erblickt und ihm folgt, eilt ihr die Protagonistin und Zwillingsschwester Mio hinterher. Dunkelheit bricht herein und Nebel zieht auf, während beide geradewegs in die Geisterwelt eindringen. Ahnungslos tapsen sie in das verschwundene Dorf, in dem sich ihr dunkles Schicksal zu erfüllen scheint.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/project_zero_2.jpg" alt="" width="498" height="274" /></p>
<h2>Ein Blick durch die Kamera</h2>
Schon das kurze Intro verspricht eine dichte Atmosphäre, die bereits in den ersten Minuten eindringlicher wird und sich im Spielverlauf zusehends steigert. Mit kreativen Ideen sorgen die Zwischensequenzen für Gänsehaut und die verwitterten Häuser bereiten mit ihrem modrigen Innern Unbehagen. Verstörende Visionen machen neugierig und hinterlassene Notizen lassen eine finstere Tragödie erahnen. Und auch der geschickte Einsatz der unaufdringlichen Soundkulisse leistet neben plötzlichen Schockmomenten ihren unheimlichen Beitrag, bis Mio die „Camera Obscura“ findet, von der das Leben der Zwillinge abhängt. Mit mysteriösen Runen überzogen ist dieses sonderbare Gerät nicht nur dazu befähigt, Geister sichtbar zu machen, sie kann diese auch auf Fotos bannen. Schuss- und Hiebwaffen gibt es keine, lediglich die alte Kamera, die sich mit diversen Filmen und anderen Erweiterungen verbessern lässt. Ihre Bedienung, die seit dem ersten Teil auf der Playstation 2 stimmige Shooter-Erlebnisse bietet, ist in der Wii-Version der einzige Schwachpunkt: Sie ist nicht nur ziemlich träge geraten, auch ist die Tatsache recht gewöhnungsbedürftig, dass man die x-Achse der Kamera mit dem Stick des Nunchuck schwenkt und die Y-Achse mit der Bewegungssteuerung der Wiimote neigt. Auch wenn trotz allem Frustmomente fernbleiben, hätte die Kamerasteuerung runder sein dürfen.</p>

<p>Mit der „Camera Obscura“ dringt Mio immer tiefer in das Dorf Minakami ein – allein, denn alsbald werden die Geschwister voneinander getrennt, so dass sich Stunde um Stunde das Gefühl der Einsamkeit einschleicht. Nur die permanente Lebensgefahr ist Mios ständiger Begleiter, mit einer zermürbenden Unvorhersehbarkeit, da sich unter den Gespenstern friedfertige Wesen tummeln, ebenso welche, die erst eine Zeit später feindselig werden. Für spielerische Abwechslung sorgen einerseits vereinzelte Rätsel, als auch das Gestöber in den heruntergekommenen Zimmern der verlassenen Häuser, das in der Wii-Version deutlich spannender inszeniert wurde, als in den alten Teilen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/project_zero_5.jpg" alt="" width="498" height="274" /></p>
<h2>Alles neu macht die Wii?</h2>
Im Gegensatz zur ursprünglichen Version, die lediglich untertitelte Informationen spendierte, wenn man denn auf der Suche nach diversen Objekten und Hinweisen einen Blick durch den einen oder anderen Spalt warf, gewährt die Wii-Version eine originelle Kamerafahrt in eben jene. Zudem warten derartige Interaktionen mit gänzlich neuen Ereignissen auf, die für zusätzliche Spannung sorgen. Ebenso neu ist auch die sogenannte Geisterhand, die plötzlich Mios Hand zu greifen versucht, wenn sie einen Gegenstand aufheben möchte. Scheitert ein kurzer Reaktionstest, verliert sie kostbare Lebensenergie. Ein kleines, aber wirklich raffiniertes Gimmick, das hoffentlich auch künftig in der Gruselserie „Project Zero“ seinen Platz finden wird.</p>

<p>Technisch wurde die Wii-Version ebenfalls aufgewertet. Auch wenn die Wii nicht mit aktuellen HD-Konsolen mithält, so sieht das Remake auf Nintendos Konsole ein ganzes Stück hübscher aus, als auf Sonys Playstation 2. Details kommen dank weit weniger starkem Kantenflimmern besser zur Geltung. Das einstige 4:3-Bild füllt moderne Breitbildfernseher. Charaktere wurden neu designt. Und auch die Schulterperspektive ist, im Gegensatz zu festen Kameraeinstellungen, ein deutlicher Mehrgewinn.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/gGH2sjEyU8o" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gGH2sjEyU8o" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
„Project Zero“ gelingt das, was „Silent Hill“ oder „Resident Evil“ nicht ein einziges Mal gelang: mir einen gehörigen Schrecken einzujagen! Die düstere Stimmung drückt mit der Zeit ganz schön auf's Gemüt. Kein einziger virtueller Lichtstrahl hellt die dunkle Erkundungstour durch das verschwunde Dorf auf. Die permanente Gefahr seitens der Geister lassen mich verspannen. Und die tragische Geschichte fesselt mich erzählerisch. So muss ein Horrorspiel aussehen! „Project Zero 2“ ist für Neueinsteiger und Fans der Serie gleichermaßen empfehlenswert, da es ein Highlight des Genres ist und viele Neuerungen gegenüber der Urversion bietet.
<h4>Wertung: 9.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Mein sommerlicher Retro-Anfall]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/mein-sommerlicher-retro-anfall</link>
        <pubDate>Wed, 22 Aug 2012 10:53:21 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Illustration ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Classics ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4952 aligncenter" title="Super Nintendo" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/SNES_643.jpg" alt="" width="643" height="743" /></p>
<h2>Hach, Super Nintendo! Seit Jahren gut verstaut, tritt es jedoch im Sommerloch gerne seinen Dienst an.</h2>
Die Welt schaut auf die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.gamescom-cologne.com/en/gamescom/home/index.php" target="_blank">Gamescom</a></span> und ich sozusagen in die "Röhre". Jeden Sommer, wenn das Sommerloch kommt, zieht es mich schon seit Jahren zu den alten Klassikern. Erst letztens nutzten <em>Kumpel</em> <em>Fabi</em> und ich die Gelegenheit, um, wie zumindest er es jährlich tut, das gnadenlos zeitlose <strong>"Zelda - A Link to the Past"</strong> (für's SNES) durchzuspielen. Und dann noch diese unendlich langen drei <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.gameone.de/blog/2012/5/der-game-one-plauschangriff-20-jahre-snes-teil-1" target="_blank">GAMEONE-Podcasts</a></span> über's Super Nintendo + anschließender Zeitreise durch meine <strong>Nintendo 64-Spielesammlung</strong>, welche ich für den Redakteur Benny noch mal durchforstet und angespielt habe...</p>

<p><strong>Warum spielen wir immer wieder die alten Spiele unserer Kindheit, während die Industrie sich jedes Jahr auf's Neue versucht, mit neuer Technik, besserer Grafik und noch kreativeren Spiel-Ideen sich selbst zu übertreffen?</strong></p>

<p>Während ich mir so ein paar Gedanken auf meiner mehrwöchigen Retro-Safari gemacht habe, bin ich auch auf einige Anhaltspunkte gestoßen. So fange ich am besten gleich mit dem Zelda-Vergleich an: Wir rasten nur so im Marathon durch die Dungeons, als gäbe es keine Speicher-Methoden und erfreuten uns unermüdlich an dem kompakten Leveldesign. Heute darf man sich in den neusten Zelda-Teilen durch stundenlange Einführungen quälen, damit auch wirklich jeder Spieler die Steuerung Stück für Stück kennenlernt. Dazu wird noch versucht, eine Geschichte zu erzählen, die der ältere Zelda-Spieler jahrelang nie vermisst hat und die Erklärung der Steuerung ist bei einem guten Nintendo-Spiel ja sonst auch nicht unbedingt notwendig. In "A Link to the Past" wird man sofort ins Geschehen geschmissen und die kurzen Laufwege lassen im Gegensatz zu modernen Zelda-Teilen keine Langeweile aufkommen. Ja, das sind für mich schon zwei Punkte, die in heutigen Spielen (und wir reden nicht von 2D-Indietiteln) eine große Rolle spielen. Die meisten Spiele waren sehr kurzweilig und fokussierten sich auf simple Mechaniken, die nicht einmal groß erklärt werden mussten - ein Vorteil, den sich ein heutiger Blockbuster-Titel durch seine Komplexität und sein Bedürfnis, einen Spielfilm zu imitieren, nicht leisten kann.</p>

<p>Soweit so gut, was die zeitlosen 2D-Titel angeht. Als ich meine Nintendo64-Spiele wieder eingelegt habe, war ich natürlich mit der nicht gut gealterten Grafik konfrontiert. Und das Gameplay? Kaum zu glauben, dass ich damals monatelang mit so einem eingeschränkten Prügler wie <strong>Fighter's Destiny </strong>beschäftigt war. Hier greifen einige Argumente aus der 2D-Ära nicht mehr richtig, allerdings hat es mich nicht davon abgehalten, einen sehr vergnüglichen Abend mit Kindheitserinnerungen zu begleiten.
<h2>Und natürlich das Gefühl</h2>
Da ist natürlich auch der offensichtlichste Grund: Die Klassiker machen Spaß wegen der sogenannten <strong>Mediennostalgie </strong>(<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://superlevel.de/spielkram/rezension-playing-yesterday-mediennostalgie-im-computerspiel" target="_blank">kleinen Link-Tipp dazu findet Ihr hier</a></span>). Ist schon beeindruckend, was für eine Faszination die ganze Thematik ausüben kann. Jeder kennt das peinliche Gefühl, wenn aus heutiger Sicht kitschige oder einfach handwerklich bedenkliche Songs aus den 80ern oder noch schlimmer 90ern im Radio laufen und man sich heimlich darüber freut. Ganz im Ernst: Würde man mir heute den Euro-Dance Kram à la "What is Love?" von Haddaway vorlegen, würde ich mich nicht wirklich dafür begeistern können.</p>

<p>Aber schaut man sich um, schaffte es nicht nur <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/time_life_zieht_sich_aus_deutschland_zurueck" target="_blank">TimeLife</a></span>, mit alten Songs noch einmal Geld zu scheffeln: Anfällige Videospiel-Nostalgiker kennen eigentlich alle die Seite <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ocremix.org/" target="_blank">http://ocremix.org/</a></span>, welche die schönen alten Videospiel-Soundtracks in geremixter Form kostenlos an den Mann bringt. Das Retro-Gefühl sorgt auch regelmäßig bei den Besuchern auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.geek-art.net/" target="_blank">http://www.geek-art.net/</a></span> für tolle Kunst, welche von alten Helden inspiriert ist, oder bei unserem Redakteur Dom für einen glücklichen Gesichtsausdruck, wenn er dank "Ghostbusters" oder "Zurück in die Zukunft" nicht nur in diese, sondern auch generell in die Vergangenheit reist. Es geht praktisch durch alle Medien-Formen und ähnlich, wie ein altbekannter Geruch, dem man wieder begegnet, so haben Medien das Potenzial, den Zeitgeist und persönliche Empfindungen zu konservieren und diese nach Jahren abrufen zu können.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Zum Abschluss</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Ich überlege jedenfalls, ob CouchCastle.de nicht vielleicht eine neue Kategorie bekommen sollte: "Classics" in allen Bereichen, die wir abdecken, gibt es schließlich genug und sie beschäftigen uns heute alle immer noch. Als begeisterter Shoot 'em Up-Fan finde ich auch größtenteils nur auf älteren Systemen geeignetes Futter. Gerade wegen aussterbender Genres sollte es also durchaus eine Existenz-Berechtigung für klassische Reviews geben, auch wenn diese noch subjektiver ausfallen werden, als unsere aktuellen. Zwar wären wir auch damit wieder nicht die Ersten, aber darum ging es uns ja noch nie. :)</p>

<p>Wem das Thema gefällt, der kann im Übrigen auch einen Blick auf Bennys <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.couchcastle.de/2011/12/das-shenmue-ritual/" target="_blank">Shenmue-Artikel</a></span> werfen, den er Weihnachten hier veröffentlicht hatte.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Amazing Spider-Man - The Game]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/the-amazing-spider-man-the-game</link>
        <pubDate>Fri, 17 Aug 2012 16:42:29 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5174" style="padding-bottom: 10px;" title="asm banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/asm-banner.jpg" alt="" width="643" height="293" /></p></p>

<p>Bei sommerlichen Temperaturen saßen wir dieses Jahr bereits im Kino und berichteten Euch nach der Sichtung  von dem Reboot der Spider-Man-Saga. Neue Schauspieler, neue Origin-Geschichte und neue Feinde konnten den einen oder anderen Spidey-Fan wieder zurück in das Lichtspielhaus locken. Um dem geneigten Freund der Spinne gleich die volle Dröhnung Spider-Man geben zu können, ließ man im Hause Beenox die IP auf Basis des Neustarts entwickeln. Doch wer jetzt schon mit einer direkten Umsetzung des Filmes rechnet sei entwarnt: Beenox hatte die Erlaubnis bekommen, aus dem Spiel eine inoffizielle Fortsetzung von The Amazing Spider-Man zu kreieren. Erfahrungen hatten sie bereits in Hülle und Fülle, denn die Entwickler arbeiteten bereits an sage und schreibe sechs Spielen rund um den Wandkrabbler. Darunter Spider-Man: Shattered Dimensions und Spider-Man: Edge of Time. Doch im Gegensatz zu den genannten Spielen gibt uns Beenox nun das wieder, was wir uns seit Ewigkeiten gewünscht haben: Einen Spider-Man in einem frei begehbaren Manhattan!
<h3>Endlich wird wieder gesponnen</h3>
The Amazing Spider-Man setzt kurz nach den Ereignissen des gleichnamigen Hollywood Blockbusters ein. Peter Parkers Freundin Gwen Stacy arbeitet wieder in den Laboren von Oscorp, unter der Führung von Alistar Smythe, ein selbsternannter Weltverbesserer, der im geheimen die Experimente von Curt Connors, aka die Echse, fortführt. Smythe versucht menschliche DNA mit Tieren zu mischen, um das perfekte Wesen zu erschaffen. Das gefällt Peter natürlich überhaupt nicht und als er durch das Labor geht, reagieren plötzlich die Kreuzungen auf seine Anwesenheit, mit drastischer Gewalt. Die Mutanten brechen aus und das Gebäude wird hermetisch veriegelt.
Ebenfalls gefangen: Peters Freundin Gwen! Doch das soll nicht das einzige Problem bleiben, denn eine Schar aus Robotern hat es auf alle gekreuzten Wesen abgesehen, inklusive unserer Lieblingsspinne und als die Bevölkerung von Manhattan mit einem Virus infiziert wird, hat die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft alle Hände voll zu tun.</p>

<p>Ebenso wie Ihr, denn wie bereits erwähnt, ist Euch als Spider-Man eine riesige freie Spielwiese zu Füßen gelegt. Ab der ersten Sekunde fühlt man sich in Manhattan heimisch, dass liegt vor allem an der intuitiven Steuerung. Mittels der rechten Schultertaste Eures Controllers spinnt Ihr die Netze, um durch die Häuserschluchten der Stadt zu schwingen, dabei ist es nicht mal nötig, dass sich das Netz tatsächlich mit etwas verbindet, wie beispielsweise einem Gebäude. Klingt zwar komisch, ist aber so.</p>

<p>Während Ihr Euch durch das virtuelle Manhattan schwingt, habt Ihr das Gefühl Spidey ganz nah zu sein, denn die Kamera bringt Euch näher an Euren Helden als je zuvor. Beinahe cinematisch manövriert Ihr die Spinne knapp an Wolkenkratzern und den viel befahrenen Straßen vorbei und das so intensiv, wie noch nie zuvor. Bei Euren kleinen Kletterausflügen habt Ihr  jederzeit eine kleine Karte in der rechten Bildecke, diese zeigt Euch Euer Hauptziel und eine Menge Nebenaufgaben an. Darunter sind Verfolgungsjagden von Kriminellen, die mit aufgemotzten Superschlitten durch die gegend Brettern, infizierte Mitbürger, die man in Krankenhäuser transportieren muss, so genannte "X-Treme"-Aufgaben, in denen Ihr schnellstmöglich einen vorgegebenen Parkour meistern sollt, Zivilisten die von kleinen Gaunern drangsaliert werden oder auch Fotografie Challenges, in denen Ihr Peter Parker typisch verschiedene vorgegebene Bilder von Tatorten und anderen Kuriositäten machen sollt. Besonders schön ist bei der Knipserei, dass es Hinweise auf bekannte Gegner sind, die Ihr im Spiel jedoch nicht antreffen werdet.<strong></strong>
<h3>Screenshots</h3>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5246" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/amazing_spider_man4.jpg" alt="" width="300" height="168" />     <img class="alignnone size-full wp-image-5247" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/Amazing_Spider-Man-2.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5248" style="margin-right: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/sp3.jpg" alt="" width="300" height="168" />    <img class="alignnone size-full wp-image-5249" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/the-amazing-spider-1.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p><strong></strong>
<h3>Spinne vs. Fledermaus</h3>
Dass das Adaptieren oder auch Übernehmen von Gameplay-Stücken öfter passiert, ist sicherlich nichts Neues mehr. Wieso auch nicht? Wenn sich ein Spiel gut verkauft, dem Spieler gefällt und sich die Mechaniken gut in das eigens erstellte Produkt einfügen, dann kann man da nicht viel mit falsch machen. So geschah es auch in dem neuesten Spidey-Abenteuer, denn sobald Ihr Euch Feinden nähert oder auf feindlichem Territorium befindet, verwandelt sich "The Amazing Spider-Man" ein Stück weit in das mehr als beliebte "Batman: Arkham City".
In Konfrontationen mit Gegnern wird das bewährte Kampfsystem des Fledermaus-Mannes angewendet. Sprich, die Tastenbelegung wurde beinahe eins zu eins übernommen: Mit A springt Ihr über Euren Gegner, mit X schlagt Ihr so richtig schön zu, auf Y rollt Ihr Euch vom Gegner weg und auf B könnt Ihr, bei einem hohen Kombozähler, einen stylischen Spider-Man-Kampfmove aktivieren. Solltet Ihr direkte Kampfsituationen meiden wollen, und das sollte man bei einem entsprechenden Schwierigkeitsgrad auch tun, dann geht es in den Schleichmodus. Spinnenartig klettert Ihr so an den Decken herum und befördert mittels Knopfdruck die sich am Boden befindenden Gegner an die Decke.</p>

<p>Das macht Laune und ist auch nicht zu einfach ausgefallen. Leider ist hierbei die Kamera hin und wieder bockig, so dass häufiges Nachjustieren von Nöten ist. Von der gelegentlichen Orientierungslosigkeit mal abgesehen. Wie aber in den meisten Spielen geht das nach einiger Zeit mit dem Spiel gut von der Hand. Ihr werdet cirka sieben Stunden für das Hauptspiel benötigen, doch wenn Ihr Euch dazu entschliesst, auch die Nebenaufgaben zu lösen, werden daraus ganz fix 15 Stunden und mehr. Besonders dann, wenn man versucht, die 700 Comicseiten zu sammeln, die in ganz Manhattan verteilt sind. Doch selbst wenn man nicht daran interessiert ist, die Sidequests zu machen, besucht man doch immer wieder gerne das gut aussehende Manhattan.
<h3>Trailer</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/lI95nPXjOlg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lI95nPXjOlg" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Die Tage des Lizenzmülls sind noch nicht vollends gezählt, doch wie bereits mit "Batman: Arkham Asylum" und "-City" geht man auch mit "The Amazing Spider-Man" in eine gute Richtung. Das Spiel ist unterhaltsam und alles andere als schlecht. Die Langzeitmotivation könnte durch mehr Abwechslung noch ein wenig aufpoliert werden, aber ansonsten gibt es für mich kaum etwas zu beanstanden. Das Schwingen durch das beinahe detailgetreue Manhattan macht unheimlich viel Spaß und bringt Spider-Man zurück zu den Wurzeln, die man schon seit langer Zeit vermisst hat. Auch die durch den Entwickler Beenox neu gesponnene Story, welche nach dem Film spielt, wurde sehr gut eingebaut und fühlt sich gar nicht mal so schlecht an - auch wenn ich bezweifle, dass das Sequel des Filmes sich daran orientieren wird.</p>

<p>Ich hatte eine Menge Spaß mit "The Amazing Spider-Man" und werde diesen sicherlich noch das eine oder andere Mal haben, denn es gibt für mich noch eine Menge Comic-Seiten zu sammeln. Für Fans der Spinne oder guten Action Adventures ist "The Amazing Spider-Man" meiner Meinung nach genau das Richtige!
Ein Blick lohnt sich!</p>

<p></div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Activision</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Sound Shapes]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/sound-shapes</link>
        <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 13:51:42 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5128" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/soundshapes_header.jpg" alt="" width="642" height="290" /></p></p>

<p>Sonys neuster Handheld scheint, laut geläufiger Meinung auf der E3 etwas kurz gekommen zu sein. Dabei wurden einige Titel abseits der Pressekonferenz vorgestellt, wie auch der eher unscheinbare Titel "Sound Shapes", welcher dort den "Game Critics Award" abstauben konnte. Freunde elektronischer Musik, welche auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung nach dem anhaltenden Sommerloch sind, sollten auf jeden Fall einen Blick darauf werfen. Wer keine PS Vita hat, kann es übrigens auch auf der PlayStation 3 herunterladen und spielen.
<h2>Plattformer trifft auf Musik-Welten</h2>
Keine Sorge, Ihr müsst in diesem Spiel nicht im Takt hüpfen. (Fast) völlig stressfrei bringt man in "Sound Shapes" Musik und Jump'n' Run unter einen Hut. Ihr spielt als ein Ball, der nicht nur hüpfen und an einigen Wänden wie ein Insekt entlang laufen kann, Ihr könnt mit der Quadrat-Taste auch eine Beschleunigung aktivieren (mit der Ihr die Klebekraft verliert), um Anlauf für große Sprünge zu nehmen, oder einfach nur um Gefahren schneller ausweichen zu können. Alle weiteren Gameplay-Elemente bieten die jeweiligen Gegner und Plattformen in den Levels. Der Schwierigkeitsgrad fängt sehr human an, endet aber später schon mal in schweißtreibende Situationen, welche aber dank mehr als fairer Rücksetz-Punkte und unendlichen Versuchen einen Level-Neustart nicht nötig machen und so den Frust rausnehmen. Wer allerdings in Rekord-Zeiten durch die Levels gleiten möchte braucht unglaubliche Reflexe und muss die Levels sehr gut kennen.
<h2>Farbenfrohe Klangwelten</h2>
Das Level-Design verschmilzt gänzlich mit der Musik, denn anders als in vielen anderen Musikspielen, bleibt der Soundtrack nicht im Hintergrund und wird "nur" visualisiert, sondern bekommt in "Sound Shapes" die Hauptrolle. Jeder Gegner, jedes Element in den Levels macht Musik. Jede Münze, die eingesammelt wird, aktiviert eine neue Note im Song.</p>

<p>Ganz im Stile von PixelJunk-Spielen präsentiert sich "Sound Shapes" optisch in minimalistischer Form und bezaubert durch Farbspiele und sehr weichen Animationen. Die recht unterschiedlichen Elemente in den verschiedenen "Alben" der Kampagne sorgen für Abwechslung und Freunde von dem Indie-Spiel "Sword and Sorcery" können sich auf ein Wiedersehen mit der SuperBrothers Bild- und Soundwelt freuen. Auch die Welten von "Beck" oder "Deadmau5" fand ich besonders schön, generell sind alle Umgebungen in Grafik und Sound sehr unterschiedlich, von Pixellandschaft bis organischer Natur bekommt man hier gut was zu sehen.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/SS_cities3.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-5218" style="margin-right: 4px; margin-bottom: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/SS_cities3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5219" style="margin-bottom: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5220" style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5221" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/underwater6-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a>
<h2>Und jetzt alle gemeinsam!</h2>
Unzählige Zeit verbrachte ich in meiner Jugend mit Musiksoftware. Der eingebaute Editor lässt mit seinem einfachen System selbst untalentierte Musiker brauchbare Loops erstellen und kreiert durch ausreichend viele Elemente, welche man in der Kampagne freispielen kann, eine gesunde Palette an Spiel-Optionen. Die Bedienung zieht Nutzen aus den zwei Touchflächen der PS Vita, auf der PS3 verschiebt und bewegt Ihr Objekte mit den Analogsticks. Selbst wenn man selber nicht so kreativ ausgelegt ist, profitiert die Langzeit-Motivation durch von anderen Usern generierte Levels, wie wir das auch schon auf "Little Big Planet" kennen. Dort vermisse ich zwar anständige Filter- und Sortier-Optionen, aber das Rumstöbern führt zu sehr <a href="http://soundshapesgame.com/de/community.html?searchType=hits" target="_blank">witzigen Levels</a>, die von "Super Mario" bis "Sonic" natürlich einiges liefern. Wer eine 3G-Vita gekauft hat, wird sich neue Levels sogar unterwegs anschauen können - endlich zahlt sich das Gerät aus!
<h2>PS3 und PS Vita Synchronisation</h2>
Ich war erst nicht ganz sicher, aber scheinbar führt das Spiel momentan noch oft zu Verbindungsproblemen. Das kann besonders ärgerlich sein, wenn man seinen Spielstand in der Cloud synchronisieren möchte, um es unterwegs auf der PS Vita weiterzuspielen. Die beiden Versionen sehen übrigens sehr identisch aus und unterscheiden sich nur in der Bedienung des Menüs und des Level-Editors. Wer die eine Version kauft, bekommt übrigens die andere gleich mit - CrossBuy werden wir in der Zukunft ja jetzt öfter erleben.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/zfPbJE6XDxg" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zfPbJE6XDxg" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Sehr schön, endlich neues Futter für die PS Vita. "Sound Shapes" ist für Liebhaber elektronischer Musik ein gefundenes Fressen, um mal wieder in Klangwelten einzutauchen. Die verschiedenen Musiker haben ganze Arbeit abgeliefert und verhelfen dem Spiel zu einem sehr gelungenen Erlebnis. Das Cross-Plattform-Feature gefällt mir ausgesprochen gut und es weist weiterhin auf eine schöne Zukunft des Sony-Pärchens hin. Wer die PixelJunk-Spiele bereits mochte, kann hier also eigentlich sorglos zugreifen. Zwar ist die Kampagne leider kurz ausgefallen (das größte Manko), aber dank der Community, Bonus-Herausforderungen und Rekord-Jagd hat man durchaus Gründe, immer mal wieder reinzuschauen.
<h4>Wertung: 8.7</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong>
für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Prometheus - Dunkle Zeichen (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/prometheus-dunkle-zeichen-2012</link>
        <pubDate>Wed, 15 Aug 2012 09:17:09 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dom</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Dom ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5145" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/prom_header.jpg" alt="" width="643" height="293" /></p></p>

<p>Es wurden schon viele Reviews und Kritiken geschrieben, für den geneigten deutschen Fan war es schwer, sich nicht schon im Voraus das Filmerlebnis durch Spoiler aus dem Netz zu ruinieren. Die Frage ist, kann dieser langersehnte Film nun mit den derzeitigen Blockbustern wie „Dark Knight Rises“ und „Spiderman“ mithalten und vor allen Dingen ist <strong>Ridley Scott</strong> in der Lage, den alteingesessen Alien Fan zu begeistern?</p>

<p><h2>Der Plot ist schnell erzählt...</h2>
(<em>keine Angst, <strong>Spoiler</strong> gibt es nicht.</em>)</p>

<p>Das Forschungsraumschiff "Prometheus" fliegt zum anderen Ende der Galaxie, um die Ursprünge der Menschheit und allen Lebens auf der Erde zu erforschen. An ihrem Ziel angekommen, wird die Crew um Android David (Michael Fassbender) und Wissenschaftlerin Elisabeth Shaw (Noomi Rapace) fündig, doch nichts ist so wie erwartet.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-5147" style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/prometheus_11.jpg" alt="" width="643" height="278" /></p></p>

<p>Bei diesem Film muss man erst einmal hervorheben, dass es sich nicht um ein direktes Prequel zu <strong>Alien</strong> handelt, vielmehr setzt es den Anfang einer neuen Trilogie, die im alt bekannten Alien-Universum angesiedelt und noch vor den Events aus dem ersten Teil spielt. Es werden einige Fragen behandelt, die der erste Teil vor 30 Jahren aufwarf. Diese werden ergänzt mit fundamentalen religiösen Fragen wie "Wer hat uns erschaffen?“ und „Warum sind wir hier?". Hier ist auch schon das größte Problem, welches Prometheus hat, denn wo der 79er Alien einfach betrachtet ein bildgewaltiger Slasher-Film im Weltall war, hat man hier ein sehr episches Szenario, in dem zu viel zu schnell passiert. Oftmals hat man das Gefühl, dass man nicht dazu kommt, emotional wirklich mitgerissen zu werden.
An gewissen Stellen wirkt der Film derart hastig erzählt, dass es dem Zuschauer gar nicht wirklich ermöglicht wird, eine Beziehung zum Geschehen und den Charakteren aufzubauen. Abhilfe könnte hier die 20 Minuten längere Schnittfassung schaffen, die auf der Blu-Ray bzw. DVD enthalten sein wird. Doch bei der Kinofassung auf jeden Fall ein Manko.</p>

<p>Auch hat mich das Verhalten einiger Charaktere gestört! Ohne zu viel erzählen zu wollen, aber eine Situation in dem Streifen hat beim zweiten mal Schauen doch einen bitteren Nachgeschmack in meinem zweiten, ausfahrbaren Gebiss hinterlassen: Wie kann man als Biologe auf einem fremden Planeten nur so dumm und unverantwortlich handeln? (Wer den Film gesehen hat, weiß wovon ich rede.) Das hört sich jetzt sehr negativ an, ist aber gar nicht so schlimm, denn an allen anderen Fronten besteht <em>Prometheus</em> mühelos.
Sehr bildgewaltig werden hier provokante Fragen aufgeworfen und der Horror kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ich musste während des Schauens immer an diese unnützen Rating-Diskussionen vor Release denken (absolut kein PG13 hier).</p>

<p><h2>Das Casting</h2>
Auch sind die wichtigen Rollen grossartig besetzt: Noomi Rapace, bekannt aus der schwedischen <em>Millenium-Trilogie</em>, spielt hier überzeugend die zwar religiöse, aber sehr idealistische Wissenschaftlerin, Elisabeth Shaw, der man den Wissenshunger und die Stärke, ihren Willen durchzusetzen abkauft. Ich war zwischenzeitig wirklich ein bisschen an <strong>Sigourney Weaver</strong> aus den alten Filmen erinnert. Doch muss man sagen, das Michael Fassbender allen als Android David die Schau stiehlt: Er schafft es, derart gekünstelt und eigensinnig herüber zu kommen, dass man ihm den synthetischen Menschen total abkauft.
Auch sind die gewaltigen Sets, die auf den Locations in Island und auf der 007-Stage in den Pinewood Studios entstanden sind, großartig in Szene gesetzt.
Kurz gesagt, an Bildgewalt steht Prometheus dem guten alten Alien in nichts nach und auch sonst wird man hier durch die Atmosphäre, wie auch durch kleine, aber feine Details oft an den Klassiker erinnert. Der 3D Effekt unterstreicht dabei nur die eigentlich so schon epischen Bilder.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/wMGoCTZIZzE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wMGoCTZIZzE" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_dom.jpg);"></div>
        					    Dom
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wenn auch nicht ganz ohne Macken ist "Prometheus" meiner Meinung nach einer der originellsten Science-Fiction Filme des letzten Jahrzehnts und reiht sich mühelos zwischen Aliens und Alien 3 ein. Ich als alteingesessener Alien-Fan war im Nachhinein sehr begeistert und lege jedem Freund richtiger Science-Fiction-Geschichten, welche Fragen aufwerfen und Raum für Eigeninterpretationen lassen, nahe, sich Prometheus mal anzuschauen.</p>

<p><h4>Wertung: 8 von 10 brennenden AvP-DVDs<h4></div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Sherlock]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/sherlock</link>
        <pubDate>Mon, 13 Aug 2012 12:04:33 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ TV Serie ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5114" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/sherlock_header.jpg" alt="" width="643" height="384" /></p>
<h2>Mal wieder Sherlock Holmes, aber diesmal ohne Enttäuschungen</h2>
Viele waren sicherlich enttäuscht von den eher durchschnittlich geratenen Interpretationen von <strong>Guy Ritchie</strong>, der dachte, Sherlock Holmes würde sich nur mit großen Schauspieler-Namen und einem großen Budget auf der Leinwand wiederbeleben lassen. Dementsprechend war ich nicht sonderlich euphorisch, als mich der Kollege Benny zum Geburtstag mit der ersten Staffel der BBC-Serie "Sherlock" überraschte. Eigentlich dachte ich, dass mich das Thema nicht mehr fangen könnte... allerdings reicht wohl die Pilot-Episode "Ein Fall von Pink", um zu erkennen, dass man es hier mit einer der gelungensten TV-Produktionen der letzten Jahre zu tun hat.</p>

<p>Sherlock besteht momentan aus zwei Staffeln, je drei ca. 90 Minuten langen Folgen, welche sich nach zusammenhängenden Spielfilmen anfühlen. Statt aus dem "Consulting Detective" einen makellosen Helden zu schaffen, stecken die Macher den Zuschauer zunächst mehr in die Rolle des recht normalen Dr. John Watson, welcher vom angehenden "Bilbo Beutlin" <strong>Martin Freeman </strong>gespielt wird. Der vom Schauspieler <strong>Benedict Cumberbatch</strong> interpretierte neumodische Sherlock Holmes funktioniert in der Serie eher als "hochfunktioneller Soziopath" mit einer eher fast schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom" target="_blank">Asperger</a>-Art, mit der sich der Zuschauer nur schwer identifizieren kann. Ähnlich wie Shelton aus "Big Bang Theory" glänzt und unterhält der neue Sherlock also eher in passiver Form. Dem Zuschauer bleibt kaum etwas anderes übrig, als durch sein Genie verblüfft zu sein und heimlich darauf zu warten, dass sich auch hinter diesem Menschen eine emotionale Seite verbirgt.
<h2>Das richtige Rezept</h2>
Die beiden Macher und Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss (letzterer taucht in der Serie als Mycroft Holmes auf) sind laut dem Making Of zwei sehr große Sherlock Holmes-Nerds, was man der Liebe zum Detail sehr wohl anmerkt. Schon in der Vergangenheit sammelten sie Erfahrungen mit Neuverfilmungen der klassischen Literatur, wie z.B. in der Mini-Serie "Jekyll". Auf dieser Grundlage kommen dann die ausgezeichnet ausgewählten Schauspieler mit sehr intelligent geschriebenen Drehbüchern zusammen und durch das sehr flotte Erzähltempo ergeben alle Zutaten endlich eine Sherlock Holmes Verfilmung, die der Vorlage gerecht wird. Einige Fans könnten sich mit dem massiven Gebrauch von Technik (à la Smartphones etc.) und dem sonst sehr modernen Setting etwas schwer tun, aber eine Chance hat die Serie mehr als verdient.</p>

<p>Besonders loben möchte ich zudem noch die Steigerung in der zweiten Staffel - anders als so oft schaffen es die Macher dieser Serie, die gesetzten Erwartungen in den nachfolgenden Folgen zu übertreffen. Allein die erste Folge der zweiten Staffel glänzt und überrascht mit hervorragend besetzten Nebenrollen und vielen kreativen Spielereien in der Schnitttechnik. Manchmal sieht man es einem Werk einfach an, wenn die Macher da mit voller Leidenschaft dran arbeiten. Hut ab, da kann sich auch der deutsche Krimi einiges von abschneiden.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ofG0IIFe5rc" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ofG0IIFe5rc" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Hiermit möchte ich für alle Leser eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen, da ich im privaten Umfeld bisher auch noch keinen getroffen habe, der nicht von der Serie angefixt wurde. Selbst für Cineasten, die in der Regel nicht so offen sind für TV-Serien, kann sich das Reinschauen dank dem 90-minuten Format durchaus lohnen.</p>

<p>Es ist schön zu sehen, dass wir nach den ganzen US-Serien mal wieder ernsthafte Konkurrenz aus unserer EU bekommen, die sich hinter großen Produktionen wie z.B. "Breaking Bad" nicht weiter verstecken braucht. Würde die zweite Folge der ersten Staffel nicht so dermaßen enttäuschen und würden uns die Macher mit den etwas künstlich aufgesetzten Cliffhangern verschonen, würde ich der Serie auch locker die volle Punktzahl geben. So reicht es als Gesamtpaket für überragende <strong>9.1 von 10 Punkten</strong>. Und wer weiß wohin uns die dritte Staffel noch führen wird... ich warte gespannt.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Eine Spende für das "Project Giana"]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/eine-spende-fur-das-project-giana</link>
        <pubDate>Tue, 07 Aug 2012 08:47:46 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5092" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/giana_header.jpg" alt="" width="643" height="196" /></p>
<h2>„Die Brüder sind Geschichte“</h2>
Großmütige Worte, mit denen das Entwicklerteam <em>Time Warp Productions</em> 1987 ihr „The Great Giana Sisters“ (zumindest in England) beworben hat. Gegen eine gesunde Portion Selbstvertrauen ist ja auch nichts einzuwenden, auch dann nicht, wenn es sich bei den Konkurrenten um die „Super Mario Bros.“ handelt. Wenn man sich allerdings derart vom Rivalen „inspirieren“ lässt, dass sich beide Titel mehr als nur optisch stark ähneln, wäre etwas Zurückhaltung vielleicht angebrachter gewesen. Immerhin: Der angebliche Rechtsstreit zwischen <em>Time Warp Productions </em>und <em>Nintendo</em> soll wegen diesen Slogans entstanden sein.
<h2>Besser gut geklaut als schlecht erfunden</h2>
Doch das alles war mir vor etwa 25 Jahren völlig egal, als ich „The Great Giana Sisters“ auf dem <em>Commodore 128</em> meiner Freunde sah, spielte und mir prompt den kleinen Bruder, den C64, ein Jahr später zum Geburtstag wünschte. Es weht natürlich eine gewisse Brise Nostalgie mit, immerhin war der C64 meine aller erste eigene „Konsole“ (Heimrechner kann man den leistungsschwachen „Brotkasten“ ja nun wirklich nicht nennen), weswegen ich nicht behaupten möchte, objektiv zu sein. Nichtsdestotrotz hatte ich mit „The Great Giana Sisters“ mehr Spaß, als ich drei Jahre später mit „Super Mario Bros.“ auf dem „Nintendo Entertainment System“ hatte.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-5090" style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/giana1.jpg" alt="" width="320" height="215" /><img class="alignnone size-full wp-image-5091" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/giana2.jpg" alt="" width="320" height="215" /></p></p>

<p>Optisch war die, nennen wir sie einmal „Hommage“ eh auf Augenhöhe mit Nintendos Meisterwerk. Während das Charakterdesign der Brüder ganz klar vorne lag, habe ich die Welten von „Giana Sisters“ wiederum als hübscher empfunden. Akustisch waren die Schwestern mit dem schmalen, aber deutlich fetzigeren Soundtrack von Musiker <em>Chris Hülsbeck</em> ganz klar ein Schritt voraus – der Kult um die Mario-typischen Melodien entstand ja ohnehin erst in den folgenden Jahrzehnten. Auf der anderen Seite ist Chris Hülsbeck in der Videospielszene ein überaus erfolgreicher Komponist. Und während die Items der Brüder echte Innovationen waren und die Existenzgrundlage für „The Great Giana Sisters“ und andere Videospiele bildete, hat man seitens <em>Time Warp Productions</em> die Anzahl jener konsequent erweitert. Statt einem einfachen Schuss mit der Feuerblume konnten Giana und Maria selbige Fertigkeit des Blitzes aufwerten: Erst der abprallende, später der zielsuchende Schuss. Weitere Neuigkeiten waren die Bombe, die sämtliche Gegner vom Bildschirm auf Knopfdruck eliminierte; der Wecker, der alle Gegner für eine kurze Zeit an Ort und Stelle einfror und der Tropfen, der die Schwestern kurzzeitig unbeschadet durchs Feuer gehen ließ. Statt dem Pilz gab es übrigens den sogenannten Punk-Ball, der Giana (bzw. Maria als Zweitspielercharakter) in ein kräftiges Mannsweib verwandelte und dazu bemächtigte, mit ihrem Kopf festes Mauerwerk zu zerschmettern. Spielerisch habe ich die Unterwasserlevel von „Super Mario Bros.“ nicht im geringsten vermisst, dafür viel Spaß mit den herausfordernden Welten gehabt, 30 Stück an der Zahl, die hier und da ein paar ganz eigene Ideen inne hatten, so auch der brüchige Boden, der bei Berührung zerbröckelt. Die Bossgegner (Drachen und riesige Ameise) boten ein Hauch mehr Abwechslung, als es Bowser im Erstling vermochte.</p>

<p>Die „Giana Sisters“ waren jedenfalls meine erste große Videospielliebe, umso mehr freue ich mich, dass nach all den Jahren ein weiterer Nachfolger erscheinen soll, der im ersten Videomaterial anspruchsvoller wirkt, als die sehr einfache Nintendo DS-Version. Optisch erinnert das "Giana Projekt" an das visuell bezaubernde "Trine" und präsentiert einige frische Ideen, zum Beispiel der Wechsel zwischen der Traum- und Alptraumwelt, der Giana jederzeit in die schrille Maria verwandelt. Zwar scheint der Punk Ball Geschichte somit zu sein, auf der anderen Seite ergänzen die Fertigkeiten beider "Charaktere" auf dem ersten Blick prima.
<h2>Eine Spende für die „Giana Sisters“</h2>
Auf der <a href="http://project-giana.com/" target="_blank">Website</a> des Entwicklerstudios "<em>Black Forest Games"</em>, das von ehemalige Mitgliedern der Spieleschmiede <em>Spellbound</em> ins Leben gerufen, die wiederum einst Armin Gessert, den Erfinder der „Giana Sisters“, der bedauerlicherweise am 08.11.2009 überraschend verstarb,  gründet wurden. Dort findet Ihr Screenshots zum neuen Teil, sowie eine Verlinkung zu ihrer Kickstarter-Seite. Ebenfalls auf dieser findet Ihr ein erstes Video, das mit äußerst hübsche Spielszenen an „Trine“ erinnert und um eine kleine Spende bittet.</p>

<p>Zwar ist das „<a href="http://project-giana.com/" target="_blank">Giana-Projekt</a>“ beinahe abgeschlossen, nur gehen die finanziellen Mittel langsam nur Neige. Eine Finanzspritze würde nicht nur dafür sorgen, dass das Spiel das Licht der Welt erblickt, nein , es wird sogar mehr Welten, mehr Gegner, mehr Bossgegner und weitere Details geben. Giana-Fans der 80er werden nur schwer herumkommen, nicht wenigstens $10 zu spenden, immerhin winkt eine DRM-freie Download-Version als Belohnung. Weitere Spendenstaffelungen locken mit tollen Extras: Soundtrack (digital oder als physischen Datenträger), ein Artwork (digital oder gedruckt) T-Shirts und Kissen. Wer mal eben $10.000 übrig hat, der bekommt als Gegenleistung die Originalversion des Atari-ST.
<h2>Video</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Je_xDGid1hM" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Je_xDGid1hM" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Und wie funktioniert Kickstarter?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Mit dieser Frage musste ich mich gestern tatsächlich kurz beschäftigen, da ich zum ersten Mal via <a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> Geld für ein solches Projekt spenden wollte. Die Antwort ist einfach: Wer eine Kreditkarte hat, kann dank Amazon Payments eine gewünschte Summe spenden, die auch nur dann vom Konto abgebucht wird, wenn die Spendenaktion erfolgreich verlief. Kamen die angepeilten $150.000 nicht zusammen, wird von Euch auch kein Geld abgebucht.</p>

<p>Den Link findet Ihr <a href="http://www.kickstarter.com/projects/project-giana/project-giana" target="_blank">hier</a>.</p>

<p>Ich jedenfalls hoffe, mit meinen $25 einen entsprechenden Beitrag geleistet zu haben, damit die Spendenaktion erfolgreich verläuft und freue mich bereits auf die DRM-freie Vollversion, dem digitalen Soundtrack und der Vorabdemo, die ich schon im August erhalten soll.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Spec Ops: The Line]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/spec-ops-the-line</link>
        <pubDate>Fri, 03 Aug 2012 09:48:43 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-5049 aligncenter" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/theline_header.jpg" alt="" width="643" height="427" /></p></p>

<p>Kennt Ihr das? Jede E3 liefert neue Bombast-Trailer zum jährlich neuen "Call of Duty" oder "Battlefield". Scheinbar ist es momentan für eine Generation, die den Krieg selber nicht miterlebt hat, das Ballern als US-Soldat äußerst faszinierend und aufregend. Immerhin sehen wir seit Jahren extreme Verkaufszahlen bei den Kriegsshootern.</p>

<p>Damals, zu "Call of Duty 2"-Zeiten, war ich zunächst noch extrem skeptisch eingestellt und ließ die Finger von solchen Shootern, bis mich der Bene dann doch noch damit anstecken konnte. Die unglaublich dichte Atmosphäre versprühte tatsächlich so ihren Charme und gab mir zumindest im Ansatz das Gefühl, was die Soldaten damals durchmachen mussten. Das wurde allerdings dann dermaßen ausgereizt, bis man endgültig die Schnauze voll vom Setting hatte. "Call of Duty 4: Modern Warfare" schaffte dann noch einmal einen kleinen Begeisterungssturm, führte die Reihe allerdings in eine immer extremere Richtung, unter anderem mit Skandelen wie die berühmte "Flughafenszene". Und auch heute habe ich wieder die Schnauze voll.
<h2>Anti-Kriegsshooter?</h2>
Vor einigen Tagen geriet mir allerdings "Spec Ops: The Line" in die Hände. Ein neuer Shooter vom noch recht unbekannten Entwicker Yager Development aus Berlin. Ähnlich wie der Film "Apokalypse Now" basiert die Geschichte auf dem berühmten Roman "Herz der Finsternis" von Joseph Conrad.</p>

<p>Die Verpackung kann schnall täuschen: Während man den Käufer mit bekannten Call of Duty und Battlefield Gestaltungselementen lockt, wartet für den ahnungslosen Spieler hier alles andere als die typische Kost.</p>

<p>Ihr spielt den sogenannten <em>Captain Martin Walker</em>, der zusammen mit seinen beiden Gefährten durch ein postapokalyptisches Dubai zieht, um nach Überlebenden zu suchen. Dabei sind die drei bis auf das Funksignal durch Sandstürme von der Außenwelt abgetrennt. Anfangs steigt man zwar recht gewohnt in die ersten (noch spaßigen) Schießereien ein, bekommt aber nach und nach eine Klatsche, und muss miterleben, wie die Soldaten einige moralische Dilemma erfahren und psychischen Belastungen ausgesetzt werden. Allein schon, dass man als US-Soldat gegen andere US-Soldaten kämpft, würde sich ein Call of Duty wohl nicht so schnell trauen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9ZKGSKiyol0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9ZKGSKiyol0" /></object></p><p>
<h2>Grundsolides Gameplay</h2>
Das Spiel bestreitet Ihr aus der 3rd Person-Perpektive. Es steht Euch dabei die übliche Steuerung zur Verfügung, inklusive einem inzwischen schon standardmäßigen Deckungssystem. Eine besondere Funktion ist, dass man mit der R2-Taste auf der PlayStation 3 Feinde markieren kann, welche Eure Kameraden dann fokussieren. Das ist besonders praktisch, weil einer von denen durchgehend mit einem Scharfschützen-Gewehr ausgerüstet ist. Dadurch geht die Kommunikation locker von der Hand, ohne aus dem Spiel einen Taktik-Shooter zu machen. Feinde, welche verletzt am Boden liegen, lassen sich per Tastendruck exekutieren: Da man nur so neue Munition für die eigenen Waffen bekommt, erschafft man hier ein notwendiges übel. Je mehr Captain Walker sich reinsteigert, desto brutaler geht er vor. Das schlägt dann soweit auf den Magen, dass man hier von keinerlei Verherrlichung sprechen kann.</p>

<p>Bis auf ein wenig Abwechslung, in der man in einem Helikopter sitzt oder an einem LKW hängt, bietet das Spiel allerdings durchgehend leider nur Feuergefechte und hebt sich vom Gameplay her kaum von anderen 0815-Shootern ab. Man schießt sich also recht monoton durch die recht kurze Einzelspieler-Kampagne. Allerdings lassen sich durch bestimmte Entscheidungen im Verlauf der Handlung vier verschiedene Enden erreichen, welche nicht nur den Wiederspiel-Wert erhöhen, sondern den Spieler dazu ermutigen, sich noch mehr mit den Konsequenzen und der Story zu beschäftigen.
Den Multiplayer-Modus habe ich nicht angerührt, allerdings darf man da nicht unbedingt mit Überraschungen rechnen, denn bis auf den Standard-Umfang (Deathmatch etc., Levelsystem) scheint es da nichts besonderes zu geben.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Krieg ist etwas furchtbares, die Hölle auf Erden. Das scheinen einige Spieler da draußen vielleicht oftmals zu verdrängend. Um so erfrischender, dass ein kleiner Entwickler aus Berlin sich dem mal widersetzt und es schafft, einen Shooter rauszubringen, der im Kern dank der sauberen Steuerung Spaß macht, aber den größten Wert auf eine erwachsene und reife Geschichte legt. Gerade jetzt im Sommerloch spreche ich eine Kaufempfehlung aus, zumindest für die Spieler, die lange Schießpassagen generell gut abkönnen und mit ziemlich finsteren und brutalen Bildern klar kommen.
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Ratchet & Clank Trilogy]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/08/ratchet-clank-trilogy</link>
        <pubDate>Thu, 02 Aug 2012 11:19:42 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5038" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/ratchetandclank_header.jpg" alt="" width="643" height="321" /></p>
Was mussten sich die Ratchet &amp; Clank Fans lange gedulden? Während andere Helden wie Sly &amp; Bentley, Jak &amp; Daxter oder Snake &amp; Kratos schon seit längerem in ansehnlichen HD-Neuauflagen über die Bildschirme huschten, mussten Ratchet &amp; Clank nochmal in die Maske. Aber das Warten hat sich gelohnt: Herausgekommen sind drei Spiele, die nichts an der alten Spielbarkeit und dem Charme eingebüßt haben und bis auf winzige kosmetische Schnitzer ihren PS2-Vorbildern sogar überlegen sind.</p>

<p>Für diejenigen unter Euch, die noch nicht das Vergnügen hatten den Lombax und seinem Roboterfreund auf einem Weltraum-Abenteuer zu begleiten, hier ein kurzer Abriss der Geschehnisse: <em>Ratchet</em>, ein Lombax, eine Art athletischer Gremlin vor der Berührung mit Wasser, betreibt eine kleine Werkstatt und repariert alles mögliche mit seinem Schraubschlüssel, dem Omni-Wrench. Außerdem hat er ein Talent, was das Mitführen und Bedienen von großen exotischen Schußwaffen angeht. Eines Tages stürzt auf seinen Heimatplaneten ein Raumschiff mit einem kleinen grünäugigen Robotor ab. Der auf den Namen <em>Clank</em> getaufte Blechkamerad wirkt anfangs etwas naiv, entpuppt sich aber schnell als durchaus trocken-humorig und ernst zu nehmende Kampfmaschine.</p>

<p>Neben den beiden Hauptdarstellern tauchen noch viele weitere Figuren auf, die allesamt liebe- und humorvoll in die Gesamtgeschichte integriert sind und mit jedem Teil besser charakterisiert werden. Allen voran steht <em>Captain Qwark</em>, der Prototyp eines Helden. Er hat schon alles erlebt und gerettet, zumindest in seinen Geschichten. Aber wenn es ernst wird, hat er meist wichtigere Dinge zu tun, als sich unmittelbar der Gefahr zu stellen.</p>

<p>Natürlich darf in jedem guten Weltraum-Abenteuer der Bösewicht nicht fehlen. Sei es der Vorsitzende <em>Drek</em>, der im ersten Teil die Galaxie bedroht, in dem er sich die besten Planetenteile anderer Welten zusammenpuzzelt, um seine eigene verschmutzte und unwirtlich gewordene Heimat zu ersetzen, oder das <em>Proto-Pet</em>, ein außer Kontrolle geratenes Killer-Kinderspielzeug, oder auch <em>Dr. Nefarius</em> mit seinem Buttler, die seit dem dritten Ratchet &amp; Clank Teil auch in den PS3-Ablegern vertreten sind: Alle diese Gegner sind urkomisch in Szene gesetzt.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-5034 alignnone" style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5035" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5036" style="margin-right: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-5037" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/08/screen4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a></p>

<p>Ein Markenzeichen der Serie sind die absolut übertriebenen und abgefahrenen Waffen, die sich zwar in gewisser Weise wiederholen, in jedem Teil der Serie aber neu erfunden werden. Highlights des Arsenals sind fernsteuerbare Raketen und Spinnen, ein Schwarzes-Loch-Werfer oder der "Schafinator", der Gegner in süße Lämmer verwandelt. Daneben gibt es noch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände, die für jede Menge Abwechslung im Spiel sorgen. Immer mit dabei: Der Greifhaken, für tarzanreife Schwünge, die Grind-Stiefel, für rasante Abfahrten auf Schienen und die Magnet-Stiefel, mit denen man an Wänden und Decken entlang laufen kann, vorausgesetzt, der Magen ist stabil genug. Auch Clank, den Ratchet als Rucksack auf dem Rücken trägt, lässt sich im Laufe des Spiels aufwerten, so dass er fliegen, gleiten und tauchen kann.
<h2>Was gibt's Neues?</h2>
Die HD Neuauflage lässt die drei Teile in einem neuen Glanz erstrahlen. Lediglich dem ersten Teil sieht man hier und da sein Alter an. Die Teile des Spieles, die damals schon nicht in Spielgrafik berechnet, sondern lediglich als vorgerenderte Filme vorlagen, sind auch weiterhin als Film vorhanden. Leider in einer recht geringen Auslösung und mit schwarzen Balken am linken und rechten Bildschirmrand. Ja, damals war 16:9 noch Zukunftsmusik. Ansonsten gibt es kaum etwas zu beanstanden. Lediglich in einer Zwischensequenz im zweiten Teil hatte ich einen kompletten Tonausfall und die Augen der Charaktere haben bisweilen Clippingfehler, wodurch Polygone, die da nicht hingehören durchscheinen. Schön wäre vielleicht noch eine Option gewesen, aus einem der Spiele wieder zurück zur Auswahl zu kommen, über die man aussucht, welchen der Ratchet &amp; Clank Teile ihr spielen wollt. Wollt ihr in einen anderen Teil wechseln, muss das Spiel erst komplett verlassen werden. Erfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es das Spielstand-Feature auch in die HD-Trilogy geschafft hat. Habt ihr ein Savegame des Vorgängers auf der Festplatte, erhaltet Ihr bei Händlern im zweiten Teil die Waffen des ersten Spiels gratis, die Ihr dort erworben habt. Im dritten Teil gibt es zudem satte Rabatte, wenn frühere Spielstände vorhanden sind. Die größte Überraschung dürfte es allerdings sein, daß die Entwickler sogar den <strong>Online-Modus</strong> aus Ratchet &amp; Clank 3 umgesetzt haben, der im PSN gespielt werden kann.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/NLTdXD40NCI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NLTdXD40NCI" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Was mich zu einem absoluten Fan der Serie gemacht hat, ist neben dem Humor und der Liebe zum Detail vor allem die Abwechslung, die dem Spieler geboten wird. Mit jedem weiteren Teil scheint Insomniac Games das Spiel ein Stück weit neu erfunden zu haben. Neue Minispiele und Kurzherausforderungen lassen das Gameplay nie langweilig oder monoton werden. Handfeste Ballerabschnitte wechseln sich mit Hover-Board-Rennen und Weltraum-Flugsequenzen ab. Schlösser wollen durch verschiedene Minispiele geknackt werden und defekte Elektronik repariert werden. Wasserflächen müssen eingefroren, oder Eisflächen aufgetaut werden, um bestimmte Levelpassagen zu absolvieren. In der HD-Fassung sehen die Spiele grandios aus, wobei sich Teil 2 und 3 nicht einmal hinter heutigen Titeln verstecken müssen. Meine ungezügelte Euphorie zwingt mich zu einer unverschämten Wertung von <strong>10/10 Punkten</strong>. Wer Ratchet &amp; Clank auf der PS2 nicht gespielt hat, erhält hiermit einen Kaufbefehl. Und wer es von der PS2 schon kennt, weiß, dass die drei Spiele spitze sind und bekommt ebenfalls einen Kaufbefehl.</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Pierce the Veil - Collide With The Sky]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/pierce-the-veil-collide-with-the-sky</link>
        <pubDate>Fri, 27 Jul 2012 17:46:47 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4916 aligncenter" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/cc-ptv.png" alt="" width="639" height="300" /></p></p>

<p>Die charmanteste Post-Hardcore Stimme allerzeiten ist zurück! Vic Fuentes ist mit seiner Band "Pierce the Veil" wieder im Studio gewesen! Ihre dortigen Ergüsse nannten sie „Collide With The Sky“ und diese kommen in gepresster Form am 20. Juli auf den deutschen Markt. Wie das Ganze klingt, erfahrt ihr bei uns, wenn ihr den kommenden Zeilen folgt.
<h2> Soft doch kein Seicht-Rock</h2>
Beinahe exakt zwei Jahre ist es her, seit Pierce the Veil ihr zweites Album "Selfish Machines" veröffentlichten und sich damit einen festen Platz unter den erfolgreichsten Post-Hardcore Bands sicherten. Durch Männer teils belächelt, schlug die Gruppe jedoch in eine Kerbe, die sie wohl selbst nicht unbedingt vermuteten: die "Frauen" der Szene wurden ganz verrückt nach den Kaliforniern. Das mag daran liegen, dass "Pierce the Veil" nicht der durchschnittlichen Härte enstpricht, wie man es aus diesem Genre gewohnt ist. Die weiche Stimme von Vic Fuentes ist die führende, doch wer bei dem Hören der Band glaubt, dass hier bloß ein wenig Gesäusel zu finden ist, täuscht sich, denn der Herr Fuentes kann auch ganz anders! Gelegentliche Screams seinerseits untermauern die Emotionen, die diese Band zu vermitteln versucht. Das Schreien steht dabei nicht, wie bei vielen Bands aus dem Gefilde, im Vordergrund. Das ist erfrischend anders und klingt nicht sofort wie bereits 100 mal gehört.
<h2>Klampfe vs. Elektro Beat</h2>
Pierce the Veil bleiben sich auf ihrer dritten Scheibe weiterhin treu. Elektronische Klänge sind hier nicht vorhanden. Ganz im Gegenteil – man bedient sich bei der Musik anderer Länder, denn nicht selten kommt es vor, dass man auf "Collide with the Sky" sizilanische Gitarrenklänge vernimmt. Es ist perfekt in das Grundkonzept des Post-Hardcore integriert und verleiht dem Album seinen ganz eigenen Charme, doch am wichtigsten ist: Es hebt das Album von dem Einheitsbrei ab! Die verschiedenen verwendeten Stilmittel werden auch nicht abgenutzt, hier wird dezent eingestreut. Das kommt dem Wiedererkennungswert zu Gute und so kann man die Übergänge von dem einen auf den nächsten Song gut wahrnehmen. Abwechslungsreich wird es vor allem durch die gut gesetzten Tempowechsel der Songs.  So ist beispielsweise der  Wechsel von dem ruhigen, verträumten Gesang von "Im Low on Gas and You Need a Jacket" zu dem schnellen und harten "The First Punch" hervorragend gesetzt und gibt einem als Hörer nicht immer das Gefühl aus dem Konzept gerissen zu werden. Apropo Hart! Härter wird es auf diesem Album generell! Ob hier von einer Anpassung an den Großmarkt zu sprechen ist oder die vier Jungs generell etwas mehr Krach fabrizieren wollten, ist dabei nicht heraus zu hören. Muss man aber sagen, dass die angezogene "Gewaltschraube" dem Album und den vermittelten Emotionen sehr gut steht. Der ersten Singleauskopplung "Kings for a Day" hört man bereits ab den ersten Takten an, dass hier noch brutaler auf die Instrumente eingewirkt wurde - auch wenn ich wieder sagen muss, dass die Band damit immer noch unter dem generellen Härtegrad der Sparte musiziert. Zum Ende hin muss ich noch positiv hervorheben, dass man bei "Collide with the Sky" etwas für sein Geld bekommt! Die insgesamt 12 Tracks haben eine Lauflänge von fast 50 Minuten, was heutzutage eine wirklich Leistung ist, besonders dann, wenn man es schafft ein konstant gutes Album zu Produzieren!
<h2>Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/HNKm3I7p6X8" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HNKm3I7p6X8" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Die Musik von Pierce the Veil ist - wie in allen anderen Fällen auch - Geschmackssache. Dem einen mag es zu weichgespült erscheinen, dem anderen zu unmaskulin. Ich für meinen Teil habe eine ganze Menge Spaß an "Collide with the Sky" und hoffe bereits darauf, dass die Jungs bald wieder mal nach Deutschland kommen, denn eine gute Show machen sie allemal!
Wem Härte nicht das Wichtigste an Musik ist und wer auch mal etwas Neuem eine Chance geben will, wird mit "Collide with the Sky" sicherlich keinen Fehlkauf begehen.</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Starkult</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Sleep Tight (2011)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/sleep-tight-2011</link>
        <pubDate>Tue, 24 Jul 2012 18:27:09 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jessy</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Jessica ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center; margin-bottom: 30px;"><em><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4960" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/sleep_tight_header.jpg" alt="" width="643" height="316" /></p></em></p>
Erscheint irgendwo der Name <a href="http://www.moviepilot.de/people/jaume-balaguer"><span style="color: #00000a;">Jaume Balagueró</span></a>, werden wohl eher die wenigsten Hobby Cineasten hellhörig. Doch der ein oder andere wird, vorrangig wenn er Anhänger der düsteren und gruseligen Unterhaltung ist, erwartungsvoll aufhorchen und sich freudig an vergangene Schöpfungen wie <em>Darkness</em> (2002), <em>Fragile – A Ghost Story</em> (2005) oder <em>[REC] </em>und <em>[REC]² </em>erinnern. Wo seine Erstlingswerke noch mit wenig Erfolg und Aufmerksamkeit bedacht wurden, gelang Balagueró mit [REC] jedoch ein kleiner Durchbruch und der Titel wurde lange Zeit als Geheimtipp behandelt. Ob auch sein neuester Streich, <em>Sleep Tight</em>, ebensolche Qualitäten an den Tag legen kann, erfahrt Ihr in unserem Test!</p>

<p>In Sleep Tight, folgt Ihr der Geschichte des Hausmeisters César (herausragend gespielt von Luis Tosar). César arbeitet in Barcelona in einem Gebäude mit mehreren Mietparteien als Portier. Er kümmert sich um alle anfallenden Reparaturarbeiten, hält den Damen des Hauses die Eingangstür auf oder füttert die Haustiere der Bewohner, wenn diese beim Bingo-Abend sind. Ein richtig netter Kerl also. César hat aber ein Problem, wie seine Stimme aus dem Off bald dem gespannten Zuschauer erklärt. Er erläutert, ihm fehle die Fähigkeit zum glücklich sein. So wie andere Menschen zum Beispiel taub oder blind seien, fehlt ihm das Verspüren von Glücksgefühlen. Um dieses Defizit wieder auszugleichen, hat César sich ein wichtiges Lebensziel gesetzt. Etwas, wofür es sich trotz mangelnder Glücksgefühle trotzdem zu leben lohnt – nämlich dafür zu sorgen, dass die Menschen in seinem Umfeld ebenfalls nicht glücklich sind und das andere es so richtig schwer haben. Besonders der immer frohen Mieterin Clara, die jeden Tiefschlag mit gesundem Optimismus wegsteckt, möchte César das Lächeln am liebsten aus dem Gesicht wischen. Als Hausmeister mit allerlei zweit Schlüsseln und verschiedensten Mitteln und Wegen ausgestattet, spielt César ein durch perfides Ideenreichtum geprägtes Katz-und-Maus Spiel mit der armen, nichts ahnenden Clara. Immer den Zuschauer als stillen Beobachter an seiner Seite.</p>

<p>Balagueró beweist mit "Sleep Tight" ein weiteres Mal, dass keine Budgets in Millionenhöhe, Effekthascherei aus dem Computer und minütig stattfindende Explosionen vonnöten sein müssen, um großes Kino zu schaffen. Bei Sleep Tight reicht ein schlichtes Mehrparteienhaus, eine Hand voll guter Schauspieler, allen voran Luis Tosar, welcher César eine ungeheure Tiefe verleiht, und ein gut durchdachtes Skript. Zu verfolgen, wie César Tag für Tag Claras Leben aus dem Hintergrund manipuliert und sich von anfänglichen „kleinen-Jungs-Streichen“ in ganz andere Dimensionen steigert, ist spannender als jede noch so gut choreografierte Verfolgungsjagd oder Schießerei, die einem bei anderen Titeln vielleicht den Puls in die Höhe getrieben hat. Sleep Tight vermittelt dem Zuschauer regelrecht das Gefühl eines Voyeurs- alles sehend, alles mit erlebend, aber nicht eingreifend. Man ertappt sich wie man, auch nach anfänglichen Längen und trotz kleinerer Logiklücken, immer wieder den Atem anhält und sich denkt „Das kann er doch nicht machen“. Ohhh doch, und wie er macht. Und dann setzt er anschließend auch noch eins drauf. Und noch eins.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/bHzUJWogDIs" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bHzUJWogDIs" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_jessy.jpg);"></div>
        					    Jessy
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Man wünscht sich regelrecht, dass César endlich von irgendetwas oder irgendjemandem in seinem Treiben gestoppt wird und doch möchte man seiner Kreativität weiter folgen, weiter wissen, wie er den Bogen noch mehr überspannt und erfahren, wozu der eigentlich doch so sympathische und witzige Hausmeister noch fähig ist. Luis Tosar vermittelt dem Zuschauer mit seinem Schauspiel solch ein Gefühl der Ambivalenz, dass man selbst als Außenstehender hin- und hergerissen ist und César am liebsten richtig hassen möchte, es aber doch nicht wirklich kann. Besonders im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und man schlittert von einem „wtf??“- Moment zum nächsten. Beim Abspann kreisen die Gedanken noch immer durch den Plot und man kann gar nicht richtig zur Ruhe kommen, sodass man selbst nach Ende des Films noch atemlos dasitzt um das Gesehene zu verarbeiten. So stell ich mir einen Kinobesuch vor!
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gewinnspiel: Rainbow Moon (Update!)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/gewinnspiel-rainbow-moon</link>
        <pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:40:50 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4935" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rm_gewinnspiel_header.jpg" alt="" width="643" height="259" /></p>
Ihr seid durch unsere <a title="Angespielt: Rainbow Moon" href="http://www.couchcastle.de/2012/07/angespielt-rainbow-moon/">ausführlichen Eindrücke</a> zu Rainbow Moon neugierig auf das Spiel geworden, zögert aber noch mit dem Kauf? Dann habt Ihr jetzt und hier dank der freundlichen Unterstützung von <em>EastAsiaSoft </em>die Gelegenheit, <em></em>einen PSN-Download-Code für Rainbow Moon zu gewinnen! Was Ihr dafür tun müßt? Wir wollen sicherstellen, dass der Preis auch den richtigen Leser erreicht. Daher gilt es diesmal die folgenden vier kniffeligen Fragen zu beantworten und die richtigen Antworten via E-Mail an uns zu senden.
<ol>
	<li><em>Wie heißt der Hauptcharakter mit dem Ihr Rainbow Moon beginnt, wenn Ihr den vom Spiel vorgeschlagenen Namen beibehaltet?</em></li>
	<li><em>Wie heißt die "Währung", mit der Ihr die Fähigkeiten der Charaktere aufwerten könnt?</em></li>
	<li><em>Welches Level muss ein Charakter mindestens erreichen, um die Trophy "Level God" freizuschalten?</em></li>
	<li><em>Welche Shoot'em Up-Serie haben die Rainbow Moon Entwickler für PC und PS3 entwickelt?
</em></li>
</ol>
Schreibt die Antworten als E-Mail mit dem Betreff "<strong>Rainbow Moon Gewinnspiel</strong>" an <strong>gewinnspiel@couchcastle.de</strong>. Der Einsendeschluß ist Dienstag, der 24.07.2012. Unter allen Einsendungen mit den meisten richtigen Antworten entscheidet das Los darüber, wer den Code gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>

<p><em>Wir bedanken uns recht herzlich bei EastAsiaSoft für die Bereitstellung des Gewinnspiel-Preises.</em></p>

<p><div class="line"></div></p>

<p><h2>Update!</h2>
Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen. Die Gewinnspiel-Fragen haben alle Teilnehmer korrekt beantwortet. Der Charakter heißt <em>Baldren</em>, die Fähigkeiten-Währung nennt sich <em>Rainbow Pearls</em>, für die Level God Trophy muss ein Charakter <em>Level 500</em> erreichen und die Shoot'em Up Serie heißt <em>Söldner-X</em>. Somit musste das Los entscheiden. Gewonnen hat letzlich <strong>Sonja A. aus Österreich</strong>. Viel Spaß mit Rainbow Moon, der Code ist per Email zu Dir unterwegs.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Angespielt: Rainbow Moon]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/angespielt-rainbow-moon</link>
        <pubDate>Mon, 16 Jul 2012 16:38:35 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4897" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rmoon_header.jpg" alt="" width="643" height="259" /></p></p>

<p>Wo ich bei anderen Spielen nach zehn Stunden Spielzeit fast schon den Wiederspielwert in mein Review einfließen lassen kann, habe ich bei Rainbow Moon gerade einmal an der Oberfläche gekratzt. Daher handelt es sich lediglich um ein "Angespielt" und ich nehme jetzt schon vorweg, dass es am Ende dieses Artikels keine Punkte-Wertung geben wird, die Tendenz aber stark in Richtung 8 bis 9 ginge. Wer eine Schwäche für Taktik-RPGs hat, sei darauf hingewiesen, dass <strong>Rainbow Moon</strong> exklusiv auf der PS3 erschienen ist.
<h2>Regenbogen Mond?</h2>
"Was ist Rainbow Moon eigentlich?", wird sich der geneigte Leser stirnrunzelnd fragen, denn die Projekte des deutschen Indie-Entwicklers <strong>SideQuest Studios</strong> und dessen Publisher <em>EastAsiaSoft</em> mag nicht jeder auf dem Schirm haben. Bekannt ist das Studio für seine seitwärts scrollenden Shmups (Kurzform von Shoot'em Ups, also klassischen 2D-Ballerspielen) <em>Söldner-X</em> und <em>Söldner-X2 Final Prototype</em>, wobei letzteres fast schon Bullet-Hell-Anwandlungen hat, einem Sub-Genre der Shmups. Beides sind brillante Spiele, die eine Retro-Spielmechanik in eine zeitgemäße Optik und Akustik verpacken. Kenner der beiden Söldner-Spiele werden übrigens sehr viele Interface-Elemente in Rainbow Moon wiedererkennen.</p>

<p>Mit Rainbow Moon ist das Studio nun mit der selben Retro-Idee in einem anderen (sträflich vernachlässigten) Genre unterwegs. Es handelt sich um ein lupenreines Taktik-RPG, das sowohl optisch als auch akustisch dem Jahr 2012 angepasst worden ist. Die grundlegende Spielmechanik könnte allerdings direkt einem <em>Final Fantasy Tactics</em>, <em>Disgaea</em> oder <em>Fire Emblem</em> entsprungen sein. Auch <em>Vandal Hearts</em> Fans, das mit <em>Flames of Judgment</em> bereits 2010 eine Fortsetzung auf PS3 und XBox360 erhielt, dürften sich in Rainbow Moon sehr schnell wohl fühlen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4901 alignleft" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rmoon1.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Auftakt mit Potenzial</h2>
Die Story beginnt mysteriös. Unsere Hauptfigur, deren Name wir stilecht selber festlegen dürfen, wandert durch einen Wald und trifft dort auf ihren Widersacher, den Zauberer X, der sie hinterrücks durch ein Portal in eine andere Welt schubst. Diese andere Welt nennt sich Rainbow Moon und ist JRPG-typisch quadratischer Natur. Die ansonsten eher freundlichen und hilfsbereiten Bewohner dieses Mondes betrachten unsere Ankunft mit einer gewissen Skepsis, haben doch auch Horden von Monstern eben jenes Portal benutzt, durch das wir gereist sind. Unsere Aufgabe ist es, den Rainbow Moon wieder zu verlassen. Wie sich schnell herausstellt, wird uns das aber nicht gelingen, wenn wir nicht das Vertrauen der Bewohner erlangen und ihnen gegen die Heerscharen der Monster helfen.</p>

<p>Die Mechanik des Spiels besteht im Wesentlichen aus vier Teilen: Oberwelt, Dungeon, Kampf und - ich nenne es mal - Mikromanagement. Über alle Bereiche hinweg wird eine Gruppe aus bis zu sechs Charakteren gesteuert.
<h2>Erkundung der Oberwelt</h2>
Die Oberwelt befriedigt den Erforschungsdrang und verbindet verschiedene Story-Orte miteinander. Dabei wird sie zu Fuß oder via Schiff bereist. Neben Dörfern und Städten mit Shops und Händlern, trifft man hierbei auch auf Gegner, die bestimmte Durchgänge bewachen und Bereiche patroullieren. Dabei repräsentiert so ein Monster eine Gruppe von Gegnern. Läuft man in einen solchen Gegner hinein, kommt es unweigerlich zum Kampf. Nähert man sich zunächst vorsichtig auf eine bestimmte Entfernung, kann man ablesen, wieviele Monster sich in der Gruppe befinden, allerdings nicht deren Art. Daneben gibt es noch die genretypischen Zufallskämpfe, die via Knopfdruck gestartet werden, aber erfreulicherweise auch ignoriert werden können. Legt man also weniger Wert auf's Grinding, darf man sich auch einfach mal auf die Gegner des aktuellen Quests konzentrieren.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4900 alignleft" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rmoon2.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Schalter, Schalter, Schalter</h2>
Ein Dungeon unterscheidet sich von der Oberwelt darin, dass es ständig dunkel ist und man sich via Fackel oder Zauber Licht machen muss. Anderenfalls stolpert man vielleicht unvorbereitet in eine Horde von Monstern. Innerhalb eines Dungeons gilt es durch exzessives Suchen, Finden und Umlegen von Schaltern den Weg zu einem Ziel freizumachen. Am Ende wartet dann meist auch ein dickerer Boss-Gegner, den es zu erlegen gilt.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4902 alignleft" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rmoon4.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Fantasy-Schach</h2>
Das zentrale Spielelement ist der sehr taktisch geprägte, rundenbasierte Kampf. Abhängig vom Speed-Attribut, wird die Reihenfolge ermittelt, in der Figuren aggieren dürfen. Je nach Level, verfügt eine Figur über eine oder mehrere Aktionen, die sie ausführen darf, wenn sie an der Reihe ist. Zu diesen Aktionen zählt die Bewegung um ein Feld, ein Angriff, der Einsatz einer Spezialfähigkeit oder die Verwendung eines Gegenstandes, zum Beispiel der Einnahme eines Trankes, oder aber das Aktivieren einer Verteidigungshaltung. Letzteres beendet den aktuellen Zug, verringert aber deutlich den erlittenen Schaden bei den folgenden Monster-Angriffen. Außerdem darf bei entsprechender Ausweglosigkeit geflohen werden, wodurch der Kampf ohne Erfahrungs- oder Geldgewinn beendet wird. Gewinnt man einen Kampf, gibt es neben Erfahrung und Perlen noch zufälligen Loot, der aus Gold, Materialien oder Gegenständen bestehen kann. Der besondere Reiz der Kämpfe liegt darin, die Bewegungen und Aktionen der Gegner vorherzuahnen und die eigenen Figuren taktisch in Stellung zu bringen, um die verschiedenen Spezialfähigkeiten mit ihren unterschiedlichen Wirkungsbereichen möglichst effektiv einzusetzen.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4903 alignleft" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/rmoon3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Mikromanagement</h2>
Unter Mikromanagement habe ich einfach mal alles zusammengefasst, was es sonst noch "zu tun" gibt. Dazu zählt natürlich in erster Linie die Verwaltung der bis zu sechsköpfigen Helden-Gruppe. Jeder Charakter hat vier Hauptattribute (Kraft, Abwehr, Schnelligkeit und Glück), deren Maximalwert vom jeweiligen Level des Charakters abhängig ist. Die Werte können bei einem Händler gegen Abgabe von Perlen gesteigert werden. Außerdem kann jeder Held in fünf verschiedenen Kategorien Ausrüstung tragen: Helm, Waffe, Rüstung, Amulett und Ring. Jeder dieser Ausrüstungsgegenstände kann nochmal jeweils über Material-Slots verfügen, die bei einem Schmied mit entsprechenden Materialien bestückt werden können, die dem Equipment nochmals spezielle Eigenschaften verleihen. Bei einem Schriftrollen-Händler dürfen neue Fertigkeiten und Zauber erworben werden, die sich mit ihrer Benutzung verbessern und somit in Levels aufsteigen und mächtiger werden. Als wäre das nicht schon genug, muss man auch noch Essen beschaffen und dafür sorgen, dass die Helden nicht verhungern.</p>

<p>Und dann wäre da noch diese Vielzahl von Details, wie Tag- und Nachtwechsel, wechselnde Wochentage mit eigenen Namen und speziellen Auswirkungen auf's Gameplay, Festlegung der Startformation für Kämpfe, versteckte Sammel-Items, der Network-Händler, der eure Statistiken hochlädt und sie unter <a title="rainbowmoongame.com" href="http://www.rainbowmoongame.com/userrank.php?id=4043&amp;view=1" target="_blank">rainbowmoongame.com</a> verfügbar macht, Statistiken, Hotelübernachtung oder Zeltlager, Statistiken und... und... und... habe ich schon die Statistiken erwähnt? Im Bestiarium werden alle besiegten Gegner katalogisiert, inklusive der Information, wie oft.
<h2>Retro-Tugenden</h2>
Ich bitte jetzt mal um Handzeichen: Wer kennt noch den Retro-Ratschlag "Save often, save early"? Kennt heute ja keiner mehr, denn Spiele aktuellen Designs haben intelligente Check-Points mit Auto-Save und Komfort-Schnickschnack. Nicht so Rainbow Moon. Manuelles und häufiges Speichern kann sich auszahlen. Denn stirbt man während eines Kampfes, muss man zwar nicht vom letzten Speicherstand neu anfangen, man steht aber mit einem Lebenspunkt unmittelbar vor dem Kampf in der Wildniss. Und damit zurück ins Spiel zu kommen, kann teuer und nervenaufreibend sein. Liegt der letzte Speichervorgang aber zwei Stunden zurück, hat man Pech gehabt. Old-schoolig!</p>

<p>Besonders lobenswert ist der Soundtrack. <em>Rafael Dyll</em>, der bereits die genialen Soundtracks zu den beiden Söldner-Spielen beisteuerte, ist es gelungen, Stücke zu komponieren, die abwechslungsreich, mal langsam und leise, mal euphorisch und energisch aber stets angenehm unaufdringlich sind. Da verschiedene Gebiete und Dungeons unterschiedliche Hintergrund-Musikstücke aufweisen, hört man sich nicht so schnell satt. Lediglich in den aufgrund ihrer taktischen Natur etwas gemächlich angehauchten Kämpfen wirkt die Musik einen Tick zu dramatisch. <a title="Hörprobe" href="http://youtu.be/OkGkgtouY3g" target="_blank">Zur Hörprobe</a>
<h2>Wo Licht ist...</h2>
Einziger Kritikpunkt bisher: Auch nach 10 Stunden Spielzeit zündet die Hauptstory bei mir gar nicht. Die Aufgaben und Dialoge unterscheiden sich nicht wesentlich von den Nebenquests, abgesehen von der Tatsache, das hier und da ein Schlüssel als Belohnung winkt, der Tore zu weiteren Bereiche auf die riesigen Oberwelt öffnet. Ob ich nun eine Holzspielfigur von einem kämpfenden Krieger zu seinem Neffen ins nahegelegende Dorf bringe, um im Gegenzug vom Neffen ein altes Comic-Heft dem Krieger zurückzubringen, der wiederum feststellt, dass er es besser nicht im Kampf trägt und mich abermals zum Neffen zurückschickt (Hauptstory), oder ob ich der Freundin eines der zahlreichen NPCs einen Strauss Blumen bringe, woraufhin sie allergisch reagiert und ich ihr sogleich ein Antiallergikum bringe (Nebenquest), macht für mich keinen großen Unterschied und erzählt in beiden Fällen keine großartige, fesselnde oder gar emotionale Geschichte. Was mich bisher wirklich enttäuscht, ist der blasse und anonyme Hauptcharakter. Da er abgesehen von Kampfgestöhne keine eigenen Textzeilen hat und sich seine Aussagen nur aus den Reaktionen anderer NPCs ableiten lassen, entsteht bei mir keinerlei emotionale Beziehung.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ID0sOnzMYJ8" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ID0sOnzMYJ8" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Damals, als unter meinem Röhrenfernseher noch das 16 bit Hochleistungsrechenwerk meines SNES werkelte, trieb ich mich stundenlang über Wochen hinweg in kleinen wuseligen J-RPGs herum. Heute, nach über 20 Jahren, entdecke ich dank Rainbow Moon diese alte Leidenschaft wieder. Rainbow Moon hat - sehe ich einmal über die zumindest in den ersten 10 Stunden schwache Hauptstory hinweg - alles richtig gemacht. Es sieht toll aus, hört sich toll an und spielt sich toll. Lediglich die nachkaufbaren Coin und Pearl-Pakete zur schnelleren Charakter-Entwicklung hinterließen bei mir einen unguten Eindruck von Abzocke. Kennt man dieses Prinzip doch sonst hauptsächlich aus Free To Play Modellen, die bald ohne Echtgeldnachschub keinen Spaß mehr machen. Rainbow Moon kostet 13,00 EUR und ist jeden Cent wert. Zusatz-Booster-Pakete braucht man nicht, um mit diesem Titel stundenlangen Spielspaß zu haben.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Raid (2011)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/the-raid-2011</link>
        <pubDate>Mon, 16 Jul 2012 10:39:02 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Andre</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Andre ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4910" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/raid_header1.jpg" alt="" width="643" height="643" /></p></p>

<p>Wie bitter ist es eigentlich für's Portemonnaie, wenn zwei potenziell gute Superhelden-Blockbuster im selben Monat anlaufen? Nicht nur das, denn nur zwei Wochen nach dem Kinostart des dritten Fledermaus-Films breitet sich auch <em>Ridley Scotts</em> langerwarteter (und in Deutschland deutlich verspäteter) "Prometheus" über die Leinwände aus. Der Filmfan freut sich, der einkommensschwächere Filmfan ärgert sich, dem Ottonormalgucker ist es Latte und die Verleiher kämpfen mit massiven Werbekampagnen um die Gunst aller Zielgruppen.</p>

<p>Was passiert, wenn man jetzt einen indonesischen Actionfilm mit dem einfallslosen Titel "The Raid" mitten in dieses Becken schmeißt? Ganz einfach: Er geht nicht nur unter, sondern er wird auch noch von Raubfischen zerfetzt. Auch ohne die Platzierung mitten im Blockbuster-Sommer hätte es der Film nicht leicht. Mal ehrlich… Indonesien?! Haben die irgendwann mal etwas Geiles abgeliefert? Spätestens jetzt kann man sagen: Verdammt noch mal, ja!</p>

<p><h2>Die Story</h2>
Ein zwanzig Mann starkes Sondereinsatzkommando stürmt ein mit schwer bewaffneten Gangstern besiedeltes Hochhaus… das war's! Ehrlich, viel mehr Story gibt es nicht, denn diese simple wie ausgelutschte Ausgangssituation dient nur einem einzigen Zweck: Dem Aneinanderreihen der wohl besten, härtesten und abwechslungsreichsten Actionszenen seit Jahren. Das Geniale ist, dass sich der Film zu jeder Sekunde dieser Tatsache bewusst ist. Anders als in Filmen wie "Ong-Bak" oder "The Expendables" wird nicht einmal versucht so etwas wie Charaktertiefe oder Dramatik zu etablieren. Zwar weiß es der Film nach jeder Actionorgie auf die Bremse zu treten, aber diese ruhigen Momente dienen einzig als Verschnaufpausen, um zwei Minuten später wieder Vollgas zu geben. Der britische Regisseur Gareth Evans hat es mit "The Raid" tatsächlich geschafft einen Film zu inszenieren, der nur durch seine Actionszenen lebt, aber aufgrund seines halsbrecherischen Tempos nie die Schwächen des Drehbuchs offenbart und hirnlos wirkt. Alles wirkt wie aus einem Guss.</p>

<p>Wer kommt denn jetzt genau auf seine Kosten? Ist der Film jetzt eher etwas für "Martial Arts"-Fans oder etwas für Freunde gut choreografierter Ballereien? Wie sieht es mit denen aus, die eher die härtere Gangart eines "John Rambo" bevorzugen? Kurioserweise gelingt es "The Raid" für jeden Geschmack das Richtige zu servieren. Fühlt man sich vielleicht von einer Massenschießerei gelangweilt, folgt nur wenige Minuten später ein wahnsinnig gut choreographierter Messer/Schlagstock-Kampf, den das Kino so noch nie gesehen hat. Selbst die eine oder andere "Bullet Time"-Szene gibt es zu bewundern, aber nie als stumpfes Gimmick, sondern stets im richtigen Kontext. Droht ein einziger Aufschrei eines Kindes die Mission zu gefährden, friert die Zeit förmlich ein, in der entschieden wird, ob der Junge ausgeschaltet werden soll, oder nicht. Jede ruhige Szene bereitet den Zuschauer auf den nächsten Adrenalinschub vor, bei dem auch mal ein Kühlschrank, ein Aktenschrank oder (kein Scheiß!) eine Glühbirne als Waffe zweckentfremdet wird.</p>

<p><h2>Hollywood kann hier noch etwas lernen</h2>
Da der Westen kaum bis gar keine Filme aus Indonesien gewohnt ist, stellt sich die legitime Frage nach der technischen Umsetzung. Diese ist nicht nur 1A, sondern in Teilen sogar den aktuellen amerikanischen Actionfilmen überlegen. Werden seit den "Bourne"-Filmen die Actionszenen immer mehr zerhackt und im Millisekundentakt geschnitten, um künstlich Tempo zu erzeugen, weiß "The Raid" seine Schauwerte auszuspielen. Zwar wackelt die Kamera hin und wieder mal derbe, doch driftet der Film nie in ein verwirrendes Schnittmassaker ab. Man merkt deutlich, dass hier Kenner am Werk sind und keine verweichlichten Hollywood-Stars oder Anabolika zerfressene Großväter.</p>

<p>Die Musik hingegen ist Geschmacksache. Für den westlichen Markt wurde der Hans Zimmer ähnliche Score komplett durch neue Kompositionen seitens Mike Shinoda ersetzt. Dieser ist zwar recht gut und treibt ordentlich an, doch hört man mehr als einmal die typischen "Linkin Park"-Melodien heraus. Etwas mehr Druck hätte nicht geschadet.</p>

<p>Leider ist das auch nicht die einzige Änderung, die der Film auf seiner Reise in den Westen durchmachen musste. Für den US-Markt wurden drei Szenen entschärft, die wohl etwas zu kompromisslos waren. In Deutschland wurde diese Fassung übernommen, ohne zusätzlich am Film zu schnippeln. Die Schnitte fallen jedoch gar nicht auf und der Film trägt trotzdem zurecht seine "ab 18"-Freigabe. Sowohl die Protagonisten, als auch die Antagonisten gehen mit solch einer Härte vor, dass sensible Gemüter schon hin und wieder das Gesicht verziehen und "Uah!" seufzen müssen. Ein Bodycount von deutlich über hundert tut sein Übriges.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/dgM47BZGkKI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dgM47BZGkKI" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_andre.jpg);"></div>
        					    Andre
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wie eingangs erwähnt, wird der Film höchstwahrscheinlich hoffnungslos in Deutschland floppen. Dagegen werden auch positive Kritiken (83% bei rottentomatoes.com), als auch Mundpropaganda (7.9 bei IMDb.com) nichts ändern. Deswegen hier ein ganz klarer Appell: Lasst Eure Freundin daheim, krallt Euch zwei Kumpels, kauft Euch statt des überteuerten Popcorns ein überteuertes Bier und genießt 101 Minuten lang pures Action-Feuerwerk. Denn wenn der Film à la "Ong-Bak" nach seinem DVD-Release hohe Wellen schlagen wird, werdet Ihr sagen können "Ich weiß, dass der geil ist. Hab' den schon vor Monaten im Kino gesehen".</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Amazing Spider-Man (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/the-amazing-spider-man</link>
        <pubDate>Sun, 08 Jul 2012 13:11:53 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4710 aligncenter" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/Banner.jpg" alt="" width="637" height="300" /></p></p>

<p>Aller guten Dinge sind Reboots. Zumindest in Hollywood. Das dachte sich Sony wohl auch, als sie sich dazu entschieden, das in den Graben gefahrene Franchise um den Wandkrabbler wieder aufzunehmen.</p>

<p>Fünf Jahre ist es her, dass Tobey Maguire sich in einem hautengen Spandex-Anzug über die Leinwand schwang und dabei den einen oder anderen Spider-Man Fan vergrätze. Schuld daran war jedoch nicht der in die Jahre gekommene Hauptdarsteller, der damals bereits 32 Jahre alt war, sondern vielmehr die Entscheidungen des Regisseurs und Drehbuchautoren Sam Raimi. Entscheidungen und Einflüsse, die man durch einen vierten Ableger der Filmreihe nicht wieder ausbessern hätte können. Auf den ersten Blick stellte dies natürlich eine Tragödie für das Franchise dar, auf den zweiten Blick jedoch war es wohl Glück im Unglück, denn durch den Superhelden-Wahn, der nun seit einiger Zeit die Kinos beherrscht, konnte Sony sicher sein, dass der Neustart von Spider-Man finanziell erfolgreich sein würde. Damit lagen sie bisher auch sehr richtig, denn in den USA konnte <strong>The Amazing Spider-Man</strong> bereits am Veröffentlichungstag Rekorde brechen.
<h2>Alles auf Anfang!</h2>
Vieles fühlt sich bekannt an, als ich in der Preview zu<em> The Amazing Spider-Man</em> sitze und doch ist  irgendwie alles anders. Verantwortlich dafür ist vermutlich die Zusammenarbeit von Regisseur<strong> Marc Webb</strong>, der bisher für seine Arbeit an "The Office" oder dem Film "500 Days of Summer" bekannt ist und dem Drehbuchautor<strong> James Vanderbilt, </strong>der mit Spideys neuestem Kinoauftritt sein Debüt als Schreiberling gibt. Offensichtlich hielt man sich hier mehr an die Comicfassung. So sieht zum Beispiel Andrew Garfield, der Peter Parker spielt, weit jünger aus als noch sein Vorgänger Tobey Maguire. Auch die damalige Romanze mit Mary Jane Watson, damals durch <em>Kirsten Dunst</em> besetzt, wurde gegen Parkers erste große Comicliebe Gwen Stacy (Emma Stone) ersetzt. Aber das sind nur zwei der markanten Änderungen, die wiederum sehr viel an der Atmosphäre ändern und den Film dadurch von der vorigen Trilogie abheben.
<h2>Dunkel ist das neue Bunt</h2>
In The Amazing Spider-Man herrscht eine düsterere Stimmung als in der Raimi- Reihe. Warum? Na, weil düster heutzutage mehr Personen anspricht! Wer sich noch an Spider-Man 3 aus dem Jahre 2007 erinnert, weiß sicherlich noch, dass man dies damals bereits versuchte, daran jedoch kläglich scheiterte. Grund dafür war die Unausgeglichenheit des Filmes. Es wirkte so, als wenn man nicht genau wusste wie man den Netzschwinger aus dem farbenfrohen Stil heraus transportieren sollte. Nicht so im Reboot. The Amazing Spider-Man wird ab der ersten Sekunde in ein dunkelblaues Licht getaucht und auch der geschichtliche Aufbau wird durch den erstmaligen Blick auf das Kindesalter von Peter Parker sehr viel finsterer dargestellt. Ein ansprechender Start für die auf drei Filme ausgelegte Geschichte um Parker und seine große Gabe. Auch der weitere Verlauf in The Amazing Spider-Man sieht nicht immer rosig aus. Nicht nur Spider-Man trägt physische und psychische Blessuren aus den Kämpfen seiner beiden Leben davon, es herrschen Rundumschläge. Doch hier gibt es ein kleines Manko: <em>Andrew Garfield</em> ist in der Darstellung von Emotionen noch nicht völlig ausgereift und so könnte es dazu kommen, dass sich daraus für den einen oder anderen Zuschauer teilweise unfreiwillige Komik ergibt, diese hingegen kann dafür wiederum richtig punkten: Es gibt kaum Momente in denen Spidey keinen Witz auf den Lippen hat. Nicht mal dann, wenn er sich gegen Dr. Connors, alias "Die Echse", in - hervorragend inszenierten - Kämpfen behaupten muss. Die Echse wird dabei von<em> Rhys Ifans</em> verkörpert, der in seiner Rolle als Gegenspieler mal mehr und mal weniger brilliert. Während er anfänglich noch nachvollziehbar handelt und darstellt, wirkt es im Verlauf des Filmes sehr overacted. Zum Glück gibt es da noch das Antlitz der Echse, das mit sehr schönen CGI-Effekten aufwarten kann und somit Illusion und Realität vermischt.
Mit dem Wort "verwischt" komme ich nun auch zu dem letzten Satz vor meinem Fazit: Durch den 3D- (nun ja wie soll ich es ausdrücken...?) Zwang (!) geht bei der schnellen Action hin und wieder doch das eine oder andere scharfe Bild flöten und so kam mir hin und wieder das Gefühl, eine schöne Einstellung verpasst zu haben.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/FpKPiHYJc54" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FpKPiHYJc54" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Man kann sich über das Thema streiten. War es möglicherweise zu früh für einen Reboot? Ich selber meine: nein. </p>

<p>Denn Sony hat sich mit dem Neustart des Spider-Man Franchise einen Zeitpunkt ausgesucht, wo noch nicht alle völlig von den ganzen Superheldenfilmen übersättigt sind. Auch die Qualität der Produktion weiß zu überzeugen und so kam ich aus dem Kino mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein. Man hat es mit The Amazing Spider-Man geschafft, einen guten Grundstein für eine hoffentlich grandiose Reihe zu legen und jeder, der sich in das Kino setzt und einen Spider-Man Film erwartet, wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Als einziges Manko am Ende bleibt meiner Meinung nach die trendige 3D-Brille. </p>

<p>Die meisten Kinos bieten Filme nicht in der 2D- Variante an. Das ist schade und kostet unnötig viel Geld. Somit hoffe ich, dass dieser Hype in Zukunft abklingen wird und ich ohne Druckstellen an den Ohren das Lichtspielhaus verlassen kann.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Weltmeisterschaft der Kampfspiele 2012]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/weltmeisterschaft-der-kampfspiele-2012</link>
        <pubDate>Thu, 05 Jul 2012 18:12:53 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Bene</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Event ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Bene ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4763" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/crowd.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p></p>

<p><em>Dieses Wochenende</em> ist es wieder soweit: Der <em>Ceasar's Palace in Las Vegas</em>, USA wird Schauplatz von zehntausenden Duellen unter Beat'em-up-Spielern. <em>5000 registrierte E-Sportler</em> wollen wissen, wer von ihnen dieses Jahr der Champion in den Kategorien <strong>Super Street Fighter 4: Arcade Edition 2012</strong>, <strong>Street Fighter x Tekken</strong>, <strong>Ultimate Marvel vs Capcom 3</strong>, <strong>Soul Calibur 5</strong>, <strong>King of Fighters XIII</strong>, <strong>Mortal Kombat</strong> und <strong>Super Street Fighter 2 Turbo</strong> werden wird.</p>

<p>Klingt komisch? Irgendwie weltfremd, nach muffigen Kellern und bleichen Gestalten ohne Emotionen? Weit gefehlt. Lasst Euch von diesen Aufnahmen des vergangenen Jahres überzeugen, welche die schönsten und größten Momente des Turniers rekapitulieren.</p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/FHC8Kbum-bk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FHC8Kbum-bk" /></object></p>

<p>Solltet Ihr, wie ich auch, das Spektakel bequem von zuhaus aus verfolgen wollen, bekommt Ihr nun alle nötigen Infos:
<ul>
	<li><a title="Offizieller EVO2012-Ablaufplan" href="http://evo2012.s3.amazonaws.com/brackets/index.html" target="_blank">Tagesplan, was wird wann gespielt?</a> (Sonntag werden die jeweiligen Finalrunden ausgetragen.)</li>
	<li>Die Seite der Weltzeituhr für Las Vegas, Nevada, USA (Damit Ihr immer wisst, ob euer Spiel gerade läuft.)</li>
	<li><a title="Shoryuken.com-Livestream" href="http://evo2012.s3.amazonaws.com/live/index.html" target="_blank">Offizielle LIVE-Stream-Seite der Veranstalter</a> (Qualitäts-Stream bereitgestellt von Veteranenteams.)</li>
</ul>
Wer sich noch etwas einstimmen will, dem empfehle ich <a title="EVO 2012 Viewers-Guide" href="http://splitkick.com/viewers-guide-to-evo-2012-championship-series/" target="_blank">diesen englischen Artikel</a>, welcher genauer auf die Spiele und heißesten Anwärter auf den Sieg eingeht. Viel Spaß, am <strong>Freitag um 17:00 deutscher Zeit geht es los!</strong></p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/W8WYe-oG0hE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/W8WYe-oG0hE" /></object></p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4759" title="evo-logo-trans" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/evo-logo-trans.png" alt="" width="330" height="82" /></p></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[A Chinese Ghost Story (1987)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/a-chinese-ghost-story-1987</link>
        <pubDate>Thu, 05 Jul 2012 08:27:26 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4748 aligncenter" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/ghost_cover1.jpg" alt="" width="643" height="326" /></p></p>

<p>Zur Zeit des alten Chinas: Als der naive Schuldeneintreiber Ling Choi Sin (Leslie Cheung) in ein Unwetter gerät und der Regen die Eintragungen in sein Schuldbuch unerkenntlich macht, bietet ihm einzig der Lan-Ro-Tempel eine kostenlose Bleibe. Ohne zu ahnen, was ihn dort erwartet, macht Ling sich auf dem Weg zu jenem verlassenen Ort, an dem böse Geister hausen. Doch gänzlich allein ist er nicht. Der einstige Marshall Yin Chek Hsia (Ma Wu) hält sich seit langer Zeit im Tempel versteckt, um der Heuchelei und der Unehrlichkeit in der Welt zu entfliehen und verhält sich nunmehr wie ein Geist bei den Menschen und wie ein Mensch bei den Geistern. Ein merkwürdiger Kauz, der Ling den Rat gibt, den Lan-Ro-Tempel zu verlassen.
<h2>Ein „geistreiches“ Märchen</h2>
Aber wo soll er hin ohne Geld? Ling pfeift auf den gutgemeinten Rat, macht sich an die Arbeit, das Schuldbuch erneut niederzuschreiben und lernt alsbald die hübsche Lit Sin Seen (Joey Wong) kennen. Was er noch nicht weiß, sie ist ein Geist. Gegen ihren Willen verführt sie als Sklavin Männer, die von ihrer Herrin, einem tausend Jahre alten Baumdämon, ausgesaugt werden und fortan eine Existenz als Zombie fristen. Es ist die unbeholfene, wie herzensgute Art von Ling, die Lit verzaubert, weshalb sie den gutmütigen Schuldeneintreiber verschont und sich in ihn verliebt – wie auch er sich in sie. Hat ihre Liebe eine Zukunft? Genügend Hindernisse stellen sich den beiden in den Weg, so auch der Fürst der Finsternis, dem Lit vom Baumdämon versprochen wurde.</p>

<p>„A Chinese Ghost Story“ ist ein wundervoller Film, der zeigt, dass gelungene Märchen nicht einzig den Gebrüder Grimm vorbehalten sind und spielendleicht diverse Genre aufgreift: Romantik, Martial Arts, Splatter, Drama, eine winzige Prise Horror und Humor werden auf perfekte Weise miteinander verwoben, wobei die teils albernen Slapstick-Einlagen nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürften, aber wohl dosiert längst nicht das Gesamtwerk dominieren. Dass die Spezialeffekte mittlerweile angestaubt sind, dürfte hinsichtlich des Produktionsjahres (1987) nicht weiter überraschen. Für effektverwöhnte Kinogänger heutiger Standards mag dieses bezaubernde Märchen in Richtung Trash gehen, routinierte Filmfreunde werden den einmaligen Charme dieses Filmes zu schätzen wissen, der von liebevoll umgesetzten Filmtricks  und einem fantastischen Soundtrack getragen wird!
<h2>Screenshots</h2>
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-4740 alignnone" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/ghost2-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /><img title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/ghost1-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /><img class="alignnone size-medium wp-image-4742" style="margin: 4px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/ghost4-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></p></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wie vielen Filmen gelingt es, mich das Hier und Jetzt vergessen zu lassen und mich auf eine kuriose Fantasiereise zu schicken? Wenn überhaupt nur eine Handvoll. „A Chinese Ghost Story“ gelingt dieses Kunststück jedes Mal auf's Neue. Während die fabelhafte Titelmelodie eine faszinierende Atmosphäre erzeugt und zum tollen Bühnenbild passt, spielen die Schauspieler ihre sympathischen Rollen vorbildlich. Einzig kritisieren könnte ich nur den albernen Humor, der an wenigen Stellen etwas dezenter hätte sein können, sowie eine bestimmte Szene des Baumdämons, die handwerklich hätte besser gemacht sein können. Nichtsdestotrotz gehört dieser Klassiker des chinesischen Kinos zu meinen Lieblingsfilmen.</p>

<p>Der zweite Teil spinnt die Geschichte übrigens fort, während der letzte Teil der Trilogie mehr oder weniger eine Neuinterpretation des Erstlings ist. Gespannt bin ich auf das 2011er Remake, entstanden unter der Führung von Wilson Yip, dem Regisseur von „Ip Man“. Veröffentlicht wird dieses Werk hierzulande am 15. Oktober.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Streaming kommt, Sammler gehen?]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/07/streaming-kommt-sammler-gehen</link>
        <pubDate>Mon, 02 Jul 2012 14:03:28 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Allgemein ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4700" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/07/streaming_header.jpg" alt="" width="643" height="327" vspace="10" /></p></p>

<p>Leise werden Erinnerungen wach, wenn ich so die letzten Kassetten aus den 80ern entsorge. Was war das noch für eine Zeit? Damals wurden noch umständlich Songs vom Radio aufgezeichnet und mit Freunden geteilt. Nach den ganzen hitzigen Diskussionen und Meldungen von der GEMA wird man blitzschnell wieder ins Jahr 2012 geholt. Die Technik hat sich dermaßen schnell entwickelt, dass man vieles bereits vergessen hat, wie z.B. das Gefühl, eine Musikkassette oder sogar einen Film zurückspulen zu müssen.</p>

<p>In den letzten 30 Jahren durfte ich Schritt für Schritt mit ansehen, wie die CD den Musik-Markt revolutionierte, wie Film-Liebhaber Türme an DVDs gesammelt haben und wie das sogenannte Heimkino dem Wohnzimmer eine besondere Note gegeben hat. Als Sammler hatte man es in den letzten Jahren nicht unbedingt leicht: Kaum hatte man alle VHS Filme auf DVD neu gekauft, schob man mit den Blu-Rays das nächste Filmformat auf den Markt, welches nach Jahren so langsam auch die Masse erreicht hat. Musik hat sich nicht nur in Form von CDs breit gemacht, sie hat die Musik-Liebhaber in mehrere Lager inzwischen aufgeteilt. Nachdem Napster &amp; Co gezeigt haben, wie schnell man im Internet Musik verbreiten kann und dass das alte Geschäftsmodell nicht mehr richtig mithalten kann, sehen wir lauter legale Download- und Streaming-Dienste und eine Handvoll leidenschaftlicher Sammler, die wieder Schallplatten kaufen, um das Musikhören richtig zu zelebrieren.</p>

<p>Videospiele haben eine ähnliche Entwicklung hinter sich: Nachdem der Markt sich mit dem NES damals wieder erholen konnte, wurden sämtliche Konsolen mit ihren verschiedenen Speichermedien unter unsere Fernseher gebracht, viele PC-Spiele, die heute nicht mehr gescheit laufen und eine Masse an kleineren Spielen, die durch App-Store Spielspaß für 79 Cent versprechen. Zusätzlich hat Sony jetzt noch einen <a href="http://derstandard.at/1339639505330/380-Millionen-Dollar-Sony-uebernimmt-Gaikai-Cloud-Gaming-fuer-PlayStation" target="_blank">Streaming-Dienst</a> gekauft.</p>

<p><h2>Wo führt das alles hin?</h2>
Der Markt verändert sich gerade. Und zwar so richtig... schaut man über den großen Teich nach Amerika, kann man sehen, dass iTunes &amp; Co digital inzwischen mehr Musik verkauft, als noch in CD Form. Webseiten wie <a href="http://bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> dagegen verkaufen nach dem "Zahl soviel zu willst"-Prinzip und bieten vielen kleinen Bands eine Chance, die sich eine CD Pressung nie leisten könnten. Filme werden drüben auch mittlerweile schon gestream. Alles wird digital, schnell, günstig und der klassische Sammler, der gerne den Geruch von frisch bedruckten Verpackungen hat und es liebt, die Klarsichtfolie nach einer Shopping-Tour abzuziehen, bleibt auf der Strecke.
<h2>Besorgniserregender Trend?</h2>
"Ich glaube nicht, dass unsere klassischen Medien jemals verschwinden", hört man von vielen leidenschaftlichen Sammlern, die bereits mehrere Monatsgehälter in ihre Sammlung gesteckt haben. Diese Diskussion findet man auch häufig bezüglich digitaler und gedruckter Medien, wie Bücher und Zeitschriften, welche inzwischen immer häufiger auch auf E-Readern und iPads herunter geladen werden. Sollte man nicht lieber sagen "ich hoffe nicht"?
<h2>Streaming in der Praxis</h2>
Seit einigen Monaten benutze ich inzwischen Simfy, um neue Bands zu entdecken. Für gerade einmal 5 Euro im Monat kann ich auf der Arbeit, im Schlafzimmer und im Wohnzimmer Musik hören, in brauchbarer Qualität, ohne Dateien herum zu schieben, und lästige Fehlkäufe sind mir ebenfalls erspart geblieben. Als CD-Sammler merke ich aber inzwischen, dass meine Käufe zurückgegangen sind... ich wollte nur noch "die besten" Alben kaufen, wegen der Qualität und um die Künstler noch einmal direkt zu unterstützen. Mit meinen weniger als 10 Cent pro CD, die sie pro verkauften Datenträger bekommen... zugegeben, da ist es inzwischen nicht mehr so leicht, CDs in meinen Warenkorb reinzulegen. Vor allem sorgt der Dienst auch dafür, genau so wie MP3s &amp; Co generell, dass man heutzutage viel mehr Musik hört und öfter nach Nachschub schaut. Also eine gefährliche Tendenz.</p>

<p>Wenn man jetzt Bücher, Filme und Videospiele nimmt, so haben sie angefangen, in eine ähnliche Richtung zu schwimmen. Es gibt immer mehr Auswahl, man braucht immer mehr Nachschub und Streaming und digitale Downloads gewinnen immer mehr an Bedeutung auf dem Markt. Hübsche Verpackungen sind nicht alles, auch wenn man gebrauchte Spiele so gut weiterverkaufen kann. Was wird passieren, wenn ich einen Filmstreaming-Dienst anfange, der ähnliche wie Simfy, Spotify &amp; Co sagen wir für 15 Euro im Monat das Schauen aller Filme plötzlich ermöglicht, womöglich in der Zukunft sogar noch in HD? Dann kann ich mich entscheiden, ob ich einen Film für das Geld kaufe, oder alle Filme für den Preis jederzeit und als Flatrate streamen kann, legal. Wenn es um Geld geht, da hört der Spaß bei einigen auf und vielleicht sind die klassischen Sammler hier nicht in der Überzahl. Vielen ist es einfach egal, wenn sie eines Tages ihren Lieblingsfilm nicht mehr schauen können, wenn der Dienst mal pleite geht oder ähnliches, denn für die meisten ist Filme schauen oder Musik hören eine Gestaltung von Freizeit und Vorbeugung von Langeweile.</p>

<p>Und genau da darf der klassische Sammler jetzt ansetzen. Wie lange noch, bis die Masse und die neuen Geschäftsmodelle die Überhand übernehmen? Sitzt man in 10 Jahren auf seinen DVDs und Blu-Rays wie auf der Kiste voller Scart-Stecker, die man heute nicht mehr braucht? Oder wird es immer ein harmonisches Gleichgewicht geben, zwischen den klassischen Medien und den digitalen Streaming und Online-Diensten? Netflix &amp; Co setzen sich in den USA auch immer mehr durch und vielleicht sind die bald auch schon erfolgreicher als klassische DVD Verkäufe. Es hat definitiv begonnen...</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>...zum Abschluss</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;"></p>

<p>Ob man es hofft, glaubt oder nicht - irgendwas wird sich ändern.
Entweder man besinnt sich irgendwann zurück und rebelliert gegen die Industrie, oder wir gewöhnen uns alle an die neuen Modelle, oder es kommt sogar noch ein 3. Geschäftsmodell auf uns zu. Was ich vor Jahren noch nicht richtig glauben konnte, Cloud-Computing setzt sich mit Diensten wie "Dropbox", "iCloud" auch langsam durch - und ich mag das sogar inzwischen, obwohl ich da anfangs sehr skeptisch war.</p>

<p>Und wie ist es mit Euch? Freut Ihr Euch, oder schwimmt Ihr gegen den Stream?</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Declare Your Funeral - Truth is what connects us]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/declare-your-funeral-truth-is-what-connects-us</link>
        <pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:51:50 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4536 aligncenter" title="Declare Your Funeral" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Declare-Banner.jpg" alt="" width="627" height="327" /></p></p>

<p>Dass metallhaltiges Blut nicht mehr nur durch die alten Adern fließt, ist schon länger bekannt. Immer mehr Jungvolk zieht es weg von den Charts und Viva und hinein in schweissverklebte, verqualmte Clubs, die von Schreien und gewehrsalvenartiger Musik erfüllt sind. Doch dass eben solche Jünglinge dabei auf der Bühne stehen und bejubelt werden, wird immer seltener. Die fünf Mitglieder von <em>Declare Your Funeral</em> sind junge Menschen diesen Schlages. Ohne Label, aber voller Elan und Engagement haben sie es geschafft, ihr Debütalbum "Truth is what connects us" im Alleingang zu produzieren. Ob sich da im kleinen Hamburg ein Geheimtipp an die Core-Spitze spielt, findet Ihr heraus, wenn Ihr dem folgenden Text folgt.</p>

<p><h2>Hamburger Hardcore</h2>
Metal-Opas klammert Euch an Euren Gehhilfen fest! Das jugendliche Aussehen der fünf Hamburger täuscht einen nämlich gewaltig! Hier schlagen eiserne Herzen mit voller Wucht auf arme Musikinstrumente ein, während einem eine Sirene, mit dem Antlitz von Mats Miersen, verführerisch ins Ohr schreit. <em>Declare Your Funeral</em> verstehen ihr Handwerk und scheuen nicht davor, es unter Beweis zu stellen. Allen voran Luca Warncke, der 15- Jährige Drummer, der selbst so einige gut bezahlte Trommler in den Schatten stellt. Auch an den Gitarren gibt es etwas ungewöhnliches auf die Ohren, denn statt dauerhaftem Geshredde auf den Gitarrensaiten versprühen Julius Jansen und Finn Rach hier echten Groove. "Amnesia" oder "Chain of Existence" unterstreichen meine Meinung dazu. Schlussendlich sorgt Tobi Sajons für den nötigen Bums mit seinem Bass, der die Boxen zum Ächzen bringt. Mit "Screw you, Ron Weasley!", "The Truth" und "Live or Let Live" kommen sogar die guten alten Speed-Metal Vibes wieder zurück. An Redundanz ist zu keiner Zeit zu denken. Konstant wird mit Geschwindigkeit, ausgefeilten Solos und unterschiedlichen Intros ein klarer Unterschied zum vorigen Song geschaffen. Beim Thema Unterschied komme ich direkt auf die Songs "Have and Be (feat. Tobias Pöhl)" und dem "Amnesia Tim Tonik Remi)" zu sprechen, denn damit haben es die Jungs schlussendlich geschafft, die Platte mit einem würdigen Abgang zu versehen. Während man träumend schwankend zu "Have and Be" entspannen kann, reisst es einem bei dem "Amnesia" Remix noch einmal richtig aus dem Stuhl. Hier gibt es feierbaren Elektro auf die Ohren, der sich gewaschen hat! Ebenso sauber und rund gestaltet sich das gesamte Album. Leider folgt die Band hier wieder dem 35-Minuten Trend, der sich erschreckend schnell verbreitet hat, aber man kann es ihnen nicht übel nehmen. Jeder von uns weiß, dass das erste Mal immer etwas kürzer ausfallen kann, dafür aber bleibt es im Gedächtnis!</p>

<p><h2>Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/UHz5D2AAThk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UHz5D2AAThk" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Hier wird Niemand zu Grabe getragen. Hier wird ganz kräftig aufgelebt! Declare Your Funeral können stolz auf ihren Erstling sein, denn dass was ihnen durch Engagement und Liebe, zu dem was sie tun, gelungen ist, schaffen viele Bands meist nicht einmal mit einem unterstützenden Label. Fans des Genres, und welche die es mal werden wollen, können beherzt zugreifen, denn diese Platte sollte definitiv in die Sammlung aufgenommen werden!</div>
                        </div></div></p>

<p>Vielen Dank an <em><strong>Declare Your Funeral</strong></em>, die es sich getraut haben mir ein <strong>Rezensionsexemplar</strong> zukommen zu lassen!</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gravity Rush]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/gravity-rush</link>
        <pubDate>Thu, 28 Jun 2012 10:48:49 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4620 alignleft" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/GRheader.jpg" alt="" width="643" height="345" /></p></p>

<p>Darf ich die Bekanntschaft machen? „Gravity Rush“, das sind die Leser von CouchCastle.de, Leser von CouchCastle.de, das ist mein persönlicher Kaufgrund für die PlayStation Vita.  Es ist noch gar nicht so lange her, als ich die ersten Schnappschüsse sah und sofort verzückt war. Der hübsche Cel-Shading-Look hatte es mir gleich angetan, ebenso die interessante Idee, in einer mysteriösen offenen Welt die Gesetze der Erdanziehungskraft nach meinem Belieben zu manipulieren. Endlich konnte ich selbst durch die fliegende Stadt Hekseville gleiten und ihr Geheimnis lüften.
<h2>Märchenhafte Amnesie</h2>
Kat hat keinen blassen Schimmer, welch weiten Weg der Apfel auf sich nahm, um sie aufzuwecken und in Hekseville willkommen zu heißen. (Ein sehr schöner Opener!) Im Grunde weiß Kat gar nichts. Sie hat ihr Gedächtnis verloren und mit der Summe ihrer Erinnerungen auch das Wissen um ihre Identität. Wer ist sie? Wo befindet sie sich? Warum greifen die bösartigen Nevi die Menschen an? Wieso nennen die Stadtbewohner sie Gravi-Königin? Und was ist das für eine absonderliche Katze, deren funkelndes, schwarzes Fell dem Firmament gleicht und Kat unwissentlich die Macht über die Gravitation verleiht? Fragen über Fragen und leider keine Zeit über sie nachzudenken: Ein Kind ist in großer Gefahr und droht, mitsamt Behausung, in einen finsteren Strudel gesogen zu werden, der über Hekseville klafft.</p>

<p>Ein Klacks für Kat und mich, da sich die Gravitation beeindruckend intuitiv manipulieren lässt. Mit der rechten Schultertaste beginnt Kat zu schweben, bis sie mit einem weiteren Klick auf der rechten Schultertaste einem gewünschten Ziel entgegenfliegt oder mit der linkten Schultertaste zu Boden fällt. Eine tolle Idee, die sehr an die kesse Hexe Bayonetta erinnert, wenn man denn an den Fassaden der vielen Gebäuden längsläuft. Nur selten verliert man die Orientierung, zumal Kats Schal stets gegen Boden zeigt.</p>

<p>Auch die Kämpfe, die sich erfreulicherweise nicht in den Mittelpunkt stellen, gehen gut von der Hand, werden aber im Spielverlauf teils sehr fordernd, da manche Nevi sehr zähe Artgenossen sind. Jeder Gravitationskick muss sitzen, deren rasante Flugbahn sich prächtig durch die Bewegungssteuerung korrigieren lässt.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4625" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Gravity-Rush-Screenshot1.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p></p>

<p><h2>Der lineare Handlungsstrang</h2>
Nachdem Kat das Kind gerettet hat, ruft das erste von insgesamt vier begehbaren Stadtvierteln, die Altstadt, wo sie alsbald den jungen Polizisten Syd kennenlernt. Wegen ihrer Fertigkeiten bittet er sie um Hilfe, den heiligen Stein vor dem Meisterdieb Alias zu beschützen – der Anfang des roten Fadens, spannend und geheimnisvoll.</p>

<p>Mit drei Stilmitteln wird die Handlung von „Gravity Rush“ erzählt: Einfache Dialogfelder, ordentlich inszenierte Zwischensequenzen und die beeindruckenden Comics, durch die man sich per Touschscreen durchblättert. Werden die einzelnen Szenen per Bewegungssteuerung der Vita geschwenkt bzw. gekippt, entsteht, dank verschiedener Bildebenen, ein erstaunliches Tiefengefühl, ohne jede 3D-Technik.</p>

<p>Alles in allem ist die Geschichte motivierend, wenn auch stellenweise etwas naiv, so beispielsweise, als böse Monster Polizisten auf Dächer verfrachten, anstelle sie niederzustrecken. Halb so wild. Da aber die wenigen Nebenmissionen fest im Handlungsstrang verkettet sind und nicht optional in Angriff genommen werden, wird ein enormes Potenzial verschenkt. Mehr oder minder jagt der Spieler lediglich einer großen Schnitzeljagd hinterher. Von a nach b nach c…, streng linear dem Missionsziel hinterher. Schade, denn Genregrößen zeigten bereits mehrfach, dass toll gestaltete Nebenmissionen stundenlang begeistern können, bis man bei aller Handlungsfreiheit den roten Faden wieder aufgreift.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4627" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Gravity-Rush-Screenshot3.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p></p>

<p><h2>Bezaubernde Welt – offen und leer</h2>
Der Sci-Fi-Fantasy-Look im Cel-Shading-Stil ist eine Augenweide und könnte glatt den Buntstiften Miyazakis entsprungen sein und erinnert stellenweise gar an die Abenteuer des „Professor Layton“. Schön, dass sich die verschiedenen Stadtviertel, die es nach und nach aus dem mysteriösen Zeitstrudel zu retten gilt, optisch zudem noch stark unterscheiden und jeweils einmal mehr zum Stauen einladen. Toll! Die Welt von „Gravity Rush“ entpuppt sich als sehr fassettenreich, zumindest optisch.</p>

<p>Denn während sich die musikalische Untermalung des jeweiligen Stadtviertels trotz aller Klanggewalt mit der Zeit abnutzt, hinkt vor allem der interaktive Inhalt der Stadt der Optik weit hinterher. Zu schade, dass nur so wenige Bewohner etwas zu erzählen haben. Wie sie durch die Straßen ziehen oder untereinander tuscheln ist hübsch anzusehen, ebenso manche Tiere, auf die man so stößt.</p>

<p>Häuser sind keine begehbar, Händler sind ebenso wenig vertreten, genauso fehlen interessante Minispiele, die wie bei „Yakuza“ eine willkommene Abwechslung ins Gameplay bringen und für ein wenig Rollenspiel sorgen. Immerhin sind in ganz Hekseville lilafarbene Kristalle versteckt, mit denen sich diverse Fertigkeiten verbessern lassen und somit dahingehend motivieren, die Spielwelt zu erforschen. So wird man auch auf die eine oder andere defekte Apparatur stoßen, die sich mit eben denselben Kristallen reparieren läfft und eine der vielen Herausforderungsmissionen freischaltet. Zum einen weitere Kämpfe, zum anderen interessante Zeitrennen durch die Stadt. Highscore-Jäger werden hier mit zusätzlichen Kristallen belohnt.
<p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4631" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Gravity-Rush-Screenshot7.jpg" alt="" width="643" height="364" /></p></p></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Was für eine bezaubernde Stadt! Auch die musikalische Untermalung versprüht ein wenig Ghibli-Flair. Und als sich die interessante Idee rund um die manipulierbare Erdanziehungskraft spielerisch als eingängig entpuppte, sind es die kaum vorhandenen Möglichkeiten, die Hekseville zu bieten vermag, die mich zunächst schlucken ließen. Was?! Kaum Gesprächsstoff mit den Mitbewohnern? Wo sind die vielen Nebenmissionen? Es gibt wirklich keinen einzigen Händler? Doch! Auf dem Marktplatz gibt es wahrlich hübsche Stände, bloß wollen diese mir nichts verkaufen… Schade. Die Enttäuschung musste ich verdauen und von meinen Erwartungen ablassen, um mich schließlich von den eigentlichen Stärken packen zu lassen: Das erfrischend neue Spielgefühl, welches sich beim Dahingleiten einstellt und der Charme der Handlung, die im Mittelpunkt von „Gravity Rush“ steht. Was bleibt, ist ein gutes Spiel, meine nicht erfüllten Erwartungen an ein Open-World-Titel kann ich leider nicht gänzlich vergessen – hier wäre definitiv mehr drin gewesen!
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Augmented Reality auf PS Vita Teil 2]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/augmented-reality-auf-ps-vita-teil-2</link>
        <pubDate>Wed, 27 Jun 2012 08:10:58 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Feature ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4582" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ARheader2.jpg" alt="" width="643" height="226" /></p>
Nachdem wir im ersten Teil unseres kleinen Augmented Reality auf PS Vita Specials bereits beleuchtet haben, was Augmented Reality überhaupt ist und wie das mit der PS Vita funktioniert, sollen heute ohne weitere Umschweife die Titel Table Football und PulzAR vorgestellt werden, bei denen das AR-Feature ebenfalls ein Kern-Spielelement ist.
<h2>Table Football</h2>
Table Football, das es schon seit Release der PS Vita kostenlos im PlayStation Store gibt, entpuppt sich als das AR-Spiel mit dem meisten spielerischen Tiefgang. Wie der Name schon vermuten läßt, handelt es sich um ein Fußball-Spiel. Bevor das Leder über den Platz gekickt werden kann, wird zunächst der Aufbau des Spielfeldes zelebriert. Dabei kommen alle sechs AR-Karten zum Einsatz. Drei Karten definieren das eigentliche Spielfeld, zwei weitere Karten platzieren Zuschauertribünen und eine letzte Karte positioniert die Anzeigetafel. Wer es realistisch mag und noch ein Tippkick-Spiel sein Eigen nennt, kann den virtuellen Rasenplatz über den künstlichen Miniplatz legen. Auch hier kommt der AR-Effekt sehr schön zum Tragen, denn mit der PS Vita in der Hand können wir nun einmal um den ganzen Platz herumlaufen und uns alles aus jeder Blickrichtung und verschiedenen Entfernungen anschauen.</p>

<p>Im Hauptmenü hat man die Wahl zwischen einem Freundschaftsspiel (1 oder 2 Spieler) oder einem Turnier (nur Einzelspieler). Im späteren Spielverlauf lassen sich neue Tribünen, Anzeigetafeln und Bälle freischalten, die ebenfalls ausgesucht werden können. Das Spiel läuft rundenbasiert ab. Der Spieler, der am Zug ist, hat vier Wischbewegungen frei, die er verwenden kann, um eine beliebige Spielfigur ohne Ball zu bewegen oder aber den Ball zu schießen, wenn eine eigene Spielfigur ihn hat. Nach den vier Wischbewegungen wechselt die Steuerung und die CPU oder der Gegenspieler ist an der Reihe. Lässt man sich zu viel Zeit, spielt den Ball ins Aus oder begeht ein Foul (gegnerische Figur wird zu stark gerammt), pfeift der Schiedsrichter und die Steuerung wechselt sofort. Ebenso ist der eigene Zug sofort beendet, wenn man den Ball versehentlich einer gegnerischen Figur zuspielt.</p>

<p>Die Herausforderung besteht nun darin, mit nur vier Bewegungen eine Spielfigur in eine geeignete Schußposition zu bringen und den Ball im gegnerischen Tor zu versenken. Mit Hilfe von leicht geschwungenen Wischbewegungen lassen sich Bananen-Flanken und Effet-Schüsse abgeben. Table Football verlangt dem Spieler sowohl eine gewisse strategische Planung sowie eine ordentliche Portion Geschicklichkeit beim Vollführen der Wischbewegungen ab. Hat man die Steuerung einmal verinnerlicht, macht es richtig Spaß, die gegnerischen Abwehrfiguren zu umspielen und den Ball im Bogen um den Torwart herum ins Tor zu wischen. Leider fehlte mir in meinem ersten Match noch etwas die Übung, so dass die Begegnung Deutschland gegen Italien mit 2:5 endete und hoffentlich kein böses Omen für die laufende EM darstellt.
Toll ist die Möglichkeit mit einer zweiten PS Vita eine Mehrspielerpartie zu bestreiten, bei der die Kontrahenten das selbe Spielfeld aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Durch den abwechselnden Zug-Charakter kann eine Zwei-Spieler-Partie aber auch an einem Gerät absolviert werden. Das kürzlich veröffentlichte DLC fügt dem Spiel weitere Mannschaften, Platzvariationen und Wetter-Effekte hinzu. So lässt sich nebem trokenem Boden auch auf Schnee oder Matsch spielen. Wem das Grundspiel gefällt und etwas Abwechslung haben möchte, macht mit dem gerade mal 99 Cent teuren DLC sicherlich nichts falsch.</p>

<p><em><strong>Table Football</strong> kann kostenlos aus dem PlayStation Store geladen werden. Der DLC dazu kostet 0,99 EUR.</em></p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210639.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4592" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210639-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-214415.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4597" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="TF_2012-06-25-214415" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-214415-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-213134.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4596" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="TF_2012-06-25-213134" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-213134-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4594" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="TF_2012-06-25-210951" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210951-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210652.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4593" style="margin-right: 4px;" title="TF_2012-06-25-210652" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-210652-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-212131.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4595" title="TF_2012-06-25-212131" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/TF_2012-06-25-212131-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a>
<h2>PulzAR</h2>
Bei PulzAR handelt es sich um das jüngste Mitglied der AR-Spiel-Familie auf der PS Vita. Die grundlegende Spielidee: Ein riesiger Meteorit nähert sich der Erde, und es bleiben nur wenige Minuten Zeit, eine Rakete zu starten, die den bedrohlichen Flugkörper in ungefährliche Bruchstücke sprengen soll. Nimmt man diesem Spiel das AR-Feature, bleibt ein kurzweiliges Logik-Puzzle, dass es bereits in etlichen Varianten vornehmlich für iOS oder Android gibt. Die Abwehrrakete startet nämlich nur dann, wenn das Licht eines Lasers durch Platzieren von Spiegeln und Farbfiltern auf eine farblich passende Zielfläche an der Startrampe umgeleitet wird.</p>

<p>Hier unterscheidet sich PulzAR erfrischend von den anderen bisher vorgestellten AR-Titeln: Das Platzieren und Verschieben der AR-Karten dient nicht dem initialen Aufbau des Spielfeldes, sondern es ist das zentrale Gameplay-Element. Lediglich eine Karte muß zu Beginn auf den Tisch gelegt werden und markiert die zentrale Position der Abschussrampe. Pro Level gibt es eine begrenzte Anzahl an Spiegeln und Farbfiltern, die jeweils durch Ablegen und Verschieben einer AR-Karte in Position gebracht werden. Ausgerichtet werden die Spiegel, wenn nötig, über einen Analogstick. Welcher Spiegel dabei gerade der aktiv gesteuerte ist, lässt sich durch Antippen auf dem Touchscreen bestimmen. Im weiteren Spielverlauf steigt die Komplexität durch mehrere Laserstrahlen die über Filter in verschiedene Farben umgewandelt werden müssen und mehrere Ziele an der Startrampe treffen müssen. Abseits des Primärziels, den Meteoriten aufzuhalten, gilt es in jedem Level zusätzlich die Laserstrahlen so umzuleiten, dass bis zu drei Sternsymbole getroffen werden. Das gibt zusätzliche Punkte und stellt die eigentliche Herausforderung des Spiels dar. Außerdem darf man seine erreichten Highscores in den Online-Rankings mit den Punkten seiner Freunde oder der ganzen Welt vergleichen.</p>

<p>Ein netter AR-Effekt, der durch die Bewegungssteuerung der PS Vita ermöglicht wird, ist der Meteorit, der bedrohlich nahe über dem Tisch schwebt. Man sieht ihn, wenn man mit der PS Vita nicht nach unten auf den Tisch schaut, sondern nach oben zur Decke. Dort kann man auch die Flugbahn der Rakete verfolgen und den Einschlag bewundern, wenn man es denn durch Lösen des Rätsels geschafft hat, die Rakete zu starten. Nähert man sich dem vorgegebenen Level-Zeitlimit, regnet es übrigens schonmal kleine Meteoriten, die unschöne Löcher in die Tischplatte hauen.</p>

<p><em><strong>PulzAR</strong> gibt es für 1,99 EUR im PlayStation Store.</em></p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-2319171.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4591" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="2012-06-13-231917" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-2319171-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-231825.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4587" style="margin-right: 4px; margin-bottom: 3px;" title="2012-06-13-231825" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-231825-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230840.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4586" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="2012-06-13-230840" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230840-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230700.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4585" style="margin-right: 4px;margin-bottom: 3px;" title="2012-06-13-230700" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230700-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230223.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4584" style="margin-right: 4px;" title="2012-06-13-230223" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230223-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230026.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4583" title="2012-06-13-230026" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/2012-06-13-230026-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Gesamt-Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Alle vorgestellten Titel setzen auf ihre Art Augmented Reality sehr gut ein, um ein ganz besonderes Spielerlebnis zu vermitteln. Die eigentlichen Spielinhalte gehen über das Niveau eines storylosen Minispiels nicht hinaus. Weiterhin ist es ein Nachteil, dass man trotz mobilem Handheld örtlich gebunden ist und ausreichend Platz haben muss, um mit den AR-Karten zu spielen. Dennoch gilt auch für Table Football und PulzAR: Der Augmented Reality Effekt ist toll und reichert das Gameplay an. Im Gegensatz zu Table Top Tanks und Cliff Diving laden sie aber nicht so sehr ein, mit der Umgebung zu spielen. Wer Interesse an der Technik hat, wird an beiden Titeln Gefallen finden.</p>

<p>Zu <a title="Augmented Reality auf PS Vita" href="http://www.couchcastle.de/2012/06/augmented-reality-auf-ps-vita/">Teil 1</a> des Specials.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Social Suicide - A Genetic Hoax]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/social-suicide-a-genetic-hoax</link>
        <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 09:33:01 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4526" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/socialsuicide.jpg" alt="" width="643" height="345" /></p></p>

<p>"Social Suicide"? Was verbirgt sich wohl hinter diesem Bandnamen? Eine vierköpfige Hardcore-Band aus Norwegen, welche in Eigenregie schon 2008 ihre erste EP "Kansas City Shuffle" veröffentlichte, zwischendurch sogar den Sänger wechseln musste und inzwischen über Redfield Records ihr zweites Album, erstmal nur in digitaler Form, veröffentlicht hat. Der Kollege Christopher hat mir die Jungs einfach in die Hand gedrückt, da ich gelegentlich ja mit dem Genre etwas anzufangen weiß.</p>

<p><h2>Musik für den Schrauber</h2>
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn das Album so im Player rotiert, fällt es mir schwer, auf der Couch entspannt zu sitzen. Nicht, dass es sich bei der Platte um das große Partymaterial handelt – man verspürt entweder die Lust die Lederjacke anzuziehen und ein kühles Pils in der Rockkneipe des Vertrauens einzunehmen, oder an einem sonnigen Sommertag in der Garage an seinem Wagen rumzuschrauben. Vom Sound her sind "Social Suicide" überwiegend im Post-Hardcore angesiedelt, wo sie mit ihrem dreckigen, teilweise knüppelharten Sound das richtige Rebellen-Feeling wecken, durch teilweise aber auch relativ eingängigen Gesangs-Passagen, die Laune positiv beinträchtigen. Aber nicht, dass ich damit sagen will, dass es sich hier um Macho-Musik handelt: Es ist einfach amtlicher Rock, der die ablehnende Haltung gegenüber der Gesellschaft in einem Lebensgefühl bündelt. Dabei geht es auf dem Album immer deutlich nach vorne, fast schon als wäre den Norwegern egal, was sich ihnen in den Weg stellt.</p>

<p><h2>Zehn mal bitte auf die Fresse</h2>
"A Genetic Hoax" beginnt mit dem gleichnamigen Song und findet so seinen fulminanten Auftakt. Einige Gesangs- und Gitarren-Melodien haben es in sich und bezaubern deshalb schon beim ersten Durchhören. "Fatal Forms Of Infinity" oder "One Tragic Victory" überraschen zudem mit ein wenig hellem (Frauen?-)gesang, damit man sich etwas vom Schreien abkühlen kann. Zwischendurch erreicht die Scheibe dann mit Tracks wie "Truth In Its Pseudo Form" zwischenzeitlich eine schön trockene Grundhärte.</p>

<p>Die insgesamt zehn Songs wissen ähnlich, wie im Vorgänger schon, Elemente aus Hardcore, Metal und Punk gut zu vermengen und so spielen "Social Suicide" gerne auch schon einmal mit den Gewohnheiten. Aggressive, aber teilweise auch sehr Mid- oder Lowtempo-Passagen zeugen auch von genug Talent bezüglich des Tempos. An der Dramaturgie aber finde ich noch nicht alles rund – stellenweise stellt sich bei mir eine Übersättigung ein, da zum Beispiel der neue Sänger sich dermaßen die Seele aus dem Leib schreit, dass der Härte-Level zu lange oben gehalten wird und gerade auf Kopfhörern etwas schlaucht. Keiner der Songs Song geht deutlich über vier Minuten, somit hat man immerhin ein kurzweiliges Vergnügen. "Justice Goes To Sleep" und "Formative Destruction" stellen sich letztendlich als meine Lieblingssongs ein, bei dem mir die bereits angesprochene Mischung besonders gut gefällt.</p>

<p><h2>Social Suicide - Broken Pilgrims (auf dem Vorgänger Album)</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/cJQO7pdPwHw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cJQO7pdPwHw" /></object></p>

<p><h2>Link</h2>
Facebook-Seite: <a href="http://www.facebook.com/socialsuicideofficial" target="_blank">http://www.facebook.com/socialsuicideofficial</a></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Seit einigen Tagen höre ich immer wieder in die CD, um auf ein Fazit zu kommen, welches dem Album gerecht wird. Gar nicht so einfach, denn wenn ich mich sonst so im Hardcore-Bereich bewege, erobern Bands wie "Kvelertak" oder "HORSE the Band" meine Ohren, da sie, ob durch den Kniff Rock n' Roll und Black Metal, oder hartem Geballer mit NES-Sounds, sehr progressiv neue Klangwelten schaffen. "Social Suicide" ist eigentlich ebenso wenig leicht einzuordnen, aber der letzte Funke hat mir da gefehlt, um als mein Monats-Highlight durchzukommen. Ich nehme an, ein passionierter Hardcore-Hörer findet hier definitiv eine gute Scheibe, um seine digitale Sammlung ordentlich aufzustocken, und der eine oder andere Track passt gut in jede Playlist für's Auto, sofern man auf derbere Musik steht. Hört einfach mal rein, das kostet ja nichts.</div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Redfield Records</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Augmented Reality auf PS Vita]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/augmented-reality-auf-ps-vita</link>
        <pubDate>Mon, 18 Jun 2012 07:28:27 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Feature ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4426" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ARheader1.jpg" alt="" width="643" height="226" /></p>
<h2>Was ist Augmented Reality?</h2>
Augmented Reality, abgekürzt AR, heißt wörtlich übersetzt "Erweiterte Realität". Diese Übersetzung trifft ziemlich genau das, was uns erwartet, wenn wir ein AR-Spiel sehen. Es geht darum, das durch eine Kamera eingefangene Bild mit computergenerierten Inhalten so zu überlagern, dass auf dem Bildschirm die Illusion entsteht, ein 3D-Objekt befände sich perspektivisch korrekt im Raum vor uns. Das "Gefühl" wird verstärkt, wenn Bewegungen der Kamera in Echtzeit dazu führen, dass wir dieses Objekt von verschiedenen Seiten oder aus unterschiedlichen Entfernungen sehen können.
<h2>Wie funktioniert AR auf der PSVita?</h2>
Jeder Käufer einer PS Vita findet in der Packung eine Hülle mit insgesamt 6 sogenannten AR-Karten. Abhängig vom gestarteten Spiel müssen eine bis sechs dieser Karten auf dem Boden oder dem Tisch vor euch platziert werden. Anhand der Lage der Karten, die wegen des auffälligen Quadrat-Musters vom jeweiligen Spiel erkannt werden, kann die PS Vita erkennen, in welchem Winkel und mit welchem Abstand sie gehalten wird. Aus diesen Daten können dann beliebige 3D-Objekte in die real abgefilmte Szene integriert werden. Lediglich die relativ geringe Auflösung der PS Vita Kamera führt dazu, dass sich die berechneten 3D-Objekte recht deutlich vom Hintergrund abheben. Ebenso sollte auf eine gute Ausleuchtung des Raumes geachtet werden, da der gefilmte Hintergrund sonst zu kontrastarm ist.</p>

<p>Insgesamt bietet das Lineup der PS Vita zur Zeit 6 Spiele, die dieses AR-Feature als grundlegende Spielidee nutzen: Reality Fighters, Fireworks, Cliff Diving, Table Football, Table Top Tanks und PulzAR. Darüberhinaus bieten auch andere Titel wie <strong>Virtua Tennis</strong> oder <strong>Wipeout 2048</strong> AR-Features, die aber eher als nette Dreingabe zu sehen und nicht Teil des eigentlichen Gameplays sind.  Im ersten Teil unseres kleinen AR-Specials möchte ich Euch zwei der genannten Spiele vorstellen, die die Illusion, eine kleine Spielfläche vor sich zu haben, nahezu perfekt umsetzen: Cliff Diving und Table Top Tanks. In einem zweiten Artikel stelle ich Euch dann <strong>Table Football</strong> und das <strong>neue PulzAR</strong> vor.
<h2>Cliff Diving</h2>
Bei "Cliff Diving" handelt es sich um ein Kunstsprung-Simulator, bei dem ihr einen Springer von einer Klippe oder einem Sprungbrett ins Wasser fliegen lassen müsst. Neben der stetig steigenden Herausforderung, überhaupt das Wasser zu treffen, müssen zudem noch vorgegebene Figuren gezeigt und schwebende Ringe durchflogen werden. Mit jedem Sprung verdient Ihr etwas Geld, für das sich neue Sprung-Herausforderungen und letzlich auch Szenen freischalten lassen.</p>

<p>Während sich der spielerische Tiefgang von Cliff Diving ziemlich in Grenzen hält, ist der AR-Effekt wirklich verblüffend. Das Spiel benötigt zunächst nur eine einzige AR-Karte. Beginnt das Spiel, öffnet sich plötzlich dort, wo eben noch die AR-Karte lag, ein tiefes Loch im Tisch, das sich mit Wasser füllt. Zeitgleich erhebt sich mit einigem Getöse nebenan ein kleiner Berg auf dem ein Sprungbrett befestigt ist. Aus einiger Entfernung vernimmt man das Geräusch eine Helikoptors und ein Schatten huscht über den Tisch. Kurz mit der PS Vita hochgeschwenkt, sieht man den Springer, wie er gerade vom Hubschrauber auf dem Berg abgesetzt wird.</p>

<p>Neben vorgefertigten Szenen, wie einem Eisberg oder einem Schiffswrack, darf man aus Alltagsgegenständen auch eine eigene Sprung-Kulisse errichten. Dafür werden zwei AR-Karten benötigt. Eine wird als Wasser-Becken beispielsweise auf den Tisch gelegt. Die zweite AR-Karte liegt etwas höher, zum Beispiel auf einem Stapel Bücher, daneben. Perspektivisch korrekt setzt nun der Hubschrauber den Springer auf den Büchern ab, bevor dieser nach etlichen Salti ins kleine Becken eintaucht.
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-170855.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4433" style="margin-right: 4px; margin-top: 10px;" title="cd_2012-06-08-170855" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-170855-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165822.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4432" title="cd_2012-06-08-165822" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165822-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165746.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4431" style="margin-right: 4px;" title="cd_2012-06-08-165746" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165746-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165637.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4430" title="cd_2012-06-08-165637" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-06-08-165637-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-03-02-210525.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4429" style="margin-right: 4px;" title="cd_2012-03-02-210525" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-03-02-210525-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-03-02-210121.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4428" title="cd_2012-03-02-210121" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/cd_2012-03-02-210121-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a></p>

<p><strong>Cliff Diving</strong> gibt es im PSN Store gratis.
<h2>Table Top Tanks</h2>
In Tabletop Tanks treten Spielzeug-Panzer in einer kleinen Arena gegeneinander in verschiednenen Spielmodi an. Neben dem klassischen "Deathmatch" und dem ebenso klassischen "Capture the Flag" gibt es noch einen Überlebensmodus. Für Solo-Spieler gibt es neben der Möglichkeit KI-Spieler in die Partie zu holen noch einen Herausforderungsmodus, bei dem in einer vorgegebenen Zeit Aufgaben erfüllt werden müssen. Die  Herausforderungen bestehen zumeist darin, innerhalb einer Zeitvorgabe Wegpunkte abzufahren oder Zielscheiben zu treffen. In schwierigeren Stufen erschweren feindliche Panzer die freie Fahrt, oder es müssen zunächst Geschütztürme ausgeschaltet werden. Zufällige Pickups wie Dreifach-Schuss, zielsuchende Raketen, Schutzschild oder Reparatur sollte man seinem Gegner wegschnappen.</p>

<p>Ein verblüffender Effekt, den ich bei den ersten Runden gar nicht bewußt wahrgenommen habe, ist übrigens direkt zu Beginn jeder Runde zu sehen: Zwei Düsenjets fliegen über das Spielfeld und lassen Bomben auf die AR-Karten fallen, die daraufhin hochwirbeln und wegfliegen. Während des Spiels sah ich an der Stelle, wo in Wirklichkeit die AR-Karten lagen einfach nur die Tischplatte. "Reduced Reality" statt "Augmented Reality". Der angwandte Trick fällt auf, sobald die Unterlage ein Muster hat. Tatsächlich wird ein Stück Textur knapp unterhalb der AR-Karte genommen und perspektivisch korrekt über die AR-Karte geklebt.</p>

<p>Table Top Tanks treibt das AR-Konzept sogar noch eine Stufe weiter, indem es einen <em>Editor</em> mitbringt, der es erlaubt, reale Gegenstände, wie zum Beispiel eine Kaffeetasse quasi unsichtbar nachzumodellieren. Im Spiel ist ein realer Gegenstand dann auch tatsächlich ein Hindernis. Ein Panzer, der hinter der Tasse entlang fährt, wird durch diese auch korrekt verdeckt. Als i-Tüpfelchen lassen sich noch Materialeigenschaften wie Rauch, Feuer oder Wasser festlegen. Trifft ein Schuß die Tasse, läuft an dieser Stelle Wasser aus einem kleinen Loch.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-172451.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4439" style="margin-right: 4px; margin-top: 10px;" title="ttt_2012-06-08-172451" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-172451-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171545.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4438" title="ttt_2012-06-08-171545" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171545-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171536.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4437" style="margin-right: 4px;" title="ttt_2012-06-08-171536" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171536-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171243.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4436" title="ttt_2012-06-08-171243" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171243-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171235.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4435" style="margin-right: 4px;" title="ttt_2012-06-08-171235" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-06-08-171235-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-05-27-103907.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4434" title="ttt_2012-05-27-103907" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/ttt_2012-05-27-103907-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a></p>

<p><strong>Table Top Tanks</strong> gibt es für 1,99 EUR im PSN Store.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Augmented Reality ist nichts neues. Schon die PS3 (Eye of Judgment, EyePet, Start The Party, u.a.) und die PSP (EyePet, Invinzimals) haben entsprechende Titel im Angebot. Interessant an der PS Vita ist die Tatsache, dass die benötigte Hardware bereits serienmäßig verbaut ist. Abgesehen von den AR-Karten und einem passenden Spiel, wird nichts weiter benötigt, als das Interesse, sich mit dieser Technik auseinanderzusetzen. Spielerischen Tiefgang darf man von den bisherigen Titeln nicht erwarten, aber das eine oder andere "Wow!"-Erlebnis darf man erleben, wenn man sich der Illusion hingibt.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Dragon's Dogma]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/dragons-dogma</link>
        <pubDate>Fri, 15 Jun 2012 16:10:27 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3690" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/header2.jpg" alt="" width="643" height="221" /></p></p>

<p>Ich blicke zurück, zurück auf den Anfang meiner langen Reise, die ich nach der katastrophalen Demo und den verhaltenen Wertungen der Fachpresse beinahe gar nicht angetreten hätte. Die Tage sind verstrichen, wie die Meilen unter meinen Sohlen verflogen sind, als der Drache mir das Herz nahm und mich meine Rachegefühle fern von meiner Heimat schickten. Nun sitze ich hier und kann entgegen allen Unkenrufen sagen, dass es sich wahrlich gelohnt hat!
<h2>Du bist nicht allein</h2>
Ein Hoch auf den Editor! Denn ich kann fürwahr behaupten, dass ich noch nie einen solch prächtigen Charakter gestalten durfte, wie jetzt bei „Dragon’s Dogma“. Nicht nur das Gesicht konnte ich ganz nach meinem Geschmack formen, sondern auch das Körperprofil meines Helden grundlegend definieren: Größe und Gewicht, Muskeln, Gangart (von sehr feminin bis zum harten Macho) und sogar die Körperhaltung sind nach Belieben zu bestimmen. Es gibt so viele Möglichkeiten, optische, die auch das Spielerische beeinflussen. Soll es ein Jüngling sein? Kein Problem! Ob alte Gewitterhexe, grazile Elfe oder wuchtiger Zwerg, man kann sich mit dem Editor Stunden beschäftigen. Und um die Qual der Wahl ein wenig zu lindern, hat man bei seinem festen Gefährten, dem Vasallen, selbige Freiheiten.</p>

<p>Die Vasallen sind den Menschen recht ähnlich, verfügen allerdings nur über einen beschränkten Willen, damit sie dem Erweckten bestmöglich dienen können. Und es sind vor allem auch die Vasallen, die „Dragon’s Dogma“ gehörig Leben einhauchen und über einen fehlenden Koop-Modus hinwegtäuschen - den ich persönlich bei einem Titel solchen Stundenausmaßes eh nicht vermisse. Per Internetverbindung lassen sich von Freunden oder Unbekannten bis zu zwei weitere Vasallen anheuern, die der Heldengruppe ihre Fertigkeiten leihen und die Lande des Herzogtums Gransys kommentieren. Man selbst stellt seinen eigenen Vasallen ebenfalls automatisch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung und wird mit zusätzlichen Erfahrungspunkten, Geschenken und Bewertungen belohnt, wenn dieser denn von anderen Erweckten auserkoren wird, was sich wiederum durch optischen Feinschliff gut beeinflussen lässt.</p>

<p>Das Vasallensystem ist originell und zugleich unheimlich motivierend, wenn der eigene Vasall entsprechendes Feedback von der Fangemeinde bekommt. Toll!</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4495" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/branwen.jpg" alt="" width="643" height="299" /></p>
<h2>Die Welt der unbeschränkten Möglichkeiten?</h2>
Das Herzogtum Gransys ist ein kleines Open-World-Paradies. Mit einem Faible für das Winterliche habe ich zwar schneebedeckte Bergkuppen vermisst, die Vasallen erwähnen ja im fernen Norden bereits die kalte Luft und auch die Fläche hält nicht ganz mit der von Genregrößen wie „Red Dead Redemption“ mit, dafür aber wurde meine Entdeckerfreude derart befriedigt, wie schon seit „Demon’s Souls“ nicht mehr. Dichte Wälder, dunkel und geheimnisvoll; finstere Grotten, erhellt vom Schein meiner Öllaterne; alte Ruinen, die manche Schätze verbergen und imposante Festungsanlagen, die authentisch nachgebildet wurden – die Pfade von „Dragon’s Dogma“ sind stets abenteuerlich und trotz der nicht ganz so scharfen Texturen hübsch anzusehen. Einzig wahrer Wermutstropfen ist hingegen die eher unbelebte Zivilisation. Klar, man kann die heutige Bevölkerungsdichte nicht mit der des Mittelalters vergleichen, etwas mehr virtuelle Mitmenschen wären dennoch wünschenswert gewesen. Immerhin ist unter anderem der ausgefallene Besuch eines Friseurs möglich, um gegen Bares sein Äußerliches zu pflegen.</p>

<p>Weit mehr als in die Zivilisation ist dagegen das Herzblut der Entwickler in die Möglichkeiten geflossen, die Gransys bietet. Angefangen bei den schier zahllosen Materialien, von Kräutern bis zu den Überresten bezwungener Gegner,  die sich nicht ausschließlich plump aufgelesen lassen, sondern teilweise auch kreativ erbeutet werden müssen. So zum Beispiel mit einem gezielten Pfeil, der einen Apfel oder ein Vogelnest vom Baum herunterholt, oder Erze, die mit einer Spitzhacke aus dem Gestein geschlagen werden können. Als Belohnung für die Arbeit winken nützliche Utensilien, die sich aus verschiedenen Komponenten zusammenstellen lassen, oder Ausrüstungsgegenstände effektiv verbessern. Doch Vorsicht! Lebensmittel aller Art sind nicht bloß starre Objekte,  sie verderben mit der Zeit, regenerieren zwar weiterhin die Lebensenergie, bereiten dem Helden aber einen flauen Magen, was wiederum Lebenskraft kostet. Apropos Ausrüstungsgegenstände. „Dragon’s Dogma“ bietet viele Rüstungsteile, sehr schön, dass Rüstungen und Kleidungsstücke getrennt sind und mit gut designten Stücken den Sammelspaß in ähnliche Sphären hievt, wie es „Diablo“ gelingt.
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4484" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen3.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p></p>

<p>Die glaubhafte Physik verleiht dem Spiel eine gewisse Realität. Der Held brennt? Kein Problem, eine Löschdecke wäre eine Lösung, der Sprung ins kalte Nasse eine andere, wenngleich die Beweglichkeit eingeschränkt wird, wenn man dabei zu stark durchnässt wird. Diverse Objekte und gar NPCs lassen sich greifen, nicht immer nützlich, sondern auch lustig.</p>

<p>Ein Tag- und Nachtwechsel darf natürlich ebenso wenig fehlen. Die Nächste sind stimmig, die umherstreifenden Gegner gefährlicher, aber ein i-Tüpfelchen wäre ein dynamisches Wetter gewesen - man stelle sich vor, wie es aus Eimern schüttet und Blitze über den Himmel zucken. Vielleicht bei der Fortsetzung oder per Erweiterung? Hoffentlich!
<h2>En Garde!</h2>
„Demon’s Souls“ hat gezeigt, wie tiefgründig ein Kampfsystem sein kann, weit ausgefeilter, als es bei westlichen Rollenspielen der Fall ist. „Dragon’s Dogma“ und „Demon’s Souls“ sind zwar in dem Punkt grundverschieden, doch auf ähnlich hohem Niveau. Aus drei Grundklassen (Kämpfer, Streicher, Magier) lassen sich sechs weitere (u.a. Assassine oder Waldläufer) freischalten, die allesamt diverse Spezialfertigkeiten parat halten und gänzlich verschiedene Spielstile erlauben. Das schöne dabei ist, dass sich sogar manche Fertigkeiten klassenübergreifend kombinieren lassen. Nur wer die Fertigkeiten sinnvoll nutzt, wird in der Welt von  Capcoms Epos bestehen, zu groß sind die Gefahren die dort draußen lauern.</p>

<p>Verschiedene Monsterarten gibt es im Grunde nicht viele, wenn man denn Variationen wie Wölfe, Schattenwölfe oder Höllenhunde ausschließt. Im Gegenzug sind sie clever umgesetzt, verfügen teilweise über dieselben Fertigkeiten, die der Spieler im Laufe des Spiels mit Erfahrungspunkten freischalten kann und haben allesamt ihre ganz eigene Schwachstelle, die sich allzu gern aufs Korn nehmen lässt. Besonders spektakulär sind die Bosskämpfe, mächtige Kreaturen wie die Chimäre, die sich wie bei „Shadow of the Colossus“ erklimmen lassen. Im Gegenzug zur Vorlage ist dieses Element erfreulich kurzweilig ausgefallen, um den Spielfluss nicht zu stören.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4481" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen6.jpg" alt="" width="643" height="362" /></p>
<h2>Held der k(l)einen Worte</h2>
Auch wenn die Handlung hier und da Entscheidungen abverlangt und mit tollen Zwischensequenzen aufwartet, wird sie insgesamt sehr zurückhaltend erzählt. Dieser Eindruck wird nochmals vom schweigsamen Protagonisten unterstrichen, der neben vereinzeltem Stöhnen und Ächzen keine einzige Silbe verliert, mit seiner Mimik aber immerhin mehr ausdrückt, als Link es jemals vermochte. Schwamm drüber! Denn während das tolle Spielgefühl der offenen Welt ohnehin im Mittelpunkt steht und der rote Faden trotz zahlreicher Nebenmissionen nicht abzureißen droht, ist es der grandiose Abschluss, der mit unerwarteter Leichtigkeit alle inhaltlichen Defizite hinwegfegte und mich sprachlos dreinblicken lies. Wow! Diese philosophische Kraft ist japantypisch, kam unerwartet, hat reingehauen und verwies mit einem Mal Rollenspielhighlights à la „Dragons Age“ oder „Skyrim“ auf die billigen Plätze der Belanglosigkeit. Ganz großes Kino, das Ende von „Dragon’s Dogma“ ist nicht nur filmreif, es gehört zu den besten der Videospielgeschichte und allein schon seinetwegen sollte Capcoms Epos bis zum Abspann erlebt werden.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Was für ein Abenteuer! Schon lange fiel es mir nicht so schwer, mich von der Konsole zu lösen – immer wieder wollte ich nur kurz in die Hauptstadt zurückkehren, um neue Fertigkeiten zu erlernen, um schnell meine Beute zu verticken, die meine Beweglichkeit einschränkte oder um meine Ausrüstung zu verbessern. Klar, die Handlung könnte im Spielverlauf dichter sein, aber ich habe mich dort draußen in der Wildnis derart im Spielspaß verlaufen und die vielen Nebenmissionen genossen, das ich über diesen Punkt getrost hinwegsehen kann. Zumal auch der rote Faden hier und da ein paar Höhepunkte parat hält und mich das grandiose Ende schweigend Beifall klatschen ließ. „Dragon’s Dogma“ ist ein Open-World-Meisterwerk, das sich vor Genregrößen keineswegs verstecken braucht!
<h4>Wertung: 9.3</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Kratos DressUp Game]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/kratos-dressup-game</link>
        <pubDate>Fri, 15 Jun 2012 09:26:49 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Spielidee ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.couchcastle.de/games/kratos_dressup/" target="_blank"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4455" style="margin-bottom: 10px; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/kratos_dressup.jpg" alt="" width="643" height="393" /></p></a></p>

<p>Vor einiger Zeit entstand ein kleines DressUp-Spiel mit Kratos, dem Protagonisten aus der "God of War"-Serie. Jetzt, wo wir wieder darauf gestoßen sind, wollten wir unseren Lesern den kleinen Spaß noch einmal anbieten. Aber nicht, dass wir Euch damit von der Arbeit abhalten!</p>

<p>Hier geht es zum Spiel <a href="http://www.couchcastle.de/games/kratos_dressup/" target="_blank">Klick</a></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Callejon - Blitzkreuz]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/callejon-blitzkreuz</link>
        <pubDate>Thu, 14 Jun 2012 08:38:40 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4281 aligncenter" title="Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Banner.jpg" alt="" width="643" height="343" /></p></p>

<p>Ich traf sie im Beerdigungscafe, wurde von ihnen infiziert und erhielt eine Behandlung durch ihre "Videodrom-Signale". <strong>Callejon</strong> ist nicht nur eine einfache Metal-Band – Sie ist vielmehr wie eine Droge, die mich ab dem ersten Song angefixt hat und seitdem nicht mehr loslässt. Einen Tag ohne brachialem Schlagzeuggehämmer, edlem Gitarrengeschreddere, tiefgehenden Bässen und geschrienen Ohrwurmtexten und ich fange an zu zittern! Umso höher sprang mein Junkie-Herz am Anfang des Jahres als ich las, dass ein neues Album in der Mache sei und sogar schon der titelgebende Song mit Video abgeliefert wurde! Callejon tauften ihr Flaggschiff auf den Namen "Blitzkreuz" und wie dieser Blitz einschlagen wird, oder ob das Album dann doch lieber gekreuzigt werden sollte – das erfahrt Ihr, wenn Ihr den folgenden Zeilen aufmerksam folgt.</p>

<p><h2>Alles bleibt Gleich!</h2>
Zwei Jahre ist es nun her, seit Callejon unser Trommelfell mit ihrem Album "Videodrom" auf das Brutalste strapazierten. Zwei Jahre, die die Band gut genutzt hat: Touren, Festivals, Autogrammstunden; alles haben die fünf Düsseldorfer mitgenommen. Sogar eine Umstellung der Band ist vorgenommen worden. Anstelle des im Jahre 2010 verstorbenen Bassisten Sebastian Gallinat zupft nun Thorsten Becker am Bass und auch an der Gitarre hat man mit Christoph Koterzina Zuwachs gefunden. Doch wer sich möglicherweise Sorgen machte, dass das an der gewohnten Qualität nagen könnte, dem sei versichert, dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil: Das Klangbild ist neu und frisch und dennoch wahrte man sich den altbekannten Callejon-Stil: Treibend, laut, dreckig und jederzeit rhythmisch! Hier kommt man auch nach Jahren immer noch ohne Elektro/Dubstepbeats oder Stimmenverzerrer aus!
<h2>Mit Hirn und Herz</h2>
Wie ist denn nun das neue Album? Diese Frage geht schon ein Schritt zu weit. Die bessere Frage ist: Wie bereite ich mich auf "Blitzkreuz" vor? Ich würde sagen, mit einer Packung Kleenex, einem guten Boxensystem, ein paar Beruhigungstabletten und einer Halskrause, gegen Nackenschmerzen vom exzessiven Headbangen ist man schon gut beraten. Nun heißt es nur noch, die Start-Taste zu drücken und sich am Stuhl festzuklammern. Denn bereits ab dem ersten Song "Blitzkreuz" wird Euer Hintern mit brachialer Gewalt in den Sitz gepresst! Hier präsentiert sich Callejon, wie man sie kennt und liebt. Energiegeladen, und niemals zu bescheiden, dem Schlagzeug noch ein paar oben drauf zu geben! Ohne zu wissen, wie einem geschieht, wird man direkt zum nächsten Song geprügelt. "Kojote U.G.L.Y." heißt diese Symphonie und sie hebt sich sofort durch einen mitgröhlbaren Text hervor und so ertappt man sich nach kürzester Zeit selbst, wie man anfängt total schief durch den Raum zu Schreien. Zum Glück wurde auch an ein wenig Zeit zum Verschnaufen gedacht und so geht es etwas ruhiger in den nächsten Song "Meine Liebe" über. Komplett verständlich gesungen, und nur durch kurze Schreie im Hintergrund, erinnert man sich lächelnd zurück an die Balladen von dem Album "ZombieActionHauptquartier", welches auch schon einige melancholische Nummern für den Hörer parat hielt.
Mit "Kind im Nebel" hat man ein weiteres Ständchen für den Gefühlsmenschen im Gepäck, hier ist was für den Denker dabei. Generell fühlt und hört es sich so an, als ob Callejon mit "Blitzkreuz" noch mehr zum Nachdenken anregen wollen. Besonders das Thema Politik wird mit einem akustischen Scheinwerfer beleuchtet. Tracks wie "Atlantis", "Was bleibt seid ihr", "Polar" und auch "Bring mich fort" schreien gerade zu heraus, wie satt man es hat dem Verfall von Dingen anzusehen, die man einst so sehr liebte.</p>

<p>Aber auf ein zwinkerndes Auge wollte man dann doch nicht ganz verzichten und so presste man mit "Porn from Spain II" nochmal einen richtig partyfähigen Track auf die Scheibe, der von Humor nur so trieft und dazu noch alte Bekannte, wie die Rapper von <strong>K.I.Z.</strong> featured. Das klingt nicht nur abstrus, das ist es auch!
Am Ende bleibt nur noch zu sagen, dass die zwei Jahre Wartezeit sich mehr als gelohnt haben und man mit "Blitzkreuz" einen würdigen Nachfolger zu "Videodrom" geschaffen hat.
<h2>"Blitzkreuz"</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/oMwNtGRZ5No" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oMwNtGRZ5No" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Callejon hat sich mit "Blitzkreuz" selbst übertroffen. Das Album ist vielseitig, aussagekräftig und man hört ganz klar eine Entwicklung heraus. "Eine Entwicklung?!" da bibbern den Fans bereits die Beine. Aber man  kann eine Entwarnung heraus geben, denn Callejon entwickelt sich in die einzig richtige Richtung: Ihre eigene. Und alle,  Hörer Wissen, dass wenn Callejon ihren eigenen Weg nimmt, nur etwas Gutes daraus entstehen kann. Ich bin begeistert und werde sicherlich noch Monate mit diesem Album beschäftigt sein, denn für mich ist es bereits jetzt das Album des Jahres! Wer wie ich nicht genug von den Jungs bekommen kann, der sollte sich mal nach Tickets umhören, denn zum Ende des Jahres hin betreten Callejon mit ihrer "Blitzkreuz-Tour" die Bühnen dieses Landes!</div>
                        </div></div></p>

<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Music</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Madoka Magica]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/madoka-magica</link>
        <pubDate>Wed, 13 Jun 2012 14:58:36 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4314" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/madoka_header.jpg" alt="" width="643" height="300" /></p></p>

<p>Nur einmal angenommen, jemand würde Dir versprechen, dass er Dir durch Zauberkraft jeden Wunsch erfüllen könnte - was würdest Du Dir wünschen? Die beiden Grundschülerinnen Madoka Kaname und Sayaka Miki zögern, zumal nicht nur die Frage selbst aberwitzig klingt, die ihnen das katzenhafte Wesen Kyubey stellt, nein, auch die Gegenleistung ist alles andere als verlockend: Das bisher unbeschwerte Dasein aufgeben und, als Magical Girls rekrutiert, in den Kampf gegen finstere Hexen zu ziehen, tagein, tagaus, bis sie eines Tages in der Schlacht ihr Leben lassen. Aber das ist noch nicht einmal die ganze Wahrheit.
<h2>"Moe" für Erwachsene</h2>
Der Ersteindruck täuscht schnell. Denn während der kindliche Stil von „Madoka Magica“ entsprechende Unterhaltung vermuten lässt oder das Genre gar an die schrille „Sailor Moon“ erinnert, verbirgt sich hinter diesem Anime ein in zwölf Episoden knackig erzähltes Mystery-Drama, das von Beginn an einen faszinierenden Bannkreis aufbaut, aus dem sich der erwachsene Zuschauer bis zum Finale nur schwer lösen kann. Der Verzicht auf gewöhnliche Action ist erfreulich, die rätselhafte Atmosphäre dafür präsenter und umso dichter, während sich den beiden Mädchen eine völlig andere Weltansicht eröffnet, mit der sie die Mitschülerin Mami Tomoe vertraut macht.</p>

<p>Mami, die sich einen Jahrgang über Madoka und Sayaka befindet, hat ihren Wunsch bereits bei Kyubey eingelöst - überleben. Seit sie ihre Eltern bei einem tragischen Autounfall verloren hat und dem Tod selber nur dank des Paktes knapp entrinnen konnte, lebt sie in Einsamkeit. Sie ist herzensgut wie keine Andere, kein Wunder also, dass die Drei schnell Freundschaft schließen und Mami ihre neue Gesellschaft genießt. Im Prinzip weiß Mami recht wenig über ihr neues Leben, was sie aber weiß, gibt sie ihren beiden neuen Freundinnen gerne preis: Die sogenannten Hexen, bizarre Kreaturen, zehren in ihren Parallelwelten an der Lebenskraft der Menschen. Wird eine von ihnen besiegt, lässt sich mit ihrer Kraft der Seelenstein, den jedes Magical Girl erhält, auffüllen, ansonsten droht das Magical Girl selbst eine Hexe zu werden.
<h2>Screenshots</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild5.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-4322 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild5-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild4.jpg"><img class="size-medium wp-image-4321 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild4-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild3.jpg"><img class="size-medium wp-image-4320 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/bild3-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Bild21.jpg"><img class="size-medium wp-image-4330 alignnone" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Bild21-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></p></a></p>

<p><h2>Gut und Böse</h2>
Der ernste Grundton von „Madoka Magica“ überschattet stets die Handlung. Seien es die Sorgen der Charaktere um ihre Liebsten, für die sie sich aufopfern und zur Magical Girl werden würden. Ihre Selbstzweifel, die sie mit sich tragen oder der Tod selbst, welcher allzeit eine lauernde Gefahr darstellt und jedes der Mädchen einholen könnte. Als wäre die Qual der Wahl nicht schon schlimm genug, den Hexen die Stirn zu bieten, büßt das mysteriöse Katzenwesen Kyubey zusehends immer mehr an Vertrauen ein, nicht zuletzt wegen seines hinterlistigen Wesens, wenn es die beiden Mädchen zum Pakt drängt oder nur am Rande weiteren Schattenseiten der Existenz eines Magical Girls andeutet. Gut und Böse drohen zu verschwimmen, auch wenn der Kampf gegen die Hexen eine gerechte Sache zu sein scheint.</p>

<p>Gekonnt wird „Madoka Magica“ auf hohem Niveau erzählt. Die Story ist durchdacht, wird von glaubhaften Charakteren getragen und von spannenden, wie optisch beeindruckenden Kämpfen aufgelockert, die in äußerst skurrilen Patchwork-Arenen der Parallelwelten ausgetragen werden und mit vielen Details und cleveren Ideen bestechen. Wegen dieser Detailverliebtheit und der insgesamt sehr hochwertigen Animation wäre eine Blu-ray Fassung wirklich wünschenswert gewesen, wenn auch das Bild der DVD-Version hübsch anzusehen ist. Deutsche Animefans können sich über eine überaus gelungene Lokalisierung freuen, die die mitreißende Atmosphäre dieser Serie unterstreicht.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/bSu2mhmJMBk" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bSu2mhmJMBk" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Zugegeben, ich kann eigentlich weniger etwas mit dem kindlichen Moe-Stil anfangen. Neugierig gemacht haben mich dann doch die, durch die Bank weg guten Kritiken und der günstige Preis des ersten Volumens, der mit den ersten vier Folgen einen exzellenten Ersteindruck vermitteln konnte und Lust auf mehr machte. So sehr, dass die letzten beiden Volumen sogleich folgten und die verbliebenen acht Episoden in einem Rutsch durchgezogen wurden und ich die Serie nicht in meiner Anime-Sammlung missen möchte. „Madoka Magica“ kann ich all jenen empfehlen, die gerne in eine fremdartige, wie bedrohliche Welt eintauchen möchten, die alles andere als vorhersehbar ist und denen, die nicht gänzlich von diesem Charakterdesign abgeneigt sind.
<h4>Wertung: 8.8</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Resistance: Burning Skies]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/resistance-burning-skies</link>
        <pubDate>Wed, 13 Jun 2012 08:27:37 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4265" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resi_header.jpg" alt="" width="643" height="196" /></p></p>

<p>Es ist 1951. Über Wochen und Monate konnte die US Regierung der eigenen Bevölkerung die Geschehnisse in Asien und Europa vorenthalten. Die Chimera sind auf der Erde gelandet und führen eine groß angelegte Invasion durch. Menschen werden entführt und mit einem außerirdischen Virus infiziert, um aus ihnen willenlose Kämpfer zu machen. Tom Riley, ein Feuerwehrmann in New York, verheiratet und Vater einer Tochter, wird zu einem Brand in einem New Yorker Umspannwerk gerufen, als die Invasion auch in den USA beginnt.</p>

<p><h2>Oh Atmosphäre, Where Art Thou?</h2>
Was mit einer stylischen Comic-Film-Sequenz vielversprechend beginnt und vor allem Fans der Resistance-Serie wichtige Puzzle-Teile für die Gesamt-Story der Serie liefert, lässt schon von der ersten Ingame-Sequenz und den Eindrücken des Levels eine ungute Ahnung aufkommen. Die Atmosphäre fehlt. Was Resistance auf der PS3 mit einem krönenden Resistance 3 stetig verbessert hat, bleibt bei "Burning Skies" leider auf der Strecke. Dabei sind es nicht nur die sterilen und leer wirkenden Schlauch-Levels, in denen alles fest und starr steht, oder die Tatsache, dass es in weiten Teilen des Spiels nichts weiter als die eigenen Schritte und Schußwechsel zu hören gibt. Es sind die kleinen Makel und Schönheitsfehler, die mich kurzzeitig aus dem Spielfluß reißen. Sei es meine KI-Begleiterin, die in einem Moment noch hinter mir läuft, dann aber plötzlich an der nächsten Ecke schon auf mich wartet, ohne mich überholt zu haben. Oder die Tatsache, dass es im ganzen Spiel keine durchsichtige Glasscheibe gibt. Eine dramatische Szene, in der ich eine auf Rettung hoffende Zivilistin befreie, wirkt ungewollt komisch, wenn die Gerettete eine Brille trägt, die durch komplett hellblau ausgemalte Gläser wie ein Faschingsaccessoire aussieht. Herumliegendes Werkzeug, dass nicht in 3D modelliert ist, sondern als flache Textur gemalt ist? Also bitte.</p>

<p>Und dann gibt es da diese wenigen Momente, die mich doch staunend haben verweilen lassen. Einzelnen kurzen Level-Abschnitten merkt man an, wie hier mit Liebe zum Detail modelliert wurde und es drängt sich förmlich die Frage auf, warum sich dieses Maß an Qualität nicht durch das ganze Spiel zieht. Insbesondere die Boss-Kämpfe haben mich beeindruckt und gefordert zugleich. Die Schwierigkeit erschien mir auf "Normal" insgesamt gut ausbalanciert, wobei die Gegner-KI eines einfachen Gemütes ist.
<h2>Ordentlicher Wumms und Fingerfertigkeit</h2>
Gut gelungen ist die Mischung aus altbekannten und neuen Waffen, die sich jeweils in zwei von sechs Kategorien durch den Einsatz von Grautechnologie verbessern lassen. Acht verschiedene Waffen gibt es, darunter natürlich die Bullseye oder der Karabiner, aber auch neue, wie die XYZ, die eine Armbrust mit einer Schrotflinte kombiniert. Alle Waffen verfügen über eine Sekundär-Funktion, die allesamt über das Touch-Display aktiviert werden. Klingt im ersten Moment schlimm, steuert sich aber nach kurzer Eingewöhnung unglaublich gut. So spannt man das Schutzschild des Bohrers dadurch auf, dass man mit beiden Daumen von der Mitte des Bildschirms nach außen wischt. Zur Zielerfassung der Bullseye fährt man mit dem Finger direkt auf einen Gegner, und die Granaten des Karabiner werden durch kurzes Halten an die Stelle, auf die der Finger zeigt, geschossen.
<h2>Screenshots</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-3940 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot3.jpg"><img class="size-medium wp-image-3941 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><img class="size-medium wp-image-3942 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3943" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a>
<h2>Unkomplizierte Online-Gaudi</h2>
Regelrecht überrascht hat mich der Mehrspieler-Part von <em>Resistance: Burning Skies</em>. Die Zahlen und Fakten lassen zunächst auf einen Multiplayer Light schließen, den man auch getrost hätte weglassen können. Gerade mal drei Spielmodi auf nur 6 unterschiedlichen Karten mit maximal 8 Spielern werden geboten. Zudem gibt es kein Clan-Support, nicht einmal Freunde können gezielt eingeladen werden. Das alles trat bei mir aber spontan in den Hintergrund, als ich mich im Gewusel einer Runde Team-Deathmatch wiederfand. Die unkomplizierte Action erinnerte mich spontan an den Spaß, den wir früher im LAN mit Doom und Konsorten hatten. Es ging so flott, ich musste es messen: Nur 30 Sekunden hat es gedauert, um vom Hauptmenü in eine 8 Spieler Partie mitten in die Action zu hüpfen. Neben Team-Deathmatch und normalem Deathmatch, jeweils wahlweise mit 4 oder 8 Spielern gibt es noch den sehr unterhaltsamen Überlebensmodus. 7 Menschen treten gegen einen Chimera an mit dem Ziel, 5 Minuten zu überleben. Wird ein Mensch von einem Chimera getroffen, wechselt er die Seite und macht ebenfalls Jagd auf die Menschen. Pro Abschuss und Spiel sammelt man Erfahrungspunkte und steigt in Stufen auf. Höhere Stufen schalten neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände frei, die für die erspielten Punkte gekauft werden können. Abgerundet wird das Mehrspieler-Erlebnis damit, dass Erfahrungs-Multiplikatoren über <strong>near</strong> verschickt und empfangen werden können.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Resistance: Burning Skies" beweist eindrucksvoll, wie sich die PS Vita für portable Ego-Shooter eignet. Die Kombination aus traditionellen Analogsticks und clever eingesetzten Touch-Controls steuert sich phantastisch und macht Lust auf mehr. Leider verpasst Nihilistic Software durch mittelprächtige Optik und fehlende Atmosphäre den Sprung unter die Top-Titel, dabei hätte das interessante Setting und die Story durchaus genug Potenzial geboten.
<h4>Wertung: 7.1</h4></p>

<p>Wer beim Kauf noch am Zögern ist, kann alternativ versuchen bei unserem <a title="Gewinnspiel: Resistance Burning Skies" href="http://www.couchcastle.de/2012/06/gewinnspiel-resistance-burning-skies/" target="_blank">Gewinnspiel</a> ein Exemplar zu ergattern.</div>
                        </div></div></p>

<p><em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment Deutschland</strong> für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[4mat - Rips]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/4mat-rips</link>
        <pubDate>Tue, 12 Jun 2012 18:06:39 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-4243" style="margin-bottom: 30px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/rips_header.jpg" alt="" width="643" height="343" /></p></p>

<p>Der Chiptune-Musiker <strong>4mat</strong> aus dem Vereinigten Königreich ist nicht erst seit heute dabei, wenn es darum geht, die guten alten Klänge der alten Konsolen neu aufzulegen. Als "Chipmusic-Legende" schreitet er schon seit Jahren durch das Internet und erst durch seine neue EP bin ich nun auf ihn gestoßen. Plötzlich gibt es jede Menge Nachholbedarf für mich! Denn die Songs hier haben mich regelrecht umgehauen.
<h2>Rips - eine wunderbare Reise</h2>
Die E.P. startet in aller Ruhe mit dem Titel "You" und baut sich vorsichtig auf, so dass man jetzt nicht unbedingt in den ersten Sekunden schon beeindruckt wird. Doch nachdem die ersten 3 1/2 Minuten verschlagen sind, ergreifen die wunderschönen Melodien mein Nerd-Herz und der vorher aufgebaute Beat bekommt plötzlich einen neuen Unterton.</p>

<p>"Atomic Sons" kommt da viel schneller in Fahrt, die tragenden Pads und die Melodien mit langem Echo bauen eine angenehme 8-bit Landschaft auf, durch die man reist. Anschließend kommt die kurze E.P. endgültig in Fahrt und lädt mit "Make No Mistake" zum melancholischen Tanzen ein, schafft mit seiner minimalistischen aber eingängigen Melodie sogar einen kleinen Ohrwurm, endet aber leider schon nach nicht einmal zwei Minuten! Bis auf den ersten Titel sind leider alle Lieder recht kurz geraten, was allerdings aus <strong>Rips</strong> eine ziemlich kurzweilige Scheibe macht. Die Atmosphäre scheint <strong>4mat</strong> tatsächlich am wichtigsten zu sein, setzen "The End of Us" und "Letters" den insgesamt ein wenig düsteren Ton weiter fort, bis anschließend die Spielweise der Melodien wieder eine beruhigende Weite schafft.</p>

<p>Zum Endspurt räumt "Liquid" dann aber mit einem knackigen Breakbeat auf und man merkt wieder einmal, wie der Künstler regelmäßig neue Bewegung in die Songs bringt, denn in der Reise durch die 8-bit Welten geht es auch stets auf und ab. Bis zum Abspann-Song "Uncertainty" hat man somit in wenigen Minuten sein kleines nostalgisches Abenteuer erlebt und kann sich gut gelaunt wieder dem echten Leben widmen. Sollte man jetzt doch nicht genug bekommen haben, kann man aber auch jederzeit mit einem erneuten Durchhören die grandiosen Songs durchleben oder sich, wie ich, gleich dem neusten Album "Origins" widmen, welches ebenfalls bei <a href="http://4mat.bandcamp.com/album/origins" target="_blank">BandCamp.com</a> erworben werden kann.
<h2>"Atomic Sons" Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/aLD-UyLRLJ4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aLD-UyLRLJ4" /></object></p><p>
<h2>Jetzt anhören und/oder kaufen!</h2>
<a href="http://4mat.bandcamp.com/album/rips" target="_blank">http://4mat.bandcamp.com/album/rips</a>
<h2>Weitere Links</h2>
<ul>
	<li><a title="LastFm.de Profil" href="http://www.lastfm.de/music/4mat" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/4mat</a> (inkl. Verweisen zu kostenlosen Downloads)</li>
	<li><a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/4matofficial" target="_blank">https://www.facebook.com/4matofficial</a></li>
</ul></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Amnesia: The Dark Descent]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/amnesia-the-dark-descent</link>
        <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 13:52:54 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Bene</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Bene ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center; margin-bottom: 30px;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4186" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/amnesia01header.jpg" alt="" width="632" height="377" /></p></p>
<strong>Howard Phillips Lovecraft</strong> lächelt in seinem Grab. Klar, das tun alle Totenschädel, aber <strong>Frictional Games</strong> viertes Spiel sollte ihm trotzdem allen Grund dazu geben. Erzählerisch, wie auch spielerisch, spielt das junge Entwickler-Team geschickt die <em>lovecraftschen</em> Karten aus. Zusammen mit der tragischen Hauptfigur, gefangen in einem alten Gemäuer, wie auch seinen eigenen Gedanken, macht man sich auf, das Geheimnis um die eigene Person und das alter, geraubter Relikte zu lüften.</p>

<p>Während sich zu Beginn Kamera und Spielfigur strauchelnd vom Boden erheben, bekommt man schon eine leise Ahnung, dass man es hier nicht mit einem Helden zu tun hat. <strong>Daniel</strong>, unsere Hauptfigur, ist gerade aus einer Ohnmacht erwacht, die sein Gedächtnis leergefegt hinterlassen hat. Hätte er nicht diesen an ihn gerichteten Zettel mit einer Warnung gehabt, wüsste er noch nicht einmal seinen Namen. Während wir also nach weiteren handgeschriebenen Nachrichten suchen, um mehr Licht in Daniels Vergangenheit zu bringen, finden wir auch eine <em>Öllampe</em>, welche unser ständiger und engster Begleiter im Spiel sein wird. Mit dieser bringen wir nicht nur Licht in die Teile des riesigen Anwesens, welche ohne Kerzen auskommt, sondern auch wieder Ruhe in Daniels Psyche. Ein spielerischer Bestandteil ist nämlich, <em>dass unsere Figur sich zu keiner Zeit richtig wehren kann</em> und den tödlichen Bedrohungen im Spiel so gut wie möglich aus dem Weg gehen muss. Praktisch sieht das so aus, dass wir bei erlauschten Geräuschen in nächster Nähe schleunigst das Licht löschen und um die Ecken der kärglich beleuchteten Gänge spähen, in der Hoffnung zuerst die dort lauernden Monster zu erspähen. Hat man diese Hürden dann hinter sich gebracht, <em>sollte man schleunigst wieder die Lampe einschalten</em>, denn sonst liegt Daniel ratzfatz, völlig entnervt am Boden und man darf sich den Game Over-Bildschirm ansehen.</p>

<p>Optisch darf man <strong>Amnesia: The Dark Descent</strong> als schlicht oder effektiv beschreiben. <em>Die Grafik macht ihre Arbeit gut</em>, kann aber bei weitem nicht mit Top-Titel mithalten und ruckelt gern mal auf etwas älteren Systemen. Aber wie gesagt, so wie das Spiel generell gestaltet wurde, kann sich die Atmosphäre angemessen entfalten. Man fühlt sich jederzeit gut hundert Jahre zurückversetzt mit den von Spinnenweben und antikem Mobiliar ausgestatteten Räumen. Auch die makaberen Forschungs- und Folter-Instrumente, die man später entdeckt, sind definitiv "asbach".</p>

<p>Wo die Grafik ihre Arbeit ausreichend macht und "nur" atmosphärisch punktet, schlägt sich der Sound wieder überdurchschnittlich gut. <strong>Frictional Games</strong> war ganz klar, dass ihr Spielprinzip, das vor der Furcht der Gefahr im Schatten, von der richtigen Musik und Geräuschen stark profitieren, wenn nicht gar abhängen, würde. <em>Geisterhafte Melodien, die denen der Lovecraft-Hörspiele von LPL Records in nichts nachstehen</em>, begleiten einen ständig und sorgen für aufgestellte Nackenhaare, auch wenn mal nichts Konkretes passiert. <em>Schlurfen, Stöhnen, Ächzen, Hacken</em> von Monstern, wie auch Apparaten sind äußerst überzeugend und treiben die eigene Fantasie zu düsteren Höhenflügen an.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/u1nY_5-UrY4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u1nY_5-UrY4" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_bene.jpg);"></div>
        					    Bene
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wer sich also gerne gruselt und fast permanent gespannte Nerven ertragen kann, sollte zumindest die Demo von <strong>Amnesia: The Dark Descent</strong> ausprobieren. Für jeden, der gerne einen <em>Ego-Schleicher</em> ohne Möglichkeit sich zu wehren spielt, sind die 15,- € bei <strong>Steam,</strong> oder sogar noch weniger im aktuellen <strong><a title="Humble Bundle V" href="http://www.couchcastle.de/2012/06/humble-bundle-v/">Humble Bundle V</a>,</strong> eine sehr gute Investition. Aber sagt nachher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Humble Bundle V]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/humble-bundle-v</link>
        <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 17:20:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Bene</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Bene ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4157" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/humblebundle5header.jpg" alt="" width="632" height="317" /></p></p>

<p>Video- und Computer-Spiele sind ein großer Markt, das dürfte mittlerweile sogar Oma und Opa bekannt sein. Bildlich gesprochen grasen auf dieser Wiese aus Geldscheinen aber nicht nur die großen Tiere wie <em>Blizzard/Activision</em>, <em>Ubisoft</em> und <em>EA</em>, sondern auch immer mehr kleine Verleger. Nicht selten sind diese Verleger auch gleichzeitig die Entwickler, wie bei einigen Spiele des <strong>Humble Bundle</strong> (in etwa: "<em>Demütiges Päckchen</em>"). Schauen wir doch mal, was sich genau dahinter verbirgt...</p>

<p>Grandios am <strong>Humble Bundle</strong> ist, dass man auch bloß einen Cent bezahlen könnte, um an sehr gute Spiele zu kommen. Es bleibt Euch überlassen, zu entscheiden, wieviel Geld die Entwickler für ihre Arbeit bekommen sollen. Gleichzeitig bringt es Euch noch viel mehr, nicht allzu knausrig zu sein, denn: Wer den Mindestpreis bezahlt, bekommt noch mehr Inhalt. Das können weitere Spiele sein oder auch ein Film, wie beim <strong>Humble Bundle IV</strong>, das das tolle Puppen-Abenteuer "<em>Kooky</em>" als Extra enthielt.</p>

<p>Aber auch ohne Mindestpreis passiert schon viel Gutes: Beim aktuellen Päckchen bekommt Ihr die <em>Soundtracks im MP3- und hochwertigen FLAC-Format</em> hinzu und könnt bestimmen, ob von Eurem Betrag auch noch Projekte wie <em>Child's Play</em> unterstützt werden sollen. Dieses zum Beispiel, verschenkt Videospiele an kranke Kinder, die ihr Krankenhaus oder Krankenbett nicht verlassen dürfen und so ein eintöniges Leben führen müssen. Die Spiele kommen alle DRM-frei und laufen auf PCs, Macs und sogar unter Linux.</p>

<p>Außerdem ist das Humble Bundle leicht zu erwerben. Wer bereits einen <strong>PayPal</strong>-, <strong>Amazon-Payments</strong>- oder <strong>Google-Checkout</strong>-Account besitzt, kann sofort bezahlen und erhält meist Sekunden später eine E-Mail mit Download-Links zu den Spielen.</p>

<p>Im <strong>Humble Bundle V</strong> sind folgende Spiele enthalten:
<ul>
	<li>Amnesia: The Dark Descent (<a title="Review von Amnesia: The Dark Descent" href="http://www.couchcastle.de/2012/06/amnesia-the-dark-descent/">zum Testbericht</a>)</li>
	<li>Psychonauts</li>
	<li>LIMBO</li>
	<li>Superbrothers: Sword &amp; Sworcery</li>
</ul>
Und wer den jeweils aktuellen Durchschnittspreis bezahlt (es lohnt sich!), wird mit folgenden weiteren Spielen belohnt:
<ul>
	<li>Bastion</li>
	<li>Super Meat Boy</li>
	<li>Braid</li>
	<li>Lone Survivor (<a title="Lone Survivor" href="http://www.couchcastle.de/2012/04/lone-survivor/" target="_blank">zum Testbericht</a>)</li>
</ul>
<a title="HumbleBundle.com" href="http://www.humblebundle.com/" target="_blank">Hier entlang zur Website.</a></p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Kick-Ass (2010)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/kick-ass-2010</link>
        <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 14:19:20 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-4080" style="margin-bottom: 10px;" title="Kick Ass" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Kick-Ass-Banner.jpg" alt="" width="623" height="300" /></p></p>

<p>Wie aus dem Berufswunsch eines gelangweilten Jugendlichen, eine der erfolgreichsten Comic Serien wird, das ist schon eine merkwürdige Geschichte. Doch um Euch einen kurzen Einblick zu gewähren, wie es zu Kick-Ass kam, hier eine knappe  Zusammenfassung: Mark Millar, Autor des Comics Kick-Ass, wird im Jahre 1969 in Schottland geboren, behütet und ohne viel Trubel. Zu seinen Hobbys zählt gemeinsam mit seinen Freunden Comics zu lesen, doch das Lesen alleine wird ihm irgendwann zu langweilig. Schluss mit dem Phantasieren. Mark will ein Superheld sein und so beschließt er, gemeinsam mit seinen Freunden, ein Held zu werden. Sie trainieren im Fitnesscenter, sie basteln sich Kostüme, sie geben sich Namen, doch zum Einsatz kommt es nie. Statt Superheld wird der erwachsen gewordene Mark Autor und der Rest ist wie man so schön sagt, Geschichte.
<h2>Wer Arschtritte verteilt, muss Einstecken können</h2>
Einmal ein Superheld sein. Wer hat nicht schon einmal daran gedacht? Kostümiert für das Gute einzutreten, etwas zu riskieren und dem Bösen auf der Straße die Stirn bieten.
Dieser Gedankengang beschäftigt <em>Dave Lizewski</em>, als er einmal wieder mit seinen Freunden in einem Comicladen sitzt und durch die neuesten Abenteuer von Spider-Man und Co. blättert. Ein Gedanke, der ihn auf Schritt und Tritt verfolgen soll, bis er es letztendlich nicht mehr aushält und sich dazu entschließt, ein moderner Robin Hood zu werden.
Das, was anfangs noch wie ein Spiel wirkt, wird schneller zur Realität als Dave lieb ist. Denn noch bevor er es selbst glauben kann, gerät er mit seinem Helden Alter-Ego „Kick Ass“ in das Fadenkreuz der New Yorker Mafia und da hört der Spaß dann auch auf. Rasch bemerkt „Kick Ass“ auf einem seiner halsbrecherischen Ausflüge, dass er nicht der einzige Rächer New Yorks ist. Denn als ihm durch Big Daddy (Nicolas Cage) und Hit-Girl (Chloe-Grace Moretz) der Allerwerteste gerettet wird, erscheinen zwei weitere maskierte Gestalten auf der Bildfläche. Plötzlich vermischt sich Daves Leben zu einem Strudel aus Angst, Gewalt und Intrigen.
<h2>Der Fuß in der Comic-Tür</h2>
Wie bereits in dem Film „Super - Shut Up Crime“ geht man mit „Kick-Ass“ erneut auf die Thematik: "Normalo wird Superheld" ein. Doch im Gegensatz zu seinem rivalisierenden Gegenstück, hat man mit „Kick-Ass“ das Fenster zur Comicwelt offen gelassen. So schafft man es hier auch auftretende Lächerlichkeiten, wie ein elf jähriges Mädchen, dass dreimal so alte Männer kalt macht, normal wirken zu lassen. Dass ist auch gut so, denn „Kick-Ass“ nimmt sich selbst nicht wirklich ernst. Zwischen herumspritzenden Lebenssäften, fliegen einem die makaberen Witze nur so um die Ohren. Hier macht sich besonders der hervorragende Cast bemerkbar. Jede Rolle wirkt wie auf den Leib des dazugehörigen Schauspielers geschneidert, so dass jeder seinen ganz eigenen Liebling unter dem Haufen verrückter Verbrechensbekämpfer findet. Wut, Trauer und eine Menge Spaß kommen dabei nicht zu knapp und lassen den Film zu keinem Moment langweilig wirken, und das ist schon eine gute Leistung bei einer knapp zweistündigen Comicverfilmung.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/eUBIT-cWg6Y" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eUBIT-cWg6Y" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Hier hat man wirklich alles in einem Paket! Humor in allen Formen und Farben. Tolle Darsteller. Eine treibende konstant Interessante sowie durchdachte Story und viele Momente der Marke: „Was zum Geier?!“ „Kick-Ass“ konnte mich bereits 2010 im Kino begeistern und das kann er auch heute auf der heimischen Couch noch. Wer bisher noch nicht in den Genuss dieser kleinen Perle gekommen ist, sollte nicht lange fackeln und ihn in den Warenkorb schmeißen. Für die Unentschlossenen gibt es ja auch noch die Videothek.</p>

<p>Für die Leute, die nach dem Anschauen noch nicht genug von „Kick-Ass“ und seinen Heldenkollegen bekommen können, dem empfehle ich die ebenfalls äußerst unterhaltsamen Comics zu Lesen. Zu guter Letzt: Die Dreharbeiten zum Sequel von „Kick-Ass“ sollen im Sommer beginnen!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Mein Rückblick auf die E3 2012]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/mein-ruckblick-auf-die-e3-2012</link>
        <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 13:45:32 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4056 alignleft" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/e3header.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Die E3, mitsamt ihrer Pressekonferenzen der Hersteller, welche von tausenden Spieler live verfolgt werden, ist für den passionierten Spieler ja mittlerweile so etwas wie das Champion's League-Finale. Vorfreude macht sich jedes Mal im Vorfeld breit und es steigen doch immer wieder Hoffnungen auf, dass eine große Ankündigung für jede Menge Hype und Gänsehaut sorgen wird. Aber umso enttäuschter ist der Spieler auch, wenn es dann vielleicht doch nicht dazu kommt.
<h2>Insgesamt enttäuschende PKs</h2>
<h3>Microsoft</h3>
Was war da jetzt eigentlich genau los? <strong>Microsoft</strong> fing am Montag Abend mit einer langen Presse-Konferenz an, welche auch zuerst eine gute Geschwindigkeit hatte. Nach einem guten Auftakt mit <strong>Halo 4</strong>-Material, welches schon leicht an die <strong>Metroid Prime</strong>-Serie erinnert, zeigten sie uns Schlag auf Schlag viele neue Fortsetzungen ihrer verkaufskräftigen Marken. Doch bis auf einen Dubstep-lastigen Trailer zur Rennserie <strong>Forza</strong>, lieferten sie einen Shooter nach dem anderen ab. Fast schon etwas erschrocken war ich vom neuen <strong>Splinter Cell</strong>, bisher eine Stealth-Serie, welche uns den Krieg gegen Terroristen-Klischees aus dem Osten in voller Härte näher bringt und jetzt auch den Spuren von <strong>Uncharted</strong> folgt (selbst <strong>Resident Evil 6</strong>). Überhaupt scheinen Nathan Drakes Abenteuer nun Vorbild für alle Action-Spiele geworden zu sein: Vom neuen <strong>Tomb Raider, </strong>welches für mich noch so das Highlight auf der Microsoft PK war, bis hin zu den anderen Action-Titeln auf der E3, hat sich jeder Hersteller wohl stark inspirieren lassen. Der Auftritt der <strong>South Park</strong>-Macher war letztendlich die einzige richtige Überraschung. Ansonsten bestand ein großer Teil der PK aus den Multimedia-Fähigkeiten der XBox 360, Kinect-Einbindungen und aus einem Auftritt des Sängers <strong>Usher</strong>, was die Spielermassen wahrscheinlich nicht wirklich zum Staunen gebracht hat. Einziger interessanter Punkt in dem Bereich: Als Gegenentwurf zu Nintendos GamePad wird es mit <strong>X-Box</strong> <strong>SmartGlass </strong>eine App geben, welche auf jedem Tablet oder Smartphone funktioniert und dadurch mit der X-Box 360 kommuniziert. Der krönende Abschluss war eine für mich langweilige Spiele-Präsentation des neuen <strong>Call of Duty</strong>. Also Microsoft? War das alles? Keine neuen IPs, keine neue Konsole, kein neues Spiel von Rare? Man merkt, hier wird wahrscheinlich an der Nachfolger-Konsole gewerkelt.
<h2>Sony</h2>
<strong>Sony</strong> lockte mit ihrer PK wahrscheinlich den einen oder anderen Spieler um 3 Uhr morgens aus dem Bett. Hier hatte ich schon ein wenig mehr Erwartungen: Was hat Sony mit der <strong>PS Vita</strong> vor? Sollten wir nach der langen Zeit endlich wieder etwas zu <strong>The Last Guardian</strong> sehen? Der Auftakt war hier ähnlich wie bei Microsoft nicht übel: Die <strong>Heavy Rain</strong>-Macher präsentierten uns ihr neues Projekt <strong><a href="http://youtu.be/4NEup8y0g-Q" target="_blank">Beyond: Two Souls</a></strong>, welches sich scheinbar paranormale Filme als Vorlage genommen hat. Für die Hauptfigur konnten sie sich die Schauspielerin <strong>Ellen Page</strong> sichern. Guter Trailer, auch wenn die Techdemo "Kara" um einiges mehr an Gänsehaut erzeugen konnte. Als nächstes wurde noch der <strong>Smash Brothers Klon</strong> <strong>PlayStation All-Stars Battle Royal </strong>vorgeführt, welcher die <strong>CrossPlay-Funktionen </strong>zwischen PS3 und PS Vita optimal nutzt, mich aber nicht unbedingt beeindrucken konnte, da ich schon Nintendos Pendant nie sonderlich spaßig fand. Für die PS Vita gab es dann auch die Ankündigung, dass die alten<strong> PSX-Titel </strong>nun endlich darauf spielbar sein werden - meiner Meinung nach war das schon lange hinfällig. Große Spiele-Ankündigungen und Neuankündigungen für den neuen Handheld blieben aber leider überwiegend aus. Einziges Highlight für die <strong>PS Vita</strong> war wohl <strong>Assassins Creed 3: Liberation </strong> mit einer weiblichen Protagonistin. Auch Sony ersparte uns, wie jeder Hersteller dieses Jahr, Excel Tabellen und Diagramme zu Verkaufszahlen. Doch auch sie ließen es sich nicht nehmen, Film- und Musikdienste für ihre Konsolen hier kräftig zu bewerben. Für die meisten Spieler wohl eher zweitrangig... Wäre am Ende nicht die herausragende GamePlay Demonstration von<strong> <a href="http://youtu.be/kbLOokeC3VU" target="_blank">The Last of Us</a> </strong>gewesen, hätte auf der Sony PK wohl auch ein richtiges Highlight gefehlt. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber das neue <strong>God of War: Ascension</strong> war eben auch nur eine weitere Fortsetzung ohne Überraschungen. Sympathisch fand ich es allerdings, dass sich (bis auf <strong>FarCry 3) </strong>die Shooter bei Sony in Grenzen hielten. Viel Zeit haben sie für<strong> Wonderbook </strong>eingeräumt, welches aus Move und einem Buch noch einmal etwas neues schafft, sich aber wahrscheinlich dann doch erst beweisen muss, da wir bisher nur einige Minispiele daraus gesehen haben. Es ist im Prinzip eine Weiterentwicklung von <strong>Eye Pet</strong>.
<h2>Nintendo</h2>
<strong>Nintendo</strong> weckte wohl die meisten Erwartungen am zweiten E3-Tag: Eine neue Konsole ist eigentlich immer eine Garantie für neuen Hype und große Ankündigungen. Doch nach der erfreulichen <strong><a href="http://youtu.be/WxWIvaD2XQI" target="_blank">Pikmin 3</a> </strong>Vorstellung, wurde es schwierig für die Nintendo-Fans. Wer hier auf Fortsetzungen der legendären Nintendo IPs wie StarFox, Kirby, Donkey Kong, F-Zero, Zelda oder Metroid gewartet hat, oder ganz neue IPs hat kommen sehen, ging leider <em>leer</em> aus. Ganze <strong>drei Mario-Spiele und ein Luigi-Spiel</strong> waren alles, was auf Pikmin noch folgen sollte. Denn abgesehen davon, versprachen die gezeigten Spiele, wie der Zombie-Shooter <strong>Zombie U </strong>oder das Handheld-Spiel <strong>Scribblenauts: Unlimited </strong>kein überragend attraktives Konsolen-Launch Line Up. Dafür aber gab es wieder Neues aus der Richtung <strong>WiiFit</strong> oder <strong>Sing</strong>, womit sich wohl primär viele Casual-Gamer begnügen werden. Die PK war weitestgehend eine Enttäuschung für die klassischen Fans, welche zum Schluss durch die Vorstellung von <strong>NintendoLand </strong>gekrönt wurde. Hier handelt es sich wohl um einen ThemenPark mit Nintendo-Setting, welcher zum Start von <strong>Wii U </strong>gleich mit dabei sein wird und durch viele kleine Minispiele zeigen soll, welche neue Spielerfahrungen die Wii U bereit hält. Ein wenig musste ich dabei tatsächlich an <strong>PlayStation Home </strong>denken – bin sehr gespannt wie das angenommen wird.
<h2>Ubisoft</h2>
Der überraschende Sieger der E3 2012 scheint wohl, wenn man sich so durch die Foren liest, eindeutig <strong>Ubisoft </strong>zu sein, welche mit <strong><a href="http://youtu.be/Qs4OcQNOM34" target="_blank">Watch_Dogs</a></strong> sehr viel Aufmerksamkeit bekommen haben. Dabei handelt es sich wohl um eine Art GTA mit einem futuristischen Touch, in dem man als Hacker nicht nur ein lebendiges Chicago durchstreift, sondern auch noch durch eine starke Vernetzung allerlei Dinge kontrolliert wie z.B. die Ampeln in der Stadt.
<h2>Spiele abseits der PKs</h2>
Spiele, die vielleicht nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen haben, sind unserer Meinung diese hier:</p>

<p><strong>Dead or Alive 5</strong> Trailer:
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/TVMVZJQ-m2k" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TVMVZJQ-m2k" /></object></p>

<p><strong>Square Enix</strong> neue Techdemo
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/UVX0OUO9ptU" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UVX0OUO9ptU" /></object></p>

<p></a><strong>Soul Sacrifice</strong> Trailer
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/iInFqPuz898" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iInFqPuz898" /></object></p>

<p><strong>Sound Shapes</strong> Trailer
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/qw-g3S_l8G0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qw-g3S_l8G0" /></object></p>

<p><strong>Rayman Legends</strong> Trailer
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/HmVtkqypEBw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HmVtkqypEBw" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Von <strong>Valve </strong>oder <strong>RockStar Games</strong> haben wir dieses Jahr übrigens nichts zu sehen bekommen. Was da wohl heimlich in der Mache ist? Insgesamt war die E3 2012 schon ein wenig besser als letztes Jahr, aber wirklich lange werden mir diese Tage wohl leider nicht im Gedächtnis bleiben. Falls Sony und Microsoft nächstes Jahr ebenfalls neue Konsolen ankündigen, dürfen wir uns vielleicht auf mehr Überraschungen oder sogar Hype freuen. Denn momentan hält sich meine Vorfreude noch in Grenzen.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gewinnspiel: Resistance Burning Skies]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/gewinnspiel-resistance-burning-skies</link>
        <pubDate>Sun, 03 Jun 2012 15:56:24 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3936" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/Resistance_BS_header.jpg" alt="" width="643" height="340" /></p>
Der Kampf zwischen Menschheit und Chimera geht in die fünfte Runde. Im neuen <em>Resistance: Burning Skies</em> für die PS Vita seid Ihr der Feuerwehrmann Tom Riley, der sich unfreiwillig dem Widerstand anschließt, um seine Familie zu retten.</p>

<p>Große Hoffnungen ruhen auf dem neuen <em>Resistance</em>, ist es doch der erste Ego-Shooter für die
PS Vita, der Gebrauch von den beiden Analog-Sticks macht und somit ein ähnliches Spielerlebnis verspricht, wie auf den stationären Konsolen. Zur Zeit befindet sich <em>Burning Skies</em> in unserem Testlabor. Unser Review wird Aufschluss darüber geben, ob Nihilistic Software hier eine gute Umsetzung für die tragbare PlayStation gelungen ist.
<h2>Screenshots</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-3940 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot3.jpg"><img class="size-medium wp-image-3941 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><img class="size-medium wp-image-3942 alignnone" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3943" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="resistance_burningskies_screenshot4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/06/resistance_burningskies_screenshot4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a>
<h2>Was müsst ihr dafür tun?</h2>
<em>Resistance Burning Skies</em> verfügt auch über einen Online-Modus, bei dem sich Menschen und Chimera gegenüberstehen. Welcher Seite würdet Ihr Euch anschließen? Diese Frage wollen wir in einem kleinen Gewinnspiel klären. <em>Sony Computer Entertainment Deutschland</em> hat uns freundlicherweise gleich zwei Exemplare von <em>Resistance Burning Skies</em> für die PS Vita zur Verfügung gestellt, die wir unter euch verlosen wollen. Was müsst Ihr dafür tun?</p>

<p>Schreibt eine E-Mail an <a href="mailto:kontakt@couchcastle.de?subject=Resistance Gewinnspiel">kontakt@couchcastle.de</a> und teilt uns mit, ob Ihr Euch dem <strong>Widerstand</strong>, also der Menschheit oder den Invasoren, den <strong>Chimera</strong> anschließen würdet. <strong>Einsendeschluss</strong> ist der <strong>16. Juni 2012, 23:59 Uhr</strong>. Im Anschluss werten wir aus, welche Seite die meisten Anhänger hat. Unter den Kämpfern der stärkeren Fraktion verlosen wir die beiden Gewinnspiel-Exemplare. Euch bleiben also zwei Wochen Zeit, Eure Freunde zu mobilisieren und Eurer Seite beizutreten. Damit es hier keine konspirativen Absprachen gibt, wurde die Kommentar-Funktion für diesen Beitrag deaktiviert.</p>

<p><strong>Bitte beachtet, das Ihr nur teilnehmen dürft, wenn Ihr 18 Jahre oder älter seid. Die beiden Gewinner müssen uns zum Beweis ihrer Volljährigkeit eine Kopie Ihres Ausweises (Scan per E-Mail genügt) zuschicken.</strong></p>

<p>Allen Teilnehmern wünschen wir viel Erfolg!</p>

<p>Wir bedanken uns recht herzlich bei <em>Sony Computer Entertainment Deutschland</em> für die Bereitstellung der Gewinnspiel-Exemplare.
<div class="line"></div></p>

<p><h2>** UPDATE **</h2>
Die Gewinner stehen fest!  <strong>Christiane H.</strong> aus Molfsee und <strong>Falk E. </strong>aus Freiberg haben sich der größeren Partei, dem Widerstand, angeschlossen und gewinnen jeweils ein Exemplar. Unter den Mutigen, die sich den Chimera angeschlossen haben, welche stark in der Unterzahl waren, verlosen wir jetzt noch zusätzlich ein 3. Exemplar an <strong>Holger F. </strong>aus Ludwigshafen.</p>

<p>Wir bedanken uns bei den zahlreichen Einsendungen und wünschen den Gewinnern viel Spaß mit der Alien-Jagd.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[KMPFSPRT – Das ist doch kein Name für ne Band]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/06/kmpfsprt-das-ist-doch-kein-name-fur-ne-band</link>
        <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 08:21:19 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3871" style="margin-bottom: 14px;" title="Banner KMPFSPRT" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/Banner-KMPFSPRT.jpg" alt="" width="623" height="300" /></p></p>

<p>Was zur Hölle soll <strong>KMPFSPRT</strong> heißen? Um es kurz zu fassen: KMPFSPRT heißt, dass es eine Menge auf die Fresse gibt, und das ab der ersten Sekunde! Setzen die Business-Punker mit ihrer Scheibe zu einem Sieg nach Punkten an oder werden sie aufgrund eines Tiefschlags disqualifiziert?</p>

<p><strong>„Das ist doch kein Name für ´ne Band“</strong> ist die Debüt-Platte des Kölner Quartetts unter der Fahne von <strong>Redfield Records</strong>. Die sechs Titel sollen einen Vorgeschmack darauf geben, was uns in Zukunft erwartet und ob KMPFSPRT überhaupt eine Zukunft hat.</p>

<p>Vergangenheit hat die Gruppe jedenfalls schon zur Genüge, denn jedes einzelne Mitglied von ihnen war bereits vorher schon in einer Band und hatte damit die Möglichkeit, genug Erfahrung zu sammeln. Auch KMPFSPRT selbst ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Etliche Auftritte und Songs können die vier vorweisen, doch das Meiste geschah noch unter dem Namen <strong>„Lyon Estates“.</strong> Wie sich herausstellte war dieser bereits vergeben und so war man dazu gezwungen, sich umzubenennen. Zum Negativen hat sich das Ganze zumindest nicht gewandelt, denn plötzlich ging es für die Musiker steil bergauf und es kam zum Plattenvertrag bei Redfield Records.
<h2>Play Taste gedrückt, Textbuch gezückt</h2>
Mit dem Titel <strong>„Affengeld“</strong> geht es kratzig-rau und kraftvoll los und ab der ersten Textzeile ist es klar: KMPFSPRT will nicht einfach nur Musik machen, sie wollen aufmerksam machen. Gesellschaftskritik wird dabei groß geschrieben und so schreien sie dem Hörer förmlich entgegen, was sie von unserer derzeitigen Finanzlage und der Dekadenz mancher halten. Dabei mischen die <strong>SPRTLER</strong> hartes Gebrüll mit ausgewogenem Clean-Gesang, der sich wirklich hören lässt.
Gerade in den Titel „Wie, du bist schon fertig? Wir fangen gerade erst an!“ oder „Staubsaugerlunge“ kommen die klar verständlichen Parts zur Geltung und wissen zu gefallen.
Bei der Titelauswahl ist man anscheinend sehr kreativ, denn Songtitel wie: „Endlich Rochenwende“ sind nicht nur auf den ersten Blick lustig, sondern brennen sich gleichzeitig tief in das Gehirn, und so findet man bei dem Album „Das ist doch kein Name für ´ne Band“ den richtigen Wiedererkennungswert.
Alles in allem machte man bei der Erstveröffentlichung kaum Fehler. Einzig und allein der Partykracher, dieser eine Song auf einem Album, den man sich unendlich oft anhören will und auch auf jeder Feier die Leute zum Abtanzen bekommt, blieb leider aus, doch das lässt sich bei dem kleinen Preis leicht verknusen.</p>

<p>Das Album “Das ist doch kein Name für ´ne Band” von “KMPFSPRT” ist seit dem 18.5.2012 erhältlich. Die CD erhaltet Ihr für knapp 8,50 Euro im Handel. Geneigte Downloader dürfen das Album für günstige 6,00 Euro über Amazon.de oder iTunes beziehen.
<h2>Affengeld</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/XsiiCZ02st0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XsiiCZ02st0" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
KMPFSPRT hat sich mit ihrer ersten Platte einen soliden Grundstein gesetzt und so darf man in Zukunft wirklich gespannt sein, wohin es die Kölner in nächster Zeit verschlägt.
Möglicherweise befindet sich ja auch ein kleiner Song für Partyluder, wie mich, darunter.
Bis dahin ist „Das ist doch kein Name für ´ne Band“ ein tolles Album, das man sich zwischendurch immer wieder mal zu Gemüte führen kann.</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Redfield Records</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Max Payne 3]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/max-payne-3</link>
        <pubDate>Wed, 30 May 2012 11:41:02 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3663" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/MP3_Online_Carousel_1.jpg" alt="" width="643" height="277" /></p></p>

<p>Das Leben ist hart. Dem würde Max Payne sicherlich zustimmen, der seit Jahren mit dem Verlust seiner Lieben zu kämpfen hat. Rockstar Games haben den inzwischen gealterten Anti-Helden noch einmal kurz vor der Rente ins Getümmel der Videospiel-Landschaft zurückgeholt. In unserem Review berichten wir über den Mann, der selbst nach einer Flasche Whiskey noch besser zielt, als jeder Scharfschütze.
<h2>Raus aus dem Trott</h2>
Einige Jahre sind vergangen und der alte Max hängt nur noch an der Flasche, doch er sieht selbst ein, dass er einen Neubeginn braucht. So kommt es, dass es ihn nach Brasilien zieht, wo er über einen alten Bekannten als Bodyguard von einer reichen Familie angeheuert wird. Dort warten dann natürlich einige Überraschungen auf ihn und seine zielsichere Hand ist wieder gefragt...</p>

<p>Präsentiert wird alles in recht runden Zwischensequenzen, die meist mit einem Filtereffekt und Flackern versehen wurden, die dramaturgisch das Leiden von Max Payne visualisiert und auch je nachdem unterschiedlich stark ausfällt. Meines Erachtens kann sich das als etwas nervig herausstellen, so richtig schön empfinde ich den Effekt nicht, der die sonst ja gut inszenierten Sequenzen etwas schmälert. Ach ja, es werden auch oft Stichpunkte noch mal in Textform eingeblendet, was für mich jetzt auch nicht so den Mehrwert hat.
<h2>Knallharte Shoot-Outs</h2>
Die Bullet-Time hat Max Payne damals im Jahr 2001 eingeführt und diese spielt nach wie vor eine große Rolle. Mit der Zeitverlangsamung meistert Ihr auch kritische Situationen und trefft sogar aus einem Hechtsprung heraus präzise, wofür die menschliche Reaktionszeit im echten Leben kaum ausreichen würde. Den letzten Gegner könnt Ihr sogar mit einem Zeitlupenschuss noch intensiver töten, wenn ihr X gedrückt haltet. Ergänzt wurde die Mechanik mit einem Deckungssystem, wie man es mittlerweile auch schon aus anderen Third-Person-Shootern kennt. Nur beim automatischen Regenerieren von Lebensenergie sind sie nicht mitgezogen: Weiterhin muss man seine "Painkiller" gut dosieren und den ausgelaugten Max mit Lebensenergie versorgen. Eine nette Idee ist ein kleines Rettungsmanöver, wenn man noch ein Schmerzmittel hat und dem Spieler erlaubt, einen fatalen Schuss umzukehren.</p>

<p>Rockstar Games haben ihre Engine jedenfalls gut weiterentwickelt und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten helfen Euch dabei, das Spiel auch gut auf Eure Fähigkeiten anzupassen und das nicht nur mit dem Schwierigkeitsgrad, welche schon auf "Mittel" erfahrende Shooter-Spieler manchmal ins Schwitzen bringt.</p>

<p>Wem es in <strong>Uncharted</strong> schon zuviel an Schießereien war, den wird das wahrscheinlich weniger freuen, dass in Max Payne die spektakulären und intensiven Shoot Outs noch mehr Raum einnehmen. Im Prinzip hangelt man sich von einer Cut-Szene in die andere und ist nur mit Schießereien beschäftigt, welche nur minimal variieren, wie z.B. mit einer Scharfschützen-Passage oder einem Flug im Helikopter oder einer Fahrt im Schnellboot. Wer die Vielfalt an Aufgaben und Offenheit eines<strong> Red Dead Redemption </strong>oder <strong>GTA </strong>erwartet, weil Rockstar Games draufsteht, der wird da vielleicht etwas irritiert sein. <strong>Max Payne 3</strong> folgt viel mehr einem cineastischen, linearen Faden und stellt vornehmlich Euer Talent in Feuergefechten auf die Probe. Die Indiziensuche bestimmen als einziges Nebeninstrument das Gameplay nur minimal.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_297.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3806" style="margin-top: 10px; margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_297" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_297-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_298.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3807" style="margin-top: 10px; margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_298" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_298-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_307.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3808" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_307" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_307-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_280.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3803" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_280" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_280-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_290.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3804" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_290" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_290-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3805" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="RSG_MP3_295" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/RSG_MP3_295-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a>
<h3>Multiplayer</h3>
Rockstar hat seit Beginn der „neuen“ Konsolen- Generation den Hang dazu, jedes ihrer Spiele mit einem Mulitplayer-Modus zu versehen. <strong>Grand Theft Auto 4</strong> oder <strong>Red Dead Redemption</strong> haben dies bereits vorgemacht. So ist es nun auch mit Max Payne 3 geschehen und wo die anderen Blockbuster von den "Rockern" mich bisher nicht lange an den Mehrspieler-Part fesseln konnten, haben sie dies mit Max Payne 3 geschafft.</p>

<p>Bei acht verschiedenen Spielvarianten hat man eine schöne Anzahl, um seinen persönlichen Liebling herauszusuchen. Darunter befinden sich, durch andere Spiele bereits bekannte, Modi wie bspw. „Deathmatch“ oder „Team Deathmatch“, bei denen man noch dazu wählen kann, ob man mit 8 oder mit bis zu 16 Gegnern auf einer Karte spielen möchte. Im Modus „Gang Wars“ setzt sich durch Zufall eine Reihe an Missionen zusammen, die Ihr gemeinsam mit Eurem Team lösen müsst. Elf Missionen gibt es dabei insgesamt. Diese reichen vom normalen „Team Deatmatch“ bis hin zu nervenaufreibenden Fluchtmissionen, in denen Ihr mit Eurem Team entkommen müsst, bevor Euch die gegnerische Crew den Garaus macht. Das alles mündet dann am Ende in einem großen Bandenkrieg, in dem entschieden wird, wer die Herrschaft über die Straße erhält.</p>

<p>Richtig viel Spaß hatte ich aber mit dem Modus „Payne Killer“: Hier beginnt die Runde wie in einem ganz normalen „Death Match“, doch sobald jemand dem ersten Feind die Lichter ausgeknipst hat, wird der siegreiche Schütze zu Max Payne höchstpersönlich. Dieser darf, bewaffnet mit zwei Maschinenpistolen und dem dazugehörigen Schmerzmittel, den Leuten gehörig den Marsch blasen und das sogar in Zeitlupe! Denn wer den Herren Payne kontrolliert, erhält gleichzeitig auch die Macht über die Zeit, so lange bis er selbst eben diese segnet. Derjenige, der dann dem lieben Max die meiste Energie geraubt hat, schlüpft in dessen Haut und darf ebenfalls die Sau raus lassen.</p>

<p>Alles in allem sind die Modi sehr stimmig und können kaum bemängelt werden, bis auf eine kleine Ausnahme: Die Einstiegsplätze für die verschiedenen Modi sind teilweise unglücklich gewählt und so kann es auch vorkommen, dass man direkt beim Wiedereinstieg hinterrücks erschossen wird. Das kann ärgern, aber mindert den Spielspaß durch das rasante Tempo des Multiplayers kaum. Abgerundet wird das Ganze am Ende noch durch die spielbaren Charaktere und Waffen: Beides lassen sich nach Belieben verändern und erweitern, um sich eine maßgeschneiderte Spielfigur zu schaffen. Ganz in <strong>Call of Duty-</strong> oder <strong>Battlefield</strong>-Manier erhält man für jeden erledigten Gegner Erfahrungspunkte, durch die man wiederum Ränge aufsteigt und Waffen sowie Ausrüstung freischalten kann. Max Paynes Mehrspielerscharmützel motivieren und machen auch nach etlichen Stunden noch immer Spaß.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Stoff für knallharte Männer oder für die, die es gerne mal spielen wollen. Whiskey trinken, rauchen, Kugeln in unzählige Terroristen versenken, zierliche Frauen, die beschützt werden müssen und ein Filmschnitt, wie man ihn aus rauen Männerfilmen von bpsw. Guy Ritchie kennt. Rockstar haben die Punkte, die Max Payne damals ausgemacht haben, weiter ausgebaut und liefern ein sehr ausgearbeitetes, brutales Shoot-Out, welches viel Ausdauer benötigt und für Trophäen-Jäger ziemlich anspruchsvoll ausfällt. Ich denke, Fans der Serie und Blockbuster-Freunde, die sich hier auf ein starkes Action-Paket freuen und weniger auf ein tief gehendes Drama, kommen auf ihre Kosten und können eigentlich zugreifen, wenn sie es denn nicht schon längst getan haben.
<h4>Wertung: 8.3</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Rockstar Games</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Sorcery]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/sorcery</link>
        <pubDate>Tue, 29 May 2012 20:35:41 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3827" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/sorcery_header2.jpg" alt="" width="643" height="262" /></p></p>

<p>Fast scheint es, als hätten sich die Macher von Sorcery von berühmter Weltliteratur inspirieren lassen, erinnert der Beginn der Geschichte um Finn, den Zauberlehrling doch sehr stark an Goethes Ballade "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling" target="_blank">Der Zauberlehrling</a>" von 1797. Während sich der Meister auf eine wichtige Geschäftsreise begibt, überlässt er Finn die langweiligste aller nur erdenklichen Aufgaben: Hausarbeit. Per Hand. Ohne Magie. Wie gut, dass Finn anderes im Sinn hat und sich des Mentors Zauberstab schnappt. Die Warnung einer sprechenden weißen Katze in den Wind schießend, vollführen wir mit dem Move-Controller unsere ersten zaghaften Schwünge. Eins zu eins werden die Armbewegungen auf Finn übertragen. Gesteuert wird Finn mit dem Analog-Stick des Navigation-Controllers oder alternativ mit einem einhändig gehaltenen Standard-Controller.</p>

<p>Schon löst sich mit einer schwungvollen Schleudergeste der erste arkane Schuss präzise in die von mir gezielte Richtung und zerstört eine der zu reinigenden Vasen. Ups, war ich das? Kaum habe ich den Turm verlassen, erblicke ich einige Schafe. Soll ich vielleicht... oder besser nicht? Ach, was soll's. Kurzer Hand schleudere ich einen Schuss auf eines der Schafe und es verwandelt sich in ein Schwein. Es fühlt sich einfach großartig an. Schnell vergesse ich, dass ich eigentlich einen Move-Controller in der Hand halte und wirbele weiter mit meinem Zauberstab durch die Gegend.
<h2>Schrecken ohne Ende!</h2>
Es passiert, was passieren muss: In meinem Zauberrausch, zerlege ich ein Gebräu des Meisters, dessen Zutaten natürlich nur an einem ganz bestimmten, gefährlichen Ort gefunden werden können. Und prompt finde ich mich Seite an Seite mit der sprechenden Katze auf einem Abenteuer wieder. Bald treffe ich auf die ersten <em>Schrecken</em>. So werden die einfachen Gegner genannt, die mir fortan in verschiedenen Varianten über den Weg laufen. Nach und nach lerne ich auf meinem Weg neue Zaubertechniken und Verwendungszwecke des Zauberstabs. Mit entsprechenden Gesten lassen sich Truhen und Türen öffnen oder kaputte Treppen reparieren. Via <strong>L2</strong> kann ich ein Schild aktivieren, dass es mir erlaubt, feindliche Geschosse abzuwehren oder brüchige Wände einzureissen, um so den Weg freizumachen.</p>

<p>Im späteren Spielverlauf gesellen sich noch Eis, Wind, Feuer und Blitz-Zauber in mein Repertoire. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die Kombinationen aus einem kleinen Wind-Wirbel, entzündet durch einen Feuerstoß und anschließend mit Arkan-Zauber beschossen lässt ein beachtliches Feuerwerk auf meine Gegner regnen. Leider legen auch meine Gegner zu und schicken mir neben fetten Golems und ninjaartigen Schattenwesen auch dicke Bosse auf den Hals. Alle Gegner weisen gewisse Resistenzen auf, so dass ich mir merken muss, welchen Zauber ich wann aktivieren muss. Da jeder Zauber eine eigene Geste hat, wird das in hektischen Situationen mit vielen Gegnern eine ganz schön anstrengende Fuchtelei.
<h2>Ende mit Schrecken?</h2>
Leider offenbart das Spiel gerade in der größten Hektik zwei eklatante Schwächen: Beginnt ein Kampf, wählt sich Finn selbständig den erstbesten Gegner als Ziel, was zur Folge hat, dass sich die Kamera automatisch auf den Gegner zentriert. Solange der anvisierte Gegner nicht besiegt ist, wechselt das Ziel aber nicht. Das hat zur Folge, dass nicht immer der nächstgelegene Gegner oder der Gegner von dem die augenblicklich größte Gefahr ausgeht im Blickfeld ist. Nicht selten bearbeite ich daher schlichtweg den falschen Gegner. Und das führt zu Schwäche Nummer zwei: Sobald ich einen Treffer kassiere, werde ich  handlungsunfähig auf den Boden geschleudert und liege dort knapp ein bis zwei Sekunden. Im Kampf fühlt es sich wie eine kleine Ewigkeit an. Und diese Zeit reicht meistens dafür aus, dass ein anderer Gegner schon seinen Schuss oder Schlag auf mich loslässt, der mich genau dann trifft, wenn ich gerade wieder aufgestanden sind. Aus dieser Serie auszubrechen ist verdammt schwer und frustrierend, wenn man es mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu tun hat. Positiv: Den Schwierigkeitsgrad darf man jederzeit in den Optionen ändern und zwischen "Gelegenheitsspieler", "Gamer" und "Albtraum" wählen.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20077ES_0051.jpg"><p style="text-align:center;"><img style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 2px;" title="20077ES_005" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20077ES_0051-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/FF73.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3481" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px; margin-bottom: 2px;" title="FF73" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/FF73-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20111HUD02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3480" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="20111HUD02" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20111HUD02-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><img class="alignnone size-medium wp-image-3478" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="19584Banshee-Fortress" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19584Banshee-Fortress-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<h2>Weitere Zutaten</h2>
Das kampfbetonte Gameplay wird durch ein Tranksystem aufgelockert, dass in Sorcery zur Charakter-Entwicklung genutzt wird. Auf unseren Streifzügen durch die Welt sammeln wir Zutaten ein, die wir beliebig kombinieren können, um Tränke zu erforschen. Haben wir ein leeres Gefäß dabei, dürfen wir uns den passenden Trank auch direkt zusammenmixen. Dazu wird der Move-Controller kurzerhand als Streuer, Flasche und Rührstab genutzt. Durch Schütteln des Move-Controllers wird der Trank aktiviert und die Leuchtkugel färbt sich je nach Trank rot, blau, grün oder gelb. Ein sehr netter Effekt, die Farbe des Controllers derart ins Spiel einzubinden! Das Zubereiten eines Tranks ist anfangs ganz nett, war mir im späteren Spielverlauf aber zu langatmig. Die Wirkungen dieser Tränke, z.B. höherer Schaden oder längerer Lebensbalken, sind übrigens permanent. Neben den Trankzutaten sammelt Finn auch noch jede Menge Gold, das bei einem regelmäßig auftauchenden Verkäufer für fehlende Zutaten und Gefäße ausgegeben werden darf.
<h2>Rätselhaft einfache Rätsel</h2>
Verwundert hat mich die durchgängig uninspirierte Umsetzung der Rätsel. Ich weiß gar nicht, ob man sie als solche bezeichnen kann. Hier wurde einiges an Potenzial verschenkt, wie der Move-Controller weiterhin sinnvoll eingesetzt werden könnte. Ein Beispiel: An mehreren Stellen komme ich nur weiter, wenn ich ein zerbrochenes Emblem zusammensetze. Statt eines kleinen Puzzle-Minispiels stelle ich mich aber nur neben die Bruchstücke, drücke X und bewege den Move-Controller im Kreis. Spätestens nach dem dritten Emblem, hätte ich mir hier mehr Abwechslung gewünscht. Gleiches gilt für das Öffnen von Türen, das Reparieren von Treppen: <strong>X</strong> drücken und Kreisbewegung. Zweites Beispiel: Die Verwandlung in Tiergestalten. Hier und da darf ich mich in eine Ratte oder einen Vogel verwandeln, um ansonsten nicht passierbare Stellen zu überqueren. Bin ich in Tiergestalt, darf ich aber genau zwei Dinge tun: Gerade aus drücken, bis ich am Ende ankomme. Und zwischendurch stehen bleiben.
<h2>Ein Blick hinter die Magie</h2>
Grafisch zeigt sich <strong>Sorcery</strong> solide. Es kommt nicht an die Pracht eines Skyrim heran, sieht aber dennoch toll aus. Gerade die Kombination der Zaubereffekte sieht gelungen aus. Die musikalische Untermalung ist stimmig und die deutschen Synchronsprecher klingen bemüht, auch wenn sie nicht an die Qualitäten eines <strong>Uncharted</strong> herankommen. Die Bewegungserkennung funktioniert sehr gut, eine Neu-Kalibrierung war während des Spielens nicht notwendig. Die Handlung entwickelt sich mit der Zeit interessanter und ich erfahre etwas mehr über meine katzische Begleiterin, mit der ich zudem etliche humorige Dialoge führe.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/eT7cl2ffpjY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eT7cl2ffpjY" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Sorcery merkt man sofort an, dass es exklusiv für den Move-Controller entwickelt worden ist. Und zweifelsfrei darf man sagen, dass es der bisher beste Move-Titel geworden ist. Gegenüber Medieval Moves hebt sich Sorcery mit der Tatsache ab, dass man frei umherlaufen kann. Hier und da scheint der Spielmechanik der letzte Feinschliff zu fehlen, was zu frustrierenden Momenten führen kann. Alles in allem erzählt Sorcery aber eine tolle Geschichte und stellt zeitgleich ein forderndes Workout dar. Man sollte es im Stehen spielen. Lässt man sich auf die Vorstellung ein, der gehaltene Move-Controller wäre der Zauberstab aus dem Spiel, darf man sich einmal wie ein Schüler Hogwards fühlen und nach Herzenslust Zauber durch die Gegend schleudern.
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Children Who Chase Lost Voices]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/children-who-chase-lost-voices</link>
        <pubDate>Tue, 29 May 2012 10:59:22 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Bene</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Bene ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3761" title="childrenwhochaselostvoices02head" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices02head.jpg" alt="" width="632" height="360" /></p></p>

<p>Der Name <em>Makoto Shinkai</em> dürfte einigen Lesern schon ein Begriff sein. Hinter ihm steckt das 1-Mann-Kraftwerk, das den 25-Minüter "<strong>Voices of a distant star</strong>" fast komplett im Alleingang erschaffen hat. Einige nennen ihn sogar "den neuen Miyazaki". Wieso das so ist wurde mir Samstag im Kino des <em>Japan Filmfest Hamburg</em> immer mehr bewusst.</p>

<p>Eröffnet wird der fast zweistündige Film mit idyllischen Bildern der japanischen Berglandschaft in der Nähe eines kleinen Dorfes. Wir beobachten, wie unsere lebendige Protagonistin <strong>Asuna</strong> ihren Weg zur Spitze macht. Mal von ihrer Position als Klassensprecherin abgesehen, verbringt sie ihre Zeit zu gerne auf dem großen Felsen, versunken in den geheimnisvollen Klängen einer Melodie, die sie mit ihrem Amateurradio empfängt. Nach dieser Einführung gewinnt der Film an Fahrt als in der Schule vor einem großen, bärenartigen Tier gewarnt wird. Entgegen der Warnungen begibt sich <strong>Asuna</strong> trotzdem wieder zum Berg, nur, um mitten auf der Eisenbahnbrücke von dem unbekannten Tier angegriffen zu werden. Nach der Rettung durch einen Jungen, in den sie sich auch noch schlagartig verliebt, verschwindet dieser eines Nachts und wird tags darauf tot aufgefunden. Eine Geheimorganisation, die die Quelle der magischen Kräfte des Jungen sucht und dessen Bruder, treten auf den Plan. Schnell befindet sich <strong>Asuna</strong> in einem Wettlauf zur "<strong>Agartha</strong>" genannten Unterwelt, welche das Geheimnis zu Leben und Tod hüten soll.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices03.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3764" title="childrenwhochaselostvoices03" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices03-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a> <a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices04.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3765" title="childrenwhochaselostvoices04" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices04-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p></a></p>

<p>Wer <em>Hayao Miyazakis</em> "<strong>Das Schloss im Himmel</strong>" kennt, dem könnten hier schon bestimmte Parallelen aufgefallen sein – bloß, dass diesmal kein Mädchen vom Himmel fällt, sondern ein Junge aus den Tiefen der Erde aufsteigt. Auch sonst gibt es einige andere Ähnlichkeiten, welche man aber problemlos als Inspiration oder Tribut an den <em>Ghibli</em>-Klassiker sehen kann, denn Shinkai erzählt dann doch mit ganz anderen Schwerpunkten. Während <em>Miyazaki</em> einen entspannten und fast durchweg heiteren Abenteuerfilm inszeniert hat, werden <strong>Asuna</strong> und ihre Begleiter immer wieder und zusehends eindringlicher von philosophischen Fragen bezüglich der Sterblichkeit umgetrieben. Passend zu diesem harten Thema fällt auch der Gewaltgrad auf. <strong>Children Who Chase Lost Voices</strong> ist bei weitem kein brutaler Actionstreifen, scheut aber (trotz FSK ab 12) nicht davor mit Blut zu schockieren. Dies unterstreicht den Ernst des Themas.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices07.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3768" title="childrenwhochaselostvoices07" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices07-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a> <a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices06.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3767" title="childrenwhochaselostvoices06" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices06-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a></p>

<p>Die Bilder zu Anfang des Films halten ihr Versprechen, dass man durchweg künstlerisch Hochwertiges vorgesetzt bekommen wird. Egal ob Japan, oberhalb der Erde oder <strong>Agartha</strong> unterhalb, beide Orte strotzen nur so vor Charme und Lebendigkeit. Details und Beleuchtung erzeugen den Eindruck, dass die Umgebung bewohnt wird. Das kann man unter Anderem an der Einrichtung und Konstruktion von <strong>Asunas</strong> Elternhaus mit aufteilbarem Wohnzimmer erkennen oder auch den Bungalows der Unterwelt, die anstatt einer Küchenzeile mit Kochstellen auskommen. Wo wir gerade von Küchen reden: Dies ist wieder einer der Animes, die das Essen derart zelebrieren, dass man durchaus Appetit bekommen kann.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices05.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3766" title="childrenwhochaselostvoices05" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices05-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a> <a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices08.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3769" title="childrenwhochaselostvoices08" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/childrenwhochaselostvoices08-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a></p>

<p>Musikalisch wird den Ohren auch durchgehend Angenehmes geboten, wobei ich mich nicht dem Eindruck erwehren konnte, dass richtige Abwechslung ausblieb. Klar, die Musik war passend zu Drama, wie auch Entspannung aber leider ohne echte Höhepunkte. Gleichzeitig hat das Titellied "<strong>Hello Goodbye and Hello</strong>" Ohrwurmcharakter und trifft gleich den schönen, wenn auch melancholischen Nerv des Films.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/T37GhIqsO28" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/T37GhIqsO28" /></object></p>

<p>Übrigens, wer in Hannover oder Umgebung wohnt, kann sich schonmal die Woche vom 02.-09.Juli vormerken. In der wird <strong>Shinkai</strong> Europa besuchen und unter Anderem auf der <em>Premiere des Films in Hannover</em> sein. Quelle: <a title="Kazé" href="http://www.kaze-online.de/news/artikel/makoto-shinkai-kommt-nach-deutschland/" target="_blank">Kazé</a>.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_bene.jpg);"></div>
        					    Bene
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Mit "Children Who Chase Lost Voices" kann man wenig falsch machen. Wer einen wirklich schön und fantasievoll gemachten Film um ein Thema, welches uns alle angeht, sehen möchte, ist hier sehr gut beraten. Ich finde, dass man die Handlung ruhig hätte etwas raffen können, aber das ist nur eine Geschmacksfrage. Für Andere mag das Erzähltempo, welches der Bilderfülle Platz bietet, genau das Richtige sein. Es freut mich auch zu sehen, dass ein junger Regisseur gleichzeitig seinen Einflüssen huldigen kann und es immernoch schafft, eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Ich wünsche Makoto Shinkai ordentlich Erfolg, hier hat man einen Kandidaten zur Erhaltung des lebendigen Anime-Kinos.
<h4>Wertung 9.0</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Angespielt: Dragon's Dogma]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/angespielt-dragons-dogma</link>
        <pubDate>Fri, 25 May 2012 14:00:05 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3690" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/header2.jpg" alt="" width="643" height="221" /></p>
Einen Abend lang konnte ich das Rollenspiel <strong>Dragon's Dogma</strong> (Doragonzu Doguma), welches heute erschienen ist, anspielen. Dadurch, dass der Besitzer auch schon auf Level 30 gekommen ist, konnte ich einen recht guten Eindruck bekommen, um Euch nun ein wenig zu berichten, was Rollenspiel-Fans hier erwartet.</p>

<p><h2>Der West/Ost-Mix!</h2>
Letztes Jahr haben die Spielermassen sich hauptsächlich um zwei Rollenspiele auf den HD-Konsolen gezankt: Skyrim und Dark Souls - ersteres kommt aus dem Westen und letzteres aus dem Osten. Das hat natürlich so seine Auswirkungen auf das Gameplay und während man in Skyrim eine riesige Welt mit vielen Quest bekommt, kämpft man sich in Dark Souls Schritt für Schritt durch eine etwas kleinere, aber dafür intensivere Welt vor, mit einem weit ausgeklügelteren Kampfsystem. Jetzt haben Capcom einige ihrer talentiertesten Spiele-Entwickler, welche für Resident Evil, Devil May Cry oder Breath of Fire verantwortlich waren, an dieses Action/Fantasy Open-World RPG mit Survival Horror Elementen gesetzt um uns eine Mixtur zu bescheren.</p>

<p><h2>Ein Charakter-Editor, der seines Gleichen sucht</h2>
Das Herzstück von Dragon's Dogma ist wohl die Charaktererschaffung und -Entwicklung. Während ich zur Story jetzt nicht unbedingt viel sagen kann, zeigten viele kleine Ideen sowie dutzende Möglichkeiten und Wege den eigenen Charakter zu formen und zu entwickeln. Zudem ist man zu Anfang des Spiels in einem Charakter-Editor beschäftigt, der seines Gleichen sucht. Dort lassen sich nicht nur übliche Dinge wie das Geschlecht und oder die Haarfarbe entscheiden, sondern unter anderem auch Körperhaltung, Gangart, Brustumfang, womit man am Ende sogar ungewöhnliche Kämpfer erschaffen kann, wie z.B. eine kleine zierliche alte Dame. Über das eigene Alter-Ego hinaus soll man sich auch noch einen Vasallen erschaffen, der anscheinend kein richtiger Mensch sein soll und eher als eine Art loyalen Begleiter mit auf Reisen genommen wird. Diese halten einem nicht nur im Kampf den Rücken frei, sie sammeln auch in der Umgebung Pflanzen ein und was sonst noch so an Arbeit anfällt. Wir hatten eine interessantes Duo kennengelernt, welches an John Connor und den Terminator erinnert.</p>

<p>Eine breite Auswahl an Fähigkeiten, welche der Spieler im Laufe des Spiels freischalten kann, tragen wesentlich dazu bei, dass das actionlastige Kampfsystem seinen Reiz auf lange Sicht wohl nicht verliert. Überhaupt gefällt mir die Steuerung, allein das Bogenschießen geht gut von der Hand und machte mir auf Anhieb richtig Spaß. In den schön inszenierten Boss-Kämpfen gefällt mir das Festhalten an den großen Monstern ziemlich gut und erinnert mich an "Shadow of the Colossus". Ansonsten wirkt das System manchmal ein wenig zu hektisch, aber wer mit dem Kampsystem von "Devil May Cry" etwas anfangen kann, wird hier mit Sicherheit gleich seine Freude haben. Zum Heilen muss man allerdings immer in ein Menü schalten, was mir leider nicht so zusagt.</p>

<p><h2>Die Präsentation</h2>
Viel Zeit verbringt man in Dragon's Dogma auf Reisen, vor allem kommt man da ohne Reiten oder Fahrzeuge nicht so schnell voran, wie z.B. in "Red Dead Redemption". Dafür wartet aber eine hübsche Natur, die lebendig wirkt und bei der Weitsicht, die in dem Spiel vorkommt, sollten die langen Fußwege zumindest hier noch mal etwas für's Auge bieten. Von der Grafik her darf man aber wirklich nicht zu viel erwarten: Weder technisch noch vom Artstyle her reicht es wirklich an Konkurrenz-Produkte heran, weil man hier und da zwischen matschigen Texturen oder Polygon-armen Elementen etwas mehr Feinheiten vermisst. Ich kann da recht leicht darüber hinwegsehen, gerade bei Open World Titeln, aber wer da besonders anspruchsvoll ist, sollte sich hier schon auf ein paar Kompromisse einstellen.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3693" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3694" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3695" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3696" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3697" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen5-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3698" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/screen6-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a></p>

<p>Ein wenig still wirkte das Spiel auf mich – die Wegbegleiter deuten mit ihren, zu der Szene passenden und individuellen Kommentaren, immerhin eine Kommunikation an, die aber dank des stummen Helden nicht wirklich ausufert. In der Stadt und unterwegs unterhält man sich dann immerhin mit einigen NPCs, welche alle mit englischer Sprachausgabe daherkommen, welche leider nicht lippensynchron ist. Die Musik fiel mir jetzt nicht besonders groß auf (außer den grandiosen J-Rock Titelsong, der einige vielleicht schockieren dürfte).</p>

<p><h2>...weitere witzige Überraschungen</h2>
Überraschend empfand ich den Einsatz von Zombies: Die Resident Evil-Macher haben einige Anspielungen in Dragon's Dogma versteckt, so lauft Ihr nachts tatsächlich Untoten über den Weg, welche sich vom Verhalten her sogar sehr nach "Resident Evil" anfühlen, da man sie z.B. abschütteln muss, wenn sie einen packen. An anderer Stelle entdeckt man Schlangen in Truhen, welche auch Eier hinterlassen (sogar goldene!).</p>

<p>Anspielungen zu der Manga-Serie "Berserk" gibt es auch: es gibt zum Beispiel Rüstungsteile aus der Serie, oder auch eine kleine Hexe im Wald, die in einem Baum-Haus mit Stein-Golems davor wohnt. Da merkt man, dass hier Japaner hinter stecken, bei denen der Manga recht bekannt ist (und ich bin ja auch noch ein großer Fan!).</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Von der Presse unterbewertet?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Es scheint schon zu stimmen: Ein wenig mehr Feinschliff hätte Dragon's Dogma vielleicht wirklich gut vertragen können. Selbst wenn ich das Spiel nur einige Stunden begutachten konnte, wenn man so durch die nicht so richtig lebendige Stadt schreitet oder auf grafischer Ebene die Qualität stark schwankt, wird man das Gefühl nicht los, dass da noch mehr drin gewesen wäre. Aber Freunde solider RPG-Kost lassen sich davon ja vielleicht nicht unbedingt abschrecken, weil der Rest des Spiel recht ordentlich sitzt: Wer möchte, kann hier versuchen den Level-Cap von 200 zu erreichen und auch dank Game New+ zahlreiche Stunden in der Welt von Dragon's Dogma verbringen, wenn man denn genug Experimente wagt und die wiederkehrenden Kämpfe durch neue Fähigkeiten und Spielweisen frisch hält.</p>

<p>Ich für meinen Teil habe jetzt vielleicht eine entspannte Alternative für Dark Souls gefunden, was vielleicht nicht genau so überragend gut ausgefallen ist, aber dafür auch nach Feierabend gut spielbar ist und mich nicht durch seinen Schwierigkeitsgrad frustriert. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass ich so ein umfangreiches Spiel wirklich bis zum Schluss durchgespielt bekomme, vor allem bei dem Wetter momentan!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Spiele und Anime bis Ende Juni]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/spiele-und-anime-im-sommer</link>
        <pubDate>Thu, 24 May 2012 15:26:30 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Anime ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3674" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/sommer_header1.jpg" alt="" width="632" height="216" /></p>
Die Sonne lacht, mancherorts sogar etwas zu lauthals, die nächste Gehalts- bzw. Taschengeld- periode steht vor der Tür - da fragen wir uns doch glatt, wofür man in nächster Zeit als gestandener Stubenhocker sein sauerverdientes Geld rauswerfen kann.</p>

<p>Hier sind die Erscheinungstermine, die uns am meisten interessieren:
<h3>Videospiele</h3></p>

<p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="136"><strong>Datum</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Titel</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Genre</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Ersteindruck</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">Dragon’s Dogma</td>
<td valign="top" width="136">Rollenspiel</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">Mario Tennis Open</td>
<td valign="top" width="136">Sport</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">Sorcery</td>
<td valign="top" width="136">Action-Adventure</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">01.06.</td>
<td valign="top" width="136">Resistance: Burning Skies</td>
<td valign="top" width="136">Shooter</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">15.06.</td>
<td valign="top" width="136">Lollipop Chainsaw</td>
<td valign="top" width="136">Action-Adventure</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">15.06.</td>
<td valign="top" width="136">Gravity Rush</td>
<td valign="top" width="136">Action-Adventure</td>
<td valign="top" width="136">Hervorragend -&gt; <a title="Vorschau: Gravity Rush" href="http://www.couchcastle.de/2012/05/vorschau-gravity-rush/">Preview lesen</a></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">15.06.</td>
<td valign="top" width="136">Heroes of Ruin</td>
<td valign="top" width="136">Rollenspiel</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Spirit Camera</td>
<td valign="top" width="136">Survival Horror</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Project Zero 2 Wii Edition</td>
<td valign="top" width="136">Survival Horror</td>
<td valign="top" width="136">Hervorragend</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Lego Batman 2: DC Super Heroes</td>
<td valign="top" width="136">Action-Adventure</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Metal Gear Solid HD-Collection</td>
<td valign="top" width="136">Stealth</td>
<td valign="top" width="136">Gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Ratchet and Clank Trilogy HD-Collection</td>
<td valign="top" width="136">Jump 'n Run</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
</tbody>
</table></p>

<p><h3>Anime</h3></p>

<p><table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="136"><strong>Datum</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Titel</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Genre</strong></td>
<td valign="top" width="136"><strong>Ersteindruck</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">Madoka Magica Vol. 3</td>
<td valign="top" width="136">Action</td>
<td valign="top" width="136">Hervorragend</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">Maid-Sama Box 4</td>
<td valign="top" width="136">Comedy</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">One Piece Film 9</td>
<td valign="top" width="136">Action</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">One Piece TV-Serie Box 1</td>
<td valign="top" width="136">Action</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">25.05.</td>
<td valign="top" width="136">K-On Staffel 2 Vol. 2</td>
<td valign="top" width="136">Comedy</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">Blue Exorcist</td>
<td valign="top" width="136">Fantasy</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="136">29.06.</td>
<td valign="top" width="136">K-On Staffel 2 Vol. 3</td>
<td valign="top" width="136">Comedy</td>
<td valign="top" width="136">Sehr gut</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Warum mich Diablo erneut gepackt hat.]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/warum-mich-diablo-erneut-gepackt-hat-ein-bekenntnis</link>
        <pubDate>Wed, 23 May 2012 18:12:02 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christian ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3611" style="margin-bottom: 10px;" title="Diablo 3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/diablo3header.jpg" alt="" width="643" height="366" /></p></p>

<p>Hack&amp;Slay Spiele gab es vor Diablo, und es gab sie nach Diablo. Für die jüngeren Leser: Diablo ist <em>kein</em> Torchlight-Klon. Kaum eine andere Serie wie Diablo vermochte so viele Spieler zu begeistern und gleich scharenweise ins Battle.net zu locken. Bis zuletzt wurde eifrig in den regelmäßig zurückgesetzen Diablo 2 Ladders um Ruhm und Anerkennung gekämpft, 2010 veröffentlichte Blizzard nochmal einen Balancing-Patch. Hat nun Diablo 3 das Potenzial alte Fans und mögliche Neueinsteiger gleichermaßen zu begeistern?
<h2>Willkommen zu Hause</h2>
Was mir buchstäblich vom ersten Klick in der Charakter-Auswahl über die ersten Schritte in Neu-Tristram bis hin zur Tastenbelegung für Inventar, Questlog und Übersichtskarte auffällt: Ich fühle mich sofort zu Hause. Die Klänge der Hintergrundmusik und die ersten Soundeffekte geben mir das gute Gefühl, dass ich mich hier bereits bestens auskenne. Und obendrein geht alles wie gewohnt flüssig von der Hand. Die Mischung aus Gegnerwellen, Loot-Sammeln, Wertevergleichen und Dialogen ist perfekt aufeinander abgestimmt und versetzt mich in einen wohltuenden Spielfluss. Daneben entdecke ich auch neue Features, wie den Schmied und den Juwelier, die nach goldfinanzierten Stufenaufstiegen neue Gegenstände für mich produzieren. Die Rohstoffe für dieses Crafting-System liefern magische Gegenstände, die zu diesem Zweck zerstört werden. Mein Eindruck: Ein guter und motivierender Ersatz für den Horadrim-Würfel. Auch nach dem ersten Durchspielen gibt es hier noch neue Stufen und Rezepte zu entdecken. Beutetruhe und Handwerksstufen werden übrigens über alle Charaktere geteilt und müssen nicht erneut freigespielt werden, wenn man eine andere der fünf Klassen spielt.</p>

<p>Wo wir bei den Klassen sind: Für Diablo revolutionär ist die Tatsache, dass jede der verfügbaren Klassen nun sowohl in einer männlichen oder einer weiblichen Rolle gespielt werden können. BarbarIn, DämonenjägerIn, HexendoktorIn, Mönch (nein, sie heißt in Diablo nicht Nonne) und Zauberer bzw. Zauberin spielen sich angenehm abwechslungsreich und unterschiedlich, so daß sie sich im kooperativen Multiplayer-Spiel gut ergänzen.</p>

<p>Die ohnehin schon für Blizzard typisch hochwertigen Render-Sequenzen werden in Diablo 3 nochmals getoppt. Wunderschön anzusehen, perfekt synchronisiert und bombastisch inszeniert, vervollständigen sie die Geschichte vor, zwischen und nach den vier Akten, die ansonsten durch Ingame-Sequenzen und Dialoge vorangetrieben wird. Diablo hat eine Story? Ja. Sie handelt von Gut und Böse, von der Menschheit und den Engeln, die im Himmel über uns Wachen und zur Abwechslung mal keine federbeflügelten Kindchen sind, sondern übermächtige Kämpfer und Krieger der Gerechtigkeit. Allerdings sind sie nicht vollkommen, auch sie weisen ganz menschliche Schwächen auf. Und letztlich brauchen sie unsere Hilfe im Kampf gegen das oberste Übel.</p>

<p>Mein persönliches Highlight an Diablo war seit jeher der kooperative Mehrspieler-Part. Ob mit Freunden oder Unbekannten: Man schnetzelt sich gemeinsam durch die Monster-Horden. Was sich seit 1990 nicht geändert hat: Es können maximal vier Kämpfer zusammen durch die Dungeons streifen. Das ist auch gut so, denn schon bei vier Spielern mit jeweils beschworenen Kreaturen sowie dutzenden Gegnern auf dem Bildschirm kann man schonmal den Überblick verlieren. Konzeptionell neu am Multiplayer ist die Tatsache, dass jeder Spieler seine individuelle Beute erhält. Während es bei den Vorgängern schonmal äußerst ärgerlich war, wenn ein unbekannter Mitspieler alle seltenen Gegenstände eines Boss-Gegners weggeschnappt hat, ist dieses Verhalten bei Diablo 3 nicht mehr möglich.</p>

<p>Abgerundet wird mein positiver Gesamteindruck durch sich häufig ändernde Hintergründe und Landschaften, die allesamt zwar nicht das technische Maximum der aktuellen PC/Mac-Generation abrufen, aber durchweg hübsch anzusehen sind und mit vielen kleinen Details aufwarten. Es macht einfach Spaß, Sanktuario neu zu entdecken.
<h2>Kein blinder Fanboyismus</h2>
Nicht alle Änderungen, mit denen Diablo 3 daherkommt, stimmen mich positiv oder machen mich glücklich. Neben des geweckten Sammeltriebes war es auch stets ein Anreiz, den Charakter in eine bestimmte Richtung zu entwickeln. Setze ich beim nächsten Stufenaufstieg alle 5 Punkte auf Geschicklichkeit, um endlich den magischen Langbogen tragen zu können? Welche Fertigkeit soll ich steigern, um irgendwann den ultimativen Zauber zu bekommen? Was, wenn ich mich verskille? Dann war die ganze Arbeit umsonst? Diese und ähnliche Fragen stellen sich bei Diablo 3 nicht mehr, was in der Tat schade ist, denn wild klicken, kann ja jeder. Falsche Skills oder Attribute erhöhen? Gibt es nicht mehr. Attribute verbessern sich mit jedem Level-Up von ganz alleine, und meine maximal 6 aktiven Angriffsmoves und Fähigkeiten sowie bis zu 3 passive Eigenschaften kann ich nach belieben hin- und herwechseln, bis sich mein Charakter so spielt, wie es mir am besten liegt. Freigeschaltet werden alle Fähigkeiten und zugehörigen Slots nach einem levelabhängigen und fest vorgegebenem Pfad.</p>

<p>Ein hitzig diskutierter Punkt ist der Online-Zwang. Das Phänomen ist nicht neu und betrifft die großen Publisher gleichermaßen. Immer öfter will man uns zwingen, online mit den Servern des Publishers verbunden zu sein. Aus meiner persönlichen Sicht ist der Vorwurf an Diablo 3 aber etwas fehl am Platz. Diablo ist und bleibt für mich ein Multiplayer-Spiel, das man kooperativ absolviert. Schon Diablo 2 haben wir damals auf LAN-Parties im geschlossenen Battle.net gespielt. Worin liegt der Reiz, sich einen Über-Charakter mit bester Ausrüstung in einem externen Editor zusammenzuklicken? Dass mit Diablo 3 nun aber auch die Solo-Spieler gezwungen sind, online zu spielen, ist in der Tat unglücklich gelöst. Konsequenterweise hätte man aber Offline-Spieler wegen der Cheat-Gefahr von den Auktionshäusern ausschließen müssen.</p>

<p>Kritisch stehe ich auch dem Echtgeld-Auktionshaus gegenüber, wenngleich sich ein abschließendes Urteil wohl erst gegen Ende des Jahres fällen lässt. Aufgrund technischer Schwierigkeiten wird der Teil des Auktionshauses, in dem mit <em>echten</em> Euros bezahlt wird, erst Ende Mai an den Start gehen. Das bisherige Ingame-Gold-Auktionshaus wird wohl weitestgehend als Lagerplatz missbraucht. Während die Ablageplätze in der Beutetruhe zu Beginn arg limitiert sind, dürfen im Auktionshaus bis zu 50 Items, die nicht verkauft wurden, liegen bleiben. Da wundert es nicht, dass massenhaft Schrott-Items zu utopischen Millionenbeträgen das Auktionshaus zuspammen. Spätestens mit Einführung des PVP-Modus (erwartet für Ende das Jahres) wird das Echtgeld-Auktionshaus aufblühen. Schon eBay und Konsorten haben gezeigt, dass es genügend "Spieler" gibt, die bereit sind, sich einen Vorteil mit Geld zu erkaufen.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christian.jpg);"></div>
        					    Christian
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>World of Warcraft nur Zwischenkost?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Blizzard unterbreitete seinen WoW-Abonnenten ein unmoralisches Angebot: Verlängere Dein WoW-Abo um ein Jahr und erhalte Diablo 3 kostenlos dazu. Ein Fehler? Oder eine Absicherung, um die Abonnentenzahlen nicht zu sehr einbrechen zu lassen? Nach meinem ersten Durchgang von Diablo 3 fiel es mir wie Schuppen von den Augen: WoW war nur eine Ersatzdroge für die Übergangszeit, in der Diablo 2 einfach zu angestaubt und Diablo 3 noch nicht angekündigt bzw. später dann noch in Entwicklung war. So, und nun muss ich Diablo 3 nochmal auf Alptraum durchsüchteln...</p>

<p></div>
                        </div></div>
Kein Diablo-Fan? Lest dann doch Benny's Gegenentwurf: <br /><a title="Permanentlink zu Diablo 3? Ist doch Schnee von gestern!" href="http://www.couchcastle.de/2012/05/diablo-3-ist-doch-schnee-von-gestern/" rel="bookmark">Diablo 3? Ist doch Schnee von gestern!</a></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Vorschau: Gravity Rush]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/vorschau-gravity-rush</link>
        <pubDate>Wed, 23 May 2012 15:46:49 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Preview ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3624" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/gravityrush_header.jpg" alt="" width="643" height="300" /></p></p>

<p>Darf ich die Bekanntschaft machen? „Gravity Rush“, das sind die Leser von CouchCastle.de, Leser von CouchCastle.de, das ist mein persönlicher Kaufgrund für die PlayStation Vita.  Es ist noch gar nicht so lange her, als ich die ersten Schnappschüsse sah und sofort verzückt war. Der hübsche Cel-Shading-Look hatte es mir gleich angetan, ebenso die interessante Idee, in einer mysteriösen offenen Welt die Gesetze der Erdanziehungskraft nach meinem Belieben zu manipulieren. Und nachdem ich mir nun mit der Demo einen eigenen interaktiven Eindruck machen konnte, ist die Vorfreude nochmals gestiegen.</p>

<p><h2>Wo bin ich?</h2>
Die Demo, in erster Linie ein sehr eingängiges Tutorial, startet plötzlich: Ein junges Mädchen befindet sich inmitten einer Stadt, ohne jeden Schimmer, wer sie ist und wo sie sich befindet. Einziger Anhaltspunkt, eine schwarze Katze, die das Mädel wortkarg, mit einem einfachen „Miau!“, dazu bemächtigt, der Schwerkraft zu trotzen. Dieser Dreh- und Angelpunkt des Gameplays sah in den Trailern stets sehr geschmeidig aus und tatsächlich waren meine stillen Zweifel unbegründet, dass sich die Steuerung dabei fummelig anfühlen könnte. Sie ist sehr intuitiv und geht sauber von der Hand: Mit der rechten Schultertaste beginnt die Unbekannte zu schweben, während mit dem rechten Analogstick ein gewünschter Punkt in der Spielwelt anvisiert und mit einem weiteren Klick auf die rechte Schultertaste zum Zielort wird. Wirklich toll und während man so an den Fassaden der vielen Gebäude längsläuft, fühlt man sich sofort an die kesse Hexe „Bayonetta“ erinnert. Mit der linken Schultertaste beugt sich die Protagonistin der Anziehungskraft übrigens wieder.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ct_JuNRqENM" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ct_JuNRqENM" /></object></p>

<p><h2>3DS?</h2>
Viel von der Story erfährt man nicht in der Demo, um genau zu sein, so gut wie gar nichts. Aber ich war vom ersten Dialog im Comicstil derart verblüfft, dass ich mich noch einmal vergewissern musste, keinen 3DS in meinen Händen zu halten. Denn während einzelne Szenen in kleinen Fenstern erzählt werden, können diese per Bewegungssteuerung der Vita geschwenkt bzw. gekippt werden und es entsteht, dank verschiedener beweglicher Bildebenen, ein erstaunliches Tiefengefühl, ohne jede 3D-Technik.</p>

<p><h2>Offene Fragen</h2>
Am Ende bleiben mehrere Fragen: Wird das Kampfsystem in der Vollversion mehr Möglichkeiten bieten? In der Demo lassen sich ein paar Standard- sowie ein Bossgegner mit einfachen Kicks, ob zu Boden oder aus der Luft, per Kasten-Taste vermöbeln. Das klappt hervorragend, eine gewisse Vielfalt wäre dennoch wünschenswert. Lassen Umgebung und Personen Interaktionen zu? Diese waren in der Demo leider noch nicht möglich, dabei möchte man am liebsten einen der vielen Passanten ansprechen oder schauen, was die Buden auf dem Marktplatz anzubieten haben. Kann die Handlung fesseln? Zum Ende der Demo versprechen ein paar Momentaufnahmen eine dichte Geschichte und auch ein weiteres junges Ding weckte meine Neugier, das von einem Raben scheinbar dieselben Antigravitationskräfte verliehen bekommen hat, die zudem noch steckbrieflich gesucht wird.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Ersteindruck:</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Hervorragend! Je nachdem, wie gekonnt die Vollversion von "Gravity Rush" meine Fragen beantworten kann, könnte in wenigen Wochen bereits mein Spiel des Jahres erscheinen. Und nach der Demo bin ich auch sehr optimistisch, dass genau dieser Fall eintreten wird.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Diablo 3? Ist doch Schnee von gestern!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/diablo-3-ist-doch-schnee-von-gestern</link>
        <pubDate>Tue, 22 May 2012 15:07:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3597" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/cryblo2.jpg" alt="" width="643" height="293" /></p></p>

<p>„Kind! Mach doch mal die Flimmerkiste aus. Du verdaddelst doch noch deine ganze Jugend“. Recht hatte meine Mutti - zumindest bei zwei Titeln, mit denen ich wirklich verhältnismäßig viel Zeit verbracht habe, die ich rückblickend auch anders investieren würde: „Counter-Strike“ und „Diablo“. Während von „Counter-Strike“ zumindest noch das eine oder andere spannende Match in Erinnerung geblieben ist, hatte ich nach x teuflischen Spielstunden, die vom dauerhaften Klicken sogar das Hardwareleben einer Maus einforderten, eine supercoole Ausrüstung zusammengestellt. Wow! Immerhin machte sie mich zum reichsten Mann der Welt - reich an der Erfahrung, nicht noch ein drittes Mal auf den Sammelteufel hereinzufallen.</p>

<p><h2>Diablo – Der Dämon von gestern</h2>
Was war eigentlich einst so faszinierend an „Diablo“? Gute Frage! Wenn wir einmal ehrlich zu uns selbst sind, gar nicht so viel. Die Story hatte Bierdeckelniveau und war ebenso schnell erzählt, wie das blasse Anliegen der wenigen NPCs. Schon damals war man, dank „Baldurs Gate“, erzählerisch besseres gewohnt und gäbe es die Monsterhorden nicht, wäre „Diablo“ ein sehr einsames Erlebnis gewesen. Innere Stärken hatte der Teufel wirklich nicht zu bieten. Auch seine Ländereien waren wegen des immer gleichen Zufallcharakters weitestgehend frei von tollen Aussichten und luden mich deswegen auch kaum zum Entdecken ein. Da gefiel mir die Entscheidung von „Ascaron“ definitiv besser, die Welt von „Sacred“ fest, dafür aber weit stimmiger zu gestalten. Und auch das Gameplay an sich war, trotz diverser Spezialfertigkeiten, in Prinzip sehr monoton. Die eigentlichen Stärken waren lediglich die Sammelwut, die binnen weniger Minuten um sich Griff und den Spieler langatmig mit vereinzelten Raritäten immer wieder gekonnt bei Laune hielt sowie der LAN-Spaß, wenn der Freundeskreis die Rechner vernetzt hatte. Als Heldengruppe hatten wir viel Spaß gehabt, jedenfalls bis der Zusammenhalt der Mitstreiter dem Neid und Egoismus des Einzelnen wich und sie sich in alle Himmelsrichtungen verstreut haben. Irgendein raffgieriger Spielverderber schlich sich leider irgendwie immer ein.</p>

<p>Aber Schwamm drüber, „Diablo“ hatte damals seinen Platz gefunden und behaupten können. Als dann „Blizzard Entertainment“ tatsächlich einen dritten Teil der „Diablo“-Reihe angekündigt haben, musste ich die Spieleerfahrungen der letzten Jahre Revue passieren lassen und brauchte nicht lange grübeln, ob ich mir diese tristen Abläufe jetzt noch einmal antun muss.</p>

<p><h2>Weiche von mir, Satan!</h2>
Nein! Definitiv nicht. Lieber besuche ich freiwillig den Gottesdienst und danke gesanglich „für diesen guten Morgen“, als dass ich mich noch einmal virtuell mit „Diablo“ einlasse. Es gibt zahlreiche Retrospiele, die ich wegen ihrer kurzweiligen Unterhaltung auch heute noch sehr gerne dann und wann spiele und besser gealtert sind, als es „Diablo“ tat. Ich möchte eine packende Handlung erleben, die cineastisch meisterhaft erzählt wird, wie bei einem „Yakuza 4“. Meinen Alter Ego möchte ich nach heutigen Standards selbst erstellen, am liebsten wie bei „Dragon’s Dogma“, das mit vielen Details, unter anderem die Körperhaltung, Maßstäbe setzt. „Demon’s Souls“ hat gezeigt, dass ein Kampfsystem weit mehr ist, als ein simpler Mausklick. An den Panoramen von „Uncharted“ konnte ich mich manches Mal gar nicht satt genug sehen, so unglaublich schön wurden sie gestaltet. Multiplayer ist toll, heutzutage aber nichts Spektakuläres mehr, „Resident Evil 5“ macht es vor, aber auch ein Einzelspielermodus darf nicht fehlen - am besten noch mit Partiemitgliedern, die, wie bei „Xenoblade Chronicles“, glaubhafte Beziehungen untereinander aufbauen und lebendig wirken.</p>

<p>Wozu soll ich also auf die altbackene Pirsch nach Artefakten gehen, wenn man sie heutzutage im Shop kaufen kann, nur weil der Geduldsfaden reißt? Geld regiert nun leider auch die Spielwelt. Das mittlerweile verflachte Erfahrungssystem, das beim Aufstieg automatische Werte vergibt, biedert sich nunmehr der Masse an, als sie zu fordern und ihr ein gewisses Maß an Individualität zu bieten. Und dann wäre da noch der permanente Onlinezwang, den ich aus Prinzip nicht mitmache. Klar, Raubkopien sind ein brisantes Thema, der Wiederverkauf mag der Spielindustrie ein Dorn im Auge sein, dennoch sind andere Publisher auch ohne diesen Mumpitz erfolgreich. Und wenn die Server dann noch tagelang nicht dem Ansturm gewachsen sind, tja, da kann ich nur entspannt drüber schmunzeln. Die Masse hätte es in der Hand, ob so ein System auch in Zukunft besteht oder nicht und sollte nicht jedem großen Hype gleich hinterherdackeln.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Für die Zukunft</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Tja, Diablo. Dein drittes Abenteuer werde ich ohne das geringste Verlangen und ohne das kleinste Gefühl, etwas Weltbewegendes verpasst zu haben, aussetzen. Für ein gemeinsames Wiedersehen wirst Du Dich an erster Stelle von Deinem Onlinezwang distanzieren müssen, vorher rede ich kein einziges Wort mit Dir. Damit wir beide aber wieder um die Dungeons ziehen und ein paar Goblins und andere Monster aufmischen, wirst Du selbst ein paar Stufen aufsteigen müssen, das gilt für Dein Gameplay, Dein Leveldesign und für Deine Dramaturgie, halt alles, was ein modernes Actionrollenspiel ausmacht.</div>
                        </div></div></p>

<p>Den euphorischen Gegenentwurf von Christian findet Ihr hier: <a href="http://www.couchcastle.de/2012/05/warum-mich-diablo-erneut-gepackt-hat-ein-bekenntnis/">Warum mich Diablo erneut gepackt hat. Ein Bekenntnis.</a></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Gewinnspiel: Sorcery]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/gewinnspiel-sorcery</link>
        <pubDate>Sat, 19 May 2012 14:47:17 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3471" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Sorcery Gewinnspiel" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/sorcery_gewinnspiel.jpg" alt="" width="641" height="316" /></p>
<h2>Liebe Zauberschülerinnen und -Schüler,</h2>
begrüßt bitte recht herzlich den neuesten Zuwachs unserer Magiergilde!</p>

<p>Vor zwei Jahren präsentierte Sony das magische <strong>„Sorcery“</strong> auf der Videospielmesse E3 und machte weltweit neugierig. Die Bewegungssteuerung wirkte schon damals sehr präzise, die Spielwelt stimmig, und trotzdem wurde es anschließend sehr leise um den Zauberlehrling Finn, der bereits nächste Woche überall im Handel erhältlich sein wird. Zeit, Euch mit ihm ein wenig vertraut zu machen:</p>

<p>Durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse hat die Feenwelt es dem Zauberlehrling Finn zu verdanken, dass sie von der Albtraum-Königin bedroht wird. Anstelle sich mir nichts dir nichts aus dem Staub zu machen, stellt sich Finn seiner Verantwortung und begibt sich mit seiner katzenhaften Begleiterin, Erline, auf die lange Reise, um in den insgesamt fünf Welten das Böse zu besiegen und Rätsel zu lösen: Vom Reich der Toten über die endlose Treppe bis hin zum schlummernden Palast führt sein Abenteuer, das Finn mit über 50 Tränken sowie mehr als 20 Zaubersprüchen antritt. Insbesondere letztere sind der Dreh- und Angelpunkt des Spiels, da sie sich dank des <strong>Move-Controllers</strong> mit entsprechenden Gesten ausspielen lassen.
<h2>Screenshots</h2>
<a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19584Banshee-Fortress.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3478" style="margin-right: 4px;" title="19584Banshee-Fortress" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19584Banshee-Fortress-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20111HUD02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3480" title="20111HUD02" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20111HUD02-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/FF73.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3481" style="margin-right: 4px;" title="FF73" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/FF73-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20077ES_0051.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3482" title="20077ES_005" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/20077ES_0051-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a>
Fühlt sich das Kind auch in Euch von diesem Titel angesprochen? Sehr gut, dann könnt Ihr die Gelegenheit nutzen und „Sorcery“, exklusiv für die PlayStation 3, zu gewinnen. Was müsst Ihr dazu tun? Ganz einfach. Verhext uns mit einem Zauberspruch Eurer Wahl, den Ihr an folgende Adresse (Betreff: "Sorcery Gewinnspiel") schickt:
<a href="mailto:kontakt@couchcastle.de?subject=Sorcery Gewinnspiel" target="_blank"> kontakt@couchcastle.de</a></p>

<p>Wir werden unter allen Beiträgen die <strong>zwei Besten</strong> belohnen und auf unserer Seite veröffentlichen.</p>

<p>Viel Spaß und noch mehr Glück wünschen wir Euch
in Zusammenarbeit mit <strong>Sony</strong> <strong>Computer Entertainment</strong>.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/eT7cl2ffpjY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eT7cl2ffpjY" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hinweis</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Redakteure von CouchCastle.de (sowie Verwandte) sind nicht zur Teilnahme am Gewinnspiel berechtigt. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name, im Falle des Gewinns, abgekürzt veröffentlicht wird.
Teilnahmeschluss ist der 27.05.2012 um 23:59 Uhr.</div>
                        </div></div></p>

<p><div style="line"></div></p>

<p>** UPDATE **</p>

<p>Liebe Leser,</p>

<p>wir haben nun zwei Gewinner gewählt:</p>

<p><strong>Dennis R.</strong> aus Friedberg: <em>"Zaum und Zaus und Sausewind, dass der Trick mir gut gelingt! Fliegendreck und Schlangenei, Zauberfee komm schnell herbei! Zauberlist und Gaukelei, SORCERY, komm nun herbei!"</em></p>

<p><strong>Roberto K.</strong> aus Berlin: <em>"Abra-ka-Dings, ich verhexe euch mit links. Ich muss das Sorcery gewinnen, auf dass mein Move dem Spiele-Mangel kann entrinnen, denn Staub hält es gefangen und nur so kann wieder Leben in den Motion-Controller gelangen."</em></p>

<p>Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für Eure schönen Ideen.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Breaking Bad]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/breaking-bad</link>
        <pubDate>Sat, 19 May 2012 13:11:37 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ TV Serie ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3453" title="Breaking Bad" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/breaking_bad.jpg" alt="" width="643" height="438" /></p></p>

<p>Wer hier auf <strong>CouchCastle</strong> mitliest, wird sicher bemerkt haben, dass sich meine Film-Tipps eher in Grenzen halten. Wer mich persönlich gut kennt weiß, dass ich Serien niemals mit Werbeunterbrechung und meist am Stück schaue. Oft warte ich auf den DVD-Release... und bei <strong>Breaking Bad</strong> habe ich schließlich glatt vier Staffeln am Stück nachgeholt und kaum etwas anderes geschaut. Und immer wieder stoße ich auf Menschen, die der Serie noch keine Chance gegeben haben, deshalb gibt's einen kleinen Einblick, auch wenn sie schon etwas älter ist.
<h2>Der Mann, der nichts mehr zu verlieren hat</h2>
In "Breaking Bad" erlebt der Zuschauer die mitreißende Geschichte von Walter White, einen überqualifizierte Chemie-Lehrer, bei dem Lungenkrebs diagnostiziert wird. Er ist also dabei, seine schwangere Frau und seinen behinderten Sohn alleine zu lassen und hat kaum Geld, welches er seiner Familie hinterlassen kann. Über einen Zufall kommt er mit seinem alten Schüler Jesse Pinkman in Kontakt, einem halbstarken Junkie. Zusammen schmieden sie den unmoralischen Plan, mit der Droge "Crystal Meth" in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Doch das Leben als Drogen-Lieferanten ist nicht leicht, denn der Kontakt zu gefährlichen Kriminellen scheint unausweichlich.</p>

<p>Von der ersten bis hin zur vierten Staffel taucht die Serie immer weiter in die Tiefen des unmoralischen Wegs eines Drogen-Herstellers und Walters Figur entwickelt sich stets weiter und bringt immer mehr Schattenseiten des anscheinend schnell verdienten Geldes hervor. Spätestens, wenn das, was ihm am liebsten ist vor ihm flüchtet und in Gefahr ist, zeigt sich dem Meister-Koch, was für einen Preis seine Entscheidung hatte.</p>

<p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/--z4YzxlT8o" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/--z4YzxlT8o" /></object></p><p>
<h2>Mehr als nur ein Katz und Maus-Spiel</h2>
Die Hauptfaszination der Serie liegt darin, dass man das Gefühl bekommt, einen stundenlangen Film zu schauen. Hochwertig produziert und voller spannender Momente süchtelt und fiebert man als Zuschauer dem Ende entgegen und wird immer wieder von gefährlichen Situationen gefangen, aus denen die Protagonisten entkommen müssen. Was unbestreitbar heraussticht, sind die vielschichtigen Charaktere, welche dermaßen von irgendwelchen Klischees und eindimensionalen Figuren aus dem TV abweichen, dass sie nicht nur glaubwürdig, sondern fast schon real wirken. Gut oder böse reichen hier nicht aus, viel mehr wirken Reaktionen und Verhalten absolut menschlich.</p>

<p>Nur wenige Kritikpunkte habe ich für die Serie übrig... dem einen oder anderen mögen ein paar Längen zu viel sein, andere könnten das Gefühl bekommen, dass einige Situationen zu künstlich ins Extreme getrieben werden. Doch am Ende machen es witzige Momente, unglaublich clever gestrickte Handlungsverläufe und die ständig an den Zuschauer gestellten Fragen, wie man selber entschieden hätte, alles wieder wett.
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Selten hat mich ein Produkt in der Unterhaltungsindustrie dermaßen überzeugt und mich auch noch nachhaltig so beschäftigt. Freunden von Thrillern kann man die Serie uneingeschränkt empfehlen, auch wenn einige brutale Stellen nichts für schwache Mägen sind. Wer viel Zeit hat, kann die DVDs momentan recht günstig erwerben und eine Reise antreten, welche mit unverbrauchten Settings und angenehmen Überraschungen auf sich warten lässt. Jetzt wird es demnächst mit der 5. Staffel zum großen Finale kommen und ich hoffe, dass die Macher damit nicht an ihrem Denkmal sägen werden.
<h4>Wertung: 9,2</h4>
</div>
                        </div></div>
</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Skullgirls]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/skullgirls</link>
        <pubDate>Mon, 14 May 2012 10:41:42 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-3320 aligncenter" title="Skullgirls banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/Skullgirls-banner.jpg" alt="" width="623" height="347" /></p></p>

<p><em>Eine alte Legende besagt, dass ein antikes Artefakt dazu imstande ist, die Wünsche einer Frau zu erfüllen. Skullheart nennt sich der kleine Traumerfüller, doch es gibt einen Haken: „Der Wunsch dieser Frau muss aus einem reinen Herzen heraus gesprochen werden;“. Wenn dem nicht so ist, verwandelt dieses sagenumwobene Fundstück das Mädchen in etwas, dass fürchterlicher ist, als alles andere auf dieser Erde: Ein <strong>Skullgirl</strong>. Ein Wesen voller Zerstörungswut und Hass. Nun ist ein neues Skullgirl erwacht. Wer ist dazu bereit, sie herauszufordern und damit in den Besitz des Skullhearts zu gelangen?</em></p>

<p>So wird das Geschehen und das Zusammentreffen der Charakter in  <strong>Autumn Games</strong> neuesten Prügelspiel "Skullgirls" erklärt. Für geniale und packende Stories war das  Beat ´em Up-Genre ja noch nie bekannt, doch Anhänger der Spiel-Sparte wissen auch, dass man bei diesem Thema gerne mal ein Auge zu drückt, so lange der Rest stimmt. Ob und inwiefern das zutrifft, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen des Reviews.
<h2>Knuddelige Kampfmaschinen</h2>
Das erste und auffälligste Merkmal bei "Skullgirls" ist definitiv der quietschbunte Anime-Look. Auf dem ersten Blick für manch einen vielleicht etwas zu bunt, rückt dieses Merkmal jedoch stetig weiter in den Hintergrund und hinterlässt einen positiv-anderen Eindruck. Sobald man sich dann an den Look gewöhnt  oder aufgehört hat, die farbenfrohen Hintergründe zu bestaunen, fällt der Blick sofort auf die knuffig knuddeligen Charakter und ihre butterweichen Animationen. Solch einen Fluss in den Bewegungen, wie der der kleinen Kampfmädchen, hat man bisher so noch nicht gesehen. Beschränkt wird dadurch jedoch das abwechslungsreiche aber vergleichsweise kleine Roster, das aus zehn Charakteren besteht. Das tut dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch, denn diese zehn kampfwütigen Weibsbilder haben eine so große Vielfalt an Angriffen und Kombinationsmöglichkeiten, dass hier das Sprichwort: „Weniger ist mehr“ den Nagel auf den Kopf trifft. Hinzu kommt die Ankündigung seitens Autumn Games, die ein größeres Update in naher Zukunft in Aussicht stellt. Womöglich wird hier das ein oder andere "Skullgirl" der Auswahl hinzugefügt. Potenzial für weitere Kämpferinnen ist dabei jedenfalls gegeben, denn im Handlungsverlauf kreuzt Ihr hier und da die Wege einiger liebevoll gestalteter Mädchen, die als Verstärkung in Frage kommen könnten.
<h2><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/1.jpg"><p style="text-align:center;"><img style="margin-right: 4px;" title="1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/1.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a style="font-size: 1.8em; line-height: 1.5em;" href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/3.jpg"><img title="3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/3.jpg" alt="" width="300" height="170" /></p></a></h2>
<h2></h2>
<h2>Große Klappe, viel dahinter</h2>
Neben dem ansehnlichen Grafikstil bietet Skullgirls ein Gameplay, dass sich vor anderen Beat 'em Ups nicht verstecken muss, auch nicht vor den Genre-Größen! Mit einem  Drei-Button-Kampfsystem habt Ihr die Möglichkeit, tiefe, mittige und hohe Schläge oder Tritte auszuteilen. Das ermöglicht Euch als Spieler zig Möglichkeiten unterschiedlichster Kombos und setzt Eurer Kreativität und Entdeckungsfreude kaum Grenzen. Die Freude zum Erforschen sollte bei dem Spielen von "Skullgirls" auch vorhanden sein, denn auf eine Liste aller möglichen Attacken wurde leider verzichtet. Lediglich die offizielle Internetseite von "Skullgirls" bietet Euch die Option, eine Pdf-Datei mit allen Angriffen herunterzuladen. Dieses kleine Manko könnte jedoch genauso mit dem bereits erwähnten Update weichen und dem Spieler so manches vereinfachen. Beispielsweise das Herausfinden der Super-Attacken. Diese werden in "Skullgirls" auf altbewährte und wie in Prügelspielen bekannter Art und Weise aktiviert. Street Fighter schien für "Skullgirls" als Vorbild gedient zu haben, denn mittels Halbkreisbewegung und der Betätigung der richtigen Tasten, entfesselt Ihr ein brachial buntes Feuerwerk von Schlägen und anderen Kuriositäten, die auf Euren Gegner herabprasseln. Das ist nicht nur ein echter Blickfang, sondern auch sehr effektiv! Als Schmankerl haben sich die Entwickler von "Skullgirls" obendrein noch etwas Schönes einfallen lassen: Neben den "Frau gegen Frau"-Kämpfen kann man auch Tag-Team-Duelle gegeneinander ausfechten. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, bis zu drei Charaktere zu wählen und diese für Euch antreten zu lassen. Der Haken an der Sache ist, je mehr Charakter Ihr nehmt, desto schwächer sind diese.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/4.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3327" style="margin: 2px;" title="4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/4.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3328" style="margin: 2px;" title="2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/2.jpg" alt="" width="300" height="170" /></p></a>
<h2>Gut verpackt ist halb verkauft</h2>
Man bemerkt bereits ab den ersten Minuten, in denen man "Skullgirls" spielt, dass hier einiges an Arbeit hineingeflossen sein muss. Nicht nur die Kämpfe und das Gameplay zeugen von hoher Qualität, auch die Menüs und der stimmig dahindudelnde Soundtrack strotzen nur so von Details, dass man teilweise denkt, man hätte ein Vollpreisspiel in seiner Konsole. Neben dem toll bebilderten Story-Modus, der das Ziel des gewählten Charakters und den Wunsch an das Skullheart verfolgt, gibt es einen vielfältigen Trainingsmodus, den man dafür nutzen kann, verschiedene vorgegebene Moves nachzumachen oder auf altmodische Art einen wehrlosen Gegner als Sparrings-Partner zu verwenden. Natürlich gibt es bemu-typisch einen Versus-Modus, der zusammen vor einer Konsole gespielt werden kann, aber auch über das Internet gegen eine Person vom anderen Ende des Globus.
<h3>Trailer</h3>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/6AG88wRA4FA" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6AG88wRA4FA" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
"Skullgirls" beweist, dass ein gutes Spiel nicht immer teuer sein muss! Bunt-chaotisch und verrückt gut ist dieses Spiel nach und nach immer weiter in meiner Gunst gestiegen und nach etlichen Stunden voller Dresche und Niederlagen will ich es nicht mehr missen. "Skullgirls" taugt sowohl als Spiel für Zwischendurch als auch für mehrere Stunden voller Spielspaß und Freudentränen des Triumphs. Ich sehne mich schon nach dem Update und hoffe, dass man hier vielleicht noch die eine oder andere Überraschung für die Spieler bereit hält!
<h4>Wertung: 8.0</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong><em>Konami</em> Digital Entertainment</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Botanicula]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/botanicula</link>
        <pubDate>Fri, 11 May 2012 18:03:15 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3315" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/botanicula-banner.jpg" alt="" width="623" height="372" /></p></p>

<p>Die Unendlichkeit des Firmaments steht still, blickt auf die Spitzen des Heimatbaums vieler Wesen herab und spendet etwas Licht – ebenso die winzigen Glühwürmchen, die um die Baumkrone tänzeln und mit den gemächlichen Nebelschwaden ein wenig Bewegung in dieses Stillleben bringen. Kurzum, es ist eine herrliche Nacht. Doch die zauberhafte Stimmung trügt, denn der prächtige Baum liegt im Sterben. Spinnenartige Parasiten haben ihn befallen und nun liegt die Hoffnung des Baumes in einem einzigen Samen, der auf seiner Flucht auf den Kopf der kleinen Physalis-Laterne fällt und ihm seine Bestimmung offenbart: Gemeinsam mit seinen Freunden soll er den Samen pflanzen!
<h2>Fünf Freunde gehen auf die Reise. Juchu!</h2>
Schnell rappelt sich die Physalis-Laterne auf und ruft nach ihren Freunden, die ihrem Kameraden auch schnell aus allen Ecken herbei eilen: Ein Pilz, eine Mohnkapsel, ein Zweig und ein Federsamen bilden mit der Physalis-Laterne eine botanische, wie charmante Heldengruppe, die ein liebenswertes Point-and-Click-Abenteuer antritt, das direkt in die Herzen des Spielers führt.</p>

<p>Aber halt! Sogar ein sechster Freund schließt sich den lustigen Kerlchen an: Ich! Denn ich habe dieses schräge Quintett schon nach wenigen Klicks liebgewonnen, habe mich mit ihnen gefreut, wenn sie ihre Erfolge mit einem euphorischen „Juchu“ feiern und ein Lächeln auf meine Lippen zaubern. Bemerkenswert, dass solch skurrile Fantasiewesen so lebendig wirken - ihre Seelen haben sie definitiv durch ihre humorvolle Individualität eingehaucht bekommen, die sie neben ihren tollpatschigen Fehltritten beim Lösen mancher Rätsel unter Beweis stellen. Und auch die elementarste Frage, die ich mir schon immer stellte, beantwortet „Botanicula“: Was wünscht sich zum Beispiel ein Pilz mehr als alles andere, wenn er auf einen Dschinni trifft? Und dies wäre nur eines der vielen goldigen Momente, die im Gedächtnis bleiben.</p>

<p>Die putzigen Charaktere sind eine der großen Stärken von „Botanicula“, das trifft nicht nur auf die urkomische Clique zu, nein, denn die Gruppe trifft auch auf zahlreiche sympathische Nachbarn, die, ohne ein einziges Wort zu sagen, ihre eigenen Geschichten bilderhaft in Sprechblasen erzählen.
<h2>Eine fabelhafte Fantasiewelt</h2>
Der urige Patchwork-Stil, denn die Weiten des Baumes und die vielen Figuren sind mit Fotos und handgemalten Bildern zusammengeschustert, lädt jederzeit zum Schwelgen ein und lässt die parasitäre Bedrohung immer wieder vergessen. Dennoch dürfte die Optik in die Rubrik Geschmackssache fallen. Der eine könnte sie kindisch finden und vom Schein betrogen werden, dass man sie mit wenig Arbeit nachahmen könnte, der andere wird wie ich ins Schwärmen geraten – was vor allem daran liegt, dass die verschiedenen Gebiete voll kreativer Ideen und Interaktionen stecken, die nicht zwingend eine tiefere Bedeutung haben. Es gibt abseits des roten Knobelfadens vieles zu entdecken. Schön!</p>

<p>Die Atmosphäre von „Botanicula“ ist einzigartig, was nicht zuletzt an der sehr eigenwilligen Soundkulisse liegt.  Die musikalische Untermalung ist mit ihrer teils schrulligen Art stets sehr passend. Für den reinen Musikgenuss, abseits des Spiels, nur liedweise zu empfehlen. Und dass die vielen Geräusche nur mit dem Mund erzeugt wurden, verleiht dem Spiel sowieso seinen ganz eigenen Charme.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3355" style="margin: 2px;" title="Bild1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild1.jpg" alt="" width="198" height="198" /><img class="alignnone size-full wp-image-3356" style="margin: 2px;" title="bild2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/bild2.jpg" alt="" width="198" height="198" /><img class="alignnone size-full wp-image-3357" style="margin: 2px;" title="bild3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/bild3.jpg" alt="" width="198" height="198" /></p>
<h2>Einfache Rätselkost: Teils traditionell, mit einer Prise Minispiel garniert</h2>
Der klassische Point-and-Click-Spieler wird wohl oder übel auf seine gewünschten „nehme“-, „drück“- oder „benutze“-Buttons verzichten müssen. Zwar müssen auch hier Gegenstände gefunden und an entsprechender Stelle benutzt werden, viel mehr steht aber die Berührung mit der Umwelt im Vordergrund, was nicht selten in simples Ausprobieren ausartet, den Spieler dadurch aber immer wieder im Positiven überrascht. Mehrere Minispiele lockern das Gameplay ebenfalls auf, so unter anderem eine Variante des „heißen Drahts“, bei dem ein Objekt unter Zeitdruck aus einem verschachtelten Labyrinth herausbuchsiert werden muss, während ein Wurm dies zu verhindern versucht. Spaß machen die Minispiele allemal, aber etwas mehr klassische Rätselkost hätte auch ich mir gewünscht – mein einziger Kritikpunkt, aber niemand ist perfekt. Ach ja, und dass das Spiel nur etwa 3-4 Stunden dauert, ist angesichts des geringen Preises zu verschmerzen, zumal in der Kürze die Würze steckt und „Botanicula“ mit diversen Überraschungen am Ende des Spiels aufwartet, die man garantiert nicht beim ersten Zug entdeckt und zum erneuten Spielen anregen.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/18d4HoG69RE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/18d4HoG69RE" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Laut Sprichwort muss ein Mann drei Dinge in seinem Leben vollbringen: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen. Letzteres habe ich virtuell getan und ich kann Euch nur empfehlen, es mir gleichzutun. Selten habe ich ein solch schönes Spiel gespielt, das ganz unverhofft den Weg auf meinen PC fand – dem Indie Humble Bundle sei Dank.  Immer wieder ist die Euphorie der tapferen Kleinen auf mich übergesprungen, da vergesse ich auch gerne den Mangel an klassischer Rätselkost. Ich hatte eh genug Spielspaß mit der interaktiven Umwelt und den abwechslungsreichen Minispielen und im Übrigen ist es ja nicht so, als würde gar nicht geknobelt werden…
<h4>Wertung: 8.5</h4>
</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Mutiny on the Bounty - Trials]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/mutiny-on-the-bounty-trials</link>
        <pubDate>Thu, 10 May 2012 08:26:05 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center;"><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-3242 aligncenter" title="Motb banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/Motb-banner.jpg" alt="" width="623" height="347" /></p></p>
Elektrisch erzeugte Klänge treffen auf verträumte Gitarrenmusik und eingehendes Schlagzeuggehämmer. Doch halt, wer bereits hier aufhört weiter zu lesen, wird etwas verpassen! Dies ist nicht der Eröffnungssatz zum zehnten Elektrocore Artikel, den ich hier auf Couchcastle verfasse. Hier geht es um "Mutiny on the Bounty", eine Indie-Post Rock Band, die aus dem dem kleinen Luxemburg heraus in Euer Ohr gelangen möchte. Diesen Versuch starten sie mit ihrem zweiten Album „Trials“, das seit dem 27.4. auf dem Deutschen Plattenmarkt erhältlich ist. Ob dieser Versuch mit „Trials“ gelingt oder man doch lieber Geld in Ohropax investieren sollte, erfahrt Ihr, wenn Ihr dem Beitrag folgt.
<h2>Weniger Gesang mehr Töne</h2>
Beim ersten Mal Hören von „Trials“ fällt eines rasch auf: Die Band scheint nicht viel sagen zu müssen, um viel Gefühl mit ihrer Musik zu transportieren. Denn bloß in 7 Songs des insgesamt 12 Songs-schweren Albums, ist Gesang vorhanden. Negativ fällt dies allerdings keinesfalls in die Wertung, denn gerade die gesanglosen Songs dieses Albums wissen zu überzeugen. Die eingestreuten Elektroparts vermischen sich hervorragend mit dem Spiel der Band zu einem gefühlvollen Mix, der zum Träumen anregt. Hier werden die drei exzellenten Stimmen, der insgesamt aus 4 Mitgliedern bestehenden Band gar nicht vermisst.
<h2>Abwechslung ist das Zauberwort</h2>
Doch ganz ohne Stimme geht es eben auch bei "Mutiny on the Bounty" nicht. Songs wie „Fictions“ oder „For the men who had everything“ erinnern, auf eine dezente Art und Weise an die Zeiten der Band „Bloc Party“ und bringen sofort ein Hoch in die Gefühlswelt des zugeneigten Hörers. Abwechslung ist dabei ein großer Bestandteil von „Trials.“ Der Wechsel zwischen Höhen und Tiefen vermittelt hier sofort das Gefühl, jedes Mal tatsächlich einen neuen Song zu hören. Was meiner Meinung nach in letzter Zeit nicht mehr häufig der Fall ist.</p>

<p>„Artifacts“ ist die erste Auskopplung von „Trials“ und gibt bereits von vornherein ein sehr gutes Bild vom Album ab. Treibend, kraftvoll und irgendwie anders präsentiert man hier einen Einblick der zu überzeugen weiß. Auch in der Länge der Scheibe hat man es geschafft, über die Limbo Stange hinweg zu springen, anstatt unter dieser hindurch zu tänzeln. Knapp 50 Minuten beträgt die Laufzeit, die jedoch im Fluge vorbeizieht, während man gemütlich auf der Couch liegend dem Klang von "Mutiny on the Bounty" folgt.</p>

<p>Das Album "Trials" von "Mutiny on the "Bounty" ist seit dem 27.4.2012 erhältlich. Die CD erhaltet ihr für knapp 14 Euro im Handel. Geneigte Downloader dürfen das Album für günstige 10 Euro über Amazon.de oder Itunes beziehen.
<h2>Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/u9XPorIHu-s" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u9XPorIHu-s" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
„Trials“ war für mich die erste Berührung mit der Band „Mutiny on the Bounty“ und ich bereue diese keinesfalls. Die Band schuf mit ihrem zweiten Album für mich persönlich einen Beitrag zum Frühling und wird sicherlich auch im Sommer noch die eine oder andere Feier beschallen. Wer bereit ist, über den Tellerrand seiner musikalischen Vorlieben zu schauen und sich auf Neues einzulassen, wird mit „Trials“ sicherlich keinen Fehlkauf machen.</div>
                        </div></div>
Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Redfield Records</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Der Kampf um die Hosentasche]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/der-kampf-um-die-hosentasche</link>
        <pubDate>Wed, 09 May 2012 17:35:22 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Vergleich ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Feature ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3228" title="© Pietro D'Amore" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/hose.jpg" alt="" width="643" height="451" /></p></p>

<p>Es ist 2012 und es hat sich doch einiges geändert, seitdem wir damals mit unseren großen schweren GameBoys einige Autofahrten zum Urlaubsort überstanden haben. Nicht nur wir Spieler sind älter geworden, auch die Geräte und der Markt sind gereift und pessimistische Stimmen werden immer lauter, dass uns Handhelds, wie wir sie bisher kannten, so langsam verlassen werden. Aber darf man das als leidenschaftlicher Spieler wirklich so hinnehmen?
<h2>Die Rivalen</h2>
Neben dem Platzhirsch Nintendo, der seit dem Nintendo DS erfolgreich versucht, ähnlich wie die Piratenpartei, statt Nicht-Wähler Nicht-Spieler an Bord zu holen, baut sich Sony mit ihren Premium-Produkten ihre ganze eigene Nische auf und bietet umfangreiche Abenteuer für die Hosentasche. Der dritte Mitspieler dagegen ist nochmals ein  ganz anderer: Der Apple-Store und Play-Store auf Android versorgen sämtliche Smartphones mit Spielen und zeigen, dass die Zeiten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snake" target="_blank">Snake</a> nun endgültig überholt sind.</p>

<p>Mit den verschiedenen Handheld-Ansätzen haben sich auch drei generelle Zielgruppen entwickelt. Denn auch wenn es grundlegend darum geht, die Freizeitgestaltung auf Reisen, Abends im Bett oder auf dem Weg zur Arbeit zu verbessern, so suchen nicht alle Spieler das gleiche.
<h2></h2>
<h2>Vor- und Nachteile im Vergleich</h2>
Wenn man versucht, die einzelnen Angebote zu positionieren, stellt man fest, dass es sehr schwierig ist, das beste Gerät zu küren. Immerhin sind die Bedürfnisse und Budgets bei jedem Spieler nun einmal unterschiedlich. Ein entscheidender Unterschied liegt aber darin, dass die Masse dazu tendiert, ein Smartphone, unabhängig von der Spiele-Lust, zu kaufen, und da man dort mit Apples Prestige-Modell schnell über die 600 Euro kommt, fällt es heute umso schwerer, noch einmal Geld für einen weiteren Handheld hinzulegen. Umso kritischer sind die Spieler geworden, so zeigen die Verkäufe in Japan, das Land in der die PSP große Erfolge eingefahren hatte, dass es den Spielern schwer fällt, sich neben dem Smartphone noch einen Premium-Handheld wie die PS Vita zuzulegen. Zumal Apple ja noch viel dafür tut, ihr iPad zu verkaufen, welches ja fast auch noch in den Vergleich genommen hätte werden können.</p>

<p><h2><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3233" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/diagram2.jpg" alt="" width="643" height="526" /></p></h2>
<h2>Das Smartphone: Wie weit braucht man denn überhaupt ein teures?</h2>
Zugegeben, als das iPhone nach dem anfänglichen Widerstand sich immer mehr durchsetzen konnte, zeigten sich immer mehr Vorteile eines Smartphones: Plötzlich wurde E-Mails schreiben unterwegs genau so bequem, wie das Versenden von SMS. Dank GoogleMaps musste man sich gar nicht mehr verlaufen, viele kleine kostenlose Apps führten zu unzähligen Spielereien und schienen anfangs teilweise wirklich nützlich. Gute Spiele haben wir auch zu Gesicht bekommen: Sei es das <strong>"Game Dev Story"</strong>, ein <strong>"Sword and Sorcery"</strong> oder eines von den vielen anderen Indie-Titeln, welche für wenig Geld neuartige Spiel-Erfahrungen möglich machten. Allerdings haben viele der Titel den Sprung auf andere Plattformen geschafft und so dass einem eher wenige exklusive "Must Haves" durch die Lappen gehen, wenn manSmartphone-Spielereien verzichtet. Außerdem fühlt es sich langsam so an, als wäre der Smartphone-Markt unüberschaubar geworden:
<ul>
	<li>Unzählige Geräte-Typen, welche nicht alle die selbe Leistung bieten</li>
	<li>eine schnelle Überholung und Weiterentwicklung lassen
teure Anschaffungen schnell veralten</li>
	<li>dutzende Apps auf dem Smartphone, die man nur sehr selten wirklich braucht</li>
	<li>lauter unkreativer Spiele, welche versuchen, auf der Erfolgswelle
von "Angry Birds" &amp; Co mitzuschwimmen</li>
	<li>gute Lösungen für die Einschränkungen der Touch-Steuerung zeigen
sich selbst nach Jahren nicht</li>
</ul>
Was den Spiele-Sektor angeht, so sehen wir ein erschreckendes Bild. Wo anfangs noch die Euphorie herrschte und alles möglich schien, ähnlich wie in der Anfangsära der Videospiele, finden wir heute einen Markt, für den es sich kaum zu investieren lohnt. Als Entwickler hat man vielleicht nicht so hohe Kosten im Vergleich zur Handheld-Unterstützung, doch ob ein Spiel wieder genügend Geld einspielt, scheint völlig von Trends und Zufall gesteuert. Der Markt ist nun einmal überlaufen und die Genre auf den Touch-Geräten beschränken sich auf ein schmales Feld, also Tower-Defense, Puzzle-und Microspiele. Eine ähnliche Online-Erfahrung und Vernetzung wie auf XBL oder im PSN sucht man hier vergebens.</p>

<p>Nur zu schön ist der Gedanke, alles in einem Gerät vereint zu haben. Allerdings fressen uns die Spiele für unterwegs die Akku-Laufzeit für wichtige Telefonate weg und wenn man sich einmal anschaut, wie uns die Smartphones umerziehen, in eine Masse-statt-Klasse-Mentalität, oder wir plötzlich anfangen, selbst unterwegs viel Lebenszeit mit Facebook zu verbringen, statt qualitative Informationen aufzunehmen, so sollte man sich als leidenschaftlicher Spieler doch tatsächlich mal hinterfragen, ob man wirklich seine Ansprüche dermaßen runterfahren und Gefahr laufen möchte, dass uns die ganzen sogenannten "Non- und Casualgamer" einen neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Video_Game_Crash" target="_blank">Videospiel-Crash</a> wie damals, Anfang der 80er, durchleben möchte.</p>

<p>Also, eventuell reicht ja vielleicht schon ein günstiges Smartphone und ein guter Handheld, um für dasselbe Geld mehr zu bekommen?
<h2>Die aktuellen Handhelds: Die letzten ihrer Art?</h2>
Natürlich finden wir bei den Handhelds durch ihre langjährige Präsenz genauso Vor- wie auch Nachteile. Ähnlich wie die GEMA momentan, tun sich die traditionellen Unternehmen wie Nintendo und Sony schwer, ihre Geschäftsmodelle konkret zu überarbeiten. Wo man sich dank Download-Käufen auf günstigere Spiele gefreut hat, erwarten den Spieler dieselben Preise wie für die Spiele mitsamt Verpackung im Laden. Kleine PlayStation Minis, welche von der Qualität teilweise nicht ansatzweise mit 99 Cent-Spielen auf den Smartphones mithalten können, werden ebenso um ein paar Euro teurer angeboten, als man annehmen möchte. Prinzipiell ist die Anschaffung eines 3DS oder einer PS Vita mit 150-230 Euro wesentlich günstiger als die Investition in ein teures Smartphone oder gar ein Tablet-PC. Allerdings können und wollen diese Geräte nie den Umfang von Smartphones komplett ersetzen, womit der simple Preis-Vergleich zwischen Smartphone und Handheld nicht aufgeht. Natürlich sind die Spielepreise dann auch noch einmal ganz anders angesetzt, aber dafür kann ein gewisser Umfang erwartet werden, den man woanders in tragbarer Form einfach nicht bekommt.</p>

<p>Gerade die PS Vita hat dank ihres "PS3 für unterwegs"-Feelings in den letzten Wochen die Gunst der Redaktion erobern können. Plötzlich kann man ohne Einschränkungen umfangreiche Spiele besser in den Alltag integrieren: Wenn die Arbeit und Familie kaum noch Zeit für ein langes Rollenspiel zulassen, lässt es sich nun bequem in der Mittagspause oder Abends im Bett, wenn die Liebste schon eingeschlafen ist, noch spontan ein wenig weiterfarmen. Und dank der 3D-Erfahrung des 3DS oder dem besonders großen und hochwertigen Touchscreen der PS Vita sehen wir ein großes Potenzial, dass Spielerfahrungen von den Heimkonsolen nicht nur portabler geworden sind, sondern in Zukunft noch erweitert werden können, wie sich in Uncharted: Golden Abyss schon deutlich zeigt. Und wer eins der beiden Geräte in die Hand nimmt, wird auch sofort fühlen wie ergonomisch echte Tasten bleiben und weiterhin für ein präzises Steuern in Action-Spielen Voraussetzung bleiben.</p>

<p>Ein Vergleich zwischen dem 3DS und der PS Vita würde jetzt ein wenig den Rahmen sprengen. Unter Betrachtung des Themas lässt sich unserer Meinung nach nur grob sagen: Beide Handhelds sind im Grunde genommen gelungene Updates ihrer Vorgänger, welche auf aktuelle Trends (wie soziale Netzwerke und mehr Online-Funktionen) setzen und durch noch mehr Leistung, angenehmere Ergonomie (zwei Analogsticks bei der Vita) und anderer Features (wie die Touchfläche auf der Rückseite der Vita oder die 3D-Funktion des 3DS) ihre Daseinsberechtigung bestätigen. Abgesehen davon haben wir es hier mit zwei ausgezeichneten Handhelds zu tun.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Welche Geräte zu wem passen…</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
...können wir wohl nicht bestimmen, doch unsere Redaktion ist sich einig: Wir wünschen uns tatsächlich ein erneutes Aufblühen der Handhelds! Selbst wenn wir den Markt nicht großartig beeinflussen, es wäre wirklich schade, wenn die aktuellen Handhelds wirklich wegen der Massen-Bedienung und der geringen Bereitschaft, für gute Spiele auch etwas mehr auszugeben, die letzten ihrer Art sein würden. Wer das nächste Mal dabei ist, seine 500 Euro aufwärts in ein Gerät zu investieren, welches zwar alles, aber dafür nichts qualitativ wirklich gut kann, zu investieren, sollte vielleicht zumindest noch einmal darüber nachdenken, ob das Leben nicht ein wenig zu kurz für Kompromisse ist. Gerade was die Steuerungsmöglichkeiten angeht, sind die Handhelds weiterhin zwei Nasen vorn und gerade bei der PS Vita findet man nicht nur alle Eingaben wie auf den Smartphones, sondern bekommt noch zusätzlich Tasten und Sticks wie auf einem echten Controller. Ich für meinen Teil schieße weiterhin Fotos mit der digitalen Spiegelreflex, browse auf großen Monitor-Bildschirmen, benutze ein richtiges Navigations-System im Auto und spiele lieber die Werke von Nintendo und Sony, welche maßgebend in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt haben, dass ich Videospiele so liebe.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[PS Vita Gewinnspiel]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/ps-vita-gewinnspiel</link>
        <pubDate>Tue, 08 May 2012 23:44:01 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Gewinnspiel ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3202" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/vita_jeah.jpg" alt="" width="643" height="347" /></p></p>

<p>Ihr habt unsere Testberichte rund um die Playstation Vita gelesen, das Kribbeln in den Fingerspitzen gespürt und trotzdem mit dem Kauf des Handhelds gezögert? Da haben wir einen ordentlichen Ansporn für Euch parat, der eine Entscheidung mit Sicherheit leichter machen dürfte! Denn wir verlosen unter allen Teilnehmern folgendes PlayStation Vita-Spielepaket, bestehend aus:
<ul>
	<li>1x <a href="http://www.couchcastle.de/2012/04/uncharted-golden-abyss-2/" target="_blank">Uncharted: Golden Abyss</a></li>
	<li>1x <a href="http://www.couchcastle.de/2012/04/wipeout-2048/" target="_blank">WipEout 2048</a></li>
	<li>1x <a href="http://www.couchcastle.de/2012/05/unit-13/" target="_blank">Unit 13</a></li>
	<li>1x Everybody’s Golf</li>
</ul>
Wetzt die Finger und schickt die Antworten folgender Fragen an: kontakt (ät) couchcastle.de</p>

<p><strong>Frage 1:</strong> Wo beginnt Nathan Drakes neueste Expedition?<br />
<strong>Frage 2:</strong> Wie viele Rennserien und Rennen umfasst die Singleplayer-Kampagne bei WipEout 2048?<br />
<strong>Frage 3:</strong> Unit 13 – Was ist das Gegenstück zu den Tarn-Operationen?<br /></p>

<p>Keine Ahnung? Na, dann solltet Ihr Eure Hausaufgaben machen und nochmals unsere Testberichte studieren!</p>

<p>Viel Spaß und noch mehr Glück wünschen wir Euch in Zusammenarbeit mit Sony Computer Entertainment.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Hinweis</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Redakteure von CouchCastle (sowie Verwandte) sind nicht zur Teilnahme am Gewinnspiel berechtigt. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name, im Falle des Gewinns, abgekürzt veröffentlicht wird. Teilnahmeschluss ist der 20.05.2012 um 23:59 Uhr.</div>
                        </div></div></p>

<p><h2>**UPDATE**</h2></p>

<p>So, die Zeit ist um und wir haben eine Gewinnerin... <strong>Marina B.</strong> aus Beckingen! Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem umfangreichen Software-Paket.</p>

<p>Vielen Dank für Eure zahlreiche Anteilnahme. Wer gerne noch einmal sein Glück auf die Probe stellen möchte, kann ja auch bei unserem "Sorcery"-Gewinnspiel teilnehmen: <a href="http://www.couchcastle.de/2012/05/gewinnspiel-sorcery/">Link</a>.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Bronson (2008)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/bronson-2008</link>
        <pubDate>Fri, 04 May 2012 18:11:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-2906 aligncenter" title="Bronson Banner" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bronson-Banner.jpg" alt="" width="623" height="300" /></p></p>

<p>Bewaffneter Raubüberfall. 50 Pfund Beute. Für 7 Jahre verknackt. Das ist der Grund für den chaotischen Verlauf von Michael Petersons Leben. Ihn selbst scheint sein merkwürdiger Lebensstil gar nicht zu stören. Ganz im Gegenteil: Voller Liebe zu seinen wechselnden Behausungen nennt er das Gefängnis <strong>„Hotel“</strong> und seine Lieblingsaktivität ist es sich mit den Aufsehern zu <strong>Prügeln</strong>. Mit dieser Eigenschaft macht sich Michael Peterson nicht nur einen Namen, sondern sammelt obendrein fleißig Haftjahre für seinen weiteren Aufenthalt im „Hotel.“Geiselnahmen, Revolten und schwere Körperverletzungen machen ihn in ganz Britannien bekannt unter dem Namen „Charles Bronson.“</p>

<p><h2>Aus der Realität rein in die Filmindustrie</h2>
Die mit <strong>Tom Hardy</strong> besetzte Rolle des Charles Bronson ist nicht bloß Fiktion. Michael Peterson ist der bekannteste Häftling Britanniens und wurde dort über<strong> 120- Mal</strong> in andere Gefängnisse versetzt. Durch seine ungeheure Gewaltbereitschaft und seinem ungezügelten Drang nach Konfrontationen ist er bereits seit <strong>37 Jahren</strong> in Haft und bisher stehen die Chancen schlecht, dass Michael Peterson alias Charles Bronson in den nächsten Jahren auf freien Fuß kommt. Wie man es aus Filmen, die auf wahren Geschehnissen beruhen bereits kennt, ist der Film nur auf den interessanten und dramatischen Teilen des Lebens von Charles Bronson zurechtgeschrieben. Chronologische Abläufe sind nicht beachtet worden und manches ist filmtypisch überspitzt dargestellt.
<h2>Die Realität weicht dem Unterhaltungswert</h2>
Bronson ist ein Film für den etwas anderen Geschmack. Mit teilweise schräg komödiantischen, angsteinflößenden und dann wiederum traurig dramatischen Szenen hält Bronson den Zuschauer wirklich auf Trab. Um nicht zu sagen alles, aber jedoch sehr vieles ist dabei dem hervorragenden Schauspiel von Tom Hardy zu verdanken. Das Herzstück seiner Darbietung geht dabei auf seine Mimik und Gestik zurück. In kürzester Zeit wechselt er zwischen allen Gefühlszuständen und kann diese dabei so gut auf den Zuschauer übertragen, dass man sich nicht selten dabei ertappt, wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen, wenn Tom Hardy, alias Bronson, sich freut.
Tragen muss Hardy den Film zum Glück jedoch nicht. Ein flüssiger Verlauf im Film ist gegeben und nachvollziehbar. Die Dialoge sind stilvoll<strong>, literarisch angehaucht</strong> und jeder Charakter besitzt seine ganze eigene humorvolle und weniger humorvolle Macke.
Um das gesamte Paket zu schnüren, hat man auf einen Stil gesetzt, der dem eines <strong>Clockwork Orange</strong> (Stanley Kubrick) stark ähnelt. Kunst, Musik, Ausdruck, beinahe alles vermischt sich zu einem abstrusen <strong>Theaterstück</strong> ,voll an herrlichem Wahnsinn, und am Ende sitzt man mit einer offenen Kinnlade da und denkt sich: „Was habe ich mir da gerade eben angeschaut?!“</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/o5M4EPyg974" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/o5M4EPyg974" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Kunstvoll, unterhaltsam und kurzweilig präsentiert sich der Bronson dem Zuschauer. Dabei wirkt er nicht gekünstelt oder gar von Stanley Kubrick abgekupfert. Der englische Humor, die teilweise absurd genialen Momente und vor allem Tom Hardy als Muskelpaket machen für mich den Reiz an diesem Film aus. Bronson ist ein Knacki zum liebhaben und bekommt von mir eine Empfehlung zum Anschauen. Wer der englischen Sprache mächtig ist und auch mit dem einen oder anderen Akzent keine Probleme hat, dem Empfehle ich obendrein, sich den Film im Original Ton anzusehen.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[The Avengers (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/the-avengers-2012</link>
        <pubDate>Thu, 03 May 2012 16:22:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Kinobesuch ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3096" title="The Avengers" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/avengers_header.jpg" alt="" width="643" height="425" /></p>
Momentan entkommt man ja kaum noch der großen Werbekampagne, welche die Superhelden von "The Avengers" ziemlich präsent macht. Und wenn sogar schon mal die eigene Freundin zu solch einem Action-Feuerwerk drängt, kommt es auch bei mir schon mal wieder vor, dass ich den saftigen Kinopreis in Kauf nehme und mich sogar noch mal freiwillig mit einer 3D Brille rumschlage. Ist der Film die Mühe wert, die geliebte Couch zu verlassen und ganz traditionell mitsamt Popkorn im Saal verschlungen zu werden?</p>

<p><h2>Die Fäden finden alle zusammen</h2>
Sei es nun der Hulk, Thor, Captain Amerika oder Iron Man: In den letzten Jahren hat Marvel den Hauptfiguren einzelne Filme spendiert um diese einzuführen. Das hat unterschiedlich gut geklappt: Zwar konnte<strong> Iron Man </strong>stark Punkten, dafür fehlte es bei <strong>Hulk</strong> oder <strong>Captain America</strong> an dem nötigen Feinschliff. Jetzt gab es grünes Licht für den gemeinsamen Film, in dem die ganze Palette durch eine große Bedrohung gezwungen wird, zusammenzuarbeiten, denn Thors Adoptivbruder Loki verbündet sich mit einer außerirdischen Rasse, um die Menschen zu unterjochen.
Wo es bei solchen Plots meistens "nur" darum geht, das Böse zu überwinden, setzt "The Avengers" seinen Fokus auf die Beziehung zwischen den Helden. <strong>Nick Fury </strong>(Samuel L. Jackson mit Augenklappe) ist dabei Anfangs der Einzige, der wirklich daran glaubt. Das Team der Helden hat so seine Anlaufschwierigkeiten, streitet und prügelt sich stets untereinander, bevor es aber nach dramatischen Schicksalsschlägen in einer finalen ausufernden Explosions- und Action-Orgie sich gemeinsam der Bedrohung aus dem All widersetzen kann.</p>

<p>Die Action macht großen Spaß, soviel steht fest. Die Super-Helden haben keine Mühe, die physikalischen Gesetze komplett zu übergehen und bieten verrückte Flugmanöver, reißen Wände ein, überwinden größte Abgründe ohne sich zu verletzen... Daher kommt, dank des"mittendrin"-Gefühls, auch richtiges Kino-Feeling auf. Die Dialoge sind größtenteils auch recht witzig, auch wenn hier und da vielleicht mal ein One-Liner etwas zu erzwungen rüberkommt.
Optisch und akustisch wurde hier versucht, alles High-End zu halten, auch wenn mir das gerade von der Musik her dann doch manchmal zu weit geht... wenn man so schaut, mit welchem Pathos die Geschichte erzählt wird, so fällt einem nur umso mehr auf, dass hier versucht wird, selbst die kleinen Dinge so dick wie möglich aufzutragen. Also mir wurde das fast schon ein wenig zu viel zum Ende hin.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/cF-oI-jJlqE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cF-oI-jJlqE" /></object></p>

<p><h2>Blasse Gegenspieler</h2>
Aber der einzige richtige Kritikpunkt war für mich die Gegenseite: Natürlich braucht in Einführung der Helden schon genug Vorbereitung und Zeit, aber die Truppe ist nun mal eben nur so beeindruckend, wie ihre Gegenspieler es erlauben. Und da wartet halt nur die Labertasche Loki, der mit seiner nicht wirklich überzeugenden Argumentation versucht, in den Köpfen der Menschen rumzuspielen. Als Unterstützung dient ihm nur eine Armee gesichtsloser Außerirdischer, welche in der finalen Schlacht dann nur als Kanonenfutter dienen und ohne größere Persönlichkeiten auflaufen. Schade, denn ein paar mehr Super-Helden auf der bösen Seite hätten der Gegenspieler-Seite mehr Tiefe geben können, als den plumpen Wunsch, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dennoch haben die Autoren es geschafft, viele Ideen in die fast 2,5 Stunden zu packen.</p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Die Marvel-Filme waren für mich immer ein zweischneidiges Schwert: Nicht selten rieseln die Filme auf mich ein und ich denke mir zwischendurch immer, wieso ich mir das eigentlich anschaue. Nicht, dass die Story und die Dialoge so ein tiefes Niveau wie bei Transformers erreichen, das passt soweit ja alles gut. Aber man fühlt sich dann doch schnell immer wieder unterfordert, weil große Überraschungen und nachhaltige Inhalte, welche mich nach dem Film noch beschäftigen, einfach ausbleiben und natürlich auch erst gar nicht beabsichtigt werden. Doch zwischendurch wird es mir dann doch wieder klar: Es sind die Charaktere, weswegen ich am Ball bleibe. So verbraucht sie eigentlich nach all den Jahren sein müssten, desto überraschter bin ich, dass die Schauspieler, wie Robert Downey Jr., es schaffen, ihnen ihren Charme zu verleihen. Zu schade, dass auf der Seite der Bösewichte da nichts ähnliches geboten wurde. Daher kann ich durchaus den Weg ins Kino empfehlen, auch wenn ich persönlich von der 3D-Versino abraten möchte, da der lange Film mit viel Action sehr anstrengend ausfallen kann. "The Avengers" ist jedenfalls Popkorn-Kino in seiner Höchstform!</p>

<p><h4>Wertung: 7.5</h4></div>
                        </div></div></p>

<p>Fun-Fact: In der Original-Fassung wird der HULK tatsächlich von Lou Ferrigno, also dem grünen Helden aus der TV-Serie der späten 70ern gesprochen.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Unit 13]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/05/unit-13</link>
        <pubDate>Wed, 02 May 2012 22:11:47 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align: center; margin-bottom: 30px;"><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3079" style="margin-bottom: 10px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/unit13.jpg" alt="" width="643" height="281" /></p></p>
Wie viele Shooter habe ich eigentlich bereits gespielt? Viele. Verdammt viele! Wahrscheinlich sogar viel zu viele, dass mich das Genre seit längerer Zeit absolut kalt lässt - und das trotz oder gerade wegen der überzeichneten Ballerorgien moderner Marken. Stelle ich mir aber die Frage, welcher virtuelle Schusswechsel mich zuletzt begeistert hat, muss ich tatsächlich kurz nachdenken, um auf „S.T.A.L.K.E.R.“ (2007) und vor allem auf „Rainbow Six: Raven Shield“ (2003) zu kommen. Letzter Titel war ein unheimlich spannender Taktikshooter, der mich anno dazumal lange Zeit gefesselt hat, umso mehr war ich gespannt, ob „Unit 13“, ebenfalls ein Taktikshooter auf der PS Vita, mit der damaligen Begeisterung mithalten kann.
<h2>Vom Schleicher zum Rambo</h2>
Bereits das kurzweilige, wie auch informative Tutorial zeigt dem Spieler schnell, was ihn erwartet: Eine butterweiche 3rd-Person-Steuerung, die beinahe blitzblank von der Hand geht. Lediglich das Deckungssystem zickt hier und da, wenn der Protagonist seinen Gegner nicht anvisieren möchte und leicht umpositioniert werden muss. Ärgerlich, aber nicht frustrierend, da dieses Problem a) nicht allzu häufig vorkommt und b) der Erfolg ohnehin überwiegend im Hinterhalt liegt.</p>

<p>Auch die insgesamt 36 teils sehr anspruchsvollen Missionen lassen sich bereits im Tutorial erahnen: Am meisten Spaß haben mir die Tarn-Operationen gemacht, denn schlagen die Gegner bei Sichtkontakt oder Lärm Alarm, bzw. tappt man blindlings in den Blickwinkel einer Überwachungskamera, ist die Mission gelaufen. Da hilft es nur, die Routen der Patrouille auf der Karte zu studieren, sie mit aufgesetztem Schalldämpfer auszuknipsen oder mit dem Messer lautlos niederzustrecken. Dass man dem Smalltalk der Terroristen aus dem Hinterhalt heraus lauschen kann, ist ein nettes Gimmick, eine kleine Belohnung für die lautlose Aktion. Glaubhaft und spannend!</p>

<p>Das komplette Gegenstück sind die Deadline-Operationen, in denen das Missionsziel in einer vorgegeben Zeit erledigt werden müssen. Mienen und andere Hindernisse erschweren die actiongeladenen Operation, in denen eine kleine Übermacht mit Köpfchen ausgeschaltet werden muss. Sabotage- und Rettungseinsätze sorgen für nochmals mehr Abwechslung, auch wenn Interaktionen per Touchscreen mit der Umwelt hätten kreativer sein dürfen. Ein simples Antippen, das war’s dann schon. Für alle Missionen gilt, dass vor allem die alternativen Routen und auch der eigene Spielstil diverse Möglichkeiten bei der Vorgehensweise erlauben. Ebenso schön ist die Vielfalt beim Leveldesign: Von der U-Bahn bis hin zur Disco, hier gibt es vieles zu entdecken.</p>

<p>Neben der Highscore-Jagd halten nach Beendigung der 36 Einsätze auch die Primär-Missionen weiterhin bei Laune, in denen Gegner mit Rang und Namen beseitigt werden müssen. Und wer in seiner Freundesliste weitere „Unit 13“-Spieler vorzuweisen hat, kann per Wifi-Verbindung im Koop-Modus gänzlich neue Taktiken ausklügeln, die ein Mitstreiter überhaupt erst erlaubt.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19487Airbase_002.jpg" target="_blank"><p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-3082 alignnone" style="margin: 2px;" title="19487Airbase_002" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19487Airbase_002-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19491MtBase_003.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3083 alignnone" style="margin: 2px;" title="19491MtBase_003" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19491MtBase_003-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19486Airbase_001.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3081 alignnone" style="margin: 2px;" title="19486Airbase_001" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19486Airbase_001-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19488Airbase_009.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-3085" style="margin: 2px;" title="19488Airbase_009" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/05/19488Airbase_009-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></p></a>
<h2>Ich: Eine Ein-Mann-Armee</h2>
Das Faszinierende an „Rainbox Six: Raven Shield“ war der Wechsel zwischen mehreren Crewmitgliedern, die man auch manuell in Position bringen konnte, um beispielsweise eine Villa umstellen zu können. „Unit 13“ begrenzt das Geschehen im Singleplayer-Modus leider nur auf ein einziges Truppenmitglied, das man vor Missionsbeginn frei wählen darf. Ob Scharfschütze oder Techniker, die insgesamt sechs Charaktere, unterscheiden sich nicht nur in ihrer Ausrüstung und ihren Profilwerten, nein, sie lassen sich zudem mit freischaltbarem Equipment ausrüsten: Neue Feuerwaffen (Pistolen/Gewehre), diverse Granaten oder gar Sprengsätze samt Fernzünder sind nette Spielereien, die man gerne ausprobiert. Zwar wäre es schöner gewesen, wenn die Utensilien von Beginn an zur Verfügung gestanden hätten, aber immerhin wird der Levelaufstieg der Soldaten motivierend belohnt.</p>

<p>„Unit 13“ macht spielerisch sehr vieles richtig, Sound und Optik sind ebenfalls gelungen, wenngleich die Grafik in ihrer Gesamtheit nicht mit der Pracht von „Uncharted: Golden Abyss“ mithalten kann. Wirklich schade aber ist das Fehlen einer fesselnden Handlung. Ein Missionbriefing ist vorhanden, sogar gut vertont, aber ohne jeden Zusammenhang. Hier wurde eine Menge Potenzial verschenkt.
<h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/3tq1gRHPHvY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3tq1gRHPHvY" /></object></p><p>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Die Handlung eines Taktikshooters muss ja nicht gleich aus der Feder eines Tom Clancy stammen, dennoch hätte ich mir einen fesselnden roten Faden gewünscht, der etwas mehr Spieltiefe bietet und auch jene Spieler anspricht, denen das reine Gameplay nicht ausreicht. Mir hat „Unit 13“ nichtsdestotrotz, nach Jahren meiner Shooter-Abstinenz, dank der spielerischen Abwechslung viel Spaß gemacht. Insbesondere die Tarn-Missionen haben mich fesseln können, während ich das Verhalten meiner Gegner analysiert habe und sie einen nach dem anderen ins virtuelle Jenseits befördert habe. Wer anstelle eines bombastisch überinszenierten Kopfschuss-Feuerwerk mehr Gefallen an Feuergefechten mit Köpfchen findet, kann bedenkenlos einen Blick riskieren.
<h4>Wertung: 7.8</h4>
</div>
                        </div></div>
<em>Wir bedanken uns ganz herzlich bei <strong>Sony Computer Entertainment</strong> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</em></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Unsere Tricks gegen die Gamer-Plautze]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/unsere-tricks-gegen-die-gamer-plautze</link>
        <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 07:37:47 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Kolumne ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Ratgeber ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3035" title="Zeichnung: Pietro D'Amore" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/glowinthedark.jpg" alt="" width="643" height="469" /></p>Anders als in <strong>Game of Thrones</strong> kommt der Winter nicht gerade, sondern verlässt uns so langsam. Für die Einen oder Anderen macht das eigentlich kaum einen Unterschied, aber für viele naht der Griff zum Sommer-Outfit und plötzlich passt alles nicht mehr so, wie noch im Vorjahr. Das Einigeln und Einkuscheln macht gemütlich, die erhöhte Aufnahme von allerlei Nahrung (inklusive Weihnachtsgebäck) und der Bewegungsmangel dank schlechtem Wetter hinterlassen schon mal ihre Spuren.</p>

<p>Wie man sich vielleicht wieder etwas in Form bringen kann, ohne seinen gemütlichen Lebensstil auf der Couch gleich aufzugeben, erfahrt Ihr mit unseren kleinen Tipps und Tricks gegen die Gamer-Plautze:</p>

<p>Wer abnehmen will, kommt um drei Punkte nicht herum: Bewegung, gesundes Essen und Entspannung. Das ist altbekannt und jeder, der sich schon mal mit dem Problem beschäftigt hat, wird zustimmen, dass wenn man nur einen Punkt extrem auslebt auf lange Sicht kaum Erfolge verzeichnen wird. Zwei Wochen eine Diät machen und sich nicht bewegen bringt die verlorenen Kilos schneller wieder als man es gerne hätte. Viel Sport machen kostet Zeit, die man ja vielleicht lieber mit Filmen und Spielen oder Lesen verbringen würde und nimmt einem den Spaß an der Bewegung. Wer gesund isst und viel Sport treibt, vernachlässigt die Ruhe und Wellness für den Geist, was sich auf lange Sicht auch negativ auf Eure Pläne auswirkt. Daher empfehlen wir lieber von allem ein bisschen und dafür auf lange Sicht handeln, selbst wenn es nur bis zum nächsten Winter geht:
<h2>Tipp 1: Alternative Getränke ausprobieren</h2>
Softdrinks oder das gesellige Bier am Abend erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei können Alternativen schon einiges bewirken: Viel Wasser, ab und an auch gemischt mit Säften oder Tees sind eine zuckerarme Alternative als Colas &amp; Co. Wenn man einfach mal einen Monat nichts Anderes trinkt, gewöhnt man sich auch wieder um und stellt ab dann fest, dass die zuckerhaltigen Getränke vielleicht gar nicht so lecker sind, wie man vorher angenommen hat. Bier sollte an einem sportlichen Tag abends höchstens als 0,5 getrunken werden, denn wer einen Abend lang mehrere Flaschen davon trinkt, führt genau so viele Kalorien zu sich wie an einem ganzen Tag bloß durch ganz normales Essen.
<h2>Tipp 2: Alternative Snacks</h2>
Vor jeder Gaming-Session einen Apfel essen und einen schwarzen Tee trinken kann helfen, dem "Essen aus Langeweile" vorzubeugen. Ansonsten bieten Gemüse-Sticks mit Dips eine knackige Alternative zu Chips - und die Hände bleiben dabei auch noch sauber, wenn das mal nicht praktisch ist.
<h2>Tipp 3: Bewegung im Alltag steigern</h2>
Sport ist nicht jedermanns Sache... man muss sich ja auch dafür umziehen, Zeit nehmen und das Wetter sollte dann im Idealfall auch passen. Ok, aber ein klein wenig Bewegung lässt sich auch im Alltag gut unterbringen: Neben dem klassischen Spaziergang oder Supermarkt-Besuch per pedes reicht es ja auch schon mal, Treppen statt dem Fahrstuhl zu benutzen oder sich gleich auf's Fahrrad zu setzen, um zur Arbeit zu fahren. Lästige Gerüche und unnötige Kosten für Bus oder Bahn lassen sich so außerdem auch noch bis zum nächsten Winter verhindern. Vielleicht nimmt man so nicht ab, aber sich von einem Stuhl in den nächsten zu tragen wird eure Laune und Motivation leider nicht verbessern. Wer mit Letzterem Probleme hat, der kann es auch mit einer sportlich aktiven Freundin versuchen, welche Euch durch den Park oder durchs Bett jagen kann. Die ganz mutigen Zocker versuchen sich vielleicht sogar noch an Paintball...
<h2>Tipp 4: Mit sich selber zufrieden sein</h2>
All diese Tipps hält man eigentlich nur auf einem Weg durch: Man muss mit sich selber zufrieden sein. Lasst Euch nicht von der Werbung oder von Zeitschriften einreden, dass irgendwas mit Euch nicht stimmt - denn sich selbst an unrealistischen Maßstäben messen, führt zu Frust und wessen Selbstbild im Keller ist, der hat auch keinen Spaß, etwas Gutes für sich zu tun. Die Lösung liegt in den kleinen Dingen, welche man auf Langzeit in den Alltag einziehen lässt. Das verspricht auf lange Sicht mehr Erfolg als radikale Diäten, Sport-Bulemie oder irgendwelche Wundermittel, welche nicht das Verhalten ändern und nur kurzzeitig für Erfolge sorgen.
<h2>Tipp 5: The Sporty Geek Challenge</h2>
Für die ganz Harten gibt es allerdings noch besondere Einheiten, welche man gut mit seinen Hobbys kombinieren kann:
<ul>
	<li>Kalorienarme und gesunde Bentos mit Videospiel-Elementen kreieren</li>
	<li>Filme im Stehen gucken</li>
	<li>Jedes Mal, wenn man ein Leben verliert 10 Liegestütze (oder was ihr so schafft)</li>
	<li>Ein ganzes Buchkapitel im Spazieren lesen (Vorsicht, Straßenschilder!)</li>
	<li>Erst ins Internet gehen, wenn man an dem Tag schon eine sportliche Tat vollbracht hat</li>
</ul></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Viel Erfolg</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;"> ...wünscht Euch das Team von CouchCastle.de!
Im Winter reden wir dann darüber, wie es bei Euch gelaufen ist. Wir hoffen Ihr fandet diesen Artikel interessant und freuen uns wie immer über Eure Kommentare.</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Enter The Primates - We Are The Apokalypse]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/enter-the-primates-we-are-the-apokalypse</link>
        <pubDate>Thu, 26 Apr 2012 21:46:40 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piet</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Musiktipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Piet ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3012" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/header4.jpg" alt="" width="643" height="273" /></p></p>

<p>Da kommt man nach einem langen Arbeitstag nach Hause und ganz unerwartet steckt ein Umschlag im Briefkasten. "Was mag das bloß sein?", frage ich mich. Beim Auspacken springt mir eine CD entgegen - ah, Newcomer Band wünscht sich ein Review. Der optische Ersteindruck fällt nicht so umwerfend aus, vielleicht bin ich als Grafik-Designer ein wenig zu kritisch, aber das Cover-Artwork suggeriert mir nicht, dass ich hier eine Metal-Scheibe in der Hand halte. Das Bandlogo sieht aus wie ein Graffiti-Tag, der Comic-Affe scheint auch mehr aus dem Street-Art Bereich zu kommen, doch die poetische Note mit der Schreibschrift im Hintergrund in Verbindung mit starken Großbuchstaben und Photoshop-Schlagschatten mischen hier ungewöhnliches ineinander und verwirren zunächst. ABER...
<p style="text-align:center;"><img class="alignright" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/primates.th_.jpg" alt="" width="150" height="145" /></p>
<h2>Die Apokalypse aus Lautsprechern</h2>
Kaum sitze ich entspannt auf dem Sofa, ballert es mir schon entgegen. Während ich mich durch die Band-Vorstellung lese, wirken sämtliche Elemente auf mich ein, welche mir als Metalcore &amp; etc.-Hörer bereits bekannt sind und mir auf Anhieb auch schon gefallen. Nun, das hört sich schon mal um einiges besser an, als das Cover zu Beginn vermuten ließ. Die Jungs haben Bock, kein Zweifel. Während "Enslaved" dem Album einen stimmigen guten Auftakt gibt und auch schon erahnen lässt, wohin die Reise geht. Der cleane Gesang nach dem Growlen, die obligatorischen Breakdowns, die verspielten elektronischen Einwürfe und die harten Passagen... die Platte ist halt als richtiges Partymaterial positioniert.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignright size-medium wp-image-2987" title="Enter the Primates Bandfoto" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/entertheprimates_band-295x300.jpg" alt="" width="295" height="300" /></p></p>

<p>Viele Alben klingen ja leider so, als würde ein und das selbe Lied in verschiedenen Versionen durchlaufen, was man ihnen auf "We Are The Apokalypse" <strong>nicht</strong> vorwerfen kann - die Collage-artige Weise, ihr Album aus den vielen Einflüssen zusammenzustellen schafft immerhin eine abwechslungsreiche Scheibe, in der zum Beispiel in "The First Cut" sogar Frauen-Gesang seinen Einzug findet, was mir sehr gut gefällt - davon hätte ich gerne viel, viel mehr gehabt. "Outsourced" und "Regret" entpuppen sich dann nach mehreren Hören dank recht schöner Gesangmelodien auch als recht hörenswert.
Ansonsten wollen bei mir einfach keine Ohrwürmer entstehen, viele Gesangs-Melodien wollen nicht so richtig hängen bleiben und man ist, sobald die CD vorbei ist dann nicht mehr unbedingt noch damit beschäftigt.</p>

<p>Die Vorbilder der Band geben ihnen aber das Meiste vor: Ob <strong>"Attack Attack!"</strong>, oder <strong>"His Statue Falls"</strong> - hier versucht die Band, alle Elemente ihrer Lieblingsbands zu vereinen und daraus etwas Neues zu schaffen und zu übertreffen. Doch diese Bands haben die Messlatten sehr hoch angesetzt - so ist es natürlich schwierig, und auf dem ganzen Album vermisse ich einfach noch den einen oder anderen Hit und den besonderen Aufhänger, der DEN <strong>"Enter the Primates"</strong>-Sound ausmacht. Der Gesang, die Growls mögen alle in Ordnung sein und die Produktion klingt auch solide (gerade für ihr Budget) und holen einiges an Druck aus meinen lieben Standlautsprechern, aber überfliegen tun die Jungs aus Stuttgart ihre Vorbilder nunmal nicht - denn dafür fehlt es an großen Überraschungen.
<h2>Hörprobe</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/5-dBmCtWBvo" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5-dBmCtWBvo" /></object></p>

<p><h2>Linktipps</h2>
<ul>
	<li><a href="http://www.facebook.com/entertheprimates" rel="nofollow" target="_blank">http://www.facebook.com/entertheprimates</a></li>
	<li><a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.myspace.com%2Fentertheprimates&amp;h=fAQG00FoI" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.myspace.com/entertheprimates</a></li>
	<li><a href="http://entertheprimates.bigcartel.com/" target="_blank">entertheprimates</a></li>
</ul></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_piet.jpg);"></div>
        					    Piet
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Vielleicht ist ihr Mix und Versuch, alle Elemente, die gerade modern sind unter einen Hut zu bringen, ein zu ehrgeiziges Unterfangen für den Anfang. Aber sie sind jung und motiviert, da ist für die Zukunft wohl noch einiges mehr drin, wenn man auf dem nächsten Album ein wenig mehr eigensinniges wagt und noch <strong>den </strong>einen großen Hit landet. Den scheinbar recht humorvollen und sympathischen Jungs könnte ich es ja so eigentlich schon zutrauen.</p>

<p>Und wer vom Electro-Core immer noch nicht genug bekommt oder so etwas noch gar nicht kennt, oder einfach neuen unbekannten Bands aus Deutschland mal eine Chance geben möchte, kann dem kurzweiligen 30 Minuten langen Album <a href="http://entertheprimates.bigcartel.com/" target="_blank">hier</a> eine Chance geben.</div>
                        </div></div></p>

<p>Vielen Dank an <strong>BerlINSANITY</strong> für das Rezensionsexemplar.</p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Chronicle - Wozu bist du fähig? (2012)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/chronicle-wozu-bist-du-fahig-2012</link>
        <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:17:17 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-2870 aligncenter" title="Chronicle" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Chronicle-Banner.jpg" alt="" width="623" height="300" /></p></p>
<p style="text-align: center;"></p>

<p>Ein Mensch kapselt sich mittels einer Kameralinse von der Gesellschaft ab. Er hat keine Freunde, sein Vater ist Alkoholiker, seine Mutter sterbenskrank, in der Schule ist er das schwächste Glied. Doch vieles verändert sich als <strong>Andrew</strong> eines Abends von seinem Cousin<strong> Matt</strong> auf eine Party mitgeschleppt wird. Ein Rave in einer Lagerhalle soll es sein, doch das wirklich Interessante, geschieht außerhalb der tanzenden Menge. Denn als<strong> Steve</strong>, der beliebteste Junge der Schule auf Andrew trifft und sie gemeinsam mit Matt eine Höhle erkunden, passiert Ungeahntes...
Kurze Zeit nach der Erkundung der Höhle fällt den Dreien etwas auf: Ihre Konzentration bemächtigt sie dazu Dinge, inklusive sich selbst, schweben zu lassen. Sie können Objekte mittels Augenkontakt manipulieren und sie sind beinahe resistent gegen äusserliche Einwirkungen, wie beispielsweise Schläge. Nach diesem Vorfall werden Andrew, Steve und Matt die besten Freunde, sie nutzen ihre Kräfte, um sich zu amüsieren und haben Spaß daran sich weiter zu entwickeln. Alles könnte so idyllisch sein, doch als Andrews Mutter plötzlich im Sterben liegt und ihr alkoholabhängiger Ehemann nicht mehr dazu in der Lage ist, die Medikamente zu bezahlen, trifft Andrew eine fatale Entscheidung, die das Leben aller Beteiligten verändern wird.</p>

<p><h2>Ernsthaft, noch mehr Superhelden?!</h2>
<strong>"Chronicle"</strong> ist für mich eines des bisherigen Highlights 2012! Angefangen mit dem Stil der Wackel-Kamera, die Andrew die meiste Zeit in dem Film dank seiner Kräfte neben sich her schweben lässt und somit weniger anstrengend ausfällt, über die sympathischen und unaufgesetzten Charaktere bis hin zu der spaßig-dramatischen Story, hat mich <strong>Chronicle</strong> mit seiner Intensität und Atmosphäre förmlich gepackt und für die nächsten 84 Minuten nicht mehr losgelassen! Das Filmdebüt des Duos Max Landis (Story und Regie) und Josh Trank (Story) hebt sich dabei sehr von gewöhnlichen Superhelden-Filmen ab. Die Kräfte sind weniger ein Bestandteil des Filmes, als die Charaktere selbst. Das ermöglicht einem als Zuschauer weitaus mehr Gefühl und Spannung aus diesem Film zu ziehen, als es beispielsweise bei einem X-Men- oder Spider-Man-Film der Fall ist.
Generell erscheint es mir so, als wären die Schreiber des Filmes weniger von dem Vorbild amerikanischer Comicfiguren ausgegangen, sondern eher von dem asiatischen Pendant der Mangas.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img class="alignright" title="Akira" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Akira-couch.jpg" alt="" width="88" height="132" /></p>Denn vieles erinnert stark an dem Film <strong>Akira</strong> (1988) von Katsuhiro Otomo. Hier hat man zum Einen die Thematik der Freundschaft, die in Chronicle eine ähnliche Wendung nimmt, wie in Otomos Zeichentrick-Meisterwerk. Zum Anderen die Charakter-Entwicklung von Andrew, die der von Tetsuo in Akira beinahe gleicht. Doch das fällt keinesfalls negativ ins Gewicht. Ganz im Gegenteil: Der neue Blick auf das Helden-Kino wirkt frisch, unverbraucht und wird in Zukunft hoffentlich mit weiteren Filmen wie Chronicle bedient werden.</p>

<p><h2>Trailer</h2>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/CDwb1WJktD8" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CDwb1WJktD8" /></object></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Superheldenfilm? Nicht- Superheldenfilm? Drama?</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
<p style="text-align: left;">Egal als was man Chronicle bezeichnet, es kann nicht falsch sein! Denn Chronicle ist alles davon und eines ist er gewiss noch: Sehenswert!
Leider muss ich sagen, dass ich mit Chronicle keinen Hit an den Kinokassen erwarte, auch wenn er dies verdient hätte. Zu schlecht wurde der Film beworben und die Konkurrenz durch "The Avengers", der neusten Comicverfilmung von Marvel, ist ganz einfach zu stark.
Wer jedoch im Monat auch gerne mal zwei oder drei mal ins Kino geht, der wird mit Chronicle nichts falsch machen!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Discworld 2: Vermutlich vermisst....?!]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/discworld-2-vermutlich-vermisst</link>
        <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:46:27 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christopher</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Christopher ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Classics ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2037" title="Discworld 2 header" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Discworld-2-header1.jpg" alt="" width="632" height="356" /></p></p>

<p>Vor knapp 15 Jahren war ich sieben Jahre alt, noch feucht hinter den Ohren und dennoch völlig vertieft in eine Welt. Die Scheibenwelt. Sie ist eine fiktive Welt des Schriftstellers <strong>Terry Pratchett</strong>.
Dieser brachte bereits etliche Romane heraus. Von diesen Romanen wurden einige verfilmt, wie beispielsweise „Hogfather“ und „Die Farben der Magie“ und drei versoftet. Da ich im Alter von sieben Jahren noch nicht viel mit Romanen, aber umso mehr mit Computerspielen anfangen konnte, hielt mich der Titel <strong>„Discworld 2: Vermutlich vermisst....?!“</strong> in seinem Bann.
Das kann man sich ungefähr so vorstellen: 32-Bit Grafik flimmerte auf dem Bildschirm eines Packard Bell Heim Computers, der meinen Eltern gehörte und ich saß mit weiten Augen und noch weiter geöffnetem Mund davor und klickte mich durch bizarre Umgebungen.
<h2>Ein zauberhaftes Praktikum</h2>
In Discworld 2 schlüpft Ihr in die Haut des unbeholfenen Magiers Rincewind, der durch den hohen Rat der Magier dazu verpflichtet wird, ein Ritual abzuhalten, um den <strong>Tod</strong> wieder zurück auf die Scheibe zu holen. Diesen hat es, beim Nachkommen seines täglichen Werkes, von seinem Pferd gerissen, als eine Bombe explodierte. Diese war dafür bestimmt, den Bibliothekar der "Unsichtbaren Bibliothek" von "Ankh Morpork" ins Jenseits zu befördern. In klassischer Point and Click Manier, à la <strong>Indiana Jones</strong> oder <strong>Monkey Island</strong>, müsst Ihr nun einige Dinge für dieses Ritual sammeln und herausfinden, wer es auf den Bibliothekar abgesehen hat.
<h2>Scheibenweltmanieren</h2>
Wie in anderen "Point and Click Adventures", kommt Ihr auch hier in Kontakt mit anderen Bewohnern der Scheibenwelt. Zahnlose Vampire mit einer Abscheu vor Blut, dumme Oger, die nicht mal richtig ein Bier servieren können, aber Teilchen-Physik beherrschen und Reiseleiter für Leichenausflüge sind dabei noch nicht einmal das Bizarrste. Dabei sind die auf Deutsch synchronisierten Dialoge so abwechslungsreich und witzig, dass man jede noch so schwachsinnige Option durchgeht, um dann prompt erneut zu lachen. Auf der Suche nach mehr Pointen und den Gegenständen für das Ritual, durchquert Ihr die schönsten 32-bit Welten, die man sich als Fantasie-Liebhaber wünschen kann. Auf eurer magischen Reise verschlägt es euch von modrigen Slums, über Golfplätze, bis hin in sonnige Wüsten...
<h2>Magische Kopfnüsse</h2>
Bei so vielen Verrücktheiten darf natürlich eines nicht fehlen: Die Rätsel! Diese gestalten sich bei Discworld 2 stellenweise mehr als happig. So happig, dass ich zugeben muss, es als Siebenjähriger nicht geschafft zu haben. Das wurmte mich so sehr, dass ich es im Alter von 20 Jahren ein zweites Mal hervorholte und tatsächlich gelöst habe! Die Spielzeit betrug dabei knapp 14 Stunden.</p>

<p>Dazu muss man sagen, dass die Lösungswege hin und wieder so banal ausfallen, dass man bloß fassungslos auf den Bildschirm starrt. Nach wenigen Sekunden jedoch wieder herzlich lacht. So ist eben <strong>Discworld 2</strong>. Hart, aber herzlich.</p>

<p><p style="text-align:center;"><img style="margin-right: 4px;" title="Discworld 2-1" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Discworld-2-1.jpg" alt="" width="312" height="176" /><img title="Discworld 2-2" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Discworld-2-2.jpg" alt="" width="312" height="176" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-2062 alignnone" style="margin-right: 4px;" title="Discworld 2-3" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Discworld-2-3.jpg" alt="" width="312" height="181" /><img class="size-full wp-image-2063 alignnone" title="Discworld 2-4" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Discworld-2-4.jpg" alt="" width="312" height="181" /></p></strong></p></p>

<p><div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_christopher.jpg);"></div>
        					    Christopher
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wo kann ich mit dem Schwärmen Anfangen? Achja, genau hier! Es hat einen Grund, warum ich ein Spiel auch nach 13 Jahren noch durchzocken. Discworld 2 ist für mich einfach perfekt. Der gelungene Stil, die abwechslungsreichen Settings, die verrückten Rätsel und der Humor, der durch die athmospährisch stimmige deutsche Synchronisation vor Charme nur so sprudelt, macht dieses Spiel für mich, auch heute noch, zu einem Geheimtipp!</div>
                        </div></div></p>]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Die Reise des chinesischen Trommlers (2007)]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/die-reise-des-chinesischen-trommlers-2007</link>
        <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:09:22 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Filmtipp ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-2832" title="Die Reise des chinesischen Trommlers" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/trommler_header.jpg" alt="" width="643" height="400" /></p></p>

<p><strong><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/trommler_dvd.jpg">
</a>Sid</strong> (Jaycee Chan) ist selbstverliebt, egoistisch und großspurig – kurz, ein verzogener Bursche und pädagogisches Opfer turbulenter Familienverhältnisse: Sein Vater (Tony Leung Ka-Fai) ist ein skrupelloser Gangsterboss, seine Mutter in früher Kindheit davongelaufen, weil sie es nicht länger mit ihrem Ehemann aushielt. Es grenzt schon beinahe an ein Wunder, dass der junge Hobbyschlagzeuger nicht schon längst in ernste Schwierigkeiten gelangte. Schließlich nahm das Drama aber seinen längst überfälligen Anfang, als <strong>Stephen Ma</strong>, „Geschäftspartner“ von Sids Vater und ein noch größerer Fisch in Hong-Kongs Unterwelt, Sid in seiner Badewanne erwischt, zusammen mit Stephens Freundin. Stephen ist kein Unmensch. Er verlangt nicht gleich nach dem Leben des jungen Draufgängers, nein, ihm reichen schon die beiden Hände. Sids Vater schickt seinen Sohn in die Sicherheit der ländlichen Idylle Taiwans und liefert Stephen Ma die Hände eines anderen. In Taiwan angekommen, plagt Sid die Langeweile, Tag ein, Tag aus, bis er eines Morgens die Klänge chinesischer Trommeln aus den Bergen hallen hört und von ihnen unweigerlich angezogen wird.</p>

<p><strong><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/trommler_dvd.jpg"><p style="text-align:center;"><img src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/trommler_dvd-211x300.jpg" alt="" width="135" height="192" /></p></a></strong>
<h2>In der Ruhe liegt Kung Fu</h2>
Wie sagte Meister Ip (Ip Man) einst? Nicht nur im Kampf liegt Kung Fu, sondern in jeder Tätigkeit, die mit viel Hingabe zur geistigen Reife führt. Recht hat er und es ist ein langer Prozess, den Sid bei den chinesischen Trommlern durchlebt. Eh er das Trommeln lernt, soll er lernen, nicht zu trommeln, denn sein Talent könnte ihn überheblich machen, von seinem eigentlichen Ziel nur entfernen - in Einklang mit sich selbst und der Umwelt zu gelangen. Jeder der Trommler hat eine bestimmte Aufgabe zu verrichten, für Sid heißt es nun, Steine zu schleppen. Eine scheinbar sinnlose Aufgabe, eine von vielen Hürden, über die er stolpert und bei seinen Mitmenschen aneckt.
<h2>Wie der Vater, nicht der Sohn</h2>
Sämtliche Darsteller spielen ihre Rollen durch die Bank überzeugend, aber insbesondere der Sohn von Kung-Fu-Legende Jackie Chan, der seinem Vater äußerlich sehr ähnelt, hat mich überrascht: Er versucht erst gar nicht, in die MartialArts-Fußstapfen seines Vaters zu treten und macht sein eigenes Ding. Alle Achtung! Ich hoffe, dass wir weitere Werke dieser Art mit ihm sehen werden.</p>

<p><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild1.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-2839" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild1-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/bild4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2842" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/bild4-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2841" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild3-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2840" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p></a>
<div class="font blockquote">
                            <div style="background-color: #e2e2e2;padding:30px;">
                                <div id="author" class="font"><div class="authorimg" style="background:url(/images/authors/author_benny.jpg);"></div>
        					    Benny
                            </div>
                            <div id="fazit"><h3>Fazit</h3></div>
                            <div id="blockquote" style="width: 450px;">
Wer sich auf „Die Reise des chinesischen Trommlers" begibt, erlebt ein optisches wie akustisches Meisterwerk, das Regisseur Kenneth Bi abgeliefert hat. Es ist ein Film, der den Geist des Kung Fu lebt, ohne jeden Zweikampf. Der Kampf findet in Sid selbst statt. Während die turbulenten Szenen in Hong Kong noch unruhig sind, beruhigt sich die Kamera langsam mit Sids inneren Fortschritten und liefert zeitlosschöne Bilder aus den Bergen Taiwans. Originell! Die musikalische Untermalung ist eindrucksvoll und entspannt den Zuschauer mit tollen, teils hypnotischen Klängen. Für mich ein Highlight des Asiakinos und einer der besten Filme meiner Sammlung.
<h4>Wertung: 10</h4>
</div>
                        </div></div>
</p><p><object width="640" height="350" data="http://www.youtube.com/v/kHHF4R1Y5i4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kHHF4R1Y5i4" /></object></p>

<p><strong>PS:</strong> Wann können wir mit den <a title="Hollywood Wave" href="http://www.couchcastle.de/2012/04/hollywood-wave/">amerikanischen Trommlern</a> rechnen?</p>

]]>
        </content:encoded>
    </item>
        <item>
        <title><![CDATA[Pandora's Tower]]></title>
        <link>http://couchcastle.de/2012/04/pandoras-tower</link>
        <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 16:57:05 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benny</dc:creator>
                    <category>
            <![CDATA[ Review ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Videospiele ]]>
            </category>
                    <category>
            <![CDATA[ Benny ]]>
            </category>
                
        <content:encoded>
        <![CDATA[<p><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2770" title="" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/header3.jpg" alt="" width="643" height="331" /></p></p>

<p>„Werdet Ihr mich trotz allem noch lieben?“ Tränen laufen über Helenas entstelltes Gesicht, gezeichnet von einem Fluch, der sie langsam zu einer abscheulichen Bestie werden lässt. Ich kann es nicht… ich werde dieses grauenvolle Schicksal nicht zulassen! Mit meiner Kette werde ich den Fluch brechen, die dreizehn Türme erklimmen und den mysteriösen Meistern das heilende Fleisch aus ihren Leibern reißen. Helena, halte durch, ich werde Dich retten! So wie du einst mich…
<h3><p style="text-align:center;"><img class="alignright size-full wp-image-2767" title="Pandora's Tower Artwork" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/12_Wii_Pandoras-Tower_Artworks_17.png" alt="" width="200" height="497" /></p>Unter einem ungünstigen Stern</h3>
Es sollte ihr Tag werden. Schon so lange hatte Helena sich darauf gefreut und sich noch viel länger darauf vorbereitet - als Maid des Erntefests auf eben jenes zu singen. Die Menge jubelt, Protagonist Aeron schenkt ihr ein Lächeln. Plötzlich steigt Rauch von der Bühne empor, verhüllt Helena und dann ging alles verdammt schnell: Etwas saust von der Bühne in die Lüfte, knallt in den nahegelegenen Turm, prallt ab und kracht unweit zu Boden. Panik bricht aus, während Aeron nach Helena sucht und sie an der Einschlagstelle bewusstlos am Boden sieht. Neben ihr kauert ein skurriles Großmütterchen, die zwar nicht ganz koscher wirkt, aber vertrauensvoll zu sein scheint. Sie erzählt Aeron knapp von Helenas Fluch und bringt das Paar zur Narbe der Welt - ein bodenloses Loch, über das mächtige Ketten eine alte Zitadelle spannen. Dreizehn Türme zählt dieses Bollwerk, die Aeron betreten und deren Meister bezwingen muss, um mit ihrem Fleisch Helenas Fluch zu brechen. Vorher schlagen sie aber noch ihr Lager im nahegelegenen Observatorium auf, von dem aus die Armee einst über die Narbe wachte und nun verlassen steht.</p>

<p>Einfühlsam, und zurückhaltend wie das Pärchen selbst, so schreibt „Pandora’s Tower“ seine Geschichte. Es ist ein schönes wie einzigartiges Erlebnis, als interaktiver Zuschauer dabei zu sein, wie Helena und Aeron ihrem Verhängnis trotzen und in dieser beinahe aussichtslosen Zeit eine hoffnungsvolle Liebe keimt und wächst.  Und schon bald stimmt sich auch ein warmes Gefühl ein, wenn man mit kleinen Geschenken und aufmunternden Worten die Bindung stärkt und Briefe Einblicke in Helenas intimen Gedanken und Gefühle gewähren. Insbesondere das Verhalten der sympathischen Charaktere ist stets stimmig, vor allem dann, wenn Helena angewidert in das Fleisch der Monster beißt und ihren Ekel unterdrückt, um schließlich wieder ihre menschliche Gestalt wiederzuerlangen. Toll!</p>

<p>Die Haupthandlung wirkt mit ihren Puzzleteilen beinahe schüchtern, setzt sich unvorhersehbar zu einem Gesamtbild zusammen und lädt mit den in der Zitadelle verstreuten Notizen zum Nachdenken ein: Sind die Monster von Menschenhand erschaffen? Als Waffen für den Krieg, die außer Kontrolle geraten sind? Sind gar Soldaten für Helenas Fluch verantwortlich?
<h3>Versprecht mir, dass Ihr unversehrt zurückkommt, Aeron!</h3>
Das Kernstück des Spiels bilden natürlich die dreizehn Türme, die, wie die Dungeons bei <strong>„The Legend of Zelda“</strong>, thematisch sehr viel Abwechslung bieten. Ihre teils imposante Architektur tröstet mit Leichtigkeit über die im Verhältnis schwächere Grafik der Wii hinweg, matschige Texturen fallen gar nicht so sehr ins Gewicht, wenn man die einzelnen Stockwerke erkundet und der eine oder andere Ausblick zum Staunen einlädt. So beispielsweise ein riesiger Baum, der das erste Dungeon verwuchert, oder im Zweiten schillernde Erze die großen Halle erstrahlen lassen. Ebenfalls schön ist, dass sogar die verschiedenen Tageszeiten die Türme in unterschiedliches Licht tauchen.</p>

<p>Der Weg zum Meister ist prinzipiell stets derselbe: Mehrere Ketten versperren die Tür zu ihm, deren Ursprünge gefunden und zerschlagen werden müssen. Für die nötige Vielfalt sorgen kreative Ideen im Gameplay, insbesondere die magische Kette, die, neben anderen Waffen, in Aerons Besitz ist: Mit ihr können Hebel gezogen, Abgründe überwunden, Wege passierbar und den verschiedenen Kreaturen der Garaus gemacht werden. Auch diverse Kletterpassagen werden geboten, die späterhin mit morschen Stellen erschwert werden und sehr an <strong>„Uncharted“</strong> erinnern. Da<strong> „Pandora’s Tower“</strong> immer wieder neue Lösungswege abverlangt, findet die Spieldauer einen perfekten Einklang zwischen Knobelei und Länge: Die Rätsel unterhalten bestens, während die einzelnen Türme eine angenehme Größe haben und nicht zu groß geraten sind. Der theatralische Soundtrack klingt ebenso stimmig wie die restliche Soundkulisse, wiederholt sich aber nach kurzer Dauer.
<h3><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/2_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_02.jpg"><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-2771" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/2_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_02.jpg" alt="" width="302" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/5_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_05.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2772" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/5_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_05.jpg" alt="" width="302" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/8_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_08.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2773" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/8_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_08.jpg" alt="" width="302" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/9_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_07.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2774" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/9_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_07.jpg" alt="" width="302" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/14_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_14.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2776" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/14_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_14.jpg" alt="" width="302" height="169" /></a><a href="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/15_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_17.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2777" style="margin: 2px;" src="http://www.couchcastle.de/wp-content/uploads/2012/04/15_Wii_Pandoras-Tower_Screenshot_17.jpg" alt="" width="302" height="169" /></p></a></h3>
<h3>Die Turmuhr schlägt – es wird Zeit</h3>
Damit Helena nicht gänzlich zu einem Monster wird, muss ihre Menschlichkeit mit dem Fleisch der Bestien genährt werden – in regelmäßigen Abständen, was in Form einer Anzeige einen gewissen Zeitdruck erzeugt. Anders als bei anderen Spielen, bei denen der Zeitdruck oftmals eine spielspaßbremsende Angelegenheit ist, funktioniert sie bei „Pandora’s Tower“ als gelungenes Stilmittel, um die 